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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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53/2022: Lemonist gegen Pestizidrückstände auf Obst- und Gemüse

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind frisches Obst und Gemüse unabdingbar. In der konventionellen Landwirtschaft wird dabei viel mit Pestiziden gearbeitet. Lemonist  aus „Die Höhle der Löwen“ soll Pestizide auf Obst und Gemüse reduzieren.  Doch wie wirkungsvoll ist das Produkt wirklich?

Da möchte man sich und seinem Körper etwas Gutes tun, greift zum konventionellen Apfel und doch wirkt sich dieser nicht nur positiv auf die Gesundheit aus. Giftige Substanzen auf Obst und Gemüse, das nicht aus Bio-Anbau stammt, werden über die Ernährung aufgenommen und können dem Körper schaden.

Wie funktioniert Lemonist?

Wenig funktioniert in der modernen Landwirtschaft ohne Pestizide. Landwirte besprühen ihr Obst und Gemüse gerne mit Pestiziden, um die Pflanzen zu schützen. Nun ist bekannt, dass Pestizide Menschen schaden können. Und obwohl kleinste Mengen nicht gesundheitsschädlich sind, reagieren immer mehr Verbraucher empfindlich auf gespritzte Früchte. Hier kommt Lemonist ins Spiel. Erfunden wurde das Produkt vom Ehepaar Kathrin Alfen und Felix Strohmaier, die ihre Idee in der „Höhle der Löwen“ präsentierten. Lemonist ist eine Mischung aus Natron, Zitronensäure und Salz, die in lauwarmen Wasser aufgelöst wird. Das Obst und Gemüse soll vor dem Essen 15 Minuten in diesem Gemisch einweichen. Nach dem Baden sollen die Früchte dann erneut gewaschen werden, um die harmlosen, aber möglicherweise ungenießbaren Lemonist-Rückstände zu entfernen.

Die Kosten und Zeitfrage

Wenn man einen Apfel essen möchten, möchte man das normalerweise sofort tun und nicht erst 15 Minuten später. Wenn man Lemonist nutzt, muss man diese Viertelstunde in Kauf nehmen. Das ist allerdings auch nur ein kleiner Aufwand dafür, dass man im Anschluss nahezu pestizidfreie Früchte zu sich nehmen kann. Bio-Produkte sind im Gegensatz zu konventionellen Waren teilweise wesentlich teurer. Mit Lemonist muss man Pestizidrückstände bei Nicht-Bio-Produkten nicht länger akzeptieren. Ein Viererpack Lemonist mit 250 Gramm kostet 21,99 Euro. Der Hersteller empfiehlt einen Teelöffel des Pulvers pro Liter Wasser. Zum Vergleich: Drei Kilogramm reines Sodapulver kosten nur 10 Euro. Als Faustregel gilt hier, einen Teelöffel Natron auf 200 Milliliter Wasser zu geben.

Lemonist hält, was es verspricht, zumindest basierend auf den Ergebnissen des Experiments und der Forschung. Eine Mischung aus Backpulver und Wasser reduziert die Menge an Pestiziden in Obst und Gemüse besser als reines Wasser. Mit einem Preisunterschied von nur drei Cent pro Liter gereinigtem Wasser kann auch zu Lemonist gegriffen werden.

Ob sich Lemonist für den Endverbraucher nun lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Laut der Studie entfernt eine Soda-Wasser-Mischung 80 Prozent Thiobendazol und 96 Prozent Phosmet, die auf Obst aufgetragen werden. Lemonist selbst wirbt damit, 89 Prozent der Pestizide zu entfernen, ohne konkrete Pestizide zu nennen.

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52/2022: Flasher für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Wer gerne mit dem Rad oder E-Scooter unterwegs ist, tut sich und der Umwelt etwas Gutes. Doch gerade wenn es dunkel wird, besteht die Gefahr von anderen Verkehrsteilnehmern möglicherweise übersehen zu werden. Mit dem Hightech-Armband von Flasher kommt mehr Sicherheit auf die Straßen.

