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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

46/2022: Zero-Waste mit Marktkost

Die digitale Kantine liefert kleinen und mittleren Unternehmen ein ausgewogenes Mittagessen im Glas per flexiblem Abo-Modell. Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung wird damit der Kampf angesagt.

In einer Kantine fallen rund 28 Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr an, vom Verpackungsmüll, der durch Catering- und Lieferdienste anfällt, ganz zu schweigen. Zudem haben viele Unternehmen gar keine Kantine, doch die Verpflegung am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Thema mit Hinblick auf Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität und somit für jedes Unternehmen relevant. Die nachhaltige Lösung aus dem Glas schafft Abhilfe.

Das Konzept

Über den eigenen User-Account bei Marktkost hat jeder Mitarbeiter eines Unternehmens die Wahl aus vier verschiedenen, wöchentlich wechselnden saisonalen Gerichten wie beispielsweise Putengeschnetzeltem, Gemüsecurry oder Ofengemüse mit Kapern und Reisnudeln. Durch das Vorbestell-System werden nur die Lebensmittel eingekauft und Gerichte produziert, die auch bestellt wurden und Überproduktion wird verhindert. Für einen fairen Preis von 7,90 Euro werden die Gerichte immer montags geliefert und die alten Gläser der Vorwoche wieder mitgenommen. Diese werden dann anschließend gereinigt, auf Beschädigungen kontrolliert und sterilisiert, bevor sie erneut befüllt werden. Mit diesem Kreislaufsystem kann das Zero-(Food)-Waste-Konzept umgesetzt werden.

Nachhaltige Erfolge

Bereits jetzt konnten etwa drei Tonnen Lebensmittelabfälle und mehr als viereinhalb Tonnen Verpackungsmüll eingespart werden. Außerdem werden überwiegend saisonale Zutaten aus heimischem Anbau genutzt, wodurch nur kurze Transportwege entstehen. Die Gerichte selbst sind überwiegend vegetarisch oder ganz vegan, wodurch jede Menge Treibhausgase eingespart werden.

Das Start-Up gewann bei der Internationalen Grünen Woche den ersten Preis als bestes Start-Up für sein innovatives Konzept und das war erst der Anfang. Zu den derzeit 30 belieferten Unternehmen rund um Berlin, Potsdam und Brandenburg sollen noch mehr Kunden dazukommen, die Auswahl der Gerichte soll größer und das Unternehmen bekannter werden.

Marktkost zeigt beispiellos wie eine gesunde und ausgewogene Versorgung von Mitarbeitern im Unternehmen aussehen kann und geht mit seinem Zero-Waste-Prinzip als gutes Beispiel voran.

 

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45/2022: DALL E 2

Die neue künstliche Intelligenz von OpenAI verbreitete zuletzt großes Staunen. Mit DALL E 2 ist es nun möglich, Bilder aus geschriebenem Text entstehen zu lassen und das in guter Auflösung.

Mit DALL E 1 zog das Unternehmen bereits 2021 große Aufmerksamkeit auf sich. Auch wenn die KI, die Bilder durch Texteingaben erstellte nur von ausgewählten Forschern genutzt werden konnte und für die Öffentlichkeit Unzugänglich blieb, überraschte sie schon damals mit ihren Fähigkeiten. Die aktuelle Version DALL E 2 setzt da aber noch eine Schippe drauf und lässt alle bisher bekannten Künstlichen Intelligenzen zum generieren von Bildern im Schatten stehen.

Der Beginn von DALL E 2

DALL E 2 erschien im April 2022 und ist anders wie sein Vorgänger auch für die Öffentlichkeit über eine Warteliste zugänglich. Eine Woche nach Veröffentlichung standen bereits  100.000 auf der Warteliste, einige Monate später schon über eine Millionen. Bei der Bilderstellung ist DALL E 2 in der kreativen und visuellen Qualität um längen besser als sein Vorgänger. Mit der soliden Auflösung 1024×1024 und mehrsprachiger Textverarbeitung überzeugt die KI von fotorealistischen Portraits bis zu simulierten 3D-Renderings.

