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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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65/2023 Lakeside Valley Distillery – Alkoholfreie Getränke neu erfunden

Die „Lakeside Valley Distillery“ unter der Leitung von Gründer Marcel Amann revolutioniert alkoholfreie Getränke. Durch die Destillation von über 1000 Pflanzen entstehen einzigartige Spirituosen. Amann strebt nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch strategische Partnerschaften an, um „Die Schweiz im Glas“ bekannt zu machen und individuelle Produkte für spezielle Geschichten zu schaffen.

Die „Lakeside Valley Distillery“ unter der kreativen Führung von Gründer Marcel Amann betritt die Bühne, um die gängigen Vorstellungen von alkoholfreien Getränken zu revolutionieren.

Vom Raumfahrtingenieur zum Spirituosen-Pionier

Marcel Amann wechselte von der IT-Branche zu einem aufregenden Abenteuer: der Weiterentwicklung von alkoholfreien Getränken. Sein Hintergrund als Luft- und Raumfahrtingenieur bildete die Grundlage für seine einzigartige Perspektive.

Amanns Begeisterung für Getränkeherstellung zeigt sich in der Entdeckung neuer Wege, Gin neu zu interpretieren. Durch die Destillation von über 1000 Pflanzen entstehen maßgeschneiderte Getränke, und eine innovative Rezeptur verleiht alkoholfreien Optionen eine authentische Alkoholnote.

Vision und Erfolge der Lakeside Valley Distillery: „Die Schweiz im Glas“

Trotz bereits erzielter Erfolge sucht Amann nach neuen Horizonten. Sein Ziel ist es, „die Schweiz im Glas“ bekannt zu machen. Dabei setzt er nicht nur auf finanzielle Unterstützung, sondern auch auf strategische Partnerschaften, die Wissen und Netzwerke bieten.

Individuelle Produkte für besondere Geschichten

Geboten werden nicht nur alkoholfreie Getränke, sondern auch maßgeschneiderte Produkte für Unternehmen, Persönlichkeiten oder besondere Geschichten. Marcel Amann möchte die Welt der alkoholfreien Getränke revolutionieren und seine einzigartigen Kreationen einem breiten Publikum zugänglich machen.

Zum Beispiel könnte das in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen eine maßgeschneiderte Spirituose entwickeln, die die Unternehmensgeschichte oder -werte reflektiert. Dies könnte eine limitierte Edition für besondere Anlässe sein oder als Geschenk für Kunden dienen. Ebenso wäre es denkbar, dass die Distillery in Kooperation mit Persönlichkeiten eine individuelle Spirituose entwickelt, die deren persönlichen Geschmack und Stil widerspiegelt.

Diese Idee könnte eine einzigartige Möglichkeit sein, eine Verbindung zwischen dem Produkt und der Identität des Einzelnen herzustellen. Kurz gesagt, „Lakeside Valley Distillery“ strebt an, über die Standardproduktion hinauszugehen und maßgeschneiderte Produkte zu schaffen, die eine persönliche Geschichte erzählen oder auf besondere Anlässe zugeschnitten sind.

64/2023 FRrixxTherm – Die Maschine zur Lösung zur Klimakrise?

Hans-Jürgen Klassen, ein 73-jähriger Maschinenbaumeister im Ruhestand aus Germersheim, glaubt, die Lösung für umweltfreundliches Heizen gefunden zu haben. In seinem Keller tüftelt er an “ FRrixxTherm „, einem innovativen Heizsystem, das auf dem Prinzip der Wärmeerzeugung durch Reibung basiert.

Die Idee zu FrixxTherm kam dem Rentner Hans-Jürgen Klassen im Schlaf, als er in der Nacht zum 23. Mai von einer Maschine träumte und diese Vision sofort zu Papier brachte.

