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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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10/2023 Kalumi: Der mitwachsende Babybody

In den ersten drei Jahren ihres Lebens wachsen Kleinkinder erstaunlich schnell. Im Durchschnitt verdoppelt sich ihre größe in dieser Zeitspanne. Das bedeutet jedoch auch, dass ständig neue Kleidung gekauft werden muss, was sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt belastet. Diesem Problem hat sich das Startup Kalumi angenommen und einen mitwachsenden Babybody entwickelt.

Über Kalumi

Das 2022 gegründete und in Bremen verwurzelte Startup besteht aus der Modedesignerin Katharina Costa, der Marketingexpertin Liesa Eschemann sowie der Art Direktorin Francesca Schliephake. Das weibliche Powertrio hat sich auf sozial verträgliche und ökologisch nachhaltige Slow-Fashion spezialisiert und ist bereits Gewinner des begehrten EXISTENZ-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Ihr „Grow-Free-With-Me“-Babybody verspricht einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Bodies aus Baumwolle.

Über den „Grow-Free-With-Me“-Babybody

Der innovative Babybody ist in zwei Größen erhältlich und kann mit dem Kind ganze sechs Kleidergrößen mitwachsen. Im Vergleich zu der Zahl an Babybodies, die normalerweise zum Ausgleich des Wachstums der Kleinen gekauft werden müsste, versprechen die Gründerinnen eine Einsparung von mehr als 2/3 der Babywäsche.

Der „Grow-Free-With-Me“-Body besteht zu 30 Prozent aus Seide und zu 70 Prozent aus Merinowolle. Die dabei entstehende Wolle-Seide ist ein sehr atmungsaktives Material und vor allem wegen seiner temperaturausgleichenden Eigenschaften bekannt. Im Sommer hat es einen kühlenden, im Winter einen wärmenden Effekt. Zudem bietet es an heißen und sonnigen Tagen sogar einen natürlichen UV-Schutz.

Außerdem sind die Fasern für die empfindliche Babyhaut gut geeignet und von Natur aus sowohl antibakteriell als auch schmutzabweisend. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der „Grow-Free-With-Me“-Body, im Gegensatz zu Bodies aus Baumwolle, nicht täglich und nur bei geringer Temperatur gewaschen werden muss. Durch die Zusammensetzung aus rein natürlichen Stoffen gelangen während des Waschgangs keine Mikroplastikartikel ins Meer und der Body kann zudem biologisch abgebaut werden.

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09/2023: OutNature bietet nachhaltige Papieralternative

Die Herstellung von herkömmlichen Papier oder Verpackungen aus Holz geht mit einem immensem Verbrauch wertvoller Ressourcen einher. Dabei werden nicht nur bei der Erzeugung, sondern auch im Prozess der Weiterverarbeitung zahlreiche umweltschädliche Chemikalien ein- und freigesetzt. Dass es auch besser geht, zeigt das innovative Startup OutNature mit seiner Papier-alternative, die aus der Silphie-Pflanze hergestellt wird.

Das Potenzial der Silphie-Pflanze nutzen

OutNature ist auf die Nutzung der in Deutschland angebauten Donau-Silphie als neuen Rohstoff zur Herstellung von Faser- und Papierprodukten spezialisiert. Bislang war diese vorwiegend als Energiepflanze bekannt und wurde zur Erzeugung von Strom, Biogas und Wärme genutzt. Die Verwendung zur Papier- und Verpackungsherstellung ist neu. Dabei ist der Prozess, zumindest in der Theorie, relativ einleuchtend.

Zunächst wird die Pflanze regional in Deutschland angebaut, wodurch eine nicht unerhebliche Zahl an Transportwegen und somit an CO2 eingespart wird. Jährlich im Herbst wird die Pflanze geerntet und durch die Umwandlung in Silage haltbar gemacht. Ganz ohne Chemie und mit einem nur geringen Wasser- und Energieverbrauch entsteht in einem mehrstufigen Prozess das Rohmaterial für die faserbasierten Produkte. Resultat ist das Silphie-Papier, das bereits für Papiertüten oder Etiketten verwendet werden kann. Genauso gut kann es jedoch auch zu stabileren Verpackungen, wie tragbare Obst- und Gemüseschalen oder Faltschachteln, weiterverarbeitet werden.

Schritte in die Zukunft

Aktuell hat die Papierqualität von OutNature einen Silphie-Faseranteil von mindestens 35 Prozent. Dieser soll in Zukunft auf 50 Prozent erhöht werden. Laut Webseite nutzen jedoch schon einige Unternehmen, wie z. B. Lidl, Proctor & Gamble oder Kaufland, die nachhaltige Verpackung aus Silphiefasern. Das Startup arbeite an der Ausweitung der Verpackungsalternative auf weitere Produkte.

