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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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43/2022: Airwheel SE3 mini verbindet Koffer und Transportmittel

Nie wieder Koffer schleppen. Jetzt trägt dein Koffer dich: Zumindest, wenn du im Besitz eines Airwheel SE3 mini Koffers bist.

Der Koffer wird beim Reisen schnell zum Ballast. Er bremst einen, wenn man es eilig hat, und stört beim gemütlichen Schlendern in der Wartezeit. Mit dem Airwheel SE3 mini hat man dieses Problem nicht. Der fahrbare Handgepäckkoffer ist das optimale Transportmittel an Flughäfen.

Fahrzeug und Koffer zugleich

Der kleine Koffer eignet sich für jede Reise mit leichtem Gepäck. Trotz des integrierten Motors hat er ein Füllvolumen von 26 Litern. Man kann also einiges auf die Reise mitnehmen. Trotzdem entspricht das Gepäckstück den Richtlinien für die Mitnahme von Handgepäck, also den Air Boarding Standards. Wer dann am Flughafen keine Lust hat zu laufen, kann sich bequem auf den Koffer setzen, den Griff einklappen und stattdessen den Lenker ausziehen. Und los geht’s. Dank hochwertiger Motortechnik erreicht man mit dem Koffer eine Geschwindigkeit von ca. 8 km/h. Viel schneller als zu Fuß ist man also trotzdem nicht. Deutlich bequemer ist es aber allemal.

Smartes Reiseerlebnis

Die Liste der smarten Reisegadgets wird immer länger. Der Airwheel SE3 ist ein würdiger neuer, intelligenter Reisebegleiter. Man wird nicht nur mobiler, sondern kann auch Elektrogeräte wie Smartphones am integrierten dualen Hochgeschwindigkeits-USB-Anschluss aufladen. Dank integriertem Schloss ist das Gepäck jederzeit geschützt. Außerdem ist der Koffer trotz Akku energiesparend. Intelligentes Reisen wird immer einfacher. Benutzen kann man den Koffer bis zu einem Gewicht von 100 kg. Das ist die maximale Traglast des Alurahmens.

Eine Fahrt auf dem Koffer sieht auf jeden Fall spaßig aus. Vielleicht werden auch wir in Zukunft von unseren Koffern über die Flughäfen dieser Welt kutschiert.

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42/2022: Greeny: Garten aus dem 3D-Drucker

Das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse ernten ohne einen eigenen Garten zu haben? Mit dem Greeny kann man sich selbst mit den frischesten Früchten versorgen und braucht dazu nur etwa einen Quadratmeter Platz.

Wer frisches Gemüse und Obst auf den Teller bringen will, hat es nicht einfach. Ein großer Garten ist an Jahreszeiten und Grundstücke gebunden und braucht Zeit. Lebensmittel im Supermarkt hingegen werden über einen langen Zeitraum künstlich gereift und gelagert, was wichtige Nährstoffe zerstört. Der Greeny könnte in der Zukunft die ideale Alternative sein.

Zuhause gärtnern dank Vertikal Farming

Einen eigenen Garten zu haben und in diesem Gemüse anbauen zu können ist bei weitem nichts Selbstverständliches. Um es jedem zu ermöglichen, sich selbst mit Lebensmitteln zu versorgen, wird mit Hochdruck an der Entwicklung sogenannter Vertikal Farming-Lösungen, zu denen auch der Greeny zählt, gearbeitet. Hierbei werden die Pflanzen auf mehreren Ebene übereinander angepflanzt. Wachstum entsteht dann ganz ohne Erde. Aus einem Tank mit einer biologischen Nährstoff-Wasserlösung wird ein- bis zweimal pro Stunde Flüssigkeit nach oben gepumpt und auf die Wurzeln gespritzt. Schon nach etwa einer Woche kann man dann erstmalig eigenes Gemüse ernten. Und das theoretisch direkt in der Küche, 365 Tage im Jahr.

