Zur Werkzeugleiste springen

RAKETENSTART

Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

35/2020 Heat it: Die smarte Behandlung von Insektenstichen

Wer kennt es nicht, man liegt friedlich in der Sonne und genießt sein kühles Getränk und im nächsten Moment fängt es das Jucken an. Insekten können die schönen Sommertage unerträglich machen. Heat it ist eine mögliche Lösung für die Plage.

Sobald eine Mücke ihren Stich gesetzt hat, ist es schon zu spät. Der Mückenspeichel betäubt die Einstichstelle und hemmt die Blutgerinnung. Unmittelbar nach dem Stich schüttet der Körper deshalb Histamin aus. Dies führt zu Juckreiz, Schmerz und Schwellungen. Schnelle Abhilfe für diese Symptome verspricht die Behandlung mit Hitze. Durch die lokale Erwärmung der betroffenen Hautstelle wird die Ausschüttung des Botenstoffs gehemmt und das Jucksignal kann nicht mehr richtig übermittelt werden. Das Bedürfnis sich zu kratzen verschwindet. Auf dieses Konzept haben vier Studenten aufgebaut und ein Produkt entwickelt, welches sowohl handlich als auch schnell einsatzbereit ist.

Stiche mithilfe des Smartphones behandeln

Heat it ist so klein wie ein Stück Würfelzucker und durch eine Schlaufe jederzeit am Schlüsselbund tragbar, also perfekt für Unterwegs und den Alltag. Die Wärmebehandlung ist auch für sensible Kinderhaut geeignet und ermöglicht eine optimale Anpassung. Das smarte Gadget hilft nicht nur bei Mückenstichen, auch bei Bremsen und Wespenstichen ist der heat it ein echtes Wundermittel. Bei Bedarf steckt man den heat it in die Ladebuchse des Smartphones und startet die dazugehörige App. Jetzt ganz einfach die Behandlungsdauer aussuchen, Kind oder Erwachsener sowie die Empfindlichkeit der betroffenen Hautstelle auswählen. Nachdem der Start Button gewählt wurde, wärmt sich das kleine Heizplättchen in Sekunden auf und kann direkt auf die Einstichstelle gelegt werden.

Wer also genug hat von juckenden Stichen am ganzen Körper, erhält mit dem heat it ein wirksames Gegenmittel ganz ohne Chemie.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

34/2020 Flowkiss: Sprudelndes Energiewasser

In den Supermarktregalen befindet sich eine Vielfalt an bunten Energydrinks. Ein Wasser, das Energie verleihen soll, will nun Konkurrenz aufnehmen.

Energiewasser? Ja, richtig gehört. Wasser, das uns einen Energieschub verspricht, wie ein herkömmlicher Energydrink oder ein großer Pott Kaffee. Ganz anders als diese, soll es erfrischender und gesünder sein. Dieses Bedürfnis hegten die zwei Gründer, Sonja und Jan, und entwickelten ein Getränk, das genau das kann. Und zwar Flowkiss. Ein Sprudelwasser mit Koffeinkick und einer Note Zitrone. Es enthält mit 20 mg Koffein pro 100 ml etwa genauso viel wie eine große Tasse Kaffee. Das Besondere, es besteht aus nur vier Zutaten. Wasser, Kohlensäure, Koffein und natürliches Zitronenaroma. Das Energiewasser ist somit komplett von sämtlichen künstlichen Geschmacks- und Farbstoffen befreit. Zucker ist auch keiner zugesetzt, sodass es sich hierbei um ein kalorienfreies Getränk handelt. Also der komplette Gegensatz zu den sonst noch vorhandenen Möglichkeiten Koffein zu sich zu nehmen, wie Cola oder bunte Energydrinks. Alle sind meistens mit einer Menge Zucker und Inhaltsstoffen versehen.

