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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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13/2022: Ameca

Humanoide Roboter entwickelten sich in den vergangenen Jahren schnell weiter. Engineered Arts hat mit „Ameca“ nun einen neuen Benchmark gesetzt.

Mit Ameca, einem Roboter mit menschlich wirkendem Gesicht hat Engineered Arts die Welt staunen lassen. Die Gesichtsausdrücke und Bewegungen des Roboters sind gegenüber vergleichbaren Robotern mit künstlicher Intelligenz nämlich besonders flüssig und realistisch.

Der Einsatz von Ameca

Wie die Entwickler sagen, ist Ameca eine Roboter-Lady, die den Robotern aus dem Film „I-Robot“ nachempfunden wurde. Ziel war es dabei, dass der Roboter sehr menschenähnliche Körperteile hat, aber trotzdem klar als Roboter zu erkennen ist. Zunächst sehen Experten den Roboter jedoch allein als Entertainment-Instrument an.  Er kann von Unternehmen beispielsweise für Messen oder deren Geschäft gekauft bzw. gemietet werden.  Bis mehr aus Ameca werden kann wie etwa ein Service-Roboter könnten noch 10 bis 20 Jahre vergehen.

Was kann Ameca?

Auf gestellte Fragen kann der Roboter bereits sehr schnell und überzeugend antworten. Zwar ist ein Unterschied zur Mensch-Mensch Konversation erkennbar, der ist aber deutlich geringer als bei anderen Robotern. Besonders die Armbewegungen und Gesichtsmimik, insbesondere die Augen, sollen besonders menschlich sein. Der restliche Körper ist aber bewusst aus Metall und Plastik gestaltet, was ihn nicht so gruselig macht wie andere humanoide Roboter. Funktionierende Beine hat Ameca noch nicht und die Entwickler sehen es auch zunächst nicht vor das zu ändern.

Amecas künstlicher Intelligenz sind derzeit auch noch Grenzen gesetzt. Kann der Roboter Fragen nicht beantworten oder Aufgaben nicht durchführen, dann erklärt er den Grund dafür und lässt die Frage nicht unbeantwortet. Der Ton kommt dabei aus einem Lautsprecher in ihrer Brust. Engineered Arts sieht den Roboter dabei nur als eine Entwicklungsplattform für Künstliche Intelligenz, welche dann von anderen Unternehmen und Entwicklern entwickelt werden darf.

Weitere Fakten

Den Roboter zu programmieren soll laut Hersteller sehr einfach sein. Dank deren eigenem Betriebssystem Tritium sind keine Programmierkenntnisse von Nöten. Ameca ist außerdem aus der Ferne steuerbar. Einen offiziellen Verkaufspreis gibt es jedoch noch nicht. Wer den humanoiden Roboter dennoch Kaufen oder Mieten möchte, muss die Preise dafür selbst mit dem Hersteller aushandeln. Ameca zeigt uns, wie die Zukunft mit Robotern an unserer Seite aussehen könnte. Ein technisches Meisterwerk – oder doch etwas beunruhigend?

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12/2022: Der BMW iX Flow

Mit der Vorstellung des iX Flow hat BMW ordentlich Aufsehen erregt. Das vorgeführte Modell zeigt nicht nur BMWs neues Design, sondern kann dazu auch noch seine Farbe ändern.

Dass auf der CES jährlich futuristische Konzepte und verrückte Ideen präsentiert werden, macht das Event jedes Jahr aufs neue so spannend . Highlight dieses Jahres war wohl der BMW iX Flow, der mit seiner Farbwechsel-Technologie die Besucher begeisterte. Durch eine E-Ink kann das Fahrzeug auf Knopfdruck zwischen weiß und schwarz wechseln.

Was bringt der Farbwechsel des iX FLow?

