69/2018 e-Mobilität könnte einen Sprung machen – Dank dieser neuen Batterien

Ein Erfinder aus den USA könnte eine Erfindung gemacht haben, die klassische E-Mobil-Batterien revolutionieren könnte. Die neuen Akku-Modelle, die eine signifikante Menge des teuren Kobalt benötigen, kommen mit nur rund 20 Prozent des Rohstoffs bei gleichbleibender Leistung aus.

Die Endlichkeit so mancher für die Batterie-Herstellung benötigten Rohstoffe macht solche Akku-Geräte zu einem auf lange Sicht knappen Gut. So brauchen aktuelle Batterien einiges an Kobalt, einem Element, dass in den kommenden Jahrzehnten weltweit knapp werden könnte. Zu einem guten Teil sind genau deshalb Elektroautos auch heute noch recht teuer. Neben Kobalt ist auch Lithium selten und für die Batterieherstellung unabdingbar. Knappheit verursacht hohe Preise und das schlägt sich erneut nieder auf die Batterie- und damit die Elektroauto-Preise.

Die neue Erfindung ‘GEMX’ des Tüftlers Kenan Sahin könnte die knappe Ressource Kobalt großenteils überflüssig machen. GEMX führt dazu, dass Batterien nur noch rund 20 Prozent der typischen Kobalt-Menge benötigt. Die Bewertung der Innovation müssen wir anderen überlassen, aber die Innovation klingt nach einem extrem knackigen Idee.

68/2018 Waterbike für echte Radl-Ausfahrten auf dem Wasser

Das Wasser-Gefährt WatBi kommt faktisch einen Radl auf See oder Fluss gleich. Nutzer treten in die Pedale und bewegen sich auf der Einbaum-ähnlichen Erfindung per Pedale über Wasser fort. Aber der Reihe nach.

Eine neue Form des Surfens ist nun mit dem sogenannten Waterbike möglich, so eine Pressemitteilung. Der Erfinder Bernd Voutta aus Itzehoe wird in letzter Zeit immer häufiger mit dem Fahrrad auf der Alster gesehen. Dabei schwebt er nicht wie ein ‘zweiter Jesus’ über das Wasser, sondern hat eine Konstruktion gebaut, die ihm die Überwasser-Fahrt ermöglicht. Vouttas Water Bike besteht aus zwei Längsholmen, die wie bei einem Einbaum miteinander verbunden sind. Das WaterBike, kurz ‘WatBi’ wird gestützt von einem Untergestell und ist mit den fixierten Schwimmkörper-Holmen fixiert. An der Lenk-Gabel ist eine Art zweite Lenkung arretiert. Hinten am Gerät befindet sich ein Propeller-ähnliches Konstrukt mit Schwert und Segel.

Mit seinem Watbi sorge der Erfinder nun seit einiger Zeit auf den Gewässern rund um Hamburg für Aufsehen. Der Tüftler, der eigenen Worten zufolge schon einige Jahre an der Innovation dran sei, hat nun mitdem WatBi den Durchbruch zum funktionstüchtigen Wassergefährt geschafft. Über Vermarktungs-Ideen und -Aktivitäten war seitens der Redaktion nichts in Erfahrung zu bringen. Egal aber, was der Erfinder beabsichtigt: viel Glück von dieser Stelle für seine Intention.

67/2018 Oton Glass: Brille, die vorliest

Aus Japan kommen gefühlt die meisten KI-Innovationen. Jüngst wurde dort jetzt die vorlesende Brille erfunden. Initiator ist Keisuke Shimakage, der im Rahmen seines Unternehmens Oton Glass eine Brille vorstellt, die ihrem Träger Texte ebenso vorliest wie auch übersetzen kann.

Das nächste große Ding ist die ‘Device-Freiheit’. Also das Überflüssigmachen von externen Geräten zur Nutzung des Internet oder zur Erledigung von Alltags-Routinen. Der Weg ist eine wie auch immer geartete Verschmelzung mit dem menschlichen Körper. Unabhängig von der Frage ob eine solche Entwicklung klug ist – hier entstehen viele beeindruckende und ebenso hilfreiche Erfindungen. Eigentlich hatte der Japaner Shimakage nur seinem Vater helfen wollen, so die Story. Er suchte nach einer einfachen Möglichkeit, den durch Schlaganfall der Legasthenie verfallenen Papa zu unterstützen. Die Brille wurde so als Prototyp bereits im Jahre 2013 geboren. Nun stehe bald die Marktreife an, so eine Pressemitteilung.

