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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

15/2020 Der Einhandteller sorgt für mehr Unabhängigkeit beim Essen

Der “Einhandteller” soll vielen Menschen, welche nur eine Hand zur Verfügung haben, die täglichen Mahlzeiten erleichtern. Funktionen wie das Fixieren von Lebensmitteln und auch ein erhöhter Rand sollen beim Essen helfen. Zudem ist er spülmaschinengeeignet und auch ein Einsatz im Krankenhaus ist denkbar.

Das Startup „Frau Kettner“ hat eine scheinbar simple, aber umso mehr innovative Erfindung auf den Markt gebracht. – Den sogenannten „Einhandteller“. Wie schon aus dem Namen zu entnehmen, ist dieser Teller für das Essen mit nur einer Hand gedacht. Viele dürften sich nun fragen, weshalb jemand solch einen Teller erfindet und damit scheinbar noch eine Innovation schafft. Das Ganze hat jedoch einen bestimmten Hintergrund. Denn es gibt eine Vielzahl an Menschen, die aufgrund einer Krankheit, eines Unfalles oder auch sonstigen Gründen nur eine Hand zu Verfügung haben. Das tägliche Essen auf einem herkömmlichen Teller gestaltet sich schwierig, da beim Schneiden die Lebensmittel oftmals verrutschen.

Auch das Schälen von Orangen möglich

Um diesen Menschen die Mahlzeit zu erleichtern, besitzt der „Einhandteller“ Zylinderstift-Anordnungen. Durch diese werden die Lebensmittel fixiert. Ganz egal ob Fleisch, Fisch oder Brot, die Lebensmittel sollen problemlos geschnitten oder auch bestrichen werden können. Ebenso sollen auch Orangen und ähnliche Lebensmittel fixiert werden können, sodass der Benutzer diese simpel schälen kann. Das war aber noch nicht alles. Des Weiteren besitzt der innovative Teller auch einen höheren Rand. So können auch kleinere Lebensmittel wie Erbsen an diesen geschoben und mit der Gabel aufgenommen werden. Darüber hinaus ist ebenso eine Saucen-Schräge integriert. So soll auch Sauce leichter aufgelöffelt werden können.

Rutschfest und spülmaschinengeeignet

Der „Einhandteller“ soll laut dem Hersteller auch auf jedem Tisch rutschfest stehen. Hierfür besitzt er an der Unterseite einen Silikonring. Die spezielle Unterseite des Tellers soll auch das Stapeln von mehreren dieser Art einfach gestalten. Gefertigt ist dieser hilfreiche Teller aus Melamin. Es ist eine spezielle Kunststoffverbindung, welche bruch- und kratzfest ist. Zudem soll der Teller dadurch ebenso spülmaschinengeeignet sein und alle Hygienevorschriften für Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen besitzen. So ist auch ein größerer Einsatz in Einrichtungen dieser Art denkbar.

Mehr Unabhängigkeit beim Essen

Letztendlich soll der “Einhandteller” aber das Ziel verfolgen, das Leben von vielen Menschen einfacher zu gestalten. Oftmals sind Betroffene auf Hilfe beim Essen angewiesen. Das steigert nicht nur die Abhängigkeit, sondern kann ebenso zur Einschränkung in der Lebensqualität führen. Der „Einhandteller“ hingegen bietet die Möglichkeit, unabhängig und selbstbestimmt die alltäglichen Mahlzeiten zu genießen. Ein großes Problem scheint so mit dieser innovativen Erfindung gelöst worden zu sein. Wer sich nun alle Funktionen des speziellen Tellers mal genauer ansehen will, findet auf der Webseite von „Frau Kettner“ weitere Informationen. Ebenso zeigt das nachfolgende Video die wie viele Probleme durch den smarten Teller gelöst werden können.

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14/2020 ‘Air-Up’ zaubert aus Wasser Getränke mit Geschmack

Ein leckerer Saft oder ein geschmackvolles Radler, das sind Getränke, welche viele Menschen einem herkömmlichen Glas Wasser bevorzugen würden. Dabei ist Letzteres natürlich bedeutend gesünder. Ein innovatives Trinksystem soll nun beides vereinen. Durch spezielle Duft-Pods soll ein leckerer Geschmack erzeugt werden, während man eigentlich nur Wasser trinkt.