Eine ungewöhnliche Konstruktion

Der grün bewachsene Turm sieht auf den ersten Blick durchaus skurril aus. Hergestellt wird der Grenny im 3D-Drucker und zwar aus einem Polymer auf der Basis von Milchsäureproteinen. Damit ist das Gerät vollständig biologisch abbaubar. Auf dem Kompost ist es bereits nach sechs bis acht Monaten verschwunden. Angetrieben wird das ganze von einer Tesla-Spule. Zur herausragenden Qualität des Gemüses trägt auch die Wasserqualität bei. Das Leitungswasser wird nämlich mit einem Biophotonen-Wasserfilter gereinigt und hexagonal strukturiert, was ihm eine Qualität wie der von Quellwasser verleiht.

Umweltfreundlich und Ertragreich

Gemüse und Obst vom Greeny ist deutlich gesünder als gekauftes. Eine Greeny-Tomate weist zum Beispiel genauso viel Vitamin B auf wie ca. 30 gekaufte Exemplare. Aber nicht nur wir profitieren von frischen Zutaten mit sechsmal schnellerem Wachstum, auch die Natur freut sich. Jährlich müssen kiloweise Lebensmittel weggeschmissen werden. Wer einen Greeny hat, erntet nur das, was auch gebraucht wird. Der Rest kann weiter reifen. Außerdem können durch den Wegfall von Transport, Lagerung und Verpackungen bis zu 100kg CO2 pro Jahr eingespart werden. Darüber hinaus braucht ein Greeny für den gleichen Ertrag 95% weniger Wasser. Auch Pestizide wird man in ihm nicht finden. Der Vorgang ist vollständig biologisch.

Wurde hier eine Technologie geschaffen, die zukünftig in jedem Haushalt zu finden sein wird?

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41/2022: Mit Wingfield zum Tennisprofi

Das Maximum aus der Tennisleistung herausholen. Das Start Up Wingfield bringt eine Analysetechnik in Amateurclubs, die bisher nur den Profis vorbehalten war.

Genauste Angaben über die Präzision der Schläge, Geschwindigkeit, Drall und Highlight-Videos. Das alles sind Leistungen, die Tennisspieler sonst nur aus dem Profibereich kennen. Mit Wingfield kam nun eine Technologie auf den Markt, mit der Tennisclubs die Leistung ihrer Spieler pushen wollen.

Das bietet Wingfield

Bei Wingfield handelt es sich um ein KI-basiertes Ausstattungstool für Tennisplätze, mit dem Spielende ihr Tenniserlebnis virtuell pimpen können. Mit Hilfe von interaktiven Kameras und den smarten Netzpfosten werden alle Facetten des Spiels getrackt. Durch Analysen der Körperhaltung und von Bewegungsabläufen berechnet die verbundene App einen individuellen Score, der Insights in die Spielweise gibt. Berechnet wird der Drill Score aus dem Produkt aus der Präzision der Schläge und der Geschwindigkeit, mit der ein Ball gespielt wird. Nun kann man sich eigene Ziele bezüglich der Stärken setzen, die man optimieren möchte und daran arbeiten. Außerdem besteht die Möglichkeit Matches zu Spielen, die sogar vom Deutschen Tennisbund anerkannt sind. Mit der App kann man dann die Spielstatistik einsehen und erkenen, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

So profitieren Spieler und Vereine

Die datenbasierte Spielanalyse ist etwas, worauf sonst nur Profis Zugriff hatten. Grund dafür waren der hohe Preis und die aufwändige Installation. Die Gründer von Wingfield sind jedoch der Meinung, dass es jedem Spieler möglich sein sollte sich kontinuierliche durch gezielte Analysen verbessern zu können. Gleichzeitig wird dem Tennisspiel ein Gamification-Element gegeben, was gerade in vielen Bereichen im Trend ist. Tennisvereine, die die Kosten für die Technologie tragen müssen, profitieren von den guten Leistungen und Zufriedenheit ihrer Mitglieder. Diese wiederum bekommen gezieltes Coaching mit klaren Zielen. Zusammen mit der spielerischen Umsetzung in der App werden Spielende dazu motiviert sich immer weiter zu steigern. Auch der deutsche Tennisbund hat seine Chance erkannt und ein Netzwerk für national anerkannte Matches geschaffen.

