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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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22/2020 Recup: Coffee-to-go ohne schlechtes Gewissen

Tschüss Einweg und Hallo Mehrweg! Wie Recup mit seinem Pfandsystem aus Bechern für den Kaffeegenuss unterwegs Deutschland eine Menge unnötigen Müll sparen und dabei etwas Gutes für die Umwelt tun möchte.

Alleine in Deutschland werden pro Stunde 320.000 Coffee-to-go-Becher benutzt. Jährlich kommen die Deutschen somit auf eine unglaubliche Zahl von 2,8 Mrd. Einwegbecher, die binnen weniger Minuten in der Mülltonne oder leider auch oft in der Umwelt landen. Die 40.000 Bäume, die jährlich für diese Becher abgeholzt werden, sterben dann quasi fast umsonst. Aber hier hört der Umweltwahnsinn noch nicht auf. Würde man Einweg durch Mehrweg ersetzen, könnte Deutschland 11.000t CO2, 40.000t Abfall, 1,5 Mrd. Liter Wasser, 3000t Rohöl und 320 Mio kWh Strom sparen. Recup möchte endlich damit Schluss machen. Ihre Vision ist es das Coffee-to-go Geschäft zu revolutionieren und den Einwegbecher gänzlich zu verbannen.

Vom Pilotprojekt zum erfolgreichen Unternehmen

Bei Recup handelt es sich um ein nachhaltiges und innovatives Mehrwegpfandbechersystem für den täglichen oder auch nur sporadischen Kaffee unterwegs. Dieser muss es dabei natürlich nicht zwingend sein, man kann sich auch sämtliche andere Getränke in sein Recup füllen lassen. Das System ist dabei unkompliziert und tut dem Kaffeegenuss, sowie der Einfachheit des Coffee-to-go‘s keinen Abschlag. Gestartet sind die beiden Gründer bereits im Jahr 2016 mit einem Pilotprojekt, das sie auf Erfolgskurs gebracht hat. Mittlerweile haben sie sich neben einem großen Team ein Netzwerk mit über 2000 Partnern aufgebaut. Mit dabei sind viele kleine, wie bspw. Cafés, Bäckereien, Schnellrestaurants, aber auch große Partnerunternehmen wie z.B. Alnatura oder VW.

Wie funktioniert das Recup System?

In einem Partnerladen bestellt man sein Getränk einfach in einem Recup Becher und hinterlegt dafür 1€ als Pfand. Dieses kriegt der Kaffeegenießer wieder zurück erstattet, sobald er den leeren Becher in einem mitmachendem Laden zurückgibt – das kann der gleiche, aber auch ein komplett anderer Laden sein, der zum Partnernetzwerk von Recup gehört. Um solch eine Ausgabe- oder Annahmestelle zu finden, gibt es die Recup App, die alle Standorte der Partner anzeigt. Die Becher halten mindestens 500 Spülgänge und können danach zu 100% recycelt werden.

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21/2020 Paketsafe: Nie wieder ein Päckchen verpassen

Durch den florierenden Online-Markt werden mehr Pakete ausgeliefert als je zuvor. Bei vielen Paketen kommt es allerdings vor, dass sie dann zugestellt werden, wenn man nicht Zuhause ist und dann den Weg zum Postamt antreten muss. Diesem Problem hat sich das Start-Up Paketsafe angenommen und die scheinbar perfekte Lösung gefunden. Der Paketsafe ist ein flexibler Paketkasten, der Ihnen den Weg zur Post sparen wird.

Jeder kennt das Problem, dass ein bestelltes Paket genau dann ankommt, wenn man nicht Zuhause ist. Man bekommt eine Benachrichtigung in den Briefkasten geworfen und muss zur nächsten Paketstelle, um seine Waren in Empfang zu nehmen. Auf dem Dorf kann man dem Problem bereits mit einer Abstellgenehmigung für die Garage entgegentreten doch in der Stadt hat man dabei öfters keinen Platz oder wohnt mit vielen anderen Parteien in einem Mietshaus. Hierfür ist der Paketsafe perfekt, da hier beide Probleme in Luft aufgelöst werden. Der Paketsafe ist ein flexibler Paketkasten, der Ihnen den Weg zur Post sparen wird. Außerdem nimmt er im zusammengerollten Zustand wenig Platz ein und passt somit auch unter größere Briefkastenanlagen.

