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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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06/2016 Fliesenleger aufgepasst: Der Kniesitz hilft geplagten Handwerkern

Der sog. „Kniesitz“ des fränkischen Erfinders Klaus Hasenhindl könnte ein seit gefühlt ewigen Zeiten geplagtes Handwerk entlasten: die Fliesenleger. Die so einfache wie funktionelle Innovation schont die Knochen ihres Nutzers durch ein angeschnalltes Ensemble mit Gewichtsverlagerung im Sitzen und weicher Auflage für’s Knie.

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Der praktische „Kniesitz“ von Erfinder Klaus Hasenhindl aus Großheubach bei Miltenberg soll die geschundenen Gelenke von den Berufsbildern Fliesenleger über Dekorateur bis hin zum Landschaftsgärtner schonen helfen. Dazu eignet sich dessen „Kniesitz“, der zum Arbeiten vor die Schienbeine geschnallt wird. Nachdem sich der Anwender niederlässt und damit das Gewicht verlagert, belastet das Körpergewicht über den Kniesitz nicht mehr direkt die Knie, sondern liegt auf dem Po. Wer sich für diese echt pfiffige Variante Arbeitsgesundheit interessiert, findet auf der Website des Erfinders weiterführende Informationen: Website & Shop kniesitz.de.

05/2016 my-lock: Das Smartphone als Universalschlüssel

Mit ihrer Innovation, der Smartphone Software my-lock möchte eine Schweizer Firma Smartphones zu Universalschlüsseln ihrer Nutzer machen. Via Bluetooth können dann mit my-lock ausgestattete Geräte munter Schlösser und Türen öffnen, die entsprechend dafür bereit gemacht wurden.

Die Software my-lock hat jetzt beim „Innnovation World Cup“ in Barcelona einen ersten Preis gewonnen. Der elektronische Universalschlüssel im Smartphone könnte den urtypischen Hausschlüssel überflüssig machen. Der Öffnungs- bzw. Schließ-Vorgang erfolgt via Bluetooth bzw. Nahfeldkommunikation und impliziert einen my-lock-Chip am Schloss. Die Authentifizierung erfolgt über eine App. Zur Nutzung tritt der Nutzer an das Schloss heran und kontrolliert per Funksignal. Über Hardware wie Truhen, Türen oder Schränke soll die App auch für elektronische Anwendungen am Rechner taugen. Die Datenübertragung sei nach aktuellsten Standards verschlüsselt.

Soweit, so innovativ. Aber das wirklich Schrille daran haben wir auf der Website bluewin.ch gefunden: der Hauptnutzer kann per Smartphone auch an andere Personen remote als Schlüssel-Berechtigte authentifizieren. Es genüge ein Klick am Smartphone, dass „Babysitter oder ein Gast die Tür öffnen können“. Sämtliche Schliessvorgänge würden aufgezeichnet, so bluewin.ch. So sei jederzeit ermittelbar, wer das Schloss zuletzt geöffnet habe. „Das Aktivitäten-Protokoll“, so bluewin.ch weiter, sei „in einer von Swiss Prime Technologies selbst entwickelten Cloud gespeichert.“ Unsere Quellen: my-lock.com, innovationworldcup.com und bluewin.ch.

Sachsen sucht die beste Geschäftsidee: 30.000 Euro Preisgeld für Gewinner

Kreative aus Sachsen aufgepasst. Mit satten 30.000 Euronen ist der Ideenwettbewerb futureSAX dotiert. Bis einschließlich Montag den 15. Februar können sich innovative Gründer mit ihren kreatigen Geschäftskonzepten bewerben.

