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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 36)

31/2019 Cumulino-Kopfkissen: präventiv für Kopf-Verformung bei Babys

Cumulino dürfte das wohl erste, präventive Kopfkissen der Welt sein. Das sanfte Hin- und Her-Bewegen des Säuglingsköpfchens funktioniert geräuschlos und ganz ohne Technik oder Hydraulik. Die sachten Bewegungen der Mini-Matratze beugen Hinterkopf-Verformungen vor, die teils gesundheitliche Folgen bis ins Erwachsenenealter hinein zur Folge haben können.

Geräuschlos wiegt das neue Baby-Kopfkissen Cumulino den Kopf eines darauf gelegten Säuglings hin und her. Es seien diese Bewegungen die schon heute als präventive, gesundheitliche Maßnahme für Kleinkinder angesehen werden können. Dauerhaftes Liegen auf zum Beispiel dem Hinterkopf kann bei Babys gefährliche Verformungen herbei führen. Verformungen, über die manche Menschen nicht selten noch im Erwachsenen-Alter zu leiden haben. Das neue Cumulino braucht für seine vorbeugenden Maßnahmen weder Motoren, Hydraulik im Allgemeinen, noch eine umständliche Helmtherapie. Cumulino funktioniert gemnäß einer Pressemitteilung über thermische Formgedächtnis-Legierungen. Also Stoffe, die sich bei Temperatureinwirkung in gewünschtem Maß verformen. Diese Bewegung wird durch eine zuvor ‘erlernte’ Form erzeugt. In diese kehren die smarten Werkstoffe durch Wärmezufuhr einfach wieder zurück und so entsteht der sanfte Wiege-Effekt. Geschwindigkeit, Neigungswinkel und Anzahl der Bewegungen können in gewissen Korridoren nach Bedarf und Wunsch angepasst werden.

Das Idee zum Projekt bzw. erste Prototypen sind eigentlich schon ein paar Jahre alt. Die Innovation entstand durch Studenten-Hand unter Federführung des Fraunhofer-Instituts und an der Kunsthochschule Halle als Semsterprojekt. Als Initiator wird medial der findige Produktdesigner Lukas Boxberger genannt, der in dem Kontext auch seine Bachelorarbeit schrieb. In einem neuen Projektteam stießen gemäß einer Pressemitteilung nur zur Weiterentwicklung bis zur Marktreife mit Isabel Schulze und Laura Heine zwei weibliche Macherinnen hinzu. Viel Erfolg für die coole Idee. Hier entlang zur Website von Cumulino. Here we go zum Bewegtbild:

30/2019 Wie der Raumklima-Helfer Piaf die Luftqualität sauber hält

Ein digitaler Vogel namens ‘Piaf’ misst die Luftqualität im Raum und fungiert so als Raumklima-Assistent. Neben Kohlendioxid-Werten erfasst ‘Piaf’ die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Wenn das gesundheitliche Wohlbefinden auf Basis statistischer Werte wegen verminderter Luftqualität sinkt und gelüftet werden sollte, schlägt Piaf Alarm.

Schon bald könnte es sein, dass Sie in diversen Räumen dieser Welt den kleinen Klimaspatzen ‘Piaf’ sitzen sehen. Der elektronische Piepser sorge in Räumen für frischere Luft und spare darüber hinaus aufgrund smarterem Lüftungs-Verhalten stetig Energie. In der Folge stehen klimatisch deutlich bessere Räume und entsprechend gesündere Bewohner, so eine Pressemitteilung über ‘Piaf’. Fakt ist, wenn die Luft schlechter wird im Sinne von “mehr Kohlendioxid”, “zu hoher oder zu niedriger Feuchtigkeit” oder “unpassende Temperatur” – der Piepmatz schlägt Alarm. Man möchte ulken, dass das ein überzeugendes Beispiel sei – wenn auch im Kleinen – dass Digitalisierung den Umweltschutz beflügele.