Wie Paketsafe funktioniert

Die Funktionsweise ist sehr simpel. Der Paketbote öffnet den Paketsafesack, wirft das Päckchen hinein, zieht den Sack zu und das Paket ist sicher bei Ihnen abgeliefert. Dieser Sack kann dann nur durch ihren Schlüssel wieder geöffnet werden und ihr Paket ist so vor Diebstahl geschützt. Gegen hartnäckigere Paketdiebe ist der Sack zusätzlich noch durch sein integriertes, schnittsicheres Edelstahlnetz geschützt und gegen Mutter Natur auch mit wasserdichtem Nylon beschichtet. Um den Paketsafe nutzen zu können muss man ihn bei der Post als Ablageort hinterlegen. So sieht der Paketbote gleich auf dem Scanner, dass das Paket im Paketsafe hinterlassen werden soll und hat auch die Erlaubnis zur Ablage. Ein Formular und eine Anleitung hierzu finden Sie auch auf der Paketsafe Website.

Von der Idee zum Unternehmen

Das Start-Up begann 2015 im niederbayerischen Geiselhöring im Keller des Erfinders Thomas mit der Produktion des Paketsafe Prototypen und entwickelte sich mit der Zeit zu einem mittelständischen Familienunternehmen. Seit 2017 haben sie auch eigene Büros, Lager und Produktionsflächen. Mit ihre geniale Erfindung schaffte es das nun Familienunternehmen auch bei der Fernsehshow „Das Ding des Jahres“ in das Finale einzuziehen. Allerdings reichte es nicht ganz für den Sieg. Paketsafe vertreibt das Produkt in mehreren Varianten auf ihrem eigenen Online-Shop , wobei die Standardversion für 179€ erhältlich ist.

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20/2020 Effizientere Glas- variante soll Lithium-Ionen-Akkus ablösen

John B. Goodenough, der Chemie-Nobelpreis-Träger für die Miterfindung des Lithium-Ionen-Akkus, hatte vor 3 Jahren einen weiteren Durchburch in der Batterie-Forschung zu verzeichnen. Heute sind Litium-Ionen-Akkus in jedem Smartphone, Elektroauto und weiteren mobilen elektronischen Geräten zu finden. Goodenough und Braga, die Mitforscherin, haben aber nun mit dem Unternehmen Hydro-Quebec eine effizientere Speichervariante weiterentwickelt und fast marktreif gemacht.

Der Glas-Akku

2016 veröffentlichte Goodenough einen Forschungsbericht zu einem Lithium-Glas Akku an der University of Texas at Austin. Daraufhin übertrug die Universität die Patente für den Akku an das kanadische Unternehmen Hydro-Quebec, das als ein führendes Unternehmen im Bereich Energiespeicher-Technologie gilt und den Lithium-Glas Akku serienreif machen soll. Der Akku verwendet, anders als der bekannte Lithium-Ionen-Akku keinen flüssigen Elektrolyt, sondern ein solides Gemisch aus Glas und Alkalimetallen, wozu auch Lithium zählt. Der Akku verspricht eine knapp dreimal so hohe Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Akku und durch seinem soliden Elektrolyt weist er einen hohen Widerstand gegen extreme Temperaturen auf und ist nicht brennbar. Der Glas-Akku soll sogar innerhalb von Minuten geladen werden können. Noch dazu sollen diese Batterien auch viel umweltfreundlicher produzierbar sein.

Hydro-Quebec bietet jetzt schon die ersten Lizenzen für den Feststoffakku an, doch das Unternehmen merkt an, dass sie in den nächsten zwei Jahren noch intensiv weiterforschen, um das Produkt wirklich marktreif zu machen. Mercedes Benz arbeitet mit Hydro-Quebec zusammen an der Weiterentwicklung dieses neuen Standards und experimentiert bereits mit der Technologie in Autobussen mit Elektroantrieb.

