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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 43)

19/2020 Bio-Produkte mit ‘reinem’ Papier verpackt

In den Regalen im Supermarkt ist zur Zeit fast alles in Plastik verpackt. Dabei verschmutzt Plastikmüll unsere Weltmeere bereits seit Jahren und es ist kein Ende in Sicht. Acht bis zehn Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Meeren.  Naduria will dieses Problem mit ihren zu 100 Prozent plastikfrei verpackten Produkten bekämpfen.

Gesund für Mensch und Umwelt

Naduria bietet in ihrem Sortiment zur Zeit Pasta, Müsli, verschiedene Keime, „Superfoods“ und Proteinpulver an. Dadurch dass Naduria nicht ein Gram Plastik in ihren Verpackungen verarbeitet, sind diese komplett recycelbar und kompostierbar. Sogar die Barriere, die beinahe jede Verpackung hat um die Produkte frisch zu halten, ist nicht aus Plastik. Die meisten Papier-Verpackungen werden hierfür immernoch mit Plastik versehen. Naduria verwendet hier eine pflanzliche Emulsion, die die Haltbarkeit der Produkte gewährleistet, aber trotzdem komplett kompostierbar ist. Außerdem ist ihr ganzes Sortiment ist dementsprechend auch Bio.

Wirklich 100 Prozent Plastik?

Natürlich gibt es aber immernoch ein paar Schwachstellen in ihrer Produktreihe. Diese Probleme adressiert Naduria allerdings auch fair in ihren FAQs und verspricht sie auch so bald wie möglich zu lösen. Ihr größtes Problem zur Zeit, um eine wirklich zu 100% plastikfreie Marke zu werden ist, dass ihre „EINZIGARTIG“-Reihe im Moment doch eine Plastikbarriere benötigt, um das enthaltene Pulver haltbar zu machen. Diese ist zwar soweit es geht reduziert und hierzu gibt es auch noch keine Methode das Plastik komplett zu ersetzen ohne den Inhalt zu gefährden, aber trotzdem leider aus Plastik.

Goji Beeren aus Deutschland?

Hier ist es nicht möglich die Produkte regional zu beziehen. Pflanzen, die in unserem Klima nicht wachsen können, müssen natürlich zu uns transportiert werden. Um trotzdem die Umwelt zu schonen achten sie darauf den minimalen Transportweg mit dem CO2-effizientesten Transportmittel zu haben und die Bauern auch fair zu bezahlen. Des Weiteren kompensieren sie ihre CO2-Emissionen, die durch den Transport entstehen. Außerdem bestehen ihre Verpackungen leider noch nicht aus recyceltem Papier, sondern aus Frischfasern, da es im Moment noch keine Methode gibt komplett recycelte Verpackung mit den nötigen Anforderungen einer Verpackung zu verwenden.

Alles in allem geht Naduria aber in die richtige Richtung. Obwohl ein paar Dinge noch nicht ganz ausgereift sind, werden diese Probleme nicht totgeschwiegen, sondern adressiert und bearbeitet.

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18/2020 Solubag entwickelt wasserlöslichen Plastik-Ersatz

Plastikmüll ist eine große Umweltbelastung, besonders für die Meere. Es wird geschätzt, dass rund 75 Prozent des Meeres-Mülls aus Kunststoff besteht und jährlich ungefähr 10 Millionen Tonnen Plastikmüll hinzukommen. Diese Umwelt-Verschmutzung versucht Roberto Astete und Kollegen mit Solubag zu bekämpfen, indem sie ein Alternativ-Material zu Plastik bieten, dass wasserlöslich ist und somit die Umwelt nicht im Müll ertränkt.

Dieses Material soll das neue Go-to Material für Einmal-Tüten werden und die Meere belastende Plastiktüte schließlich ablösen. Solubag hat ein Alternativ-Material geschaffen, das Plastiktüten ablösen soll. Diese Tüten sollen nur fünf Minuten brauchen, um sich vollständig in Wasser aufzulösen, im Gegensatz zu den 500 Jahren, die Plastik benötigt um abgebaut zu werden. Dabei soll das Wasser samt aufgelöster Tüte sogar trinkbar sein und Mensch und Umwelt nicht belasten. Solubag zielt sogar darauf ab das Material so weiterzuentwickeln, um in der Zukunft auch wiederverwendbare Taschen produzieren zu können.

Wie wird dieses Material hergestellt?

Natürlich hält Roberto Astete das genaue Rezept geheim, doch er verrät, dass die Basis für das Material eine Mischung Polyvinylalkohol und unter anderem Zucker und Stärke ist. Polyvinylalkohol ist ein Kunststoff, der bereits 1924 entwickelt wurde und auch als Beschichtungs-Material für diverse Zwecke bereits benutzt wird. Dieser Kunststoff hat eben den großen Vorteil, dass er wasserlöslich ist und vor allem nicht toxisch. Es wird also kein Tropfen Öl zur Herstellung des Materials verwendet. Solubag wird es sogar in zwei verschiedene Varianten des Materials geben. Eine Variante ist löslich in kaltem Wasser und eine in warmem Wasser. Dabei zielen sie darauf ab die Kaltwasser-Variante für Einmal-Tüten zu verwenden und die Warmwasser-Variante für wiederverwendbare Tüten oder Taschen. Eine Solubag Tasche kann so auch zum Beispiel Regen bei dem Nachhauseweg vom Einkaufen widerstehen.

Verbot für Plastiktüten

In Chile, dem Herkunftsland der Solubag, und Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Marokko oder Tansania sind Plastiktüten bereits verboten. Für die EU im gibt es im Allgemeinen noch kein Plastiktüten-Verbot, aber es gibt Pläne für eine stärkere Besteuerung. In Deutschland gibt es auch noch kein Verbot, jedoch sind Plastiktüten nur noch gegen eine Gebühr herauszugeben und nicht mehr kostenlos. Solubag vertreibt seine plastikfreien Einmal-Tüten bereits in EU-Ländern wie Tschechien und Italien, jedoch noch nicht in Deutschland. Das möchte Astete jedoch möglichst bald ändern.

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17/2020 Glaselli: der smarte Desinfektions-Stick unterwegs

Momentan ist der Coronavirus das wohl ‘prominenteste’ Thema. Desinfektionsmittel aller Art sind Mangelware. Mit ‘Glaselli’ gibt es jetzt ein neues Mini-Desinfektionsmittel in Lippenstift-Form. Es dient zur Desinfektion von Glas- und Dosenrändern und kann eine sinnvolle Alternative für alle sein, die vorbeugen wollen und die etwas gegen die Ausbreitung von Krankheits-Erregern aller Art tun möchten.

Der Desinfektionsstift ‘Glaselli’ wurde erstmals 2016 in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt – damals noch unter dem Marken-Namen Glasello. ‘Glaselli’ ist ein kleiner Stick mit Desinfektionsmittel, der dafür gedacht ist Glasränder, Flaschen-Öffnungen, Dosenränder oder auch Essbesteck abzuwischen und so zu desinfizieren. Durch die praktische Form in Lippenstift-Format soll er ein optimaler Begleiter für den Alltag sein. Der Stick lässt sich so in quasi jede Hosen- oder Handtasche stecken und kann in der Disco, auf Festen oder im Restaurant relativ unauffällig ‘gezückt’ und benutzt werden.

Das Liquid im ‘Glaselli’ besteht aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen mit einer Basis aus 70 Prozent rein pflanzlichem Alkohol. Es ist Hersteller-Angaben zufolge ohne ‘Mineralöle’ oder unsympathische ‘Tierversuche’ produziert. Trotzdem soll das Liquidum komplett geschmacksneutral sein und bereits nach 30 Sekunden wirken. Der Stick töte sämtliche Krankheitserreger wie Bakterien, pathogene Keime und Viren. Darunter auch die Influenza-Erreger und das momentan sehr präsente SARS-CoV-2, den sogenannten Corona-Virus. Aber nicht nur das Desinfektionsmittel selbst sei komplett ökologisch produziert, für den Stick gibt es auch Nachfüll-Liquid, sodass der er einfach nachgefüllt anstatt weggeschmissen werden kann.

Laut einem Interview mit dem Stern kam den beiden Gründern des Glaselli-Sticks – Stevan Sokola und José Luis Llorens Garcia – die Idee für den Desinfektionsstift: Garcia sei selbst Herpes-Patient und Herr Sokola beschreibt sich selbstironisch als ‘angehauchter Hypochonder’. Gedacht sei der Stick daher nicht nur für Hygiene-Bewusste, sondern auch zur Vorbeugung für besonders immunschwache Personen.

Desinfektionsmittel ist im ersten Quartal 2020 stark gefragt. Diverse Hersteller von Sprays und Liquids haben daher momentan Liefer-Engpässe. Als dieser Artikel Mitte März 2020 verfasst wurde, traf das noch nicht auf ‘Glaselli’ zu, was sich natürlich schnell ändern kann. Im Moment ist es aber noch eine smarte Alternative am Markt.

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16/2020 LeiKoSi: Die Leiter-Sicherung nicht nur für Dacharbeiten

Unfälle durch und in Zusammenhang mit Leitern laufen unter den häufigsten Unfallarten im Handwerk. Mit der sogenannten Leiterkopf-Sicherung ‘LeiKoSi’ hat Udo Heyl für Privat- oder Berufs-Handwerker eine Möglichkeit geschaffen das Risiko einer wegrutschenden Leiter quasi zu eleminieren. Die ‘LeiKoSi’ ist an fast jede Leiter anzubringen; sie harkt sich einfach in die Regenrinne ein.

In Deutschland ereignen sich pro Jahr zehntausende Leiter-Unfälle. Darunter einige mit schweren oder sogar tödlichen Folgen. Dies betrifft Handwerker, Dachdecker, Schornsteinfeger und Co. direkt, da sie beruflich auf Leitern angewiesen sind. Um deren Arbeit jedoch sicherer zu gestaltet hat der Dachdecker-Meister Udo Heyl seine ‘LeiKoSi’ entwickelt. Der Markenname besteht aus einem Akronym und steht für Leiterkopf-Sicherung, die man in die Regenrinne einharken kann. So wird deren Wegrutschen ultimativ verhindert.

Die LeiKoSi – so funktioniert’s

Die Funktionsweise der Sicherung ist eigentlich ziemlich simpel. Die LeiKoSi wird mit wenigen Handgriffen an einer der oberen Sprossen der Leiter montiert. Dies kann bereits gefahrlos am Boden erledigt werden. Daraufhin wird die Leiter an das Dach angelehnt und die Sicherung harkt sich in die Regenrinne ein. Nun zieht man die Leiter etwas zu sich, sodass sich der Sperrriegel automatisch auf den richtigen Winkel einstellt und schon ist die Leiter gesichert betretbar. Die Leiter selbst ist jederzeit wieder verschiebbar, ohne an der Sicherung etwas lösen zu müssen. Man kann die Leiter einfach wieder von unten verstellen, die genannten Schritte wiederholen und die LeiKoSi stellt sich automatisch neu ein. Dies dürfte ein Segen für jeden Berufshandwerker sein, da durch die LeiKoSi das Wegrutschen der Leiter verhindert wird und damit eines der größten Risikos bei Dacharbeiten eliminiert wird. Die Berufshandwerker ist auch die Gruppe, an die sich LeiKoSi hauptsächlich richtet. Dies sieht man auch am Preis, da die LeiKoSi für Privatkunden rund 235€ kostet, für Geschäftskunden etwas reduzierter.

LeiKoSi – das Unternehmen

Udo Heyl selbst ist über 30 Jahre Dachdecker und hat 2017 seine Firma LeiKoSi GmbH gegründet. Die Entwicklung des Systems fing allerdings schon einige Jahre davor an. Heyl hatte bereits selbst einen Leiter-Unfall, der ihn noch weiter motivierte eine zufriedenstellende Lösung für das Problem wegrutschender Leitern zu finden. 2019 wurde die LeiKoSi mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk und erlangte dadurch einiges an Aufsehen. Dieses wurde noch weiter gesteigert, als LeiKoSi einen Auftritt bei der TV-Show “Die Höhle der Löwen” hatte. Hierbei kam es allerdings zu keinem Deal zwischen Löwen und Erfinder.

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Zwischenpfiff: Das sind die größten Erfinder-Diebstähle der Weltgeschichte

Die Welt verändert sich immer schneller mit mehr und mehr Innovation. Über die Jahrhunderte kamen bahnbrechende Erfindungen zu Tage, die ihre Erfinder weltberühmt gemacht haben. Doch nicht alle Erfinder haben auch die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Manchen wurde der Ruhm für ihre Erdindung schlichtweg gestohlen. Hierzu haben wir einen interessanten Artikel gefunden, der Ihnen die größten Erfindungsdiebstähle der Geschichte auflistet.

Viel Spaß mit dem Artikel von Gentside.

15/2020 Der Einhandteller sorgt für mehr Unabhängigkeit beim Essen

Der “Einhandteller” soll vielen Menschen, welche nur eine Hand zur Verfügung haben, die täglichen Mahlzeiten erleichtern. Funktionen wie das Fixieren von Lebensmitteln und auch ein erhöhter Rand sollen beim Essen helfen. Zudem ist er spülmaschinengeeignet und auch ein Einsatz im Krankenhaus ist denkbar.

Das Startup „Frau Kettner“ hat eine scheinbar simple, aber umso mehr innovative Erfindung auf den Markt gebracht. – Den sogenannten „Einhandteller“. Wie schon aus dem Namen zu entnehmen, ist dieser Teller für das Essen mit nur einer Hand gedacht. Viele dürften sich nun fragen, weshalb jemand solch einen Teller erfindet und damit scheinbar noch eine Innovation schafft. Das Ganze hat jedoch einen bestimmten Hintergrund. Denn es gibt eine Vielzahl an Menschen, die aufgrund einer Krankheit, eines Unfalles oder auch sonstigen Gründen nur eine Hand zu Verfügung haben. Das tägliche Essen auf einem herkömmlichen Teller gestaltet sich schwierig, da beim Schneiden die Lebensmittel oftmals verrutschen.

Auch das Schälen von Orangen möglich

Um diesen Menschen die Mahlzeit zu erleichtern, besitzt der „Einhandteller“ Zylinderstift-Anordnungen. Durch diese werden die Lebensmittel fixiert. Ganz egal ob Fleisch, Fisch oder Brot, die Lebensmittel sollen problemlos geschnitten oder auch bestrichen werden können. Ebenso sollen auch Orangen und ähnliche Lebensmittel fixiert werden können, sodass der Benutzer diese simpel schälen kann. Das war aber noch nicht alles. Des Weiteren besitzt der innovative Teller auch einen höheren Rand. So können auch kleinere Lebensmittel wie Erbsen an diesen geschoben und mit der Gabel aufgenommen werden. Darüber hinaus ist ebenso eine Saucen-Schräge integriert. So soll auch Sauce leichter aufgelöffelt werden können.

Rutschfest und spülmaschinengeeignet

Der „Einhandteller“ soll laut dem Hersteller auch auf jedem Tisch rutschfest stehen. Hierfür besitzt er an der Unterseite einen Silikonring. Die spezielle Unterseite des Tellers soll auch das Stapeln von mehreren dieser Art einfach gestalten. Gefertigt ist dieser hilfreiche Teller aus Melamin. Es ist eine spezielle Kunststoffverbindung, welche bruch- und kratzfest ist. Zudem soll der Teller dadurch ebenso spülmaschinengeeignet sein und alle Hygienevorschriften für Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen besitzen. So ist auch ein größerer Einsatz in Einrichtungen dieser Art denkbar.

Mehr Unabhängigkeit beim Essen

Letztendlich soll der “Einhandteller” aber das Ziel verfolgen, das Leben von vielen Menschen einfacher zu gestalten. Oftmals sind Betroffene auf Hilfe beim Essen angewiesen. Das steigert nicht nur die Abhängigkeit, sondern kann ebenso zur Einschränkung in der Lebensqualität führen. Der „Einhandteller“ hingegen bietet die Möglichkeit, unabhängig und selbstbestimmt die alltäglichen Mahlzeiten zu genießen. Ein großes Problem scheint so mit dieser innovativen Erfindung gelöst worden zu sein. Wer sich nun alle Funktionen des speziellen Tellers mal genauer ansehen will, findet auf der Webseite von „Frau Kettner“ weitere Informationen. Ebenso zeigt das nachfolgende Video die wie viele Probleme durch den smarten Teller gelöst werden können.

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14/2020 ‘Air-Up’ zaubert aus Wasser Getränke mit Geschmack

Ein leckerer Saft oder ein geschmackvolles Radler, das sind Getränke, welche viele Menschen einem herkömmlichen Glas Wasser bevorzugen würden. Dabei ist Letzteres natürlich bedeutend gesünder. Ein innovatives Trinksystem soll nun beides vereinen. Durch spezielle Duft-Pods soll ein leckerer Geschmack erzeugt werden, während man eigentlich nur Wasser trinkt.

Fünf Tüftler haben eine Erfindung namens „Air Up“ geschaffen, die viele Menschen wohl als Zauberei bezeichnen würden. Ein kleiner Duft-Ring soll aus normalem Leitungswasser, geschmackvolle Getränke zaubern. Das Faszinierende dabei, das Wasser wird zu keiner Zeit mit irgendwelchen Stoffen versetzt. Es ist und bleibt ganz normales Wasser. Man soll also leckere Säfte schmecken können, während man eigentlich nur Wasser trinkt. Es scheint damit insbesondere eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Getränken, welche mit viel Zucker, Aroma- oder Zusatzstoffen versetzt sind.

Das Gehirn wird ausgetrickst

Die Idee, welche dahinter steckt, hat allerdings gar nicht mal so viel mit Zauberei zu tun, wie es anfangs scheint. Eigentlich wird nur der Geschmackssinn und das Gehirn ausgetrickst. Denn bei dem Trinken von herkömmlichen Getränken mit Aromastoffen sollen diese durch den Rachenraum in die Nasenhöhle gelangen. Dort treffen sie auf bestimmte olfaktorische Rezeptorzellen. Diese signalisieren dem Gehirn dann einen bestimmten Geschmack. Auf diese Weise soll auch der Duft-Ring von „Air Up“ funktionieren, indem der „Geschmack“ direkt in die Nase gelangt.

In Kombination mit Flasche des Herstellers

Allerdings ist dieser spezielle Ring nur auf die Flasche des Herstellers konzipiert. Diesen kann man auf das Mundstück stecken und dann durch leichtes Hochziehen aktivieren. Danach soll beim Trinken der Geschmack entfaltet werden. Steckt man den Deckel wieder auf die Flasche, wird der Ring automatisch deaktiviert. Er soll dabei für rund 5 Liter Wasser Geschmack liefern können. Damit dabei auch jeder auf seinen Geschmack kommt, soll es derzeit 11 verschiedene Sorten geben, unter anderem Limette, Apfel, Zitrone-Hopfen und Orange-Maracuja.

Nichtsdestotrotz soll man durch die sogenannten Duft-Pods laut Kritikern keine Geschmacksexplosion erwarten. Eine Alternative zu gesüßten Wasser aus dem Supermarkt scheint das „Air Up“-System aber alle mal. Das neue Starter-Paket mit verschiedenen Duft-Pods für 25 Liter Wasser und der dazugehörigen Flasche gibt es bereits ab 29,95 € im eigenem Online-Shop des Herstellers. Wer nun neugierig auf dieses innovative Trinksystem geworden ist, kann sich auf das folgende Video ansehen. Hier wird die Funktionsweise des Systems noch einmal vorgestellt.

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13/2020 Instahelp: Echter Psychologe im Online-Dialog

Fast alles läuft schon über das Internet und Smartphone. Vom Bezahlen im Supermarkt bis zum Park-Ticket lösen. So soll nun auch die Therapie beim Psychologen online via Live-Chat funktionieren. „Instahelp“ heißt die neue Plattform, welche eine anonyme psychologische Online-Beratung anbietet.

Vor geraumer Zeit hatten wir bereits eine App vorgestellt, welche den Gang zum Arzt durch eine Online-Untersuchung ersetzen soll. Wesentlich ist die App aber für Personen gedacht, welche unter physischen Erkrankungen leiden. Dennoch scheint die Zahl der psychischen Erkrankungen demgegenüber aber auch nicht gerade gering. Aufgrund dessen hat es sich auch hier ein Start-up aus Österreich zur Aufgabe gemacht, eine „mentale Behandlung“ online anzubieten. Der neue Dienst heißt „Instahelp“ und soll als Smartphone-App und auch am Computer nutzbar sein.

Professionelle und geschützte Gespräche

Zuerst soll der Nutzer durch einen sogenannten ‘Welcome Assistant’ durch einige Anfangsfragen bei der Wahl des richtigen Psychologen unterstützt werden. Dann soll die Online-Therapie auch schon beginnen können. Zumindest durchschnittlich nach maximal sieben Stunden. Der Psychologe soll dann je nach Beratungsmodell für den Patienten mehrmals pro Woche, für rund 20 bis 60 Minuten im Live-Chat zur Verfügung stehen. Dies soll in Text-, Audio- oder auch in Video-Form möglich sein. Die betreuenden Psychologen sollen durch eine professionelle Ausbildung qualifiziert sein. Zudem soll die ganze Beratung dabei anonym für den Patienten ablaufen. Selbstverständlich unterliegen laut dem Anbieter alle Psychologen der Verschwiegenheitspflicht. Ebenso soll auch eine technische Verschlüsselung der Gespräche und Nachrichten erfolgen, welche einen fremden Zugriff verhindern soll.

Anonyme Beratung zu jeder Zeit

Die App möchte den Menschen, welche mentale Unterstützung benötigen, die Möglichkeit geben zeit- und ortsunabhängig eine psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Oftmals trauen sich Betroffene nicht, persönlich zu einem Psychologen zu gehen. Darüber hinaus sind die meisten schlichtweg überlastet. Dennoch stellt der Anbieter aber klar, dass Patienten mit akuten und schweren psychologischen Belastungen und Vorerkrankungen, sowie in Krisensituationen auf eine Behandlung bei einem örtlichen Psychologen zurückgreifen sollen. Für Vermittlung an diese soll die Plattform aber Hilfe anbieten.

Kosten werden bereits übernommen

Ganz umsonst ist dieser Dienst natürlich nicht. Die Erstberatung soll einmalig 49€ kosten. Eine darauffolgende 40-minütige Beratung in der Woche soll weitere 49€ kosten. Laut „Instahelp“ übernehmen aber bestimmte private Versicherungen die Kosten bereits. Auch erste Unternehmen sollen die psychologische Beratung für ihre Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung finanzieren. Rund 22.000 Mitarbeiter soll „Instahelp“ bereits zählen und viele Menschen aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien behandeln. Wer nun auch neugierig geworden ist, findet auf der Webseite von „Instahelp“ weitere Informationen. Ebenso stellt folgendes Video die Online-Therapie noch einmal kurz vor.

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12/2020 Die ‘Lipstickgun’ soll vor Vergewaltigung schützen?

Unscheinbar in der Handtasche soll ein Lippenstift mit integriertem Knall, Frauen vor sexuellen Angriffen schützen können. Per Knopfdruck kann der Warnschuss ausgelöst werden und auch die Polizei soll dabei automatisch alarmiert werden. Erfunden wurde dieser innovative Helfer in Indien, dort gehören Vergewaltigungen leider zum Alltag.

Dieser Lippenstift der ganz besonderen Art, soll in Zukunft Frauen vor sexuellen Übergriffen schützen können. Dabei mutete der Name “lipstickgun” gefährlicher an, als die Erfindung eigentlich ist. Gerät eine Frau in eine Gefahrensituation kann bei Bedarf kann per Knopfdruck ein lauter Knall ausgelöst werden. Des Weiteren soll zeitgleich der zugehörige Standort an die örtliche Polizei  gesendet werden. Möglich ist das alles durch eine Verbindung via Bluetooth. Durch diese kann die Lippenstiftbesitzerin ihr Handy mit der “lipstickgun” verbinden. Der Lippenstift besitzt eine handelsübliche Optik und lässt sich unscheinbar in jeder Handtasche mitführen.

Auch als Handtasche oder Schuh

Diese Erfindung soll es aber noch in weiteren Varianten geben. Ebenso hat der indische Erfinder Shyam Chaurasia auch eine goldene Handtasche und silberne Stöckelschuhe mit dem integrierten Knall per Knopfdruck entwickelt. Bei Bedarf sollen auch diese einen Notruf absetzen und den Standort versenden können. Bislang soll es aber alle Varianten nur als Prototyp geben. Ein Test mit der Polizei aus Indien ist aber in Planung. Denn dort wurde dieser innovative Helfer für die Selbstverteidigung von Frauen entwickelt. Dies hat aber leider einen traurigen Hintergrund – denn alle 15 Minuten soll in dem Land eine Frau vergewaltigt werden.

Potentieller Schutz für Frauen weltweit

Teilweise sind die Meinungen noch umstritten, inwieweit die “lipstickgun” Frauen in Indien von sexuellen Übergriffen schützen kann. Denn Kritiker äußern, dass eine Vielzahl dieser Übergriffe im Bekannten- oder Familienkreis stattfinden. Ein bloßer Knall oder eine eintreffende Polizei scheint in diesem Fall keinen Schutz zu bieten. Nichtsdestotrotz finden in Indien und auch in vielen anderen Ländern auf der Welt Übergriffe auf offener Straße statt. Das Warnsignal in Form des Knalles könnte so nicht nur Passanten als potentielle Helfer aufmerksam machen. Ebenso kann es Frauen auch ein Stück Sicherheit verleihen.

Der Tüftler Shyam Chaurasia hat diese Erfindung bereits patentieren lassen. Für rund 600 Rupien pro Stück, also umgerechnet 7,50€ soll der Lippenstift auf den Markt gehen. Voraussetzung hierfür wäre aber die Massenproduktion, welche der Erfinderkopf jedoch bereits anstrebt. Für ihn hat sich seine Tüftlerarbeit bereits dann gelohnt, wenn seine Erfindung mindestens eine Frau vor einem Übergriff bewahren kann. Dieser Meinung können wir nur zustimmen. Jeder, der sich einmal selbst den “Knall” anhören möchte, kann sich das nachfolgende Video ansehen. Es demonstriert die Anwendung der “lipstickgun”.

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11/2020 Essbarer Löffel im Kampf gegen den Plastikmüll

Der Ess-Löffel der Firma „Kulero“ ist eine weitere Idee, Plastikmüll dauerhaft zu vermeiden. Er ist ein stabiler und essbarer Löffel, der vollständig aus natürlichen Stoffen besteht. Zudem soll er hitzebeständig sein und mit seinen vielseitigen Geschmackssorten als leckerer Snack dienen.

Um der Vielzahl an unnötigem Plastikbesteck entgegenzuwirken, gibt es bislang schon zahlreiche Alternativen. Ökologisch abbaue Gabeln, recycelbare Messer oder auch mehrfach-nutzbares Besteck. Eine Firma in Deutschland mit Ursprung aus Indien will dabei aber noch einen Schritt weiter gehen. Mit ihren innovativen Löffel soll Müll erst gar nicht entstehen – denn er ist essbar. In Hinblick auf das  2021 eintretende Verbot von Einwegplastik in der EU, scheint die Idee definitiv zukunftsträchtig.

Geschmack für jedermann

Besonders Genießer sollen bei diesem Löffel regelrecht auf ihren Geschmack kommen. Denn in acht Sorten wird der Löffel bereits produziert. Das sollen in einzelnen Schokolade, Anis, Masala, Spinat, Salz, Pfeffer, Minze und Rote-Beete sein. Dabei sollen die Löffel sowohl laktosefrei und vegan, als auch gänzlich frei von Koservierungsstoffen sein. Die Konsistenz soll dabei einem härteren Keks ähneln. Dennoch ist bei dem essbaren Löffel etwas mehr Bissfestigkeit gegeben. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass der Löffel auch rund 30 Minuten in heißen Suppen oder Getränken stabil bleiben soll. Auch ein Abfärben des Geschmacks des Löffels an die Speisen selbst, soll dabei nicht erfolgen. Wer am Ende seiner Mahlzeit doch auf seinen „Löffel-Snack“ verzichten möchte, kann ihn immer noch ohne schlechtes Gewissen entsorgen. Denn laut Hersteller soll er zu 100% aus natürlichen Zutaten bestehen.

Erster Einsatz in Indien

Entstanden ist diese Idee ursprünglich in Indien. Denn dortzulande gibt es kaum geregelte Müllsysteme. Das Plastik ist aufgrund dessen in Mengen an allen Orten zu finden. Auch die Menschen in Indien sind mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden, weshalb auch die ersten Produktionen und Testläufe des Ess-Löffels dort stattgefunden haben – mit Erfolg. Dabei achtet die Firma „Kulero“ stets auf plastikfreie, nachhaltige und soziale Produktion. Das soll bedeuten, dass nicht nur die Umwelt durch die Herstellung geschont werden soll, sondern insbesondere auch die Menschen vor Ort fair bezahlt werden.

Weitere Produkte in Planung

Mittlerweile sollen die Produktion und der Einsatz der essbaren Löffel auch in Deutschland stattfinden. Hierfür sammelte das Start-up im vergangenen Jahr mittels einer Crowdfunding-Kampagne Geld. Ein Teil davon soll ebenso in die Entwicklung von weiteren Produkten wie essbare Kaffeerührer und Gabeln fließen. Wer nun auch auf den Geschmack des neuen Ess-Löffels gekommen ist, kann auf der Website von „Kulero“ weitere Infos finden. Auch folgendes Video gibt einen weiteren Einblick hinter den essbaren Löffel.

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