Fünf Tüftler haben eine Erfindung namens „Air Up“ geschaffen, die viele Menschen wohl als Zauberei bezeichnen würden. Ein kleiner Duft-Ring soll aus normalem Leitungswasser, geschmackvolle Getränke zaubern. Das Faszinierende dabei, das Wasser wird zu keiner Zeit mit irgendwelchen Stoffen versetzt. Es ist und bleibt ganz normales Wasser. Man soll also leckere Säfte schmecken können, während man eigentlich nur Wasser trinkt. Es scheint damit insbesondere eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Getränken, welche mit viel Zucker, Aroma- oder Zusatzstoffen versetzt sind.

Das Gehirn wird ausgetrickst

Die Idee, welche dahinter steckt, hat allerdings gar nicht mal so viel mit Zauberei zu tun, wie es anfangs scheint. Eigentlich wird nur der Geschmackssinn und das Gehirn ausgetrickst. Denn bei dem Trinken von herkömmlichen Getränken mit Aromastoffen sollen diese durch den Rachenraum in die Nasenhöhle gelangen. Dort treffen sie auf bestimmte olfaktorische Rezeptorzellen. Diese signalisieren dem Gehirn dann einen bestimmten Geschmack. Auf diese Weise soll auch der Duft-Ring von „Air Up“ funktionieren, indem der „Geschmack“ direkt in die Nase gelangt.

In Kombination mit Flasche des Herstellers

Allerdings ist dieser spezielle Ring nur auf die Flasche des Herstellers konzipiert. Diesen kann man auf das Mundstück stecken und dann durch leichtes Hochziehen aktivieren. Danach soll beim Trinken der Geschmack entfaltet werden. Steckt man den Deckel wieder auf die Flasche, wird der Ring automatisch deaktiviert. Er soll dabei für rund 5 Liter Wasser Geschmack liefern können. Damit dabei auch jeder auf seinen Geschmack kommt, soll es derzeit 11 verschiedene Sorten geben, unter anderem Limette, Apfel, Zitrone-Hopfen und Orange-Maracuja.

Nichtsdestotrotz soll man durch die sogenannten Duft-Pods laut Kritikern keine Geschmacksexplosion erwarten. Eine Alternative zu gesüßten Wasser aus dem Supermarkt scheint das „Air Up“-System aber alle mal. Das neue Starter-Paket mit verschiedenen Duft-Pods für 25 Liter Wasser und der dazugehörigen Flasche gibt es bereits ab 29,95 € im eigenem Online-Shop des Herstellers. Wer nun neugierig auf dieses innovative Trinksystem geworden ist, kann sich auf das folgende Video ansehen. Hier wird die Funktionsweise des Systems noch einmal vorgestellt.

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13/2020 Instahelp: Echter Psychologe im Online-Dialog

Fast alles läuft schon über das Internet und Smartphone. Vom Bezahlen im Supermarkt bis zum Park-Ticket lösen. So soll nun auch die Therapie beim Psychologen online via Live-Chat funktionieren. „Instahelp“ heißt die neue Plattform, welche eine anonyme psychologische Online-Beratung anbietet.

Vor geraumer Zeit hatten wir bereits eine App vorgestellt, welche den Gang zum Arzt durch eine Online-Untersuchung ersetzen soll. Wesentlich ist die App aber für Personen gedacht, welche unter physischen Erkrankungen leiden. Dennoch scheint die Zahl der psychischen Erkrankungen demgegenüber aber auch nicht gerade gering. Aufgrund dessen hat es sich auch hier ein Start-up aus Österreich zur Aufgabe gemacht, eine „mentale Behandlung“ online anzubieten. Der neue Dienst heißt „Instahelp“ und soll als Smartphone-App und auch am Computer nutzbar sein.