Weder Fahrrad noch E-Scooter haben Blinker oder ein Bremslicht. Mit dem praktischen Wearable von Flasher ist das kein Problem mehr, denn die Armreifen werden einfach um den Oberarm geschnallt und schon ist der Fahrrad- oder E-Scooter-Fahrer mit gestengesteuerten Blinkern, automatischem Notbremslicht und einer Zusatzbeleuchtung ausgestattet.

Simpel und smart

Die zwei simpel aussehenden Armreifen haben so einige Funktionen im Gepäck. Zum einen ist der Blinker zu erwähnen. Mit einem einfachen Anheben des linken oder rechten Armes setzt der Blinker ein und zeigt die Richtung an, in die der Fahrende abbiegen möchte. So können beide Hände am Lenker bleiben und das Risiko zu stürzen wird minimiert.

Bei starken Bremsvorgängen leuchtet Flasher an beiden Seiten kräftig rot und gibt dem übrigen Verkehr somit ein Warnsignal. Der Fahrrad- oder E-Scooterfahrende kann auf sich aufmerksam machen und ein Überfahren von anderen Verkehrsteilnehmern wird verhindert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Flasher bietet, ist Sichtbarkeit. Mit unterschiedlichen Einstellungen schützt Flasher den Träger bei Tag- und Nachtfahrten, aber auch beim Spaziergengehen. Tagsüber sind Blinker und Bremslichter aktiv, nachts leuchtet das Armband ergänzend konstant nach vorne weiß und nach hinten rot. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, erstrahlt der Flasher in gelbem Licht, sodass man auch dann rundum sichtbar ist. Eine wichtige Einstellung ist auch der Emergency Mode. Der Flasher blinkt dann wiederholt rot, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Gefahren im Straßenverkehr

Im Straßenverkehr lauern einige Gefahren für Mikromobilitätsnutzer. Schlechte Sichtbarkeit durch Wetterbedingungen, die Position der Lichter an Fahrrädern oder E-Scootern oder deren zu geringe Helligkeit sorgen dafür, dass Fahrende schneller übersehen werden. Mit Flasher wird man aus allen Richtungen auf Augenhöhe der Autofahrer gesehen. Eine weitere Gefährdung sind die notwendigen Handzeichen. Mit nur einer Hand am Lenker büst man Stabilität ein und riskiert zu stürzen. Dagegen bietet die intuitive Steuerung per Armheben Sicherheit und Stabilität. Auch für Fußgänger gelten einige Gefahren im Verkehr, doch mit Flasher sind auch diese geschützter.

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51/2022: Badesofa ermöglicht bequemes Baden

Vor allem im Herbst und im Winter lädt eine warme Badewanne zum Verweilen ein. Doch oftmals ist es dann doch gar nicht so bequem, wie man es sich vorgestellt hat. „Endlich bequem baden“, das verspricht das Badesofa und will Baden gemütlicher machen.

Wenn man durchnässt und kalt von draußen in die Wohnung kommt, ist ein Bad genau das richtige, um sich wieder aufzuwärmen. Bisher hat man den harten Untergrund immer hingenommen, da es hierfür keine passende Lösung zu geben schien. Gleiches gilt für die Sauna. Auch hier nimmt man Platz auf Holz, das sich erst recht im Liegen nicht angenehm anfühlt. Mit dem Badesofa der gleichnamigen Marke, beziehungsweise dem Saunasofa, ist das Vergangenheit.

Was ist das Badesofa?

Das Badesofa ist ein stylisches Unterwasserkissen, das einen gemütlichen Badegenuss ermöglichen soll. Denn Badewannen sehen zwar schön aus, wirklich bequem sind sie jedoch nicht. Vier verschiedene Größen decken dabei sowohl jede Badewannengröße, als auch -form ab. Die Kissenhülle besteht aus einem wassertauglichen Outdoorstoff, das 3D-Mesh im Innenkissen sorgt für Luftzirkulation und Wasserabfluss. Auf diese Weise kann das Kissen schnell trocknen. Das Sandgewicht selbst ist mit Quarzsand gefüllt, um den Auftrieb zu verhindern. Nach dem Baden bleibt das Kissen einfach in der Wanne liegen, da das Wasser selbstständig abläuft. Es sollte lediglich regelmäßig gewendet werden und in nur wenigen Stunden ist das Badesofa wieder trocken.

