Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: fahrrad

14/2022: AirBell

Dass Fahrräder in Städten oft geklaut werden ist jeden bekannt. Um dem entgegenzuwirken und die Besitzer zu schützen wurde die AirBell ins Leben gerufen.

Mit der Markteinführung der AirTags 2021 ist das Bluetooth-Tracking wieder top aktuell geworden. Seitdem wurden um die Airtags herum viele nützliche Gadgets entwickelt, die das Leben erleichtern sollen. Die AirBell, eine normale Fahrradklingel mit integriertem AirTag, bietet nun eine clevere Möglichkeit sein Fahrrad zu schützen.

Der Einsatz der AirBell

Die Lieferung und Installation der AirBell ist so simpel gehalten wie nur möglich. Sie kommt in einer kleinen Kunststoffverpackung mit einer Art Schraubenzieher zur Befestigung am Lenker. Weitere Auffälligkeiten hat die Klingel nicht – sie sieht einfach nur aus wie eine normale Fahrradklingel. Das macht sie so unauffällig und besonders, da niemand vermutet, dass sich hier ein AirTag zum Tracking versteckt, betont der Hersteller.  Zu betonen ist hierbei jedoch, dass der AirTag nicht im Lieferumfang der Klingel enthalten ist, sondern separat bestellt werden muss. Einen AirTag erhält man aktuell zu einem Preis um die 30€. Ist dieser Vorhanden, kann er dann einfach durch das Lösen des oberen Teils der Klingel eingesetzt werden und ist nach Wiederverschluss nicht mehr sichtbar. Um das Tracking nun zu aktivieren, muss der AirTag mit der “Wo ist?” App auf dem IPhone verbunden werden. Ist das geschehen, sollte in jeder Umgebung ein solides Tracking-Ergebnis gewährleistet sein.

Für wen ist eine AirBell sinnvoll?

Vor allem bei Preisintensiveren Fahrrädern, die noch nicht anderweitig eine Trackingoption bieten, ist die AirBell eine gute Alternative. Zwar kann dadurch auch kein Diebstahl verhindert werden – man weis aber immerhin wo sich das Fahrrad befindet und kann es genaustens nachverfolgen. Für diese Sicherheit verlangt der Hersteller 25€, was nicht ganz billig aber angemessen scheint. Wer möchte kann die AirBell auch an anderen Fortbewegungsmitteln wie beispielsweise einem E-Scooter installieren. Zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer funktioniert die Klingel ebenso. Der Klang soll dabei ausreichend Laut sein.

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07/2022: Das Honbike

Das Honbike  könnte das praktischste derzeit verfügbare Fahrrad sein. Die Erfindung aus Japan überzeugt mit Ingenieurskunst und Design.

Das bereits patentierte e-Bike hat schon mehrere Preise gewonnen und ist dank Crowdfunding bald weltweit zu kaufen.

Was macht das Honbike so Einzigartig?

Die Besonderheit des Fahrrads ist dessen außerordentliche Handlichkeit. Das Honbike soll sich mit seinen 21 Kilogramm in nur 10 Sekunden zusammenfalten lassen. Im gefalteten Zustand betragen dessen Abmessungen nur noch 99 x 45 x 85 Zentimeter. Somit kann es leicht im Kofferraum eines Autos oder in der Bahn transportiert werden, ohne viel Platz zu verbrauchen. Damit das möglich ist, haben die Entwickler die Bauteilanzahl auf ein Minimum von 57 Teilen reduziert. So kann das E-Bike in nur 15 Minuten fertig zusammengebaut werden.  Auch Wartungs- und Reparaturarbeiten sollen somit einfach sein.

Weitere Daten des E-Bike

Neben einem höhenverstellbaren Sattel und Reifen, die mit Schnellverschlüssen innerhalb von kürzester Zeit herausgenommen werden können, überzeugt das Honbike mit seiner Antriebstechnologie. Laut Hersteller soll dieses System nämlich weit über 50.000 km Laufzeit ohne Wartungen oder Reparaturen erzielen. Weitere Features sind ein OLED Display, welches im Lenkrad verbaut ist und Informationen über Akkustand, Geschwindigkeit oder Reichweite gibt. Oder der Motor, welcher mit nur 1,9 kg der leichteste Nabenmotor seiner Art sein soll.