Professionelle und geschützte Gespräche

Zuerst soll der Nutzer durch einen sogenannten ‘Welcome Assistant’ durch einige Anfangsfragen bei der Wahl des richtigen Psychologen unterstützt werden. Dann soll die Online-Therapie auch schon beginnen können. Zumindest durchschnittlich nach maximal sieben Stunden. Der Psychologe soll dann je nach Beratungsmodell für den Patienten mehrmals pro Woche, für rund 20 bis 60 Minuten im Live-Chat zur Verfügung stehen. Dies soll in Text-, Audio- oder auch in Video-Form möglich sein. Die betreuenden Psychologen sollen durch eine professionelle Ausbildung qualifiziert sein. Zudem soll die ganze Beratung dabei anonym für den Patienten ablaufen. Selbstverständlich unterliegen laut dem Anbieter alle Psychologen der Verschwiegenheitspflicht. Ebenso soll auch eine technische Verschlüsselung der Gespräche und Nachrichten erfolgen, welche einen fremden Zugriff verhindern soll.

Anonyme Beratung zu jeder Zeit

Die App möchte den Menschen, welche mentale Unterstützung benötigen, die Möglichkeit geben zeit- und ortsunabhängig eine psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Oftmals trauen sich Betroffene nicht, persönlich zu einem Psychologen zu gehen. Darüber hinaus sind die meisten schlichtweg überlastet. Dennoch stellt der Anbieter aber klar, dass Patienten mit akuten und schweren psychologischen Belastungen und Vorerkrankungen, sowie in Krisensituationen auf eine Behandlung bei einem örtlichen Psychologen zurückgreifen sollen. Für Vermittlung an diese soll die Plattform aber Hilfe anbieten.

Kosten werden bereits übernommen

Ganz umsonst ist dieser Dienst natürlich nicht. Die Erstberatung soll einmalig 49€ kosten. Eine darauffolgende 40-minütige Beratung in der Woche soll weitere 49€ kosten. Laut „Instahelp“ übernehmen aber bestimmte private Versicherungen die Kosten bereits. Auch erste Unternehmen sollen die psychologische Beratung für ihre Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung finanzieren. Rund 22.000 Mitarbeiter soll „Instahelp“ bereits zählen und viele Menschen aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien behandeln. Wer nun auch neugierig geworden ist, findet auf der Webseite von „Instahelp“ weitere Informationen. Ebenso stellt folgendes Video die Online-Therapie noch einmal kurz vor.

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12/2020 Die ‘Lipstickgun’ soll vor Vergewaltigung schützen?

Unscheinbar in der Handtasche soll ein Lippenstift mit integriertem Knall, Frauen vor sexuellen Angriffen schützen können. Per Knopfdruck kann der Warnschuss ausgelöst werden und auch die Polizei soll dabei automatisch alarmiert werden. Erfunden wurde dieser innovative Helfer in Indien, dort gehören Vergewaltigungen leider zum Alltag.

Dieser Lippenstift der ganz besonderen Art, soll in Zukunft Frauen vor sexuellen Übergriffen schützen können. Dabei mutete der Name “lipstickgun” gefährlicher an, als die Erfindung eigentlich ist. Gerät eine Frau in eine Gefahrensituation kann bei Bedarf kann per Knopfdruck ein lauter Knall ausgelöst werden. Des Weiteren soll zeitgleich der zugehörige Standort an die örtliche Polizei  gesendet werden. Möglich ist das alles durch eine Verbindung via Bluetooth. Durch diese kann die Lippenstiftbesitzerin ihr Handy mit der “lipstickgun” verbinden. Der Lippenstift besitzt eine handelsübliche Optik und lässt sich unscheinbar in jeder Handtasche mitführen.

Auch als Handtasche oder Schuh

Diese Erfindung soll es aber noch in weiteren Varianten geben. Ebenso hat der indische Erfinder Shyam Chaurasia auch eine goldene Handtasche und silberne Stöckelschuhe mit dem integrierten Knall per Knopfdruck entwickelt. Bei Bedarf sollen auch diese einen Notruf absetzen und den Standort versenden können. Bislang soll es aber alle Varianten nur als Prototyp geben. Ein Test mit der Polizei aus Indien ist aber in Planung. Denn dort wurde dieser innovative Helfer für die Selbstverteidigung von Frauen entwickelt. Dies hat aber leider einen traurigen Hintergrund – denn alle 15 Minuten soll in dem Land eine Frau vergewaltigt werden.

