59/2018 Innovation ‘Elly.Pod’: eigene Daten-Speicher-Lösung für zu Hause

Ein Münchner Startup namens ‘Uniki‘ stellte jetzt eine ‘Datenspeicher-Lösung für zu Hause’ Elly.Pod vor. Die Innovation tritt als eine der ersten in die Fußstapfen von Tim Berners-Lee Initiative, den Menschen ‘Ihre Daten wieder zurück zu geben und Speicherlösungen für den Heimbedarf zu entwickeln.

Es ist nur wenige Monate her, als Internet-Pionier Tim Berners Lee verkündete, wie wichtig es sei, den Menschen die Kontrolle über ihre Daten wieder zurück zu geben. Mit Blick auf eine weltweite Entwickler-Gemeinde kündigte er eine kollektiv zu entwickelnde Softwarelösung an. Ziel sollte es sein, ein gemeinsames Produkte aus dem Konzept zu entwickeln. Das Startup Uniki zeigte jetzt mit dem ‘Elly.Pod’ eine solche dezentrale Datenspeicher-Lösung. Der Begriff Elly.Pod nimmt Anleihe an Berners-Lee’s Begrifflichkeit ‘Pod’.

Bei Elly-Pod geht es darum, dass Menschen Ihre kompletten persönlichen Informationen / Daten wieder offline und zu Hause speichern können. Dass hier eine hochsichere Hard- & Software-Plattform mit Verschlüsselung und zuverlässigen Backups an den Start muss versteht sich von selbst. Wer sich die Jungs mal ansehen will, klickt auf die Website Uniki. Wir weisen auf die interessanten FAQ hin, unbedingt reinschauen. Leider, leider haben wir nirgendwo auch nur den geringsten Hinweis auf Preise gefunden :-(.

58/2018 Es gibt Handtücher, die sagen, wann sie gewaschen werden wollen

Aus Japan kommt jetzt eine Innovation, von der man nicht so recht weiß, ob man sie sich schon lange gewünscht hat. Handtücher, die über Sensoren den Grad der eigenen Verschmutzung anzeigen und so eine Aussage machen, ob sie gewaschen werden sollten.

Schrille Sache, jetzt reden schon die Handtücher mit uns. Okay, ‘reden’ ist wohl zuviel gesagt. Fakt ist aber, dass das ‘Mizu-Towel’ (deutsch ‘Mizu-Handtuch’) über Sensoren signalisiert, dass es aufgrund Verschmutzung/Kontamination ‘gewaschen werden möchte’. Man könnte es als einen verschnörkelten Ast der Digitalisierung bezeichnen, was da über eine Crowdfunding-Kampagne befeuert bei uns virtuell anklopft. Die japanischen Erfinder wollen erreichen, dass künftig nicht nur die eher unzuverlässigen menschlichen Riech-Organe für die nächste Handtuch-Wäsche sorgen.

Womit die innovativen Leute aus Fernost Recht haben: sobald Handtücher anfangen zu riechen, ist es schon ziemlich spät wie die Pressestelle des Mizu-Teams verlauten lässt. Denn natürlich interagieren Bakterien-Kulturen und Schmutz schon früher und generieren auf dem Stoff einen möglichen Infektionsherd. Auf Indiegogo hat die Innovation schon eine beträchtliche sechsstellige Summe eingefahren. Aber genug der Rede: für diese Idee gibt es ein Vorstellungs-Video, viel Spaß:

57/2018 Pappmeister: Kreatives Bauen mit innovativem, haptischem Spielzeug

Pappmeister heißt die Marke der Eheleute Eva Groeneveld-Deussen und Thomas Groeneveld. Mit ihren Zewa-ähnlichen Rollen aus Pappe und den zugehörigen Steck-Verbindungen haben die beiden Erfinder eine schöne, neue Art gefunden, Kindern kreatives Bauen zu ermöglichen.

Pappmeister – das ist ein flexibles Bausystem aus herkömmlicher Pappe, insbesondere kostenlos zu bekommenden Toiletten- und Zewa-Rollen. Das Spiel als solches besteht aus den drei Elementen Kugel, Stift und Rohr. Kugeln und Stifte können über die Website von Pappmeister käuflich erworben werden. Die in diesem Kontext als ‘Rohre’ bezeichneten Hauptmaterialien sind schlicht aus dem Haushalt entnommene Papprollen aus dem Toiletten-Papier oder der Küchenrolle. Geeignet ist Pappmeister für Kinder ab 6 Jahren. Alle ‘Rohstoffe’ bestehen aus 100 Prozent reiner Pappe und sind daher ökologisch recht vorbildhaft.