Die passende Lösung auch für die Sauna

Aus dem Badesofa hat sich das Saunasofa entwickelt. Dieses besteht aus Kissen, Matte und Tragegurt, so ist das Saunasofa auch to go nutzbar. Der Außenstoff aus recycelter Bio-Baumwolle ist sehr saugfähig und dementsprechend optimal in der Sauna anwendbar. Die Matte selbst besteht wie das Kissen aus atmungsaktivem 3D-Mash. Der praktische Tragegurt ist mit seinen recycelten Hanffasern ebenso nachhaltig. Auch das Saunasofa gibt es in modernen, schönen Farben. Mit den beiden Produkten wird jeder Gang in die Badewanne oder in die Sauna zu einem Wohlfühlmoment.

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50/2022: Meta Quest Pro ist das Mixed-Reality-Headset von Meta

Meta präsentierte Meta Quest Pro am 11. Oktober auf der Meta Connect 2022.

Die neue Produktlinie richtet sich an Unternehmen und professionelle Anwender und ergänzt das Consumer-Gerät Meta Quest 2. Meta Quest Pro kostet in den USA 1. 99 US-Dollar und in der EU 1.799 Euro. Das Gerät erscheint am 25. Oktober, aber nicht in Deutschland.

Mit Meta Quest Pro bringt Meta eine hochmoderne Produktlinie auf den Markt, die sich an Unternehmen, professionelle Anwender und Entwickler richtet. Es ergänzt Meta Quest 2, das Meta an Verbraucher vermarktet. Statt Gaming konzentrieren wir uns auf Produktivität und Zusammenarbeit. Mixed-Reality-Headsets werden eines Tages zu Arbeitsgeräten, die Tablets und Laptops ersetzen können. Technisch gesehen bietet Meta Quest Pro eine qualitativ hochwertige Anzeige von Farbvideos für eine bessere gemischte Realität, schärfere Bilder und ein schlankeres Design, während Augen- und Gesichtsverfolgung Avatare natürlicher aussehen lassen.

Was sind die technischen Features der neuen Premium-Kopfhörer von Meta?

Das Meta Quest Pro ist das erste Gerät, das Qualcomms Snapdragon XR2 verwendet. Das SoC ist für VR optimiert und bietet 50 Prozent mehr Rechenleistung als beispielsweise der im Meta Quest 2 verwendete Snapdragon XR2. Das Headset verfügt außerdem über 12 GB Speicher (doppeltes von Meta Quest 2), 256 GB Speicherplatz und 10 hochauflösende Sensoren. Fünf innen, fünf außen.

Auch bei der Optik tut sich was: Das Meta Quest Pro ist das erste Meta-Headset, das Pancake-Linsen verwendet. Dies ermöglicht ein um 0 Prozent dünneres optisches Modul und ein klareres, schärferes Bild. Die beiden LC-Bildschirme haben eine Auflösung von 1800 x 1920 Pixel pro Auge, sie nutzen Local Dimming und Quantum Dot-Technologie, um 75 Prozent mehr Kontrast und intensivere Farben zu erreichen: Meta beansprucht einen 1,3-mal größeren Farbumfang als der Meta Quest 2. Der Das Bild sollte in der Mitte um 25 Prozent und an den Rändern um 50 Prozent schärfer sein.

Weitere Features

Meta Quest Pro-Controller sind mit Meta Quest 2 kompatibel und werden später in diesem Jahr für 299 US-Dollar separat erhältlich sein. Zu guter Letzt bietet Meta Quest Pro Augen- und Gesichtsverfolgung für realistischere Avatare. Auch Meta stellt diese Hardware erstmals vor. Augen- und Gesichtsverfolgung ist standardmäßig deaktiviert. Wer sie aktiviert und nutzt, muss sich laut Meta keine Gedanken über Aufzeichnung oder Missbrauch machen: Die gesammelten Daten müssen in den Kopfhörern bleiben, sie werden nach der Verarbeitung gelöscht und nicht mit Meta oder den Entwicklern geteilt.