Potentieller Schutz für Frauen weltweit

Teilweise sind die Meinungen noch umstritten, inwieweit die “lipstickgun” Frauen in Indien von sexuellen Übergriffen schützen kann. Denn Kritiker äußern, dass eine Vielzahl dieser Übergriffe im Bekannten- oder Familienkreis stattfinden. Ein bloßer Knall oder eine eintreffende Polizei scheint in diesem Fall keinen Schutz zu bieten. Nichtsdestotrotz finden in Indien und auch in vielen anderen Ländern auf der Welt Übergriffe auf offener Straße statt. Das Warnsignal in Form des Knalles könnte so nicht nur Passanten als potentielle Helfer aufmerksam machen. Ebenso kann es Frauen auch ein Stück Sicherheit verleihen.

Der Tüftler Shyam Chaurasia hat diese Erfindung bereits patentieren lassen. Für rund 600 Rupien pro Stück, also umgerechnet 7,50€ soll der Lippenstift auf den Markt gehen. Voraussetzung hierfür wäre aber die Massenproduktion, welche der Erfinderkopf jedoch bereits anstrebt. Für ihn hat sich seine Tüftlerarbeit bereits dann gelohnt, wenn seine Erfindung mindestens eine Frau vor einem Übergriff bewahren kann. Dieser Meinung können wir nur zustimmen. Jeder, der sich einmal selbst den “Knall” anhören möchte, kann sich das nachfolgende Video ansehen. Es demonstriert die Anwendung der “lipstickgun”.

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11/2020 Essbarer Löffel im Kampf gegen den Plastikmüll

Der Ess-Löffel der Firma „Kulero“ ist eine weitere Idee, Plastikmüll dauerhaft zu vermeiden. Er ist ein stabiler und essbarer Löffel, der vollständig aus natürlichen Stoffen besteht. Zudem soll er hitzebeständig sein und mit seinen vielseitigen Geschmackssorten als leckerer Snack dienen.

Um der Vielzahl an unnötigem Plastikbesteck entgegenzuwirken, gibt es bislang schon zahlreiche Alternativen. Ökologisch abbaue Gabeln, recycelbare Messer oder auch mehrfach-nutzbares Besteck. Eine Firma in Deutschland mit Ursprung aus Indien will dabei aber noch einen Schritt weiter gehen. Mit ihren innovativen Löffel soll Müll erst gar nicht entstehen – denn er ist essbar. In Hinblick auf das  2021 eintretende Verbot von Einwegplastik in der EU, scheint die Idee definitiv zukunftsträchtig.

Geschmack für jedermann

Besonders Genießer sollen bei diesem Löffel regelrecht auf ihren Geschmack kommen. Denn in acht Sorten wird der Löffel bereits produziert. Das sollen in einzelnen Schokolade, Anis, Masala, Spinat, Salz, Pfeffer, Minze und Rote-Beete sein. Dabei sollen die Löffel sowohl laktosefrei und vegan, als auch gänzlich frei von Koservierungsstoffen sein. Die Konsistenz soll dabei einem härteren Keks ähneln. Dennoch ist bei dem essbaren Löffel etwas mehr Bissfestigkeit gegeben. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass der Löffel auch rund 30 Minuten in heißen Suppen oder Getränken stabil bleiben soll. Auch ein Abfärben des Geschmacks des Löffels an die Speisen selbst, soll dabei nicht erfolgen. Wer am Ende seiner Mahlzeit doch auf seinen „Löffel-Snack“ verzichten möchte, kann ihn immer noch ohne schlechtes Gewissen entsorgen. Denn laut Hersteller soll er zu 100% aus natürlichen Zutaten bestehen.

Erster Einsatz in Indien

Entstanden ist diese Idee ursprünglich in Indien. Denn dortzulande gibt es kaum geregelte Müllsysteme. Das Plastik ist aufgrund dessen in Mengen an allen Orten zu finden. Auch die Menschen in Indien sind mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden, weshalb auch die ersten Produktionen und Testläufe des Ess-Löffels dort stattgefunden haben – mit Erfolg. Dabei achtet die Firma „Kulero“ stets auf plastikfreie, nachhaltige und soziale Produktion. Das soll bedeuten, dass nicht nur die Umwelt durch die Herstellung geschont werden soll, sondern insbesondere auch die Menschen vor Ort fair bezahlt werden.