FH2OCUS zu Flowkiss

Zunächst nannten die Gründer ihr Produkt FH2OCUS. Da aber nie jemand den Sinn dahinter verstand, änderten sie den Namen, nach ihrem Deal bei Höhle der Löwen, in Flowkiss. Flow soll dabei für das fließende Wasser stehen. Die Bedeutung hinter Kiss ist – Keep it short and simple. Als Anspielung auf die geringe Anzahl an Inhaltsstoffen. Abgefüllt in eine recycelbare 0,5 L PET-Flasche ist das Powerwasser überall griffbereit, egal ob auf der Arbeit, beim Sport, im Büro, auf Reisen oder in der Freizeit.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

33/2020 Plogging: Beim Joggen etwas Gutes tun

Plogging. Eine pfiffige Idee aus Schweden, die unsere Umwelt sauberer macht und unseren Körpern etwas Gutes tut.

Plogging ist einer der neuesten und womöglich einer der sinnvollsten Trends unserer Zeit. Es handelt sich dabei um eine Symbiose aus dem schwedischen Wort „Plocka“, was so viel bedeutet wie „aufheben“, und ganz einfach Jogging. Bei der Natursportart stattet man sich mit Handschuhen und einer großen Abfalltüte aus und dann kann es auch schon losgehen. Und zwar dem Müll in unserer Natur und in den Städten an den Kragen. Die Idee dazu hatte der Schwede Erik Ahlström schon 2017. Er hatte es satt Müll rumliegen zu sehen, egal wo er in Stockholm unterwegs war. Zu diesem gehören beispielweise Zigarettenstummel, Coffee-to-go Becher, Plastikflaschen, Einwegverpackungen und noch viel mehr.

Gemeinsam macht es Spaß

Diese sinnvolle Art Sport zu treiben wird meistens organisiert, sodass es ganze Gruppen an Ploggern gibt. Mittlerweile ploggen sogar Menschen deutschlandweit. Sie haben erkannt, dass man auf diese Art und Weise sportliche Aspekte mit gemeinsamer Aktivität und sozialem Engagement verbinden kann. Anders als beim immer gleichen Jogging, wird oft die Haltung gewechselt. Es wird gebückt, die Arme ausgestreckt, wieder aufgerichtet. So werden verschiedene Muskelgruppen aktiviert, was das Ganze um einiges aktiver macht. Viele bauen bei jedem Aufheben bspw. sogar einen Squat oder eine Dehnübung mit ein. Der Aufwand, der also zum Aufheben des Mülls getätigt wird, ist ziemlich gering. Die gute Tat und das Gefühl dabei umso größer! Unter den passenden Hashtags #Plogging und #Plogga findet man regelmäßig neue Bilder von Müllsammlungen unterwegs. Wichtig ist, je mehr Menschen ploggen, desto sauberer wird unsere Umwelt. Und da lässt es sich doch nächstes Mal viel angenehmer durch die Straßen schlendern!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

32/2020 Klang²: Das analoge und digitale Lernspiel

Klang², gesprochen Klangquadrat. Das neue Spielerlebnis, das moderne Technologie und ästhetische Haptik verbindet.

Klang² ist eine innovative Lernspiel-App, die Digitales und Analoges verschmelzen lässt. Anders als bei anderen Spielen, wo meist nur die bildliche Wahrnehmung, also das Sehen, beansprucht wird, geht es hier um das auditive Erlebnis, also das Hören. Die Gründer besitzen für ihre Erfindung die geballte Kompetenz. Sebastian Oberlin ist Geigenbauer und -spieler, hat somit ein sehr gutes Ohr für Klänge und ein gutes Händchen für ausgezeichnete Haptik. Adrian Rennertz ist Medienkünstler und Programmierer, somit für den technischen Teil des Unternehmens zuständig.

Kleines Spiel. Unendliche Möglichkeiten.

