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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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42/2018 Creator’s Systemgastronomie: hier macht eine Maschine die Burger

An der amerikanischen Westküste macht ein besonderer Burgerladen von sich reden. Im Creator stellt eine Maschine die Burger zusammen. Die vier Meter breite Apparatur steht gewissermaßen für die Gastronomie 4.0. Im Service arbeiten noch Menschen.

Systemgastronomie ist natürlich prädestiniert für die Digitalisierung. Es werden keine ausgebildeten Ober erwartet, der Service ist sehr einfach und auch die Handgriffe sind nach kurzer Einweisung maschinell. Warum also nicht gleich voll automatisieren? So muss der Gedankengang gewesen sein, als die Burger-Maschine ihren ideellen Anfang nahm. Hunderte von Sensoren, 50 Antriebe bzw. Kupplungen und diverse Computer sorgen dafür, dass die beliebten Fleischküchle in Weißbrot Ihren Abnehmer finden. Die Maschine schneidet und toastet die Brötchen, schneidet Salat, Tomaten und Essiggurken und schüttet die Saucen frisch auf den Wunsch-Burger. Darüber hinaus wird Käse gerieben und geschmolzen, das Fleisch-Pattie wird geformt, gebraten und gewürzt. Und verlässt fix und fertig das Band.

Menschen werden am Ende derzeit noch gebraucht, insofern das Creator nicht auf die nette Bedienung verzichten möchte. Am Anfang die Bestellung und am Ende die Bezahlung wird derzeit noch von einem Angestellten vorgenommen. Übrigens kann fast der ganze Prozess der Zubereitung beobachtet und von den Gästen eingesehen werden. Die Zutaten befinden sich in gläsernen Zylindern, die vom Personal aus ebenso transparenten Kühlschränken befüllt werden.

Wer jetzt glaubt, dass die Automatisierung nicht sonderlich ökologisch sein könne, der hat die Rechnung ohne das strategische Marketing der Creators gemacht. Denn heute ist Ökologie eine Frage der Ökonomie, weil immer mehr Menschen wissen wollen, was sie essen. So verwenden die amerikanischen Gründer nur Fleisch von Weiderindern. Die Brötchen und das Gemüse beziehe man werden von regional grasenden Bio-Produzenten. Na, Burger-Sauce geleckt? Okay, hier gibt es kleines Video-Dokument:

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41/2018 Little Rooster: der erste Wecker, der weibliche Orgasmen auslösen soll

Die US-Innovation ‚Little Rooster‘, zu Deutsch ‚der kleine Gockelhahn‘ dient experimentierfreudigen Damen als innovativer, neuer Wecker. Das Gadget weckt die Anwenderin, so die Behauptung der Erfinder, mit einem Orgasmus. Also sofern es die Nutzerin darauf ankommen lässt. Aber der Reihe nach …

Wer Geld verdienen will mit guten Ideen, der löst am besten klassisch Alltagsprobleme. Entweder mit einer Basis-Innovation. Oder aber der Verbesserung der am Markt befindlichen Lösungen. Der allmorgendliche Wecker ist zweifelsohne ein Tool, das annähernd jeder irgendwie nutzt oder braucht. Historisch gab es schon viele Alternativen zum herkömmlichen Schrillen zu einer bestimmten Zeit. Das Aufwecken ausschließlich von Frauen und das noch mit einem versprochenermaßen echten Orgasmus hat selbst die trockenen Zeitgenossen unserer Redaktion verblüfft. Fakt ist, manchmal bleibt auch uns die Spucke weg, welche obskuren Ideen nicht nur durch das Netz geistern, sondern tatsächlich auch umgesetzt werden.

Der Little Rooster jedenfalls ist ein smarter Wecker, der vorgibt die Weiblichkeit die sich das Ding benutzen traut mit einem Orgasmus aufzuwecken. Die Nutzung ist etwas skurril, aber denkbar einfach: einfach Weckzeit einstellen am Little Rooster und das Produkt in den Slip einschieben. Zur elektronisch vereinbarten Zeit wird das Gadget dann zuverlässig und sanft zu vibrieren beginnen. Das soll Little Rooster zunächst sachte tun um dann immer mehr zu steigern. Bis, ja bis … das Ergebnis hängt wohl auch stark von der Nutzerin ab. Okay, es ist klar, dass wir hier kein Anwendungs-Video bereit halten. Aber die Website haben wir selbst redend für Euch verlinkt. Viel, äh … Freude mit bzw. im Little Rooster Store.

