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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

53/2020 Fausst: Geniale industrielle Innovation

Ein Schiffsbauer erkennt ein Problem in der Produktion von Schiffen, das uns wahrscheinlich in 100 Jahren nicht in den Sinn gekommen wäre. Irgendwie klar. Aber trotzdem genial, was er mit Fausst erfunden hat.

Der Schiffsbauer und Gründer der Hyconnect Smart Engineering GmbH, Dr. Lars Molter, hat etwas erfunden, das die Industrie enorm umkrempeln könnte. Er erkannte ein wichtiges Problem in der Produktion von Transportgefährten, vor allem von Schiffen. Die Ansprüche steigen. Es soll immer größer, effizienter und schöner sein. Dem entgegen steht aber enormer Zeit- und Kostenaufwand. Und da es bis jetzt immer noch keine Standardverbindung für Stahl und Leichtbaumaterial gibt, wird weiterhin auf aufwendiges Kleben und Schrauben bzw. sogar reine Metallbauten gesetzt. So werden Schiffe immer schwerer, brauchen mehr Kraftstoff und das ist so gar nicht nachhaltig. Der Leichtbau wäre das Schlüsselelement für nachhaltigen Transport. Und das macht Hyconnect mit seiner Erfindung endlich möglich.

Smarte Verbindungstechnologie

Hier ist sie, die Lösung, um leichter werden leichter zu machen: Fausst. Ein revolutionäres Hybridgewebe zur innovativen Verbindung von Faserverbund und Stahl. Ganz ohne Kleben, Nieten oder Schrauben. Durch den Einsatz von Fausst beim Herstellen eines Faserverbundteils kommen vielfache Möglichkeiten auf. Was ist aber jetzt die Innovation an Fausst? Die Technologie besteht aus Glas- und Metallfasern, die mechanisch miteinander verwebt sind. Die Seite mit den Metallfasern kann nun mit einem Stahlteil verschweißt und die andere Seite in einem Leichtbauteil einlaminiert werden. Fausst macht Faserverbundstoffe also schweißbar. Das ist eine einzigartige Neuerung in der Industrie, glaubt mir. Diese Verbindungen sind standardisiert, zertifiziert sowie patentiert und können kaum darauf warten, flächendeckend im Leichtbau verwendet zu werden.

Potential von Fausst

Der Anteil der Faserverbundstoffe in der Industrie steigt und steigt. Da klebt und schraubt man aber bis heute noch. Dafür werden unbegreifliche Mengen an Klebstoff benötigt. Hyconnect könnte alleine in der deutschen Transportbranche 455 Kilometer Fausst verbauen lassen – und das in nur einem Jahr. Durch den Einsatz der Innovation könnten Schiffsbauer statt 75 Stunden nur 11 Stunden für diese Tätigkeiten benötigen. Im fertigen Zustand senkt es durch eine Gewichtsreduktion den Treibstoffverbrauch und räumt den Designern aufgrund der Materialflexibilität Freiheiten ein, die sie sonst nicht hätten. Einsetzbar ist Fausst aber nicht nur im Schiffsbau, sondern auch in vielen weiteren Branchen, bspw. im Automobil-, Flugzeug-, Zug- oder auch Raumschiffbau. Zja, was wir niemals für ein Problem gehalten hätten, da werden die Industrien nun unterstützt ihre Visionen von leichten und modernen Transportsystemen umzusetzen. Die Lösung: Fausst.

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52/2020 GeoOrbital: Mach dein Fahrrad elektrisch

Wer dieses Jahr einen Ausflug machen wollte, war höchstwahrscheinlich mit dem Fahrrad unterwegs. Vor allem E-Bikes sind beliebter denn je. Mit dem GeoOrbital kann man sein eigenes Fahrrad einfach und schnell in ein elektrisches Bike umbauen.