Nach der Inbetriebnahme des Hilfsmittel-Prototypen für den Vater merkte Shimakage, dass Schreib-Lese-Schwächen ein allgemeines und sehr verbreitetes, gesellschaftliches Phänomen war. So lernte er gewissermaßen mit und in der Zielgruppe, dass seine des Lesens mächtige Brille ein großes Problem lösen konnte. Und dass die Innovation eine gewerbliche Nutzung rechtfertigte. Heute arbeitet das Team von Oton Glass daran, die smarte Brille zusätzlich für Menschen mit Sehschwächen weiterzuentwickeln.

Shimakages Brille besteht derzeit aus einer Kamera im Gestell. Die Apparatur mache Fotos von Zeichen und Buchstaben in dem der Nutzer seitlich Knöpfe betätigt. Über das Netz werden die so ‘ge-screen-shooteten’ Datensätze zu gesprochenem Wort verarbeitet, die über Kopfhörer oder Lautsprecher abgespielt werden kann. Status Quo heute könne die Oton-Glass-Brille auch bereits englische respektive japanische Texte übersetzen. Das Unternehmen wird von de Vision getragen Menschen mit Seh-Behinderungen, Legasthenie oder sonstigen Wahrnehmungs-Schwierigkeiten zu annähernd ‘Augenhöhe’ mit gesunden Menschen zu verhelfen. Ja, ein Bewegtbild haben wir auf Juuh Djuhbe auch gefunden:

66/2018 Erfindung löst Wind-Probleme der immer höher wachsenden Städte

Den renommierten James-Dyson-Award erhielten jetzt zwei junge Tech-Tüftler. Mit Ihrer Innovation, der O-Wind-Turbine, nehmen sie sich nicht nur dem Problem immer stärker werdender Winde in den Innenstädten an. Sie nutzen mit der Innovation den Wind auch konstruktiv und produzieren Energie.

In den immer höher wachsenden Innenstädten dieser Welt entwickeln sich parallel immer höhere Windgeschwindigkeiten, die Gefahren für Bewohner und Infrastruktur bringen. Daher sind kluge Konzepte gefragt, diesem Problem ggf. sogar konstruktiv Herr zu werden. Genau das dachten sich auch die beiden Erfinder Nicolas Orellana und Yaseen Noorani, die aus Chile bzw. Kenia stammen. Wenn typischerweise Wind durch die Städte bläst, wird er zwischen Gebäuden eingeschlossen. In der Folge drücke sich der Wind gemäß einer Pressemitteilung nach unten auf die Straße bzw. alternativ gen Himmel. So seien die Böen in stetigem Chaos, was den Einsatz klassischer Turbinen, die Ausgleich schaffen könnten, verhindert.

Hier setzt die Erfindung von Orellana und Noorani an. Die beiden Macher sind die Väter der hierfür prädestinierten O-Wind-Turbine. Durch eine sehr einfache, geometrische Form könne diese Turbine den Wind sogar konstruktiv nutzen und in Energie wandeln. Faktisch besteht die O-Wind Turbine aus einer Kugel mit rund 25 Zentimetern Durchmesser sowie geometrischen Öffnungen. Aufsitzend auf einer fixierten Achse dreht sich die O-Wind-Turbine bei Wind aus beliebiger Richtung wie ein Segel. So werden Getriebe bzw. ein Generator angetrieben, der die Windkraft elektrisch wandelt und so als Stromenergie nutzbar macht. Wir können den Wert der Innovation nicht fachlich prüfen und verweisen gerne auf das Englisch sprachliche, aber intuitiv verstehbare Produkt-Video zur O-Wind-Turbine:

65/2018 Magnet-Hundeleine Goleygo flexibilisiert das Gassi gehen

Beim Gassi gehen fühlt sich so mancher Hundebesitzer auch mit flexiblen Leinen schon mal unflexibel. Besonders, wenn der eigene Vierbeiner einem Artgenossen begegnet und ein Spiel-Intermezzo ansteht. Die neue ‘Goleygo-Hundeleine’ löst das Problem nun magnetisch.

