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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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10/2016 Flexible Bett-Badewanne: Hilfe für bettlägerige Patienten

Eigentlich ist es schon fast drei Jahre her, dass der Diplom-Krankenpfleger Attila Schwarzkopf aus Landau seine faltbare Badewanne erfunden hat. Die Innovation ermöglicht bettlägerigen Patienten sowohl eine erfrischende Dusche als auch das partielle Vollbad und ist leicht anzuwenden.

Attila Schwarzkopf heißt der Mann, der temporär oder langfristig Bettlägerigen das Leben ein kleines bisschen schöner macht. Seine Erfindung, die er mittlerweile unter der Marke Sanosphera vertreibt, ist eine faltbare Badewanne, die theoretisch von einer entsprechend angelernten Person aufgebaut und benutzt werden kann. Mit ein paar einfachen Handgriffen wird die viereckige Faltwanne zunächst auf die Matratze des Kranken oder Bettlägerigen abgelegt. In der Folge wird der Patient auf das Plastik gerollt und die Wände der Wanne werden hochgeklappt. Das Dusch- und oder Badevergnügen kann beginnen.

Natürlich ist Sanosphera ein Zuwachs an Lebensqualität für Betroffene. Menschen, die sich nur schwerlich selbst helfen können. Darüber hinaus aber gilt: das Waschritual wird mit der Faltwanne für Pfleger einfacher. Darüber hinaus können sich neue oder alternative Möglichkeiten von Pflege und Therapie ergeben. Wer sich die innovative Badeform jetzt mal „in Action“ ansehen möchte, das kurze Video ist hanz einfach und toll gemacht:

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09/2016 Neuer Trend? Vital-Daten-Tracking für Babys mit Sproutling

Der neueste Schrei aus den USA ist die lückenlose Baby-Überwachung per Smartphone. Mit dem Wearable von Sproutling gibt es für Eltern, die es wirklich genau wissen wollen, einen am Körper zu arretierenden Baby-Monitor, der Vitaldaten wie Puls, Temperatur und Blutdruck überwacht. Die Informationen sind zeitgleich am elterlichen Smartphone einzusehen und somit zu überwachen.

Sproutling heißt ein neues Wearable für Babys. Es kann die Vitaldaten von Babys & Kleinkindern lückenlos überwachen. Der Baby-Monitor misst Kerndaten wie Hauttemperatur, Puls und auf Wunsch sogar Bewegung und sendet diese via App auf jedes gekoppelte Mobilgerät. Auch interpretiert werden die Daten vom Smartphone dann. Angebracht wird „Sproutling“ wie eine Armbanduhr, allerdings am Fußgelenk der Babys. Der Akku wird über Induktion und eine nicht zu weit entfert platzierte Station geladen. Die App kann in der Minute 960 Messungen vornehmen. So können Eltern auf in Kreis- und Kuchendiagramm aufbereiteten Informationen wie Akustik im Schlafraum oder Einzelheiten wie Einschlaf- und Aufwachzeitpunkte ihrer Kleinen zurückgreifen und statistisch Rückschlüsse koppeln.

Umgerechnet müssen dergestalt überwachungshungrige Eltern derzeit rund 260 Euro aufwenden, um an den begehrten Sproutling-Tracker zu kommen. Allerdings nicht gerade jetzt, denn die Website meldet bis auf weiteres „Ausverkauf“. Hier die Website der Macher Sproutling – der Baby-Monitor. Und hier eine erste Video-Doku des schrillen Gadgets:

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http://www.sproutling.com/

08/2016 Der Slip der Tampons ersetzt?

Thinkx Slip heißt die aktuelle Innovation in der Menstruations-Hygiene. Tampons und Binden könnte die neue Damenunterhose ersetzen und darüber hinaus die Umwelt entlasten bei dem gigantischen Tampon-Aufkommen weltweit. Und am wichtigsten über die Ästhetik hinaus: Thinkx könnte eine große Hilfe sein für Mädels und Damen in Entwicklungsländern, die nicht auf klassische Hygieneartikel zugreifen können.