Bei dem Spiel handelt es sich lediglich um eine kleine Packung, der Inhalt hat es allerdings in sich. Dieser besteht aus 20 eleganten, quadratischen Holzplättchen, gefertigt aus Tonholz. Dabei handelt es sich um sehr hochwertiges Holz, das auch im Instrumentenbau Verwendung findet. Der Clou bei den Holzquadraten – sie haben einen NFC Chip integriert. Zu dem Sinn dahinter gleich mehr. Der Spielaufbau und -ablauf gleicht nun dem eines Memorys. Um spielen zu können, muss die passende Klang² App runtergeladen werden. Hier gibt es die Möglichkeit aus verschiedenen Spielen, z.B. Klassische Komponisten, Skalentrainer, Länder und Hauptstädte und Tiere auszuwählen. Wird nun ein Holzplättchen an das Smartphone gehalten, spuckt dieses je nach Thema einen passenden Klang aus. So bildet man Paare, wie beim normalen Memory. Neue Spiele bzw. Themen können jederzeit neu in die App einprogrammiert werden, sodass dieses Spiel praktisch grenzenlos ist. In Zukunft sollen somit auch noch viele weitere folgen. Pluspunkte hat diese Art des Spielens viele, bspw. von der Schulung der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit auf auditive Wahrnehmungen, über die Auflockerung von Lernprozessen bis hin zur Entwicklung von Spaß beim Lernen. Und das bei Jung und Alt. Lasst uns gemeinsam beim Spielen lernen!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

31/2020 Letsact: Die App für eine bessere Welt

Ob Klimawandel, Plastikmüll oder ungelöste Konflikte. Es gibt viele Dinge, die verändert werden müssen. Aber kann man als einzelner Mensch die Welt verändern? Nein, aber man kann sie verbessern. Letsact zeigt uns wie.

Wir hören es jeden Tag in den Nachrichten: die Meere sind voller Plastik, die natürlichen Ressourcen nehmen stetig ab und Konflikte sorgen weltweit für Entsetzen. Obwohl jedes Land eigene Probleme hat, betreffen sie die Menschen in allen Ländern gleichermaßen. Doch erfreulicherweise steigt nicht nur die CO²–Konzentration rapide nach oben, sondern auch die Verbreitung von ehrenamtlich Engagierten nimmt zu. Jeder 3. Deutsche würde gerne ehrenamtlich Gutes tun, weiß aber oft nicht wie er anfangen soll. Diesen Fakt haben die Gründer von letsact als Grundlage genommen, um es den Menschen leichter zu machen, sich für eine bessere Zukunft einzusetzen.

Tinder für’s Ehrenamt

Die Gründer Paul und Ludwig haben letsact 2018 gestartet. Mit der Motivation einen einfachen Zugang zu freiwillig-sozialen Projekten zu gewähren, kreierten sie einen Raum, in dem jeder Gutes tun kann, ganz einfach aus der Hosentasche heraus. Die App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und gibt Informationen über alle Projekte in der unmittelbaren Umgebung. Weil Volunteering zusammen am meisten Spaß macht, gibt es genug Raum, um Helfer und Helferinnen, sowie Hilfesuchende in ganz Deutschland zusammenzubringen. Zudem bietet letsact die Möglichkeit, selbst Projekte zu starten oder sich finanziell für den guten Zweck einzusetzen.

Mit dieser Erfindung kann jeder in einer Minute zum Klimaretter werden und das sollte uns unsere Zukunft doch wert sein.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

30/2020 Forest Gum: Der nachhaltige Kaugummi

Forest Gum? Kommt dir irgendwie bekannt vor? Jetzt handelt es sich allerdings nicht um einen Film, sondern um ein Kaugummi. Und zwar ein richtig umweltfreundliches!

580.000 Tonnen Kaugummi werden jedes Jahr weltweit gekaut. Nach kurzem Genuss wird er weggeworfen, leider oft zu Lasten unserer Umwelt. Auf jedem Quadratmeter unserer Straßen in Deutschland sollen wohl 35-80 Kaugummis kleben. Das Problem: Umweltschädlich und schwer biologisch abbaubar. Grund: Die meisten bestehen aus einer rätselhaften Masse aus synthetischen Rohstoffen, künstlichen Farbstoffen, Zusatzstoffen und Aromen, die u.a. aus Rohöl gewonnen werden. Dazu kommt eine Menge Zucker oder Süßstoff. Also alles andere als appetitlich. Vor allem, wenn man darüber nachdenkt, dass in Autoreifen der gleiche synthetische Stoff vorhanden ist. Es ist, als würde man auf Plastik kauen.