Es gibt bereits 320 Tennisanlagen auf denen Wingfield genutzt werden kann. Die meisten davon in Deutschland. Das Unternehmen plant jedoch schon bald stark ins Ausland zu expandieren. Und das mit Erfolg. Womöglich begeistert Wingfield schon bald Tennisspieler auf der ganzen Welt.

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40/2022: Priwatt: Strom vom Balkon

Erzeuge jetzt deinen eigenen Öko-Strom! Dazu brauchst du weder viel Platz noch eine teure Montage.  Priwatt Solaranlagen passen ganz einfach auf jeden Balkon.

Autarke Energieversorgung für jeden greifbar machen. Diesen Ansatz versucht das Leipziger Start-Up anzustoßen. Mit ihren kompakten Solaranlagen für Balkon, Terrasse und Garten kann zumindest ein Teil des jährlichen Strombedarfs des Besitzers gedeckt werden.

Auf dem Balkon Strom erzeugen

Mit den kleinen Kraftwerken kann wird die eigene Stromerzeugung selbst für kleine Privathaushalte rentabel. Der Mechanismus ist ganz simpel: die Solaranlage wird je nach Modell am Balkon angebracht und mit einem Stecker an die Steckdose angeschlossen. Nun fließt der umgewandelte Wechselstrom von der Anlage direkt ins Stromnetz des Hauses. Eine ähnliche Technologie mit niedrigerer Effizienz gibt es bereits für Wohnmobile. Für Häuser war bis jetzt jedoch eine teure Anlage, die sich über das ganze Dach erstreckt, notwendig. Die kleine Anlage mag zwar weniger Strom produzieren als eine komplette Dachfläche, reicht aber durchaus, um die Stromkosten zu reduzieren.

Priwatt Produkte im Überblick

Das Jungunternehmen hat mittlerweile ein breites Sortiment an Balkonkraftwerken, die auf diverse Anforderungen zugeschnitten sind. Zum Beispiel gibt es Solaranlagen für Gitterbalkone, Betonbalkone und Gärten. Die Module sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, werden mit unterschiedlichen Halterungen befestigt und lassen sich in verschiedene Winkel neigen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Modulhalterung, ein Wechselrichter und ein Anschlusskabel. Die Gemeinsamkeit der Optionen ist jedoch, dass sie nur einen stationären Nutzen haben. Eine Einspeisung ans öffentliche Stromnetz ist nicht möglich.

Diese Vorteile bieten sich für Haushalte

Die Priwatt Balkonsolaranlagen sind leicht zu installieren. Dank der mitgelieferten Montageanleitung spart man sich zudem die Montagekosten für einen externen Dienstleister. Ein klarer Kostenvorteil besteht natürlich auch in den gesparten Stromkosten. Über das Jahr kann die Anlage mehr als 500 Kilowattstunden Strom erzeugen, was einer Ersparnis von einem drei- bis vierstelligen Betrag über die Jahre gleichkommt. Die obligatorische Anmeldung beim Stromnetzbetreiber nimmt das Start Up seinen Kunden zudem vollständig ab.

Eine Methode der Stromerzeugung, die nicht nur nachhaltig ist, sondern auch für jeden zugänglich.

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39/2022 Patentiertes Bewässerungssystem automatisiert Gartenarbeit

Selbst wenn Sie gerne in Ihrem Garten arbeiten, kann es lästig sein, täglich Wasser zu gießen, um sicherzustellen, dass Ihre Pflanzen gesund bleiben. Automatische Bewässerungssysteme helfen hier, Zeit und Mühe zu sparen. Ein patentiertes Verfahren zur automatisierten Bewässerung stammt aus dem hessischen Mühltal. Hier wird mit digitaler Präzision sicher gestellt, dass Ihre Pflanzen auch exakt das Wasser erhalten, das sie für ein gesundes, gedeihliches Wachstum benötigen. Worum geht es bei dem Produkt?