Visionäre Ziele: Von Heizen bis zur Selbstversorgung mit Strom

Die FRrixxTherm-Maschine besteht aus einem Kettenrad mit Reibbelägen und einer Achse, die zwei Heizelemente mit einer dazwischen liegenden Reibscheibe verbindet. Durch den entstehenden Reibungsprozess wird Wärme erzeugt, die in einen Wasserkreislauf abgeleitet wird, um Warmwasser, Heizung und sogar Strom zu generieren. Klassen arbeitet bereits an der zweiten Generation seines Prototyps und träumt davon, Geräte zu produzieren, die sich durch Photovoltaik selbst versorgen können – ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Finanzielle Hürden und Hoffnungen: Der Weg zum Erfolg von FRrixxTherm

Trotz seines Engagements steht Klassen vor finanziellen Hürden. Mit rund 1.000 Euro Eigeninvestition sucht er nun nach Kooperationspartnern, Geldgebern oder Sponsoren, um sein Projekt voranzutreiben, außerdem denkt er über eine Crowdfunding-Aktion nach. Klassen hat bereits die Politik kontaktiert, aber bisher nur mäßige Reaktionen erhalten. Nun hofft er auf Unterstützung vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), während er wenig Hoffnung in der Wirtschaft hegt, die sein erschwingliches und verschleißarmes Gerät als Bedrohung für etablierte Branchen sieht.

Trotzdem verfolgt Klassen altruistische Ziele – er hat keine finanziellen Interessen und möchte, dass seine Idee die breite Öffentlichkeit erreicht. Er betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit, um sein Konzept weiterzuentwickeln und sieht in FRrixxTherm eine potenzielle Lösung für die Herausforderungen der Klimakrise.

63/2023 Kiss: Der Schuh mit doppelter Sohlentechnik

Modifox, ein von der TH Köln unterstütztes Start-up, könnte mit seinem innovativen Haus-Schuh „Kiss“ den Schuhmarkt revolutionieren. Die spezielle Wechselsohle ermöglicht nahtloses Wechseln zwischen Innen- und Außenbereich, das nachhaltige Design stammt aus Portugal. Das Team erhielt Unterstützung durch ein BMWK-Gründungsstipendium.

In den Laboren der Technischen Hochschule Köln hat ein vielversprechendes Schuhkonzept das Licht der Welt erblickt. Das Start-up Modifox, unterstützt von der TH Köln, steht nun bereit, mit seinem neuesten Produkt, dem „Kiss“, den Schuhmarkt aufzumischen.

Spezielle Wechselsohle macht den Schuh aus Köln interessant

Die Innovation liegt in der speziellen Wechselsohle, die es ermöglicht, die Schuhe nahtlos zwischen Innen- und Außenbereich zu wechseln, ohne den Boden zu verschmutzen. Ein patentierter Verschlussmechanismus ist das Herzstück dieser Technologie, und die Köpfe hinter Modifox – Wael Gdoura, Tobias Duven, Devin Agca und Karim Abdi – könnten damit tatsächlich den Schuhmarkt revolutionieren.

Die Lösung für ein lästiges Problem

In einer umfassenden Umfrage wurden 500 Menschen zu dem oft als lästig empfundenen Schuhwechsel zwischen Innen- und Außenbereich befragt, wobei 80 Prozent dies als störend empfanden. Hier setzt Modifox an, indem sie eine doppelte Sohlentechnik in ihrem Schuh integrieren.

Innovatives Design, einfache Handhabung

Der Schuh kann auch draußen als Sneaker genutzt werden. Das Team hat einen Slipper entwickelt, der bequem ist und einfach angezogen werden kann, mit einem angenehmen Fußbett und einer flexiblen Mittelsohle. Die Außensohle für den Außenbereich kann ohne kompliziertes Anbringen einfach durch Hineintreten befestigt werden. Das An- und Ablegen der Sohle erfolgt in einer fließenden Bewegung, ohne lästiges Bücken oder Schnürsenkel lösen.