Bewerber für den Ideen-Bewerb rund um das beste Geschäftskonzept können sich seit November letzten Jahres und jetzt noch bis 15. Februar bewerben. Jede/r, der/die seinen/ihren Wohn- bzw. Betriebssitz im Bundesland Sachsen hat, ist legitimer Teilnehmer. Unter die Definition „kreative Gründung“ fallen zeitlich nur diejenigen Betriebe, deren Geschäftsstart vor weniger als drei Jahren war. Mit 30.000 Euro gilt der Bewerb als durchaus stark dotiert und dürfte viele Macher motivieren, mitzumachen. Nicht zu verachten sind auch die Publicity-Effekte, die ein solcher Kontest mit sich bringt – ganz uanbhängig vom Abschneiden des einzelnen Unternehmens. Mitte des Jahres entscheidet eine öffentliche Jury in Dresden über die Platzierungen. Termin ist der 6. Juni 2016 im Fachverlag Moderne Wirtschaft GmbH unweit der Semperoper.

Hier lang geht es zur Endspurt-Bewerbung noch bis 15. Februar 2016!

04/2016 Archelis: Die portable, anschnallbare Sitzhilfe für überall

Archelis heißt eine neue Stuhl- bzw. Sitzprothese, die zunächst für Mediziner entwickelt wurde, nun aber als praktisches Gadget einen Massenmarkt erobern soll. Einmal umgeschnallt kann sich der Nutzer überall in eine bequeme Sitz-Steh-Position bringen. Vor allem Menschen, die beruflich viel Stehvermögen im wahren Wortsinn haben müssen, könnten durch die Archelis-Prothese Erleichterung erfahren.

Wer kennt es nicht, wenn die Beine müde werden vom vielen Stehen? Eine Innovation aus Japan könnte diesem Problem nun Herr werden. Die Firma Nitto plant bis Mitte des Jahres ihre Innovation „Archelis“ marktreif zu machen. Mit den Beinschalen zum Umschnallen kann sich jeder NUtzer immer und überall hinsetzen bzw. die Beine temporär entlasten. Die Idee war zunächst als praktisches Gadget für Mediziner innoviert worden, da gerade diese Berufsgruppe viel stehen und sich dabei in der Regel besonders konzentrieren muss.

Die Zielgruppen und Zahlen potenzieller Nutzer für das Accessoire sind noch nicht abzuschätzen. Man denke nur an die vielen Berufe, die täglich gewissermaßen für das Stehen bezahlt werden. Angefangen beim Wachpersonal über Verkäuferinnen und Verkäufer bis hin zu Fließband-Arbeitern. Darüber hinaus Touristen, die bei längeren Besichtigungen Auszeiten suchen. Oder Museums- oder Galerie-Besucher, die immer wieder verweilen und genießen möchten. Wer sich das noch nicht so recht vorstellen kann, wir haben ein japanisches Youtube-Video gefunden:

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03/2016 Apple-Vision Li-Fi: Internet überall und pfeilschnell für alle?

Der Hard- und Software-Gigant Apple hat – schon von einigen Monaten . einen neuen Datenübertragungsstandard zum Patent angemeldet. Pressemitteilungen kolportieren, dass bereits im Jahr 2013 „Li-Fi“, eine noch in Entwicklung stehende, schnelle Datenübertragung über das Licht erwähnt worden war. Das herkömmliche Wi-Fi ist der Funkstandard, Li-Fi, wäre dazu das optische Gegenstück.

Wohl schon seit einigen Monaten experimentiert die Technologie-Schmiede Apple mit einem neuen Datenübertragungs-Format bzw. – Standard, der unser aller Leben revolutionieren könnte. Um die 100 mal schneller als „Wi-Fi“ soll das neue „Li-Fi“ sein. Ein Akronym, das wohl für „Light Fidelity“ stünde. Der futuristische neue Standard nutze sichtbares Licht anstelle von Radiowellen, um Daten zu übertragen, so Presseinformationen. Li-Fi wird entsprechend über das Licht übertragen. Da Licht faktisch überall vorhanden ist, würde das auch ein all-verfügbares Internet implizieren. Wann es die neue Technologie geben wird, ist unklar. In der neuen Realease von IOS 9.1 scheint von „LiFi-Capability“ die Rede zu sein, wie findige Tüftler entdeckt haben wollen. Dies war Anlass für die derzeit kursierenden Gerüchte um den neuen Standard. Ob Li-Fi ein realistisches Szenario ist: unbekannt.