In 60 Sekunden das eigene Fahrrad in ein Elektrisches umwandeln, klingt für viele eingefleischte E-Bike-Fans verlockend. Ermöglicht wird es durch ein High-Tech-Rad, das GeoOrbital Wheel. Das Rad ersetzt das gewöhnliche Vorderrad eines Standardfahrrads. Angetrieben wird das GeoOrbital durch einen 500 Watt Motor. Gesteuert wird es über eine Bedieneinheit, welche am Lenker befestigt wird. Die Entscheidung, das vordere Rad des Velos zu ersetzten, macht eine Installation unter einer Minute möglich. Zwei Varianten des Wheels werden angeboten. Die eine Version ist für kleine Fahrradrahmen geeignet, die andere Version ist anwendbar für Fahrräder mit größeren Rahmen. Zudem unterscheiden sich die beiden Modelle hinsichtlich der sich eröffneten Reichweite. Das ‚kleine‘ GeoOrbital Wheel überwindet Distanzen von bis zu 50 Kilometer, die größere Version kann eine Strecke von bis zu 80 Kilometern zurücklegen.

Zu schnell für die Deutschen

Einziges Manko des Rads ist tatsächlich seine Geschwindigkeit. Mit rund 20 Meilen pro Stunde, umgerechnet 32 km/h, ist ein mit dem Wheel ausgestattetes Fahrrad nicht als Pedelec auf dem deutschen Markt zugelassen. Alle Zweiräder, die über 25 km/h fahren können, zählen zu den Kleinkrafträdern und benötigen somit eine Zulassung, Versicherung und ein Nummernschild. Das GeoOrbital Wheel müsste zunächst einige Voraussetzungen erfüllen, um eine Betriebserlaubnis zu erhalten. Beim Umbau des eigenen Fahrrads in ein Pedelec müssten alle verwendeten Teile auch für ein Leichtkraftrad zulässig sein. Das abgeänderte Fahrrad muss dann in seiner Gesamtheit von einem Profi abgenommen werden. In anderen Ländern besteht dieses Problem allerdings nicht.

 

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51/2020 Presize: Sag mir, ob es passt

In Onlineshops wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Kleidungsgrößen angeboten. Von 32 bis 60 ist alles dabei. Aber wie soll man bei der Auswahl nur die richtige Größe für sich finden? Mit Presize, dem digitalen Größenberater, wird Online-Shopping jetzt kinderleicht.

Online Kleidung zu kaufen, ist für viele Personen eine Herausforderung. Sieht das bestellte Kleidungsstück so aus wie auf dem Bild? Passt es überhaupt? Fragen, die einem die Freude an der Klamottensuche nehmen. Um das Shopping online einfacher zu gestalten, bieten viele Fashion-Websites mittlerweile Größentabellen oder Passform-Assistenten an. Auf diese Weise wird versucht, das Rückgabe-Dilemma einzudämmen. Mehr als 70 Prozent der in Deutschland retournierten Bekleidung wurde nämlich aus dem Grund zurückgeschickt, dass die bestellte Garderobe entweder zu groß oder zu klein ausfiel. Und das kostet, Zeit und Geld. Die Größenauswahl mittels Tabellen und Passform-Assistenten nehmen allerdings auch selbst viel Zeit in Anspruch, da der Kunde oft selbst Maße nehmen muss. Aber das muss doch irgendwie einfacher und schneller funktionieren? Das hatten sich auch drei Münchener gedacht, die das Start-up Presize gründeten.

Body-Scan mit der Smartphone-Kamera

Laut der Unternehmenswebsite verspricht Presize die ‘genauesten Körpermaße’ und zwar ganze 55 Prozent genauer als die Konkurrenz. Mit der Software können Kunden ihren Körper mit der eigenen Handy-Kamera innerhalb einer Minute vermessen. Anhand des Body-Scans wird ein 3D-Modell des Körpers berechnet, aus welchem die Maße des Nutzers bestimmt werden. Größen-, Kleidungs- und Transaktionsdaten werden zusätzlich genutzt, um den Algorithmus der Software zu trainieren und zu verbessern. So können Größenempfehlungen für zukünftige Nutzer auch zum Teil aus den Daten bereits registrierter Nutzer generiert werden. Sofern gewollt, erhält der Presize-Nutzer eine persönliche Size-ID. Mit dieser Kennung kann auch andere Ware des jeweiligen Anbieters in der passenden Größe bestellt werden, ohne dass der Body-Scan nochmals durchgeführt werden muss.