Das digitale Mess-Instrument in Vogelform soll helfen ein besseres Gefühl für Luft und Raumklima zu bekommen. Visuell unterstützt das Piaf dadurch, dass der Vogel schneller atmet und das Kehlchen des elektronischen Vogels rot leuchtet. Wenn dann genug gelüftet wurde, zwitschert das Vögelchen und die Brust färbt sich ordnungsgemäß blau. Eine Designerin aus Düsseldorf kam auf die Vogelform bei dem pragmatischen, kleinen Meßgerät. Einer Pressemitteilung zufolge stehe im Ruhrgebiet der Kanarienvogel symbolisch für Luftqualität. Bergleute hätten sich sogar darauf verlassen dergestalt, dass sie mögliche gefährliche Konzentrationen von Kohlenmonoxid vom Verhalten der Kanarienvögel zuverlässig ableiten konnten.

Regelmäßiges Stoßlüften ist die beste Voraussetzung für gutes Raumklima. Zuviel oder zu langes Lüften hingegen widerspricht jeder Bestrebung energieffizient zu sein. Die Thermostate tun ihr übriges, in dem sie die Raumtemperatur bzw. die Heizleistung nach oben regulieren, wenn das Fenster offen steht. Die Idee ud Umsetzung von ‘Piaf’ ist ein klasse Beispiel wie Digitalisierung das Leben vereinfachen kann. Zudem sorgt die Innovation für gesündere Raumklimata und damit Menschen.

29/2019 Revolutionäre Innovation: Forscher entwickeln Flugzeugtreibstoff aus Alt-Plastik

Forscher wollen einen gangbaren Weg gefunden haben, aus PET-Flaschen und sonstigem Plastik-Müll u. a. Flugzeug-Treibstoff zu erzeugen. Im Experiment haben die Tüftler Kunststoff zermahlen um ihn in der Folge mit Aktivkohle zu eritzen bzw. zu schmelzen. Durch die Zersetzung der Polymere im Plastiks entsteht eine Kohlenwasserstoff-Mischung analog Kerosin.

Flugzeug-Benzin und andere Treibstoffe aus alten PET-Flaschen und Plastikmüll herzustellen – es klingt wie ein schlechter Scherz. Was jedoch die Forscher der Washington State Universität um den Denker Yayun Zhang innoviert haben, klingt genau danach. Die Wissenschaftler haben Preseangaben zufolge eine Methode entwickelt, die ganz normalen Plastikmüll mit dem Katalysator Aktivkohle zu Diesel und Flugbenzin umwandelt. Unter Beihilfe der Aktivkohle zersetzen sich die Plastikpolymere zu kleinteiligeren Kohlenwasserstoffen. Der Feldversuch basierte auf Plastikmüll, PET-Flaschen und klassischen Plastiktüten. Diese unsympathische Mischung wurde auf Reiskorn-Niveau geschreddert. Das entstandene Granulat gaben die Forscher auf eine Aktivkohle-Schicht um in der Folge das Gemisch ohne Sauerstoff bis 580 Grad zu erhitzen. Als Endprodukte synthetisierten die kreativen Jungs Kerosin und einen kleineren Anteil Diesel. Nach Abtrennung aller Nebenprodukte ergebe sich eine Mischung aus Kerosin und zirka 15 Prozent Diesel.

Das eigentlich einfache aber in dieser Form neue und innovative Verfahren mache den Energiegehalt im Plastikmüll nutzbar. Nebenbei bemerkt die Pressemitteilung, dass die verwendete Aktivkohle nach dem Prozess abgetrennt und weiter verwendet werden könne. Ob das Verfahren im industriellen Maßstab umzusetzen ist, steht nun zum Beweis an. Bislang wurde die Methode namens ‘Kunststoff-Pyrolyse’ nur im kleinen, soll heißen im Labor getestet. Das Team um Yayun Zhang sei aber guten Mutes, dass sich die Methode auch im großen Maßstab umsetzen lasse. Im Positiven Sinne ‘nicht auszudenken’, wenn die Forscher Recht behalten und hier eine neue, extrem konstruktive Art des Plastik-Recycling stattfinden könnte. Und ebenso nicht auszudenken, was diese kreativen Buben dann angesichts des globalen Plastikmüll-Problems verdienen und Gutes tun könnten. Hoffen wir das Beste für diese Mega-Innovation. Hier ein Link zur Quelle: Sciencedirect.com

28/2019 Teaballs – eine neue Art ‘Tee-Kügelchen’ könnten bald Teebeutel ersetzen

Bald schon könnten auflösbare Tee-Kügelchen den tradierten, guten alten Teebeutel ersetzen. Zumindest wenn es nach dem Erfinder Simon Schmidt geht. Ihm waren wohl Filter und Teebeutel zu langsam, seine Innovation nennt sich Teaballs, wie jetzt eine Pressemitteilung berichtet.