Eine Pressemitteilung betont – wie wir meinen zu Recht in einer sich zunehmend immer mehr ‘digitalisierenden’ Welt – die Sinnhaftigkeit des haptischen und kreativen Spiels. Räumliches Verständnis, Geschicklichkeit und Vorstellungskraft würden ebenso angeregt wie der Teamgeist beim zusammen bauen, kreieren und spielen. Wer sich das jetzt näher ansehen möchte, der wird fündig auf der Webseite Pappmeister. Auch ein Video haben wir gefunden, das die neue Art nach Herzenslust spielerisch zu bauen, konkret und visuell zeigt. Uns hat die Innovation besonders gut gefallen, ein Kompliment nach Leipzig. Und jetzt viel Spaß beim Intro:

56/2018 Mit dem sleeperoo Design Cube Zelt schier überall übernachten?

Ein Zelt für immer und überall ist das ‘sleeperoo’. Unter dem Motto “Die Nacht, der Ort und Du – das Erlebniszelt” haben die Jungunternehmer Karen Löhnert und Dennis Brosseit einen Schlaf-Cube vorgestellt, der die Camping-Szene revolutionieren könnte.

Auch wenn wildes Campen hierzulande nur unter gewissen Bedingungen erlaubt ist: das sleeperoo als bewegliches Schlafzelt macht nach einem Auftritt der Initiatoren bei der “Höhle der Löwen” von sich reden. Entworfen von einem Design-Studio bietet das sleeperoo ein Schlaf-Erlebnis auf rund zwölf Kubikmetern Raum. Das sleeperoo hat einen runden Rahmen, wetterfeste Stoffbahnen große Panoramafenster, die mit einem Vorhang abzudecken sind. Das Cube-Zelt sei im Steckbau-Prinzip, so der Anbieter, einfach auf- und abbaubar.

Bislang wurden die sleeperoos für den Eigenbetrieb der Tourismus-Unternehmer Löhnert und Brosseit konzipiert und genutzt. Die Nachfrage aus dem Markt veranlasste die Macher über den Verkauf nachzudenken. Konditionen stehen noch nicht fest. Es werden gemäß Website bereits unverbindlich Bestellungen entgegen genommen, um mögliche Produktions-Volumen ermitteln zu können. Die Aufbauzeit betrage bei Do-it-yourself je nach Übung rund eine Stunde. Wer sich näher informieren will oder auf die Liste der Vorbesteller kommen mag, hier ist die Website sleeperoo. Wer sich das zunächst mal im Film ansehen möchte, der schaut hier weiter:

55/2018 Neues Jungwild-Warnsystem soll nachhaltig Tierleben retten

Ein Warnsystem für Jungwild, das im Getreidefeld liegt und so teils von Mähdreschern überfahren wird, hat jetzt ein Landwirt aus Brandenburg entwickelt. Seine Erfolge sprechen für sich, konstatiert der Landwirt. Das für Menschen unhörbare Geräusch der Innovation habe bereits viele Tier-Tode verhindert.

Gregor Mordhorst heißt der brandenburgische Landwirt, der jetzt eine Erfindung präsentiert, die Tier-Tode verhindern soll. Sein Motor wird seit einiger Zeit flankiert von einem quietschenden Geräusch. Dieser Klang ist für menschliche Ohren nur schlecht aus dem Mähwerks auszufiltern. Für das betroffene Wild, im Besonderen Rehkitze oder auch Hasen oder Fasane, scheint es unerträglich. Die Tiere werden anders als durch den reinen Traktorlärm aufgeschreckt und flüchten. Mordhorst weist darauf hin, dass die Spezial-Sirene diesen Mähdrescher-Tod von Jungwild trotz guter Erfolge nicht sicher und ganz verhindern könne.

Einer Pressemitteilung zufolge habe das Gerät eine Einschränkung, die mit der ‘Erfahrung’ von Jungwild zusammen hängt. Der typische Flucht-Reflex werde bei den meisten Jungwild-Spezies erst ab einem bestimmten Alter herausgebildet. Rehkitze, so die Meldung weiter beginnen ab dem zirka sechsten Tag mit dem Flucht-Reflex, zuvor wird das Verstecken wohl als sicherer eingeschätzt. Unsere Quelle ist RBB 24.