Schuh vereint Nachhaltigkeit und Qualität

Die Herstellung des „Kiss“ erfolgt in einer portugisischen Manufaktur, zudem ist der Schuh komplett vegan und frei von Plastik. Der waschbare Slipper besteht aus atmungsaktivem Bambusfutter, das Fußbett aus recyceltem Kork, und die Mittel- sowie Außensohle aus TPU. Das Start-up-Team erhält Unterstützung durch ein EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Mit dem „Kiss“ könnte Modifox nicht nur maximalen Komfort bieten, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit im Schuhmarkt leisten. Es bleibt spannend zu beobachten, ob die Protagonisten der populären Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf das vielversprechende Kölner Start-up aufmerksam werden und welche Wege das innovative Produkt auf dem Markt einschlagen wird.

62/2023 myMonsi: Die App für kreativen Kinderspaß

Die Gründer von myMonsi, Marc Hertel und Michaela Kasper, haben ein Startup ins Leben gerufen, das die Fantasie und Kreativität von Kindern wieder in den Mittelpunkt stellt. Als Film- und Hörspielregisseur sowie zweifache Mutter haben sie die myMonsi Mitmach-Geschichten entwickelt und in einer App vereint, die darauf abzielt, Kinder in eine Welt der Fantasie und Kreativität zu entführen.

Die Herausforderung der modernen Kindheit

Michaela Kasper, die selbst Mutter von zwei Kindern ist, erinnert sich an die kreativen Rollenspiele, die sie als Kind mit einfachen Mitteln wie Kartons und Decken erlebte. Sie betont, dass diese Form des Spiels bei Kindern heutzutage fast verlorengegangen ist, überflutet von einer Welt von Spielzeug und Videospielen. myMonsi möchte dieser Entwicklung entgegenwirken und die kindliche Fantasie wiederbeleben.

Die myMonsi App: Ein Kreativitätstool für Kinder

Die myMonsi App ermöglicht es den Nutzern, Profile anzulegen und aus einer breiten Auswahl von Mitmach-Geschichten auszuwählen. Jede Geschichte bietet ein Thema und im ersten Kapitel werden Requisiten vorgeschlagen, die die Kinder im eigenen Haus finden können. Ein Sofa wird so zum Piratenschiff, eine leere Papierrolle zum Fernrohr und ein Kissen zum Steuerrad. Die App begleitet die Kinder mit passenden Geschichten und Hintergrundgeräuschen, die die Spielatmosphäre bereichern.

Die Bedeutung des Spielens in der Kindheit

myMonsi richtet sich an Kinder im Alter von vier bis neun Jahren und fördert ihre Kreativität und Fantasie. Die App ermöglicht es den Kindern, das Spiel nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sie können zum Beispiel selbst bestimmen, wann es endet. Marc Hertel betont die Bedeutung des Spielens in der Kindheit für die psychische Gesundheit. Er sieht in myMonsi eine sinnvolle Alternative zu Fernsehern und Computern.

Der myMonsi-Monatspass ist ab 5,99 Euro auf der Website des Startups erhältlich und bietet eine kostenlose siebentägige Testphase. Die App unterstützt die Verwendung mehrerer Profile pro Konto und stellt eine vielseitige Sammlung von Mitmach-Geschichten zur Verfügung. Mit myMonsi wird das Spielen wieder zu einem zentralen Bestandteil der kindlichen Entwicklung, während Kinder in eine Welt der Kreativität und Fantasie eintauchen.

61/2023 Revolutionäres Linsen-Granola von peas of joy: Eine gesunde Müsli-Alternative

Das Linsen-Granola von peas of joy ist eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Müsli. Die Gründerin, Michelle Luckas, entwickelte diese innovative Müsli-Option auf Basis von Hülsenfrüchten, um einen Beitrag zur gesunden Ernährung und Nachhaltigkeit zu leisten. Das getreidefreie Linsen-Granola ist vegan, glutenfrei und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Süßes Müsli ist eine beliebte Frühstücksoption, doch oft stecken in den knusprigen Flocken zu viel Zucker und unerwünschte Zusatzstoffe. Das Linsen-Granola von peas of joy stellt eine innovative Alternative dar. Die Gründerin Michelle Luckas, eine passionierte Mathematikerin, hat nicht nur ihre Doktorarbeit abgeschlossen, sondern auch ein vielversprechendes Startup in Rheinland-Pfalz gegründet. Ihre Vision: Ein Müsli in neuem Gewand, das auf Hülsenfrüchten basiert und eine gesunde Alternative zu herkömmlichem Getreide-Müsli bietet.