Weitere Produkte in Planung

Mittlerweile sollen die Produktion und der Einsatz der essbaren Löffel auch in Deutschland stattfinden. Hierfür sammelte das Start-up im vergangenen Jahr mittels einer Crowdfunding-Kampagne Geld. Ein Teil davon soll ebenso in die Entwicklung von weiteren Produkten wie essbare Kaffeerührer und Gabeln fließen. Wer nun auch auf den Geschmack des neuen Ess-Löffels gekommen ist, kann auf der Website von „Kulero“ weitere Infos finden. Auch folgendes Video gibt einen weiteren Einblick hinter den essbaren Löffel.

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10/2020 Breathe ilo: Atemluft als Indikator fruchtbarer Tage?

Ein innovatives Gerät soll Paaren mit Kinderwunsch zukünftlich behilflich sein. Es ist ein neuer Ovulationstest, der anhand der Atemluft die fruchtbaren Tage bestimmen soll. Dabei soll er nicht nur einfacher, sondern auch zuverlässiger in seiner Anwendung und Vorhersage gegenüber den bisherigen Methoden sein.

Das „breathe ilo“ ist die nächste Revolution in der Sparte der Ovulationstests. Es ist ein patentiertes Gerät, das durch die reine Atemluft den Menstruationszyklus vorhersagen soll. Grundlage hierfür sollen die veränderten Hormone während des Zyklus sein. Diese sollen auch eine Veränderung der CO2-Atemluft erzeugen. Und genau diese Veränderungen, soll das „breathe ilo“ messen können. Dafür müssen laut Hersteller die Messungen noch nicht einmal zu einer bestimmten Tageszeit erfolgen.

Messgrundlage bereits früh entdeckt

Schon bereits in den Fünfzigerjahren sollen Forscher herausgefunden haben, dass Hormonveränderungen während des weiblichen Menstruationszyklus, sich auch in der ausgestoßenen Atemluft bemerkbar machen. Automatisch sollen die täglich vom Gerät gemessenen Werte auf das Smartphone und in die dazugehörige App übertragen werden. In Ergänzung dazu werden von der Anwenderin die Tage ihrer Periode eingetragen. Der selbstlernende Algorithmus von „breathe ilo“ soll dann den Zyklus und somit auch die fruchtbaren Tage voraussagen können. Laut einer Studie, bei der über 100 Frauen über mehrere hundert Zyklen lang das Gerät getestet haben, sollen bei 90 Prozent der Teilnehmerinnen die hochfruchtbaren Tage erkannt worden sein.

Simpler als bisherige Methoden

Gegenüber den bisherigen Ovulationstest scheint das Gerät damit eine echte Innovation zu sein. Denn diese fordern meist nicht nur aufwendigere Messungen wie beispielsweise mit einem Thermometer oder einer Urinprobe, häufig noch zu einer bestimmten Tageszeit. Darüber hinaus sollen diese auch in ihrer Vorhersage nicht immer exaktsein. Dies kann eine Beziehung mit unerfülltem Kinderwunsch auf Dauer stark belasten. Und genau das soll auch der ausschlaggebende Grund für die Realisierung des Gerätes sein. Entwickelt wurde es von Gynäkologe und Endokrinologe Ludwig Wildt und Medizintechniker Horst Rüther. Rund fünf Jahre sollen sie an diesem Gerät getüftelt haben, an welchem sie in Europa und den USA bislang das Patent besitzen.

Eintritt in den deutschen Markt

In Österreich soll das „breathe ilo“ schon Anklang gefunden haben. Nun möchten die Gründer auch in Deutschland Markterfolg genießen. Ebenso soll ein Gerät in dieser Form auch als Verhütungsmittel bereits in Planung sein. Auf der eigenen Website von „breathe ilo“ gibt es das Gerät für rund 279€ zu kaufen. Ein stolzer Preis, weshalb der Hersteller das Gerät ebenso für eine monatliche Miete von 29,90€ anbieten. Folgendes Video soll den revolutionären Ovulationstest noch einmal genauer vorstellen.

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09/2020 ‘Knee-Blades’: Knieschoner für Bodenarbeiten?