Die klassische Art der Garten-, Gemüse-, Beet- bzw. Rasenbewässerung ist die über eine automatische Bewässerungsanlagee inklusive Bewässerungscomputer. Auf eine besonders flexible und einfach zu installierende Anlage hat die Firma Regenmeister seit über 50 Jahren ein Patent. Diese Art der automatischen Bewässerung erfordert etwas Aufwand zu Beginn bei der Installation. Die vergleichsweise kleine Mühe über das Regenmeister-System lohnt sich dann aber dauerhaft und bringt über Jahre hinweg Freude am heimischen Grün und Nutzgarten. Die Vorteile liegen auf der Hand, hier die vom Anbieter deklinierten Benefits:

  • Das System spart sehr effektiv Wasser
  • Einfach und überschaubar, schnell und mühelos selbst verlegt
  • Zielgenaue Bewässerung von Rabatten, Beeten
  • Wege und Gebäude bleiben trocken
  • Topfbewässerung ist durch integrierten Microhahn für jeden Topf individuell einstellbar
  • Die patentierten Steckverbindern verbinden die Wasserleitung dicht durch einfaches Zusammenstecken
  • Änderungen flexibel auch am verlegten System durchführbar
  • Austausch bestehender oder Anbringen neuer Sprühstellen jederzeit möglich
  • Ideal für Pumpen- und Zisternenbetrieb geeignet
  • Bei über fünf Metern Höhendifferenz ist das Regenmeister-System sogar ohne Pumpe zu betreiben
  • Der Wasserstrang veralgt nicht und ist recyclebar
  • Die Leitungen können auch von Laien sehr einfach auf der Erde verlegt werden
  • Die Wasserstränge sind absolut frostsicher und müssen nicht entleert werden
  • Das System ist sehr einfach mit den patentierten Steckverbindern zu verlegen
  • Die Verlegung findet klassisch dicht unter der Grasnarbe statt
  • Die Düsen der Anlage sind von 90°, 180°, 270°, 360°, stufenlos verstellbar

Seit Launch der patentierten Bewässerungssysteme von Regenmeister vor über 50 Jahren wurde das Komplett-System zur automatischen Bewässerung technologisch und bezogen auf die Herstellungsqualität stetig weiterentwickelt und perfektioniert. Der ausgesprochen sparsame Wasser- und Energieverbrauch macht es auch international zu einem ökologisch vorbildhaften System, das in der Landwirtschaft ebenso wie im Obst- und Weinbau. Vor allem aber in privaten Gärten Anwendung findet.

38/2022: Shavent: Der neue Rasierhobel

Was tut die Mehrheit der Menschen in Deutschland fast täglich? Nein, es geht nicht um das heiß geliebte Kaffeetrinken. Sondern um’s Rasieren. Hierin steckt viel Nachhaltigskeitpotenzial und Shavent hilft uns dabei. Wie? Dazu jetzt mehr!

Rasieren tun sich viele nahezu täglich, die Mehrheit jedoch grob gesagt mindestens einmal in der Woche. Dabei greifen leider immer noch zu viele Menschen auf Einwegrasierer bzw. Rasierer mit Wechselköpfen zurück. Nur in Deutschland kommen so ca. 100 LKW’s (40-Tonner) an Müll zusammen. Wohl gemerkt, in einem Jahr! Und wieder einmal sind wir beim Thema der Umweltverschmutzung durch das ganze Plastik.

Rasierhobel als Alternative?

Wer kennt Rasierhobel? Metall, 1 Klinge, 100% plastikfrei und somit gut zur Umwelt. Aber: Sie stellen sich teilweise als sehr unpraktisch heraus, denn sie sind komplett starr. An unebenen, geschwungenen oder gar komplizierten Stellen zu rasieren ist dabei nicht zu denken.