40/2018 WC-Hygiene mit Gras? Smarte Innovation soll Toilettenpapier ersetzen

Fünf Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein Westfalen wollen herkömmliches Toilettenpapier statt aus Papier aus Gras, genauer Gras-Pellets, herstellen. Die jungen Macher des Siebengebirgs-Gymnasiums aus Bad Honnef bemühen eigenen Worten zufolge aus ökologischen Motiven einen nachwachsenden Rohstoff.

Die Säuberung des Allerwertesten läuft klassisch mit kleenex-ähnlichen Stoffen, Papier bzw. ökologisch verträglichem Altpapier. Warum nicht einmal einen Versuch starten, das für die Toiletten-Hygiene so unverzichtbare Material mit Grünzeug, im Speziellen Gras-Pellets. herzustellen? ‚GrasSwipe‘ nennen die jungen Tüftler genau jene Erfindung ‚Klopapier aus (heimischem) Gras‘ und könnten da eine nette Idee am sprichwörtlichen Haken haben. Optisch sehe der ’neue WC-Artikel‘ übrigens ganz wie sein handelsübliches Pendant aus. Gemäß einer Pressemitteilung ist derzeit ein Verkaufspreis von 50 Cent pro Rolle im Gespräch.

Getrieben wurden und werden die Erfinder des Öko-Po-Säuberers eigenen Angaben nach durch eine konsequent nachhaltige Ideologie. Sowohl die umweltbelastende Produktion und Verarbeitung normalen Toilettenpapiers als auch der nötige Bleich-Prozess bei der Nutzung von Altpapier störte die Ideen-Geber. Als wichtigen Motivator postuliert die Gruppe zudem die Rettung von Bäumen, von denen in Deutschland rund 600.000 pro Jahr nur für die Klopapier-Produktion fallen müssten, so eine Pressemitteilung. Die Idee fand starken Anklang im Finale des Wettbewerbs ‚business@school‘, einer Initiative der Boston Consulting Group.

39/2018 Park here: innovative Park-Sensorik zeigt freie Parkplätze

Das intelligente Parkplatz-System ‚ParkHere‘ eines Münchner StartUps wurde kürzlich für den diesjährigen Wettbewerb ‚Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen‘ nominiert. Die neue Park-Sensorik könnte, sofern großflächig eingesetzt, schon bald den Parkplatz-Stress in den Innenstädten positiv verändern. Der Belegungs-Status geht in der Folge per Funk an Navi oder App und ´Nutzer erfahren wo freie Parkplätze sind.

Die möglichst effektive Nutzung von immer knapper werdendem Parkraum war und ist die Mission des Münchner StartUps ‚ParkHere‘. Das wichtigste Produkt zur Realisierung liegt nun vor: ein ‚Energie-autarker‘ Parkplatz-Sensor. Die Technologie bietet für Kommunen, Parkplatz-Betreiber oder auch grundsätzlich Unternehmen bzw. Privatpersonen mit einem signifikanten Parkplatz-Bedarf eine interessante Lösung. Allerdings braucht der in den Beton oder Asphalt zu implementierende Sensor etwas Know How und Arbeitseinsatz. Mehr dazu im unten stehenden Video. Der Sensor reagiert und funktioniert auf Druck und erzeugt immer wieder autark die benötigte Energie zur eigenen Funktionsfähigkeit. Dadurch müssen die Sensoren kaum ausgetauscht werden: in einer Pressemitteilung ist von rund 25 Jahren Funktion die Rede.

Unnötig zu erwähnen, dass das System als App funktioniert und über diverse Parkplatz-System genutzt werden kann. Die Gründer aus der bayerischen Hauptstadt haben mit ParkHere eine Technik innoviert, die neben der täglichen Parkplatz-Suche tausender von Menschen zwei weitere Vorteile birgt: weniger CO2-Ausstoss, weniger Stress durch vermiedene Parkplatz-Suche. Zudem für die Anwender: weniger Strafzettel in Aussicht. Wer sich damit mal beschäftigen will, wir sehen richtig dickes Potenzial für diese gleichermaßen simple wie effektive Methode. Kleiner Hemmschuh: die Start-Investitionen. Aber da können Auftraggeber wohl zunächst mit Pilot-Zonen starten. Hier geht’s zur Website der Macher ParkHere.