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49/2022: WowWow erfindet innovative Hundeleine

Lästiges Leineschleppen während der Hund beim Gassigehen frei läuft, ist mit dem praktischen Hundehalsband von WowWow passé. Wenn der Hund herumtollen darf, bleiben die Hundebesitzer mit der Leine zurück.

Das ist in vielen Situationen nervig, egal, ob man den Kaffee to go trinkt und mal eben aufs Handy schauen will oder im Winter die Hände abfrieren, weil die Leine nicht in die Jackentasche passt. Das altbekannte „Halt mal kurz“ wenn man zu zweit mit dem Hund unterwegs ist, hat sich mit der innovativen 2-in-1-Lösung erledigt.

So funktioniert die Leine

Der Trick liegt im Halsband, hier ist ein kleines Gehäuse befestigt, in dem sich die kurze Leine befindet. Herausziehen lässt sich diese mit einer Schlaufe, die mittels Magneten am Halsband hält, welche der Besitzer bei Anwendung in seiner Hand hält. Die Leine inklusive Schlaufe hat eine Länge von 63 Zentimetern und ist damit recht kurz, allerdings ist sie auch nicht wie eine Schleppleine für den weiten Auslauf gedacht. Der Hund soll damit lediglich bei Bedarf für eine kurze Weile gesichert werden, wenn man beispielsweise an einer vielbefahrenen Straße sichergehen möchte, dass sich der Hund nicht erschreckt und ausreißt.

Weitere Facts zu WowWow

Das Halsband gibt es in verschiedenen Farben und den drei Größen S, M und L bemessen am Halsumfang. Eines für Hunde, die weniger als 10 Kilogramm wiegen, wird aktuell entwickelt. Trotz der kurzen dünnen Leine eignet sich das Halsband auch für große und schwere Hunde, da das Material besonders belastungsfähig ist und einer Zugkraft bis 150 Kilogramm standhält. An den vorhandenen D-Ringen kann eine zusätzliche Leine befestigt oder die Hundmarke des Vierbeiners angebracht werden. Hundehalter, die lieber ein Geschirr statt einem Halsband bevorzugen, werden ebenfalls bei WowWow fündig. Somit ermöglicht das Hundehalsband mit integrierter Leine den Haltern und Vierbeinern maximale Flexibilität und dennoch Sicherheit für den Notfall.

 

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48/2022: Edyoucated hilft bei der Weiterbildung von Mitarbeitern

So langsam kommen die Digitalisierung und der technologische Wandel auch im Bereich der betrieblichen Weiterbildung an. Die Notwendigkeit für digitales Lernen und Arbeiten hat sich verstärkt. Das Start-up Edyoucated aus Münster bietet eine KI-gestützte Lernplattform, die es Mitarbeitenden und Organisationen ermöglicht, ihre Fähigkeiten auf- und auszubauen.

Der Umgang mit der Digitalisierung, Innovationen und große Datenmengen stellen Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Unternehmensgeschehen und die Prozesse an sich, sondern vor allen Dingen auf die Mitarbeitenden. Diese gilt es immer wieder zu schulen und an den neusten Stand anzupassen.

Die Plattform

Statt One-Size-fits-all-Lösungen wird bei Edyoucated digitales personalisiertes Lernmaterial geboten, das dementsprechend motivierend auf die Mitarbeitenden wirkt und zugleich sind die Leistungen und Lernerfolge messbar. So können die Menschen schneller und individueller lernen. Zu Beginn wird hierfür der aktuelle Lernstand abgefragt, um zu ermitteln, welches Vorwissen bereits vorhanden ist und dementsprechend die jeweiligen Inhalte auf jeden Mitarbeitenden anpassen zu können. Diese Lerninhalte werden von Edyoucated nicht selbst produziert, stattdessen wird auf vorhandenes Material aus dem Internet zurückgegriffen. Mögliche Lernthemen sind beispielsweise Microsoft Excel, Digitale Innovation oder Produktmanagement. Die Unternehmen können entweder auf diese Inhalte zugreifen oder eigene Inhalte einstellen. Zudem stehen auch Schulungen zur Verfügung, die von den Experten von Edyoucated durchgeführt werden. So kann ein optimales Lernprogramm für jeden zusammengestellt werden.

