Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 25 von 91)

29/2023 Jetantrieb als Motor für dynamische Surfbretter

Ein Erfinder aus Friedrichshafen hat kürzlich eine bahnbrechende Neuerung für Surfbretter vorgestellt: den Jet-Antrieb für Windsurfbretter in Form eines sogenannten Hydrofoil-Boards. Dieses innovative Konzept ermöglicht es, scheinbar über der Wasseroberfläche zu schweben.

Viktor Rakoczi ist ein Mann mit einem außergewöhnlichen Erfindergeist. Mit seinen 42 Jahren nennen ihn Freunde mitunter den ‚Daniel Düsentrieb‘ von Friedrichshafen, so eine Pressemitteilung. Der Mann nennt bis heute satte 120 Patente sein eigen. Seine neueste Errungenschaft, eine Mini-Windkraftanlage für Ecken von Gebäuden, wurde sogar auf dem Genfer Erfindersalon ausgezeichnet. Dieses Windrad verspricht, in Zukunft umweltfreundliche Energie platzsparend an Häusern zu liefern. Doch eines seiner jüngsten und faszinierendsten Projekte ist zweifellos der Jet-Antrieb für Windsurfbretter. Mit einem innovativen Board, das als Hydrofoil-Board bekannt ist, plant er mit dem Motor förmlich über der Wasseroberfläche zu schweben.

Die Entwicklung des neuartigen Jet-Antriebs erfolgte, wie auch bei seinen zahlreichen anderen patentierten Erfindungen, in seiner bescheidenen Werkstatt in Friedrichshafen-Ailingen. Auf gerade einmal zwei Quadratmetern erschafft er dort Großartiges. Über die Jahre hinweg hat er ein beeindruckendes Arsenal an Werkzeugen, Schrauben und Baumaterialien angehäuft. Nichts davon wird verschwendet; alles wird aufbewahrt und in akribisch geordneten Schubladen und Boxen aufbewahrt.

Für Viktor Rakoczi ist das Erfinden weit mehr als nur ein Streben nach Erfolg. Das eigentliche, urwüchsige Innovieren und das kontinuierliche Dazulernen bedeuten ihm mindestens genauso viel. Jedes Mal, wenn er an einem neuen Projekt arbeitet, ist es für ihn ein aufregendes Erlebnis. Zudem ist die ultimative Belohnung die Bestätigung, wenn eine seiner Ideen tatsächlich funktioniert.

Das Hydrofoil-Board, das von Rakoczi entwickelt wurde, hat das Potenzial, die Welt des Windsurfens zu revolutionieren. Die Idee, scheinbar über dem Wasser zu schweben, während man auf einem Surfbrett steht, ist faszinierend. Dies könnte nicht nur den Wassersportlern ein aufregendes Erlebnis bieten, sondern auch eine umweltfreundlichere Art der Fortbewegung auf dem Wasser ermöglichen. Mit seinem unermüdlichen Innovationsgeist zeigt Viktor Rakoczi einmal mehr, wie bahnbrechende Erfindungen unser Leben positiv verändern können.

Anbaugeräte für Surfbretter

Die Welt der Surfbretter und Wassersportarten entwickelt sich ständig weiter. Neben dem Hydrofoil-Board gibt es bereits andere Antriebsformen, wie beispielsweise Elektromotoren, die auf Surfbrettern angebracht werden können. Diese Elektromotoren bieten eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Benzinmotoren und ermöglichen ein leises und emissionsfreies Surfen auf dem Wasser.

Viktor Rakoczi

Insgesamt zeigt die Geschichte von Viktor Rakoczi und seiner jüngsten Erfindung, wie die Leidenschaft für das Erfinden und folglich die kontinuierliche Suche nach innovativen Lösungen dazu führen können, dass Menschen die Grenzen des Möglichen erweitern. Wir dürfen gespannt sein, welche aufregenden Entwicklungen die Zukunft für die Welt der Wassersportarten bereithält. Bzw. inwieweit der gute Viktor Rakoczi hier eine Rolle spielen wird. Wer jetzt ein Bewegtbild sucht, here we go:

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28/2023 Key Controller: Gewissheit, ob man wirklich abgeschlossen hat

Der Key Controller ist eine ideale Lösung des ‚Hab-ich-eigentlich-abgeschlossen-Problems‘. Die Innovation verbindet Schlüssel mit Schließzylinder. Sobald abgeschlossen ist dokumentiert dies eine rote, erhabene Nase. Der Key Controller lässt sich ohne handwerkliche Sonderbegabung an bestehenden Schlössern und Schlüsseln nachrüsten.

