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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

24/2019 Münchner Startup sammelt Kapital für neuartigen Mikroplastik-Filter

In signifikantem Maße die Gewässer von Mikroplastik zu befreien. Diese Vision eines Münchner Startups soll nun über eine Crowdfunding-Kampagne Realität werden. Die Innovation ‘Ecofario’ gibt es jetzt als ersten Prototypen eines Mikroplastik-Filters für Abwasser-Aufbereitungsanlagen.

Aus der bayerischen Hauptstadt kommt eine Innovation, die einem akuten, globalen Engpass pro-aktiv begegnet: der Mikroplastik-Katastrophe. Der von den Bayern innovierte Mikroplastik-Filter entferne selbst Hormone und Medikamentenrückstände aus dem behandelten Gewässer. Mit ihrer Erfindung möchte das Team um Entrepreneur Sebastian Porkert aber vor allem konsequent das Wasser von Mikroplastik aus Haushalten bewahren.

Eine signifikante Menge des sein Unwesen treibenden Mikroplastiks, so eine Pressemitteilung, stamme aus Waschmitteln, Duschgels oder anderen Haushaltsprodukten. Fakt ist heute: herkömmliche Kläranlagen können diese Kleinst-Plastikpartikel noch nicht filtern. Das führt freilich dazu, dass unsere Seen, Bäche und Flüsse das Mikroplastik eher sammeln als loswerden. Die immanente These: würden die Mikroplastik-Teilchen bereits in der Kläranlage zurückgehalten, die Belastung könnte großenteils von der Natur ferngehalten werden.

Die Innovation Sebastian Porkerts ist ein Kunststofffilter mit dem eigens entwickelten Markennamen ‘High-G-Separator’. Durch die Kraft, mit der Abwässer durch die Filter der Aufbereitungsanlagen zirkulieren- gemäß einer Pressemitteilung das 2000-fache der Erdanziehungskraft- werden die leichteren Plastikpartikel getrennt und somit aus den Wassern entfernt werden. Zirka 90 Prozent des Mikroplastiks will der Gründer in der Lage sein zu filtern. Entsprechende Partikel sollen selbst Größen unter einem halben Millimeter herausfiltern.

Als Dachmarke hat das Gründerteam das Münchner Unternehmen ‘Ecofario’ ins Leben gerufen. Hier wurde schon ein funktionsfähiger, kleinerer Prototyp hergestellt. Jetzt wollen die Öko-Macher über die Plattform ‘Indiegogo’ rund 600.000 Euro Startkapital sammeln. Dann könne, so die Pressemitteilung weiter, eine erste ‘High-G-Separator’-Pilotanlage projektiert bzw. gebaut werden. Auch wenn wir weniger an eine Crowdfunding-Kampagne glauben als vielmehr einen Investor, so wünschen wir den Jungs und Mädels rund um Sebastian Porkert alles Glück der Welt. Die erste Anlage samt Prototyp soll planmäßig im Jahr 2020 an den Start gehen (Quelle: Indiegogo). Hier der Link zur Website von Ecofario. Wer sich das Crowdfunding samt weiterer Erläuterungen reinziehen möchte, hier entlang zu Indiegogo.

23/2019 Unglaubliche Innovation: Batterien, die 400 Jahre halten?

Eine amerikanische Studentin hat „aus Versehen“ eine unglaubliche Entdeckung gemacht, die man auch als „Super-Batterie“ bezeichnen könnte. Es handelt sich dabei um eine Batterie, die 400 Jahre lang ge- und entladen werden kann, ohne Leistung zu verlieren. Damit können wir zwar in Zukunft nicht auf das Laden unserer Smartphones und E-Autos verzichten, jedoch könnte der mühsame Akku-Austausch bald Geschichte sein.

Mya Le Thai, eine amerikanische Studentin und ehemalige Doktorandin der University of California Irvine, hat bei Ihrer Erforschung wiederaufladbarer Nanodraht-Batterien eine interessante Entdeckung gemacht. Die „Super-Batterie“ stellt die heutigen Batterien in jeglicher Hinsicht in den Schatten. Diese halten nämlich nur wenige Tausend Ladezyklen aus, bevor sie an Kapazität verlieren und deshalb ausgetauscht werden müssen. Das ist auch der Grund, weshalb Smartphone-Akkus nach zwei bis drei Jahren ausgetauscht werden müssen, damit das Telefon nicht innerhalb weniger Stunden wieder ausgeht. Die „Super-Batterie“ übersteht im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien jedoch einiges mehr.

