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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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63/2022: Vay ermöglicht ferngesteuerte Mobilität

Man kennt die kleinen ferngesteuerten Autos, mit denen manche Kinder gerne spielen. Mit der Fernbedienung in der Hand flitzen die kleinen Miniaturausgaben der Fahrzeuge über den Boden. Was wäre, wenn es das für Erwachsene gäbe und zwar in Echt? Solch eine Teledriving-Lösung bietet das Berliner Startup Vay.

Das Ganze klingt nach abwegiger Zukunftsmusik, doch ist bereits jetzt schon Realität auf Berliner und Hamburger Straßen für Testfahrten. Vay möchte mit dieser futuristischen Technologie, die ferngesteuerte Mobilität möglich macht, die Zeit verkürzen, bis autonomes Fahren tatsächlich auf unseren Straßen eingesetzt wird. Das Modell liegt damit zwischen Carsharing-Plattformen und autonomen Fahrdiensten.

Der Service von Vay

Das Mobilitätsunternehmen nutzt Telefahr-Technologie, um ein günstiges und nachhaltiges Mobilitätsangebot im städtischen Raum zu ermöglichen. Langfristig soll so eine Alternative zum privaten Auto geboten werden. Beim Telefahren wird das Fahrzeug von einem Telefahrer, also einer anderen Person, aus der Ferne gesteuert. Aktuell wird der Telefahrer noch von einem Sicherheitsfahrer auf dem Fahrersitz unterstützt, der allerdings nur bei Notsituationen eingreift und bald nicht mehr gebraucht werden soll. Beide werden speziell für das Telefahren trainiert.

Das Ganze funktioniert über eine App. Kunden bestellen eines der Elektrofahrzeuge, welches vom Telefahrer an den gewünschten Standort gesteuert wird. Von dort aus fahren die Kunden selbstständig an ihr Ziel, von wo aus der Telefahrer im Anschluss wieder die Steuerung übernimmt. Durch das einfache Ein- und Aussteigen am jeweiligen Standort entfällt die lästige Parkplatzsuche, wodurch der Service von Vay einen Vorteil gegenüber Carsharing-Diensten hat.

Technische Umsetzung

Im Innenraum deutet nicht viel auf die Telefahr-Technologie hin, da die Kunden das Auto schließlich wie gewöhnlich nutzen sollen. Lediglich ein kleines Kästchen zeigt den Status der Telefahrsysteme an. Außen gibt es verschiedene Kameras, die dem Telefahrer die notwendige, ganzheitliche Sicht ermöglichen. Zwei Kameras an den A-Säulen, eine weitere oberhalb der Windschutzscheibe und zwei Antennen auf dem Dach für die Kommunikation deuten auf den zusätzlichen Verwendungszweck des Fahrzeugs hin. Die gesamte Steuerelektronik ist im Kofferraumboden untergebracht.

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62/2022: AirBuddy erleichtert das Tauchen

Tauchen – Für Begeisterte ein Gefühl von Freiheit. Taucher sind fasziniert von der Unterwasserwelt, allerdings öfters mal genervt von einem großen Manko: Eine schwere und sperrige Flasche auf dem Rücken mit begrenzter Sauerstoffkapazität, die kompliziert in der Handhabung ist. Mit AirBuddy geht Tauchen nun aber einfacher als es jemals zuvor möglich war!

Stell dir vor: Du bist Taucher. Du bist im Urlaub. Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du findest eine Tauchbasis vor Ort. Du musst dir einen Termin vereinbaren und dein Equipment abholen. Dann tauchst du mit einer ca. 15 kg schweren Gasflasche ab, die alles andere als gemütlich auf dem Rücken sitzt und die deine Bewegungsfreiheit enorm einschränkt. Nach 20 bis 30 Minuten ist dann auch schon Schluss mit dem Tauchen, denn die Gasflasche ist leergeatmet. Dann wieder alles zurückbringen und teure Leihgebühren zahlen. Oder es gibt gar keine Tauchbasis und du ärgerst dich in Grund und Boden, dass du an diesem wunderschönen Strand nun nicht tauchen gehen kannst. Beide Varianten sind irgendwie unbefriedigend für einen begeisterten Taucher, der doch einfach nur die Freiheit und Unabhängigkeit in der Unterwasserwelt erleben möchte.