Das Prinzip der Bildgeneration

Das Prinzip der Bildgeneration bei DALL·E 2 läuft vereinfacht folgendermaßen ab:

  1. Der Prompt läuft über den Text Encoder, der ihn in den Repräsentationsraum projiziert. Dort ordnet CLIP die textuelle und die visuelle Ebene paarweise zu. Das neuronale Netz ist darauf trainiert festzustellen, inwieweit eine Textbeschreibung zu einem Bild passt. Der Schritt steht für das Semantisieren der Textebene in Bezug auf das Visuelle.
  2. Es entsteht ein sogenanntes Prior: kein fertiges Bild, sondern lediglich eine Bildrepräsentation. Hier kommt mit GLIDE ein sogenanntes Diffusionsmodell von OpenAI zum Einsatz. Dabei wird ein künstliches neuronales Netz mit Fotos so lange immer mehr mit Rauschen belegt, bis nichts mehr erkennbar ist. Danach wird der Vorgang umgekehrt, sodass das System aus dem Rauschen fotorealistische Bilder nach Vorgaben schafft.
  3. Der Prior mit der Text-Bild-Semantik generiert über Diffusionsumkehrung eine Reihe von Bildern, die das System wiederum mit CLIP semantisch sortiert und die die aus seiner Sicht besten als Ergebnis anzeigt.

Der Prozess dauert etwa 20 Sekunden und lässt zwischen sechs und zehn Bildern entstehen um eine Auswahl an Variationen bereitzustellen.

Die KI kann nicht nur neue Bilder nach gewünschten Stilrichtungen entstehen lassen, sondern auch vorhandene Retuschieren.

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44/2022: Hyperion XP-1

Nachdem die meisten Supersportler mit Benzin angetrieben werden und bei ihrer hohen Leistung einen hohen Verbrauch haben, kommt mit dem Hyperion XP-1 nun ein Wasserstoff betriebener Supersportler auf den Markt.

Anders als vergleichbare Sportwägen wie der Nio EP9, der Pininfarina Battista oder der Batteriebetriebene Rimac Nevera setzt der XP-1 nicht auf die herkömmlichen Batterieantriebe sondern erzeugt den Strom aus Wasserstoff selbst. Für die Stromproduktion wird dabei eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle verwendet.

Eckdaten des Hyperion XP-1

Eine Tankfüllung soll bis 1.600 Kilometer reichen. Die genauen Daten der Elektromotoren hat Hyperion bisher jedoch nicht bekannt gegeben. Klar ist aber, das ein dreigang-Getriebe alle vier Räder antreibt und das exotische KFZ dabei in unter 2,2 Sekunden von Tempo 0 auf 100 beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit soll dabei bei ganzen 356 km/h liegen. Diese erstaunlichen Zahlen ermöglicht der Leichtbau des Autos. Mit einem Leergewicht von nur 1.031 Kilogramm ist der XP-1 deutlich leichter als Konkurrenzen mit schwerer Batterie. Gewicht wird dabei beispielsweise durch das Carbon-Titan-Monocoque-Chassis oder einen Carbon-Wasserstoff-Tank eingespart. Als Pufferspeicher wird keine Batterie, sondern ein so genannter Superkondensator eingesetzt. Dieser kann zwar nicht so viel Energie speichern wie ein Akku, kann aber extrem schnell entladen werden, was für die Beschleunigung eines solchen Supersportlers essenziell ist.

Das Design

Das Design erinnert von außen etwas an einen Bugatti Chiron. Vor allem die rundlich geformten Streben hinter den Türen machen eine Ähnlichkeit erkennbar. Diese dienen dabei einerseits der Aerodynamik und andererseits auch als Sonnenkollektoren. Auch die riesigen V-Türen hinterlassen beim Öffnen einen Eindruck der Extravaganz des Automobildesigns und genehmigen einen Einblick ins Innere. Bei einem Blick ins Interior sollte zunächst das 96 Zoll große Curved Display auffallen, dass durch Gesten bedient werden soll. Auch die Transparenz des großen Glasdaches soll von den Insassen gesteuert werden können.