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08/2023: Paragon one: Vermittlung von Praktikanten und Absolventen

Die Suche nach einem Praktikums- oder Arbeitsplatz ist schwierig. Suchende finden nicht die richtige Stelle und Unternehmen finden nicht die Interessenten mit den richtigen Anforderungen. Genau dieses Problem will Paragon One beheben.

Was ist Paragon One?

Paragon One ist ein aufstrebendes Startup, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Arbeitsmarkt für junge Talente zu revolutionieren. Das Unternehmen wurde von Matt Wilkerson und Nathan Bernard gegründet und hat seinen Hauptsitz in New York City. Paragon One nutzt eine innovative Plattform, um Studenten und Absolventen mit erfahrenen Mentoren aus der Industrie zu verbinden.

Welche Vorteile bietet das Unternehmen?

Die Plattform von Paragon One bietet eine Vielzahl von Vorteilen für junge Talente. Die Teilnehmer können von erfahrenen Mentoren lernen, die in ihrer jeweiligen Branche tätig sind, und so wertvolles Fachwissen und Einblicke gewinnen. Darüber hinaus können sie praktische Erfahrungen sammeln, indem sie an Projekten und Herausforderungen arbeiten, die von führenden Unternehmen wie Microsoft und Uber bereitgestellt werden.

Für Unternehmen bietet Paragon One eine hervorragende Möglichkeit, junge Talente zu finden und zu rekrutieren. Die Teilnehmer werden von den erfahrenen Mentoren geschult und können so die Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die für den Erfolg in der Branche erforderlich sind. Unternehmen können diese Talente dann direkt von der Plattform aus rekrutieren, was Zeit und Geld spart.

Das Unternehmen hat bereits große Erfolge erzielt und wurde von führenden Venture-Capital-Firmen wie General Catalyst und Slow Ventures finanziert. Paragon One hat auch Partnerschaften mit renommierten Bildungseinrichtungen wie der Columbia University und dem MIT abgeschlossen. Das Grundinteresse an der Idee ist somit von beiden Seiten sehr hoch.  Hier werden Skills gelehrt, die von Profis gelehrt werden und direkt im Wunsch-Job einsetzbar sind.

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07/2023 ReBubble: Die soziale Seife

Jährlich landen etliche Tonnen Hartseifenreste aus Hotels im Müll, obwohl sie noch nutzbar wären. Gleichzeitig ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am alltäglichen und beruflichen Leben immer noch gering. Warum nicht diese beiden Problematiken miteinander verbinden? Genau das dachten sich auch die Gründer des Startups ReBubble und entwickelten einen Prozess, der einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen soll.

Der Herstellungsprozess: innovativ und simpel

Zusammen mit der Lebenshilfe Aachen e. V. hat das Startup einen effektiven und zugleich einfachen Produktionsprozess entwickelt, der eigenständig von Menschen mit Behinderung ausgeführt werden kann. Dazu werden zunächst die Seifenreste der Partnerhotels aus ganz Deutschland eingesammelt und in die Produktionsstätte der Lebenshilfe in Aachen gebracht. Dort wird die Seife dann gründlich gereinigt und in haushaltsüblichen Mixern zerkleinert. Bevor der „Seifenteig“ in Formen gedrückt werden kann, wird er noch mit Wasser vermischt. Im nächsten Schritt kommen die Seifen in den Ofen und werden gebacken. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Keime mehr in diesen enthalten sind. Nach dem Abkühlen werden sie aus den Formen gedrückt, verpackt und im lokalen Einzelhandel an ausgewählte Läden vertrieben. Der finanzielle Mehrwert des Erlöses kommt der Lebenshilfe Aachen zu Gute.

Ausblick in die Zukunft

Das Startup ist bereits Gewinner des Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreises. Außerdem wird es vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt.

Laut ihrer Webseite ist das Startup bisher auf den Ausbau seines Netzwerkes konzentriert. Dabei wurde nun die Zahl der bereits bestehenden Partner um einen großen Seifenhersteller erweitert. Dieser hilft bei der Umsetzung der für den Verkauf rechtlichen Bedingungen und der Vernetzung mit anderen Hotels. Insofern solle es nun bald in die Produktion und den Vertrieb der sozialen und nachhaltigen Seifen gehen.

06/2023 WaterLily: Die grüne Stromquelle

Stell Dir vor, Du machst einen mehrtägigen Wander-Ausflug und bist von nichts anderem als unberührter Natur und Wildnis umgeben – Ein echtes Abenteuer. Aber was ist, wenn Du mal Strom benötigst, um beispielsweise Dein Handy oder die Kamera aufzuladen? Dafür hat die kanadische Firma Seaformatics mit dem innovativen Tool namens WaterLily eine aus unserer Sicht sehr gute Abhilfe geschaffen.

Wie funktioniert WaterLily?