Tauchen mit der Einfachheit des Schnorchelns

Stell dir nun vor, du kannst auf die gleiche Art und Weise tauchen gehen, wie du auch sicherlich in deinem Leben schon mal schnorcheln warst. Einfach, unkompliziert und ohne große Vorbereitungen. Das geht, mit dem AirBuddy von einem australischen Start-Up. Mit der Erfindung kannst du auf eine schwere Pressluftflasche auf dem Rücken verzichten. Stattdessen stattet dich AirBuddy mit einer Zwei-Komponenten-Lösung aus, die wie folgt funktioniert.

Tauchen mit dem AirBuddy

AirBuddy ist eine mobile Kompressor-Lösung, die aus zwei Komponenten besteht. Zum Einen aus einer leichten Tauchweste. Diese nimmt auf der Rückseite einen Schlauch entgegen, ein wiederum anderer Schlauch transportiert die Luft an das Atemgerät vorne zum Mund des Tauchers. Zum Anderen aus der AirBuddy-Station, die wie ein Schwimmring auf der Wasseroberfläche treibt und die die durch einen akkubetriebenen Kompressor gewonnene Umgebungsluft durch einen Spiralschlauch mit Atemregler an den Taucher unter Wasser weiterleitet. Mit dem AirBuddy ist man in seiner Bewegung wesentlich freier als mit einer sperrigen Gasflasche. Man kann sich flexibler bewegen, egal ob über oder unter Wasser. Der AirBuddy ist außerdem nur ca. 3 kg schwer, was einen leichten und sorgenfreien Transport überall hin ermöglicht, sogar in einem Rucksack. Und ja, er passt sogar in einen Koffer und darf meistens sogar im Flieger mitgenommen werden (hierzu unbedingt bei der Fluglinie nachschauen).

Langer Tauchspaß mit dem AirBuddy

Ein weiterer großer Vorteil im Gegensatz zum Tauchen mit Flasche ist die mögliche Tauchdauer. Der AirBuddy ermöglicht einen Tauchspaß von bis zu 45 Minuten am Stück, unabhängig von der Tiefe oder Atemfrequenz des Tauchers. Dabei garantiert die Erfindung über die ganze Zeit hinweg einen konstanten Druck mit gleichbleibendem Durchfluss. Ein akustisches Signal gibt außerdem den Hinweis, wenn es Zeit wird, um wieder aufzutauchen. Dann muss AirBuddy ca. 4 Stunden laden. Oder man tauscht den Akku eben einfach schnell gegen einen geladenen aus und weiter geht’s mit der Erkundung der Unterwasserwelt.

Es gibt drei verschiedene Ausführungen des AirBuddys. Das Single Diver Pack für eine Person und einer möglichen Tauchtiefe von 12 Metern. Das Buddy Diver Pack für zwei Personen und einer maximalen Tauchtiefe pro Person von 6 Metern. Und das Duo Diver Pack ebenfalls für zwei Personen, aber mit einer möglichen Tauchtiefe von 12 Metern pro Person.

Wer also Lust auf einen leichten, langen und unkomplizierten Tauchspaß bis maximal 12 Meter hat, der ist perfekt mit dem AirBuddy ausgestattet. Es wird allerdings trotz der Einfachheit empfohlen eine Grundausbildung zu absolvieren. Aber dann geht’s los mit der Freiheit und Leichtigkeit in der Unterwasserwelt!

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61/2022: Constellr gestaltet die Landwirtschaft effizienter

Aktuell leben rund acht Milliarden Menschen auf der Welt, bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung schätzungsweise auf über zehn Milliarden Menschen ansteigen. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt dann 50 Prozent mehr Nahrung gebraucht wird, um die Menschheit zu ernähren. Die Folge: Die Landwirtschaft muss effizienter werden – constellr will dabei helfen.

Rund 80 Prozent des Kalorienbedarfs aller Menschen weltweit werden durch Nutzpflanzen gedeckt. Auf der einen Seite müssen in Zukunft mehr Menschen ernährt werden, auf der anderen Seite ist die Ernährungssicherheit schon jetzt aufgrund von Umweltkatastrophen, Wasserknappheit, Dürreperioden und Überschwemmungen bedroht. Landwirtschaftlich verfügbare Flächen müssen daher effizienter bewirtschaftet werden. Mit Satelliten, die Daten aus dem All liefern, soll die Ressource Wasser besser eingesetzt werden können.