Preise für den Supersportwagen sind derzeit noch nicht bekannt. Der Bau soll noch im Jahr 2022 beginnen und erste Bestellungen werden bereits entgegen genommen. Aufgrund der Technik und Innovation, die in diesem Auto verbaut ist, ist aber ein sehr deftiger Preis anzunehmen.

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43/2022: Airwheel SE3 mini

Nie wieder Koffer schleppen. Jetzt trägt dein Koffer dich: Zumindest, wenn du im Besitz eines Airwheel SE3 mini Koffers bist.

Der Koffer wird beim Reisen schnell zum Ballast. Er bremst einen, wenn man es eilig hat, und stört beim gemütlichen Schlendern in der Wartezeit. Mit dem Airwheel SE3 mini hat man dieses Problem nicht. Der fahrbare Handgepäckkoffer ist das optimale Transportmittel an Flughäfen.

Fahrzeug und Koffer zugleich

Der kleine Koffer eignet sich für jede Reise mit leichtem Gepäck. Trotz des integrierten Motors hat er ein Füllvolumen von 26 Litern. Man kann also einiges auf die Reise mitnehmen. Trotzdem entspricht das Gepäckstück den Richtlinien für die Mitnahme von Handgepäck, also den Air Boarding Standards. Wer dann am Flughafen keine Lust hat zu laufen, kann sich bequem auf den Koffer setzen, den Griff einklappen und stattdessen den Lenker ausziehen. Und los geht’s. Dank hochwertiger Motortechnik erreicht man mit dem Koffer eine Geschwindigkeit von ca. 8 km/h. Viel schneller als zu Fuß ist man also trotzdem nicht. Deutlich bequemer ist es aber allemal.

Smartes Reiseerlebnis

Die Liste der smarten Reisegadgets wird immer länger. Der Airwheel SE3 ist ein würdiger neuer, intelligenter Reisebegleiter. Man wird nicht nur mobiler, sondern kann auch Elektrogeräte wie Smartphones am integrierten dualen Hochgeschwindigkeits-USB-Anschluss aufladen. Dank integriertem Schloss ist das Gepäck jederzeit geschützt. Außerdem ist der Koffer trotz Akku energiesparend. Intelligentes Reisen wird immer einfacher. Benutzen kann man den Koffer bis zu einem Gewicht von 100 kg. Das ist die maximale Traglast des Alurahmens.

Eine Fahrt auf dem Koffer sieht auf jeden Fall spaßig aus. Vielleicht werden auch wir in Zukunft von unseren Koffern über die Flughäfen dieser Welt kutschiert.

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42/2022: Greeny: Garten aus dem 3D-Drucker

Das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse ernten ohne einen eigenen Garten zu haben? Mit dem Greeny kann man sich selbst mit den frischesten Früchten versorgen und braucht dazu nur etwa einen Quadratmeter Platz.

Wer frisches Gemüse und Obst auf den Teller bringen will, hat es nicht einfach. Ein großer Garten ist an Jahreszeiten und Grundstücke gebunden und braucht Zeit. Lebensmittel im Supermarkt hingegen werden über einen langen Zeitraum künstlich gereift und gelagert, was wichtige Nährstoffe zerstört. Der Greeny könnte in der Zukunft die ideale Alternative sein.

Zuhause gärtnern dank Vertikal Farming

Einen eigenen Garten zu haben und in diesem Gemüse anbauen zu können ist bei weitem nichts Selbstverständliches. Um es jedem zu ermöglichen, sich selbst mit Lebensmitteln zu versorgen, wird mit Hochdruck an der Entwicklung sogenannter Vertikal Farming-Lösungen, zu denen auch der Greeny zählt, gearbeitet. Hierbei werden die Pflanzen auf mehreren Ebene übereinander angepflanzt. Wachstum entsteht dann ganz ohne Erde. Aus einem Tank mit einer biologischen Nährstoff-Wasserlösung wird ein- bis zweimal pro Stunde Flüssigkeit nach oben gepumpt und auf die Wurzeln gespritzt. Schon nach etwa einer Woche kann man dann erstmalig eigenes Gemüse ernten. Und das theoretisch direkt in der Küche, 365 Tage im Jahr.