Case Studies

Zu den Kunden von Edyoucated zählen unter anderem der Chemiekonzern BASF, die Lottogesellschaft von Nordrhein-Westfalen Westlotto oder das Logistikunternehmen Fiege. Bei BASF wurden die Mitarbeitenden in analytischen Fähigkeiten geschult für ein besseres Datenverständnis, für die Arbeit mit Analysetools oder zur Entwicklung neuer Datenlösungen. Bei Westlotto wurde nach der Einführung einer Cloud Wissen zu neu eingesetzten Technologien benötigt und bei Fiege wurden die Mitarbeitenden mit neuen Innovationskompetenzen ausgestattet, um den Unternehmergeist zu stärken und die Entwicklung innovativer Ideen zu fördern.

 

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47/2022: Wohnwagon stellt autarke Tiny-Houses her

Minimalistisch, nachhaltig und bewusster Leben, das macht der Wohnwagon aus Österreich möglich. Die Tiny Houses mit hochwertiger Ausstattung sind vollständig autark, die Bewohner sind damit gänzlich flexibel an ihrem Standort und müssen sich keine Sorgen um ihre Versorgung hinsichtlich Wasser und Strom machen.

Der Wohnwagon soll damit als gutes Beispiel voran gehen, wie selbstbestimmtes und nachhaltiges Wohnen aussehen kann, denn mit ihm verändert sich auch das soziale Zusammenleben. Es gibt mehr Platz für Gemeinschaftsräume, wodurch die Menschen eher in den Dialog treten. Die Bewohner besinnen sich damit auf das Wichtigste und Nötigste, Minimalismus und Bewusstsein verdrängen Verschwendung und übermäßigen Konsum.

Leben im Tiny House

Der mobile Wohnwagen funktioniert gänzlich unabhängig von einem Strom- oder Kanalanschluss. Stattdessen gibt es eine Photovoltaikanlage mit großem Speicher, eine Solar-Holz-Zentralheizung für Warmwasser und Wärme, verschiedene Wasserkreisläufe für eine unabhängige Wasserversorgung und eine umweltfreundliche Bio-Toilette. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien und natürlichen Konzepten, gearbeitet wird nur mit umweltverträglichen Baustoffen aus der Region. So soll nicht nur ein selbstbestimmtes Leben erreicht, sondern auch Ressourcenverschwendung vermieden werden, denn rund 40 % der weltweiten Materialien werden in der Bauindustrie eingesetzt.

Wo darf der Wohnwagon platziert werden

Je nachdem, wie der Wohnwagon genutzt wird, gibt es verschiedene Vorschriften für seine Aufstellung. Das Tiny House kann vielfältig eingesetzt werden, als ganzjähriges Zuhause, als Zweitwohnsitz, als außergewöhnliche kleine Unterkunft für Hotels oder als fahrender Seminarraum, als kleines Restaurant … Den Einsatzmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.

Der Wohnwagon darf auf ausgewiesenen Freizeitgrundstücken, Baugrundstücken, Campingplätzen und selbstverständlich Tiny House Siedlungen aufgestellt werden. Je nach Nutzungsart kommt es auch darauf an, ob eine Baugenehmigung notwendig ist. Zudem gilt in Deutschland eine Anschlusspflicht an das öffentliche Versorgungsnetz, wenn man mehr als 100 Tage im Jahr im Wohnwagon lebt. Die vollständige Autarkie, die der mobile Wohnwagen bietet, kann hierzulande also nur eingeschränkt genutzt werden. In jedem Fall sollten sich Interessenten aber über die bei ihnen vor Ort geltenden Regelungen informieren.

 

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46/2022: Zero-Waste mit Marktkost

Die digitale Kantine von Marktkost liefert kleinen und mittleren Unternehmen ein ausgewogenes Mittagessen im Glas per flexiblem Abo-Modell. Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung wird damit der Kampf angesagt.