So funktioniert constellr

Constellr nutzt hochauflösende, thermische Infrarot-Mikrosatelliten, um die globale Oberflächentemperatur kontinuierlich zu überwachen. Diese Aufzeichnungen geben unter anderem Aufschluss über Wasserstände, Waldbrände und Pflanzengesundheit, was ein schnelleres Handeln ermöglicht und schwerwiegende Ernteschäden verhindert. Eine aufkommende Dürreperiode kann auf diese Weise schneller erkannt und mit gezielter Bewässerung abgewendet werden. Mit dem Wissen aus den analysierten Daten kann der Wasserverbrauch bei der Bewässerung der Agrarflächen gesenkt und der Ernteertrag erhöht werden, da die Felder genau die Menge an Wasser bekommen, die sie brauchen.

Die gesammelten Daten können im Vergleich zu anderen Satelliten bis auf 50 Meter genau den Zustand der Nutzpflanzen bestimmen und sollen über Smart-Farming-Unternehmen an die Betreiber der Agrarflächen weitergegeben werden.

Dafür wird die Technologie eingesetzt

Die Daten von constellr können zur Präzisionsbewässerung landwirtschaftlicher Flächen, Überwachung der Pflanzengesundheit, Ernteertragsprognose, Dürre- und Kälteüberwachung und Katastrophenüberwachung dienen. Die Analysen sind jedoch nicht nur auf den landwirtschaftlichen Sektor beschränkt, auch zur Umwelt- und Infrastrukturüberwachung und städtischen Planung können sie eingesetzt werden.

Am 19. Februar 2022 wurde das erste Messinstrument als Demonstrator zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Am 9. März wurde es verbaut. Bis 2028 sollen bis zu 16 Satelliten mit der Technologie von constellr im Orbit unterwegs sein und beim effizienten Einsatz von Wasser in der Landwirtschaft helfen.

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60/2022: Concular setzt sich für eine Wiederverwertung von Baumaterialien ein

Nichts erzeugt weltweit so viel Müll wie die Baubranche. Ganze 60 Prozent des Abfallaufkommens werden durch Herstellung und Wegwerfen von Baumaterial verursacht. Ließe sich das reduzieren, könnten enorm viele Ressourcen gespart und das Klima geschützt werden. Das Start-up Concular möchte das möglich machen.

Nur etwa ein Prozent allen verbauten Materials in der Baubranche wird weiter verwendet, die restlichen 99 Prozent werden entsorgt. Es ist paradox, dass die Wiederverwendung von Baumaterialien wie Holz, Fenster oder Kunststoff scheinbar keine Rolle spielt, obwohl diese an anderer Stelle dringend gebraucht werden. Concular setzt an diesem Missstand an und möchte die Bauwirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft umgestalten.

Was ist zirkuläres Bauen?

Das Start-up Concular möchte das zirkuläre Bauen fördern und einen Schritt Richtung Ressourceneffizienz und CO2-Neutralität in der Baubranche gehen.

Generell geht es beim zirkulären Bauen darum, Rohstoffe so zu planen und einzusetzen, dass sie erhalten und wiederverwendet werden können oder abbaubar sind. Im ersten Fall spricht man von einem technologischen Kreislauf, im zweiten Fall werden die Ressourcen in den biologischen Kreislauf zurückgeführt.

Was bietet Concular?

Um das zu erreichen, hat Concular eine Softwarelösung entwickelt, in der Angebot und Nachfrage gleichermaßen bedient werden. In einer digitalen Datenbank sind sämtliche Informationen über Gebäude und Materialien eingepflegt, die im Idealfall bis zu einem Jahr vor Abriss der Immobilie erfasst werden. Künftig soll das ganze noch einfacher funktionieren, indem Algorithmen die Materialien auf den Bildern erkennen und jeder so einen „Digitalpass“ der Immobilie erstellen kann, was aktuell nur mit Unterstützung der Concular-Mitarbeiter möglich ist.

Die Materialien, die in der Immobilie stecken sind nun bekannt, die Käufer fehlen eigentlich noch. Allerdings bietet Concular auf seiner Plattform direkt die Abnehmer dafür, denn Architekten und Immobilienentwickler haben Zugang zur Software und können angeben, welche Materialien gebraucht werden. Per Algorithmen können also Angebot und Nachfrage gematcht werden.