Mit Shavent gegen Plastikrasierer

Eine Familie konnte das nicht länger mit ansehen und hat Initiative ergriffen. Entstanden ist: Shavent. Der neue innovative und langlebige Rasierhobel aus Metall, der seinem Ursprung bei weitem überlegen ist. Mit seinem 3-Klingen-Schwingkopf macht er Rasieren sanft, plastikfrei, komfortabel, unabhängig und so nachhaltig wie noch nie. Durch seinen schwingenden Kopf passt er sich ohne viel Druck Körperkonturen perfekt an, so wie man es von handelsüblichen Rasierern gewohnt ist. Bei den Klingen handelt es sich um klassische Standard Rasierklingen aus Edelstahl, die nach schwindender Schärfe ausgewechselt werden können. Natürlich hat sich die Erfinder-Familie diese Errungenschaft sofort patentieren lassen. Der Shavent ist außerdem Made in Germany, und zwar in regionalen Betrieben in Thüringen, um Transportwege der Umwelt zuliebe möglichst kurz zu halten. Damit aber nicht genug. Sollte der Shavent nach mehrjähriger Nutzung schwergängiger werden oder nicht mehr richtig funktionieren, können entsprechende Teile einfach ersetzt werden, ganz ohne, dass er komplett im Müll landen muss und selbst wenn, handelt es sich dabei um sortenreinen recycelbaren Abfall. Da fragt man sich, wieso es 2022 werden musste, dass solch eine geniale, aber doch so simple Erfindung auf den Markt gelangt.

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37/2022: Eye-Able für mehr Inklusion

Die digitale Welt kann für Sehbehinderte sehr überfordernd sein. Mit Eye-Able wird diesen ein Programm zur Verfügung gestellt, das dem Phänomen entgegenwirkt.

Das Internet ist voll von Graphiken und visuellen Inhalten. Genau dies stellt aber die etwa 1,2 Millionen Sehbehinderten in Deutschland vor ein großes Problem. Mit dem Assistenzprogramm Eye-Able wird diesen eine Lösung zur Verfügung gestellt, die ihnen zu mehr Unabhängigkeit verhilft.

Die Idee hinter Eye-Able

Durch seinen sehbehinderten Sitznachbarn ist einer der vier Gründe bereits in der Schule mit dem Thema Inklusion in Kontakt gekommen. In der 10. Jahrgangsstufe bekam dieser einen technischen Assistenten, der ihm den Schulalltag erleichterte. Dadurch kam ihm der Einfall, dass es für sehbehinderte Menschen eine enorme Hilfe wäre, immer einen Assistenten dabei zu haben.

Die Probleme entstehen hauptsächlich beim Surfen im Internet. Ein interaktives Programm würde hier eine Unterstützung darstellen. Alle Gründer brachten durch ihr Studium die nötigen Voraussetzungen in den Bereichen Website- und System-Programmierung mit, um ein solches Programm zu entwickeln. Nach 4 Jahren Forschung im Bereich der digitalen Barrierefreiheit konnte nun endlich das selbst entwickelte Programm veröffentlicht werden.

Wie funktioniert’s?

Um einen noch besseren Einblick in die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe zu bekommen, wurden Interviews und Tests durchgeführt. Hieraus entstand ein optimal angepasstes Programm.

Die Benutzung ist kinderleicht. Durch ein Tool, das ständig an der Website angebracht ist, kann alles an die eigenen Bedürfnisse angepasst und verändert werden. Es kann dann ausgewählt werden, welche Funktionen zu einem besseres Ergebnis führen. Mehr als 25 Möglichkeiten gibt es, darunter ein Tool zur Schriftvergrößerung, eine Vorlesefunktion, der Kontrastmodus und vieles mehr.

Auch die Installation ist ein Kinderspiel. Der Websitebetreiber muss lediglich einen zwei Zeilen-Code in die Seite kopieren. Das Ganze ist unabhängig vom Website-System und bietet damit einen noch einfacheren Zugang.

Vielseitige Vorteile für sehbehinderte Menschen

Durch Eye-Able können viele Menschen einfacher erreicht werden. Betroffene werden dadurch nicht ausgeschlossen. Insbesondere, weil unser Informationsfluss immer mehr ins Internet verschoben wird. Auf diese Weise können alle Menschen am digitalen Leben teilhaben.

Auch der Inklusionsgedanke wird dadurch besonders gestärkt.

Durch das inklusive Programm können sich auch sehbehinderte Menschen selbständig in der digitalen Welt bewegen. Mit Eye-Able machen wir also einen weiteren sehr wichtigen Fortschritt in Sachen Inklusion.