Eine ungewöhnliche Konstruktion

Der grün bewachsene Turm sieht auf den ersten Blick durchaus skurril aus. Hergestellt wird der Grenny im 3D-Drucker und zwar aus einem Polymer auf der Basis von Milchsäureproteinen. Damit ist das Gerät vollständig biologisch abbaubar. Auf dem Kompost ist es bereits nach sechs bis acht Monaten verschwunden. Angetrieben wird das ganze von einer Tesla-Spule. Zur herausragenden Qualität des Gemüses trägt auch die Wasserqualität bei. Das Leitungswasser wird nämlich mit einem Biophotonen-Wasserfilter gereinigt und hexagonal strukturiert, was ihm eine Qualität wie der von Quellwasser verleiht.

Umweltfreundlich und Ertragreich

Gemüse und Obst vom Greeny ist deutlich gesünder als gekauftes. Eine Greeny-Tomate weist zum Beispiel genauso viel Vitamin B auf wie ca. 30 gekaufte Exemplare. Aber nicht nur wir profitieren von frischen Zutaten mit sechsmal schnellerem Wachstum, auch die Natur freut sich. Jährlich müssen kiloweise Lebensmittel weggeschmissen werden. Wer einen Greeny hat, erntet nur das, was auch gebraucht wird. Der Rest kann weiter reifen. Außerdem können durch den Wegfall von Transport, Lagerung und Verpackungen bis zu 100kg CO2 pro Jahr eingespart werden. Darüber hinaus braucht ein Greeny für den gleichen Ertrag 95% weniger Wasser. Auch Pestizide wird man in ihm nicht finden. Der Vorgang ist vollständig biologisch.

Wurde hier eine Technologie geschaffen, die zukünftig in jedem Haushalt zu finden sein wird?

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41/2022: Mit Wingfield zum Tennisprofi

Das Maximum aus der Tennisleistung herausholen. Das Start Up Wingfield bringt eine Analysetechnik in Amateurclubs, die bisher nur den Profis vorbehalten war.

Genauste Angaben über die Präzision der Schläge, Geschwindigkeit, Drall und Highlight-Videos. Das alles sind Leistungen, die Tennisspieler sonst nur aus dem Profibereich kennen. Mit Wingfield kam nun eine Technologie auf den Markt, mit der Tennisclubs die Leistung ihrer Spieler pushen wollen.

Das bietet Wingfield

Bei Wingfield handelt es sich um ein KI-basiertes Ausstattungstool für Tennisplätze, mit dem Spielende ihr Tenniserlebnis virtuell pimpen können. Mit Hilfe von interaktiven Kameras und den smarten Netzpfosten werden alle Facetten des Spiels getrackt. Durch Analysen der Körperhaltung und von Bewegungsabläufen berechnet die verbundene App einen individuellen Score, der Insights in die Spielweise gibt. Berechnet wird der Drill Score aus dem Produkt aus der Präzision der Schläge und der Geschwindigkeit, mit der ein Ball gespielt wird. Nun kann man sich eigene Ziele bezüglich der Stärken setzen, die man optimieren möchte und daran arbeiten. Außerdem besteht die Möglichkeit Matches zu Spielen, die sogar vom Deutschen Tennisbund anerkannt sind. Mit der App kann man dann die Spielstatistik einsehen und erkenen, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

So profitieren Spieler und Vereine

Die datenbasierte Spielanalyse ist etwas, worauf sonst nur Profis Zugriff hatten. Grund dafür waren der hohe Preis und die aufwändige Installation. Die Gründer von Wingfield sind jedoch der Meinung, dass es jedem Spieler möglich sein sollte sich kontinuierliche durch gezielte Analysen verbessern zu können. Gleichzeitig wird dem Tennisspiel ein Gamification-Element gegeben, was gerade in vielen Bereichen im Trend ist. Tennisvereine, die die Kosten für die Technologie tragen müssen, profitieren von den guten Leistungen und Zufriedenheit ihrer Mitglieder. Diese wiederum bekommen gezieltes Coaching mit klaren Zielen. Zusammen mit der spielerischen Umsetzung in der App werden Spielende dazu motiviert sich immer weiter zu steigern. Auch der deutsche Tennisbund hat seine Chance erkannt und ein Netzwerk für national anerkannte Matches geschaffen.