Arbeiten auf dem Boden sollen durch die neuen ‘Knee Blades’ angenehmer und schneller durchgeführt werden können. Dass dies ebenso für Heimwerker wie professionelle Boden- und/oder Fliesenleger interessant sein könnte, ist offensichtlich. Die mit Gel ausgestatteten Knee Blades beugen den Schmerzen durch zu langes Knien vor. Integrierte Rollen sorgen darüber hinaus für eine rasche Fortbewegung auf dem Boden. Coole Sache?

Die Knee Blades von der Firma Janser sollen Komfort und Effizienz für “Bodenarbeiter” vereinen. Knee Blades sind Knieschoner mit zusätzlichen Rollen auf der Unterseite. Diese erlauben eine schnelle und komfortable Fortbewegung auf den Knien. Wer sich nun fragt, zu welcher Zeit die Knee Blades ihren Einsatz finden, den wird die Antwort anfangs überraschen – im Arbeitsalltag. Um genauer zu sein, im Arbeitsalltag von Boden- und Fliesenlegern und auch Trockenbauern, Monteuren und Co. Denn diese müssen häufig Arbeiten im Knien ausführen. Auf längere Zeit kann das zu Schmerzen in diesen führen.

Knieschützer auch ohne Rollen nutzbar

Um den unangenehmen Schmerzen in den Knien entgegenzuwirken, sind die Knee Blades mit Gel ausgestattet. Zudem besitzen sie einen konischen Verlauf. Dazu sind die Knieschützer mit zusätzlichen Rollen ausgestattet. Diese sollen für eine leichte und rasche Fortbewegung sorgen. Möglich soll dies auch durch ihre 360° Lenkbarkeit sein. Dabei sollen die Rollen keine Spuren oder Kratzer auf dem Boden hinterlassen. Wenn die Rollen einmal nicht benötigt werden, können diese schnell und einfach abmontiert werden. So sollen die Knee Blades auch separat als bloßer Schoner genutzt werden können. Wenn die Arbeit dann wieder etwas mehr Mobilität am Boden fordert, können die Rollen selbstverständlich genauso einfach wieder anmontiert werden.

Hergestellt von Firma Janser

Entwickelt wurden diese ‘Knieschützer mit Mobilität’ von der Firma Janser. Die Firma ist Hersteller und Händler von professionellen Werkzeugen, Maschinen und Geräten. Der Hauptbestandteil der Produktpalette soll sich dabei auf die Ausrüstung und den Service für Raumausstatter und Bodenleger konzentrieren. Interessierte Heim- und Berufs-Handwerker und natürlich auch andere Neugierige können sich auf der Website von Jander die Knee-Blades genauer ansehen. Zudem gibt es nachfolgend wieder ein Video, welches den Einsatz der mobilen Knieschoner noch einmal demonstriert.

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08/2020 ‘My Eye2’: revolutionärer Helfer für Blinde?

Ein Gerät, das blinden Menschen Texte vorliest … aber auch Gesichter erkennt und benennen kann. Auch Produkte und Barcodes soll es registrieren können. Das sind die Fähigkeiten, womit das neue „My Eye2“ die Welt von sehbehinderten Menschen revolutionieren soll. Aber der Reihe nach …

Das „My Eye2“ soll mit seinen vielseitigen Fähigkeiten blinden Menschen den Alltag erleichtern. Visuelle Informationen sollen durch das Gerät in Form einer Sprachausgabe verfügbar gemacht werden. Hierfür muss das fingergroße Gerät lediglich mittels des integrierten Magneten an eine handelsübliche Brille befestigt werden. Kern des außergewöhnlichen Hilfsmittels sind eine Kamera und zudem eine leistungsfähige KI-Technologie. Dabei soll das Gerät drahtlos und ohne eine Verbindung zum Internet funktionieren. Ein Abgreifen der persönlichen Daten des Trägers soll auf diese Weise verhindert werden.