Proteine in Müsli-Form

Michelle Luckas kam auf die Idee für ihr Granola, nachdem sie sich mit alternativen Proteinquellen beschäftigt hatte. Als Ergebnis monatelanger Arbeit wurde ein Müsli entwickelt, das auf roten Linsen basiert. Der Weg zur Entwicklung dieses neuen Produkts war von der Erkenntnis geprägt, dass Hülsenfrüchte nicht nur gesünder, sondern auch umweltfreundlicher sind als tierische Proteinquellen aus Fleisch und Milchprodukten. „100 Gramm Linsen enthalten 24 Gramm Proteine“, erklärt Luckas.

Doch die meisten Menschen in Deutschland konsumieren im Durchschnitt 227 Gramm Getreide pro Tag, aber nur sieben Gramm Hülsenfrüchte. Michelle Luckas erklärt, dass dies in erster Linie daran liegt, dass Getreide vielseitig in der Küche eingesetzt wird, sei es für süße oder herzhafte Gerichte. Hülsenfrüchte hingegen sind oft auf herzhafte Zubereitungen beschränkt.

Die Lösung: Linsen-Granola

Michelle Luckas hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese süß-herzhafte Diskrepanz auszugleichen. Mit ihrem Linsen-Granola bietet sie eine süße und dennoch proteinreiche Müsli-Alternative zu herkömmlichem Getreide-Granola. Im Sortiment von peas of joy finden sich mittlerweile drei köstliche Geschmacksrichtungen: cashew coconut, apple cinnamon und chocolate nuts. Das Linsen-Granola ist getreidefrei, bio-zertifiziert, vegan und glutenfrei. Erhältlich sind diese innovativen Müsli-Alternativen über den Onlineshop des Unternehmens sowie in ausgewählten Lebensmittelhändlern in Deutschland.

Ein nachhaltiger Beitrag zur Ernährung

Das Linsen-Granola von peas of joy ist nicht nur eine schmackhafte und gesunde Option für das Frühstück, sondern auch ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Ernährung. Die Verwendung von Hülsenfrüchten als Proteinquelle trägt dazu bei, die Umweltauswirkungen der Ernährung zu reduzieren und gleichzeitig eine proteinreiche und ausgewogene Ernährung zu fördern. Michelle Luckas zeigt, dass gesunde Ernährung und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.

60/2023 Effektive Bauchfett-Reduzierung mit Green Gummies

Martina Bader, eine deutsche Studentin, hat eine Gewichtsabnahmemethode entwickelt, die auf der Aktivierung der Ketose im Körper beruht. Mithilfe von „Green Gummies“ beschleunigt sie diesen Prozess, der den Körper dazu anregt, Fett in Energie umzuwandeln.  Diese Methode hat das Potenzial, herkömmliche Diäten zu überdenken und langfristige Gewichtsabnahme zu unterstützen.

Die Herausforderung des Übergewichts in der Gesellschaft ist ein anhaltendes Thema, das ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Martina Bader, eine Medizinstudentin aus Hamburg, hat eine innovative Methode zur Gewichtsabnahme entwickelt, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.

Ihr persönliches Schicksal und der Verlust ihrer Mutter aufgrund von Übergewicht veranlassten sie, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ihre Forschung führte zur Entwicklung einer innovativen Methode, die die herkömmlichen Diäten in den Schatten stellt.
Green Gummies bieten eine sichere und effektive Alternative zu herkömmlichen Diäten, die oft ungesund, teuer und ineffektiv sind. Die neue Methode verspricht eine nachhaltige Gewichtsabnahme und bekämpft den gefürchteten Jo-Jo-Effekt.