54/2018 Neu patentierte Erfindung: Das Po-Ventil gegen Blähungen

Ein österreichischer Erfinder hat ein Ventil erfunden, dass in den After eingeführt wird und dafür sorgt dass potenzielle Winde geruchsfrei und stetig abgehen können. Sein Filter, der sogenannte ‘oxxxo Bodykat’ sei ein Überdruckventil und muss einmal täglich erneuert / eingeführt werden. GGG

Flatulenz, Körperwinde oder im Volksmund ‘Fürze’ sind ein Problem, über das man nicht so gerne spricht. Dennoch hat jedes Lebewesen, das Nahrungsmittel zuführt ganz natürlich mit Gase-Bildung zu tun. Gesellschaftlich entsteht dadurch ein grundsätzliches Problem: wie und wo lässt man am besten seine Winde gehen. So, dass diese niemanden stören. Und auf eine Art, die nicht für blamabel oder gar widerlich befunden wird.

Der österreichische Erfinder Leopold Trimmel will mit seinem neuen Po-Ventil oxxxo Bodykat diesem Problem erstmals und endgültig zu Leibe rücken. Einmal täglich wie ein Zäpfchen eingeführt lässt oxxxo Bodykat Verdauungsgase vor dem Aufstauen kontrolliert entweichen. Dadurch würden, so eine Pressemitteilung nicht nur Schmerzen durch das An- und Aushalten verhindert. Auch die möglichen Gerüche würden gefiltert und so eliminiert. Nachdem das EU-weite Patent nun realisiert ist, sucht der findige Trimmel nun Partner für die Massenproduktion. Wer schon vorbestellen möchte kann das tun über die Website oxxxo Bodykat.

Ganz ehrlich: Wir glauben an den Erfolg der Erfindung. Jetzt (Achtung, Wortspiel) ohne Scheiß!

53/2018 Staubsauger-Aufsatz ‘Catch Up’ extrahiert Kleinteile aus dem Saugstrom

Der Staubsauger-Aufsatz und -filter ‘Catch-Up’ fischt Kleinteile wie Würfel oder Münzen aus dem Saugstrom. Die Erfindung aus ‘Die Höhle der Löwen’ verursache keinen Saugkraft-Verlust und könnte nach Einschätzung der Redaktion schon bald richtig Geld verdienen.

Die Story: Tobias Gerbrachts Großmutter hatte versehentlich einen Ohrring eingesaugt. Erst nach mühsamem Durchkämmen des schmutzigen Staubsauger-Beutels fand die Dame diesen wieder. Getriggert von diesem Erlebnis innovierte der 20-jährige aus Wuppertal seinen Staubsauger-Aufsatz ‘Catch Up’. Das Modul ist ein Filter-Aufsatz für Staubsauger-Rohre, der Kleinteile aus dem Saugstrom holt und in einen Auffang-Behälter bugsiert. Der smarte Adapter löst ein latentes Problem in Millionen haushalten. 36 Millionen Staubsauger warten gemäß einer Pressemitteilung theoretisch auf den praktischen Aufsatz, der Schmutz von ggf. Brauchbarem / Aufgesaugten trennt. Der Filter-Aufsatz passe für alle handelsüblichen Staubsauger, so Gerbracht. Nachdem das Tool am Rohr angebracht ist, werden Ringe, Münzen, Spielfiguren und ähnliches aus dem Sauger in einem Extra-Behälter aufgefangen, der durchsichtig am Rohr hängt.

Tobias Gerbracht studiert gemäß einer Pressemitteilung ‘Industrial Design’ in Wuppertal und ist daher von seiner Ausbildung her prädestiniert für die Umsetzung smarter Ideen. Seine Kreativität und Umsetzer-Qualitäten hat der junge Mann bereits wiederholt bei dem Wettbewerb ‘Jugend forscht’ unter Beweis gestellt. Gerbracht unterrichtet unter anderem in der Arbeit mit CAD-Programmen. Wer sich das ansehen möchte, hier ist ein repräsentativer Link auch gleich mit Kauf-Option (für uns keine Provision, wir lieben nur die Idee) 🙂 … maxx-world.de/catch-up/

52/2018 Mit dem Inkhunter nie mehr das eigene Tattoo ungesehen kaufen

Inkhunter ist eine neue App, die es ermöglicht, dass Tattoo-Käufer Ihr Wunschmotiv schon vor dem ersten Stich auf ihrem Körper sehen können. Zur Nutzung wählt man sich ein Motiv aus der virtuellen Galerie und projiziert dieses exakt auf das Körperteil, den das Bildchen später zieren soll.