Revolution für Elektromobilität

Wenn Hydro-Quebec es schafft die Erfindung des 97-Jährigen Goodenough zur Marktreife voranzutreiben, bedeutet das ein enormes Potential für die Elektroauto-Revolution. Die Solid-State-Akkus können viele Probleme der umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel lösen. Sie würden im Winter nicht mehr durch die Kälte immens an Reichweite verlieren, hätten dreimal so viel Speicherkapazität und damit auch knapp dreimal so hohe Reichweite und wären in viel kürzerer Zeit geladen.

Zur Veranschaulichung nehmen wir den Renault Zoe, eines der beliebtesten Elektrofahrzeuge zur Zeit. Die neue Version soll mit der 41 kWh Batterie rund 315 km Reichweite haben. Wenn die Glas-Akkus serienreif werden und ihre versprochene Leistung beibehalten, wären wir bei gleicher Akkugröße bei 123 kWh Speicherkapazität und damit könnte die maximale Reichweite bei rund 945km liegen, vorrausgesetzt, dass der Verbrauch nicht erhöht wird. Man sieht also, die Auswirkungen durch marktreife Feststoff-Akkus für ein umweltfreundlicheres Transportwesen und für die Klimawende wären enorm. Ob diese Technologie tatsächlich den Batteriemarkt revolutionieren wird, werden wir in den nächsten Jahren sehen.

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19/2020 Bio-Produkte mit ‚reinem‘ Papier verpackt

In den Regalen im Supermarkt ist zur Zeit fast alles in Plastik verpackt. Dabei verschmutzt Plastikmüll unsere Weltmeere bereits seit Jahren und es ist kein Ende in Sicht. Acht bis zehn Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Meeren.  Naduria will dieses Problem mit ihren zu 100 Prozent plastikfrei verpackten Produkten bekämpfen.

Gesund für Mensch und Umwelt

Naduria bietet in ihrem Sortiment zur Zeit Pasta, Müsli, verschiedene Keime, „Superfoods“ und Proteinpulver an. Dadurch dass Naduria nicht ein Gram Plastik in ihren Verpackungen verarbeitet, sind diese komplett recycelbar und kompostierbar. Sogar die Barriere, die beinahe jede Verpackung hat um die Produkte frisch zu halten, ist nicht aus Plastik. Die meisten Papier-Verpackungen werden hierfür immernoch mit Plastik versehen. Naduria verwendet hier eine pflanzliche Emulsion, die die Haltbarkeit der Produkte gewährleistet, aber trotzdem komplett kompostierbar ist. Außerdem ist ihr ganzes Sortiment ist dementsprechend auch Bio.

Wirklich 100 Prozent Plastik?

Natürlich gibt es aber immernoch ein paar Schwachstellen in ihrer Produktreihe. Diese Probleme adressiert Naduria allerdings auch fair in ihren FAQs und verspricht sie auch so bald wie möglich zu lösen. Ihr größtes Problem zur Zeit, um eine wirklich zu 100% plastikfreie Marke zu werden ist, dass ihre „EINZIGARTIG“-Reihe im Moment doch eine Plastikbarriere benötigt, um das enthaltene Pulver haltbar zu machen. Diese ist zwar soweit es geht reduziert und hierzu gibt es auch noch keine Methode das Plastik komplett zu ersetzen ohne den Inhalt zu gefährden, aber trotzdem leider aus Plastik.

Goji Beeren aus Deutschland?

Hier ist es nicht möglich die Produkte regional zu beziehen. Pflanzen, die in unserem Klima nicht wachsen können, müssen natürlich zu uns transportiert werden. Um trotzdem die Umwelt zu schonen achten sie darauf den minimalen Transportweg mit dem CO2-effizientesten Transportmittel zu haben und die Bauern auch fair zu bezahlen. Des Weiteren kompensieren sie ihre CO2-Emissionen, die durch den Transport entstehen. Außerdem bestehen ihre Verpackungen leider noch nicht aus recyceltem Papier, sondern aus Frischfasern, da es im Moment noch keine Methode gibt komplett recycelte Verpackung mit den nötigen Anforderungen einer Verpackung zu verwenden.

Alles in allem geht Naduria aber in die richtige Richtung. Obwohl ein paar Dinge noch nicht ganz ausgereift sind, werden diese Probleme nicht totgeschwiegen, sondern adressiert und bearbeitet.