Unterstützung der Bauchfettreduzierung

Die Green Gummies spielen eine Schlüsselrolle bei der Gewichtsabnahme, indem sie die Einleitung der Ketose im Körper beschleunigen. Diese Ketose bewirkt, dass der Organismus seine eigenen Fettreserven in Energie umwandelt. Die spezielle Formel in den Gummies unterstützt diesen Prozess und macht es einfacher, Gewicht zu verlieren. Die Ketose ist ein metabolischer Zustand, in dem der Körper seine Energieversorgung von Kohlenhydraten auf Fett umstellt, was zu einer effizienteren Fettverbrennung führt.

Die Geschwindigkeit und Menge des möglichen Gewichtsverlusts hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich Ausgangsgewicht, körperlicher Aktivität, Ernährung und individueller Stoffwechselraten. Mit Green Gummies und der Aktivierung der Ketose kann die Gewichtsabnahme schneller erfolgen als bei herkömmlichen Diäten. Einige Benutzer berichten von beeindruckenden Ergebnissen, wie einem Gewichtsverlust von 4 kg in einem Monat. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Ergebnisse von Person zu Person variieren können. Es wird empfohlen, die Anweisungen sorgfältig zu befolgen und den Fortschritt regelmäßig zu überwachen, um realistische Erwartungen zu haben.

Inhaltsstoffe der grünen Gummies

Diese leckeren Gummies enthalten nicht nur Ketonverstärker, sondern auch eine Reihe natürlicher Inhaltsstoffe, darunter Niacin, Biotin, Vitamin K1, Iodine Extrakt und Zink, die den Fettabbau unterstützen und die Gesundheit fördern. Die klinischen Tests haben beeindruckende Ergebnisse geliefert, und Benutzer berichten von einer schnellen und dauerhaften Gewichtsabnahme.

Anwendung der Green Gummies

Die Green Gummies sind einfach anzuwenden. Sie nehmen eine empfohlene Menge der Gummies gemäß den Anweisungen ein, normalerweise ein bis zwei pro Tag. Die Gummies sind eine bequeme und schmackhafte Alternative zu anderen Diätmethoden und erleichtern die Einhaltung des Programms. Beachten Sie sollten jedoch stets die empfohlenen Dosierungen und Anweisungen auf der Verpackung beachten.

59/2023 Der Rebenschirm: Die Revolution im Weinbau

Im Wein- und Obstbau sind Pflanzenschutzmittel unerlässlich, aber ihr Einsatz kann zu Problemen wie Abdrift und Verschwendung führen. Die Familie Lind hat mit dem „Rebenschirm“ eine innovative Lösung entwickelt. Dieses System, ähnlich einer Hüpfburg, wird auf Sprühgeräte gesetzt und verhindert das Abdriften von Sprühmitteln, reduziert den Einsatz von Pestiziden und spart Zeit und Ressourcen. Der „Rebenschirm“ könnte eine Revolution im Weinbau darstellen.

Im Wein- und Obstbau sind Pflanzenschutzmittel unerlässlich, doch ihr Einsatz birgt Probleme wie Abdrift und Verschwendung. Karl Lind (79), ehemaliger Direktor der Obstbaufachschule Wetzawinkel, widmete sich mit seiner Familie in den letzten Jahren diesem Anliegen. Gemeinsam mit Sohn Christoph (49), Tochter Regina (41) und Schwiegersohn Reinhard (44) entwickelten sie den „Rebenschirm“, eine innovative Lösung, die den Weinbau revolutionieren könnte.

Das Konzept des „Rebenschirms“

Regina Lind, die mit ihrer Firma OWT GmbH & Co KG die Produktentwicklung unterstützt, erzählt von den spannenden letzten Jahren: „Wir haben rund 20 Prototypen gebaut, getüftelt und gebastelt. „Nach einer erfolgreichen Vorführung an der Weinbaufachschule Silberberg und der Auszeichnung mit dem „AustroVin Award“ auf der Weinbaumesse in Tulln, geht der „Rebenschirm“ in die Serienproduktion. Derzeit werden fünf Stück hergestellt.