Eine Win-Win-Situation für alle entsteht. Der Gebäudebesitzer bekommt Geld für den Verkauf und spart sich den Teil, der für die Entsorgung der Materialien anfallen würde. Das Abrissunternehmen verdient mehr, weil der Abriss aufwändiger ist und die Käufer können die wiedergewonnenen Ressourcen zum gleichen Preis wie neues Material eingekauft werden.

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59/2022: Blattgold Düngetuch erleichtert die Pflanzenpflege

Gießen, Zurückschneiden, Düngen und der richtige Ort: Die Pflanzenpflege ist gar nicht so einfach, vor allem nicht, wenn man keinen grünen Daumen hat. Insbesondere Topfpflanzen sind dabei auf die richtigen Nährstoffe angewiesen. Das Blattgold Düngetuch will ihnen diese geben.

Pflanzen brauchen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine, um gesund zu bleiben und wachsen zu können. Der Markt bietet dafür die unterschiedlichsten Düngemittel: Tabletten, Pulver, Flüssigdünger oder Granulate, die mit in die Erde gegeben werden. Anders wirkt das Düngetuch von Blattgold, das direkt an der Wurzel seine Wirkung entfaltet.

Das nachhaltige Düngetuch

Die Feuchttücher enthalten, anders als der Name vermuten lässt, kein Blattgold, sondern wertvolle Nähstoffe für Pflanzen. Dabei ist der Dünger vollkommen organisch und basiert auf natürlichem Faserzellstoff, was die feuchten, taschentuchgroßen Düngetücher zusätzlich kompostierbar macht. Damit verhelfen sie den Pflanzen zu neuer Energie und versorgen sie optimal mit den benötigten Mineralien.

Die Tücher können sowohl im Garten bei eingepflanzten Pflanzen als auch bei Topfpflanzen eingesetzt werden. Blumenwasser stellt kein Problem da, sodass sie sogar auch in Vasen für Schnittblumen angewendet werden können.

Der Effekt des Blattgold Düngetuchs

Für die Anwendung müssen die blätterhängenden Pflanzen aus dem Topf gehoben werden. Das ist zwar etwas umständlich und verursacht Schmutz aufgrund der Erde, allerdings nimmt man das gerne in Kauf, um auf die Chemiekeule künstlicher Düngemittel zu verzichten.

Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, muss man je nach Größe der Pflanze ein bis zwei Düngetücher um die Wurzel wickeln oder ins Blumenwasser geben, ehe sie anschließend wieder in das Beet oder den Blumentopf gesetzt werden kann. Dort wird sie automatisch mit allen wichtigen Nähstoffen versorgt, lediglich gegossen werden muss sie wie gewohnt.

Innerhalb kürzester Zeit sollen die Pflanzen einen erholten und gestärkten Eindruck machen. Dabei sollen die Blattgold Düngetücher kontinuierlicher wirken und bis zu sechs Monaten halten im Vergleich zu Flüssigdünger, der durch das darüber Gießen nur einmalig wirkt.

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58/2022: Delicious Data geht mit Machine Learning gegen Lebensmittelverschwendung vor

In Deutschland wurden im Jahr 2020 circa 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle verursacht. Rund 17 Prozent davon entstanden durch Außer-Haus-Verpflegung, also in Restaurants, Kantinen und Caterings. Die Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem, Delicious Data will mit Machine Learning und Algorithmen dagegen vorgehen.

Lebensmittel bleiben in den unterschiedlichsten Bereichen übrig, sei es nach der Mittagspause in der Kantine, abends in der Auslage beim Bäcker oder im Restaurant auf dem Teller. Hauptproblem ist die Planungsunsicherheit in all diesen Bereichen, weil die Nachfrage nach den einzelnen Lebensmitteln oder Produkten nur ungefähr geschätzt werden kann. Mit Delicious Data sollen Gastronomen unterstützt werden, ihre Einkäufe besser zu planen.

Was macht Delicious Data?

Bei Delicious Data handelt es sich um ein Prognosesystem. Mit Hilfe dieses Systems soll vorausgesagt werden können, wie viel von welchem Gericht zu welchen Zeitpunkt benötigt wird. Dieses Wissen wird generiert aus großen Datenmengen und künstlicher Intelligenz. Hierfür werden die Kassen- oder Warenwirtschaftsdaten aus der Vergangenheit, also das Wissen aus den Absatzprognosen darüber, was in den letzten Monaten bis Jahren verspeist wurde, mit wetter- und kalendarischen Daten über die künstliche Intelligenz verbunden. Der Tagesplaner ermittelt aus diesem Wissen den tatsächlichen Artikelbestand und den Produktionsbedarf, welche sich über den Tag hinweg immer wieder aktualiseren.