Die Gewissheit, ob die Haustür wirklich verschlossen ist, kann mitunter eine Herausforderung darstellen. Hier kommt der Key Controller ins Spiel, eine praktische Innovation, die diese Unsicherheiten beseitigt. Mit diesem System wird auf einen Blick am Schlüssel angezeigt, ob die Haustür abgeschlossen ist oder nicht.

Die Funktionsweise des Key Controllers ist simpel: Sowohl der Haustürschlüssel als auch das Türschloss werden mit dem Key Controller System ausgestattet. Die Schlüsselkappe, die eine Anzeige enthält, wird direkt auf den Schlüssel gesteckt. Am Türschloss wird ein passender Aufsatz angebracht, der über eine markante Erhebung verfügt, oft als ‚Nase‘ bezeichnet.

Wenn Sie den Schlüssel ins Schloss stecken und es abschließen, berührt die Nase am Schloss das Sichtfeld auf dem Schlüssel. Die Drehbewegung beim Abschließen schiebt die „Nase“ in eine Richtung, und die Anzeige wird rot, was bedeutet, dass die Tür verschlossen ist. Beim Öffnen der Tür erfolgt eine Drehbewegung in die Gegenrichtung und die Anzeige im Sichtfeld ändert sich auf grün, was signalisiert, dass die Tür geöffnet ist.

Kontrolle über Türschloss

Der Key Controller bietet eine mobile Türversperrungsanzeige, die es Ihnen ermöglicht, den Verschlusszustand jederzeit zu überprüfen. Wenn Sie sich später unsicher sind, ob Sie die Tür abgeschlossen haben, genügt ein Blick auf den Key Controller zur Bestätigung.

Neben der praktischen Gewissheit erhöht der Key Controller auch die Sicherheit. Die mobile Türversperrungsanzeige ermöglicht eine bessere Kontrolle des Verschließens und verringert das Risiko, dass die Tür versehentlich offengelassen wird.

Die praktischste Türversperrungsanzeige

Darüber hinaus ist diese Innovation eine kostengünstige Lösung im Vergleich zu umfangreichen Smart Home Systemen. Der Key Controller kann problemlos an bestehenden Schlössern und Schlüsseln nachgerüstet werden und erfordert keine Fachkenntnisse zur Installation. So kann nahezu jede Tür mit dem Key Controller ausgestattet werden.

Der Key Controller verleiht Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Haustür stets sicher verschlossen ist, und das zu einem Bruchteil der Kosten, die mit anderen Sicherheitssystemen verbunden sind. Mit diesem innovativen System haben Sie die Kontrolle über die Sicherheit Ihrer Tür immer direkt in der Hand.

27/2023 Dripoff-Pad soll Tropfwasser-Problem von Toilettenbürsten lösen

Das Dripoff-Pad ist eine Idee, die jüngst bei der Erfinder-Show Höhle der Löwen vorgestellt wurde. Das Pad will ein alltägliches Badezimmerproblem lösen. So soll damit das Tropfwasser von WC-Bürsten minimiert bzw. unterbunden werden. Aber der Reihe nach.

Die Story hinter dem drip-off Pad. Als sich die Initiatoren Agnes Bings und Jan Dülken sich kennenlernten, tauschten Sie sich über Probleme und kleinere Hürden des Alltags aus. Dülken will erwähnt haben, wie ärgerlich es für ihn sei, wenn beim Gebrauch von WC-Bürsten Wasser auf die Toilettenbrille oder den Boden spritze. Noch unhygienischer werde es für ihn, so Dülken weiter, wenn sich Restwasser im WC-Bürstenhalter sammele. Das ‚Dripoff-Pad‚ soll diese Probleme lösen.