Speicherung von Gesichtern ohne Internet

Das Gerät soll dabei nicht nur Texte wie sie in Zeitschriften, Speisekarten und auf Schildern zu sehen sind lesen können, es soll zudem auch Gesichter erkennen und benennen können. Das „My Eye2“ kann dabei nicht nur beschreiben, ob es sich bei der vor sich befindlichen Person um Mann oder Frau handelt. Auch Informationen über die Kleidung der Person und deren Farbe sollen wiedergegeben werden. Nennt man daraufhin den Namen der Person, soll das Gerät diesen sogar mit dem dazugehörigen Gesicht abspeichern können. Beim nächsten Aufeinander-Treffen soll dieser dann von der Sprachausgabe wiedergegeben werden. Auch Produkte und Barcodes soll das „My Eye2“ identifizieren und registrieren können. Dies soll insbesondere das Einkaufen der Träger des Gerätes unkomplizierter gestalten.

Insgesamt soll der Akku der Brille für rund eineinhalb Stunden reichen. Danach muss im Regelfall der Akku für rund 25 Minuten aufgeladen werden. Derzeit beherrscht das Gerät drei Sprachen und soll 150 Gesichter speichern können. Ebenso soll auch eine Verbindung mit Kopfhörern via Bluetooth möglich sein.

Entwickelt von israelischen Start-up

Hinter dieser Erfindung steckt das bekannte und erfolgreiche Start-up „Orcam“ aus Israel. Es wurde 2010 von Amnon Shashua und Ziv Aviram gegründet. Rund 100 Verkaufsstellen für das „My Eye2“ soll es in Deutschland geben. Dabei soll das Gerät für rund 5000€ pro Stück verkauft werden. Trotz des stolzen Preises sollen immer mehr Krankenkassen die Kosten für das Gerät übernehmen. Interessierte können auf der eigenen Website sich das „My Eye2“ genauer ansehen. Zudem stellt das folgende Video die Fähigkeiten des “My Eye2” noch einmal genauer vor.

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07/2020 Einlege-Sohlen, die Diabetiker vor Amputation retten?

Spezielle Sohlen könnten Diabetiker vor Amputationen des Fußes oder der Zehen retten. Das ist zumindest einer Pressemitteilung zu entnehmen. Dabei messen integrierte Sensoren Druck und Temperatur des Fußes und sollen so vor akuter Gefahr warnen. Häufig leiden Erkrankte unter Taubheitsgefühl in den Füßen und bemerkten Beschwerden oft, wenn es schon zu spät ist.

Intelligente Sohlen zum Einlegen sollen Diabetiker in Zukunft vor Geschwüren und Entzündungen an den Füßen schützen können. Die speziellen Sohlen besitzen an acht Punkten Temperatur- und Drucksensoren. Diese sollen als künstliche Nerven im Vorfuß-, Großzehen- und Fersenbereich dienen. Durch einen zusätzlich integrierten Minicomputer auf der Unterseite der Sohle, sollen die gemessenen Daten auf das Smartphone des Trägers übermittelt werden. Bewegen sich die Daten in einem kritischen Bereich, wird die Person durch ein akustisches Signal alarmiert.

Taubheitsgefühl in den Füßen

Diabetiker leiden häufig an Beschwerden in den Füßen. Meist äußern diese sich durch Durchblutungs- und Nervenstörungen, welche eine Art Taubheitsgefühl in den Füßen verursacht. Betroffene merken deshalb häufig nicht, wenn ihre Füße unzureichend durchblutet sind oder sich kleine Verletzungen, zum Beispiel durch unpassendes Schuhwerk bilden. Die Sensoren in der intelligenten Sohlen sollen genau diese Aufgabe übernehmen, indem die Sensoren Temperaturunterschiede erkennen. Denn wenn eine Person so beispielsweise zu lange steht, hat dies häufig einen Druckanstieg zur Folge. Dies schwächt die Durchblutung ab und folglich sinkt die Temperatur im Fuß. Daraufhin kann die Sohle Alarm schlagen.

Rechtzeitige Warnung vor Geschwüren

Aber nicht nur vor Durchblutungsstörungen sollen die Sohlen schützen können. Ebenso soll sie die Gefahr von Geschwüren verringern. Meist machen sich diese mit Temperaturanstiegen schon fünf Wochen vorher bemerkbar. Registriert die Sohle nun eine zu hohe Temperatur, kann sie den Betroffenen vorwarnen. Hierfür soll es sogar schon ausreichen, wenn zweimal am Tag die Temperatur durch die Sensoren gemessen wird.