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36/2022: AIRPAQ stellt Produkte aus Autoschrott her

Autoschrott ist ein großes Problem für die Hersteller. Durch Recycling und Weiterverwendung will Airpaq dem entgegenwirken und daraus auch noch Produkte herstellen.

Airbags und Sicherheitsgurte sind extrem robust und daher schwer zu recyceln. Doch Airpaq machte sich genau diese Eigenschaften zu nutze und begann daraus Produkte herzustellen. Durch Upcycling der Innenausstattung von Fahrzeugen stellt der Hersteller Rucksäcke und einige andere Produkte her, die die Natur entlasten.

Wie entstehen die Produkte?

Wie bei so vielen Startups kamen die Gründer durch ein Semesterprojekt auf die Idee. Bei der Suche nach einem Recycling-Projekt fanden sie auf einem Autoschrottplatz die zündende Idee. Rucksäcke aus Airbags mit Gurten als Verschluss. Von 2017 bis 2021 haben die beiden Gründer Adrian Goosses und Michael Widmann bereits 28.000 Gurtschlösser, 80.000 Airbags und 100.000 Sitzgurte zu neuen Produkten weiterverarbeitet. Für diese Leistung und ihren damit verbundenen Beitrag zum Klimaschutz wurden sie schließlich auch mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Mittlerweile stellen 12 Mitarbeitende ca. 500 Rucksäcke, Beutel und Sporttaschen pro Woche her. Das Produktportfolio hat sich sogar bis zur Herstellung von Fliegen hin erweitert. Die zu Grunde liegenden Beutel werden in Rumänien per Laser zugeschnitten, gefärbt und genäht. Der nachhaltige Gedanke der Airpaq-Gründer zieht sich durch die ganze Produktionskette. Kurze Lieferwege, faire Löhne und Umweltfreundliche Materialen zählen hier zu den wichtigsten Merkmalen. Alte Rucksäcke können von den Besitzern sogar zu Airpaq zurückgebracht werden, wo diese dann erneut recycelt und wieder in die Kreislaufwirtschaft aufgenommen werden. Im Gegenzug erhalten die Kunden einen 50 Euro Gutschein, den sie zum Erwerb eines neuen Produkts nutzen können – denn die Produkte von Aipaq sind definitiv kein Schnäppchen. Mit Preisen von 100-160 Euro für einen Rucksack befindet man sich hier schnell in einem hochpreisigen Segment.

Alltagstauglichkeit

Mit einer Größe von 15,6 Zoll ist der Rucksack gut für den Alltag – auch für Studenten – geeignet. Laptops bis 15 Zoll passen in den Rucksack, der mit einem Flaschenfach und Fach für sensible Dokumente gute Möglichkeiten bietet. Mit frischen Farben und modernem Look scheint der Rucksack auch modetechnisch der Konkurrenz gewachsen zu sein. Mit Lichtreflektoren und genügend Platz ist der Rucksack in der urbanen Umgebung ein treuer Begleiter. Zudem ist das robuste Material sehr stabil und sollte somit lange anhalten.

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35/2022: Lapee – Pissoir für Frauen

Bei Outdoor-Events nie wieder vor der Damentoilette Schlange stehen. Eine Vision, die Lapee zur Wirklichkeit werden lassen will.

Wohl jede Festivalgängerin kennt das Dilemma zwischen langer Wartezeit und einfach durchhalten. Wertvolle Festival-Zeit, die mit Warten verschwendet werden muss. Ein Phänomen, das sich bei Herrentoiletten nicht in der gleichen Form zeigt. Das Start-Up Lapee will diese Zustände mit dem ersten Pissoir für Frauen ändern und so ein Zeichen für die Gleichberechtigung setzen.