Die Lösung Dripoff Pad

Das Pad besteht aus speziellem Filterpapier und speziellem Granulat, das es ermöglicht, sich in nahezu jeden WC-Bürstenhalter einzupassen. Die Anwendung sei kinderleicht. Das Pad wird in den WC-Bürstenhalter platziert. Wenn es nach einiger Zeit blau verfärbt ist, wissen Sie, dass es Zeit für den Austausch ist. Je nach Wassermenge halte das Pad normalerweise drei bis fünf Tage.

Neben der offensichtlichen praktischen Funktion des Dripoff Pad, das unerwünschtes Tropfwasser verhindert, bietet es auch einen angenehmen Nebeneffekt: Es reduziert die Geruchsbildung, da die Keimbildung gehemmt wird. Darüber hinaus verströmt das Pad einen dezenten Zitronenduft. Die Gründer Bings und Dülken sehen das Dripoff Pad als äußerst vielseitige Lösung, die nicht nur in privaten Haushalten, sondern auch in Hotels eine bedeutende Rolle spielen könne. Das neuartige Pad gewährleiste nicht nur Hygiene und Sauberkeit, sondern trage auch zu einem insgesamt angenehmeren Badezimmer-Erlebnis bei.

Dripoff Pad Eckdaten

Die kreativen Köpfe hinter dem Produkt Dripoff Pad sind wie erwähnt Agnes „Agi“ Bings und Jan Dülken. Deren junges Unternehmen hat seinen Sitz in Düren. Das Dripoffpad ist in verschiedenen Mengen erhältlich und zwar in Packungen mit 10, 30 oder 50 Stück. Die Preisspanne erstreckt sich von 4,99 Euro bis 22,90 Euro.

Wir attestieren der schönen Erfindung Dripoffpad eine gute Zukunft, insbesondere weil es sich um eine Problemlösung für alle Haushalte rund um den Globus handelt. Es löst ein alltägliches Badezimmerproblem. Mit seiner Benutzerfreundlichkeit, vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und der Fähigkeit, Hygiene und Sauberkeit zu gewährleisten, verdient es einen festen Platz in jedem WC-Bürstenhalter. Weitere Informationen unter der Website der Innovatoren und Macher dripoff.

26/2023 Innovative Job-Plattform für Mütter erfunden

Die innovative Job-Plattform FreeMOM wurde von Lena Pieper und Anika Schmidt ins Leben gerufen und ist speziell auf die Bedürfnisse von berufstätigen Müttern ausgerichtet, da die Gründerinnen selbst zu dieser Zielgruppe gehören.

Die Wiedereingliederung ins Berufsleben nach der Elternzeit gestaltet sich oft als Herausforderung. Berufstätige Mütter sehen sich mit einer Reihe von Problemen konfrontiert, darunter geringere Gehälter, eingeschränkte Aufstiegschancen und ein begrenzter Einfluss auf ihre berufliche Entwicklung. Statistiken zeigen, dass etwa 40 Prozent der Mütter mit Kindern unter drei Jahren weniger als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Doch nur zwölf Prozent sind mit dieser Situation zufrieden. Gleichzeitig herrscht in vielen Branchen ein akuter Mangel an Fachkräften, mit über 800.000 offenen Stellen. Laut einer der Gründerinnen würde dieser Fachkräftemangel bis 2030 zu einem prognostizierten Wirtschaftsschaden von über 500 Milliarden Euro führen. Würden alle Mütter mehr Freiheit in der Bestimmung ihrer Arbeitzeiten haben, gäbe es augenblicklich 840.000 weniger freie Stellen in Deuschland.

Funktionen der innovativen Job-Plattform

FreeMOM bietet eine Plattform, auf der selbständige Mütter und familienfreundliche Unternehmen miteinander in Kontakt treten können. Die Plattform ermöglicht es den Müttern, sich für flexible Projekte zu registrieren, die ihren Qualifikationen und Zeitplänen entsprechen. Bei der Registrierung geben die Mütter Details wie ihre Qualifikationen, ihren gewünschten Stundensatz und ihre verfügbaren Arbeitsstunden an. Ein intelligenter Algorithmus wertet diese Informationen aus. Dieser vermittelt die passenden Profile an die ausgeschriebenen Projekte. „FreeMOM“ bietet Unternehmen Zugang zu hochqualifizierten Expertinnen in Bereichen wie Projektmanagement, Personalwesen, Recht, Finanzen und IT.

