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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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16/2015 Roboter mit Laufeigenschaften einer Heuschrecke

Einen Roboter im Heuschrecken-Look haben Forscher der Uni Heidelberg konstruiert. Die vielbeinige Maschine namens Hector verfügt analog dem natürlichen Vorbild über passiv-elastische Gelenke, ein sehr leichtes Endoskelett und soll schon bald die eine oder andere kognitive Fähigkeit bekommen.

Weltweit einmalig sei Hector, der vielbeinige Roboter, der einer Stabheuschrecke nachempfunden wurde. Ein Forscherteam der Universität Bielefeld hat dem komplexen Maschinchen nun das Laufen gelehrt. Basierend auf dem Bewegungsverhalten des aparten Insekts wurde Hector mit diversen Sensoren versehen und verfügt über ein biologisch-dezentrale Steuerungseinheit, dem sogenannten Walknet.

In knapp zwei Jahren will man dem smarten Roboter “kognitive Interaktionstechnologie” angedeihen lassen. Achtung Witz: Ob Hector dann das Abitur macht ist noch nicht geklärt.

15/2015 Mit Flic das Smartphone fern-auslösen

Das eigene Smartphone per Fernauslöser betätigen und gezielt Aktionen in bis zu 50 Metern Entfernung lancieren. Mit dem neuen Gadget “Flic”, das sich über Funk mit dem Smartphone verbinden lässt, kann jede gewünschte, im Gerät vorhandene Funktion aktiviert werden.

Ob Sie eine Kamera zum Gruppenfoto oder Selfie auslösen, Töne erzeugen, aus der Ferne Musik zuschalten oder Ihr Smartphone einfach per Funk einschalten möchten: Flic macht’s möglich. Die Innovation, die über Crowdfinanzierung in den Markt gebracht werden soll, soll rund 21 Euro kosten. Die Idee ist so einfach wie genial und hat unserer Meinung nach viel Potenzial. Wer scharf auf den Fernauslöser ist, hier geht’s lang zur Präsentation und (Vor-)Bestellung auf Flic.

14/2015 Prynt – der Foto-Schnell-Drucker für Smartphones

Prynt – so heißt der neue Schnell-Foto-Drucker aus dem Silicon Valley. Prynt sei so klein, dass das Gadget analog dem Smartphone bzw. dessen Cover in eine Hosentasche passt.

In allen Lebenslagen knipsen und filmen. Das Selfie und jegliche Art Aufnahmen sind zu einem Volkssport avanciert. Wer die Eindrücke aber nicht nur elektronisch genießen möchte, sondern lieber Physisches in Händen hält, für die oder den könnte der Prynt Foto-Schnell-Drucker genau das Richtige sein. Aber bevor wir lange erzählen, ein Video sagt mehr. TechCrunch hat das kurz und bündig in Szene gesetzt:

Hier geht es lang für weitere Info bzw. (Vor-)Bestellung: Pryntcases

13/2015 Sprechender Spielzeug-Dino unterhält sich mit Kindern und beantwortet Fragen

CogniToys stellte jetzt einen “klugen” Spielzeug-Dinosaurier vor. Das Tierchen spricht mit den Kindern, die ihn benutzen und soll so einen kleinen spielerischen Bildungsauftrag erfüllen. Betrieben von IBM Watson entwickelt sich das smarte Spielzeug mit den Kleinen, da es in der Unterhaltung lernt.

Achtung, liebe Techi-Eltern: bitte diesen sprechenden Dino nicht als Ersatz für fehlende, menschliche Zuwendung nehmen. Die Firma CogniToys stellte nun einen Mini-Dinosaurier vor, der onlien mit dem Internet verbunden ist. Sobald auf dem Bauch des Tierchens die Konversations-Taste gedrückt wird kann man dem Dino Fragen aller Art stellen. Sich unterhalten. Oder einfach Geschichten und Witze erzäheln und – so zumindest der Wunsch der Macher – Kindern bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit helfen.

Der Dino wächst sprachlich mit den ihn benutzenden Kindern mit und die Unterhaltung kann sich so nach und nach entwickeln. Parallell haben die die Eltern die Möglichkeit die Fortschritte über ein Web-Portal zu verfolgen sowie bei Bedarf die Inhalte zu optimieren. Hier ein Eindruck über ein Video der Kickstater-Kampagne:

12/2015 Nie mehr Stress mit der vom Eisschrank gehärteten Butter – mit dem Easy Butterformer

Frisch aus dem Kühlschrank wird das Schmieren des morgendlichen Butterbrötchens schon mal zum schwierigen Unterfangen. Seit es den Easy Butterformer gibt, könnte dieser Stress der Vergangenheit angehören.

