RAKETENSTART

Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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Zwischenpfiff: McDonalds erfindet die Frork: Starkes Guerilla-Video-Marketing

Eine Blödsinns-Innovation jagt im Internet die nächste. Manches aber ist echt nur pfiffig gemacht und auf Wirkung ausgelegt. So soll die Pseudo-Gabel Frork von McDonalds dafür sorgen, dass die herunter tropfenden Ketchup- und Mayonnaise-Reste fein säuberlich aufgetupft werden können. Die ‚Frork‘ besteht mehr oder weniger nur aus einem ‚Halter‘, in den ein hypothetischer Nutzer Pommes einschieben kann. Dieses Besteck-Hybrid kann dann zum Aufwischen typischer Saucen des Fast-Food-Giganten benutzt werden. Wir finden: genialer Werbe-Gag. Daher räumen wir der Sache hier sogar das rein werbliche, allerdings eben sehr pfiffige Video ein. Also, zunächst informell hier entlang zu der echt pfiffigen Viral-Aktion von McDonalds zur Gabel Frork. Oder gleich hier ansehen (unten):

PS. Wir haben darüber hinaus darüber nach gedacht, ob die Frork eine ‚echte Erfindung‘ im Sinne unseres Raketenstart-Konzept sei. Das ist sie natürlich nicht, daher gibt es auch keine laufende Nummer auf dem Weg zu den 77 Innovationen 2017.

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28/2017 Der Strohhalm Smart Straw, der KO-Tropfen erkennen soll

Wer beim nächsten Bar-Besuch seinem Gegenüber nicht traut und Drinks auf KO-Tropfen untersuchen möchte, hat ab sofort eine diskrete Möglichkeit dazu.
Drei junge Damen aus Florida haben einen Strohhalm erfunden, der mit einer farblichen Reaktion KO-Tropfen bzw. allgemein betäubende Drogen anzeigt. Es wurde jetzt eine Kickstarter-Kampagne gestartet.

KO-Tropfen sind Betäubungsmittel, die von Kriminellen angewendet werden, um Menschen gefügig zu machen. Drei Schülerinnen aus Florida hatten daher die geniale Idee einen Strohhalm zu entwickeln, der gefährliche Substanzen im eigenen Getränk anzeigt. Wer das Teil benutzt, so eine Pressemitteilung, erkennt an der blauen Färbung eine Durchsetzung des Drinks mit Betäubungsmitteln. „Smart Straw“, also kluger Strohhalm, heißt das Gadget.

Erkannt werden der Pressemitteilung zufolge Ketamin, 4-Hydroxybutansäure und Rohypnol. Es seinen diese Substanzen, die zu den typischen und häufigsten Inhaltsstoffen in Betäubungsmitteln sind. Die drei jungen Erfinderinnen wollen jetzt eine Kickstarter-Kampagne starten zur Finanzierung der Idee. Vordergründiges Ziel sei, den klugen Strohhalm wiederverwertbar zu machen. In ihrer Highschool haben die Mädels zunächst schon einmal ihren ersten, regionalen Erfinder-Preis eingeheimst. Die drei Mädels stellen sich auf ihrer Website vor, hier entlang zum Smart Straw. Dort kann man sich auch für deren Newsletter eintragen.

Zwischenpfiff: Museum des Scheiterns – Erfindungen, aus denen nichts wurde

In Schweden ist ein Museum für gefloppte Erfindungen eröffnet worden. Laut unserer Quelle, dem Münchner Merkus, sollen im „Museum des Scheiterns“ im schwedischen Helsingborg regelmäßig Events stattfinden, die Mißlungenem ein Podium geben. Etwa Veranstaltungen bei denen Gäste fehlgeschlagene Gourmet-Menüs kosten dürfen. Eine weitere Idee sind Konzerte mit gescheiterter Musik. Here we go: Museum des Scheiterns

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27/2017 Tauchen ohne Flasche: das neue Diving-Prinzip?

Tauchen ohne Flasche? Ab sofort können Taucher sich die Sauerstoff-Flasche sparen. Zumindest wenn es nach den Erfindern von Air Buddy geht. Die Innovation ist so etwas wie ein Schwimmer, der an der Wasseroberfläche bleibt und den unter Wasser umher schwimmenden Taucher wie an einer Hundeleine mit Luft versorgt.