Sie besteht aus Nanodraht, welcher mehrere tausend Male dünner ist als das Haar eines Menschen. Durch die vergrößerte Oberfläche des mikroskopischen Drahtes wird eine größere Speicher- und Übertragungs-Kapazität für Elektronen gewonnen. Das Potenzial dieses Materials haben Forscher bereits seit vielen Jahren entdeckt und haben seitdem versucht, dieses zu nutzen.

Die innovative Entdeckung machte Thai, während sie die Eigenschaften von Gold-Nanodraht für kommerzielle Batterien untersuchte. Reginald Penner, Leiter der Chemieabteilung, sagt Goldfäden 5.000 bis 6.000 Ladezkylen nach, bis sie ihre Integrität verlieren und die Batterie stirbt. Durch die Beschichtung des goldenen Nano-Drahts mit einer Art Elektrolyt-Gel ist es der Studentin jedoch gelungen, eine Schaltung zu erschaffen, die innerhalb von drei Monaten 200.000 Ladezyklen ohne Leistungsverlust aushalten kann. Diese Entdeckung könnte die Forschung zu einer „Super-Batterie“ führen, deren Lebenszyklus bis zu 400 Jahre dauert. In Zukunft könnten also Batterien im Einsatz sein, die nie ersetzt werden müssten.

Eine echt coole Entdeckung, die in den nächsten Jahren bestimmt noch im Gespräch sein wird und wohl extremes Potenzial hat.

 

22/2019 Geniale Erfindung Kühlpflaster: das kleine medizinische Hilfsmittel

Anja Sadler aus Köln hat ein Produkt entwickelt, das zwei altbewährte Hilfsmittel aus der Medizin miteinander verbindet. Das sogenannte ‘Kühlpflaster’ ist ein Pflaster, kombiniert mit einem Kühlpack. Das spezielle an dem Pflaster ist ein kühlendes Gel, das in das Pflaster integriert ist.

Die aus Köln stammende Anja Sadler hat ein kühlendes Heftpflaster entwickelt und patentieren lassen. Dieses kleine medizinische Hilfsmittel ist dank eines integrierten Gels mit Kühlfunktion Kühlpack und Pflaster in einem. Nach dem Anbringen kühle es sofort die Haut und schütze gleichzeitig die Wunde. „Ich habe mich selbst gewundert, dass es das noch nicht gab“, sagt Stadler über Ihre Innovation. Das Pflaster bestehe aus natürlichen Zutaten und Minze. Der Kühleffekt des ‘Cooldoxx’ Pflaster wirkt anscheinend bis zu acht Stunden. Das Pflaster helfe bei Prellungen, Schürfwunden oder der Abdeckung von Infusions-Zugängen, so eine Pressemitteilung. Selbst Nachkühlen könne man sich aufgrund der ‘coolen’ Zusammensetzung sparen.

Als Mutter von zwei Kindern ist die Erfinderin sehr begeistert von Ihrem Produkt. „Hätte es das schon früher gegeben, hätte ich mir so manche schlaflose Nächte erspart!“, so Stadler. Derzeit würde sich die Kölnerin über einen Partner für den Vertrieb oder einen strategischen Investor freuen.  Und gerade weil sie gerne Ihr Brautmoden-Geschäft in Köln weiterführen möchte, sucht Stadler nun Investoren. Eigenen Worten zufolge wäre sie sogar bereit, ihre Erfindung mit den zwei weltweiten Patenten komplett zu verkaufen. Hier geht’s zur Website von Cooldoxx. Und hier entlang gibt’s sowas wie eine audiovisuelle Zusammenfassung auf Juuh Djuub:

21/2019 Schrille Idee: der Food Curtain für ungehobelte Mampfer

Okay, okay, nicht ganz so bierernst bitten wir den Food Curtain zu nehmen. Diese schrille Idee soll besonders rüpelhaften Mampfern die Chance geben Ihre Nicht-Manieren vor der Mitwelt zu verbergen. Wir holen hier lieber nicht zu weit aus sondern verweisen auf unsere Quelle, die in kurzen Worten und einem eingebundenen Video die Sache … äh … anschaulich macht. Viel Spaß also mit dem ‘Food Curtain’:

Link zu ‘Energy’, die über die verrückte Idee des ‘Food Curtain’ in Wort und Bewegtbild berichten (klick).