In einer Kantine fallen rund 28 Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr an, vom Verpackungsmüll, der durch Catering- und Lieferdienste anfällt, ganz zu schweigen. Zudem haben viele Unternehmen gar keine Kantine. Die Verpflegung am Arbeitsplatz ist allerdings ein wichtiges Thema mit Hinblick auf Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität und somit für jedes Unternehmen relevant. Die nachhaltige Lösung aus dem Glas schafft Abhilfe.

Das Konzept von Marktkost

Über den eigenen User-Account bei Marktkost hat jeder Mitarbeiter eines Unternehmens die Wahl aus vier verschiedenen, wöchentlich wechselnden saisonalen Gerichten. Angeboten werden beispielsweise Putengeschnetzeltes, Gemüsecurry oder Ofengemüse mit Kapern und Reisnudeln. Durch das Vorbestell-System werden nur die Lebensmittel eingekauft und Gerichte produziert, die auch bestellt wurden. So wird Überproduktion verhindert. Für einen fairen Preis von 7,90 Euro werden die Gerichte immer montags geliefert und die alten Gläser der Vorwoche wieder mitgenommen. Diese werden dann anschließend gereinigt, auf Beschädigungen kontrolliert und sterilisiert, bevor sie erneut befüllt werden. Mit diesem Kreislaufsystem kann das Zero-(Food)-Waste-Konzept umgesetzt werden.

Nachhaltige Erfolge

Bereits jetzt konnten etwa drei Tonnen Lebensmittelabfälle und mehr als viereinhalb Tonnen Verpackungsmüll eingespart werden. Außerdem werden überwiegend saisonale Zutaten aus heimischem Anbau genutzt. Auf diese Weise entstehen kurze Transportwege. Die Gerichte selbst sind überwiegend vegetarisch oder ganz vegan, wodurch jede Menge Treibhausgase eingespart werden.

Das Start-Up gewann bei der Internationalen Grünen Woche den ersten Preis als bestes Start-Up für sein innovatives Konzept. Das war allerdings erst der Anfang. Zu den derzeit 30 belieferten Unternehmen rund um Berlin, Potsdam und Brandenburg sollen noch mehr Kunden dazukommen. Außerdem soll die Auswahl der Gerichte größer und das Unternehmen bekannter werden.

Marktkost zeigt beispiellos wie eine gesunde und ausgewogene Versorgung von Mitarbeitern im Unternehmen aussehen kann und geht mit seinem Zero-Waste-Prinzip als gutes Beispiel voran.

 

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45/2022: DALL E 2 erzeugt Bilder aus Texten mithilfe künstlicher Intelligenz

Die neue künstliche Intelligenz von OpenAI verbreitete zuletzt großes Staunen. Mit DALL E 2 ist es nun möglich, Bilder aus geschriebenem Text entstehen zu lassen und das in guter Auflösung.

Mit DALL E 1 zog das Unternehmen bereits 2021 große Aufmerksamkeit auf sich. Auch wenn die KI, die Bilder durch Texteingaben erstellte nur von ausgewählten Forschern genutzt werden konnte und für die Öffentlichkeit Unzugänglich blieb, überraschte sie schon damals mit ihren Fähigkeiten. Die aktuelle Version DALL E 2 setzt da aber noch eine Schippe drauf und lässt alle bisher bekannten Künstlichen Intelligenzen zum generieren von Bildern im Schatten stehen.

Der Beginn von DALL E 2

DALL E 2 erschien im April 2022 und ist anders wie sein Vorgänger auch für die Öffentlichkeit über eine Warteliste zugänglich. Eine Woche nach Veröffentlichung standen bereits  100.000 auf der Warteliste, einige Monate später schon über eine Millionen. Bei der Bilderstellung ist DALL E 2 in der kreativen und visuellen Qualität um längen besser als sein Vorgänger. Mit der soliden Auflösung 1024×1024 und mehrsprachiger Textverarbeitung überzeugt die KI von fotorealistischen Portraits bis zu simulierten 3D-Renderings.