Ein nachhaltiger Kaugummi? Geht das?

Ja, das geht! Der Gründer von Forest Gum, Thomas Krämer, macht es vor. Um seine Idee nach vorne zu bringen, startete er zunächst eine Crowdfunding Kampagne. Diese war so erfolgreich, dass er in die erste Produktion gehen konnte. Das besondere an seinem Kaugummi: Er kommt ganz ohne Chemie aus und ist stattdessen zu 100% pflanzlich. Viel Wert legt der Gründer nämlich auf nachwachsende und biologisch abbaubare Rohstoffe. Und das nicht nur beim Kaugummi selbst, auch bei seiner Verpackung, die ohne jegliches Plastik auskommt. Sogar Zucker, ähnliche Zusatzstoffe oder Aromen finden bei Forest Gum keinen Platz. Der Name übrigens deshalb, weil die Hauptzutat wirklich dem Wald entstammt. Bei dieser handelt es sich um Chicle, den Saft des Breiapfelbaums aus den zentralamerikanischen Tropen. In fairer Zusammenarbeit mit den Chicleros, wird der Chicle von diesen geerntet. Durch ein nachhaltiges Verfahren tragen die Bäume keine Schäden davon und bleiben den Einheimischen auf lange Zeit erhalten. Aber nicht nur wir profitieren nun von dem leckeren nachhaltigen Kaugummi, für die Menschen vor Ort entstehen durch die faire und direkte Zusammenarbeit bessere Lebensbedingungen. Dafür probieren wir Forest Gum doch gerne mal!

Kurzer Sidefact: Schon die Mayas waren von Chicle begeistert!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

29/2020 ELIXR: Mundziehöl als traditionelles Gesundheitsritual

Das Ölziehen gilt als eine unkomplizierte Methode, um den Körper von Giftstoffen zu reinigen und die Gesundheit zu verbessern. Nun ist die traditionelle Entgiftungskur durch ELIXR auch in Deutschland angelangt.

Ob zum Kochen, zum Braten oder zum Backen, tagtäglich kommt das Öl in unserer Küche zum Einsatz. Die ayurvedischen Lehre hingegen nutzt schon seit Jahrtausenden die segensreichen Wirkungen von Ölanwendungen für ihre Schönheit und vor allem Gesundheit. Von Migräne bis hin zu Asthma. Anhänger des Wundermittels sehen die Methode als wirkungsvolles Mittel gegen fast alle Gesundheitsbeschwerden an. Obwohl die Wirkung der Ölkur bislang wissenschaftlich noch nicht bestätigt wurde, belegen mehrere Zahnmediziner einen positiven Effekt auf Zahn- und Mundgesundheit. Es hilft bei Zahnfleischbluten und Mundgeruch, festigt lockere Zähne, bekämpft Karies und lässt Zähne wieder weiß werden. Heilpraktiker und Anwender loben auch den Einfluss auf andere gesundheitliche Bereiche. Regelmäßiges Ölziehen regt den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Die Medizin vermutet, dass der Mundbereich mit anderen Körperregionen verknüpft ist. Die Bakterien haften sich an das Öl und werden somit eliminiert. Gesunde Zähne wirken sich also gleichermaßen auf die mit ihnen verbundenen Bereiche aus.

Lecker und alltagstauglich?

ELIXR wirbt mit hochwertigen, geschmackvollen Naturstoffen, welche die Entgiftung zu einem wahren Geschmackserlebnis machen sollen. Gezielt ausgewählte Öle aus der Aromatherapie sorgen für eine innere Balance. Die wichtigste Regel bei dem neuen Detox Trend, die Kur sollte immer auf nüchternem Magen durchgeführt werden. Direkt nach dem Aufstehen eignet sich hierfür am besten. Zu beachten ist auch, dass die Zunge vor der Anwendung mit einem Zungenschaber von Belag befreit. Dies ist wichtig um die Zungenreflexzonen freizulegen. ELIXR empfiehlt, einen Esslöffel Öl für 10–15 Minuten im Mund zu spülen und anschließend in ein Papiertaschentuch zu entsorgen. Dann einfach normal Zähne putzen und schon kann der Tag losgehen!