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18/2020 Solubag entwickelt wasserlöslichen Plastik-Ersatz

Plastikmüll ist eine große Umweltbelastung, besonders für die Meere. Es wird geschätzt, dass rund 75 Prozent des Meeres-Mülls aus Kunststoff besteht und jährlich ungefähr 10 Millionen Tonnen Plastikmüll hinzukommen. Diese Umwelt-Verschmutzung versucht Roberto Astete und Kollegen mit Solubag zu bekämpfen, indem sie ein Alternativ-Material zu Plastik bieten, dass wasserlöslich ist und somit die Umwelt nicht im Müll ertränkt.

Dieses Material soll das neue Go-to Material für Einmal-Tüten werden und die Meere belastende Plastiktüte schließlich ablösen. Solubag hat ein Alternativ-Material geschaffen, das Plastiktüten ablösen soll. Diese Tüten sollen nur fünf Minuten brauchen, um sich vollständig in Wasser aufzulösen, im Gegensatz zu den 500 Jahren, die Plastik benötigt um abgebaut zu werden. Dabei soll das Wasser samt aufgelöster Tüte sogar trinkbar sein und Mensch und Umwelt nicht belasten. Solubag zielt sogar darauf ab das Material so weiterzuentwickeln, um in der Zukunft auch wiederverwendbare Taschen produzieren zu können.

Wie wird dieses Material hergestellt?

Natürlich hält Roberto Astete das genaue Rezept geheim, doch er verrät, dass die Basis für das Material eine Mischung Polyvinylalkohol und unter anderem Zucker und Stärke ist. Polyvinylalkohol ist ein Kunststoff, der bereits 1924 entwickelt wurde und auch als Beschichtungs-Material für diverse Zwecke bereits benutzt wird. Dieser Kunststoff hat eben den großen Vorteil, dass er wasserlöslich ist und vor allem nicht toxisch. Es wird also kein Tropfen Öl zur Herstellung des Materials verwendet. Solubag wird es sogar in zwei verschiedene Varianten des Materials geben. Eine Variante ist löslich in kaltem Wasser und eine in warmem Wasser. Dabei zielen sie darauf ab die Kaltwasser-Variante für Einmal-Tüten zu verwenden und die Warmwasser-Variante für wiederverwendbare Tüten oder Taschen. Eine Solubag Tasche kann so auch zum Beispiel Regen bei dem Nachhauseweg vom Einkaufen widerstehen.

Verbot für Plastiktüten

In Chile, dem Herkunftsland der Solubag, und Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Marokko oder Tansania sind Plastiktüten bereits verboten. Für die EU im gibt es im Allgemeinen noch kein Plastiktüten-Verbot, aber es gibt Pläne für eine stärkere Besteuerung. In Deutschland gibt es auch noch kein Verbot, jedoch sind Plastiktüten nur noch gegen eine Gebühr herauszugeben und nicht mehr kostenlos. Solubag vertreibt seine plastikfreien Einmal-Tüten bereits in EU-Ländern wie Tschechien und Italien, jedoch noch nicht in Deutschland. Das möchte Astete jedoch möglichst bald ändern.

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17/2020 Glaselli: der smarte Desinfektions-Stick unterwegs

Momentan ist der Coronavirus das wohl ‚prominenteste‘ Thema. Desinfektionsmittel aller Art sind Mangelware. Mit ‚Glaselli‘ gibt es jetzt ein neues Mini-Desinfektionsmittel in Lippenstift-Form. Es dient zur Desinfektion von Glas- und Dosenrändern und kann eine sinnvolle Alternative für alle sein, die vorbeugen wollen und die etwas gegen die Ausbreitung von Krankheits-Erregern aller Art tun möchten.

Der Desinfektionsstift ‚Glaselli‘ wurde erstmals 2016 in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt – damals noch unter dem Marken-Namen Glasello. ‚Glaselli‘ ist ein kleiner Stick mit Desinfektionsmittel, der dafür gedacht ist Glasränder, Flaschen-Öffnungen, Dosenränder oder auch Essbesteck abzuwischen und so zu desinfizieren. Durch die praktische Form in Lippenstift-Format soll er ein optimaler Begleiter für den Alltag sein. Der Stick lässt sich so in quasi jede Hosen- oder Handtasche stecken und kann in der Disco, auf Festen oder im Restaurant relativ unauffällig ‚gezückt‘ und benutzt werden.

