Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: erfindung (Seite 3 von 4)

14/2018 Watroprop – mit dem Minipropeller das Helm-Visier vom Regen sauber blasen

Ein Faktor, der Spaß und Sicherheit beim Motorradfahren erheblich einschränkt ist Regen. Bislang war es schwer und mit Sicherheitsrisiko verbunden, das natürliche Nass vom Visier zu entfernen. Das Problem will nun der Erfinder Albert Keller mit einer außergewöhnlichen Konstruktion lösen.

Motorradfahrer werden das Problem kennen: schlechte Sicht bei Regen zwingt des öfteren, das Helm-Visier mit dem Handschuh abzuwischen. Ein Zustand, dem der Kfz-Techniker-Meister Albert Keller nicht mehr länger zusehen wollte. So steckte der leidenschaftliche Motorradfahrer viel Akribie in die Entwicklung eines entsprechenden Regenschutzes. Entstanden ist eine propeller-artige Scheibe, die vom Fahrtwind angetrieben wird und mittels Zentrifugalkraft die Regentropfen von der Scheibe fegt. Im Ergebnis stehe tatsächlich ‚klare Sicht‘.

Die rotierende Scheibe kann einfach durch einen Saugnapf auf dem Visier befestigt werden und beschränkt ausdrücklich nicht die Sicht. Die Erfindung beschert dem Tüftler bislang durchwegs positive Resonanz. Eigenen Angaben zufolge gebe es bislang weltweit nichts vergleichbares, auch wenn man anderes vermuten würde. Zuletzt demonstrierte Keller die Schutzscheibe namens ‚Watropop‘ in der Pro7 Show ‚Das Ding des Jahres‘ vor einer breiten Öffentlichkeit. Das Gerät ist derzeit zu vergünstigten Markteinführungs-Konditionen für um die 46 Euro erhältlich. Die Geschichte haben wir auf Startup-Humor gefunden. Und so sieht das in Action aus:

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12/2018 Soundshirt: Das klingende Kleidungsstück soll auch Gehörlosen den Konzert-Genuss ermöglichen

Mit der Jacke zu hören – es klingt ziemlich futuristisch bzw. abgespaced, wofür da eine Innovation aus der Region Hamburg steht. Allerdings geht es hier faktisch um keine Spielerei sondern eine tolle Erfindung zur Steigerung der Lebensqualität von Gehörlosen.

Ein Oberteil bzw. T-Shirt, das schwingt und klingt und so gehörlosen Trägern ein fast echtes Sound-Erlebnis angedeihen lässt. Was für eine kreatibe, tolle Idee aus England. Dort wurde das ‚Soundshirt‘ entwickelt, das gerade in Form eines Prototypen in Hamburg im Einsatz ist. Die Trägerin und damit Testerin heißt Claudia Weyel und ist schon ein Leben lang gehörlos. Im Hamburger Konzerthaus könne sie dank des klingenden Shirts nun den ‚Nussknacker‘ von Tschaikowsky genießen. Die Londoner Modefirma CuteCircuit hat das „Sound Shirt“ kreiert.

Das Soundshirt ist eine sehr eng anliegende blaue Shirt-Jacke. Sie besteht aus Kunstfaser mit 16 Leuchtdioden und kleinsten Motörchen. Das Kleidungsstück empfängt die Töne aus zum Beispiel einem Konzertsaal über eine Staffette von acht Mikrofonen und transformiert diese durch eine spezielle Software drahtlos in Vibrationen. Diese nimmt dann der Träger entsprechend wahr und kann an einem Konzerterlebnis sehr schön teilnehmen.

Das alles ist ziemlich cool. Irgendwie haben wir bei dieser Innovation aber den Namen „Jung von Matt“ im Hinterkopf. Als habe es so etwas schon mal gegeben vor ein paar Jahren, zumindest als Idee. Wie auch immer, wir haben hier ein Bewegtbild gefunden:

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11/2018 Mit dem ‚Air Hip‘ verhindern nicht nur Senioren gefährliche Hüftfrakturen

Hüftfrakturen im klassischen Sinne könnten schon bald der Vergangenheit angehören. Vor allem Senioren ziehen sich durch Stürze schnell die in ihren Folgen lebensgefährliche Fraktur zu. Eine Innovation aus Frankreich könnte sich schon bald dieses Problems annehmen, das jährlich alleine in Deutschland über 100 000 Menschen betrifft.

Ein Gürtel der integrierte ‚Airbags‘ öffnet, wenn sein Träger stürzt könnte schon bald enorme Vorteile für zum Beispiel Senioren bieten. Stürze sind für ältere Menschen ebenso häufige wie gefährliche Unfälle deren Folgen drastisch sein können. Nicht zuletzt weil ein Oberschenkelhalsbruch für knapp ein Viertel der Betroffenen innerhalb eines Jahres den Tod bedeutet. Für andere geht die Mobilität und damit ein selbstbestimmtes Leben verloren. Ganz zu schweigen von den immensen Kosten die nach einem solchen Bruch für das Gesundheitssystem entstehen.