Die Möglichkeit des Farbwechsels bringt ganz simple Vorteile mit sich, wie etwa die Kundenwünsche individuell anzupassen. Viele können sich bei der Fahrzeugauswahl nicht für eine Farbe entscheiden oder sind nach ein paar Jahren von Ihrer gewählten Farbe gelangweilt. Durch eine Farbwechsel werden diese Probleme behoben und ein immer frischer Look gewährleistet. Andererseits kann der Farbwechsel auch zur Energieeffizienz des Autos beitragen. An Warmen Tagen würde durch eine weiße Farbe mehr Sonnenlicht reflektiert werden und das Auto heizt sich weniger auf, während an kalten Tagen durch eine schwarze Farbe mehr Energie absorbiert werden kann und weniger geheizt werden müsste.

Wie funktioniert die Technologie?

Die Technologie ist an sich keine neue, sondern bereits aus einem ganz anderen Bereich bekannt – nämlich E-Readern. Nun hat sie ihren Weg auch in die Automobilbranche geschafft und kommt dort erstmalig zum Einsatz. Der Lack des iX Flow besteht aus Millionen winziger Mikrokapseln, die etwa den Durchmesser eines menschlichen Haars besitzen. Diese Mikrokapsel enthalten negativ geladene weiße und positiv geladene schwarze Pigmente. Durch das entstehende elektrische Feld kann die Farbe des Autos gesteuert werden. Befinden sich die positiv geladenen Pigmente an der Oberfläche der Mikrokapsel, erscheint die Farbe weiß, sind die positiven oben erscheint schwarz. Die sogenannte E-Ink benötigt nur beim Farbwechsel Strom. Im „Ruhezustand“ fließt somit kein Strom und keine Energie wird verbraucht.

Aktuell funktioniert der Farbwechsel zwar nur von Weiß auf Schwarz bzw. umgekehrt, lässt uns aber einen Vorgeschmack da, wie die Zukunft der Automobilindustrie aussehen könnte. Bis die Technologie auf der Straße zu sehen ist, kann es jedoch ein paar Jahre dauern, da das Modell bis jetzt nur als Konzept vorgestellt wurde.

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11/2022: Milch aus Kartoffeln

Tierprodukte werden immer unattraktiver und Alternativen mehr und mehr. Als Kuhmilchalternative hat Veg of Lund nun eine Milch aus Kartoffeln auf den Markt gebracht.

Die schwedische Firma Veg of Lund bietet mit ihrer neuen Marke DUG eine Milchalternative, die aus Kartoffeln gewonnen wird. Diese Alternative soll nicht nur Vegan, sondern dazu noch deutlich nachhaltiger sein als ähnliche Produkte wie Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.

Aus was besteht DUG?

Der Drink ist aktuell in drei Varianten zu erhalten: Original, Barista und Unsweetened. Alle dieser Varianten basieren auf Wasser, Kartoffeln, Rapsöl und Erbsenprotein und sind mit Calcium, Vitamin D und einigen B-Vitaminen angereichert. Zusätzlich sind beispielsweise als Säureregulatoren Natriumphosphate enthalten. Solche Natriumphosphate sind derzeit in Lebensmitteln noch umstritten. Ein Bio-Siegel hat das Produkt somit auch nicht erhalten.

Warum DUG so nachhaltig ist

Dass das Produkt so nachhaltig ist, liegt an den Kartoffeln. Der Anbau von Kartoffeln benötigt beispielsweise halb so viel Fläche wie der von Hafer. Für die Produktion werden außerdem 75% weniger CO2 ausgestoßen als bei der von Kuhmilch. Im Vergleich zu Mandeln wird für den Anbau 56-Mal weniger Wasser benötigt. Zusätzlich sind Kartoffeln ein regionales Produkt und müssen so nicht importiert werden. Wie nachhaltig das Produkt als ganzes im Vergleich ist, ist dennoch nicht klar. Es liegen derzeit keine Informationen vor, woher die anderen Inhaltsstoffe der Milch bezogen werden, oder ob der Transport von Schweden und Großbritannien in andere Länder den CO2-Fußabdruck deutlich erhöhen würde.