Die neuen Goleygo-Hundeleine gilt schon jetzt als einer der innovativsten Hunde-Accessoires des Jahres. Mit einem Magnet-Klick-System wird Hundebesitzern geholfen, den Hund schnellstmöglich und flexibel anzuleinen bzw. ebenso schnell von der Leine zu lassen. Erreicht wird der Effekt durch eine smarte Kombination aus einem Magnet und einem Kugelstift. Der Hundehalter kann damit mit nur einer Hand und Magnetstift an Leine und Halsband oder -geschirr haltend anleinen. Entsprechend lässt sich die Arretierung Hersteller-Angaben zufolge auch unter Last mit nur einer Hand wieder lösen.

Die Goleygo hat bereits eine offizielle TÜV-Zertifizierung und ist gleichermaßen für kleine wie für große Hunde bis 80 Kilogramm verwendbar. Ausgeliefert werde das Produkt für rund 40 Euronen bei kleineren, um die 45 Euro bei größeren Hunden. Im Lieferumfang befinde sich eine zwei Meter lange, verstellbare Leine sowie ein Hundehalsband mit Brustgeschirr enthalten. In der TV-Sendung ‘Die Höhle der Löwen’ strichen die Macher eine halbe Millionen für 35 Prozent der Firma ein. Entschuldigung für das sehr reißerisch inszenierte Produktvideo, aber in seiner Prägnanz passt es einfach ganz gut zur Erläuterung:

64/2018 Neues Abbiege-System für Lkw kann und wird mehr Leben retten

Ein Lkw-Abbiege-Assistent aus Bayern sorgt dafür, dass jetzt und in Zukunft weniger Unfälle aufgrund toten Winkels durch Lkw-Fahrer passieren. Die Innovation stammt von Anton Klatt, der aus der Not heraus handelte in seiner Funktion als technischer Leiter bei Aldi und eine Idee für die Gefahrenquelle gesucht wurde.

Lkw-Fahrer sehen bei Abbiege-Vorgängen schlicht nicht den berühmten ‘toten Winkel’. Bei den Fahrzeugen im Zig-Tonnen-Bereich sind das oft Todesurteile für Fußgänger oder Zweirad-Fahrer, die gewissermaßen in diesem Schatten übersehen werden. Abhilfe soll jetzt eine Innovation aus Bayern schaffen. Dort hat Anton Klott seinen Lkw-Abbiege-Assistenten entwickelt. Das Gerät bzw. die Idee dazu sei während seiner Zeit als technischer Leiter bei Aldi-Süd entstanden, als am Markt für die Flotte des Discounters keine solche Apparatur zur Verfügung stand.

Die Funktion des Abbiege-Assistenten ist einfach und schell erklärt. Das Gerät hat eine Weitwinkel-Kamera, die ein Bild für den Monitor im Lkw aufnimmt. Dazu gibt es verbunden vier Ultraschall-Sensoren. Sie scannen die rechte Fahrzeugseite, bei erkannten Gefahren ertönt ein lautes Geräusch, das den Fahrer eindringlich und schnellstmöglich warnt, den Abbiege-Vorgang abzubrechen. Ganz großes Kino wieder mal aus Bayern! Glückwunsch Anton Klatt, Marktreife und nun ggf. die weltweite Vermarktung, überragend. Herzliche Grüße aus Mainfranken.

63/2018 Neuer Vakuum-Generator ‘Silo’ sorgt für 5-fach längere Haltbarkeit?!

‘Silo’ heißt ein neues, einfaches Vakuum-System, das vor allem Lebensmittel länger frisch halten soll. Die patentierte ‘One-Touch’-Vakuumtechnologie sorge für zwei- bis fünffach längere Aufbewahrungs-Optionen. Die Apparatur beeindruckt wohl den Markt, die Kickstarter Crowdfunding-Kampagne wurde finanziell um Längen Übertroffen.