Mit diesem Wissen kann besser geplant werden, was die Zusammenstellung des Sortiments und Änderungen im Angebot betrifft und Lebensmittelabfälle können reduziert werden.

Hier kommt Delicious Data zum Einsatz

Delicious Data kommt in den unterschiedlichsten Bereichen im Lebensmittelsektor zum Einsatz. Bisher konnten in Bäckereien, Gemeinschaftsverpflegungen, im Lebensmitteleinzelhandel und in der Systemgastronomie nach eigenen Angaben zufolge 345678 Kilogramm Lebensmittel gerettet werden.

Bekannte Kunden sind beispielsweise Bayer Gastronomie, ERGO Gourmet GmbH oder die Studierendenwerke Darmstadt, Frankfurt am Main oder Vorderpfalz. Dabei geht es in diesen unterschiedlichen Einsatzgebieten nicht nur um die bessere Planung und Reduzierung der Lebensmittelabfälle, sondern auch um das Auffangen von Fachkräftemangel durch verbesserte Prozesse und Reduzierung des Stresses der Mitarbeiter.

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57/2022: Zählerfreunde hilft beim Stromsparen

Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel statt dem Auto nutzen, regionale Produkte einkaufen oder die Elektrogeräte im Standby-Modus ganz ausschalten. Es gibt viele Möglichkeiten im Alltag CO2 einzusparen. Gerade das Thema Stromsparen soll Verbrauchern leichter gemacht werden – mit der Plattform Zählerfreunde.

Zählerfreunde möchte den Stromkunden, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, einen smarten Stromzähler zu nutzen und die entsprechenden Kosten dafür zu tragen, einen nachhaltigen Mehrwert bieten.

Wieso es Zählerfreunde überhaupt gibt

Seit August 2016 gibt es das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, wodurch ein stabileres und effizienteres Energienetz für die Energiewende gestaltet werden soll. Um das umzusetzen, wurden unter anderem sogenannte „Smart Meter“ eingeführt. Es handelt sich dabei um intelligente Messsysteme bestehend aus einem digitalen Stromzähler und einer Kommunikationseinheit, die den analogen Stromzähler ablösen. Diese können im Gegensatz zu den bisherigen Geräten nicht nur den aktuellen Zählerstand angeben, sondern auch die tatsächliche Nutzungszeit und den gegenwärtigen Stromverbrauch.

Gesetzlich verpflichtend ist der Wechsel zum Smart Meter für Haushalte und Unternehmen, die einen jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6000 kWh haben. Bis 6000 kWh ist ein digitaler Zähler vorgeschrieben. Preislich liegt die Obergrenze bei 130 Euro pro Jahr für 10.000 bis 20.000 kWh. Zählerfreunde möchte den Verbrauchern dabei helfen, Strom zu sparen und Kosten zu reduzieren.

Das Konzept von Zählerfreunde

Auf der Plattform können sich die Nutzer der intelligenten Stromzähler, aktuell nur von Discovergy oder BlueMetering, anmelden, einen oder mehrere Smart Meter hinzufügen und ihr Stromsparziel eingeben. Die Plattform ermittelt selbstständig die großen Datenmenge der Smart Meter und unterstützt die Nutzer dabei Energie, Kosten und CO2 zu senken. Die Verbrauchsdaten werden visualisiert, so können Rückschlüsse auf das eigene Konsumverhalten gezogen und dieses angepasst werden.

Zusätzlich gibt die Plattform individuelle Energiespartipps und bietet die Möglichkeit, einen automatischen Stromanbieterwechsel vorzunehmen. Hierbei werden nur Ökostromtarife angeboten, um einen noch größeren Beitrag zur Energiewende zu leisten. Auf diese Weise werden die Mehrkosten, die für den Smart Meter anfallen, wieder eingespart.

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56/2022: HistaFood entwickelt histaminarme Lebensmittel

Der Bauch drückt, die Augen schwellen an, die Haut juckt. Man denkt, es sei das Gluten oder die Laktose in verschiedenen Lebensmitteln, die man eventuell nicht verträgt. Aber dabei gibt es noch eine ganz andere Intoleranz, die die Gesellschaft bisher kaum auf dem Schirm hatte.