Die Plattform mit Sitz in Gerstungen strebt danach, das Leben berufstätiger Mütter zu erleichter. Sie bietet ihnen die Möglichkeit, Projekte zu finden, die zu ihren Lebensumständen passen. Auch um die Zahlungsabwicklung zwischen den selbständigen Müttern und den Unternehmen kümmert sich diePlattform. Dadurch wird der Prozess für alle Beteiligten reibungslos gestaltet.

Gebrauch der Job-Plattform FreeMOM

Die Nutzung der Plattform ist für Mütter kostenlos, während Unternehmen, die Fachkräfte über FreeMOM einstellen, eine Servicegebühr in Höhe von 15 Prozent zahlen. Die Gründerinnen von FreeMOM, Lena Pieper und Anika Schmidt, sind speziell an den Bedürfnisse von berufstätigen Müttern interessiert, da sie selbst zu dieser Zielgruppe gehören.
Zusätzliche Informationen zur Plattform und die Möglichkeit zur Registrierung finden sich auf der Website unter freemom.de  sowie auf Instagram unter freemom.freelance.

25/2023 Neu: Nachführsystem für stärkere Balkonkraftwerke

Die Idee von Nachführungssystemen für Balkonkraftwerke ist nicht neu. Diese Systeme sind darauf ausgerichtet, Solarmodule in Richtung der Sonne zu bewegen, um die Erträge aus verschiedenen Winkeln optimal zu nutzen. Bisher waren solche Systeme jedoch oft zu kostspielig, was sie für Besitzer unattraktiv machte. Doch das könnte sich bald ändern, da zwei findige Tüftler eine erschwingliche Lösung entwickelt haben.

Balkonkraftwerke bieten die Möglichkeit, kostengünstig eigenen Strom zu erzeugen, wobei ihr Ertrag stark von ihrem Standort und der Ausrichtung der Solarmodule abhängt. In Deutschland haben zwei Innovatoren ein eigenes System entwickelt, das die Effizienz von Balkonkraftwerken steigert. Die beiden deutschen Entwickler haben gemeinsam an einer kostengünstigen Lösung gearbeitet, um die Ausbeute von Solarpanels zu steigern.

Nachführungssystem Solarfolger|/h2>
Ihr Produkt, genannt Sonnenfolger, ist ein einfaches Nachführungssystem für kleine Solarpaneele mit einer Leistung von bis zu 100 Watt. Es besteht aus einem Mikrocontroller und einer App-Anbindung. Der Sonnenfolger muss nur einmal am Tag eingestellt werden, danach verfolgt er die Sonne über den gesamten Tag hinweg. Dies führt zu einer deutlichen Steigerung des Ertrags. Die Macher konstatieren, dass eine jährliche Ertragssteigerung von bis zu 50 Prozent möglich sei.

Ein Unternehmen aus Aschaffenburg habe bereits Interesse an diesem innovativen System, so eine Pressemitteilung. Die Anwendung des Sonnenfolgers auf größere Balkonkraftwerke oder Dachanlagen könnte die Stromerzeugung erheblich erhöhen, möglicherweise von 350 bis 800 kWh auf 525 bis 1.200 kWh pro Jahr. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden deutschen Entwicklern und dem Solarunternehmen aus Aschaffenburg könnte eine kostengünstige Lösung für größere Systeme hervorbringen. Diese Entwicklung ist vielversprechend, da viele Bastler bereits ähnliche Systeme entwickelt haben, die jedoch oft zu komplex für den Eigenbau sind. Wenn mehr Menschen kreative Lösungen für Nachführungssysteme entwickeln, könnten die Preise in naher Zukunft sinken.

Derzeit sind Nachführungssysteme noch nicht besonders rentabel. Sie sind in der Regel für kleinere Module ausgelegt und kosten oft mehrere hundert Euro, was sie teurer macht als einige Mini-PV-Anlagen. Diese hohen Kosten machen die Anschaffung für Besitzer von Balkonkraftwerken unattraktiv. Eine kostengünstige Lösung für größere Anlagen könnte dies jedoch ändern und die Nutzung von Nachführsystemen für viele Haushalte attraktiv machen. Damit könnte ein höherer Ertrag bei Balkonkraftwerken häufiger realisiert werden.