Ob nebenbei unter der Dusche oder aufmerksam als meditatives Ritual, diese traditionelle Entgiftung ist auf jeden Fall einen Versuch wert!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

28/2020 Vly: Die nährreiche Milchalternative aus Erbsen

Immer mehr Menschen steigen auf eine vegane Ernährung um. Um den Proteinbedarf zu decken, reichen die Milchalternativen oft nicht aus. Dies kann sich durch Vly ändern. 

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind auf die vegane Ernährung umgestiegen. Die wohl am häufigsten gestellte Frage bei einer fleischfreien Lebensweise ist, ob der pflanzliche Proteingehalt wirklich ausreicht, um den Tagesbedarf eines Menschen zu decken. Proteine stärken unter anderen die Muskelmasse und das Gehirn. Zudem wirken sie sich positiv auf die mentale Gesundheit aus. Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Zufuhrempfehlung zu achten. Wie aber kommt man auf den empfohlenen Eiweißbedarf, wenn einige der eiweißhaltigsten Lebensmittel wegfallen?
Vly möchte dies einfacher machen. Mit einem hohen Proteingehalt, einer ausgezeichneten Ökobilanz und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten will das Food-Start-Up den Lebensmittelmarkt revolutionieren.

Was bietet Vly im Vergleich zu anderen Milchalternativen?

Der Erbsendrink kommt pro Glas auf 16 g Eiweiß. Das ist doppelt so viel wie in Kuhmilch und sogar fünfmal so viel wie in Mandelmilch! Zudem besteht der Drink nur aus Wasser, gesunden Fetten und natürlichen Aromen. Daneben enthält die Erbsenmilch die in der veganen Ernährung oft limitierende Aminosäure Lysin. Auch bei der Nachhaltigkeit überzeugt der Milchersatz. Beim Anbau von den verwendeten gelben Spalterbsen werden 13 Mal weniger Liter Wasser verbraucht als bei der Produktion von Kuhmilch. Beim Anbau von Mandelmilch sind es sogar 100 Mal weniger. Auch Co2-Verbrauch und Anbaufläche sind bei Vly im Vergleich sehr gering. Im Aussehen und der Konsistenz erinnert die Milch stark an Sojadrink. Allerdings ist der Geschmack eher herb und daher pur nicht für jeden etwas. Der Erbsendrink kann dafür aber vielfältig genutzt werden; ob im Kaffee, für Porridge oder klassisch für Müsli, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Die Gründer Nicolas, Moritz und Niklas gaben schon bekannt, dass weitere Produkte auf Erbsenbasis folgen werden. Somit finden wir die gesunde Alternative bald im Joghurt oder Speisequark wieder.

27/2020 Heißklebepistole zur Wundversorgung

Klammern, Tackern, Nähen. So sieht die aktuelle mit Schmerzen verbundene Prozedur nach einer Operation aus. Eine spezielle Art der Heißklebepistole könnte diese ablösen und die Wundversorgung revolutionieren.

Die klassische Heißklebepistole kennt man eigentlich nur aus dem Industrie- und Heimwerkerbereich. Israelische Forscher des Israel Institut of Technology sind allerdings auf einem guten Weg eine spezielle Heißklebepistole im medizinischen Bereich zu etablieren. Es ist nicht so, als ob es noch keinen Klebstoff in der Medizin gäbe. Aber dieser ist nur limitiert anwendbar, denn die verwendeten Materialien sind giftig und nur auf der Hautoberfläche anwendbar. Somit also keine eierlegende Wollmilchsau. Vielleicht könnte es aber der neu entdeckte Kleber der israelischen Forscher werden.