20/2019 Innovation Convercycle: Macht Fahrrad mit einem Griff zum Lastenrad

Mit nur einigen, wenigen Handgriffen machen Studenten aus Offenburg ein normales Fahrrad zum Lastenrad. Die Innovation erleichtert den unmotorisierten Stadtverkehr beträchtlich. Mit dem ‘Convercycle’ werden Einkaufstouren auch ohne Auto in großem Umfang möglich.

‘Convercycle’ haben ein paar Studenten der Hochschule Offenburg ihre Innovation genannt, die auf einem herkömmlichen Drahtesel aufsetzt und diesen zum Transport-Radl macht. Das vielfältigere Zweirad ermöglicht es seinem Nutzer mit einem geübten Griff ein Lastenrad gewissermaßen im Handumdrehen zu entfalten. So werden für klassische Räder eigentlich zu unhandliche oder zu schwere Transportfahrten ermöglicht. Das Convercycle ist gut 50 Zentimeter länger als herkömmliche Drahtesel und verfügt über eine kleine aber feine Ladefläche.

Die Erfindung aus Offenburg ist somit nicht nur praktischer als typische Lastenräder oder Bikes mit Anhänger. Es ist schlicht leichter zu handhaben und auch mit rund 1800 Euro Verkaufspreis preiswerter als typische, andere Lastenräder. So ist das Convercycle gemäß einer Pressemitteilung zirka 18 Kilo leichter als klassische Räder. Die zu transportierende Last beträgt bis zu 60 Kilo. Presseveröffentlichungen zufolge sei die Nachfrage schon vor Marktreife groß. Im letzten Quartal 2019 respektive im ersten Quartal 2020 sollen die ersten Convercycles ausgeliefert werden. Interesse? Sieht echt cool aus, hier entlang bitte:

19/2019 Fußball-Trainings-Tool Compasstrainer erleichtert Erlernen von Schusstechnik

Vor allem für den Nachwuchsamateur-Bereich junger Fußball-Talente gibt es jetzt ein Trainingstool, das Kinder ab 8 Jahren gute Schusstechnik beibringen soll. Der ‘Compasstrainer’ arbeitet mit verschiedenfarbigen Aufklebern an den Schuhen um die optimalen Touchpoints der Füße mit dem Ball zu visualisieren.

Kindern Sport näher zu bringen ist noch immer die beste Sozialarbeit. Leider fehlen in manchen Landstrichen hierfür viele Freiwillige, die in das Amt eines regelmäßigenb Begleiters und Trainers schlüpfen können oder wollen. An dieser Stelle soll ein neues Trainings-Tool Zeit und langwierige Erklärungsarbeit sparen. Der ‘Compasstrainer’ ist ein Hilfsmittel, dass angehenden Jung-Kickern mit Hilfe von Farb-Aufklebern zeigt, wie ein Ball entsprechend der Ziel-Wünsche zu treffen und zu schießen ist. Mit magenta-, gelb- und blau gefärbten Aufklebern wird der Fußballschuh gewissermaßen ausgezeichnet. Auf einem zugehörigen Ball finden sich die Farben wieder und so können spezielle Trainings-Inhalte wie Vollspann-Schuss oder Außenrist-Pass gezielt geübt werden. Die Trainer-Arbeit wird dadurch erleichtert, verbale Erläuterungsversuche werden minimiert.