Butter ist aufgrund seines Fettgehalts und seiner … wir sagen mal … “physiologischen Irrelevanz” etwas in den Hintergrund gerückt bei der Ausgestaltung der Frühstücks-Organisation. Nicht sonderlich beliebt ist aber selbst bei Butter-Fans die Härte der eisschrank-kalten Fettblöcke. Frisch aus dem Kühlaggregat genommen, kann man sie mit dem Messer kaum bearbeiten. Diesem Problem haben sich schon vor einigen Monaten ein paar findige Entwickler angenommen. Der Easy Butterformer zerkleinert die eingesetzte Buttermasse unabhängig vom Härtegrad. Und spendet am Kopf des Geräts stets leicht abstreifbares Butter-Granulat. Doch der Worte genug, dass muss man gesehen haben:

11/2015 Magic Leap: Augmented Reality Welten durch neue Brille – wie “Google Glass auf Speed”

Wie Google Glass auf Steroiden, so beschrieb jüngst das Techi-Trend-Magazin Gizmodo das neue Projekt Magic Leap. Der Begriff umschreibt eine Brille der dritten Art, die ihren Nutzern künstliche digitale Inhalte über ein Lichtfeld in das Auge projiziiert und damit die echte Welt teils oder ganz überlagern.

Eine neue Technologie namens “Magic Leap” werde in naher Zukunft das digitale bzw. damit das ganze Leben umkrempeln. Das zumindest glaubt der CEO des innovativen Projekts Rony Abovitz. Die Liste der Anhänger liest sich überzeugend. So haben in das 2011 gegründete Startup Unternehmen wie Google und Qualcomm sowie weitere potente Marktplayer über eine halbe Milliarde US-Dollar investiert. «Wir glauben, dass die Menschen diese Form der Technik öfter nutzen werden als das Smartphone” so wird CEO Abovitz zitiert. Durch die Technik, die Abiovitz liebevoll “Techno-Biologie” nennt, seien neue, beeindruckende Nutzererfahrungen möglich.

Wer sich jetzt näher für Magic Leap interessiert, der googele bitte nach Magic Leap. Oder schaue sich auf der inhaltich noch recht mageren Projektseite Magic Leap um.Insider sprechen von einer Marktreife in einem, maximal drei Jahren.

Achtung Meinung: Wir wollen nicht unken, wagen aber mal eine ganz freche These. Die Magic Leap wird als interessantes, technisches Gadget in den Schubladen verschwinden. Oder anders, sie wird es nicht in den Mainstream schaffen. Die Menschen haben im 21. Jahrhundert einen starken Drang zurück zu Werten, Realem, Sinnlichen und Zwischenmenschlichem. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung ;-).

10/2015 Fliegen wir bald mit dem Hoverbike Hubschrauber-like durch die Straßen der Zukunft?

Das kleine praktisch anmutende “Hoverbike” scheint eine kleine Revolution werden zu können. Das Drohnen-ähnliche Gadget funktioniert ähnlich wie ein Hubschrauber oder besser Quadcopter und sucht noch smarte Anwendungsmöglichkeiten.

Nun, eine Revolution in der Luftfahrt ist es so noch nicht, was die Erfinder des Hoverbike da erbrütet haben. Man habe lediglich die schlichte Funktionsweise eines Motorrad mit den Möglichkeiten eines Helikopters kombiniert. Heraus gekommen sei das global erste fliegende “Zweirad”. Na ja, also an ein Moped erinnert das nicht …

Die Macher brauchen noch Geld um Ihr “Kind” weiter zu entwickeln. Absicht sei es, den Absatz in Gang zu bringen und ggf. die Kreativität hinsichtlich der Einsatzbereiche anzuregen. Finales Ziel: das bemannte Hoverbike als Fortbewegungsmittel für den Individualverkehr der Zukunft. Und damit doch noch der Verifikation der visionären Aussage der Revolution in der Luftfahrt. Wer möchte, kann das ehrgeizige, sehr interessante Projekt gerne unter folgender Kontakt-Website unterstützen: http://www.hover-bike.com/

09/2015 Smartphones: Bald mit Feuerzeug-Gas aufladen?