So funktioniert’s

Lapee ist eine saubere, sichere und effiziente Alternative zur Toilettenkabine. Es genügt durch den gebogenen Eingang zu treten, eine Stufe hochzusteigen und in die Hocke zu gehen bzw. zu squaten. Ein Vorgang der nur etwa 30 Sekunden dauert. Das ist eine starke Zeitersparnis verglichen mit Toilettenkabinen, für die ca. 3 Minuten pro Person berechnet werden müssen. Aus hygienischen Gründen ist jede Kabine mit Handdesinfektionsmittel und Klopapier ausgestattet. Berühren muss man keinen Teil des öffentlichen WCs. Ein 1100 Liter Tank ermöglicht 3500 Nutzungen. Die Konstruktion kann aber auch an ein Abwassersystem angeschlossen werden. Werden die Toiletten nicht mehr gebraucht, können sie dank dem stapelbaren Design leicht abtransportiert werden. Selbst die Reinigung ist dank der offenen Form ein Kinderspiel.

Ideale Festivalausstattung

Entwickelt wurden die pinken Toiletten speziell für Outdoor-Events und den öffentlichen Raum. Dort ist die Toilettensituation bekanntlich besonders schwierig. Die spezielle Form der Kabinen garantiert vollständige Privatsphäre. Trotz der fehlenden Tür kann von keinem Winkel aus ins Innere hineingesehen werden. Dennoch bleibt man Teil des Geschehens. Dank der niedrigen Wände kann man sich bequem mit dem Umfeld unterhalten und hat nicht das Gefühl die Party verlassen zu müssen. Die pinken Gestelle sind außerdem wegen ihrer leuchtenden Farbe leicht zu finden. Das UV-beständige, recycelte Material verliert seinen Glanz selbst bei langem Einsatz in der Sonne nicht.

Inspiriert wurden die beiden Architekten bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit auf Festivals. Die dort vorherrschenden Probleme mit der Toiletten Nutzung brachten sie auf die Idee zu Lapee. Wird diese Erfindung das Festivalerlebnis für Frauen grundlegend verändern?

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34/2022: Wacaco Nanopresso

Du bist ein Kaffeeliebhaber und viel unterwegs? Der Nanopresso zaubert selbst an den abgelegensten Orten hervorragenden Kaffee.

Besonders in der Natur ist guter Kaffee leider Mangelware. Wer auch bei langen Campingstrips nicht darauf verzichten will, findet mit dem Nanopresso eine Alternative, die gut mit hochwertigen Maschinen mithalten kann. Die tragbare Espresso Maschine ist super handlich, leicht zu bedienen und passt in jedes Gepäck.

So funktioniert der Nanopresso

Um sich mit der kleinen Maschine mit Espresso versorgen zu können, braucht man nur Kaffeepulver und heißes Wasser. Angetrieben wird das Gerät nicht etwa durch Strom, sondern nur durch Druck. Man füllt zuerst das Kaffeepulver mit einem Portionierer in die eine und heißes Wasser in die andere Seite. Anschließend setzt man beide Teile auf den Druckkolben und schraubt den Auslasskopf an. Dann kann das pumpen losgehen. Nach fünf bis sechs Pumpzügen ist der nötige Grunddruck aufgebaut. Und schon wird mit jedem weiteren Pumpdruck frisch gebrühter Kaffee in die Tasse laufen. Wer es lieber etwas süßer mag, kann aus den vielen Espressovariationen natürlich auch Cappuccino oder Latte Macchiato machen.

Bequemer Kaffeegenuss für unterwegs

Der frisch gebrühte Kaffeegenuss ist natürlich vor allem für Outdoorfans eine wahre Bereicherung. Selbst in den entlegensten Ecken der Welt, wo es mit Sicherheit keinen Stromanschluss gibt, tut der Nanopresso zuverlässig seine Dienste. Man muss sich lediglich Wasser erhitzen können, weil dieses bereits warm in den Tank gefüllt werden muss. Es sei denn natürlich man möchte sich den Tag mit einem Eiskaffee versüßen. Das Gerät ist sehr leicht und klein, kann also einfach verstaut werden. Durch die Fertigung aus BPA freiem Kunststoff und rostfreiem Stahl, ist die Konstruktion außerdem lange haltbar und einfach zu reinigen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Maschine sehr umweltfreundlich ist, weil keine Einwegverpackungen gebraucht werden.

Mit dem Nanopresso muss man nie wieder auf hochwertigen Kaffee verzichten. Egal, wo man gerade ist.

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