Lästig sind sie, die riesigen Tauch-Flaschen, die der typische Unterwasser-Sportler auf dem Rücken trägt. Man schleppt sie über den Strand, wuchtet sie rücklings hoch und läuft dann herum wie Neil Armstrong auf dem Mond. Das muss nicht sein dachten sich ein paar Kreative und erfanden und testeten Air Buddy, den Ermöglicher des flaschenlosen Tauchens. Air Buddy ist das kleinste Tauch-Gerät der Welt. Der Taucher benötigt keine Flasche mehr, kann mit dem schwimmer-ähnlichen Maschinchen rund 45 Minuten unter Wasser bleiben und zirka 12 Meter tief tauchen. Nicht die Welt, aber ganz schön coll das kleine Ding für den Gelegenheits-Diver.

Der AirBuddy soll Tauchen ohne Flasche ermöglichen und den klassischen Tauchgang mit der Einfachheit des Schnorchelns verbinden. Wer schon einmal mit Taucherbrille und Schnorchel im Meer gepaddelt ist, um die Unterwasserwelt zu betrachten wird hier hellhörig. Denn Schnorcheln ist aufgrund des vorbereitungslosen Aktiv-Werdens so beliebt. Jeder kann schlicht ins Wasser gehen, die Maske aufsetzen und los geht’s. Klassisches Tauchen ist da schon anders. Hier wird professionelle Ausrüstung benötigt, die Voraussetzungen müssen stimmen und die Vor- und Nachbereitungen sind signifikant.

Ein australisches Startup will jetzt einfach die schwere Pressluftflasche ersetzen und eine Schwimmer-ähnliche Konstruktion dafür einsetzen. Die mobile Kompressor-Lösung an der Wasseroberfläche soll einen Tauchgang bis 45 Minuten bei maximal zwölf Metern Tiefe ermöglichen. der kompakte ‚AirBuddy‘ hat einen Rucksack und sei gemäß einer Presseinformation jederzeit schnell einsatzbereit.

Begonnen auf kickstarter.de wollen die Macher jetzt nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde in die Vollen gehen. Es soll ein Preis von 29 Dollar aufgerufen werden, sobald das Ding vermarktet wird. Ach ja und hier geht es lang zur Website der Macher unter airbuddy.net.

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26/2017 Aus Mexiko kommt ein BH, der Brustkrebs erkennen soll

Gerade mal 19 Jahre ist er alt der junge Mexikaner Julián Ríos Cantú, der diese Tage von sich reden macht, den ersten intelligenten BH erfunden zu haben. Der smarte Büstenhalter soll über 200 Sensoren verfügen und damit eine Art Brustkrebs-Früherkennung leisten können.

Brustkrebs ist eine schlimme Krankheit, an der pro Jahr noch immer rund 72.000 Frauen erkranken. Damit ist der Brustkrebs die mit Abstand häufigste Neu-Krebs-Erkrankung bei Frauen in Deutschland. Knapp ein Drittel der betroffenen Frau sind laut krebsdaten.de bei Diagnosestellung jünger als 55 Jahre. In Mexiko gibt es einen jungen Mann, der von der zweiten Brustkrebs-Diagnose seiner Mama vor rund fünf Jahren so betroffen war, dass er ins Handeln kam, so seine Geschichte. Um die heimtückische und lebensbedrohliche Krankheit früher zu erkennen ersann der findige Bub mit Freunden einen BH, den er mit rund 200 Biosensoren ausstattete.

Über seine Sensorik sammelt der BH ein Vielzahl an symptomatischen Daten, die in der Folge in einer App zusammenlaufen und interpretiert werden. Sobald die Apparatur in der Brust spezifische Veränderungen wie Vergrößerungen/Schwellungen, größere Wärme oder andersartigen Blutfluss detektiert, werden die Daten an die App gesendet, die ab einer gewissen Parameter-Landschaft einen Arztbesuch empfiehlt. Getauft wurde das kluge Kleidungsstück auf den Namen Eva. Dem Büstenhalter genüge eine Stunde pro Woche, um Werte einzuordnen und Indifferenzen festzustellen. Ob Eva langfristig die verhasste und sogar nicht ganz ungefährliche Mammografie ersetzen kann, ist freilich noch nicht klar. Mit seiner Innovation haben Julián und seine Freunde jüngst den Preis „Global Student Entrepreneur Award“ gewonnen der mit 20.000 US-Dollar ausgezeichnet ist.