Presize war dem deutschen Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer in der Sendung ‘die Höhle der Löwen’ ganze 650.000 Euro wert. Das Müncher Start-up erhielt damit das höchste Einzelinvestment in der Geschichte der TV-Sendung. Doch damit nicht genug. Weitere Unternehmensgrößen wie die ehemalige Hermès-Geschäftsführerin Christina Rosenberg und C&A-Spross Chris Brenninkmeyer investierten in den digitalen Größenberater und das aus gutem Grund. Webshops, welche die Software bereits integrierten, erhielten deutlich weniger Rücksendungen, die ihrerseits weniger Abfall und weniger Umweltverschmutzung bedeuten.

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50/2020 Pocket Sky: Leistungssteigernde Brille?

Jeder war zwischendurch im Büro sicherlich schon Mal so müde, dass ihm fast die Augen zugefallen sind. Eine Brille namens Pocket Sky soll uns nun wacher machen.

Es ist wieder soweit. Die Tage werden allmählich kürzer und wir werden müder. Mark Wallerberger und Michael Geyer aus Österreich erfanden etwas Geniales, wie wir der Müdigkeit entgegensteuern können. Die Rede ist von Pocket Sky. Eine smarte Tageslichtbrille, die unsere Leistung steigern soll. Eine schmale Brillenfassung, die oberhalb der Augen sitzt, umschließt viele kleine blaue LED Lämpchen. Diese scheinen dem Träger in die Augen und imitieren somit natürliches Tageslicht. Dabei scheint es aber nicht direkt in die Augen, blendet somit nicht und beeinträchtigt die Sicht auch generell nicht. Dadurch wird das uns müde machende Schlafhormon Melatonin unterdrückt. Warum blaues Licht? Weil es ebenfalls im Sonnenlicht der Teil ist, das vom Auge aufgenommen wird und unsere innere Uhr steuert. Es ist der natürlichste Weg eine Selbstaktivierung vorzunehmen und die Konzentration und kognitiven Fähigkeiten zu verbessern. Die Pocket Sky hilft uns somit den Tag aktiver zu bewältigen und abends müder ins Bett zu gehen und besser zu schlafen.

Anwendung von Pocket Sky

Die Funktions- und Wirkungsweise der Tageslichtbrille basiert auf Zusammenarbeit mit dem Wiener Institut für Schlaf- und Wachforschung. Sie ist als Eye-Safe zertifiziert, blendfrei und ohne UV und Bluetooth. Mit ihren 12 Gramm ist sie extrem klein und leicht. Die Batteriekapazität hält ca. zwei Wochen und kann anschließend mit dem passenden Ladecase aufgeladen werden. Die Pocket Sky wird in Österreich produziert und kommt mit einem UVP von 198€ daher. Für wen eignet sich die Tageslichtbrille nun? Grundsätzlich handelt es sich um eine One-Size-Fits-All-Brille – mit drei austauschbaren Nasenteilen kann sie jeweils besser angepasst werden. Empfohlen wird das Tragen allerdings erst ab einem Alter von 18 Jahren. Sie kann außerdem sogar mit einer normalen Brille kombiniert werden. Die Zielgruppe umfasst Menschen, die unter Vitamin D Mangel leiden und deshalb oft müde sind, Vielflieger mit Jetlag, Nacht- und Schichtarbeiter oder auch Menschen, die unter Winterdepressionen leiden. Generell kann sie aber eigentlich auch jeder verwenden, der mit regelmäßiger Anwendung seine Stimmung steigern möchte. Dies ist auch schon das Stichwort. Regelmäßiges Tragen ist der richtige Weg zum Ziel. Hierfür empfiehlt der Anbieter verschiedene Anwendungszeiträume auf seiner Webseite.