Dank der mehligen Kartoffelknolle soll die Milch besonders cremig und leicht aufzuschäumen sein. Das macht die Milch fürs Cafés besonders interessant. Vor allem für Allergiker könnte die Kartoffelmilch von großem Vorteil sein. Menschen, die Nüsse, Gluten oder Soja nicht vertragen finden hiermit eine gute Alternative. In Deutschland ist die Milch bisher jedoch noch nicht erhältlich. Im Online-Shop des Herstellers können aber Probierpakete bestellt werden: 3 Packungen für 7,50 Pfund oder 6 Packungen für 12,50 Pfund zuzüglich Versandkosten.

Der nachhaltige Kartoffeldrink ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz und zeigt, wie sich die Lebensmittelindustrie in Zukunft wandeln könnte – zu einer nachhaltigeren und regionaleren Alternative.

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10/2022: Die Rubi-Brille

Durch blutige Anblicke bei Unfall- oder Tatorten  entwickeln Einsatzkräfte oft Traumata. Diesen psychologischen Schäden soll die Rubi-Brille entgegenwirken.

Der 34-Jährige  Martin Jahr ist selbst Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er am eigenen Leib erfahren, wie sich solche scheußlichen, blutigen Anblicke auf einen selbst auswirken. Egal ob bei der Feuerwehr, Polizei, im Militär oder beim Sanitäter – unter bleibenden Ängsten bis zu Posttraumatischen Belastungsstörungen leiden viele Menschen in diesen Berufen. Eine Behandlung oder Therapie kann lange dauern und verspricht nicht immer Erfolg. Um dieses Problem zu lösen und andere Einsatzkräfte besser zu schützen kam dem Potsdamer die Idee – eine „Blutfilterbrille“.

Was bewirkt die Brille?

Durch die Rubi-Brille schaut Blut nicht mehr rot, sondern schwarz aus. Möglich ist das durch eine spezielle Beschichtung der Brille durch welche die langen Lichtwellen gebrochen werden und somit intensive Rottöne schwarz erscheinen. Durch diese Technik bleiben anders wie bei Farbfilterbrillen die restlichen Farben erhalten. Das heißt blau und grün werden ganz normal wahr genommen, ein leichtes Rot erscheint noch verblasst und nur das „Blutrot“ wird gefiltert und als schwarz wahrgenommen.

Warum hilft das Filtern von Rot?

Dass Rot als Warnung oder gefährlich wahrgenommen wird, liegt in unserer Natur. Warnschilder und Feuerlöscher sind rot, bei Rot muss gehalten werden, Fehler wurden in der Schule mit rot markiert. Rotes wirkt alarmierend auf unser Gehirn. Wenn Blut nicht mehr rot erscheint, sondern nur noch schwarz ist, fällt diese Wirkung auf unser Gehirn jedoch weg. Der kleine Effekt mag die Situation nicht wesentlich verbessern, schützt aber nachhaltig die Psyche der Einsatzkräfte.

Die Zukunft der Rubi-Brille

Drei Jahre hat es gedauert bis aus der einfachen Idee Realität wurde. Im Mai 2021 gründete Martin schließlich das Startup „RubiGlas“. Die ersten 50 produzierten Brillen gehen nun im Februar 2022 in die Testphase über. Dazu werden sie von Einsatzkräften der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesetzt. Er hat sogar schon Anfragen vom Katastrophenschutz der Schweiz erhalten. Ob sich die Brillen letztendlich durchsetzen steht noch in den Sternen geschrieben – der richtige Ansatz ist aber auf jeden Fall da.

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09/2022: Elektrorollstuhl Scewo

Schweizer Studenten haben einen neuen Elektrorollstuhl, den Scewo Bro entwickelt, der mithilfe von Raupen sogar problemlos Treppen steigen kann. Die Innovation bringt Rollstuhlfahrerin eine gehörige Portion Unabhängigkeit zurück. Chapeau.

Wie kam der Scewo Bro zustande?