Es sind nicht immer die appetitlichsten Erfindungen, die im Markt zünden. So könnte die neue Menstruations-Unterhose Thinx, innoviert von drei US-Amerikanerinnen, das Tampon ersetzen oder aber sehr sinnvoll ergänzen. In westlichen Gefilden geht es bei Menstruations-Themen weniger um ästhetische als um knallhart hygienisch-gesundheitliche Fragen. Die neuen Thinx-Slips könnten derartige Probleme verhindern. Mit vier Lagen ist die ästhetische Funktionsunterwäsche in der Lage, Flüssigkeit wie vergleichsweise zwei Tampons aufzunehmen. An manchen Tagen wären dadurch Tampons ggf. überflüssig, in schweren Periode-Zeiten könnte man den individuellen Ge- und Verbrauch sicher reduzieren. Die Baumwolle der mehrlagigen Slips könne bis zu drei Esslöffel Flüssigkeit aufnehmen, so eine Pressemitteilung.

Ein Wort zur Pflege: die Waschmaschine taugt, sofern man keinen Weichspüler verwende, so die Website Utopia über Thinx Menstruationsunterwäsche. Trockner seien allerdings zu vermeiden, heißt es dort weiter. Zu bevorzugen sei die herkömmliche Wäschespinne oder -leine. Die Thinx-Slips sollen in klassisch schwarz und fleischfarben erhältlich sein. Vier Stärken je nach Intensität der Regel sind geplant. Darüber hinaus seien sechs unterschiedliche Schnitte vorgesehen. Zum Launch sollen zwischen 20 und 30 Euro preislich veranschlagt sein. Ein Invest, der sich eher langfristig lohnen wird. Und so sieht das aus:

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07/2016 Der Einkaufswagen der Zukunft denkt mit und verfolgt Dich

Aus Portugal stammt eine Innovation für den Supermarkt namens wii-GO. Dahinter verbirgt sich ein Einkaufswagen, der seinen Nutzer erkennt, diesem auf Schritt und Tritt folgen kann und sogar ein bisschen mitdenkt.

wii-GO heißt der neue, autonome und selbst steuernde Einkaufswagen. Die Erfindung aus Portugal soll insbesondere Menschen mit eingeschränktem Bewegungsradius mehr Autonomie beim Einkauf bescheren. Das Konzept basiert auf einer einzigartigen, patentierten Technologie und könnte das Einkaufserlebnis der nächsten Generation revolutionieren.

Es ist gerade die Technologie der exakteren Bild-Erkennung, die den wii-GO zu einem richtig smarten Begleiter macht. In weniger als zwei Sekunden soll die Maschine den Nutzer als „temporären Anführer“ erkennen und anerkennen. Die integrierten Entfernungs-Sensoren gewährleisten, dass der wii-GO Hindernisse entlang des Weges identifiziert und umgehen kann. So, jetzt aber genug erzählt, anschauen hilft:

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06/2016 Fliesenleger aufgepasst: Der Kniesitz hilft geplagten Handwerkern

Der sog. „Kniesitz“ des fränkischen Erfinders Klaus Hasenhindl könnte ein seit gefühlt ewigen Zeiten geplagtes Handwerk entlasten: die Fliesenleger. Die so einfache wie funktionelle Innovation schont die Knochen ihres Nutzers durch ein angeschnalltes Ensemble mit Gewichtsverlagerung im Sitzen und weicher Auflage für’s Knie.

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Der praktische „Kniesitz“ von Erfinder Klaus Hasenhindl aus Großheubach bei Miltenberg soll die geschundenen Gelenke von den Berufsbildern Fliesenleger über Dekorateur bis hin zum Landschaftsgärtner schonen helfen. Dazu eignet sich dessen „Kniesitz“, der zum Arbeiten vor die Schienbeine geschnallt wird. Nachdem sich der Anwender niederlässt und damit das Gewicht verlagert, belastet das Körpergewicht über den Kniesitz nicht mehr direkt die Knie, sondern liegt auf dem Po. Wer sich für diese echt pfiffige Variante Arbeitsgesundheit interessiert, findet auf der Website des Erfinders weiterführende Informationen: Website & Shop kniesitz.de.

05/2016 my-lock: Das Smartphone als Universalschlüssel

Mit ihrer Innovation, der Smartphone Software my-lock möchte eine Schweizer Firma Smartphones zu Universalschlüsseln ihrer Nutzer machen. Via Bluetooth können dann mit my-lock ausgestattete Geräte munter Schlösser und Türen öffnen, die entsprechend dafür bereit gemacht wurden.