Es gibt bereits 320 Tennisanlagen auf denen Wingfield genutzt werden kann. Die meisten davon in Deutschland. Das Unternehmen plant jedoch schon bald stark ins Ausland zu expandieren. Und das mit Erfolg. Womöglich begeistert Wingfield schon bald Tennisspieler auf der ganzen Welt.

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40/2022: Priwatt: Strom vom Balkon

Erzeuge jetzt deinen eigenen Öko-Strom! Dazu brauchst du weder viel Platz noch eine teure Montage.  Priwatt Solaranlagen passen ganz einfach auf jeden Balkon.

Autarke Energieversorgung für jeden greifbar machen. Diesen Ansatz versucht das Leipziger Start-Up anzustoßen. Mit ihren kompakten Solaranlagen für Balkon, Terrasse und Garten kann zumindest ein Teil des jährlichen Strombedarfs des Besitzers gedeckt werden.

Auf dem Balkon Strom erzeugen

Mit den kleinen Kraftwerken kann wird die eigene Stromerzeugung selbst für kleine Privathaushalte rentabel. Der Mechanismus ist ganz simpel: die Solaranlage wird je nach Modell am Balkon angebracht und mit einem Stecker an die Steckdose angeschlossen. Nun fließt der umgewandelte Wechselstrom von der Anlage direkt ins Stromnetz des Hauses. Eine ähnliche Technologie mit niedrigerer Effizienz gibt es bereits für Wohnmobile. Für Häuser war bis jetzt jedoch eine teure Anlage, die sich über das ganze Dach erstreckt, notwendig. Die kleine Anlage mag zwar weniger Strom produzieren als eine komplette Dachfläche, reicht aber durchaus, um die Stromkosten zu reduzieren.

Priwatt Produkte im Überblick

Das Jungunternehmen hat mittlerweile ein breites Sortiment an Balkonkraftwerken, die auf diverse Anforderungen zugeschnitten sind. Zum Beispiel gibt es Solaranlagen für Gitterbalkone, Betonbalkone und Gärten. Die Module sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, werden mit unterschiedlichen Halterungen befestigt und lassen sich in verschiedene Winkel neigen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Modulhalterung, ein Wechselrichter und ein Anschlusskabel. Die Gemeinsamkeit der Optionen ist jedoch, dass sie nur einen stationären Nutzen haben. Eine Einspeisung ans öffentliche Stromnetz ist nicht möglich.

Diese Vorteile bieten sich für Haushalte

Die Priwatt Balkonsolaranlagen sind leicht zu installieren. Dank der mitgelieferten Montageanleitung spart man sich zudem die Montagekosten für einen externen Dienstleister. Ein klarer Kostenvorteil besteht natürlich auch in den gesparten Stromkosten. Über das Jahr kann die Anlage mehr als 500 Kilowattstunden Strom erzeugen, was einer Ersparnis von einem drei- bis vierstelligen Betrag über die Jahre gleichkommt. Die obligatorische Anmeldung beim Stromnetzbetreiber nimmt das Start Up seinen Kunden zudem vollständig ab.

Eine Methode der Stromerzeugung, die nicht nur nachhaltig ist, sondern auch für jeden zugänglich.

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39/2022: Vapo Wesp: Natürliches Wespenmittel

Wer kennt es nicht: Die Stimmung eines gemütlichen Grillabends kann schnell durch einen hungrigen Wespenscharm betrübt werden. Mit VapoWesp gehört das der Vergangenheit an.

Von den Wespen in ihrem Garten gestört kamen eine Mutter und ihre Tochter auf eine großartige Innovation. Mit dem natürlichen VapoWesp Pulver werden Wespen zwar vertrieben, aber die Umwelt geschont.