Entworfen wurde der elektrische Rollstuhl von 3 Züricher Studenten. Einer der Gründer suchte ein Thema für seine Masterarbeit in Maschinenbau und stieß bei der Suche auf das Thema „technische Assistenzsysteme für Menschen mit Behinderungen“.  Von dort an tat er sich mit Kommilitonen der Hochschule zusammen, um mit denen gemeinsam einen Elektro-Rollstuhl mit Rad- und Raupenantrieb zu entwickeln. Der entstandene Rollstuhl ist nicht nur selbst balancierend, sondern kann aufgrund der Raupentechnologie auch Treppensteigen. Die integrierte Technologie und Qualität spiegelt sich jedoch auch im Gewicht und dem Preis wider. Mit 162 Kilogramm ist der Rollstuhl definitiv kein Leichtgewicht und mit einem Neupreis von stolzen 36.000 Euro (ohne Kostenübernahme einer Krankenkasse) am oberen Ende des Preissegments angesiedelt.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Rollstühlen

Als elektrischer Rollstuhl muss folglich nicht mehr angeschoben werden, sondern der Stuhl fährt dank seines Lithium-Ionen-Akkus mit 30 Amperestunden Kapazität bis zu 35 Kilometer weit bevor er geladen werden muss. Was aber wirklich kein anderer Rollstuhl bietet ist der hydraulische Sitz, der immer in der waagrechten bleibt, egal bei welcher Steigung. Der Sitz kann auch auf bis zu 87 cm Höhe angehoben werden. Dadurch können sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf Augenhöhe begegnen, oder generell höher gelegene Sachen erreicht werden. Zudem kann kein anderer Rollstuhl über Kanten oder Treppen fahren. Gesteuert werden alle Aktionen entweder durch die am Rollstuhl angebrachte Steuerzentrale oder über die BRO-App, die auf jedem Smartphone installiert werden kann.

Das Ziel der Entwickler

Die Gründer selbst nennen ihren Rollstuhl „den Tesla unter den Rollstühlen“. Ihre Vision: Die gesamte Rollstuhl-Industrie zu revolutionieren. Beeinträchtigte Menschen sollen ein eigenständigeres und barrierefreieres Leben führen können. Ein Rollstuhl, mit dem jegliche Hindernisse bezwungen werden können ist der richtige Weg dazu.  Beim Design wurde sich an der Automobilindustrie orientiert. Eine Reibungslose Grundform mit LED-Streifen vorne und hinten sollen ein sportliches, futuristisches Erscheinungsbild liefern.

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08/2022: Cloud Paper

Mit Toilettenpapier und Küchenrollen aus 100 % Bambus und einem immer weiter wachsenden Portfolio will Cloud Paper den Papierprodukt-Markt nachhaltig verändern. 

Die Geschichte hinter Cloud Paper

Die Beiden Gründer des Unternehmens Cloud Paper kannten sich bereits auf früheren Tätigkeiten. Jahre lang hatten die beiden gemeinsam bei Uber und Convoy gearbeitet. Beides waren Unternehmen, die binnen kürzester Zeit ein enormes Wachstum erfahren haben. Daraus schöpften die beiden nicht nur Erfahrung, sondern auch den Mut es mit einem eigenen Start-up zu versuchen. Auf der Suche nach nachhaltigen Produktideen landeten die Gründer letztendlich in der Papier Industrie.

Das Wachstum

Mit vielen prominenten Investoren wie etwa Jeff Bezos oder Robert Downey Jr. hat das Unternehmen schon über 8,5 Millionen Dollar gesammelt, um weiter zu expandieren. Mit nur acht Mitarbeitern hat Cloud Paper bereits mehr als drei Millionen Rollen des Bambus-Toilettenpapiers verkauft und dadurch ca. 10.000 Bäume gerettet. Der Bambus wird nachverfolgbar und nachhaltig in China angebaut oder aus recycelten Materialien gewonnen. Seit Markteinführung konnte Cloud Paper so um 930% mehr Rollen an Kunden liefern, 400% mehr Unternehmen für sich gewinnen und 800% profitabler werden.