Die Software my-lock hat jetzt beim „Innnovation World Cup“ in Barcelona einen ersten Preis gewonnen. Der elektronische Universalschlüssel im Smartphone könnte den urtypischen Hausschlüssel überflüssig machen. Der Öffnungs- bzw. Schließ-Vorgang erfolgt via Bluetooth bzw. Nahfeldkommunikation und impliziert einen my-lock-Chip am Schloss. Die Authentifizierung erfolgt über eine App. Zur Nutzung tritt der Nutzer an das Schloss heran und kontrolliert per Funksignal. Über Hardware wie Truhen, Türen oder Schränke soll die App auch für elektronische Anwendungen am Rechner taugen. Die Datenübertragung sei nach aktuellsten Standards verschlüsselt.

Soweit, so innovativ. Aber das wirklich Schrille daran haben wir auf der Website bluewin.ch gefunden: der Hauptnutzer kann per Smartphone auch an andere Personen remote als Schlüssel-Berechtigte authentifizieren. Es genüge ein Klick am Smartphone, dass „Babysitter oder ein Gast die Tür öffnen können“. Sämtliche Schliessvorgänge würden aufgezeichnet, so bluewin.ch. So sei jederzeit ermittelbar, wer das Schloss zuletzt geöffnet habe. „Das Aktivitäten-Protokoll“, so bluewin.ch weiter, sei „in einer von Swiss Prime Technologies selbst entwickelten Cloud gespeichert.“ Unsere Quellen: my-lock.com, innovationworldcup.com und bluewin.ch.

Sachsen sucht die beste Geschäftsidee: 30.000 Euro Preisgeld für Gewinner

Kreative aus Sachsen aufgepasst. Mit satten 30.000 Euronen ist der Ideenwettbewerb futureSAX dotiert. Bis einschließlich Montag den 15. Februar können sich innovative Gründer mit ihren kreatigen Geschäftskonzepten bewerben.

Bewerber für den Ideen-Bewerb rund um das beste Geschäftskonzept können sich seit November letzten Jahres und jetzt noch bis 15. Februar bewerben. Jede/r, der/die seinen/ihren Wohn- bzw. Betriebssitz im Bundesland Sachsen hat, ist legitimer Teilnehmer. Unter die Definition „kreative Gründung“ fallen zeitlich nur diejenigen Betriebe, deren Geschäftsstart vor weniger als drei Jahren war. Mit 30.000 Euro gilt der Bewerb als durchaus stark dotiert und dürfte viele Macher motivieren, mitzumachen. Nicht zu verachten sind auch die Publicity-Effekte, die ein solcher Kontest mit sich bringt – ganz uanbhängig vom Abschneiden des einzelnen Unternehmens. Mitte des Jahres entscheidet eine öffentliche Jury in Dresden über die Platzierungen. Termin ist der 6. Juni 2016 im Fachverlag Moderne Wirtschaft GmbH unweit der Semperoper.

Hier lang geht es zur Endspurt-Bewerbung noch bis 15. Februar 2016!

04/2016 Archelis: Die portable, anschnallbare Sitzhilfe für überall

Archelis heißt eine neue Stuhl- bzw. Sitzprothese, die zunächst für Mediziner entwickelt wurde, nun aber als praktisches Gadget einen Massenmarkt erobern soll. Einmal umgeschnallt kann sich der Nutzer überall in eine bequeme Sitz-Steh-Position bringen. Vor allem Menschen, die beruflich viel Stehvermögen im wahren Wortsinn haben müssen, könnten durch die Archelis-Prothese Erleichterung erfahren.

Wer kennt es nicht, wenn die Beine müde werden vom vielen Stehen? Eine Innovation aus Japan könnte diesem Problem nun Herr werden. Die Firma Nitto plant bis Mitte des Jahres ihre Innovation „Archelis“ marktreif zu machen. Mit den Beinschalen zum Umschnallen kann sich jeder NUtzer immer und überall hinsetzen bzw. die Beine temporär entlasten. Die Idee war zunächst als praktisches Gadget für Mediziner innoviert worden, da gerade diese Berufsgruppe viel stehen und sich dabei in der Regel besonders konzentrieren muss.