Mit der Erfindung des ‚Hip Air‘ will das Unternehmen Helite das auch schon einen ‚air-gebag-ten Fahrradhelm‘, Abhilfe schaffen. Für Senioren ist der einschlägige Helite-Gurt einfach anzulegen und mit allen modischen Accessoires ganz normal zu tragen. Integriert in den ein Kilogramm schweren Gürtel sind zwei seitliche Airbags, ein Gasgenerator der für das Auslösen sorgt, sowie eine elektronische Sturz-Erkennung. Der Gurt schaltet sich von selbst ein, sobald er geschlossen wird und hat eine Akku-Laufzeit von bis zu zwei Wochen.

Ingenieure haben über zehn Jahre an der Entwicklung gearbeitet und ein komplexes, elektronisch System entwickelt, das die Bewegungen des Trägers in Echtzeit analysiert. Wird ein Sturz erkannt, so lösen die beiden Airbags innerhalb von weniger als 0,3 Sekunden aus und dämpfen 90% der Aufprallenergie ab. Die Kosten für den ‚Hip Air‘ belaufen sich derzeit auf rund 800 US-Dollar. Ab diesem Monat März soll das teil zunächst in Frankreich erhältlich sein. Neugierig? Hier gerne noch das erläuternde Bewegtbild zu dieser viel versprechenden Erfindung.

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10/2018 Autonom fahrende Hausschuhe, ist das ein Witz? Ähh nein …

Was zunächst wie ein kreativer Scherz klingt, ist der volle Ernst des Unternehmens Nissan. Mit Blick auf japanische Tradition rund um Hausschuhe. Die autonom fahrenden Hausschuhe, die per Knopfdruck bewegt werden können sind in dem Kontext eine … äh irgendwie witzige … Folge. 

„Nichts räumt sich von alleine auf“. Mit der krude anmutenden Erfindung des Autobauers Nissan könnte diese Aussage schon bald angekratzt werden. Autonom fahrende Autos sind bereits bekannt, die Erfindung von selbst fahrenden Hausschuhen hingegen ist völlig neu. In Japan gehört es zur Tradition, beim Betreten eines Hauses die Schuhe auszuziehen und in Hausschuhe zu schlüpfen die obligatorisch für Gäste bereitstehen. In der Hightech-Pantoffel wurden nun Sensoren, zwei Rädchen sowie ein Elektromotor verbaut. Auf Knopfdruck fahren dann die Schuhe nach Benutzung zurück zu ihrem Platz am Eingang, parken dort zwischen den anderen Schuhen ein und stehen für den nächsten Besucher bereit.

Bislang wurden nicht nur Hausschuhe mit dieser Technologie ausgestattet. Auch Kissen und ganze Tische fahren selbstständig zu ihrem Platz zurück, sofern mit der Technologie gearbeitet wurde. Momentan werden die selbstfahrenden Treter von Nissan in einem japanischen Gasthaus in der Stadt Hakone rund 75 Kilometer südwestlich von Tokio getestet. „Die selbstfahrenden Hausschuhe sollen das Bewusstsein für das automatisierte Fahren und dessen mögliche Anwendungsbereiche erhöhen“ so Nissan-Sprecher Nick Maxfield. In diesem Sinne ist die Innovation auch ein kluger Schachzug in Sachen Viralmarketing. Denn nur ‚pfiffig, neu oder anders‘ wird medial freiwillig verbreitet. Für alle Ungläubigen oder grundsätzlich Interessierten folgt hier noch das Bewegtbild:

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06/2018 Die Chameleon Mask zur virtuellen Teilnahme an Konferenzen

Eine interaktive Maske, eigentlich ein smartes, arretierbares IPad gilt schon jetzt als eine der zeitgeistlich passendsten Erfindungen des Jahres. Die Chameleon-Mask ermögliche ‚Couch-Potatoes‘ die virtuelle und irgendwie doch reale Teilnahme an Konferenzen.

Irgendwie seltsam mutet sie an, die Chameleon-Mask eines Herrn Jun Rekimoto. Die Erfindung, die auch als ‚Hangout auf zwei Beinen‘ verulkt wird, stellte der Japaner auf der aktuellen Konferenz des US-amerikanischen Massachusetts Institute for Technology MIT vor. Die ‚Chameloen-Maske‘ ist nichts anderes, als ein Display in Form einer Maske, die sich der User um den Kopf spannt. Durch die eingebaute Kamera ist nicht nur das Gesicht und die Sprache des Konferenz-Teilnehmers wahrzunehmen – er oder sie kann auch sehen und beobachten. Mikrofon und Lautsprecher sind obligatorisch auch dabei.