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38/2018 Craftwand: das modulare Wandsystem aus Holz patentiert

‚Craftwand‘ heißt das neu patentierte Wandsystem, das handwerklich begabte Erfinder-Herzen höher schlagen lässt. Das System besticht durch höchste Einfachheit, Flexibilität und schnelle, praktische Optionen Wände zu errichten. Aber der Reihe nach …

Ein komplettes Wandsystem, das sich mit einem normalen Akkuschrauber montieren lässt? Klingt sehr einfach und so scheint es auch zu sein, glaubt man einer Pressemitteilung. Die Schraub- und Dübel-Verbindungen des Systems liegen im Inneren massiver Holz-Module. Deren Bohrlöcher seien auf eine besondere Art gerastert. Dabei bilde das Fundament ein Querschnitt aller Module von 15 Zentimetern. So lassen sich alle Module, obwohl von unterschiedlicher Länge und Ausrichtung, miteinander verbinden. Die Crux: das Holzwand-System bleibt maximal flexibel. Zudem sei auf diese Art der Bohrloch-Anordnung stets Stabilität gewährleistet. Selbst Ab- oder Umbau von Craftwand sei durch die einfache Technologie jederzeit rückstandsfrei möglich.

Welchen Bauherren, Tüftler oder auch Investoren dieses frisch patentierte System nun interessiert, hier entlang geht es zur Website der Macher. Wir lieben in einer immer virtueller werdenden Welt echt handfeste Erfindungen und Arbeisttechniken. Daher von dieser Stelle alles Gute und viel Erfolg für Craftwand.

37/2018 Pfiffige Idee: praktischer Abschnall-Schutz für Kinder

Ein schönes Accessoire für Eltern, die viel mit dem Auto und kleinen Kindern unterwegs sind ist der Abschnallschutz. Die künstliche Sperre wird einfach vom Erwachsenen, der sein Kind anschnallt, arretiert. In der Folge kann sich der umtriebige Nachwuchs nicht mehr von alleine vom Gurt lösen.

Wenn wir von Erfindungen hören, die Kinder schützen, werden wir im positiven Sinne hellhörig. So haben wir uns über den Abschnallschutz gefreut, der uns als Innovation und Idee redaktionell zugetragen wurde. Das nützliche Utensil verhindert, dass sich Kinder auf dem Rücksitz selbsttätig vom Gurt befreien. Ab einem gewissen Alter und sobald es die Kraft zulässt, werden die Kleinen oft unternehmungslustig; abschnallen allerdings kann lebensgefährlich werden. Für die Eltern, die für gewöhnlich vorne im Wagen sitzen, gibt es dann kaum eine Möglichkeit schnell einzugreifen. Ein Umgreifen und Wieder-Anschnallen ist während der Fahrt in aller Regel nicht möglich. Bei Alleine-Fahrern und -innen steigt zudem die Gefahr eines Unfalls in solchen Momenten zusätzlich.

Die smarte Innovation Abschnallschutz (Quelle) sorgt nun dafür, dass Kinder „den Gurt nur ablegen, wenn es angebracht ist“. Durch die vor Abfahrt zu arretierende Sperre lässt sich der Abschnall-Knopf nicht mehr betätigen. Um das Kind in einer Notsituation schnell abschnallen zu können, gibt es übrigens eine ‚Sollbruchstelle‘, die im Notfall zu betätigen ist. Sie sorgt für eine sofortige Öffnung des Abschnall-Schutzes und des Gurt-Schlosses. Die Innovation ‚Abschnallschutz‘ ist nicht nur recht einfach gehalten und ohne großen Aufwand zu installieren. Das Accessoire sorgt eindeutig für zusätzliche Kindersicherheit. Unser Glückwunsch.