02/2016 Großraum-Rettungskapsel könnte für Passagier-Überleben bei Flugzeugabstürzen sorgen

Eine in große Passagierflugzeuge integrierte Rettungskapsel könnte künftig bei Flugzeugabstürzen nachhaltig Leben retten. Die überdimensionale, von einem Ingenieur namens Vladimir Tatarenko imaginierte Kapsel könnte die Flugsicherheit revolutionieren. Der Erfinder hegt aufgrund der notwendigen, extrem aufwendigen Tests allerdings noch Zweifel an der Realisierbarkeit seiner Idee.

Flugzeugabstürze sind bezogen auf den weltweiten Luftverkehr eine sehr geringe Größe. Jeden Tag gehen zirka 1,5 Millionen Passagierflugzeuge in die Luft. Mit weiteren über zwei Millionen Sport- und Segelfliegern pro Tag kommen wir also während eines Jahres auf deutlich über eine halbe Milliarde Flüge. Die rechnerische Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit einem Flugzeug abstürzen, liegt nach flugzeug-absturz.de also bei rund 0,00000007 Prozent. Für Betroffene ist das irrelevant, aber statistisch hinsehen sollte man auch. Natürlich haben wir einen Animationsfilm zur Veranschaulichung von spiegel.de:

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Erfinder Vladimir Tatarenko habe laut Spiegel drei Jahre lang an seiner Idee gearbeitet, die Flugsicherheit mit seiner entkoppelbaren Flugzeugkabine zu revolutionieren. Der ukrainische Ingenieur hat ein entsprechendes Modul entwickelt, das sich vom Cockpit aus vom Bug der Maschine lösen lässt. In der Folge sind es automatische Fallschirme, die Kabine und Insassen sicher zu Boden oder über dem Meer gen Wasser schweben lassen. Auch der Gepäck-Stauraum sei Bestandteil der ausklinkbaren Kabine und so bei Abstürzen gesichert. Auch wenn die Innovation so interessant klingt, wie sie ist: die extrem aufwendigen Test-Szenarien bis zu einer potenziellen Marktreife gefährden die Machbarkeit.

01/2016 Mit dem schwebenden Arca Board zurück in die Zukunft gleiten?

Nicht weniger als ein schwebendes Skateboard ist das neue „Arca Board“, das Ende letzten Jahres vorgestellt wurde. Angetrieben von 36 Rotoren und befeuert von über 270 Pferdestärken lässt das futuristische Gleit-Brett seine Nutzer tatsächlich über Wege und Straßen schweben.

Es mutet an wie die Vision aus ‚Zurück in die Zukunft‘, wenn die ersten Protagonisten mit ihren Arca Boards dahin gleiten. Und abgesehen von der Optik ist sogar die Technik schon fast auf dem Niveau des in den achtziger Jahren erdachten Hoverboards. Lediglich an der Endgeschwindigkeit und der Ausdauer scheint es noch zu hapern bei den Prototypen. Ganze sechs Minuten soll das Arca Board Puste haben, bis die Antriebsmittel versagen. Bis dahin sind es über 270 PS, die von 36 Rotoren erzeugt werden und das innovative Fortbewegungsmittel reiten. Wer sich das nicht vorstellen kann, dem sei eines der diversen Promo-Videos auf Juuh-Djuub empfohlen. Viel Spaß:

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77/2015 Der erdbebensichere Bettkasten: Richterskala acht Überleben im Schlaf

Eine Innovation ‚erdbebensicheres Bett‘ hat schon vor einiger Zeit ein Chinese vorgestellt. Nur gibt es wohl bislang noch keine Marktreife dafür. Bei einem Erdbeben – übrigens unabhängig welcher Stärke – wird der Schlafende im wahren Wortsinne verschluckt und verschwindet in das dann durch Metalldeckel geschützte Innere. Einmal ‚verschluckt‘ verfügt die Person dann über ein Set aus Überlebens-Utensilien.