So funktioniert’s

Die Anwendung von Vapo Wesp ist ganz einfach. Das Produkt wird mit einer speziellen Räucherbox geliefert. In diese muss zuerst Kaffepulver gefüllt werden. Dabei zu beachten ist, dass das Kaffeepulver nicht im Lieferumfang enthalten ist, aber wer es nicht sowieso zuhause hat, kann es einfach im Einzelhandel kaufen. Der Kaffee wird nun mit einer speziell angefertigten Kräutermischung vermengt. Im Anschluss muss das Gemisch nur noch angezündet werden und schon entfaltet es seine Wirkung. Damit beim Verglimmen nicht zu viel Rauch in die Umgebung gelangt, ist die Box mit einem speziellen Deckel ausgestattet. Mit diesem kann man die Menge des Dampfs regulieren. Und schon kann man entspannt draußen sitzen, ohne Angst vor Wespenstichen haben zu müssen.

Die Vorteile von Vapo Wesp

Wespen sind äußerst wichtig für das Ökosystem. Sie bestäuben Pflanzenblüten und tragen damit grundlegend zum Bestehen unserer Natur bei. Trotzdem wollen wir die kleinen Insekten aus Angst vor Stichen oder sogar allergischen Reaktionen nicht in unserer Nähe haben. Mit Vapo Wesp haben wir eine neue Möglichkeit Wespen auf natürliche Art fernzuhalten ohne sie dabei gleich zu töten. Der aufsteigende Rauch von Vapo Wesp signalisiert den Tieren Gefahr, was sie schnell Reißaus nehmen lässt. Gleichzeitig ist der Dampf aber für uns wohlriechend. Das stellt einen klaren Vorteil zu anderen Hausmitteln dar. Die Kräutermischung ist in drei Sorten erhältlich: Zitrone/Basilikum, Rosmarin/Orange und Heublume/Thymian. Dank der natürlichen Rezeptur sind auch wir Menschen keinen gefährlichen Chemikalien oder Pestiziden ausgesetzt. Auf diese Weise ist die Innovation nicht nur natürlich und ressourcenschonend, sie ermöglicht uns auch einen sorgenfreien Sommer.

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38/2022: Shavent: Der neue Rasierhobel

Was tut die Mehrheit der Menschen in Deutschland fast täglich? Nein, es geht nicht um das heiß geliebte Kaffeetrinken. Sondern um’s Rasieren. Hierin steckt viel Nachhaltigskeitpotenzial und Shavent hilft uns dabei. Wie? Dazu jetzt mehr!

Rasieren tun sich viele nahezu täglich, die Mehrheit jedoch grob gesagt mindestens einmal in der Woche. Dabei greifen leider immer noch zu viele Menschen auf Einwegrasierer bzw. Rasierer mit Wechselköpfen zurück. Nur in Deutschland kommen so ca. 100 LKW’s (40-Tonner) an Müll zusammen. Wohl gemerkt, in einem Jahr! Und wieder einmal sind wir beim Thema der Umweltverschmutzung durch das ganze Plastik.

Rasierhobel als Alternative?

Wer kennt Rasierhobel? Metall, 1 Klinge, 100% plastikfrei und somit gut zur Umwelt. Aber: Sie stellen sich teilweise als sehr unpraktisch heraus, denn sie sind komplett starr. An unebenen, geschwungenen oder gar komplizierten Stellen zu rasieren ist dabei nicht zu denken.