Das Honbike im Alltag

Trotz des leichten Akkus soll das Fahrrad eine Reichweite von 40 km elektrisch unterstütztem Fahren haben. Die Stärke der Motorunterstützung kann in fünf Stufen eingestellt werden. Das Rad unterstützt jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h und schaltet sich ab einer Neigung von 30 Grad automatisch ab. So sollen Unfälle verhindert und die Sicherheit des Fahrers verbessert werden.

Ab dem 25. Februar 2022 ist das Honbike auf der Crowdfunding Plattform Indiegogo in den Farben schwarz, rot-schwarz und weiß-schwarz erhältlich. Starten soll es mit einem Preis von ca. 1860 Euro. Später soll sich der Preis jedoch noch verdoppeln.

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76/2021: Steer Assist

E-Bikes werden immer mehr genutzt, insbesondere von älteren Menschen. Steer Assist soll jetzt auch für mehr Sicherheit auf dem E-Bike sorgen.

Steer Assist für mehr Sicherheit

Das E-Bike ist ein beliebtes und viel genutztes Fortbewegungsmittel geworden. Vor allem ältere Personen nutzten es viel. Doch das bringt eben auch Gefahren mit sich. Da E-Bikes oftmals schnell beschleunigen können, hat so mancher sein Fahrrad nicht mehr unter Kontrolle und es kommt zu immer mehr Unfällen, die vor allem bei den hohen Altersgruppen zu schwerwiegenden Verletzungen führen können. Deshalb haben niederländische Forscher in Zusammenarbeit mit der TU Delft nun Steer Assist entwickelt, mithilfe dessen Stürze verhindert werden sollen.

Die Funktionsweise von Steer Assist

Ähnlich wie bei Autos, die heutzutage jegliche Sicherheitssysteme besitzen, sollen auch Fahrräder sicherer für den Straßenverkehr gemacht werden. Steer Assist ist ein Prototyp, der sich automatisch um die Stabilisierung des Lenkrads kümmert. Das geschieht durch einen Motor, der direkt am Lenker integriert ist. Kommt der Lenker nun in eine zunehmend gefährlich schiefe Lage, so greift der Motor ein und richtet den Lenker erneut aus. Steer Assist sollte im besten Fall also unaufmerksame Fahrradfahrer und langsame Reaktionszeiten ausgleichen. So sollen viele schweren Verletzungen oder sogar Tode im Straßenverkehr gerettet werden.

Probleme des Motors

Da das Produkt bisher jedoch nur ein Prototyp ist, liegen auch noch einige Probleme vor. Beispielsweise schaltet sich der Mechanismus derzeit nur bei geringen Geschwindigkeiten ein. Bei höheren Geschwindigkeiten kann der Motor noch keine Stürze verhindern, wie die Forscher berichten. Ebenfalls gibt es noch Probleme mit dem Gewicht. Da der Motor noch zu schwer ist, wirkt sich das auch auf das Fahrrad und dessen Lenkverhalten aus. So kann das Fahrrad schwerer t oder unhandlicher gelenkt werden. Auch ein ganz anderer Aspekt muss noch geklärt werden. Da das System auf den Lenker direkten Zugriff hat, müsste eine qualifizierte zentrale Stelle die Funktionsweise und Sicherheit des Gerätes prüfen.

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65/2021: BikeParker

Die Fahrradmobilität steigt seit 4 Jahren stetig an. Velovio hat sich mit BikeParker auf kreative Parkmöglichkeiten für die Zweiräder spezialisiert, die sich gut in das Stadtbild integrieren lassen.

Fahrradjahre

Im Jahr 2020 wurden 700.000 mehr Fahrräder verkauft, als im Jahr davor. Dies ist auch auf die mobilen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zurückzuführen, ebenso auf vermehrte Freizeitaktivitäten im Freien. Diesen Trend auszubauen und so häufiger das Fahrrad statt das Auto zu benutzten unterstützt inzwischen auch das Bundesverkehrsministerium. Bis 2030 sollen aus 1,5 gefahrenen Stunden im Schnitt pro Bürger 3 Stunden werden. Außerdem soll der Kauf von E-Bikes ähnlich gefördert werden, wie der von Bahntickets, so zumindest der zukünftige Plan.