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49/2020 Plant-B: Veganer Trinksnack

Vegane Ernährung? Unterwegs? Und nichts Selbstgemachtes von Zuhause für den kleinen Hunger zwischendurch mitgenommen? Dann bleibt nur ein knurrender Magen.. Bis jetzt!

Bewusste, leckere und unkomplizierte Ernährung unterwegs ist häufig gar nicht so einfach. Vor allem, wenn kein Tier drinnen stecken soll. Meistens ist der Hauptbestandteil tierische Milch. Und leider führen die meisten Cafés immer noch keine pflanzenbasierte Milch in ihrem Sortiment. Plant-B versorgt jetzt alle Veganer on-the-go mit ihren pflanzlichen, innovativen und leckeren Trinksnacks.

Veganer Gaumenschmaus für unterwegs

Plant-B bietet seine Drinks derzeit in drei verschiedenen Varianten an. Basierend auf Kokos-, Hafer- oder Mandelmilch, jeweils mit unterschiedlichen Fruchtkombinationen. Unabhängig von der Sorte wird jedem Drink noch zusätzliches Mandelprotein zugesetzt. Alle zeichnen sich durch Bio Qualität aus. Sie bieten uns allerdings noch wesentlich mehr Pluspunkte. Kein Zuckerzusatz. Proteinreich. Laktose- und cholesterinfrei. Die pflanzenbasierte Zwischenmahlzeit wird in einer 250ml Einweg-Pfandflasche serviert. Allerdings besteht diese aus 50% recyceltem PET und ist weiterhin zu 100% selbst recycelbar. Die Wurzeln hat Plant-B in Hamburg und wird deshalb auch in Deutschland hergestellt. Die drei Säulen ihrer Philosophie der zwei Gründer lauten: Gesundheit, Klima und Tierwohl. Du bist Veganer und hast Hunger, aber nur Zeit für Durst? Dann gönn‘ dir doch das nächste Mal ein Trinksnack von Plant-B. Ganz nach dem Motto: Good for you, good for the planet.

48/2020 Blvrd: Erste Offline-Suchmaschine

Online-Offline Shopping wird jetzt in. Grund: Das Start-Up Blvrd bringt den Einzelhändlern in der Stadt auf fantastische Art und Weise die Kunden zurück.

Wenn man es mal genau nimmt, ist Online Shopping ganz schön anstrengend. Zuerst müssen ewig Sachen auf einem Bildschirm ausgesucht werden. Dies passiert meistens auf gut Glück, denn oft sind Schnitte und Texturen gar nicht richtig erkennbar. Anschließend heißt es warten, warten und nochmals warten bis das Paket geliefert wird. Nicht zuhause? Also Paket irgendwo abliefern lassen und abholen. Und dann nimmt der Wahnsinn auch schon weiter seinen Lauf. Es passt nicht oder gefällt schlichtweg nicht. Also wieder einpacken, zur Post bringen und in der Schlange stehen, denn sogar jede zweite Bestellung geht wieder retour. Das kostet ein Haufen Energie und passt so gar nicht zum Thema Nachhaltigkeit. Zusätzlich leiden unsere Einzelhändler in den Städten. Blvrd – ausgesprochen Boulevard – zeigt uns jetzt, dass es auch anders geht!