Das Prinzip der Bildgeneration

Das Prinzip der Bildgeneration bei DALL·E 2 läuft vereinfacht folgendermaßen ab:

  1. Der Prompt läuft über den Text Encoder, der ihn in den Repräsentationsraum projiziert. Dort ordnet CLIP die textuelle und die visuelle Ebene paarweise zu. Das neuronale Netz ist darauf trainiert festzustellen, inwieweit eine Textbeschreibung zu einem Bild passt. Der Schritt steht für das Semantisieren der Textebene in Bezug auf das Visuelle.
  2. Es entsteht ein sogenanntes Prior: kein fertiges Bild, sondern lediglich eine Bildrepräsentation. Hier kommt mit GLIDE ein sogenanntes Diffusionsmodell von OpenAI zum Einsatz. Dabei wird ein künstliches neuronales Netz mit Fotos so lange immer mehr mit Rauschen belegt, bis nichts mehr erkennbar ist. Danach wird der Vorgang umgekehrt, sodass das System aus dem Rauschen fotorealistische Bilder nach Vorgaben schafft.
  3. Der Prior mit der Text-Bild-Semantik generiert über Diffusionsumkehrung eine Reihe von Bildern, die das System wiederum mit CLIP semantisch sortiert und die die aus seiner Sicht besten als Ergebnis anzeigt.

Der Prozess dauert etwa 20 Sekunden und lässt zwischen sechs und zehn Bildern entstehen um eine Auswahl an Variationen bereitzustellen.

Die KI kann nicht nur neue Bilder nach gewünschten Stilrichtungen entstehen lassen, sondern auch vorhandene Retuschieren.

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44/2022: Hyperion XP-1 als Wasserstoff betriebener Sportwagen

Nachdem die meisten Supersportler mit Benzin angetrieben werden und bei ihrer hohen Leistung einen hohen Verbrauch haben, kommt mit dem Hyperion XP-1 nun ein Wasserstoff betriebener Supersportler auf den Markt.

Anders als vergleichbare Sportwägen wie der Nio EP9, der Pininfarina Battista oder der Batteriebetriebene Rimac Nevera setzt der XP-1 nicht auf die herkömmlichen Batterieantriebe sondern erzeugt den Strom aus Wasserstoff selbst. Für die Stromproduktion wird dabei eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle verwendet.

Eckdaten des Hyperion XP-1

Eine Tankfüllung soll bis 1.600 Kilometer reichen. Die genauen Daten der Elektromotoren hat Hyperion bisher jedoch nicht bekannt gegeben. Klar ist aber, das ein dreigang-Getriebe alle vier Räder antreibt und das exotische KFZ dabei in unter 2,2 Sekunden von Tempo 0 auf 100 beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit soll dabei bei ganzen 356 km/h liegen. Diese erstaunlichen Zahlen ermöglicht der Leichtbau des Autos. Mit einem Leergewicht von nur 1.031 Kilogramm ist der XP-1 deutlich leichter als Konkurrenzen mit schwerer Batterie. Gewicht wird dabei beispielsweise durch das Carbon-Titan-Monocoque-Chassis oder einen Carbon-Wasserstoff-Tank eingespart. Als Pufferspeicher wird keine Batterie, sondern ein so genannter Superkondensator eingesetzt. Dieser kann zwar nicht so viel Energie speichern wie ein Akku, kann aber extrem schnell entladen werden, was für die Beschleunigung eines solchen Supersportlers essenziell ist.

Das Design

Das Design erinnert von außen etwas an einen Bugatti Chiron. Vor allem die rundlich geformten Streben hinter den Türen machen eine Ähnlichkeit erkennbar. Diese dienen dabei einerseits der Aerodynamik und andererseits auch als Sonnenkollektoren. Auch die riesigen V-Türen hinterlassen beim Öffnen einen Eindruck der Extravaganz des Automobildesigns und genehmigen einen Einblick ins Innere. Bei einem Blick ins Interior sollte zunächst das 96 Zoll große Curved Display auffallen, dass durch Gesten bedient werden soll. Auch die Transparenz des großen Glasdaches soll von den Insassen gesteuert werden können.

Preise für den Supersportwagen sind derzeit noch nicht bekannt. Der Bau soll noch im Jahr 2022 beginnen und erste Bestellungen werden bereits entgegen genommen. Aufgrund der Technik und Innovation, die in diesem Auto verbaut ist, ist aber ein sehr deftiger Preis anzunehmen.

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