Irgendwie hat es was, das gute, alte Tee-Ritual. Man sucht einen Teebeutel seines Lieblingstees aus, brüht Wasser auf, schaut auf die Brühzeit und wartet geduldig die zwei bis acht Minuten je nach Packungsangabe. Dann nur noch abseihen, Teebeutel oder Filter/Sieb entfernen und fertig ist das duftige Heißgetränk. Unserer eher schnelllebigen Zeit tun solche Step-by-Step-Vorgehen gut. Wird man doch zu einer gewissen Ruhe und fast meditativen Zubereitungs-Phase förmlich gezwungen.

Geht es nach Simon Schmidt soll das alles nun schneller gehen. Die Idee zu seinen Teaballs kam ihm der Story gemäß bei einem Hotelfrühstück. Der Teebeutel, der einen Flweck auf einem Hemd gezeitigt hatte, nervte ihn. Und da der gute alte Beutel nun auch schon über 90 Jahre Anwendung finde, sei auch Zeit für etwas Neues. Seine Teaballs sind eigentlich nichts anderes als der Instant-Tee, den man noch aus den siebziger Jahren kennt. Sie kommen nur kecker daher. Die Teaballs wurden bereits in mehreren Geschmacksrichtungen entwickelt, das Brandig sei einer Pressemitteilung zufolge fertig. Nun stünden Fragen zur maschinellen Großproduktion an, so Schmidt gegenüber den Westfälischen Nachrichten.

Bezüglich der genauen Zusammensetzung seiner Teaballs hält sich Schmidt noch bedeckt. Das lässt vermuten, dass es gegenüber herkömmlichen Instant-Tees sehr wohl noch eine Art “Mehr’, eine Innovation gibt. Teaballs bestünden aus reinen Pflanzenextrakten und kämen ohne Zusatzstoffe aus. Pro Tasse werden zwei bis drei Kügelchen á 60 Milligramm gebraucht, so Schmidt. In Kürze wird der Markt mit den Teaballs konfrontiert, dann kommt die Stunde der Wahrheit. Weitere Infos in Kürze hier bei Teaballs.

27/2019 Innovation: Nebia-Duschkopf spart bis zu 70 Prozent Wasser

Mit dem smarten Duschkopf Nebia haben die Erfinder des smarten Wasserspenders einen satten Schritt Richtung Wasser-Einsparung unternommen. Ihre Erfindung zerstäubt beim Andrehen der Dusche das ausströmende Wasser in feinste Tröpfchen und vergrößert die Sprühdichte im Vergleich zu herkömmlichen Duschköpfen.

Okay, die Erfindung ist jetzt schon über drei Jahre am Markt, aber wir haben den Nebia Duschkopf als ideale Option Wasser zu sparen gerade erst entdeckt, daher passt es definitiv auf Raketenstart. Zumal ja bei dem Laden zu Recht schon wirklich was geht wirtschaftlich und das Baby auf der betriebswirtschaftlichen Straße ist. Den Umweltschutz im Blick hatten die Erfinder des Duschkopfs Nebia als sie ihre bahnbrechende Innovation umgesetzt haben. Die Tüftler Philip Winter und Carlos Gomez Andonaegui haben damit eine neue Generation entwickelt, der 70 Prozent weniger Wasser nutzt als ein durchschnittlicher Duschkopf. Ihre Ideen tauften die Macher ‘Nebia’ und sie haben bereits im April 2015 eine Kickstarter-Kampagne dazu gelauncht. Seiner Zeit gehörte Nebia zu den 25 besten Projekten, die auf Kickstarter je finanziert wurden.