Die Zielgruppen und Zahlen potenzieller Nutzer für das Accessoire sind noch nicht abzuschätzen. Man denke nur an die vielen Berufe, die täglich gewissermaßen für das Stehen bezahlt werden. Angefangen beim Wachpersonal über Verkäuferinnen und Verkäufer bis hin zu Fließband-Arbeitern. Darüber hinaus Touristen, die bei längeren Besichtigungen Auszeiten suchen. Oder Museums- oder Galerie-Besucher, die immer wieder verweilen und genießen möchten. Wer sich das noch nicht so recht vorstellen kann, wir haben ein japanisches Youtube-Video gefunden:

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03/2016 Apple-Vision Li-Fi: Internet überall und pfeilschnell für alle?

Der Hard- und Software-Gigant Apple hat – schon von einigen Monaten . einen neuen Datenübertragungsstandard zum Patent angemeldet. Pressemitteilungen kolportieren, dass bereits im Jahr 2013 „Li-Fi“, eine noch in Entwicklung stehende, schnelle Datenübertragung über das Licht erwähnt worden war. Das herkömmliche Wi-Fi ist der Funkstandard, Li-Fi, wäre dazu das optische Gegenstück.

Wohl schon seit einigen Monaten experimentiert die Technologie-Schmiede Apple mit einem neuen Datenübertragungs-Format bzw. – Standard, der unser aller Leben revolutionieren könnte. Um die 100 mal schneller als „Wi-Fi“ soll das neue „Li-Fi“ sein. Ein Akronym, das wohl für „Light Fidelity“ stünde. Der futuristische neue Standard nutze sichtbares Licht anstelle von Radiowellen, um Daten zu übertragen, so Presseinformationen. Li-Fi wird entsprechend über das Licht übertragen. Da Licht faktisch überall vorhanden ist, würde das auch ein all-verfügbares Internet implizieren. Wann es die neue Technologie geben wird, ist unklar. In der neuen Realease von IOS 9.1 scheint von „LiFi-Capability“ die Rede zu sein, wie findige Tüftler entdeckt haben wollen. Dies war Anlass für die derzeit kursierenden Gerüchte um den neuen Standard. Ob Li-Fi ein realistisches Szenario ist: unbekannt.

02/2016 Großraum-Rettungskapsel könnte für Passagier-Überleben bei Flugzeugabstürzen sorgen

Eine in große Passagierflugzeuge integrierte Rettungskapsel könnte künftig bei Flugzeugabstürzen nachhaltig Leben retten. Die überdimensionale, von einem Ingenieur namens Vladimir Tatarenko imaginierte Kapsel könnte die Flugsicherheit revolutionieren. Der Erfinder hegt aufgrund der notwendigen, extrem aufwendigen Tests allerdings noch Zweifel an der Realisierbarkeit seiner Idee.

Flugzeugabstürze sind bezogen auf den weltweiten Luftverkehr eine sehr geringe Größe. Jeden Tag gehen zirka 1,5 Millionen Passagierflugzeuge in die Luft. Mit weiteren über zwei Millionen Sport- und Segelfliegern pro Tag kommen wir also während eines Jahres auf deutlich über eine halbe Milliarde Flüge. Die rechnerische Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit einem Flugzeug abstürzen, liegt nach flugzeug-absturz.de also bei rund 0,00000007 Prozent. Für Betroffene ist das irrelevant, aber statistisch hinsehen sollte man auch. Natürlich haben wir einen Animationsfilm zur Veranschaulichung von spiegel.de:

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Erfinder Vladimir Tatarenko habe laut Spiegel drei Jahre lang an seiner Idee gearbeitet, die Flugsicherheit mit seiner entkoppelbaren Flugzeugkabine zu revolutionieren. Der ukrainische Ingenieur hat ein entsprechendes Modul entwickelt, das sich vom Cockpit aus vom Bug der Maschine lösen lässt. In der Folge sind es automatische Fallschirme, die Kabine und Insassen sicher zu Boden oder über dem Meer gen Wasser schweben lassen. Auch der Gepäck-Stauraum sei Bestandteil der ausklinkbaren Kabine und so bei Abstürzen gesichert. Auch wenn die Innovation so interessant klingt, wie sie ist: die extrem aufwendigen Test-Szenarien bis zu einer potenziellen Marktreife gefährden die Machbarkeit.

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