Eine Revolution in der Küche bzw. notorische Frischhalter verspricht das Gerät Silo zu starten. Die One-Touch-Lösung (nur eine Berührung notwendig) vereinfacht den Prozess des Einschweißens frischer Waren. Das mit dem Silo angestoßene Tiefen-Vakuum sorge für bis zu fünffach höhere Aufbewahrungs-Zeiten. Damit sei Silo das einzige Vakuumier-Gerät, so eine Pressemitteilung, das im Behälter vom Boden des Behälters aus saugt und so Flüssigkeiten und selbst kleine Partikel aufnimmt. Lebensmittel, die normalerweise klassisch im Kühlschrank landen, können jetzt mit dem Silo vakuumiert werden und anschließend für maximale Haltbarkeit dennoch im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die patentierten Behälter von Silo seien so konzipiert, dass sie nahezu jedes Lebensmittel vakuumieren, verschließen und lagern können, ohne dass es zu Verstopfungen im Gerät komme. Die besagte Tiefen-Vakuum-Technologie von Silo entferne schlicht Luft aus dem Behälter. Im Rahmen der Crowdfundings und hier den Promo-Videos wird die Funktion mit Marshmallows deutlich gemacht. Hier der Link zur Kickstarter-Kampaagne von Silo. Und hier das besagte Video:

62/2018 Neuer Diesel-Treibstoff aus Schleswig-Holstein aus Klein-Reaktor

Wenn der Diesel-Kraftstoff als Abgas Probleme macht … also nachdem der Motor seine Arbeit geleistet hat … dann könnte es eine kluge Idee sein, den Kraftstoff positiv zu verändern, noch bevor er in die Maschine gelangt. Einen derart viel versprechenden Reaktor haben jetzt zwei Norddeutsche Erfinder gebaut.

Sauberere Verbrennung von Diesel-Kraftstoff – das wäre ein Ansatz, der heute zu vergolden wäre. In Zeiten von Diesel-Skandal, Manipulations-Software und drohenden Fahrverboten trifft man hier auf einen klaren volkswirtschaftlichen Engpass. Das Unternehmen ‘Heion’ rund um Christian Heine und Anton Ledwon möchte Kraftstoff vor der Einspritzung so verändern, dass er danach im Motorraum sauber verbrannt werden kann. Man löst das Problem ergo bevor es entstehen kann. Dazu setzen die Norddeutschen darauf, den Kraftstoff in spe – wir sind noch in der Entwicklung – innerhalb des Autos mit einem kleinen Reaktor zu behandeln. So entstehe ein Endprodukt, das unschädlich in die Umwelt abgegeben werden könne, so eine Pressemitteilung. Zur Realisierung der Idee brauchte es extremen Druck und sehr hohe Temperaturen. Ein noch im Test-Stadium befindlicher Reaktor modifiziert jetzt entsprechend die chemische Struktur des Diesels. In dem Reaktor werden Diesel und Wasser bei einem bestimmten Druck miteinander synthetisiert. Der Diesel wird durch diese besondere Art der Vorbehandlung so verändert, dass er danach getankt werden kann. Erste Tests sollen beweisen, so eine Pressemeldung, dass der Auspuff eines Testfahrzeugs signifikant weniger Ruß als bei der Verwendung herkömmlichen Diesels ausstoße. Das innovative Verfahren solle jetzt im größeren Stil getestet werden.

Für den Weg zur Marktreife suchen die Jung-Unternehmer gerade nach Kooperationspartnern aus Industrie oder zumindest Hochschulen. Randnotiz aus einer Pressemitteilung: Der Reaktor tauge prinzipiell auch für die Modifikation bzw. ‘Reinigung’ anderer Kraftstoffe wie etwas Flugzeug-Kerosin. Weiter Infos gibt es auf der noch unfertigen Website der Firma Heion. Hier geht es zu unserer Quelle, einem NDR-Beitrag, den es jetzt auch auf Juuh Djuub gibt:

61/2018 Idee: Biovegane, plastikfreie Zellulosebeutel statt Plastik-Packung?

Eine plastikfreie Verpackung macht gerade ausgehend von einem Wasserburger Handels-Unternehmen von sich reden. Die Inhaber des Lebensmittel-Ladens Grünkunft verpacken ausschließlich mit kompostierbaren, bio-veganen Folien aus einhundert Prozent nachwachsenden Rohstoffen, so eine Pressemitteilung.