Das Liquid im ‚Glaselli‘ besteht aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen mit einer Basis aus 70 Prozent rein pflanzlichem Alkohol. Es ist Hersteller-Angaben zufolge ohne ‚Mineralöle‘ oder unsympathische ‚Tierversuche‘ produziert. Trotzdem soll das Liquidum komplett geschmacksneutral sein und bereits nach 30 Sekunden wirken. Der Stick töte sämtliche Krankheitserreger wie Bakterien, pathogene Keime und Viren. Darunter auch die Influenza-Erreger und das momentan sehr präsente SARS-CoV-2, den sogenannten Corona-Virus. Aber nicht nur das Desinfektionsmittel selbst sei komplett ökologisch produziert, für den Stick gibt es auch Nachfüll-Liquid, sodass der er einfach nachgefüllt anstatt weggeschmissen werden kann.

Laut einem Interview mit dem Stern kam den beiden Gründern des Glaselli-Sticks – Stevan Sokola und José Luis Llorens Garcia – die Idee für den Desinfektionsstift: Garcia sei selbst Herpes-Patient und Herr Sokola beschreibt sich selbstironisch als ‚angehauchter Hypochonder‘. Gedacht sei der Stick daher nicht nur für Hygiene-Bewusste, sondern auch zur Vorbeugung für besonders immunschwache Personen.

Desinfektionsmittel ist im ersten Quartal 2020 stark gefragt. Diverse Hersteller von Sprays und Liquids haben daher momentan Liefer-Engpässe. Als dieser Artikel Mitte März 2020 verfasst wurde, traf das noch nicht auf ‚Glaselli‘ zu, was sich natürlich schnell ändern kann. Im Moment ist es aber noch eine smarte Alternative am Markt.

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16/2020 LeiKoSi: Die Leiter-Sicherung nicht nur für Dacharbeiten

Unfälle durch und in Zusammenhang mit Leitern laufen unter den häufigsten Unfallarten im Handwerk. Mit der sogenannten Leiterkopf-Sicherung ‚LeiKoSi‘ hat Udo Heyl für Privat- oder Berufs-Handwerker eine Möglichkeit geschaffen das Risiko einer wegrutschenden Leiter quasi zu eleminieren. Die ‚LeiKoSi‘ ist an fast jede Leiter anzubringen; sie harkt sich einfach in die Regenrinne ein.

In Deutschland ereignen sich pro Jahr zehntausende Leiter-Unfälle. Darunter einige mit schweren oder sogar tödlichen Folgen. Dies betrifft Handwerker, Dachdecker, Schornsteinfeger und Co. direkt, da sie beruflich auf Leitern angewiesen sind. Um deren Arbeit jedoch sicherer zu gestaltet hat der Dachdecker-Meister Udo Heyl seine ‚LeiKoSi‘ entwickelt. Der Markenname besteht aus einem Akronym und steht für Leiterkopf-Sicherung, die man in die Regenrinne einharken kann. So wird deren Wegrutschen ultimativ verhindert.

Die LeiKoSi – so funktioniert’s

Die Funktionsweise der Sicherung ist eigentlich ziemlich simpel. Die LeiKoSi wird mit wenigen Handgriffen an einer der oberen Sprossen der Leiter montiert. Dies kann bereits gefahrlos am Boden erledigt werden. Daraufhin wird die Leiter an das Dach angelehnt und die Sicherung harkt sich in die Regenrinne ein. Nun zieht man die Leiter etwas zu sich, sodass sich der Sperrriegel automatisch auf den richtigen Winkel einstellt und schon ist die Leiter gesichert betretbar. Die Leiter selbst ist jederzeit wieder verschiebbar, ohne an der Sicherung etwas lösen zu müssen. Man kann die Leiter einfach wieder von unten verstellen, die genannten Schritte wiederholen und die LeiKoSi stellt sich automatisch neu ein. Dies dürfte ein Segen für jeden Berufshandwerker sein, da durch die LeiKoSi das Wegrutschen der Leiter verhindert wird und damit eines der größten Risikos bei Dacharbeiten eliminiert wird. Die Berufshandwerker ist auch die Gruppe, an die sich LeiKoSi hauptsächlich richtet. Dies sieht man auch am Preis, da die LeiKoSi für Privatkunden rund 235€ kostet, für Geschäftskunden etwas reduzierter.