Die Funktionsweise des „Rebenschirms“

Der „Rebenschirm“ funktioniert ähnlich wie eine Hüpfburg und wird auf Sprühgeräte verschiedener Marken und Modelle aufgesetzt. Die luftgefüllten Polster verhindern die Abdrift von Sprühmitteln, nehmen sie auf und recyceln sie. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Pestizideinsatz wird drastisch reduziert. Das Gerät ist leicht zu handhaben, kann zwei Rebzeilen gleichzeitig bearbeiten und spart Zeit, Kraftstoff und reduziert Abgasemissionen.

Die Zukunft des Weinbaus mit dem „Rebenschirm“

Regina Lind betont: „Die großen Probleme der letzten Jahre waren: Das Gerät muss leicht sein und es muss auf den steilen Hängen unserer kleinen Weingärten zu handhaben sein, all dies ist nun gelöst.“ Die Familie Lind betreibt neben Ackerbau und Forstwirtschaft auch die kulinarische Entwicklung „Steirer Nachos„, die während der Corona-Zeit entstand.

Der „Rebenschirm“ wurde bereits von Weinbauern in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland erworben. Die Familie Lind ist überzeugt, dass er sich im Weinbau durchsetzen wird, da er viele Vorteile bietet und einfach zu handhaben ist. Mehrere Betriebsleitern, die das Gerät bereits eingesetzt haben, bestätigen dies.

Die Familie hat bereits neue Ideen, darunter die Entwicklung einer Ultraleichtvariante, die auch im Obstbau Anwendung finden kann. Das zeigt, dass die Innovation im Wein- und Obstbau mit dem „Rebenschirm“ noch nicht abgeschlossen ist.

58/2023 Litfaßsäule 4.0: Darmstadt entwickelt innovative digitale Werbesäule mit Krisenfunktion

Darmstadt plant die Entwicklung eines Prototyps für eine digitale Werbesäule, die im Jahr 2024 im Lichtenbergblock des Martinsviertels eingesetzt werden soll. Die „Litfaßsäule 4.0“ wird nicht nur digitale Werbung anzeigen, sondern auch autark mit Solarstrom bei Stromausfällen betrieben werden, um wichtige Informationen in Krisensituationen an die Öffentlichkeit zu übermitteln. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit Ströer Media Deutschland und dem Loewe-Zentrum „emergenCITY“ der Technischen Universität Darmstadt ins Leben gerufen.

Die klassischen Litfaßsäulen, mit ihren runden Werbeplakaten, sind seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert ein vertrauter Anblick im Stadtbild. In einer immer digitaler werdenden Welt strahlen sie eine gewisse Nostalgie aus. Doch in Darmstadt möchte man diese Tradition in die Moderne überführen. Hier wird der Prototyp einer „Litfaßsäule 4.0“ entwickelt, die nicht nur digitale Werbung anzeigen kann, sondern auch als Krisenkommunikationseinheit bei großflächigen Stromausfällen betrieben wird.

Die „Litfaßsäule 4.0“ als digitale Kommunikationseinheit

Das Loewe-Zentrum „emergenCITY“ der Technischen Universität Darmstadt hat in Zusammenarbeit mit der Kölner Firma Ströer Media Deutschland ein ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen. Die digitale Werbesäule soll bei einem großflächigen Stromausfall dank Photovoltaik und Batteriespeicher autonom betrieben werden und in Krisensituationen wichtige Informationen an die Bevölkerung übermitteln können. Die Fertigstellung des Prototyps ist für Ende 2024 geplant, und dieser wird im Lichtenbergblock in Darmstadt getestet.