Unter dem Stichwort ‚Telepräsenz‘ gab es schon einige Vorläufer-Erfindungen, nie wurde jedoch nie ein menschlicher Träger genutzt sondern Roboter. Wer neugierig geworden ist, der kann sich die Chameleon Mask hier nochmal visuell erläutern lassen:

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04/2018 Steht eine fliegende Badewanne in Kürze Pate für den Individualflug?

Mit der fliegenden Badewanne zum Bäcker? Zwei Brüder aus Darmstadt haben sich mit der Erfindung rund um dieses außergewöhnliche Flugobjekt ihren Kindheits-Traum erfüllt. Die Innovation könnte Pate stehen für den ‚Individualflug‘.

Könnte eine Innovation aus Deutschland der Auftakt sein für den privaten Flugverkehr? Zwei Tüftler haben mit ihrer fliegenden Badewanne ein Flugmobil entworfen, dass in seiner Grundidee den Prototyp einer bemannten Drohne manifestiert. Mit Propellern, Stahlgehäuse und einigem Know How wurde aus der zunächst als Träumerei verkannten Idee der fliegenden Badewanne mehr oder minder schnell Realität. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben die beiden Ideengeber und Studenten der Umweltingenieur-Wissenschaften sich Profis mit ins Boot bzw. die Badewanne geholt. Drei Wochen später war die Ein-Mann-Badewanne flugtauglich und schafft es nun zum sechs Minuten entfernten Bäcker. Das sei gemäß einer Pressemitteilung auch völlig legal: Laut LBA und Verkehrsministerium sei ein sogenannter Multicopter nur dann als Fluggerät einzuordnen, wenn er höher als 30 Meter fliege.

Finanziert haben die beiden Youtuber vom Kanal ‚The Real Life Guys‘ das 1000 Euro teure Projekt mittels Crowdfunding. Offen bleibt, was sich auf Grundlage dieser Konstruktion noch alles in die Lüfte befördern lässt. Und ob damit zumindest schon die Technik für die bemannte Drohne am Start ist. Wer sich dieses Flugobjekt schwer vorstellen kann, für den folgt hier das Bewegtbild:

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Zwischenpfiff: McDonalds erfindet die Frork: Starkes Guerilla-Video-Marketing

Eine Blödsinns-Innovation jagt im Internet die nächste. Manches aber ist echt nur pfiffig gemacht und auf Wirkung ausgelegt. So soll die Pseudo-Gabel Frork von McDonalds dafür sorgen, dass die herunter tropfenden Ketchup- und Mayonnaise-Reste fein säuberlich aufgetupft werden können. Die ‚Frork‘ besteht mehr oder weniger nur aus einem ‚Halter‘, in den ein hypothetischer Nutzer Pommes einschieben kann. Dieses Besteck-Hybrid kann dann zum Aufwischen typischer Saucen des Fast-Food-Giganten benutzt werden. Wir finden: genialer Werbe-Gag. Daher räumen wir der Sache hier sogar das rein werbliche, allerdings eben sehr pfiffige Video ein. Also, zunächst informell hier entlang zu der echt pfiffigen Viral-Aktion von McDonalds zur Gabel Frork. Oder gleich hier ansehen (unten):

PS. Wir haben darüber hinaus darüber nach gedacht, ob die Frork eine ‚echte Erfindung‘ im Sinne unseres Raketenstart-Konzept sei. Das ist sie natürlich nicht, daher gibt es auch keine laufende Nummer auf dem Weg zu den 77 Innovationen 2017.

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07/2017 Wie ein Rucksack Trinkwasser mit Sonnenlicht generiert

„Paul“ ist das Akronym für „Portable Aqua Unit for Lifesaving“, einem Wasser-Rucksack, der verschmutztes und sogar wirklich kontaminiertes Wasser in sauberes Trinkwasser verwandeln kann. Die Innovation eines deutschen Forschungsteams der Universität Kassel könnte in ungeahntem Ausmaß Menschenleben retten in Regionen wo sauberes Trinkwasser Mangelware ist.

Mit klarem Anspruch war das Team um Wernfried Schier an der Uni Kassel angetreten, so ein Artikel aus der Huffington Post. Trinkwasser sollte es generieren an Orten mit Knappheit. Einfach zu bedienen sollte es sein sowie ohne Chemie und Strom funktionieren. Innovationen sind Anleihen an die Zukunft wie jeder Kreative weiß und so war ‚Paul‘ schon bald mental unterwegs. Heraus gekommen ist nun dieser Wasser spendende Rucksack, der Menschen schon bald ‚in Serie‘ mit dem wichtigsten Gut der Erde versorgen könnte: Trinkwasser.