25/2017 Ein Kuschelkissen 2.0 ‚wider die Einsamkeit‘ kommt jetzt aus Holland

Das neue Somnox-Kissen soll einsamen Singles und solchen die es werden wollen nachts oder beim Schläfchen zwischendurch Trost spenden. Das Kuschelkissen 2.0 birgt Sensoren, die bei Umarmung die Reaktionen dieses besonderen Accesoires steuern. Von der Imitation eines atmenden Partners bis hin zur Gute-Nacht-Geschichte sind viele Bonmots eingebaut.

Schon vor einigen Wochen kam aus den Niederlanden eine Erfindung auf den markt, die vor allem einsamen Herzen einen schöneren Bett-Alltag bereiten könnte. Das neu Somnox-Kissen wird auch als Kuschelkissen 2.0 bezeichnet und es sorgt dafür, dass derjenige, der es in seine Arme schließt mit dem Utensil in Kommunikation bzw. Interaktion geht. Das Kissen ist dazu mit diverser Sensorik ausgestattet, die wunschgemäß reagiere, so die Hersteller. So soll die smarte Wäsche auch Tief- von Dämmerschlaf- und Wachphasen unterscheiden können und entsprechend Programme abspielen. Der so Beglückte profitiert zum Beispiel vom Atemrhythmus eines fiktiven Bettpartners. Ob damit der Einsamkeit ein Schnippchen zu schlagen ist, hängt vom Nutzer ab.

Das Somnox Kissen wurde von holländiscehn Studenten entwickelt. Es sieht aus wie eine große Bohne oder Erdnuss aus flauschigem Frottee. Neben dem suggerierten Atem einer Person soll es selbst Schlaflieder drauf haben oder Gute-Nacht-Geschichten können. Auch sanftes Wecken sei möglich. Wer sich den nächtlichen Begleiter vor lauter Sehnsucht nun mal in Action ansehen möchte – die Jungs von Somnox habe ein repräsentatives Kurzvideo dazu gedreht:

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24/2017 Power Siesta: Endlich gemütlich schlafen in Flugzeugen?

Mit dem faltbaren Gadget Power Siesta haben ein paar kreative Macher eine Möglichkeit geschaffen, dass man im Flugzeug oder sonst auf Reisen relativ gemütlich schlafen kann. Es handelt sich dabei um ein Stück Pappe, das nach vier, fünf Faltungen wie ein kleines Schoß-Tischchen aussieht und als bequeme Kopfablage genutzt werden kann.

Aktenmappe auf, Power Siesta raus und fertig ist das Schlafgemach in klassischer Sitz-Position auf Reisen. Power Siesta ist aufgrund der einfachen Pappe, die verwendet wird, natürlich umweltfreundlich, sehr leicht zu transportieren und leicht zu verwenden. Zur Anwendung wird das Teil einfach entfaltet, man wickelt seine Arme darum. Garniert mit einem Kissen sei dann laut Hersteller und Kickstarter-Text dem tiefen, bequemen Schlaf nichts mehr im Wege. Ein Raketenwissenschaftler soll den Power Siesta entworfen haben. Fokussiert wurde in der Entwicklung ergonomisch auf natürliche Formen des Körpers mit dem Ziel echter Muskelentspannung. Letzteres müsste man freilich von unterschiedlich großen Personen überprüfen lassen. Aber genug erzählt, die Jungs und Mädels von Power Siesta haben ein klasse Video von nur 45 Sekunden gemacht, voll auf den Punkt:

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23/2017 Wave Bench: Die Bank, die sich dem Körper des Aufsitzenden anpasst

Ergonomischer geht es kaum könnte man flachsen, wenn man sich die neue Wave Bench ansieht. Wer sich darauf nieder lässt, dem passt sich die Bank mit flexiblen Holz-Spangen an. Damit schmiegt sich die Bank dem Körper förmlich an und sorgt für ein bequemes Sitz-Erlebnis der dritten Art.