Shoppen mit Blvrd

Die erste Suchmaschine für Offlineshopping! Wie soll das denn funktionieren? Du suchst dir online ein Outfit aus und erfährst in welcher Größe, Farbe und zu welchem Preis du es in welchem Geschäft in deiner Stadt findest. Also quasi wie ein Fashion Navi für die City. So kann Mode wieder gefühlt und erlebt werden. Und das Beste: Du kannst dein Outfit sofort mit nach Hause nehmen, ohne auf ein Paket warten zu müssen! Blvrd ist somit eine echte nachhaltige Alternative zum Online-Shopping und ist vor allem für die Einzelhändler von Vorteil. So werden die Verbraucher wieder zurück in die Städte gelockt. Für dieses große Bonbon müssen die Händler erst ab 2021 zahlen, denn Blvrd liefert diesen interessante Daten, die Auskunft darüber geben, was Kunden wollen. Aufgrund der Tatsache, dass die Offline-Suchmaschine mit CSV-Daten arbeitet, entsteht für die Händler 0,0 zusätzlicher Aufwand. Sie können von Blvrd also nur profitieren. Ziel des Start Ups ist es, uns bis Ende 2023 in 80% der deutschen Städte zu unserem neuen Outfit navigieren zu können.

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47/2020 GlowStone: Für langanhaltend heißen Kaffee

Am 1. Oktober 2020 wurde deutschlandweit bereits zum fünfzehnten Mal der „Tag des Kaffees“ gefeiert. Kein Wunder, die Deutschen lieben ihren Kaffee. Mit der Smart Mug von GlowStone bleibt der Wachmacher jetzt auch endlich länger heiß.

Durchschnittlich 166 Liter konsumiert jeder Bundesbürger pro Jahr. Damit ist der Kaffee das unangefochtene Lieblingsgetränk. So gut wie jedes Büro besitzt eine Kaffeemaschine, wenn nicht sogar einen Vollautomaten. Einziges Problem: Der Kaffee bleibt nicht unendlich lange warm. Ein Termin dauert länger als erwartet und der zuvor frisch aufgekochte Kaffee ist längst nicht mehr heiß. Und kalter Kaffee schmeckt meistens nicht so gut wie heißer.

Smarte Heiztechnik

Mit den selbstheizenden Tassen von GlowStone wird dieses Problem gelöst. Von außen betrachtet, heben sich die smarten Trinkbecher nicht großartig von gewöhnlichen Kaffeetassen ab. Die Innovation verbirgt sich im Innern des Trinkgefäßes, genauer gesagt, an der Unterseite der Smart Mug. Die Tasse ist mit einem Heizelement ausgestattet, welches über einen ebenfalls eingebauten Akku mit Energie versorgt wird. Der Kaffee kann so bis zu 30 Minuten auf einer optimalen Trink-Temperatur von 65 Grad gehalten werden. Ideal also für Genießer. Der innovative Becher schaltet sich automatisch ein, sobald das heiße Getränk hineingegossen wurde, und selbstständig wieder ab, sobald der letzte Schluck getrunken wurde. Somit wird keine Energie verschwendet. Ein roter Streifen am unteren Rand der Tasse zeigt zudem an, wann das Getränk die gewünschte Temperatur erreicht hat. Der Akku der Smart Mug wird wie bei einem Smartphone mittels QI-Technologie aufgeladen. Der Trinkbecher wird für circa drei Stunden auf die induktive Ladestation gestellt und kann dann für etwa eine Stunde genutzt werden. Neben Kaffee kann die Tasse natürlich auch für andere Heißgetränke wie Tees verwendet werden. Und an alle Spül-Phobiker: Die Smart Mug ist spülmaschinenfest. Egal ob der Paketlieferant mal wieder klingelt oder ein Meeting länger dauert, mit der originellen Tasse von GlowStone kann man seinen Kaffee auch noch später heiß genießen. Ganz schön smart.

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46/2020 Firevase: Samsung sagt Feuer den Kampf an

Einen Brand im Eigenheim mittels Blumenvase löschen, klingt im ersten Moment absurd. Samsung hat es dennoch geschafft, diese Idee zu realisieren und das anders als man womöglich erwartet.