Der ‘Compasstrainer’ wurde gemäß einer Pressemitteilung von Prof. Dr. Daniel Memmert vom Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln gelobt. Er stellte vor allem das durch die Methode erreichte “implizierte, unbewusste Lernen” heraus. Die Hirnforschung untermauere diese Wirk-Dynamik über Erfahrungen aus dem Erlernen von Sprache. Die Erfindung von Devan Sezek werde in Kürze von Derbystar, einem deutschen Ball-Hersteller marktreif gemacht und gehe in den Vertrieb. Infos gibt es entsprechend dort auf der Website: derbystar.de/compasstrainer. Das Video ist sehr werblich, haben daher überlegt, ob wir es bringen. Aber es erläutert auch ganz nett, viel Spaß.

18/2019 Gesichtserkennung für Haustiere am KI-gesteuerten Futternapf

Eine Gesichtserkennung für Haustiere beim Fressen oder Trinken am heimischen Futternapf bietet jetzt eine Innovation aus den USA. Unter dem Markennamen Mookkie Pet Bowl stellten die Erfinder auf der Messe ‘CES 2019‘ das Tier-Utensil als eine vernetzte Lösung für zunächst Katzenbesitzer vor.

“Katzen in Topform zu halten” sei das Ziel der Mookie Pet Bowl glaubt man Pressemitteilungen. Der intelligente Fressnapf konzentriert sich auf den täglichen Nahrungs-Konsum von Katzen über eine Frontkamera und einer zugehörigen Gesichtserkennungs-Software. So haben nur die napf-zugelassenen Katzen Zugang zu ihren täglichen Essens-Rationen. Künstliche Intelligenz macht’s möglich: top terminierte Ernährungs-Pläne für das Kätzchen. Besitzer und Anwender der KI-Bowl können dank der Technologie die eigenen Kätzchen per Smartphone beobachten – unabhängig vom eigenen Standort. So sei sicher gestellt, dass der Stubentiger auch in Abwesenheit zu Hause akkurat und weder zu wenig noch zu viel verspeist.

Man traut seinen Augen nicht während man die Presseveröffentlichung zur Katzen-Gesichtserkennung liest. Ein Fressnapf, der sich um die Katzendiät kümmert? Laut einer Pressemitteilung habe die ‘Smart-Bowl’ auch einen integrierten Google Assistant. So kann der Napf auch per Voice-Befehlen aus der Ferne geöffnet werden. Ab September 2019 soll die KI-Futterschale im Handel sein. Ob auch in Deutschland war nicht heraus zu finden, denn die Innovation stammt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten :-). Freunde, das ist alles weder Spaß noch eine Ausgeburt des 1. April, hier der Beweis:

17/2019 Innovation: Einfacher Ring absorbiert Raum-Lärm fast komplett

Mit einem Ring aus ‘schalldämpfendem Metamaterial’ so eine Pressemitteilung, wollen Erfinder aus Boston laute Hintergrundgeräusche in Räumen um über 90 Prozent reduzieren. Material und Struktur sorgten dafür, dass der durch den Ring geleitete Schall absorbiert und anschließend zur Quelle zurückgesandt werde.

Was zunächst abenteuerlich klingt, ist im Experiment längt Realität. Forscher einer Bostoner Universität haben einen Ring entwickelt, der signifikant Schall dämpft. Das soll aber nicht irgendwie und leicht spürbar stattfinden. Die Macher sprechen in einer Pressemitteilung von über 90 Prozent Reduktion der Hintergrundgeräusche in Räumen. Dabei wandelt der Zauber-Ring den Schall nicht etwa nur in Schwingungen um. Vielmehr absorbiert er die Geräusche um sie in der Folge zur Quelle gewissermaßen zurückzusenden. Das einschlägige Experiment ist auf Juuh Djuub zu finden. Dort sieht man, wie der Ring an ein PVC-Rohr arretiert ist. An der gegenüberliegenden Seite ist ein Lautsprecher befestigt. Der Schall, der durch das Rohr schwingt, wird im Rohr entsprechend blockiert.

Nun ist es nicht so, dass man einen einzigen solchen Ring in einen Raum legen würde und dann sofort Stille herrschte. Es braucht viele davon und auch ein smartes Verortungs-Konzept in den zu dämpfenden Räumlichkeiten. So sind Ziegel oder gar fliesen-ähnliche Strukturen denkbar um künftig Wände faktisch für Schall undurchlässig zu machen. Die Anwendungsbereiche sind extrem mannigfaltig von freilich Großraumbüros über Werkhallen bis hin zu separierbaren Seminarräumen.