Eine innovative Lösung für die Kommunikation in Krisensituationen

Obwohl es bereits digitale Werbetafeln gibt, hebt sich die „Litfaßsäule 4.0“ durch ihren autarken Betrieb bei Stromausfällen hervor. Dies wird durch die Integration von Photovoltaik und Batteriespeicher ermöglicht. Zudem arbeitet man an einer Kommunikationstechnologie, die in Krisensituationen wichtige Informationen anzeigen kann. Die genaue Umsetzung der Kommunikation erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutz.

Die Bedeutung der „Litfaßsäule 4.0“ für digitale Städte

Matthias Hollick, der wissenschaftliche Koordinator von „emergenCITY“, betont, dass die „Litfaßsäule 4.0“ eine Antwort darauf ist, wie die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern in Krisensituationen aufrechterhalten und die Resilienz digitaler Städte gestärkt werden kann. Aktuell sind digitale Städte noch nicht ausreichend auf Krisen vorbereitet, die ihre digitale Infrastruktur beeinträchtigen könnten.

Die Stärken der digitalen Werbesäule: Vertrauen und Präsenz

Litfaßsäulen genießen eine hohe Akzeptanz als fester Bestandteil des Stadtbilds. In Zeiten, in denen sozialen Medien mit Skepsis begegnet wird, schenkt man etablierten Informationsquellen eher Vertrauen. Zusätzlich sind Litfaßsäulen an stark frequentierten Orten platziert und zeichnen sich durch ihre Höhe, runde Form und gleichmäßige Verteilung in der Stadt aus. Sie sind stabil, bieten viel Platz und benötigen keine zusätzliche Infrastruktur.

Die Zukunft der Litfaßsäulen: Solarzellen und digitale Anzeigen

Die vorhandene Dachfläche wird für die Transformation zur „Litfaßsäule 4.0″genutzt, um Solarzellen und Kommunikationseinheiten zu integrieren. Ein digitales Laufband am oberen Rand der Säule wird im Krisenfall wichtige Informationen anzeigen. Laut Hermann Meyersick, Geschäftsführer von Ströer, wäre auch die Ergänzung um akustische Warnungen über Lautsprecher denkbar. Dieses Projekt verspricht nicht nur innovative Werbung, sondern auch erhöhte Sicherheit und Resilienz in städtischen Umgebungen.

57/2023 Die Zukunft der Mobilität: Studenten entwickeln erstes Solar-SUV und erobern Marokko

Ein Team von Studierenden der Technischen Universität Eindhoven hat das bahnbrechende weltweit erste Solar-SUV entwickelt und einem anspruchsvollen Test unterzogen. Dieses Solar-SUV, genannt Stella Terra, überquerte erfolgreich die raue Wüstenlandschaft Marokkos, und wirft damit einen Blick auf die vielversprechende Zukunft der solaren Mobilität.

Die erstaunlichen Möglichkeiten der Solarenergie sind oft unterschätzt. Ein niederländisches Studententeam hat dies eindrucksvoll bewiesen, indem es das weltweit erste Solar-SUV entwickelte. Das Fahrzeug namens Stella Terra wurde von Studierenden der Technischen Universität Eindhoven (TUE) geschaffen, die für innovative Solarfahrzeuge bekannt sind.

Der Test in Marokko: Ein Härtetest für das Solar-SUV

Um die Leistung von Stella Terra zu überprüfen, entschied sich das Solar-Team Eindhoven für einen anspruchsvollen Test in Nordafrika. Die Route erstreckte sich über 1000 Kilometer durch Marokko, von der Nordküste bis zu den Sanddünen der Sahara im Südosten. Beeindruckenderweise übertraf das Fahrzeug die Erwartungen und verbrauchte 30 Prozent weniger Energie als erwartet, was eine Ladestation überflüssig machte.

Während dieser herausfordernden Offroad-Reise trat jedoch auch eine unerwartete Panne auf, als die Lenkung versagte. Doch das Team bewies seine Anpassungsfähigkeit und fand mithilfe des örtlichen Bürgermeisters eine Werkstatt, die das Problem beheben konnte.