Eine feuerlöschende Blumenvase klingt eher nach einem Werbegag als nach einem existenten Produkt. Und tatsächlich hat es auch als ein solcher begonnen. Im Rahmen einer Werbekampagne wollte die Versicherungsgesellschaft von Samsung auf die Feuerlöscher-Pflicht in Südkorea aufmerksam machen. Denn obwohl der Besitz eines Feuerlöschers gesetzlich verpflichtend ist, verfügt lediglich die Hälfte der Südkoreaner über solch einen Löschapparat. Mit einem Werbevideo und 100.000 vorproduzierten Vasen wollte das Unternehmen Bewusstsein für die eigene häusliche Sicherheit schaffen. Die Kampagne hatte Erfolg. Der Anteil an Haushalten mit Feuerlöschern stieg um acht Prozent. Infolgedessen sollen 200.000 weitere Firevasen für den freien Markt produziert werden.

Wie funktioniert´s?

Die Vase besitzt zwei verschiedene Kammern. Im Inneren befindet sich ein Hohlraum mit einer kleinen Öffnung, in dem Blumen und etwas Wasser Platz finden. Wer allerdings denkt, dass ein Feuer mithilfe des Blumenwassers gelöscht werden kann, täuscht sich. Die zweite, äußere Kammer ist das entscheidende Element, das die Vase zu einem Feuerlöscher macht. In ihr ist Kaliumcarbonat enthalten. Sobald ein Feuer ausbricht, kann man die Firevase auf den Brandherd werfen. Das Gefäß zerbricht und das eingeschlossene Kaliumcarbonat dringt aus. Die Substanz bewirkt eine schnelle Kühlung und verdrängt den Sauerstoff, ohne den sich das Feuer nicht aufrechterhalten kann. Es erlischt augenblicklich. Eine Vase ist selbstverständlich ansehnlicher als ein handelsüblicher Feuerlöscher und kann so als Deko-Element in jeglichen Wohnräumen platziert werden. Immer griffbereit, kann die Vase schnell als portabler Feuerlöscher eingesetzt werden. Wer sich eine solche Vase anschaffen will, muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Die Firevase wird im Moment ausschließlich für den südkoreanischen Markt produziert. Als europäische Alternative kann man auf sogenannte Lösch-Granaten zurückgreifen. Ihre Funktionsweise unterscheidet sich nicht erheblich von der der Lösch-Vase. Letztendlich gibt es viele Möglichkeiten sich und sein eigenes Zuhause vor einem Feuer zu schützen. Egal ob mit einem traditionellen Feuerlöscher oder mit einer Firevase. Hauptsache es werden Vorkehrungen für die eigene Sicherheit getroffen.

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45/2020 Auf Pappkarton schlafen?

In federweichen Boxspringbetten schlummern, die ein Vermögen kosten? Nein danke. Wir schlafen jetzt auf Pappkarton. Der ist günstig, gemütlich und stylisch. Von Room in a box. Glaubst du nicht? Sieh selber!

Room in a box macht seinem Namen alle Ehre. Bei ihnen kann man Pappbetten kaufen, die so klein und flexibel sind, dass sie in einen Versandkarton für die Post passen. Wie musst du dir das vorstellen? Wie eine riesige Ziehharmonika, halt aus fester Pappe. Packt man das Bett aus, könnte man im zusammengefalteten Zustand immer noch meinen es würde sich um Sperrmüll für den Wertstoffhof handeln. Und dann passiert die Magie. Wird es ausgezogen, steht da plötzlich ein Gebilde, das an eine Bienenwabe erinnert. Matratze drauf und zack, ein Bett. Und das kommt in verschiedenen Farben ziemlich stilvoll daher – in naturbraun, weiß, schwarz, kieselgrau oder petrol. Dabei bleibt es nachhaltig und günstig. Mit einem Preis zwischen 90 und 190 € ist es somit wesentlich preiswerter als ein herkömmliches Bett. Es handelt sich hierbei aber nicht um ein Provisorium, sondern um eine vollwertige Alternative zu diesem.