LeiKoSi – das Unternehmen

Udo Heyl selbst ist über 30 Jahre Dachdecker und hat 2017 seine Firma LeiKoSi GmbH gegründet. Die Entwicklung des Systems fing allerdings schon einige Jahre davor an. Heyl hatte bereits selbst einen Leiter-Unfall, der ihn noch weiter motivierte eine zufriedenstellende Lösung für das Problem wegrutschender Leitern zu finden. 2019 wurde die LeiKoSi mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk und erlangte dadurch einiges an Aufsehen. Dieses wurde noch weiter gesteigert, als LeiKoSi einen Auftritt bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ hatte. Hierbei kam es allerdings zu keinem Deal zwischen Löwen und Erfinder.

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Zwischenpfiff: Das sind die größten Erfinder-Diebstähle der Weltgeschichte

Die Welt verändert sich immer schneller mit mehr und mehr Innovation. Über die Jahrhunderte kamen bahnbrechende Erfindungen zu Tage, die ihre Erfinder weltberühmt gemacht haben. Doch nicht alle Erfinder haben auch die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Manchen wurde der Ruhm für ihre Erdindung schlichtweg gestohlen. Hierzu haben wir einen interessanten Artikel gefunden, der Ihnen die größten Erfindungsdiebstähle der Geschichte auflistet.

Viel Spaß mit dem Artikel von Gentside.

15/2020 Der Einhandteller sorgt für mehr Unabhängigkeit beim Essen

Der „Einhandteller“ soll vielen Menschen, welche nur eine Hand zur Verfügung haben, die täglichen Mahlzeiten erleichtern. Funktionen wie das Fixieren von Lebensmitteln und auch ein erhöhter Rand sollen beim Essen helfen. Zudem ist er spülmaschinengeeignet und auch ein Einsatz im Krankenhaus ist denkbar.

Das Startup „Frau Kettner“ hat eine scheinbar simple, aber umso mehr innovative Erfindung auf den Markt gebracht. – Den sogenannten „Einhandteller“. Wie schon aus dem Namen zu entnehmen, ist dieser Teller für das Essen mit nur einer Hand gedacht. Viele dürften sich nun fragen, weshalb jemand solch einen Teller erfindet und damit scheinbar noch eine Innovation schafft. Das Ganze hat jedoch einen bestimmten Hintergrund. Denn es gibt eine Vielzahl an Menschen, die aufgrund einer Krankheit, eines Unfalles oder auch sonstigen Gründen nur eine Hand zu Verfügung haben. Das tägliche Essen auf einem herkömmlichen Teller gestaltet sich schwierig, da beim Schneiden die Lebensmittel oftmals verrutschen.

Auch das Schälen von Orangen möglich

Um diesen Menschen die Mahlzeit zu erleichtern, besitzt der „Einhandteller“ Zylinderstift-Anordnungen. Durch diese werden die Lebensmittel fixiert. Ganz egal ob Fleisch, Fisch oder Brot, die Lebensmittel sollen problemlos geschnitten oder auch bestrichen werden können. Ebenso sollen auch Orangen und ähnliche Lebensmittel fixiert werden können, sodass der Benutzer diese simpel schälen kann. Das war aber noch nicht alles. Des Weiteren besitzt der innovative Teller auch einen höheren Rand. So können auch kleinere Lebensmittel wie Erbsen an diesen geschoben und mit der Gabel aufgenommen werden. Darüber hinaus ist ebenso eine Saucen-Schräge integriert. So soll auch Sauce leichter aufgelöffelt werden können.

Rutschfest und spülmaschinengeeignet

Der „Einhandteller“ soll laut dem Hersteller auch auf jedem Tisch rutschfest stehen. Hierfür besitzt er an der Unterseite einen Silikonring. Die spezielle Unterseite des Tellers soll auch das Stapeln von mehreren dieser Art einfach gestalten. Gefertigt ist dieser hilfreiche Teller aus Melamin. Es ist eine spezielle Kunststoffverbindung, welche bruch- und kratzfest ist. Zudem soll der Teller dadurch ebenso spülmaschinengeeignet sein und alle Hygienevorschriften für Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen besitzen. So ist auch ein größerer Einsatz in Einrichtungen dieser Art denkbar.