Mit Shavent gegen Plastikrasierer

Eine Familie konnte das nicht länger mit ansehen und hat Initiative ergriffen. Entstanden ist: Shavent. Der neue innovative und langlebige Rasierhobel aus Metall, der seinem Ursprung bei weitem überlegen ist. Mit seinem 3-Klingen-Schwingkopf macht er Rasieren sanft, plastikfrei, komfortabel, unabhängig und so nachhaltig wie noch nie. Durch seinen schwingenden Kopf passt er sich ohne viel Druck Körperkonturen perfekt an, so wie man es von handelsüblichen Rasierern gewohnt ist. Bei den Klingen handelt es sich um klassische Standard Rasierklingen aus Edelstahl, die nach schwindender Schärfe ausgewechselt werden können. Natürlich hat sich die Erfinder-Familie diese Errungenschaft sofort patentieren lassen. Der Shavent ist außerdem Made in Germany, und zwar in regionalen Betrieben in Thüringen, um Transportwege der Umwelt zuliebe möglichst kurz zu halten. Damit aber nicht genug. Sollte der Shavent nach mehrjähriger Nutzung schwergängiger werden oder nicht mehr richtig funktionieren, können entsprechende Teile einfach ersetzt werden, ganz ohne, dass er komplett im Müll landen muss und selbst wenn, handelt es sich dabei um sortenreinen recycelbaren Abfall. Da fragt man sich, wieso es 2022 werden musste, dass solch eine geniale, aber doch so simple Erfindung auf den Markt gelangt.

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37/2022: Eye-Able für mehr Inklusion

Die digitale Welt kann für Sehbehinderte sehr überfordernd sein. Mit Eye-Able wird diesen ein Programm zur Verfügung gestellt, das dem Phänomen entgegenwirkt.

Das Internet ist voll von Graphiken und visuellen Inhalten. Genau dies stellt aber die etwa 1,2 Millionen Sehbehinderten in Deutschland vor ein großes Problem. Mit dem Assistenzprogramm Eye-Able wird diesen eine Lösung zur Verfügung gestellt, die ihnen zu mehr Unabhängigkeit verhilft.

Die Idee hinter Eye-Able

Durch seinen sehbehinderten Sitznachbarn ist einer der vier Gründe bereits in der Schule mit dem Thema Inklusion in Kontakt gekommen. In der 10. Jahrgangsstufe bekam dieser einen technischen Assistenten, der ihm den Schulalltag erleichterte. Dadurch kam ihm der Einfall, dass es für sehbehinderte Menschen eine enorme Hilfe wäre, immer einen Assistenten dabei zu haben.

Die Probleme entstehen hauptsächlich beim Surfen im Internet. Ein interaktives Programm würde hier eine Unterstützung darstellen. Alle Gründer brachten durch ihr Studium die nötigen Voraussetzungen in den Bereichen Website- und System-Programmierung mit, um ein solches Programm zu entwickeln. Nach 4 Jahren Forschung im Bereich der digitalen Barrierefreiheit konnte nun endlich das selbst entwickelte Programm veröffentlicht werden.

Wie funktioniert’s?

Um einen noch besseren Einblick in die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe zu bekommen, wurden Interviews und Tests durchgeführt. Hieraus entstand ein optimal angepasstes Programm.

Die Benutzung ist kinderleicht. Durch ein Tool, das ständig an der Website angebracht ist, kann alles an die eigenen Bedürfnisse angepasst und verändert werden. Es kann dann ausgewählt werden, welche Funktionen zu einem besseres Ergebnis führen. Mehr als 25 Möglichkeiten gibt es, darunter ein Tool zur Schriftvergrößerung, eine Vorlesefunktion, der Kontrastmodus und vieles mehr.

Auch die Installation ist ein Kinderspiel. Der Websitebetreiber muss lediglich einen zwei Zeilen-Code in die Seite kopieren. Das Ganze ist unabhängig vom Website-System und bietet damit einen noch einfacheren Zugang.

Vielseitige Vorteile für sehbehinderte Menschen

Durch Eye-Able können viele Menschen einfacher erreicht werden. Betroffene werden dadurch nicht ausgeschlossen. Insbesondere, weil unser Informationsfluss immer mehr ins Internet verschoben wird. Auf diese Weise können alle Menschen am digitalen Leben teilhaben.

Auch der Inklusionsgedanke wird dadurch besonders gestärkt.

Durch das inklusive Programm können sich auch sehbehinderte Menschen selbständig in der digitalen Welt bewegen. Mit Eye-Able machen wir also einen weiteren sehr wichtigen Fortschritt in Sachen Inklusion.

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