Zusätzlich war Cloud Paper die erste 100% Bambus-Marke, die ein FSC-Zertifikat erhalten hat, was die einzigartige Nachhaltigkeit bestätigt. Auch gehören die Produkte zu dem billigeren Segment der Bambus-Produkte, die öfter wegen einem höheren Preis bemängelt werden und sollen zudem eine sehr angenehme Oberflächenbeschaffenheit aufweisen.

Die Zukunftspläne von Cloud Paper

Das gesammelte Kapital soll in weitere Produktvariationen und die Vertriebskette gesteckt werden.  So werden bereits neben dem Toilettenpapier auch Küchenrollen aus Bambus produziert. Nachdem das Unternehmen aufgrund von Covid 19  vom B2B zum B2C-Bereich gewechselt ist, soll das nun langsam wieder umgekehrt werden. Insbesondere, weil das Gastgewerbe wieder öffnet und dort ein Bedarf besteht, will das Unternehmen Produkte für dieses Gebiet anpassen. Denn ein Restaurant braucht nicht die kleinen Toilettenpapier-Rollen, sondern deutlich größere mit mehr Blättern.

Mit Ihrem Auftrag, nachhaltige Produkte mit erneuerbaren Materialien herzustellen, sind die Unternehmer immer auf der Suche nach neuen, besseren Herstellungsverfahren, optimierten Logistikprozessen und Wegen, die Natur zu schützen.

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07/2022: Das Honbike

Das Honbike  könnte das praktischste derzeit verfügbare Fahrrad sein. Die Erfindung aus Japan überzeugt mit Ingenieurskunst und Design.

Das bereits patentierte e-Bike hat schon mehrere Preise gewonnen und ist dank Crowdfunding bald weltweit zu kaufen.

Was macht das Honbike so Einzigartig?

Die Besonderheit des Fahrrads ist dessen außerordentliche Handlichkeit. Das Honbike soll sich mit seinen 21 Kilogramm in nur 10 Sekunden zusammenfalten lassen. Im gefalteten Zustand betragen dessen Abmessungen nur noch 99 x 45 x 85 Zentimeter. Somit kann es leicht im Kofferraum eines Autos oder in der Bahn transportiert werden, ohne viel Platz zu verbrauchen. Damit das möglich ist, haben die Entwickler die Bauteilanzahl auf ein Minimum von 57 Teilen reduziert. So kann das E-Bike in nur 15 Minuten fertig zusammengebaut werden.  Auch Wartungs- und Reparaturarbeiten sollen somit einfach sein.

Weitere Daten des E-Bike

Neben einem höhenverstellbaren Sattel und Reifen, die mit Schnellverschlüssen innerhalb von kürzester Zeit herausgenommen werden können, überzeugt das Honbike mit seiner Antriebstechnologie. Laut Hersteller soll dieses System nämlich weit über 50.000 km Laufzeit ohne Wartungen oder Reparaturen erzielen. Weitere Features sind ein OLED Display, welches im Lenkrad verbaut ist und Informationen über Akkustand, Geschwindigkeit oder Reichweite gibt. Oder der Motor, welcher mit nur 1,9 kg der leichteste Nabenmotor seiner Art sein soll.

Das Honbike im Alltag

Trotz des leichten Akkus soll das Fahrrad eine Reichweite von 40 km elektrisch unterstütztem Fahren haben. Die Stärke der Motorunterstützung kann in fünf Stufen eingestellt werden. Das Rad unterstützt jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h und schaltet sich ab einer Neigung von 30 Grad automatisch ab. So sollen Unfälle verhindert und die Sicherheit des Fahrers verbessert werden.

Ab dem 25. Februar 2022 ist das Honbike auf der Crowdfunding Plattform Indiegogo in den Farben schwarz, rot-schwarz und weiß-schwarz erhältlich. Starten soll es mit einem Preis von ca. 1860 Euro. Später soll sich der Preis jedoch noch verdoppeln.