Kraftwerk nennt sich eine neue Generation Mobilfunk-Ladegerät. Darin enthalten ist eine Brennstoffzelle, die mit Propan respektive Butan betrieben wird und damit dem Nutzer Strom für mehrere Smartphone-Ladungen liefern kann.

In Dresden sitzen immer wieder mal recht erfinderische Gemüter. So auch das Team um Sascha Kühn, die mit “kraftwerk” eine mit Feuerzeuggas betriebene Smartphone-Ladestation für unterwegs erfunden haben. Die eZelleron GmbH werkelt sein 2008 an der Idee Gas in der Westentasche in elektrischen Strom zu verwandeln. Das über Crowdfunding finanzierte Projekt setzte deutlich über eine Million Euro um und hat damit zumindest bewiesen, dass die Menschen an “kraftwerk” glauben.

Was eine Hammer-Idee – bzw. eine, die als solche gesehen wird – an monetärem Potenzial freisetzen kann, sieht man auf der Projekt-Seite von kickstarter zu Kraftwerk. Also: das Design des kleinen Helferleins ist schon mal überzeugend ;-).

08/2015 Windkraft-Anlagen mit vertikalem Rotor: eine Revolution im Bereich der Erneuerbaren Energien?

In Fürstenfeldbruck steht eine Windkraftanlage der ggf. neuen Generation. Die Anlage des Tüftlers Robert Penn basiert auf Lamellenfächern, die Wind auf übereinander liegende Rotorblätter leiten. Die einem riesigen Hamsterrad gleichende Konstruktion führe zu einer systemimanennten Verstärkung der Windkraft.

“Mit meiner Erfindung ist die Energiewende zu schaffen” konstatiert Robert Penn, Entwickler und Patente-Halter für eine neue Art Windkraft-Anlage. Besonders wird die Anlage durch spezielle Lamellenfächer, die den eingehenden Wind auf vertikal gestaffelte Rotorblätter führen. Diesen Effekt der verstärkte Windkraft hält Robert Penn gemäß BR seit 2010 als Patent. Durch die Möglichkeit seine Konstruktionen aufeinander zu stellen lassen sich Windtürme mit unterschiedlicher Effizienz und Höhen kreieren. Ab einem Einsatz in Höhe von rund 50 Metern amortisieren sich Penns Windrad, so einschlägige Berechnungen.

Klingt spannend. Wer sich mit dem Erfinder in Verbindung setzen möchte hier die Adresse, die der BR frei gegeben hat: Robert Penn, VP Windkraft UG (haftungsbeschränkt) & Co.KG, Zugspitzstrasse 25, 82223 Eichenau

07/2015 Das Tool zum Vervielfachen der Lesegeschwindigkeit

Eine neue Lese-Technik wird vielleicht schon bald das Lesen auf Bildschirmen beschleunigen und ggf. leichter machen. Ein US-Startup hat eine neue Art zu Lesen innoviert. Dabei wandert man nicht mehr mit Augen von Wort zu Wort. Stattdessen schaut der Leser auf einen fixen Punkt, an dem die Wörter in einstellbarer Geschwindigkeit durchlaufen.

Es gibt eine neue Art zu Lesen. Angeblich schneller. Angeblich leichter. Spritzing nennen die Innovatoren aus Boston ihre Form des Lesens. Nicht rund 200 Wörter pro Minute könne man so intellektuell rezipieren. Sondern rund fünf Mal so schnell zeihst sich der Leser die Inhalte rein.

“Spritz” zeigt nacheinander die einzelnen Worte, immer nur in einer Zeile. Pro Portion sind je maximal 13 Buchstaben zu sehen. Die Online-Simulation gibt es derzeit in fünf Sprachen, man arbeitet mit zirka 600 Wörtern pro Minute. Probanden bestätigen: die Sache funktioniert. Tatsächlich werde die Lesegeschwindigkeit per Spritz signifikant erhöht. Die Software wird derzeit unterstützt von den Smartphones Samsung Galaxy S5 und Galaxy Gear 2.

Ob wir künftig alle auf unseren Smartphones so lesen werden? Das hängt wohl auch ein bisschen vom Zeitgeist ab. Weitere Informationen auf der Webeite von Spritzinc.

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