Mehr Unabhängigkeit beim Essen

Letztendlich soll der „Einhandteller“ aber das Ziel verfolgen, das Leben von vielen Menschen einfacher zu gestalten. Oftmals sind Betroffene auf Hilfe beim Essen angewiesen. Das steigert nicht nur die Abhängigkeit, sondern kann ebenso zur Einschränkung in der Lebensqualität führen. Der „Einhandteller“ hingegen bietet die Möglichkeit, unabhängig und selbstbestimmt die alltäglichen Mahlzeiten zu genießen. Ein großes Problem scheint so mit dieser innovativen Erfindung gelöst worden zu sein. Wer sich nun alle Funktionen des speziellen Tellers mal genauer ansehen will, findet auf der Webseite von „Frau Kettner“ weitere Informationen. Ebenso zeigt das nachfolgende Video die wie viele Probleme durch den smarten Teller gelöst werden können.

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14/2020 ‚Air-Up‘ zaubert aus Wasser Getränke mit Geschmack

Ein leckerer Saft oder ein geschmackvolles Radler, das sind Getränke, welche viele Menschen einem herkömmlichen Glas Wasser bevorzugen würden. Dabei ist Letzteres natürlich bedeutend gesünder. Ein innovatives Trinksystem soll nun beides vereinen. Durch spezielle Duft-Pods soll ein leckerer Geschmack erzeugt werden, während man eigentlich nur Wasser trinkt.

Fünf Tüftler haben eine Erfindung namens „Air Up“ geschaffen, die viele Menschen wohl als Zauberei bezeichnen würden. Ein kleiner Duft-Ring soll aus normalem Leitungswasser, geschmackvolle Getränke zaubern. Das Faszinierende dabei, das Wasser wird zu keiner Zeit mit irgendwelchen Stoffen versetzt. Es ist und bleibt ganz normales Wasser. Man soll also leckere Säfte schmecken können, während man eigentlich nur Wasser trinkt. Es scheint damit insbesondere eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Getränken, welche mit viel Zucker, Aroma- oder Zusatzstoffen versetzt sind.

Das Gehirn wird ausgetrickst

Die Idee, welche dahinter steckt, hat allerdings gar nicht mal so viel mit Zauberei zu tun, wie es anfangs scheint. Eigentlich wird nur der Geschmackssinn und das Gehirn ausgetrickst. Denn bei dem Trinken von herkömmlichen Getränken mit Aromastoffen sollen diese durch den Rachenraum in die Nasenhöhle gelangen. Dort treffen sie auf bestimmte olfaktorische Rezeptorzellen. Diese signalisieren dem Gehirn dann einen bestimmten Geschmack. Auf diese Weise soll auch der Duft-Ring von „Air Up“ funktionieren, indem der „Geschmack“ direkt in die Nase gelangt.

In Kombination mit Flasche des Herstellers

Allerdings ist dieser spezielle Ring nur auf die Flasche des Herstellers konzipiert. Diesen kann man auf das Mundstück stecken und dann durch leichtes Hochziehen aktivieren. Danach soll beim Trinken der Geschmack entfaltet werden. Steckt man den Deckel wieder auf die Flasche, wird der Ring automatisch deaktiviert. Er soll dabei für rund 5 Liter Wasser Geschmack liefern können. Damit dabei auch jeder auf seinen Geschmack kommt, soll es derzeit 11 verschiedene Sorten geben, unter anderem Limette, Apfel, Zitrone-Hopfen und Orange-Maracuja.

Nichtsdestotrotz soll man durch die sogenannten Duft-Pods laut Kritikern keine Geschmacksexplosion erwarten. Eine Alternative zu gesüßten Wasser aus dem Supermarkt scheint das „Air Up“-System aber alle mal. Das neue Starter-Paket mit verschiedenen Duft-Pods für 25 Liter Wasser und der dazugehörigen Flasche gibt es bereits ab 29,95 € im eigenem Online-Shop des Herstellers. Wer nun neugierig auf dieses innovative Trinksystem geworden ist, kann sich auf das folgende Video ansehen. Hier wird die Funktionsweise des Systems noch einmal vorgestellt.

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