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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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61/2015 Startrek im Bad: Rasieren wir uns schon bald per Laserstrahl?

Skarp soll der neue Laser-Rasierer heißen, der bei Marktreife künftig männlichen Bartwuchs und weiblich empfundene Problemzonen-Haare entfernen könnte. Die beiden findigen Schweden Gustavsson und Binun hinter der Erfindung haben laut dem Boulevard-Magazin Business Insider bei einer Crowdfunding Plattform längst das gesetzte Limit von 160.000 Dollar überschritten.

Rund eine Million ist die Innovation Skarp einer umrissenen Online-Crowd bereits wert. Soviel haben die Macher des Laser-Rasierers nämlich bereits eingenommen im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne, die auf 160.000 Dollar gezielt hatte. Aber schauen wir uns das doch einfach mal genauer an:

Nichts anderes als die Rasier-Gewohnheiten vieler Generationen auf den Kopf stellen: das planen die Erfinder des Laser-Rasierer Skarp. Ein Dorn im Auge waren den kreativen Jungs die vielen Haut-Irritationen und kleinen Schnitte, die zweifellos unerwünschte Neben-Aspekte der Rasur sind. Die Innovation liege schon seit faktisch Jahrzehnten in der Schublade, so Erfinder Morgan Gustavsson. Das hartnäckige Problem mit dem Erkennen von hellem bzw. grauem Haar verhinderte das Weiterarbeiten. Hier kommt nun das Haarmolekül Chromophor ins Spiel. Weil annähernd alle Menschen darüber verfügten, greift nun auch übergreifend der Laser, der ab einer bestimmten Wellenlänge per Licht zielsicher abschneiden könne. Tja, wie das klingt ist das Rasieren ohne Hautirritationen damit wohl bald möglich. Skarp ist für Frauen wie Männer gleichermaßen geeignet.

Weitere Informationen unter Skarp Technology.

60/2015 Neuer Beton saugt Wasser ein

Ein Beton, der tausende Liter Wasser einfach aufsaugt. Die vielversprechende Innovation namens Top Mix Concrete, verspricht diverse Hochwasser- bzw. Regen-Folgen zu nivellieren. Der geneigte Leser sieht sich bitte einfach zunächst dieses beeindruckende Video an:

Es ist kein Scherz, was da jüngst das Boulevard-Blättchen Dailymail über Top Mix Concrete berichtet, ist wirklich extrem beeindruckend. Ein neuartiger Beton scheint tausende von Litern Wasser einfach zu “verschlucken” und so dafür zu sagen, dass die entsprechend betonierten Flächen in Sekunden trocknen. Die Anwendungsbereiche des Saug-Betons sind noch gar nicht abschätzbar. Hinter der Innovation steht das US-Unternehmen Topmix Concrete Company, deren Kontaktdaten wir hier gerne für Sie recherchiert haben:

Topmix Concrete Company, 3800 NW 12th St, Miami, FL 33126, Telefon USA 001-786/516-2716.
Und hier der Yellow Pages Link.

59/2015 Eggmaps: Innovative Idee, das ‘Prinzip Landkarte’ neu zu gestalten

Tourismus-Verbände dürften mit der Zunge schnalzen ob der Erfindung des ungarischen Designers Dénes Sátor: mit seiner “Eggmap” macht er Land- bzw. Stadtkarten plastisch. Seine Karten sind ballförmig, mit Luft angefüllt und reagieren auf manuellen Druck mit einer Art “Zoom”.

Eine Land- bzw. Startkarte ist in der Regel auf zweidimensionalem Papier gedruckt und dient vor allem Touristen der Orientierung. Ein ungarischer Designer hat sich jetzt gewissermaßen disruptiv Gedanken gemacht, ob es immer zweidimensional sein muss. Entstanden ist die Eggmap, ein kleiner, bedruckter Luftballon. Drückt der Nutzer auf einen Teil des Ballons, vergrößert sich der gegenüberliegende. Diese Ausweitung lässt die überall nur in Miniatur vorliegende Landkarte an der Stelle lesbar werden, die sich ausstülpt. Das Drücken der “Eier-Karte” ist einem manuellen Zoom vergleichbar und daher als extrem pfiffiger Touristen-Artikel weltweit vorstellbar. Sátors Idee ermöglicht es dem Nutzer weiter voneinander entfern­te Ziele ebenso im Auge zu behalten, wie die nahe Umgebung des eigenen Standorts gerade.

Gemacht ist die Eggmap aus einem kautschukartigen, wasserfesten Material. Es ist extrem flexibel und hält leichten wie starken Quetschungen problemlos stand ohne kaputt zu gehen. Darüber hinaus ist die Eggmap sehr leicht, da nur mit Luft angefüllt. So, genug der Worte – wer sich das jetzt mal beim Designer ansehen möchte wird auf Facebook fündig. Dénes Sátor wünscht sich über die wohl bekannte Social-Media-Plattform auch Kommunikation, Angebotsanfragen sowie ggf. bei Interesse Vorbestellungen. Wir wünschen von Herzen viel Erfolg. Hier entlang: facebook.com/eggmaps

58/2015 Der vernetzte Fahrradhelm, der bei Unfall konsequent Hilfe holt

Der Fahrradhelm Liveall soll künftig nicht nur einem Smartphone ähnlich werden und anspruchsvolle Kommunikation ermöglichen. Bei möglichen Stürzen wird nach zirka 30 Sekunden ohne weitere Reaktion des Verunfallten automatisch ein Rettungsdienst verständigt.