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06/2022: Samsung’s The Frame TV

Neben dem Noveto N1, über den wir im letzten Artikel berichtet haben, hatte die CES 2022 viele weitere spannende Dinge zu zeigen – so auch „The Frame“ von Samsung.

The Frame von Samsung ist ein Fernseher wie kein anderer. Seinen Namen hat er nämlich von seiner Optik – einem (Bilder-)Rahmen. In Ausgeschaltetem Zustand kann der Fernseher beispielsweise Gemälde nahezu realitätsecht anzeigen. Möglich ist das durch ein entspiegeltes Panel, das in der 2022-Version des Fernsehers eingebaut ist. Selbst beim anleuchten mit einer Taschenlampe, spiegelt das „glare free“ Panel nicht.

Vorteile des Frame TV

Durch die Optik kann der Fernseher perfekt als Designelement in der Wohnung integriert werden. Als Gemälde an der Wand kann er ganz mit seiner Umgebung verschmelzen und fällt neben anderen Bildern nicht auf. Auch für Räumlichkeiten mit einem hohen Lichteinfall ist The Frame bestens geeignet. Durch die genutzte Panel-Technologie muss man sich so nie mehr Gedanken über einen spiegelnden Fernseher machen oder die Belichtung im Raum so lange anpassen, bis es erträglich ist.

Technische Aspekte des Frame TV

Mit einer 4K Auflösung von 3840 × 2160 und 120 Hz Bildrate ist The Frame den neuesten Standards angepasst und es müssen keine Kompromisse bei der Bildqualität eingegangen werden. Durch eine HDR-Unterstützung ist zudem eine beindruckende Tiefenschärfe gewährleistet. Die von UL festgelegten Schwellenwerttests zu Reflexion, Unbehagen und Behinderung hat der Fernseher ebenfalls reibungslos bestsanden. Erhältlich wird er der QLED-TV in Größen von 32 bis 85 Zoll sein. Durch das spezielle Glas, das an der Innenseite aufgeraut wurde, lassen sich auch Fingerabdrücke leicht beseitigen – falls das nahezu echte Gemälde von Neugierigen angefasst wurde.

Gewünschte Gemälde oder Bilder können einfach über den Fernseher gesucht oder von einem anderen Gerät hochgeladen werden. Auch der Stromverbrauch hält sich im sogenannten Art-Modus in Grenzen. Zwischen 40 und 70 sollen je nach Zimmerhelligkeit gebraucht werden. Zudem kann noch eingestellt werden, dass der Fernseher diesen Modus nur nutzt, wenn sich eine Person im Zimmer befindet.

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05/2022: Noveto N1 – Unsichtbare Kopfhörer

Das Unternehmen Noveto will mit seinem neuesten Produkt, dem Noveto N1 – einem „unsichtbarer Kopfhörer“, die Audio Branche revolutionieren.

Nachdem Bluetooth-Kopfhörer der aktuellste Trend sind und sich durchgesetzt haben, will Noveto noch einen drauf legen und nicht nur das Kabel, sondern auch die physischen Kopfhörer an sich weg lassen. Möglich ist das mit einer Audio-Beaming-Technologie. Das Audio Signal wird somit nicht wie bei herkömmlichen Lautsprechern in alle Richtungen ausgegeben, sondern genauestens gerichtet auf die Ohren des Nutzenden ausgerichtet.

Wie funktioniert die Technologie?

Das Gerät strahlt Ultraschallwellen ab, die räumlichen 3D Sound erzeugen sollen. Da diese genau gerichtet aufs Ohr zeigen, soll die Erfahrung wie beim Tragen von Kopfhörern sein. Das bedeutet auch, das andere Menschen in der Umgebung nicht mithören können. Selbst jemand, der neben einem steht kann nur noch ca. 10% der Lautstärke wahrnehmen. Um zu wissen, wo genau sich der User befindet, nutzt das N1 eine automatische Gesichtserkennung, wodurch die Audio gerichtet werden kann, aber auch mit dem Gerät kommuniziert werden kann, wie beispielsweise beim Empfangen von Mails. Beim Anschauen wird das Gerät dann auch automatisch verbunden.