Schmelzklebstoff für Wunden

Bei dem besagten Kleber handelt es sich um einen biokompatiblen Schmelzklebstoff auf Basis von Polycaprolacton. Er wird in einer speziellen Heißklebepistole nur gerade so auf Körpertemperatur erhitzt. Dabei bleibt er ungiftig, besonders stark und hautfreundlich. Anders als bereits vorhandene medizinische Klebstoffe kann er auch für Gewebe innerhalb des Körpers angewendet werden. Er soll sogar viermal stärker im Zusammenhalt sein, als diese. Pluspunkte hat er einige. Der Schmelzklebstoff bleibt auch nach dem Auftragen auf die Wunde und der Aushärtung flexibel. Ein weiterer sehr positiver Punkt ist, dass er sich nach einigen Wochen von ganz alleine rückstandslos abbaut. Fäden ziehen o.ä. werden somit überflüssig. Spart also einiges an Schmerzen und Ekel. Außerdem soll er den Heilungsprozess beschleunigen und Narbenbildung reduzieren. Getestet wurde das Ganze auch schon. Die Biokompatibilität hat einige entsprechende Laborversuche durchlaufen und wurde bestätigt.

26/2020 LivingPackets: Die Versandbox der Zukunft?

Eben mal schnell was hier bestellt, was da bestellt, was dort bestellt. Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern der Online-Besteller. Auf der Strecke bleiben die riesigen Verpackungsmüllberge. Mit LivingPackets bald vielleicht nicht mehr.

Eine große Unternehmensberatung schätzte die Zustellung von Paketen pro Deutschem im Jahr auf 24 Stück. Wir liegen somit auf dem zweiten Platz hinter China. Schätzungsweise wird die Zahl pro Kopf aber noch weitaus größer sein. Grund: Klamotten auf Zalando bestellen und das nicht zu wenig. Jedes noch so kleine Teil auf Amazon bestellen. Und so geht es weiter. Rund 12 Millionen Zustellungen pro Tag. Und das nur in Deutschland. Tendenz natürlich immer steigend und damit die Verschwendung von Ressourcen. Pro Kopf entstehen uns somit 93 kg Papierverpackungen pro Jahr. Und wer hätte es gedacht, der Hauptgrund dafür ist natürlich der Versandhandel. Darunter leiden müssen die 700 Millionen Bäume die alleine für diese Verpackungen abgeholzt werden.

LivingPackets will entgegensteuern

Das deutsch-französische Start-Up LivingPackets des jungen Gründers, Alexander Cotte, möchte diesem Verpackungswahnsinn ein Ende setzen. Laut dem Gründer kann es nicht sein, „dass wir immer wieder Müll verschicken“. Aus diesem Grund hat er eine wiederverwendbare Mehrwegbox für den Versandhandel entwickelt, die es in sich hat. Erstens: Das schwarz-grüne Paket aus dem widerstandsfähigen Material Polypropylen enthält Technik inkl. Internetverbindung zur Nach- verfolgung des Pakets. Zweitens: Sensoren und eine Kamera zeichnen den Zustand des Paketinhaltes auf. Drittens: Die Adresse wird auf einem digitalen Display außerhalb der Box angezeigt. Viertens: Füllmaterial wird durch ein am inneren Boden der Box gespanntes Netz überflüssig gemacht. Fünftens: Ein wieder verschließbares Schloss außerhalb lässt das Klebeband ebenfalls weichen. Der Kostenpunkt liegt dabei trotzdem nur bei 2-3€ pro Nutzung. Obendrauf kommt dann natürlich noch das Porto. Rechnen soll sich dies allerdings allemal. Ist die Zustellung erfolgt, soll das leere Paket einfach zu einem Paketshop gebracht, dem Postboten mitgegeben oder selbst wieder verschickt werden. Mit seinem Team aus bereits 50 Mitarbeitern möchte der Gründer innerhalb von 10 Jahren 1,5 Milliarden Boxen in den Versandkreislauf bringen und somit 100 Milliarden Einwegkartons ersetzen. Geplant ist der Markteintritt bis Ende 2020. Mal sehen, vielleicht kommt unsere nächste Bestellung schon in einem LivingPacket bei uns zuhause an!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

« Ältere Beiträge

© 2020 RAKETENSTART

Theme von Anders NorénHoch ↑