Der Bau des Solar-SUVs: Leicht, robust und effizient

Das Solar-Team legte beim Bau von Stella Terra großen Wert auf Leichtigkeit und Robustheit. Das Fahrzeug musste den rauen Bedingungen im Gelände standhalten und gleichzeitig effizient genug sein, um allein von der Sonne angetrieben zu werden. Die Studierenden entwarfen die meisten Teile des Fahrzeugs selbst und rüsteten Dach und Haube mit erweiterbaren Solarpanels aus.

Die Zukunft der Automobilindustrie: Inspiration durch das Solar-SUV

Obwohl das Solar-SUV eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Kilometern pro Stunde erreicht und eine beachtliche Reichweite von 550 Kilometern aufweist, stellt die Massenproduktion noch immer eine Herausforderung dar. Dennoch hofft das studentische Solarteam, die gesamte Automobilindustrie mit ihrem innovativen Ansatz zu inspirieren und den Weg für weitere Innovationen im Bereich solare Mobilität zu ebnen. Solche bahnbrechenden Projekte wie Stella Terra könnten die Zukunft der Fortbewegung nachhaltig verändern.

Klicken sie hier für weitere Informationen in Videoform, diesmal in der englischen Sprache:

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56/2023 Non-vocado: Genuss ohne schlechtes Gewissen

Die Inhaber des „Stubä8“-Pop-up-Restaurants in Thun haben eine erstaunliche Alternative zur Avocado entwickelt, die nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern auch im Geschmack überzeugt. Mit regionalen Bio-Produkten kreierten sie die „Non-vocado“, die selbst Experten überrascht. Die nachhaltige Innovation gewann den Innovationswettbewerb von „Bern ist Bio“.

Die „Non-vocado“: Ein überzeugender Avocado-Ersatz

Die Avocado hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, aber auch ihren ökologischen Fußabdruck vergrößert. Remo Jörg und Anuschka Schneuwly, die Eigentümer des Thuner „Stubä8“-Pop-up-Restaurants, haben einen Ersatz entwickelt, der die Avocado in Geschmack und Konsistenz nachahmt.  Doch nicht nur das, sondern er stellt auch deren Umweltauswirkungen in den Schatten, indem regionale Produkte für die Herstellung verwendet werden.

Umweltfreundliche Herstellung mit regionalen Zutaten

Die Herstellung der „Non-vocado“ konzentriert sich auf lokale Bio-Produkte. Die Hauptzutat, Salatgurke, wird mit dem Fahrrad aus der regionalen Tomaterei Homberg nach Thun geliefert. Die genaue Rezeptur bleibt ein Geheimnis, da das Produkt noch nicht auf dem Markt ist.

Nachhaltige Innovation und Pläne für die Zukunft

Die „Non-vocado“ gewann den Innovationswettbewerb „Inno-Bio-Bern“ und erhielt finanzielle Unterstützung sowie Beratungsleistungen im Wert von bis zu 20.000 Franken. Die Inhaber des „Stubä8“-Restaurants planen, das Produkt ab 2024 in regionalen Geschäften anzubieten, und bleiben offen für weitere Entwicklungen in dieser aufregenden kulinarischen Reise.

Weitere Pläne für die „Non-vocado“ und die Umwelt

Die Schöpfer der „Non-vocado“, Remo Jörg und Anuschka Schneuwly, haben ehrgeizige Pläne, um die Nachhaltigkeit dieser Avocado-Alternative weiter zu steigern. Ihr Ziel ist es, die Haltbarkeit des Produkts von zwei Wochen auf ein bis zwei Monate zu verlängern. Damit wollen sie sicherstellen, dass es auch außerhalb der unmittelbaren Umgebung genossen werden kann. Darüber hinaus arbeiten sie an Partnerschaften mit regionalen Kleingeschäften, um die „Non-vocado“ für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese Initiative ist nicht nur eine schmackhafte Alternative zur herkömmlichen Avocado, sondern auch ein Schritt in Richtung nachhaltigerem Genuss und regionaler Wertschöpfung.

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