Sohlen derzeit im Test

Zurzeit wird diese intelligente Einlegesohle mit 300 Patienten der Magdeburger Uniklinik getestet. Bereits nach 18 Monaten soll schon ein wesentlicher Rückgang der Geschwüranzahl zu verzeichnen sein. Die speziellen Sohlen könnten auf diese Weise eine Vielzahl an Menschen helfen. Denn bei 30.000 bis 40.000 Erkrankten müssen die Zehen oder gar der Fuß amputiert werden. Wer sich für diese Sohle der speziellen Art genauer interessiert, kann sich das Video vom mdr ansehen. Mitentwickler Dr. Peter Mertens war zu Gast und hat die Einlegesohlen noch einmal genauer vorgestellt.

06/2020 Zeitersparnis auf dem stillen Örtchen durch geneigten Toiletten-Sitz?

Eine britische Firma hat einen neuen Toiletten-Sitz erfunden, welche die Zeit auf der Toilette verringern soll. Ein Neigungsgrad soll das längere Sitzen unattraktiv machen. Denn ausgedehnte Toiletten-Pausen mit dem Smartphone in der Hand sollen jährlich enorme Einbußen bei den Arbeitgebern verursachen. Wir fragen uns gerade: ist das ein Hoax / Witz / Spässle? Aber zunächst mal weiter 🙂

Der neue patentierte Toilettensitz der britischen Firma „Standard Toilet“ aus Staffordshire wird wahrscheinlich nicht jedermann erfreuen. Insbesondere die Mitarbeiter von Firmen, welche diese neue Art der Toilette einbauen lassen, werden dazu zählen. Denn der Toilettensitz dieser Firma ist um 11 bis 13 Grad nach vorne geneigt. Dies soll nach kurzer Zeit einen unangenehmen Druck auf den Beinen verursachen. Laut Hersteller soll dieser vergleichbar mit einer leichten Kniebeuge sein. Dies soll eine „längere Sitzung“ unattraktiv gestalten und die Mitarbeiter von zu langen Toiletten-Pausen abhalten.

Gesundheitsfördernde Haltung

Gesundheitliche Probleme sollen durch diesen innovativen Toilettensitz aber nicht miteinhergehen. Ganz im Gegenteil, die Neigung des Sitzes soll sogar die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern können. Der Hersteller soll dabei auf medizinische Studien verweisen. Laut diesen sollen geschwollene Hämorriden und geschwächte Beckenmuskeln durch herkömmliche Toiletten hervorgerufen werden. Mit einem geneigten Sitz jedoch, sollen die Beckenmuskeln trainiert werden und somit auch die Gesundheit gefördert werden können.

Schluss mit Surfen auf dem Handy

Die Gesundheit der Mitarbeiter scheint bei dieser Toiletten-Erfindung aber nicht ausschlaggeben gewesen zu sein. Die eigentliche Idee dahinter ist das Personal von ausgedehnten Toiletten-Pausen abzuhalten. Denn oftmals wird der Gang zur Toilette mit ausgiebigem Surfen in den Sozialen Medien verbunden. Im Jahr sollen laut „Standard Toilet“ diese unproduktiven Pausen Arbeitgeber in Großbritannien rund 4,7 Milliarden Euro kosten. Dieser innovative Toiletten-Sitz soll diesem Problem nun entgegenwirken.

Lösung für lange Toilettenschlangen

Aber nicht nur Firmen sollen an dieser „unbequemen“ Toilette interessiert sein. Auch Einkaufszentren, Züge und Restaurants sollen bereits Interesse gezeigt haben. Oftmals sind dort lange Toilettenschlangen zu verzeichnen. Der Hersteller sieht mit seiner Erfindung eine Lösung dem teilweise entgegenwirken zu können. Für umgerechnet 176 bis 590 Euro sollen Interessenten diese Toilette bei dem Hersteller aus Staffordshire erwerben können. Auf der Webseite des Herstellers und auch in folgendem Video kann man sich den neuen Toiletten-Sitz genauer ansehen. Vielleicht wird dieser einigen von uns in Zukunft öfter begegnen.

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