Platzprobleme

Besonders in Großstädten wird die Platzsituation natürlich nicht besser, Fußgänger, Fahrradfahrer, PKW-Fahrer und die öffentlichen Verkehrsmittel koexistieren mehr oder weniger friedlich nebeneinander. Dabei spielt nicht nur der Ausbau von Fahrradwegen eine Rolle, sondern auch ausreichend Platz sowohl Autos als auch Fahrräder sinnvoll zu parken. Velovio ist ein Unternehmen, dass Fahrradparkständer entwickelt, die sich möglichst platzsparend in die Stadtumgebung integrieren lassen. Die Fahrräder werden nicht horizontal in einen Ständer geparkt, sondern vertikal. Das Ständermodell BikeParker Circle ist, wie der Name sagt, wie ein Kreis angeordnet. Die Circles können um Bäume oder Laternen bis zu einem Durchmesser von 0,7 Metern angeordnet werden. So entstehen auf nur 7 qm, 5 Plätze für Fahrräder und 5 integrierte Sitzmodule. Außerdem sind die Fahrräder durch ein umlaufendes Runddach vor herabfallenden Schmutz geschützt.

Innovationen in the making

Das Produktangebot von Velovio umfasst neben den vertikalen Parksystemen in Kreisform auch größere Module, welche elliptisch geformt sind. Außerdem können die Parkmodule durch praktische Features erweitert werden, wie E-Bike Ladestationen, Luftpumpen oder Werkzeug. Diese Erweiterungen sind allerdings aktuell noch in der Entwicklung und noch nicht auf dem Markt erhältlich. Ziel des Unternehmens ist es, Fahrräder und deren Parkmöglichkeiten in die Stadtgestaltung zu integrieren, sodass sie ein Teil davon werden.

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20/2021 InstaLock: Endlich ein sicheres Fahrradschloss?

Das Fahrrad irgendwo stehen lassen, um weiter durch die Stadt zu schlendern oder bei einem Kumpel zu übernachten? Vielen graut es davor. Berechtigt, denn es werden reichlich Fahrräder geklaut!

Um die 300.000 Fahrräder werden jährlich in Deutschland gestohlen. Alte Fahrräder, billige Fahrräder, aber eben auch neue und sehr teure. Besonders ärgerlich wird es bei E-Bikes, die gleich mal ein paar tausend Euro wert sind. Geübte Diebe können jedes beliebige Schloss innerhalb von ein paar Sekunden knacken und das Fahrrad entwenden. Würden in Zukunft viele Fahrradfahrer mit einem InstaLock ihren Drahtesel absperren, dann könnte die Diebstahlrate massiv nach unten gehen. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass es überhaupt nicht geknackt werden kann, jedoch erschwert es das Klauen drastisch. Falls es dann doch soweit kommen sollte, hat das InstaLock noch ein Ass im Ärmel.

Diebe verschrecken mit InstaLock

Die österreichische Erfindung namens InstaLock ist ein vernetztes Fahrradschloss mit einer Menge Vorteilen gegenüber uns bis jetzt bekannten Schlössern. Es schließt das Rad wie mit einer Zange mittels einer mechanischen Bremse ab. Dabei besteht das Gehäuse aus 2mm Aluminium, das vor sämtlichen Werkzeugen schützt. Der zweite Schutzmechanismus liegt in der Alarmanlage. Wird das Fahrrad unerlaubt bewegt oder wird versucht das Schloss zu knacken, dann tönt es eine unangenehm laute Sirene mit 120 dB aus. Das schreckt wirklich die meisten Fahrraddiebe ab! Sollte dies allerdings nicht der Fall sein, sendet das InstaLock ein GPS-Signal aus, mit dem die Polizei den Täter verfolgen kann. Aber wie krieg ich denn jetzt mein Fahrradschloss selber auf? Das Smartphone fungiert als Schlüssel, indem es per Bluetooth mit dem intelligenten Schloss verbunden ist. Es öffnet sich also, sobald man sich auf das Fahrrad zubewegt. Und was ist, wenn mein Handyakku unterwegs leer gegangen ist? Dann besteht immer noch die Möglichkeit es mit einem RFID-Chip zu öffnen. Das ist zwar alles wunderschön, aber preislich ist es für ein Fahrradschloss dann doch sehr teuer mit 290€. Das lohnt sich dann wirklich nur für höherwertige Fahrräder, vor allem auch E-Bikes. Aktuell kann es aber sowieso nur in Verbindung mit einem Solarbike erworben werden. Wir hoffen, dass wir uns ein Instalock in naher Zukunft auch für unsere Fahrräder kaufen können und so nicht immer um ein Diebstahl bangen müssen! Vielleicht ist es bis dahin auch schon günstiger!