Schlendert man heutzutage durch einen Supermarkt wird man die laktosefreien, glutenfreien oder auch veganen Produkte kaum mehr übersehen können. Sie sind allgegenwärtig. Doch noch lange nicht sind damit alle Intoleranzen abgedeckt, an denen Menschen so leiden. Schon mal etwas von histaminarmen Produkten gehört? Nein, dann wird es Zeit diese Lücke nun zu schließen. Mit HistaFood!

Laktose-, Gluten- oder doch eher eine Histaminintoleranz?

Ja, es gibt sie wirklich. Menschen mit einer Histaminintoleranz. In Deutschland sind davon mehr als zwei Millionen Menschen betroffen. Dabei ist die Intoleranz allerdings nicht auf eine Stufe mit einer Histaminunverträglichkeit zu stellen. Denn berücksichtigt man dieser in der Rechnung ebenfalls, dann sind es bereits ca. 17% der deutschen Bevölkerung, die schlecht auf Histamin reagieren. Dazu zählen auch die Gründerinnen von HistaFood. Beide rannten jahrelang von Arzt zu Arzt, weil sie nicht wussten, was mit ihnen los ist. Letztendlich stellte sich heraus, dass eine Histaminintoleranz vorliegt.

Die Probleme, die bei einer Histaminintoleranz bzw. auch -unverträglichkeit auftreten können, sind ziemlich übel für Betroffene. Diese leiden oftmals unter Migräne, Nesselsucht, Ekzemen, Hautausschlägen, geschwollenen Augenlidern, Magen-Darm-Beschwerden, Husten oder auch Schnupfen. Klingt gar nicht gut. Vor allem, wenn man nun überlegt, wo Histamin so enthalten ist. Und zwar: Überall! Es gibt keine Lebensmittel, die komplett frei von Histamin sind. Klar gibt es Lebensmittel, die mehr enthalten als andere, aber dazu zählen leider ganz schön viele und vor allem leckere: Tomaten, Spinat, Hülsenfrüchte, Bohnen, Thunfisch, Meeresfrüchte, lange gereifter Käse, Geräuchertes, Sojaprodukte, Fischkonserven, verschiedene Fertiggerichte und ja..auch Schokolade und Rotwein und noch viele mehr! Bis dato müssen Menschen mit einer Histaminintoleranz also auf all das verzichten, ehe sie nicht an energiezehrenden Beschwerden leiden möchten.

HistaFood bringt histaminarme Produkte in die Regale

Das hatten die beiden Gründerinnen von HistaFood einfach satt und entschieden sich dazu, histaminarme Lebensmittel für Menschen mit einer Histaminintoleranz zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Ihr Sortiment umfasst aktuell einen Müsliriegel, einen Brotaufstrich, ein spezielles Müsli, eine tomatenartige Soße, ein Kräutersalz und eine Gemüsebrühe zum Kochen. Alles histaminarm, denn wie wir gelernt haben: Es gibt keine Lebensmittel, die komplett davon befreit sind. Das Sortiment von HistaFood soll natürlich stetig erweitert werden, um den Menschen mit einer Histaminintoleranz oder Histaminunverträglichkeit wieder den Genuss zurückzugeben, den sie verdient haben!

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55/2022: Clever Cakes vereinfacht Tortenbacken

Wer eine Torte backt, stülpt eigentlich erst am Ende den Fondant darüber. Die Gründerin von Clever Cakes hat sich das aber anders überlegt.

Die Zuckermasse muss im Normalfall vorsichtig über die fertige Torte gelegt werden, ohne dass es Löcher oder Risse gibt– und dann muss das Ganze am Ende auch noch zugeschnitten werden. Das ist zum einen sehr anstrengend und zum anderen geht oft auch noch etwas schief. Torten mit Fondant-Deko sehen zwar schön aus, sind aber auch sehr zeitaufwendig und erfordern ein hohes Durchhaltevermögen.

Was ist Clever Cakes?

Die Gründerin von Clever Cakes will genau diese Probleme lösen. Elina Hoffmann hat daher eine Fondant-Hülle entwickelt, in die die Torte hineingebacken wird. Der ganze Prozess wird also umgekehrt, es steht erst die Hülle, dann wird die Torte gebacken. Mit ihrer Idee trat sie sogar in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ an.

Was kann Clever Cakes aus DHDL?