Der smarte Duschkopf ist so konzipiert, dass er sowohl an der Wand der Duschkabine platziert als auch über dem Kopf des Duschenden hängend fixiert werden kannt. Die Befestigung des Nebia sei kinderleicht, so der Hersteller und könne leicht von einer Person angebracht werden. Klingt gut, was? Hier geht es zur Website des Anbieters Nebia. Website Wer das jetzt noch im Bewegtbild sehen muss, hier entlang zu einem ausdrucksstarken Video über die Nebia Dusch-Innovation:

Zwischenpfiff: Erfinder-Genius Bruno Gruber – Innovationen am laufenden Meter

Ein im positiven Sinne Verrückter ist der Speed-Erfinder Bruno Gruber. Auf seiner gleichnamigen Website brunogruber.de finden sich Ideen, Patente und allgemein Erfindungen eines urwüchsig Kreativen, der nicht nur Einfälle hat sondern sie auch auf die betriebswirtschaftliche Staße zaubert.

Einfach nur zum genüsslichen Stöbern lädt die Seite des begabten Techie-Tüftlers Bruno Gruber ein. Auf seiner Website finden sich Erfindungen und kreative Einlassungen èn masse, die Freude machen. Die unglaubliche Vielfalt von Grubers Werken reicht von Ideen Haushalt über Werkzeuge, Beleuchtungs-Utensilien und Sport-Zubehör bis hin zu Konstruktionselementen, Kunststoffartikeln, Verpackungs-Ideen sowie Garten- und Industriebedarf bis hin zum Bürobedarf und dem Fahrradzubehör. Noch Fragen? Ne, wir auch nicht. Aber ein Besuch auf der Website von Brubo Gruber ist für jeden Tüftler Pflicht (unten).

Hinweis: Gesucht werden gemäß Online-Auftritt ständig Herstellerfirmen mit Vertriebsmöglichkeiten, die Gruber so nicht hat. Darüber hinaus sind auch Vertriebsfirmen erwünscht, die Herstellung und ggf. Serienfertigung der Gruber’schen Innovationen übernehmen. Freimütig verkündet der Tüftler im Netz an potenzielle Vermarkter: Vertriebs- und Produktionspartner gesucht, Bruno Gruber liefert Ideen, Erfindungen, Patente. Alle Abbildungen auf seiner Webseite Bruno Gruber zeigen handgefertigte Prototypen. Unter dem Handle Techpatente verbirgt sich auf Youtube sogar Grubers eigener Kanal – auch wenn dieser schon mehrere Jahre lang nicht mehr bespielt wird mit Neuerungen. Alles Gute und herzliche Grüße an einen emsigen Innovator sendet das Team von Raketenstart.

26/2019 Idee udo®: Weg vom Mehrwegbecher, hin zum ‘persönlichen Tassen-Deckel’

Mehrweg-Becher belasten die Umwelt auf eine ziemlich sinnlose Art. Mit Ihrer eines konisch zu laufenden Deckel-Aufsatzes für Tassen hat einer Kölner Studentin jetzt eine Öko-Idee umgesetzt. Ihr sogenannter ‘udo®’-Deckel bietet jedem eine Möglichkeit eine eigene Kaffeetasse verschließbar mitzuführen.

Carina Frings studiert gemäß einer Pressemitteilung ‘nachhaltiges Design’ an der ‘ecosign Akademie für Gestaltung‘ in Köln. Dort hat Sie Ihren To-Go-Becher-Aufsatz ‘udo®’ erfunden. Die 27-jährige habe sich auf den Bereich ‘Produkt- und Industriedesign’ spezialisiert. Die Idee sei das Ergebnis einer Aufgabenstellung ‘Innovation eines nachhaltigen Mehrwegbechers’ gewesen. Ihr ‘udo®’ Deckel läuft konisch zu und die Erfindung sei nicht die erste ihrer Art. Trotzdem gilt der udo® für uns als der erste ‘Coffee-to-go-Mehrwegdeckel, der auf ziemlich viele Becher und Tassen passt.

Für 9,95 ist der Aufsatz online zu erwerben. MIt dem udo® kann faktisch jede Tasse in einen Mehrwegbecher verwandelt werden. Dazu werden Deckel und Tasse einfach zusammengedrückt. Durch den ‘Verzicht auf eine Trinköffnung’ gebe es keine Aroma- bzw. Geschmacksverluste so die Macher aus Köln auf Ihrer Website. Der Aufsatz werde klimaneutral und Ressourcen schonend in Deutschland produziert und sei geeignet für Tassen mit einem Innen-Durchmesser zwischen 72 – 82 Millimetern. Darüber hinaus sei der udo® aus Recycling-Kunststoff, wiege 68 Gramm, sei lebensmittelecht und für die Spülmaschine geeignet. Weitere Informationen finden Interessierte auf der nett gemachten Website udo-duo-dot-com.