24/2023 Innovativer Münzautomat – Kleingeld-Wechsler erleichtert Geldbeutel

Auf Facebook wird derzeit ein Innovativer Münzautomat gelobt, mit dem man Kleingeld wechseln kann. Besagter Automat und Geldbeutel-Erleichterer steht neuerdings bei Kaufland, Vorgänger gebe es bereits seit 2016,so eine Pressemitteilung.

Eine Kundin von Kaufland sei begeistert über einen Automaten, der den Geldbeutel leichter macht, so eine Pressemitteilung. Zusammen mit diesem Lob teilte sie ein Bild des Münzautomaten auf Facebook.

Mit diesem kann man überschüssiges Kleingeld loswerden. Wie auf dem Gerät von „Coinstar“ zu lesen ist, ermöglicht der Automat, überschüssige Münzen sinnvoll zu verwenden. Obwohl diese Innovation nicht brandneu ist, gab es solche Automaten vor einem Jahrzehnt tatsächlich noch nicht in Deutschland.

Die Geschichte des Automaten

Im Jahr 2016 wurde der erste Automat in Krefeld, Nordrhein-Westfalen, aufgestellt, nachdem der allererste Prototyp im Jahr 1992 in San Francisco, Kalifornien, USA, erprobt wurde. Damals hatten Studenten laut der Webseite des Unternehmens Coinstar die Vision, „einen einfachen und bequemen Weg zu entwickeln, Kleingeld eintauschen zu können ohne das lästige Sortieren, Rollen und zur Bank bringen.“

Die „Coinstar“-Maschine bei Kaufland

Eine Kundin berichtet: „Ich war diese Woche mal wieder im Kaufland nach langer Zeit.“ Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland vor einem Jahrzehnt hätte sie keine bahnbrechenden Gesetze oder Ideen gesehen – bis sie eben bei Kaufland war. Der Automat bzw. Münzautomat stelle für sie die erste innovative Idee seit einem Jahrzehnt dar. Sie lobt die Maschine und hofft, dass sie dauerhaft im Laden verfügbar bleibt.

Innovativer Münzautomat: Weltweite Aufmerksamkeit

Diese Idee begeistert nicht nur die Kundin bei Kaufland. Weltweit ist sie ein großer Erfolg, und es gibt derzeit 23.000 Automaten weltweit, davon 2.000 in Deutschland. Nicht nur Kaufland, sondern auch andere Einzelhändler wie Edeka und Rewe bieten die Coinstar-Automaten an.

Obwohl Kaufland auf den Beitrag der Kundin in den sozialen Medien reagiert, gibt das Unternehmen keine konkreten Zusagen darüber, ob der Automat oder die Zusammenarbeit mit Coinstar dauerhaft sein wird. „Es freut uns sehr, dass du den Coinstar-Automaten magst.“, schreibt Kaufland nur. Hoffentlich bleibt der Automat der Kundin erhalten, und es vergeht nicht erneut ein Jahrzehnt, bis ihr wieder eine Idee gefällt.

23/2023 Tragbare Clip-Maus – Computermaus am Finger tragen

Bei der „wearable Clip-Maus“ handelt es sich um eine revolutionäre Alternative der allseits bekannten Computermaus, die am Finger angebracht wird und dadurch eine Bedienung ohne Mauspad ermöglicht. Ansonsten funktioniert die neue Erfindung ähnlich wie die altgewohnte Variante.

Seit Anfang des Jahres 2022 arbeitet ein talentiertes Designteam aus Berlin an der Entwicklung einer „Clip Mouse“, welche an den Fingern getragen wird. Dieses bahnbrechende Konzept stellt eine neue Möglichkeit zur Interaktion mit Computern dar und bietet eine innovative Alternative zur traditionellen Computermaus. Auf diese Weise wird die Notwendigkeit eines Mauspads eliminiert, was die Bedienung so attraktiv macht.

Funktion der tragbaren Computermaus

Auf den ersten Blick würden die meisten Menschen wahrscheinlich nicht vermuten, dass es sich um eine Maus handelt. Ihre Form erinnert an ein liegendes „U“ und sie wird über die Zeige- und Mittelfinger des Benutzers geschoben, was eine einzigartige Bedienung ermöglicht.