Über eine 3,5 mm Buchse kann man seine eigenen Audiogeräte mit dem Noveto N1 verbinden. Zudem gibt es einen USB-C-Anschluss, Bluetooth- und WLAN-Unterstützung sowie eine Mikrofonstummschaltung für mehr Privatsphäre. Auch eine App-Steuerung ist möglich.

Vorteile des Noveto N1

Mit  dem Gerät könnte man beispielsweise Fernsehen, während eine andere Person im selben Raum ein Buch liest, da diese von der Audio des Fernsehers nichts mehr mit bekommt. So wird niemand anderes durch Geräusche belästigt oder abgelenkt. Hinzu kommt, dass es wohl die komfortabelsten „Kopfhörer“ sind, die es gibt, da man nichts physisches auf den Kopf oder ins Ohr setzen muss.

Laut Hersteller soll der Noveto N1 ab diesem März für ca. 800 Dollar erhältlich sein. Wie einzigartig das Erlebnis ist und ob es so faszinierend ist, wie es sich anhört, wird der Praxistest dann zeigen.

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04/2022: Ferngesteuerte Bremse fürs Laufrad

Mit einer ferngesteuerten Bremse an Laufrädern wollen zwei Unternehmer aus der Rhön für mehr Sicherheit bei Kleinkindern sorgen – Dafür gründeten sie mySTOPY.

Viele Eltern kennen das Problem wahrscheinlich – das Kind fährt beim Spazieren gehen mit dem Laufrad neben her und fährt außer Sichtweite oder an gefährliche Stellen. Die Eltern müssen besorgt hinterher rennen, um so das Kind stoppen zu können. Eine einfachere Lösung muss her, dachte sich auch Sebastian Lyschick aus Bad Neustadt an der Saale, der selbst Vater von zwei Töchtern ist. So kam ihm mitten in der Nacht der Gedankenblitz für eine ferngesteuerte Bremse, die leicht anzubringen und günstig sein sollte.

Wie funktioniert die Bremse?

Die ferngesteuerte Komponente wird einfach unter dem Sattel am Laufrad angebracht und wird durch ein Funksignal aktiviert. Dieses kann am mitgelieferten Armband durch einen Knopf ausgelöst werden. Ist dies geschehen, fällt der Bremsklotz auf das Hinterrad und stoppt so die Fahrt. Die Eltern können ohne Sorgen zum Kind laufen. Soll wieder weiter gefahren werden, dann kann der Bremsklotz gelöst werden. Das muss allerdings per Hand geschehen – mit der Intention, dass die Eltern auch zum Kind laufen müssen und so ein möglicher Lerneffekt für die Kinder entsteht. Diese Funktionsweise resultiert auch in einer enorm langen Akkulaufzeit, da lediglich der Bremsklotz elektrisch gelöst werden muss.

Herstellung und Montage

Hergestellt sollte das Produkt zunächst in China werden. Doch im Zusammenhang mit dem aktuellen Chipmangel und Lieferschwierigkeiten wurde der Erfinder doch noch in Deutschland fündig. Damit sind die Gründer sehr zufrieden, da sie einerseits stolz auf das „Made in Germany“ Label sind, andererseits aber auch der Genehmigungsprozess deutlich beschleunigt wurde. Montiert wurde die Bremse zunächst in Wülferhausen von der Familie und den Gründern selbst. Für Großbestellungen übernimmt der Lieferant dann jedoch die Montage.

Erfindung überzeugt Weltmarktführer

Für den ganzen Prozess bis zur Herstellung mussten die Erfinder einen großen Sechsstelligen Betrag investieren. Das hat sich jedoch ausgezahlt – der Weltmarktführer für Laufräder, Puky, ist nämlich vom Produkt überzeugt und will es in den eigenen Shop aufnehmen. Ein enormes Erfolgserlebnis für die Gründer.

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