Liveall heißt der neue Alleskönner-Helm, der jetzt auf der IfA in Berlin vorgestellt wurde. Der Kopfschutz birgt eine Kommunikationszentrale, um es dem Radler zu ermöglichen ganz analog Star Trek next generation mit der Welt kommunizieren zu können. Per Bluetooth ist dann über das eigene Smartphone per Headset zu kommunizieren. Das relevantere Element aber ist der Aufprall-Detektor, der einer schweren Erschütterung und 30 vergangenen Sekunden eine Rettungsleitstelle verständigt. Das Ganze läuft über die Livall-App, die den Befehl ebenfalls zum Smartphone mit entsprechender Befehlsfolge leitet. Zudem werden im Helm zwei Lämpchen eingeschaltet, die in einem solchen Fall ein orangefarbenes Blinklicht absenden.

Die Verkehrstauglichkeit des Liveall-Helmes wird noch abgerundet durch die automatische Zuschaltung eines LED-Lichts beim Einsetzen der Dämmerung, einem Blinker, der zum Abbiegen aktiviert werden kann. Und einem Gerätchen, dass es ermöglicht vom Lenker aus Fotos zu machen, sofern der Fahrer es arretiert hat. Der Liveall ist noch in der Entwicklung, so die Macher. Finanziert werden soll über Crowdfunding per Indiegogo: Liveall – der vernetzte Helfer-Helm. Kaufpreis zum Start in USA: rund 100 Dollar. Quelle: Radiobericht zur IfA, SWR1, 7. September 2015

Little Segway: Mit dem Walk Car spazieren gehen ohne Bein-Bewegung

Das neue WalkCar ermöglicht seinen Nutzern Spazieren zu gehen ohne die Beine zu bewegen. Die in Zeiten von Büro- und Aufzuggesellschaft fragwürdige Idee gleicht einem motorisierten Skateboard und soll in Kürze in Japan an den Markt gehen.

Optisch gleicht es einem Macbook was die Macher bei Cocoamotors innoviert haben. Das motorisierte skateboard-ähnliche Gefährt dürfte in Zukunft – sofern es in der Breite der Gesellschaft Akzeptanz findet – die Innenstädte zunächst Japans verändern. Wie auf einem kleinen Hooverboard gleiten die Nutzer scheinbar über den Asphalt. Sage und schreibe zehn Sachen macht der fahrbare Untersatz und kommt rund zwölf Kilometer weit. Das WalkCar kommt in Fahrt durch die Gewichtsverlagerung seines Nutzers je nach vorne für Fahrt und zurück für Bremsen. Wenn der Fahrer oder die Fahrerin herunterspringt, bleibt das WalkCar sofort stehen. Die Entwickler planen mit einem VK von zirka 700 Euro in den Markt starten. Bei Akzeptanz in Japan könnte sich das Marketing schon bald auf den deutschsprachigen Raum ausdehnen.

 Um es sich besser vorstellen zu können – wir haben ein Video für Sie:

56/2015 BT Innovation: 36-Quadratmeter-Fertighaus für 5000 Euro?!

Ein paar Erfinder der Firma BT Innovation aus Magdeburg haben ein Fertighaus für kalkulierte 5000 Euro Vk entwickelt. Die Macher aus Sachsen Anhalt haben dazu 50.000 in die Entwicklung gesteckt – herausgekommen ist das “LowCostHaus”.

Ein schlüsselfertiges Massivhaus in nur zwei Stunden aufbauen – der Anspruch war schon deftig als die Buben und Mädels von BT Innovation sich ihr Ziel setzten eine kleine Revolution in ihrer Branche herbei zu führen. Im Ergebnis wurde ein 36-Quadratmeter-Gebäude innoviert. Das kleine Haus hat zwei Zimmer, Küche und WC. Wer sich das nicht vorstellen kann, dem sei das dreieinhalb-minütige Video über die Macher und Ihr Produkt sowie die visionierten Einsatzzwecke warm empfohlen. Aufgrund fehlender Isolierung eignen sich die schnuckeligen Mikro-Gebäude zunächst eher für karibische Verhaltnisse. Gerade in von Naturgewalten heimgesuchten Landstrichen könnte das LowCostHaus künftig also massiven Nutzen bringen.