Die Bedienung erfolgt durch Fingerbewegungen, die dem Verhalten bei einer herkömmlichen Maus ähneln: Handbewegungen bewegen den Cursor, Fingerbewegungen ermöglichen das Scrollen und Klicken sowie weitere Funktionen.

Ein integrierter Beschleunigungsmesser erfasst horizontale Bewegungen der Maus und überträgt sie über Bluetooth an den Computer. Da keine optischen Komponenten vorhanden sind, ist kein Mauspad oder eine andere Oberfläche erforderlich.

Die Unterscheidung zwischen Links- und Rechtsklick-Bewegungen erfolgt an der unteren Strebe des „U“ durch Berühren eines eingebauten Touchscreens mit den Unterseiten der Finger. Diese Besonderheit könnte beim Tippen auf der Tastatur stören, aber die Clip Mouse bietet eine Lösung: Ein seitlich angebrachter Knopf ermöglicht es den Benutzern, die Maus bei Bedarf zu deaktivieren. Derselbe Knopf bringt auch den Cursor in die Mitte des Bildschirms zurück.

Verfügbarkeit der neuartigen Computermaus

Das revolutionäre Eingabegerät weist gewisse Ähnlichkeiten mit Apples Magic Mouse auf, was seine Leistung und Funktionalität betrifft. Um die Finanzierung für die Produktion der ersten Charge zu sichern, haben die Entwickler kürzlich eine Kickstarter-Kampagne gestartet.
Die Clip Mouse wird voraussichtlich ab Oktober 2023 ausgeliefert, und der Preis ist äußerst attraktiv, bei nur 59 Euro pro Einheit. Bei einem solch günstigen Preis ist diese neuartige Computermaus zweifellos ein Schnäppchen.

Die Clip Mouse wird über USB geladen und bietet mit einer einzigen Ladung eine beeindruckende Betriebsdauer von etwa 50 Stunden.

Es bleibt abzuwarten, inwiefern sie den Alltag der Benutzer beeinflussen wird, immerhin hat dieses innovative Eingabegerät das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Computer verwenden, zu revolutionieren und könnte sich als äußerst praktisch erweisen.

22/2023 Innovative Solarstrom-Folie – mehr e-Auto Reichweite

Ein Forschungsteam um Sebastian Neven-du Mont und Martin Heinrich wollen eine bahnbrechende Erfindung gemacht haben. Ihre Solarstrom-Folie soll auf e-Autos appliziert Energie erzeugen und die Reichweite von Fahrzeugen deutlich vergrößern. Das Vorhaben aus Baden-Württemberg soll auf der Automesse IAA Mobility in München ab dem 5. September vorgestellt werden.

Eine Solarstrom-Folie auf Autodach und -motorhaube soll schon bald den Markt der e-Mobile revolutionieren. Die Idee hinter der Technologie basiert auf der bereits gängigen Praxis, Mini-Solarkraftwerke auf hauseigenen Balkonen zu nutzen. Das Team aus Freiburg hat diese Konzeption erweitert, um die Sonnenenergie auch auf Automobilen zu nutzen. Die Hoffnung liegt nun darauf, einen Automobilhersteller zu finden, der sich für die Serienproduktion der energetischen Folien interessiert.

Die innovative Solar-Folie zeichnet sich durch ihre Effizienz aus. Durch eine spezielle Schicht aus winzigen Solarzellen, die auf das Autodach und die Motorhaube aufgebracht wird, wird Solarstrom erzeugt. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen, wie teuren gläsernen Auto-Dächern mit eingebauten Solarzellen, präsentiere sich die Solar-Folie aus Freiburg als revolutionär, so eine Pressemitteilung. Eine schmale, schwarze Schicht mit winzigen Solarzellen wird auf die Autokarosserie aufgeklebt. Anschließend erfolgt die sogenannte MorphoColor-Laminierung, die durch subtile Spiegelungseffekte die Farbe des Autos wiedergibt und somit nahtlos in das Design integriert.