Wer sich die Idee immer noch nicht ganz vorstellen kann: Clever Cakes bietet eine fertige Fondanthülle mit gegebenenfalls Zubehör an. Sie wird verkehrt herum auf eine Oberfläche gestellt, die Torte, sprich fondanttaugliche Creme und ausgekühlter Tortenoden, wird von oben nach unten in die Fondanthülle hinein geschichtet (also meist Ganache, Boden, Creme, Boden, Creme, Boden), statt wie üblich mit der untersten Schicht zu beginnen. Wenn man zum Schluss die Tortenplatte auf den Tortenboden legt, kann per Drehung das Ganze wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Nun sieht die Fondanttorte aus wie vom Profi gemacht. Je nach gekauftem Bausatz gibt es auch farbige Zuckerdekorationen, die nach Belieben auf der Torte platziert werden können.  Clever Cakes vereinfacht das aufwändige Dekorieren und spart rund ein bis zwei Stunden. Passende Rezepte sind ebenfalls erhältlich. Je nach Auswahl kosten die Sets ab ca. 17 Euro (Basis-Set mit Fondant und Einweg-Karton-Backform) bis ca. 35 Euro (bunte Design-Sets mit bunten Zuckerdekoren).

Lohnt sich die Clever Cakes Fondant-Hülle?

Das Design-Set wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig und durchdacht: Der Fondantdeckel hat genau die richtige Dicke und wird mit einem passenden Backblech geliefert, damit die Torte genau auf den Deckel passt. Allerdings gibt es deutlich mehr Abfall. Das Backblech und die Plastikverpackung müssen entsorgt werden. Ein Set von 35 Euro ist auch nicht unbedingt preiswert, wenn man betrachtet, dass man die Zutaten für einen solchen Kuchen auch für einen geringeren Preis kaufen kann. Einige mögen zusätzlich erwägen, einen Kuchen direkt beim Bäcker zu bestellen, um sich den Aufwand generell zu sparen.

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54/2022: Meater Grillthermometer verspricht stressfreies Garen

Im Sommer, an Sonn- oder Festtagen steht man nicht selten lange in der Küche oder am Grill, um das perfekte Essen auf den Tisch zu zaubern. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn das Steak, der Fisch oder das Lammfilet nicht richtig durch oder zäh und trocken sind. Der Meater verspricht stressfreies und erfolgreiches Garen.

Je nach Fleisch oder Fisch braucht es unterschiedliche Temperaturen und Zeiten, um das perfekte Garergebnis zu erhalten. Das einzuschätzen ist schwierig und braucht vor allem Übung, Zeit und Erfahrung. Einfacher geht das mit dem digitalen Fleischthermometer Meater: Einfach den Temperaturfühler in das Gargut stecken und den Anweisungen in der entsprechenden App folgen.

Smarter kochen mit Meater

Für das perfekt gebratene Fleisch muss der Meater mit der dazugehörigen App per Blutetooth gekoppelt werden. Anschließend wird das Fleischthermomer aus rostfreiem Stahl und hitzebeständiger Keramik so im Gargut platziert, dass mit dem einen Ende die Kern- und mit dem anderen Ende die Außentemperatur gemessen werden kann. In der App wird bestimmt, welches Fleisch oder welche Art von Fisch zubereitet werden soll und welche Garstufe gewünscht ist, also zum Beispiel medium rare oder well done. Von nun an übernimmt die App die Arbeit, das Gargut muss lediglich hin und wieder gewendet werden. Die App schätzt die Kochdauer ein, gibt Benachrichtigungen während des Kochvorgangs und bestimmt die Ruhephase nach dem Garen für ein optimales Ergebnis.

Vielseitige Anwendung

Egal, ob in der Küche oder für den Grill, das Fleischthermomer kann beides. In der Küche kann er im Ofen, im Sous-Vide-Garer oder in der Pfanne zum Einsatz kommen, im Freien unterstützt er im Grill, Smoker, oder Kamado.

Der Meater funktioniert völlig kabelfrei und mit den Push-Benachrichtigungen auf’s Smartphone bietet er dem Kochenden ein hohes Maß an Flexibilität. Allerdings nur bis zu 10 Metern Reichweite, wer bis zu 50 Meter Abstand zum Grill haben möchte, braucht den Meater+. Grillbegeisterte, die ganz sichergehen wollen, können sich auch den Meater Block anschaffen. Mit gleich vier Temperaturfühlern und WLAN-Reichweite sind diese damit voll ausgestattet.

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