25/2019 Sicherheit & Hilfe: neue Lightcases sind beleuchtete Rucksäcke / Taschen

Leuchtende Rucksäcke und Taschen könnten schon bald den einen oder anderen Wanderweg glimmen lassen. Zwei Erfinder aus Brandenburg haben sich eine LED-Konstruktion verbaut als Fieberglas-Kunststoffmischung einfallen lassen und wollen so Taschen und Rucksäcke von Fußgängern und Radfahrer praktischer und auffälliger machen.

Das berühmte Zusammensetzen beim gemütlichen Bierchen soll gemäß einer Pressemitteilung Ausschlag gebend gewesen sein für eine leuchtende Idee. Zwei kreative Köpfe wollten dafür sorgen, dass Taschen und Rucksäcke künftig deutlicher und schon von Weitem auf sich aufmerksam machen. Die Idee für den ‘Lightcase’ war geboren, nicht mehr aber auch nicht weniger als eine Beleuchtung für Tragbares. Flexibel und stabil sollte es sein und tauglich um auch in Kinderhänden zu bestehen, so die Gründer. Und aufladbar sollten die ‘Lightcases’ sein mittels eines USB-Kabels.

Mittlerweile gibt es die ersten marktreifen Produkte. Im Shop der Griebener Erfinder finden sich Rucksäcke in Rot und Grün, die innen wie außen analog beleuchtet sind. Wohingegen die Innenbeleuchtung eher der Convenience diene, so die Macher stehe die Außenleuchtkraft für mehr Sicherheit zu Beispiel im Straßenverkehr. Vor allem Kinder auf dem Schulweg werden mit den Lightcases freilich besser gesehen, wenn es zu Fuß oder mit dem Rad Richtung Kindergarten oder Schule geht. Eine beleuchtete Federtasche inkl. Ladekabel soll 14.95 kosten, ein beleuchteter Rucksack kommt auf 49.95 Euro. Interessenten finden original Infos und auch Kauf-Möglichkeiten unter lightcase-dot-shop, dem zugehörigen Online-Shop.

24/2019 Münchner Startup sammelt Kapital für neuartigen Mikroplastik-Filter

In signifikantem Maße die Gewässer von Mikroplastik zu befreien. Diese Vision eines Münchner Startups soll nun über eine Crowdfunding-Kampagne Realität werden. Die Innovation ‘Ecofario’ gibt es jetzt als ersten Prototypen eines Mikroplastik-Filters für Abwasser-Aufbereitungsanlagen.

Aus der bayerischen Hauptstadt kommt eine Innovation, die einem akuten, globalen Engpass pro-aktiv begegnet: der Mikroplastik-Katastrophe. Der von den Bayern innovierte Mikroplastik-Filter entferne selbst Hormone und Medikamentenrückstände aus dem behandelten Gewässer. Mit ihrer Erfindung möchte das Team um Entrepreneur Sebastian Porkert aber vor allem konsequent das Wasser von Mikroplastik aus Haushalten bewahren.

Eine signifikante Menge des sein Unwesen treibenden Mikroplastiks, so eine Pressemitteilung, stamme aus Waschmitteln, Duschgels oder anderen Haushaltsprodukten. Fakt ist heute: herkömmliche Kläranlagen können diese Kleinst-Plastikpartikel noch nicht filtern. Das führt freilich dazu, dass unsere Seen, Bäche und Flüsse das Mikroplastik eher sammeln als loswerden. Die immanente These: würden die Mikroplastik-Teilchen bereits in der Kläranlage zurückgehalten, die Belastung könnte großenteils von der Natur ferngehalten werden.