Die wirtschaftliche Umsetzung dieser Technologie zeigt vielversprechende Aussichten. Projektleiter Dr. Heinrich konstatierte einer Pressemitteilung zufolge, dass sich die Herstellungskosten in der Serienproduktion lediglich auf 100 bis 150 Euro belaufen. Monatelange Tests wurden Angaben der Innovatoren zufolge am privaten Fahrzeug eines Teammitglieds durchgeführt, einem über 15 Jahre alten VW Polo. Die Ergebnisse zeigten, dass rund zwei Drittel des erzeugten Stroms vom Autodach und der Rest von der Motorhaube stammen. Bei Elektroautos kann die gewonnene Energie direkt in die Batterie eingespeist werden. Die potenzielle Leistungsfähigkeit der Solarzellen-Folie ist beeindruckend: Über das Jahr verteilt könnte sie ausreichend Energie für eine Strecke von rund 4000 Kilometern liefern, was einer Reise von Stuttgart in den Süden Spaniens und zurück entspricht. Diese Innovation könnte Elektrofahrern jährliche Einsparungen von etwa 500 Euro bei den Strom-Ladekosten ermöglichen.

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21/2023 Solardachziegel: Pfiffige Stromerzeugung plus Klimatisierung

Solardachziegel aus Deutschland? Der Erfinder Peter Hakenberger produziert mit seinen schlauen Ziegeln nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Das innovative Konzept könnte nicht nur die Bauindustrie revolutionieren.

Eine unsichtbare Solaranlage, die nicht nur Strom erzeugt, sondern auch das Haus klimatisiert – diese visionäre Idee setzt das rheinländische Unternehmen Paxos mit seinen innovativen Solardachziegeln um. Die bahnbrechende Technologie verwandelt das Hausdach nicht nur in einen Stromerzeuger, sondern bietet zudem die Möglichkeit, Wärme für eine integrierte Wärmepumpe zu liefern. Dieses Konzept zielt darauf ab, den Energieverbrauch für die Klimatisierung erheblich zu reduzieren. Aber wie funktioniert das genau?

Die Solardachpfannen des Tüftlers Peter Hakenberg ähneln herkömmlichen Dachziegeln und könnten daher besonders für Hausbesitzer attraktiv sein, die aus ästhetischen oder Denkmalschutzgründen bisher von der Installation herkömmlicher Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen abgesehen haben. Ein wegweisendes Forschungsprojekt soll nun den letzten Schritt zur Marktreife dieses Konzepts einleiten. Ein wichtiger Aspekt dieser Solardachpfannen ist die Tatsache, dass sie nicht nur elektrische Energie erzeugen, sondern auch beträchtliche Wärmemengen liefern. Aus diesem Grund wurde auch eine Luft-Wärmepumpe integriert. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigte sich mit der Verknüpfung beider Systeme und entwickelte eine entsprechende Strategie. Um sicherzustellen, dass die in Serie geschalteten Solardachpfannen auch bei Verschattung maximale Leistung erbringen, wurden spezielle Mikrokonverter entwickelt.

Die Paxos-Ziegel können modular anstelle herkömmlicher Dachziegel auf dem Hausdach installiert werden. Jeder dieser Ziegel misst etwa 38x54x9 Zentimeter und kann eine Leistung von bis zu rund 30 Watt erzeugen. Da die Leistung von Solarzellen bei hohen Temperaturen abnehmen kann, erfordert dieses System eine ausgeklügelte Kühlung. Üblicherweise werden Solarziegel so montiert, dass sie von der umgebenden Luft umströmt werden und dadurch indirekt gekühlt werden. Das innovative Konzept von Paxos geht jedoch noch einen Schritt weiter. Die warme Luft, die bei der Kühlung der Solarziegel entsteht, wird nicht einfach abgeführt, sondern gezielt unter den Ziegeln weitergeleitet. So wird diese Wärmeenergie genutzt und über ein Rohr an eine angeschlossene Luft-Wärmepumpe weitergegeben. Dies ermöglicht eine effizientere Betrieb der Wärmepumpe und trägt zur Energieeinsparung bei.