11/2021 eelo Cyglo: Sicherheitsrucksack für Radfahrer

Da will man anstatt das Auto das Fahrrad nehmen, um erstens der Umwelt und zweitens sich selbst etwas Gutes zu tun und entscheidet sich dann aber aufgrund der Sicherheit im Verkehr doch dagegen. Ein Rucksack wird uns nun endlich im Verkehr sicherer machen!

Als Fahrradfahrer lebt man oft gefährlich. Vor allem natürlich in der Stadt. Autofahrer, die zu wenig Abstand beim Überholen lassen oder dem Rad die Vorfahrt nehmen. Oft sind aber auch die Radfahrer selbst schuld, wenn diese schlecht zu sehen sind oder auch mal gerne kreuz und quer fahren. So passieren jährlich tausende Unfälle.

Eelo Cyglo für sicheres Radfahren

Warum ist da nicht schon mal jemand früher draufgekommen? Ein Rucksack, der nicht nur Dinge von A nach B transportiert, sondern auch eine integrierte LED-Signalanzeige außerhalb dessen besitzt, womit bestimmte Verkehrszeichen angezeigt werden können. Der eelo Cyglo kann genau das! Er gibt Fahrradfahrern wieder Sicherheit, indem er dafür sorgt, dass sie als gleichgestellter Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden. Das LED-Panel ist nicht nur nachts, sondern auch tagsüber immer an während der Fahrt, denn es erhöht selbst am Tag enorm die Sichtbarkeit. Nicht zuletzt durch die knalligen Farben, in denen er verfügbar ist, hellblau und neongrün. Der Radfahrer kann über eine einfache runde Knopf-Fernbedienung, die universal an jeden Fahrradlenker angebracht werden kann, die vier verschiedenen Lichtmotive auswählen. Da wäre ein linker und ein rechter Blinker, ein Warndreieck und ein blinkendes Fahrrad-Zeichen. Autofahrer etc. haben nun also auch Kenntnis darüber, was der Radfahrer als nächstes vor hat, sei es z.B. Abbiegen. Die Hände bleiben also auch beim Motiv auswählen am Lenker und das ist gut so. So steht die Konzentration auf den Verkehr an erster Stelle. Aber das war nicht alles. Das LED-Panel ist mit einer intelligenten Bewegungssteuerung ausgestattet. Es erkennt, wenn der Fahrradfahrer anhält, er schaltet automatisch auf das Warndreieck, und wenn er weiterfährt, dann zeigt er wieder das blinkende Fahrradzeichen. Der eelo Cyglo macht seinen Job mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit, der über USB wieder aufladbar ist, sehr gut. Aber nicht nur diesen, auch als Rucksack ist er einfach durch und durch geeignet und bietet ausreichend Platz. Durch das verarbeitete Nylongewebe ist er super leicht und natürlich wasserfest. Soll er mal mitgenommen werden, kann er auf die Größe eines kleinen Tablets ohne Probleme zusammengefaltet werden. Mit dem eelo Cyglo Rucksack können sich nun endlich wieder mehr Leute in das Verkehrsgetümmel mit dem Fahrrad wagen!