Die Innovation Sebastian Porkerts ist ein Kunststofffilter mit dem eigens entwickelten Markennamen ‘High-G-Separator’. Durch die Kraft, mit der Abwässer durch die Filter der Aufbereitungsanlagen zirkulieren- gemäß einer Pressemitteilung das 2000-fache der Erdanziehungskraft- werden die leichteren Plastikpartikel getrennt und somit aus den Wassern entfernt werden. Zirka 90 Prozent des Mikroplastiks will der Gründer in der Lage sein zu filtern. Entsprechende Partikel sollen selbst Größen unter einem halben Millimeter herausfiltern.

Als Dachmarke hat das Gründerteam das Münchner Unternehmen ‘Ecofario’ ins Leben gerufen. Hier wurde schon ein funktionsfähiger, kleinerer Prototyp hergestellt. Jetzt wollen die Öko-Macher über die Plattform ‘Indiegogo’ rund 600.000 Euro Startkapital sammeln. Dann könne, so die Pressemitteilung weiter, eine erste ‘High-G-Separator’-Pilotanlage projektiert bzw. gebaut werden. Auch wenn wir weniger an eine Crowdfunding-Kampagne glauben als vielmehr einen Investor, so wünschen wir den Jungs und Mädels rund um Sebastian Porkert alles Glück der Welt. Die erste Anlage samt Prototyp soll planmäßig im Jahr 2020 an den Start gehen (Quelle: Indiegogo). Hier der Link zur Website von Ecofario. Wer sich das Crowdfunding samt weiterer Erläuterungen reinziehen möchte, hier entlang zu Indiegogo.

23/2019 Unglaubliche Innovation: Batterien, die 400 Jahre halten?

Eine amerikanische Studentin hat „aus Versehen“ eine unglaubliche Entdeckung gemacht, die man auch als „Super-Batterie“ bezeichnen könnte. Es handelt sich dabei um eine Batterie, die 400 Jahre lang ge- und entladen werden kann, ohne Leistung zu verlieren. Damit können wir zwar in Zukunft nicht auf das Laden unserer Smartphones und E-Autos verzichten, jedoch könnte der mühsame Akku-Austausch bald Geschichte sein.

Mya Le Thai, eine amerikanische Studentin und ehemalige Doktorandin der University of California Irvine, hat bei Ihrer Erforschung wiederaufladbarer Nanodraht-Batterien eine interessante Entdeckung gemacht. Die „Super-Batterie“ stellt die heutigen Batterien in jeglicher Hinsicht in den Schatten. Diese halten nämlich nur wenige Tausend Ladezyklen aus, bevor sie an Kapazität verlieren und deshalb ausgetauscht werden müssen. Das ist auch der Grund, weshalb Smartphone-Akkus nach zwei bis drei Jahren ausgetauscht werden müssen, damit das Telefon nicht innerhalb weniger Stunden wieder ausgeht. Die „Super-Batterie“ übersteht im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien jedoch einiges mehr.

Sie besteht aus Nanodraht, welcher mehrere tausend Male dünner ist als das Haar eines Menschen. Durch die vergrößerte Oberfläche des mikroskopischen Drahtes wird eine größere Speicher- und Übertragungs-Kapazität für Elektronen gewonnen. Das Potenzial dieses Materials haben Forscher bereits seit vielen Jahren entdeckt und haben seitdem versucht, dieses zu nutzen.

Die innovative Entdeckung machte Thai, während sie die Eigenschaften von Gold-Nanodraht für kommerzielle Batterien untersuchte. Reginald Penner, Leiter der Chemieabteilung, sagt Goldfäden 5.000 bis 6.000 Ladezkylen nach, bis sie ihre Integrität verlieren und die Batterie stirbt. Durch die Beschichtung des goldenen Nano-Drahts mit einer Art Elektrolyt-Gel ist es der Studentin jedoch gelungen, eine Schaltung zu erschaffen, die innerhalb von drei Monaten 200.000 Ladezyklen ohne Leistungsverlust aushalten kann. Diese Entdeckung könnte die Forschung zu einer „Super-Batterie“ führen, deren Lebenszyklus bis zu 400 Jahre dauert. In Zukunft könnten also Batterien im Einsatz sein, die nie ersetzt werden müssten.

Eine echt coole Entdeckung, die in den nächsten Jahren bestimmt noch im Gespräch sein wird und wohl extremes Potenzial hat.

 

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