Von der Notbeleuchtung bis zu einem repräsentativen Lebensmittelvorrat und hinreichend Getränken bis hin zur Luftzufuhr hat der chinesische Erfinder Wang Wenxi an alles gedacht bei seinem erdbebensicheren Bett. Die smarte Ruhestätte erfasst Erschütterungen über angebrachte Sensoren, die bei einem Beben Matratze plus die darauf ruhenden Person in eine erdbebensichere Kiste einschlupfen lassen. Wenn der Bettkasten der dritten Art sich über dem bzw. den Nutzern geschlossen wurde, ist Zeit zur Besinnung. Denn obwohl sich die Kiste von außen wie von innen öffnen und schließen lässt. Und sie im Inneren über ein Notbeleuchtung sowie Sauerstoff-Aggregate verfügt: bei aller Vorausschau hat der Erfinder noch keine Antwort gegeben, was passiert, wenn der überdimensionierte Bettkasten vollständig von Schutt umgeben ist. Wenxis angemeldetes Patent ist bereits fünf Jahre alt. Derzeit feile der Erfinder noch am Design der erdbebensicheren Bett-Innovation, so eine Pressemitteilung.

76/2015 Innovation: Tassen, die Wasser pseudo-geschmacklich aufwerten

The Right Cup ist eine Tasse, die durch chemische Manipulation dem Geruchssinn vortäuscht, dass daraus getrunkenes Wasser den Geschmack von Früchten annimmt. Die Innovation läuft gerade über die Crowdfunding-Plattform indiegogo und steht nach signifikantem Durchbrechen der anvisierten 50.000-Dollar-Grenze ggf. vor fulminantem Start.

Zuckerfrei, keine Zusätze oder Konservierungsstoffe, keine Kalorien: The Right Cup, deutsch ‚die richtige Tasse‘, ist eine kurz vor Marktreife stehende Innovation aus den USA. Über eine Täuschung des olfaktorischen, also Geruchs-Systems, wird einfachem Wasser Geschmack ‚angedichtet‘. Der Konsument hat den Eindruck Orangen, Apfel- oder sonstige Fruchtsäfte zu sich zu nehmen, während er aus der ‚Right Cup‘ faktisch nur blankes Wasser trinkt.

Initiator und CEO von The Right Cup, Isaac Lavi berichtet in seiner Markenstory von einer eigenen Diabetes-Diagnose. Ärzte hätten ihm den Genuss von deutlich mehr Wasser pro Tag anempfohlen. Trotz eisernen Willens habe Lavi immer Probleme gehabt, seine tägliche Dosis zu realisieren, da er das reine H2O zu langweilig fand. So sei er auf die Idee gekommen Wasser irgendwie zu aromatisieren, was schließlich zu The Right Cup führte. Hier der Link zu indiegogo und dem Projekt. Und wer sich ein typisch amerikanisches Promo-Video zur Bewerbung der neuen Becher ansehen möchte: trotz viel Hype kommt die grundsätzliche Information rüber.

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75/2015 Schon bald: Flugzeuge mit Passagier-Glaskuppel auf dem Dach?!

Flugzeuge mit einer oder mehreren Glaskuppeln auf dem Dach könnten schon bald Passagieren von Verkehrsmaschinen eine besonders prickelnde Form des Reisens in tausenden Metern Höhe ermöglichen. Die Erfindung namens Skydeck soll jetzt einen Investor bzw. potenten Fürsprecher erhalten haben, was die Realisierung der Idee in greifbare Nähe rücke, so eine Pressemitteilung.

„Über den Wolken“, der Klassiker von Reinhard Mey aus den siebziger Jahren könnte schon bald im wahren Wortsinne und extremer Form neue Realität werden. Wie die Bildzeitung heute berichtet könnte es bald in Verkehrsflugzeugen die Option geben in einer erhabenen Glaskuppel auf dem Flugzeug-Dach zu reisen. Oder zumindest als Attraktion und auf Wunsch temporär dort zu verweilen während des Flugs. Die Vision basiert auf Ideen des US-Unternehmens Windspeed Technologies. Einer Pressemeldung zufolge plane ein ‚großes Flugzeug-Zulieferer-Unternehmen‘ das Skydeck seinen Kunden anzubieten. Für Interessierte Techies: das Ganze gibt es schon als Trickfilm – anschauen lohnt sich, hier:

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