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64/2019 Die “Drachenhaut” soll Radfahrer in Sekunden vor Regen schützen

Schnell mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch Zeit sparen. Sobald es regnet, kann das Ganze aber ziemlich unangenehm werden. Auch längere Regenjacken können Oberschenkel während der Fahrt meist nicht trocken halten. Die Drachenhaut soll genau für dieses Problem eine einfache und zugleich schnelle Lösung sein.

Die Drachenhaut soll Fahrradfahrer vor Wind und Regen schützen. Es ist eine Art Schürze, welche sich binnen weniger Sekunden anziehen lassen soll. Nachdem man die zwei Bänder wie eine Art Gürtel hinter seinem Rücken schließt, werden die anderen Endstücke am Lenker des Fahrrads befestigt. Auf diese Weise sollen die Beine der Radler trocken gehalten werden. Ist die sogenannte Drachenhaut einmal befestigt, bildet sie eine Art Minidach. Das Ganze ist aufgrund ihrer Form möglich. Anmutend des Namens ist der Regenschutz für Fahrradfahrer an einer Flügelform, wie sie ein Drache besitzt, angelehnt.

Schneller Schutz vor Regen

Die Drachenhaut lässt sich dabei gut und schnell verstauen. Dies soll auch der entscheidende Vorteil gegenüber normalen Regenhosen für Fahrradfahrer sein. Denn das Anziehen dieser soll laut dem Hersteller wesentlich aufwendiger sein. Viele Menschen bevorzugen vor allem in der Stadt das Rad, weil es wesentlich schneller ist. Vergeudet man jedoch die meiste Zeit sich optimal vor dem Regen während der Fahrt zu schützen, geht der gewonnene Zeitvorteil verloren. Aber auch mit ihrer schnellen Trocknung soll die Drachenhaut punkten können. Denn sie besteht aus silikonbeschichteten Ballonstoff. Das Material ermöglicht nicht nur Beständigkeit gegenüber Regen und Wind, sondern auch simples und schnelles Zusammenfalten.

Nachhaltige Materialien

Der Entwicklerin Sabine Feist war es dabei wichtig ressourcenschonendes und nachhaltiges Material zu verwenden. Der Ballonstoff war die umweltfreundlichste Variante, um dennoch genügend Schutz vor Regen bieten zu können. Die ersten Drachenhäute sollten aus diesem Grund in einer kleinen Näherei in Markdorf am Bodensee produziert worden sein. Für größere Serien sollte dann die Fairtrade-Näherei 3-Freunde in Betracht kommen.

Hauptzielgruppe der Drachenhaut sind insbesondere Fahrradfahrer aus der Stadt. Diese solle animiert werden trotz Regenwetter kleinere Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Aber ebenso wetterfeste Radfahrer sollen von der Drachenhaut profitieren können. Denn nasse Oberschenkel sind auf Dauer sehr unangenehm. Insbesondere wenn keine Möglichkeit besteht, die Kleidung zu wechseln.

Drachenhaut auch für Leihfahrräder

Sabine Feist, Architektin und Entwicklerin der Drachenhaut aus Konstanz, hatte bereits 2017 durch eine Crowdfunding-Kampagne Geld gesammelt. Dadurch sollte die erste Kleinproduktion starten können. Die Idee fand genügend Anklang, weshalb die Drachenhaut bereits über den eigenen Online-Shop bestellt werden kann. Aktuell hat sich an einer Variante für Leihfahrräder getüftelt. So möchte sie diese trotz Regen für potentielle Radfahrer attraktiv gestalten. Diese Variante der Drachenhaut ist fest am Leihfahrrad montiert. Dabei kann sie zum einem als Schutz des Sattels dienen, damit dieser bis zur Nutzung des Rades trocken bleibt. Während der Fahrt kann er dann seine eigentliche Funktion als Schutz der Beine des Fahrers verwendet werden. Zum anderen soll es auch möglich sein das Gepäck auf dem Leihfahrrad mithilfe der Drachenhaut vor der Witterung zu schützen. Wer sich diese Variante mal genauer ansehen oder sogar unterstützen möchte, kann dies bei der aktuellen Crowdfunding-Kampagne tun. Folgendes Video stellt die Ursprungsvariante der Drachenhaut genauer vor.

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