Die Erfindung aus Kassel genügt heute nicht nur diesen Kriterien. Auch aus der übelst kontaminierten Brühe könne Paul mittels eines besonderen Membran-Filters Bakterien und auch Viren zu annähernd einhundert Prozent entfernen. Geführt von einer bildlich inszenierten Anleitung drücken Paul-Nutzer Wasser oder was danach aussieht durch die Membran. Aus dem angebrachten Ablauf-Stutzen kommt schließlich sauberes Trinkwasser. Fakt ist, dass die Erfindung schon ein paar Jahre alt ist. Dafür ist nicht minder spektakulär und man kann den Machern nur die Daumen drücken, dass das Produkt in Serie geht und Krisenregionen ebenso wie typische Landstriche mit Wasserknappheit davon profitieren. Weitere Informationen bei Waterbackpack. Und ein Video haben wir auch gefunden:

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57/2016 Neu: Fidget Cube – das Universal-Spielzeug für jede Lebenslage

Der Fidget Cube ist ein kleines Gadget, das Menschen einen wunderbaren Zeitvertreib beschert. Dieser würfelförmige ‚Beschäftiger‘ liegt gut in der Hand und bietet nervösen Fingern die ideale Abwechslung und sogar einen gewissen Nutzen: Konzentration fördern, Nervosität überwinden, motorisch sinnvoller Zeitvertreib.

Es ist sicher schon über 30 Jahre her als der gute alte Loriot in einem seiner unnachahmlichen Zeichentrick-Reflektionen den ‚Universalbenutzer‘ vorstellte. Ein elastischer Gummipfropf auf den man zwar drücken konnte. Der aber quasi komplett ohne Funktion war. Der neue Fidget Cube ist ein irgendwie vergleichbares Kleinod. Allerdings gibt es dennoch einen höchst relevanten Nutzen: Zeitvertreib in hektischen Zeiten. Das kann beruhigen und ist eine schöne Form von Aktionismus. Aufgrund der mannigfaltigen Optionen dieses Fingerspiels wird sogar die Konzentration gefördert. Jede der sechs Würfel-Seiten birgt eine andere Beschäftigungs-Therapie. Ganz nebenbei macht das kleine Ding auch Töne in unterschiedlicher Intensität, je nach Nutzung.

Wer jetzt genug gelesen hat und diesen Universal-Beschäftiger endlich in Aktion sehen muss, dem kann geholfen werden. Die Erfinder haben selbstredend für ein kleines Youtube-Dokument gesorgt, das wir freilich hier nicht vorenthalten dürfen:

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56/2016 Innovation: die Fenster am Haus zur unsichtbaren Heizung machen?!

Wie man seine Fenster am Haus zum unsichtbaren Energiespender macht, zeigt ein Berliner Startup namens Vestaxx. Auf dreifach verglasten Fenstern bringen die Macher auf der mittleren Scheibe ein Metalloxid auf, das die energetische Wirkung entfaltet. Zwei weitere Wärme-Funktions-Schichten sorgen für zusätzliche Isolation.

Eigentlich liegt es so unendlich nahe: Warum nicht neben Dach und Fassade auch über die Fenster nachdenken, wenn es um die energetische Nutzung der Gläser rund ums Haus geht. In Berlin hat sich jetzt ein Startup dieser Idee angenommen. Heraus gekommen sind die Vestaxx-Fenster, die über nanotechnologisch aufgebrachtes Metalloxid zu einer unsichtbaren Heizung avancieren. Die Innenseite der Fensterscheibe wird bei Vestaxx mit einer hauchdünnen metallischen Schicht versehen. Nach Anschluss an das Stromnetz, erwärmt sich die Schicht. Gesteuert wird das Ganze über den ‚Vestaxx-Heat-Controller‘, der in das obere Profil des Fensterrahmens integriert werde. Wenn das Fenster geöffnet wird, schaltet dieser das Heizsystem ab. Das Smartphone kommt ins Spiel mit der korrelierenden ‚Vestaxx Smart App‘.

Was zunächst mit 24-Volt-Experimenten begann, ist nun an den haushaltsüblichen 220 Volt angekommen und damit grundsätzlich marktfähig. Nun fehlt es den Erfindern an finanzieller Unterstützung. Die Vestaxx Fensterheizung sei über die gesamte Lebensdauer zirka 50 Prozent günstiger als alternative Heizungen. Vorteile liegen in einem Wirkungsgrad über 90 Prozent; Wärme gehe bei der Fensterheizung nämlich kaum verloren, so eine Pressemitteilung. Vestaxx arbeitet derzeit noch mit ersten Prototypen. Die anvisierte Produktion benötige einen Investor, der für ein siebenstelliges Finanzvolumen gut sei, so die Gründer. Die Vision liege bei einer Markteinführung zu Beginn des kommenden Jahres. Interessenten können sich für den Launch des Projekts vormerken lassen auf vestaxx.de.

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