Bereits im Jahr 2022 unterzog die Technische Hochschule Köln dieses System einem umfassenden Test. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die Solardachziegel von Paxos sollen nicht nur bis zu 98 Prozent der Leistung herkömmlicher Solaranlagen erbringen können, sondern auch den Energieverbrauch der angeschlossenen Luft-Wärmepumpe um bis zu 25 Prozent senken. Interessierte müssen jedoch noch etwas Geduld aufbringen, da Paxos in Zusammenarbeit mit der TH Köln weiterhin an der Serienreife dieser wegweisenden Technologie arbeitet. Interessant? Hier gibt’s mehr Fakten:

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20/2023 Innovatives Bauen: Nachhaltiger Baustoff aus Pilzgeflecht und Wolle

Die Suche nach umweltfreundlichen Baumaterialien hat Wissenschaftler weltweit angetrieben, innovative Lösungen zu entwickeln. In diesem Kontext wurde kürzlich ein wegweisendes Verfahren vorgestellt, das die Herstellung eines robusten Pilzkomposit-Materials ermöglicht.

Forscher haben eine Methode entwickelt, um einen besonders nachhaltigen Baustoff auf Pilzbasis herzustellen. Dabei wird ein pasten-ähnlicher Grundstoff mithilfe eines gestrickten Wollgewebes stabilisiert, welches anschließend von Pilzgeflecht durchdrungen wird. Eine Forschungsgruppe der Universität Newcastle berichtet in der Fachzeitschrift Frontiers in Bioengineering and Biotechnology, dass das Ergebnis deutlich widerstandsfähiger sei als andere Pilzkomposit-Materialien. Es erreiche jedoch noch nicht die Festigkeit von Holz.

Die Herausforderung bei der Herstellung fester formgebender Teile lag bisher darin, dass Pilze nicht ausreichend Sauerstoff erhielten und somit nicht optimal wuchsen. Scott und ihr Team experimentierten daher mit einem gestrickten Gewebe aus Merinowolle, welches genügend Luft an das Substrat lässt, in dem der Pilz gedeihen kann. Hinweis: Eine wichtige Eigenschaft von Pilzen ist ihre Fähigkeit, in eine vorgegebene Form hineinzuwachsen, ohne Nähte oder Verbindungen zu benötigen.

Die Stricktechnologie biete im Vergleich zu anderen textilen Verfahren den großen Vorteil, dreidimensionale Strukturen ohne Nähte und ohne Abfall zu erzeugen, zitiert man eine Mitteilung des Fachmagazins. Designer waren ebenfalls in das Forschungsprojekt involviert und entwarfen eine eigenständige Struktur mit Parabel-Bögen. Diese sei 180 Zentimeter hoch und besitze einen Durchmesser von zwei Metern. Die Struktur wurde durch die gestrickte Form ermöglicht, kombiniert mit einer Paste, die Nährstoffe, Stützstrukturen und Wasser für das Pilzwachstum bereitstellt.

Die besagte Paste besteht aus Buchenholz-Sägemehl, Papierfaserklumpen, Papiermehl, dem Mehrfachzucker Xanthan, Glycerin und über 75 Prozent Wasser. Sie wird mithilfe einer Injektionspistole in den gestrickten Schlauch eingebracht und gleichmäßig verteilt. In den ersten acht Tagen befand sich dieser Schlauch mit der Paste in einer Plastikstruktur, um die vorgegebene Form beizubehalten. Nach dem Entfernen der Plastikform konnte der Pilz der Art Ganoderma lucidum (Deutsch: glänzender Lackporling) kräftig wachsen. Bevor er Fruchtkörper ausbilden konnte, wurde er getrocknet und bildete mit den verbliebenen Bestandteilen der Paste das Pilzkomposit-Material.

In verschiedenen Versuchen untersuchten die Forscher die Eigenschaften der fertigen Substanz. Das aus der Paste entstandene Material wies eine höhere Dichte und bessere mechanische Eigenschaften auf als ein Pilzkomposit-Stoff, bei dem der Pilz ausschließlich auf Basis von Buchenholz-Sägemehl gewachsen war. Ein Pilzkomposit-Material, das ohne das gestrickte Gewebe gewachsen war, wies beim Trocknen Risse auf und verlor an mechanischer Stärke. Die Merinowolle im gestrickten Gewebe sorgte offenbar für eine gleichmäßigere Schrumpfung während des Trocknungsprozesses, wodurch starke Verformungen vermieden werden konnten.

Die Idee des Pilz-Baustoffs ist viel versprechend, muss aber noch vielfach optimiert werden. Neben den Material-Eigenschaften gelte es nun, den beschriebenen Herstellungsprozess auch wirtschaftlich zu optimieren.

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