36/2018 Innovativer Dachziegel kann sowohl Strom als auch Wärme

Eine Erfindung verbindet ab sofort Photovoltaik und Solarthermie auf einem Dach. Zusammen finden die beiden durch einen innovativen, neuen Dachziegel welcher der Sonne gleichzeitig die beiden Energieformen abtrotzt. Eine Revolution?

Entweder Strom oder Wärme hieß es früher, wenn man das eigene Dach zur Energie-Erzeugung eingesetzt werden sollte. Ab sofort sind es die innovativen Dachziegel des Startups Paxos, die gleichermaßen Strom und Wärme erzeugen können. Die Erfinder aus Köln haben es geschafft beide Technologien in eine spezielle Art Dachziegel zu verbauen. Damit werde dann klassisch ein Dach gedeckt. Es werde nicht einmal eine Verstärkung der Unterkonstruktion notwendig, die Gewichtsklassen sind gegenüber den normalen Dachpfannen analog. Neben dem Gewicht auch in den Abmessungen entsprechen die Paxos-Ziegel vergleichbaren Dachpfannen aus Ton. Gemäß einer Pressemitteilung sei das Material lediglich besser zu begehen, stabiler und langlebiger.

Dachdecker, die Ihr Handwerk beherrschen, müssen nichts dazu lernen: die Paxos-Dachziegel werden mit einem Klick-System montiert. Damit würden gleichermaßen die PV-Teile als auch die für die Solarthermie notwendigen Module verbaut. Für die Profis unter den Raketenstart-Lesern: Den Presseinformationen zufolge (hier eine unserer Quellen) enthalte eine Dachpfanne ‚vier Wafer mit je 4,1 Watt peak‘ für die PV. Und einen ‚Absorber mit Wärmetauscher mit etwa 30 Watt peak‘. Eine hypothetische Seite Satteldaches mit zwölf auf rund sieben Meter Fläche hat Platz für zirka 800 Paxos-Ziegel. Für eine solche, fiktive Dachseite rechnet man mit 13,12 kW peak bei einer gleichzeitigen, thermische Leistung von im Schnitt 24 kW peak. Hier noch ein paar Eindrücke Bewegtbild:

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35/2018 So macht man aus dem Smartphone einen Körper-Scanner

Wer sein Smartphone zum potenten Körperscanner umwandeln will, kann das vielleicht schon im kommenden Jahr realisieren. Eine Erfindung des US-amerikanischen Start-ups ‚Royal Holdings‘ steht nämlich genau für diese Idee. Seine ‚durchleuchtende Qualität‘ erhält der Scanner durch eine unscheinbare Hülle namens ‚Sword‘. Aber der Reihe nach …

Über 18 integrierte Antennen soll das neue Smartphone-Accessoire ‚Sword‘ verfügen. Die recht unauffällig anmutende Hülle soll in der Lage sein, metallene Waffen am Körper Ihrer Träger zu erkennen. Aus bis zu 20 Metern Entfernung sollen einer Pressemitteilung zufolge noch Ergebnisse geliefert werden. Das Gerät funktioniere natürlich auch für Gepäckstücke und über ‚Machine Learning‘ soll Sword auch fähig sein, die Waffenart zu identifizieren. Technologien zur Gesichtserkennung runden das Leistungsspektrum des Alleskönners in Handyformat ab. Registrierte Bösewichte könnten damit sogar über eine Datenbank identifiziert werden. ‚Sword‘ sende für menschliche Sinne nicht wahrnehmbare Sonar-Wellen aus. Analog Fledermäusen fange das Gerät das Feedback der Sensoren dann wieder auf und interpretiere nach Wunsch.

Derzeit sind die Angaben der Startup-Verantwortlichen noch weitgehend ungeprüft. Ein erster Prototyp solle im August vorgestellt werden, so die offiziellen Angaben. Im Frühjahr 2019 ist die Vermarktung geplant. Wer sich dafür jetzt näher interessiert, dem sei mitgeteilt, dass sich die Macher einen Verkaufspreis über 1200 Euro vorgestellt haben. Die zugehörige Sword-App verursache weitere knapp 30 Euronen laufende Kosten pro Monat. Man munkelt derzeit von tausenden von Vorbestellungen, allem voran von Casino-Betreibern, privaten Sicherheits-Unternehmen und wohl auch der einen oder anderen Schule. Lust auf ‚Schöne neue Welt‘? Hier entlang zum Video:

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34/2018 Neuer Hochtemperatur-Speicher übertrifft Marktübliches um Faktor 2

Die Nebuma GmbH aus Saarbrücken hat eine neue Generation Wärmespeicher entwickelt. Das zumindest dokumentiert die ernst zu nehmende Jury des Innovationswettbewerbs ‚Top 100‘ unter Mentor Ranga Yogeshwar. Der Speicher könne sehr hohe Speicher-Temperaturen von bis zu 1300 Grad Celsius aufnehmen, was einer zirka einhundertprozentige Steigerung gegenüber bis dato bekannten Feststoff-Speichern darstellt.

Ein junges Gründerteam um Dr. Susanne König und Dr.Martin Schichtel hat jetzt einen Preis ‚Innovator des Jahres 2018‘ im Bereich der Firmen bis 50 Mitarbeiter ergattert. Das Gründerteam entwickelt und produziert gleichermaßen mobile und auch stationäre Hochtemperatur-Speichersysteme für Photovoltaik-Anlagen, Solartechnik und Windkraft-Systeme. Die Speicher-Wärme kann für die Erzeugung von Strom, Kälte oder Prozesswärme genutzt werden. Der in dem Kontext neu innovierte Wärmespeicher des Saarbrücker Unternehmens erreicht vergleichsweise sehr hohe Speicher-Temperaturen von um die 1.300 Grad Celsius. Nicht nur ist dieser Wert doppelt so hoch wie bei üblichen Feststoff-Speichern. Auch die ökologische Effizienz des Speichermaterials der Saarbrücker Macher liegt annähernd dreifach über dem der bislang bekannten Produkte.

Ohne die Innovation abschließend beurteilen zu können, so scheint Sie aufgrund des Preises und der renommierten Jury definitiv hierher zu gehören. Noch mehr freut uns aber der ökologische Mehrwert und Nutzen der Erfindung. Herzlichen Glühstrumpf nach Saarbrücken von dieser Stelle.

33/2018 Smarte ‚Schuh-Navigation‘ TrackBoots arbeitet mit Vibration

Eine völlig neue Art sich zurecht zu finden bietet die Innovation ‚TrackBoots‘ in Form einer ebenso einfachen wie effektiven ‚Schuh-Navigation‘. Die Macher verorten Ihr neues Navigations-System in Schuhen und interagieren mit dem Nutzer per Vibration. Dafür sind die beiden jetzt gemäß einer aktuellen Pressemitteilung mit dem ‚Internet-of-Things-Award‘ der FH Kärnten ausgezeichnet worden.

Wer kennt das nicht, man ist in einer fremden Stadt unterwegs und versucht sich zu orientieren. Ganz sicher ist man dabei selten und viele orientieren sich mit einer Mischung aus vorgehaltenem Smartphone, Passanten-Befragung und Besuch der Tourist-Info. Diesem Mißstand wollten eigenen Worten zufolge die beiden Erfinder Christoph Spitzer & Tobias Wagner begegnen woraus deren Navigations-System im Schuh entstand. Ohne nämlich den eigenen Blick von der Straße nehmen zu müssen und auch ganz ohne Ablenkung lässt sich der vom Schuh-Navi gelenkte Nutzer zielführend leiten.

Vibrations-Signale direkt am Fuß sind es, die das Navigations-System ausmachen. Dafür werden zwei Module in Schuhsohlen integriert. Der auf haptischem Erleben basierende Richtungs-Geber weist dann auf Richtungsänderungen hin. Ganz ohne Kabel kommunizieren die beiden Module miteinander und mit dem Anwender. Was benötigt wird ist ein handelsübliches Smartphone und die zugehörige App. Die Route wird in das Smartphone eingetippt, die TrackBoots arbeiten dann per Bluetooth-Verbindung und GPS-gestützt. Je nach Ziel vibriert der Schuh rechts oder links und kommuniziert so sehr eindeutig. Die Module im Schuh werden gemäß Pressemitteilung durch einen sogenannten Lithium-Polymer-Akku versorgt. Coole Sache wie wir finden und vor allem dem Smartphone in Vorhalte deutlich überlegen, da man viel weniger abgelenkt wird.

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