Die Eheleute Christoph Kleber und Edna Kleber-Belizário haben ein sehr konsequentes Konzept für Ihr Lebensmittel-Bioladen ‘Grünkunft‘ . Mit ihrer plastik-freien Verpackung verfolgen die Gründer eine harten Umweltschutz-Kurs. Getriggert wurden die beiden eigenen Aussagen zufolge durch die ständigen Horror-Meldungen rund um die Plastik-Verschmutzung der Weltmeere. Mit Ihren plastik-freien Zellulose-Beuteln haben die Wasserburger eine Vorreiterrolle inne. Sobald ein Kunde sich entschieden hat und seine Ware ausgesucht hat, verschließt er oder sie den Beutel mittels Baumwollfaden am oberen Rand. Oder aber das Produkt wandert vom Lager auf diese Art verpackt ins Laden-Regal.

Seit Anfang des Jahres gibt es im Bioladen Grünkunft neben ausschließlich Bio-Produkten nur diese Verpackung, die anscheinend noch keinen eigenen Namen hat. Und die Konsequenz der beiden Gründer schlägt Wellen. Das plastik-freie Verpackungsmaterial ist heute an zwölf Standorten im Einzelhandel aus der Umgebung im Angebot. Die Zellulosebeutel sind kompostierbare, biovegane Folien für Lebensmittel voll aus nachwachsenden Rohstoffen. Die durchsichtigen Beutel sind rein aus Holz und stammen in erster Linie aus Holzschnitt-Abfall der umgebenden Forstwirtschaft. Der Kleber’sche Beutel sei gemäß einer Pressemitteilung frei von Schadstoff oder Plastik und verrotte binnen weniger Wochen. Alternativ ist der Beutel über die Altpapiersammlung recycelbar.

PS. Aus Marketing-Sicht empfehlen wir hier dringend die Innovation eines eigenen Begriffs für die neue Verpackung. Namen machen Marken. Marken wiederum geben Halt und erleichtern Mundpropaganda ebenso wie mediale Berichterstattung. Wir empfehlen Kontakt aufzunehmen mit dem versierten Marken-Berater Udo Vonderlinden. Ein Tipp: Solche Marken-Beratungen sind sogar in signifikantem Umfang staatlich gefördert.

60/2018 Revolutionäre Botanik-Lampe fördert Pflanzenwachstum?!

Das StartUp ‘Compled Solutions‘ hat eine besondere Form von LED-Strahlern geschaffen, die Pflanzen in Gewächshäusern ein deutlich beschleunigtes Wachstum bescheren. Derzeit fokussieren die Berliner auf die Hersteller von medizinischem Cannabis. Über die Licht-Zusammensetzung werden durch die Speziallampen Prozesse angestoßen, die das Wachstum von Pflanzen entscheidend beeinflussen.

Eine ‘Wunderlampe’ habe das Team rund um Erfinder Christoph Schubert innoviert titelt heute die Online-Ausgabe der Bildzeitung. Und tatsächlich sieht es aus, als könne die Innovation eines Berliner StartUp die Pflanzenzucht revolutionieren. Die Crux der Idee und Erfindung liegt in der spektralen Zusammensetzung von Licht. Die spezielle Inszenierung bzw. Technik von Schuberts Team designe das Licht-Spektrum. Bestimmte Einstellungen führen dann zu einer Tageslicht-Wahrnehmung durch die Pflanzen. Dieses Vorgehen befeuere Pflanzenwachstum fast wie nach Wunsch. Hier könnte der Ertrag – je nach Nutzpflanze individuell – um bis zu 50 Prozent gesteigert werden, so die Pressemitteilung.

Nachdem die Schubert’schen LED-Strahler zunächst nur an Forschungsinstitute gingen, steht nun die Vermarktung an. Auf einer Messe, den ‘Hightech Venture Days’, so eine Pressemitteilung, hätten die Initiatoren nun bereits mit drei Investoren gesprochen, die im wahren Wortsinne ggf. ‘grünes Licht’ signalisiert hätten für die Finanzierung der weiteren Entwicklung. Das Unternehmen benötige noch zirka eine Million Euro.