16/2019 Winterfeste Smartphones – eine Idee schont Handy-Akkus

Mit einer Erfindung, die wohl nicht neu, aber neu inszeniert und immer noch richtig sinnvoll ist, schlugen jüngst zwei Schülerinnen aus Radolfzell auf. Ihre Idee ist ein als “Kälteschutzhülle” zu bezeichnender Smartphone-Wärmer, die auf diese Weise Schutz gewähren und in der Kälte Akkus-Ladezeit sichert.

Mündermann und Reinelt – so sind die Namen der beiden innovativen Gymnasiastinnen aus Radolfzell, die mit Ihrer Erfindung, einer Kälteschutzhülle für Smartphones in den Schlagzeilen sind. Gemäß einer Pressemitteilung haben die beiden jungen Damen bei einem regionalen Ideen-Wettbewerb einen ersten Platz belegt und werden nun wettbewerbstechnisch gewissermaßen auf Landesebene weiter gereicht. Das Projekt heißt “Smart Sleeves” und besteht aus in Stoff verpackten Filz-Taschen. Diese sind in unterschiedlichen Designs erhältlich und verzieren und wärmen die darin befindlichen Handys ihrer Besitzer. Die Smart Sleeves nutzen dazu ganz einfach die produzierte Abwärme der Smartphones. Das führt dazu, dass die umgebene Winterkälte die darin befindlichen Akkus nicht beeinträchtigt.

Stichwort Vertrieb: Obwohl die Smart Sleeves bereits im Verkauf sind, würden die praktischen Täschchen noch immer am heimischen Küchentisch von den Müttern der beiden einfallsreichen jungen Damen produziert, so eine Pressemitteilung. Deren Faible und Begabung liege demnach eher beim Aussuchen der Designs und der Stoffmuster. Fakt ist, wenn die Erfolgsstory weiter geht, dann müssen die Smart-Sleev’ler eine andere Produktions-Dynamik ersinnen. Denn dann reichen die Näh-Kapazitäten von den Mamas Mündermann und Reinelt nicht aus. Wir wünschen viel Erfolg!

15/2019 Innovation Kochblume verhindert überschäumende Töpfe

Die Kochblume sei der erste Deckel der Welt, bei dem nie wieder etwas überkocht. Das zumindest behauptet ein 73-jähringer Erfinder aus Isen. Was die Idee taugt sehen Interessierte heute Abend in der TV-Show “Das Ding des Jahres”.

Überschäumende Kochtöpfe gehören zu den Problemen, die faktisch jeder Haushalt kennt. Einmal kurz abgelenkt durch Telefon, schreiendes Kind oder einen Kellergang und der komplette Herd dampft aufgrund übergelaufenen Kochflüssigkeiten. Der Erfinder Armin Harecker aus Isen wird seine Innovation heute Abend in der bekannten TV-Sendung “Das Ding des Jahres” vorstellen. Bereits vor 30 Jahren hat Harecker eigenen Angaben zufolge einen Überkochschutz erfunden, der seinem leidigen Junggesellen-Problem überschäumender Töpfe ein Ende bereitete. Schon damals hatte der Erfinder seine Idee als “Gebrauchsmuster” angemeldet. Da der Deckel aus Aluminium bestand, funktionierte er nicht zuverlässig auf allen Töpfen, so wurde nie ein echtes Geschäftsmodell draus. Das Material Silikon war dann ein neuer Ansatz, der Harecker dazu bewegte, seine Idee wieder hervor zu holen.

Die Topfdeckel ähnliche Form wird auf den Topf gelegt und tut dann ihre Dienste. Wer wissen will, wie das genau funktioniert, dem sei die Sendung “Das Ding des Jahres” heute abend am 12. März 2019 empfohlen. Und wer sich schon jetzt eine Kochblume kaufen möchte, der kann sich online versorgen. Das Produkt gebe es auf typischen Verbrauchermärkten oder direkt online in Hareckers Shop unter Kochblume Harecker für einen direkten Verkaufspreis von 24,50 Euro.

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