Die Maxime sei von Anfang an gewesen, so BT-Innovation-Geschäftsführer Felix von Limburg das Endprodukt so einfach wie möglich zu gestalten. Nur so könne ein Produkt in den breiten Markt expandieren. Heute sagen die Leute von BT Innovation über ihr Produkt, dass die Erstellung zeitlich kürzer als der Aufbau der Zelt-Notunterkünfte in gebeutelten Krisenregionen dauere. Interner Vermerk: Diese Innovation ist schon jetzt unser Anwärter auf den internen Titel “Raketenstart-Innovation 2015”. Hier der Link zum Video:

Außer Wettbewerb, keine lfd. Nummer: Das Bett, dass Dich Morgens rauswirft

Morgenmuffel haben es schwer, wenn Sie die Erfindung des Briten Colin Furze nutzen um ihrer Trägheit zum Tagesbeginn zu begegnen. Furze hat ein Bett erfunden, dass Langschläfer aim wahren Wortsinn us den Federn katapultiert.

Redakteure der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung haben jüngst ein Fundstück aus den Archiven des World Wide Web gefischt, dass zwar als pfiffige Erfindung durchgeht. Sich aber möglicherweise nihct einordnen lässt in unser Redaktionsmarketing “77 Erfindungen, die es schaffen können”. Das “High Voltage Ejector Bed” des Briten Colin Furze wirft seinen Insassen kurzerhand über einen hydraulischen Kompressor raus. Die im Sinne des Erfinders präparierte Matratze schnell dazu am Kopfende hoch. Der Isasse bzw. die Insassin ist zwar sicher wach, liegt aber am Boden, wenn sie nicht sofort zum Wecker-klingeln bewusst reagiert.

Wie gesagt, außer Wettbewerb: Ob wir Furzes Innovation die Zugehörigkeit zu unserem Magazin attestieren können, sei dahin gestellt. Eher nein :-). Daher bekommt das High Voltage Ejector Bed auch keine laufende Nummer. Hier der Link zur Website des lustigen, aber sicher auch etwas skurrilen Erfinders Bett, dass Dich rauswirft.

55/2015 Ist die Milch sauer? Neuer Kronkorken beantwortet die Milchfrage aller Milchfragen vor der Kostprobe

Die Universität von Kalifornien in Berkley hat in Kooperation mit der Chiao Tung University in Taiwan einen Flaschen-Verschluss entwickelt, der anzeigen kann, wenn eine Milch sauer geworden ist. Man denkt bereits über weitere Anwendungsmöglichkeiten der Technologie in der Medizin nach.

3D-Druck-Technik zur Detektion saurer Milch? Klingt abenteuerlich, aber genau das ist die Innovation aus Berkley, die Milchfans ggf. künftig böse Überraschungen vermeiden hilft. Der kluge Kronkorken hat einige drahtlose Sensoren, die sobald sie mit Milch in Berührung kommen den Inhalt auf Bakterienkulturen prüfen. Dies könnte zum Beispiel aktiv durch einfaches Schütteln lanciert werden. Die ermittelten Daten werden in der Folge an einen drahtlos verbundenes, externes Modul übermittelt. Nach Verarbeitung durch eine App ist der Verbraucher somit schnell informiert über den Frische-Zustand des Getränks.

Wer hat “Zukunftsideen”? In Wien einreichen und Preis gewinnen …

Ab sofort sind alle Kreativen und Visionäre angehalten bis zum Stichtag 30. September “Zukunftsideen” einzureichen. Gewünscht sind Themen betreffend Gesellschaft, Umwelt/Energie, Technik/Mobilität, Ernährung/Gesundheit sowie Sport/Lifestyle.

In Österreich werden kreative Köpfe und somit Ideen gesucht. Um Rahmen des Jahres der Forschung hat das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium in Wien einen Bewerb ausgeschrieben, der Pfiffigkeit in Sachen Zukuntfsideen fördert und auszeichnet. Zu gewinnen ist ein Griechenland-Urlaub in Ephesos. Damit verbunden ist in erster Linie die ausgiebige Besichtigung der berühmten Ausgrabungsstätte des Österreichischen Archäologischen Instituts. Wer sich bewerben möchte, kann das über die aufgesetzte Projekt-Website ab sofort virtuell tun: Jahr der Forschung.

54/2015 Die unnachahmliche Fahr-Geh-Hilfe: schrille Innovation aus USA

Eine Geh-Maschine der besonderen Art hat der Amerikaner Theo Jansen erfunden. Nutzer werden sicher bequem von A nach B kommen, sich aber überall wo sie hinkommen an den einen oder anderen Lacher gewöhnen müssen.

Ob man es futuristisch nennen soll oder bizarr: die Erfindung des US-Amerikaners Theo Jansen ist eine Mischung aus ‘Flash Gordon’ und ‘Raumschiff Enterprise’ – um einmal zwei cineastische Prototypen aus dem Genre Science Fiction zu bemühen. Seine neue Geh-Maschine ist vollauf von Hand gemacht, wird von einer analog Bohrern betriebenen Laufmaschine geführt und befördert den Fahrgast auf fast skurrile Art. Inspiriert von tierischen Beinen und deren natürlicher Bewegung nutzt das Gefährt ein Getriebe, das von 20 Volt befeuert wird. Aber wir wollen nicht zu lange fabulieren, denn dieses Ding muss man in Aktion gesehen haben. Und sei es nur aus Spaß an der Freude:

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