Minimalistisch aber hochwertig

Das minimalistische Schlafmöbel – in Deutschland produziert – besteht zu 70% aus recyceltem Papier und ist selbst zu 100% recycelbar, falls es denn irgendwann das Weite suchen soll. Es ist zwar mit zehn Jahren Lebensdauer, bei einer guten Pflege, sehr langlebig, soll es aber vorher weg, kann es ganz einfach mit einem Cutter Messer zerschnitten werden und einfacher als je zuvor in der Alt-Papiertonne landen. Wer nun denkt, dass zusätzlich ein Lattenrost benötigt wird, der liegt falsch. Die Wabenstruktur langt vollkommen aus und sorgt zusätzlich für die Belüftung der Matratze. Das Bett bietet ein Maximum an Flexibilität. In den üblichen Maßen bekommt man es direkt nur noch zum Ausziehen nach Hause geliefert. Wird eine Übergröße gewünscht, kann es individuell und modular erweitert werden. So können bspw. auch riesige Familienbetten eingerichtet werden. Die Belastung bleibt dabei problemlos, mit bis zu 1000 kg pro m2. Falls im Bett dann mal wieder Netflix und Chill betrieben wird tut dem Bett selbst ein umgekipptes Glas nichts an. Wasserflecken trocknen i.d.R. rückstandslos weg. Mittlerweile gibt es bei Room in a Box sogar noch viele weitere Möbelstücke aus Pappe.

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44/2020 Smartphone am Akkumaten laden

3,7. So viele Stunden verbringt der durchschnittliche Nutzer am Tag mit seinem Smartphone. Verständlich, dass der Handy-Akku durch eine so intensive Nutzung gelegentlich leer geht. Wer kein Ladekabel oder keine Powerbank zur Verfügung hat, kann sein Handy auch ganz einfach an einem Akkumaten aufladen.

Schnell ist es passiert. Man ist unterwegs, möchte telefonieren und der Handy-Akku ist leer. Ladekabel und Powerbank liegen zuhause. Ein Unternehmen aus Stuttgart hat für genau solche Situationen verschiedene Ladestationen entworfen, die man an öffentlich zugänglichen Plätzen aufstellen kann. Die Akkumat GmbH bietet ein breites Spektrum an Lademöglichkeiten für das Smartphone an. Neben traditionellen Akkuboxen vertreibt das Unternehmen auch mittelgroße bis große Ladestationen, die in ihrer äußeren Erscheinung eher Getränkeautomaten beziehungsweise Schließfächern ähneln. Die Produkte der Akkumat GmbH sind für unterschiedliche Lokalitäten geeignet. Von Bars und Cafés über Einkaufszentren und Outletcenter bis hin zu Messen und Kongressen, überall dort wo sich viele Menschen tummeln, können die Stationen eingesetzt werden. Nutzer können ihr mobiles Endgerät mittels Schlüssel oder PIN während des Ladevorgangs einschließen und müssen so nicht die ganze Zeit neben der Ladestation verweilen.

Akkumat als Werbefläche

Die Produkte der Akkumat GmbH sind nicht nur nützlich für Smartphone-Besitzer sondern auch für Unternehmen, die die größeren Ladestationen als Werbeträger verwenden können. Werbebotschaften können ganz individuell gestaltet und entweder auf die Ladestationen gedruckt oder über einen integrierten Bildschirm eingeblendet werden. Zudem besteht die Möglichkeit die gewünschte Ladestation zu mieten. So können vor allem Messestände von dem Anreiz der Akkumat-Produkte profitieren ohne die Ladestationen kaufen zu müssen.

Die Idee dahinter ist, dass potentielle Kunden die Ladestationen nutzen wollen und so auch die Möglichkeit besteht, dass Kunde und Unternehmen in Kontakt treten können. Beispielsweise ist eine Ladestation in Form eines Stehtisches für Messestände optimal, da das jeweilige Unternehmen, das eine solche Station an seinem Stand aufstellt, gegenüber anderen Messeteilnehmern heraussticht und so die Kontaktaufnahme zwischen Kunde und Unternehmen erleichtert wird.

 

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