Unter dem Slogan ‘Think before you ink’ gibt es jetzt eine neue App, die es ermöglicht das eigene Wunsch-Tatto vorab auf der gewünschten Stelle am Körper zu sehen. Hier der Link zu Inkhunter Website & App. Und der zum Instagram-Profil. Wir wollen und können zu dieser einfachen Idee nicht zu viele Worte verlieren, sondern zeigen einfach das Bewegtbild der Erfinder aus Juuh-Djuub.

51/2018 Neuer Diesel-Motor mit deutlich mehr Wirkungsgrad?

Ein Allgäuer Erfinder will jetzt einen deutlich effektiveren Dieselmotor erfunden haben. Seine Innovation, glaubt man einer Pressemitteilung des BR, ist ein Dieselmotor mit doppeltem Wirkungsgrad. Der neue Motor soll zudem kaum Luftschadstoffe erzeugen.

Wenn stimmt, was über den Erfinder Adolf Gudermann medial verbreitet wird, dann kommt aus dem Allgäu die nächste Antriebs- und gleichzeitig Umwelt-Revolution. Der 78-jährige Tüftler hat in seinem Hof im Oberallgäu einen neuartigen Dieselmotor entwickelt. Der Antrieb habe nicht nur rund den doppelten Wirkungsgrad wie herkömmliche Motoren. Er erzeuge auch kaum Luftschadstoffe. Derzeit läuft ein Testballon auf dem Traktor von Gudermann.

Die Wirkungsgrad-förderliche Technologie hinter dem Gudermann’schen Konzept ist einfach. Der heiße Wasserdampf aus der Abwärme des Motors treibt eine installierte Turbine an. Es ist dieser heiße Dampf, der auch unter anderem Kohlenmonoxid aus den Abgasen filtere. Ein Behälter auf dem Dach des Traktors sammele die Schadstoffe derzeit. Wer Genaueres wissen will, ist auf unsere Original-Quelle angewiesen, die Seiten des Bayerischen Rundfunks. Link zum BR, Alfons Gudermanns neuer Dieselmotor

50/2018 Der Podride: Revolution im Bereich der eBike-Sitzfahrräder?!

Der Podride ist eine Mischung aus eBike und Kleinstwagen. Das Gefährt rollt auf vergleichsweise groß dimensionierten 20-Zoll-Rädern, misst 1,80 Meter in der Länge und wiegt rund 70 Kilo. Diese Art Fahrzeuge bezeichnet man heute als ‘Velo-Mobile’.

Es hat bereits eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich und erfreut Betrachter ebenso wie Fahrer. Der Name des eBikes auf vier Rändern lautet ‘Podride’. Das Gefährt ist eine neues, innovatives Fortbewegungsmittel und könnte schon bald den innerörtlichen Individualverkehr revolutionieren. Bei 1,80 Länge und 75 Zentimetern in der Breite ist es das ideale Stadtmobil. Der Radstand beträgt spartanische 88 Zentimeter, was zu einem unfassbaren Wendekreis von 3,5 Metern führt. Was den ‘Podride’ klar differenziert ist seine geschlossene Fahrgast-Kabine mit einer Sitzhöhe vergleichbar einem Pkw.

Die Lenker-Konstruktion des Podride ist gewöhnungsbedürftig, aber pfiffig. Sie besteht aus zwei neben dem Sitz befindlichen Hebeln. Die Pedale treiben analog einem Sitzfahrrad die Hinterachse an. Ein am Tretlager arretierter 250-Watt-Generator reicht für 60 Kilometer Entfernungen und unterstützt den Fahrer bzw. die Fahrerin wie bei einem eBike. Mit wetterfestem Stoff überzogen ist die Kanzel nach vorne zu öffnen. Entsprechend erfolgt auch der Einstieg von vorne. Das Fahrzeug hat auto-ähnlich Vorder- und Rückleuchten und zwei Blinker. Spannend? Aber ganz sicher. Schon ein paar Tage alt die Innovation, aber schon jetzt subjektiv eine der stärksten Erfindungen hier. Und auch eine die definitiv durchstarten wird im Sinne dieses Magazins. Go, Podride, go! 🙂 Na, schon neugierig? Hier lang zum Bewegtbild: