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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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74/2015 μPeek macht Smartphone zu leistungsstarkem Mikroskop

Ein Schweizer Unternehmen namens Scrona rund um drei innovative Macher hat jetzt einen Smartphone-Aufsatz generiert, der aus einem herkömmlichen, mobilen Telefon ein leistungsstarkes Mikroskop macht. Das Gadget nennt sich μPeek, ist ungefähr so groß wie eine Kreditkarte und wiegt rund 55 Gramm.

Vier motorisierte Linsen steuern das neue Mikroskop-Gadget μPeek – gesprochen „Mü-Piek“ – und machen aus einem marktüblichen Smartphone im Handumdrehen ein leistungsstarkes Mikroskop. Gesprochen wird die Innovation „Mü-Piek“. Das innovative Gadget der Erfinder Galliker, Schieder und Schmid von Scrona wird per Bluetooth verbunden und funktioniert Hersteller-Angaben zufolge gleichermaßen mit Android- oder auch iOS-Geräten. Zur Nutzung als Mikroskop muss der Anwender sein so nachgerüstetes Mobil-Gerät auf einer fixierten Unterlage klebend arretieren. Die Linse des Smartphones ist über einem Loch fixiert. Auf der anderen Seite sind vier μPeek-Mikroskop Linsen und weitere Lämpchen. Realisiert werden könnten bis zu 350-fache Vergrößerungen, so die Macher in einem Image-Video.

Zur Usability auch unser Kompliment: wie das anmutet, ist μPeek nicht nur ein „Linschen zum Anstecken“. Darüber hinaus bietet das High-Tech-Gerät verschiedene Lichtquellen, um auch signifikant zu vergrößern sowie entsprechend detailgetreu fotografieren zu können. Die Innovation differenziert sich gegenüber ähnlichen Lösungen vor allem durch die vier starken Lichtquellen, die hochauflösende Fotos möglich machen.

Gerade läuft eine Crowdfunding-Kampagne noch bis einschließlich 9. Januar auf der Plattform Kickstarter. Marktreife und damit ein Going public sind geplant für das Quartal III 2016. Wer sich das Unternehmen anschauen möchte, hier lang geht es zu Scrona – Entwicklung eines Smartphone-Mikroskops.

73/2015 Innovation: Die Krücken, die alleine stehen können

Ein Krückenset, das alleine stehen kann ist die Erfindung von Harry Ruf, einem Tüftler Mittelfranken. Seine nach Abstellen frei stehende Unterarmgehstütze ermögliche ein schnelles und flexibles Abstellen und sorge dafür, dass die sperrigen Sticks unkompliziert und sehr Platz sparend untergebracht werden können.

Die Not war wie so oft die Mutter der Erfindung als Harry Ruf über ein Problem eines Verwandten sinnierte. Die Problemstellung: mehr Flexibilität für Krücken und damit behinderte Menschen. Diese wissen oft nicht wohin mit Ihren Gehhilfen und suchen sich entsprechend Beistell-Möglichkeiten zum Anlehnen. „Warum nicht eine Option schaffen, dass die Krücken alleine stehen können?“ dachte sich Harry Ruf und ging kreativ in sich. Schnell waren kleine Magnete als Helfer identifiziert, die er an den Krücken anbrachte. Diese befestigte er an den Sticks und schuf so eine lösbare Magnetverbindung zwischen den beiden Gehhilfen. Sobald man die Krücken mit dieser Verbindung auf den Kopf stellt, ergibt sich eine Stellfläche.

Das so geschaffene, theoretisch frei stehende Krücken-Set ermöglicht ein flexibles und Raum sparendes Abstellen. Neben dem „Aufräum-Aspekt“ gibt es einen noch pragmatischeren Nutzen: Behinderte wären durch die Innovation auf weniger fremde Hilfe angewiesen, so die Hohenzollerische Zeitung, die den Erfinder traf. Laut der Zeitung erhalte Ruf nun Schützenhilfe vom Steinbeis-Transferzentrum in Villingen-Schwenningen. Gemeinsam lancierte man laut der Zeitung einen Stand auf der Nürnberger Messe Iena, wo die Innovation viel stauende Anerkennung bei Nutzern wie in Fachkreisen erntete. Bleibt abzuwarten inwieweit es die Innovation es auf internationales Parkett bzw. zur Marktreife schafft. Wir wünschen viel Erfolg!

72/2015 Neu: Mörtel-Pellets für Zementstaub-arme Abfüllung

Der Kalkhersteller Fels-Werke in Goslar presst Mörtel zu rund drei Zentimeter großen Pellets. Arbeiter werden durch die Erfindung, die Ende 2017 in den Handel kommen soll vor den klassisch aufkommenden, mineralischen Feinstäuben geschützt, die langfristig zu Atemwegserkrankungen führen können.

Atemschutz ist angesagt, wenn Bauarbeiter Mörtel abfüllen um daraus Beton zu machen. Das könnte schon bald der Vergangenheit angehören, wenn sich die Erfindung des Goslarer Kalkherstellers Fels-Werke durchsetzt. Diese stellen nämlich aus dem typischen Zement-Feinstaub drei Zentimeter messende Pellets her. Diese sogenannten „Compact Mörtel Pellets“ seien sogar 25 Prozent ergiebiger als herkömmlicher Mörtel. Das liege daran, dass die Hohlräume im Leichtzuschlag das Wasser aufsaugen, so unsere Quelle, die Website aktiv-online.de. Vergleichbar marktüblichem Katzenstreu sei diese Kapillarwirkung. so Ulf Boenkendorf, Chefentwickler bei den Fels-Werken. Bis herkömmlicher Mörtel verarbeitungsfertig ist, dauert es rund fünf Minuten. Der etwas teurere Preis für die Compact Mörtel Pellets sei durch die 25-Prozent höhere Ergiebigkeit gerechtfertigt, so aktiv-online.de.

Die Macher bei Fels arbeiten bereits seit rund sechs Jahren an der staubfreien Mörtel-Variante. Im letzten Quartal 2017 soll das Produkt nun im Handel erhältlich. Mehr Informationen bei unserer Quelle.

71/2015 Ein Material, das Kunststoff ersetzen und eine Brandschutz-Revolution initiieren könnte

Eine Erfindung, die weltweit den Brandschutz revolutionieren könnte, kommt von einem pensionierten Kunststoff-Ingenieur aus Wiesloch. Sein Spezial-Kunststoff ist mannigfaltig einsetzbar, günstig und annähernd feuerfest.

Ein Kunststoff, der fast so feuerfest wie mineralisches Material sei, universell verwendbar und darüber hinaus so günstig wie ein gewöhnlicher Laminatboden: Uwe Stadter aus Wiesloch ist nach seiner hauptberuflichen Karriere als Kunststoff-Ingenieur kreativ geworden und scheint eine kleine Revolution geschaffen zu haben. Sein Material gibt es gummiartig oder formbar, bis hin zu stabilen Bauteilen, so die Rhein-Neckar-Zeitung. Darüber hinaus sei es ungiftig und recyclebar. Nach Nutzung zersetze es sich zu Kohlendioxid, Wasser und Asche.

Die Idee ist bereits über die Planungsphase hinaus und hat erste Härtetests bestanden. Nachdem sich bereits ein namhafter Investor für die Innovation interessiere, so Uwe Stadter gemäß Rhein Neckar Zeitung, sei nun auch schon eine Großserienfertigung in Planung. Aufgrund des erteilten US-Patents habe das Produkt die Lizenz zur globalen Vermarktung. Die Patent-Erteilung aus München stehe noch aus, sei aber nach US-Okay nur eine Formsache, so die Zeitung.

Der bescheidene Erfinder freut sich nun eigenen Worten zufolge weniger über den Erfolg und den ausstehenden ökonomischen Nutzen. Wenn sich seine Erfindung durchsetze, dann sei sein Beitrag zum weltweiten Brandschutz das viel relevantere Ergebnis, so Stadter. Auch eine Charity-Aktion hat der Erfinder bereits angekündigt. Zehn Prozent seiner Tantiemen sollen an die Bürgerstiftung Wiesloch fließen. Na, wenn dort nicht bald die Kassen massiv klingeln, dann wissen wir auch nicht. Herzliche Glückwünsche nach Wiesloch, ganz in die Nähe von Boris Beckers Elternhaus. Hier ein Versuch, der das Material in Form der akuSta-Folie schon einmal in einem Härte-Szenario zeigte:

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70/2015 Intelligenter Kühlschrank erinnert an Haltbarkeitsdaten

Die Idee eines intelligenten Kühlschranks, der um die Haltbarkeitsdaten seines Inhalts weiß, trägt den Namen SmartFridge. Seine Nutzer werden über die App IFridge rechtzeitig auf aktuelle Verfallsdaten eingestellter Produkte hingewiesen. Mit der Erfindung haben zwei Schüler aus dem schwäbischen Biberach die Jury von Jugend forscht überzeugt.

Weltweit werden Millionen Tonnen Lebensmittel nach Ablauf von statistischen Haltbarkeitsdatums entsorgt. Dem gegenüber stehen hunderte von Millionen hungernde Menschen, so der Mit-Erfinder Marcel Mohn von IFrige: eine Disparität, die man so nicht hinnehmen könne. Insbesondere, weil ein Großteil der entsorgten Lebensmittel vermeidbar sind. Der Kühlschrank, der mit dem System IFridge arbeitet, scannt einfach die eingestellten Lebensmittel – genauer, das tut der Nutzer. In der Folge gibt es über eine App Warnhinweise, bevor Verfallsdaten eintreten. Mohn und sein Compagnon Marvin Motzet haben schon ein Patent eingereicht für ihre sinnvolle Idee.

Die Innovation ist schon ein paar Tage alt, darüber wurde erstmals im März diesen Jahres im Original und Bewegtbild berichtet. Hier ein kurzer Filmausschnitt aus der Ulmer Donauhalle von März 2015 auf RegioTV Schwaben.

69/2015 Der Papier-Recycler für zu Hause: Prototyp sucht Förderer

Eine Papier-Recycling-Maschine für den Hausgebrauch haben drei Schüler aus Baden Württemberg erfunden. Wer typisches Schreibpapier einwirft, der bekommt hinten fertiges Toiletten- bzw. Servietten der anderen Art heraus.

Philipp Schwarz, Andreas Zeh und Jonas Pieper sind die Erfinder einer Papier-Recycling-Maschine für den privaten Gebrauch. Der transparente Prototyp misst einen Meter in der Länge und ist rund 40 Zentimeter breit. Das Innenleben, so die Bayerische Staatszeitung, bestehe aus Teilen eines Aktenvernichters, einer Aquarium-Pumpe und einem Stabmixer. Sowie den beheizbaren Rollen eines Laminiergeräts. Die Entwicklungszeit: rund ein Kalenderjahr. Als Vision haben die jungen Tüftler ein nutzbares Gerät für Behörden und Ämter vor Augen. Wer sich den jungen Erfindern annehmen möchte bzw. hier Vermarktungs-Ooptionen sieht: Venture Capital bzw. Business Angels werden gesucht. Die drei jungen Männer sind – ohne Gewähr – sicher über das Sekretariat des Wieland Gymnasiums in Biberach recherchierbar.

68/2015 Neue Generation Snowboard zweiteilig? Innovation 60 degrees Board

Ein zweigeteiltes, neues Snowboard namens 60-Degrees-Board bzw. Funboard soll sehr bestechend in seinen Fahreigenschaften sein. Statt eines statischen Bretts verband der Erfinder Matthias Gruber einfach zwei Teile miteinander und ermöglicht Snowboardern damit diverse neue Möglichkeiten. Zunächst der Film zur Idee inklusive Beta-Tester:

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Matthias Gruber heißt ein junger Designer, der seine Idee zu einem zweigeteilten Snowboard nicht nur pfiffig fand, sondern diese auch umsetzte. Heraus kam sein ggf. revolutionäres, neues Board namens 60 Degrees-Funboard*. Wie oft so kam der Impuls auch bei Gruber aufgrund eigener Leidenschaft und Anspruch an das Gerät: statische Snowboards sind naturgemäß nicht so beweglich bzw. dynamisch wie zum Beispiel Skier. Übrigens, bei aller Bewunderung: Intellektuelle Anleihe dürfte Gruber genommen haben am Straßen-Snakeboard aus den 90er Jahren. Denn auch das ist zweigeteilt und beweglich. 60 degrees ist also so etwas wie ein Pisten-Snakeboard. Egal, wir reden ja hier über Spaß im Schnee und daher in jedem Fall über eine tolle Innovation.

Hinweis: Wir meinen: Das Produkt scheint ein Hammer zu sein. An dem Markennamen ist im Sinne einer weltweiten Vermarktungsoffensive noch intensiv zu arbeiten. Solche Brands müssen klingen, Emotionen wecken und vor allem sollte der Brand Mundpropaganda befeuern. In jedem Fall wünschen wir sehr großen Erfolg! Hier unsere Quelle, molti grazie a Snowboard.it

67/2015 Überragende Innovation: neuer Rollstuhl basiert auf Segway-Prinzip

Eine Innovation, die auf den Rollstuhl angewiesene Behinderte förmlich beflügeln dürfte kommt jetzt aus Großbritannien. Dort hat der Erfinder Kevin Halsall seinen auf der Segway-Technik basierenden neuen Rolli vorgestellt.

Nach rund vier Jahren Entwicklungszeit und mit Unterstützung der Firma Segway sowie einigen anderen war es geschafft: der Erfinder Kevin Halsall hatte einen revolutionären, neuen Rollstuhl geschaffen. Der Innovationsgeist für die überzeugende Technik wurde getriggert durch die Schwierigkeiten, die sein auf den Rollstuhl angewiesener Kumpel hatte. Erläuterungen:

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Der pfiffige Rollstuhl aus dem Hause ogo Technology basiert auf dem Segway-Prinzip. Das Gefährt macht den Einsatz der Hände faktisch überflüssig, da der Rollstuhl nur per Gewichtsverlagerung bewegt bzw. gefahren wird. Bis zu 20 Stundenkilometer Geschwindigkeit sind möglich. Für unterschiedliche Gelände könne sehr einfach (siehe Video) ein Reifenwechsel gemacht werden.

Hinweis und wichtiger Zusatznutzen: Ganz nebenbei hat Halsalls Innovation einen sportlich-aktivierenden Effekt. Der Rollstuhlfahrer muss bei der Nutzung ständig seinen Rumpf und damit Muskulatur bewegen. Gesunderhaltung pur. Wir wünschen dem Erfinder von Herzen allen Erfolg der Welt.

66/2015 Smarte Glühbirne als Einbrecher-Schreck?

Eine intelligente Glühbirne soll es künftig Langfingern und sonstigen Bösewichten schwerer machen. Das Leuchtmittel wird als „klug“ bezeichnet, weil es nicht nur Anwesenheit vortäuscht, sondern auch Einbrecher erkennt, alarmieren kann und last not least schönes, warmes Licht spende, so die Macher.

Eine intelligente Glühbirne, die Einbrechern suggeriert, dass das Haus gerade lebendig bzw. bewohnt ist. Comfylight heißt die neue Lampe, die Wohn- und Lebensgewohnheiten Ihrer Nutzer „lernt“ und sich entsprechend selbst ein- und ausschaltet. Darüber hinaus spürt Comfylight unerwünschte Eindringlinge auf und warnt ihre Nutzer mittels Smartphone-App. Insgesamt vier relevante Funktionen attestiert das Comfylight seinen Nutzern. Einmal installiert schaltet sich die Birne nach Ihren klassischen Lebensrhythmen ein und aus. So wird auch während Ihres Urlaubs Anwesenheit vorgetäuscht. Sie erkenne darüber hinaus Bewegungen im Raum und meldet Veränderungen über eine App auf das Smartphone. Durch eine einzuschaltende Blink-Funktion alarmiert die Glühbirne zum Beispiel Nachbarn. Und schließlich stehe das Comfylight für angenehmes, warmes Licht.

Die Projektseite des Comfylights spricht von Herbst 2015 als Release-Zeitraum, es ist also schon bald soweit. Wer persönlich fragen will, hier geht’s zum Comfylight. Es scheint 20% Rabatt auf die ersten Vorbestellungen zu geben.

65/2015 Werden Smartphones künftig per Zimmerpflanze aufgeladen?

Das eigene Fensterbrett mit seinen Blumentöpfen zum Aufladen von Smartphone und Tablets? Eine schrille Idee scheint sich hier aus dem fernen Chile zu uns den Weg zu bahnen. Dort nämlich haben drei Studentinnen eine solche Innovation zum Leben erweckt. Marktreif ist der Bio-Akku noch nicht.

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Alles weitere entnehmen diejenigen, die der spanischen Sprache aus dem Video nicht mächtig sind, unserer Original-Quelle, der Illustrierten Stern.

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