Wir haben sie noch nicht Probe gesessen, die Wave Bench. Aber es sieht schon richtig bequem aus, was die Erfinder der Chamäleon-Bank da auf die Beine gestellt haben. Wie ein Exoskelett aus Holz passt sich die dynamische Bank dem Körper an, der sich gerade setzt oder legt. Die Wave Bench des Designers Brian Lee sieht aus wie eine kleine Sitz-Revolution. Das Holzkonstrukt nutzt eine ziemlich smarte Scharnier-Struktur. Aber wir wollen nicht zuviel erzählen, schauen Sie sich das ganze im Bewegtbild an, auf Juuh Djuub haben wir was gefunden:

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22/2017 Dynamisches Kugel-Gadget kümmert sich um ‚Hund allein zu Haus‘

Pebby heißt ein neuer, digitaler Hundesitter, der gelangweilte Vierbeiner in Aktion halten soll. Nicht das Gadget sondern Frauchen oder Herrchen selbst sind damit per Fernbedienung dafür verantwortlich, das kugelige Utensil zu steuern, von dem die Vierbeiner wohl nur schwerlich die Pfoten lassen können.

Wer Angst hat, dass sein Hund zu Hause auf Dummheiten kommt, macht sich Gedanken über Beschäftigungstherapien. Das haben nun auch ein paar smarte Entwickler entdeckt, die dafür den Pebby innoviert haben. Der kleine Ball geht über Bluetooth und per Smartphone ans Netz und steuert die sogenannte Pebby-App fern. In der Folge rollt der Polycarbonat-Ball durch die Zimmer, hält Hund oder Katze mitsamt Spieltrieb auf Trab. Ganz nebenbei werden so statistische Daten gesammelt zur Aktivität der Tiere um so deren Involvierung messbar zu machen. Ein Laser sorgt für zusätzliche Unterhaltung per Lichtspielen. Neugierig geworden? Das Ding kann noch mehr, also einfach mal das Video ansehen, wen’s interessiert:

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21/2017 US-Innovation: Das stabilste Plastikband aller Zeiten?

Das flexibelste und gleichzeitig widerstandsfähigste Material aller Zeiten komme ab sofort aus den USA, so die Behauptung der Erfinder. Das Plastikband hält einer Zugkraft von rund einer Tonne stand. Erfunden hat das ultra-belastbare Mega-Bändchen das in Las Vegas ansässige Unternehmen Braeön.

Schier unzerstörbar mutet es an das innovative Plastikband der Firma Braeön aus Las Vegas. Nach einer Finanzierungs-Runde auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter steht der Serienreife wohl nur noch die Zeit im Wege. Das neuartige Material lässt sich nach einer Erhitzung auf rund 40 Grad Celsius formen. Denn dann trennen sich die Moleküle und sorgen für Elastizität. Wenn sich nach dem Abkühlen die Moleküle wieder verbinden, nimmt die neue Form Gestalt und Festigkeit an und kommt zur ursprünglichen Robustheit. Eine Lage Braeön-Band hält einer Zugkraft von zirka 1.000 Kilogramm stand. Das Band sei dünn wie Papier, auf einer Länge von 30 Metern Band wiege das Material dabei nur 450 Gramm.

Stichwort Stabilität: Drei Bodybuilder versagten schon in einem Reiß-Contest. Selbst eine Motorsäge habe Schwierigkeiten das um einen Baum gewickelte Band durchzusägen (siehe Video). Darüber hinaus tauge das Band selbst als Abschleppseil. Also auf Letzeres sind wir wirklich gespannt, wenn das Teil mal marktreif ist. Vor allem die Sache mit der Erhitzung erschließt sich uns nicht, denn 40 Grad sind zum Beispiel in einer Sommer-Sonne schnell erreicht.

Zum anvisierten Verkaufspreis in den USA: Sechs Meter Rollband kosten umgerechnet immerhin rund 17 Euro. Zu kaufen gibt es das Braeön-Band bislang noch nicht. und wie es preislich über den Teich kommt, wird sich zeigen. Hier aber erst mal das Intro-Video:

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