Wie der Name schon vermuten lässt, spielt Wasser bei dieser Anwendung die tragende Rolle. WaterLily besteht dabei aus einer portablen Turbine, die grüne Energie produziert und in Strom umwandelt. Durch Platzierung des Tools in einem Fließgewässer beginnt sich die Turbine zu drehen und erzeugt auf diese Weise Strom, der dann über ein Kabel zu dem zu ladenden Gerät geleitet wird. Klingt ziemlich einfach, oder?

Die Nutzung von Wasser zur Stromerzeugung bietet dabei viele Vorteile: Im Gegensatz zur Sonne, die über Nacht verschwindet, fließt Wasser immerzu und kann somit rund um die Uhr genutzt werden. Es ist somit eine zuverlässige und erneuerbare Energiequelle, die im Einklang mit der Natur steht und wetterunabhängig genutzt werden kann. Gleichzeitig überzeugt die kleine Turbine durch ihre enorme Leistung: Im Schnitt produziert sie nämlich 8 Mal mehr Energie als ein 15 Watt Solarpanel.

Nachhaltige Stromversorgung für abgelegene Regionen

Die Firma Seaformatics hat mit WaterLily nicht nur ein Tool entwickelt, welches das Camping-Erlebnis sicherer und komfortabler macht. Ebenso setzt sie sich für die Verbesserung der Stromerzeugung in Gebieten ein, in denen Menschen keine zuverlässige oder bezahlbare Stromquelle haben. Durch die eigene und unabhängige Stromerzeugung können Geräte wie Handys kontinuierlich aufgeladen oder eine durchgängige Lichtquelle generiert werden – und das auf sozial verträgliche und nachhaltige Weise. Somit wird zur Verbesserung der Lebensqualität in diesen Gebieten beigetragen und die Menschen vor Ort bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Alltag unterstützt.

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05/2023 Vapo Wesp: Natürliches Wespenmittel

Wer kennt es nicht: Die Stimmung eines gemütlichen Grillabends kann schnell durch einen hungrigen Wespenscharm betrübt werden. Mit VapoWesp gehört das der Vergangenheit an.

Von den Wespen in ihrem Garten gestört kamen eine Mutter und ihre Tochter auf eine großartige Innovation. Mit dem natürlichen VapoWesp Pulver werden Wespen zwar vertrieben, aber die Umwelt geschont.

So funktioniert’s

Die Anwendung von Vapo Wesp ist ganz einfach. Das Produkt wird mit einer speziellen Räucherbox geliefert. In diese muss zuerst Kaffepulver gefüllt werden. Dabei zu beachten ist, dass das Kaffeepulver nicht im Lieferumfang enthalten ist, aber wer es nicht sowieso zuhause hat, kann es einfach im Einzelhandel kaufen. Der Kaffee wird nun mit einer speziell angefertigten Kräutermischung vermengt. Im Anschluss muss das Gemisch nur noch angezündet werden und schon entfaltet es seine Wirkung. Damit beim Verglimmen nicht zu viel Rauch in die Umgebung gelangt, ist die Box mit einem speziellen Deckel ausgestattet. Mit diesem kann man die Menge des Dampfs regulieren. Und schon kann man entspannt draußen sitzen, ohne Angst vor Wespenstichen haben zu müssen.

Die Vorteile von Vapo Wesp

Wespen sind äußerst wichtig für das Ökosystem. Sie bestäuben Pflanzenblüten und tragen damit grundlegend zum Bestehen unserer Natur bei. Trotzdem wollen wir die kleinen Insekten aus Angst vor Stichen oder sogar allergischen Reaktionen nicht in unserer Nähe haben. Mit Vapo Wesp haben wir eine neue Möglichkeit Wespen auf natürliche Art fernzuhalten ohne sie dabei gleich zu töten. Der aufsteigende Rauch von Vapo Wesp signalisiert den Tieren Gefahr, was sie schnell Reißaus nehmen lässt. Gleichzeitig ist der Dampf aber für uns wohlriechend. Das stellt einen klaren Vorteil zu anderen Hausmitteln dar. Die Kräutermischung ist in drei Sorten erhältlich: Zitrone/Basilikum, Rosmarin/Orange und Heublume/Thymian. Dank der natürlichen Rezeptur sind auch wir Menschen keinen gefährlichen Chemikalien oder Pestiziden ausgesetzt. Auf diese Weise ist die Innovation nicht nur natürlich und ressourcenschonend, sie ermöglicht uns auch einen sorgenfreien Sommer.

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04/2023 Allbirds: Nachhaltige Schuhe

Die globale Bekleidungsherstellung ist zusammen mit der Schuhindustrie für rund 10% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich – mehr, als Flug- und Schiffverkehr zusammengenommen verursachen. Doch nicht nur die ökologischen Auswirkungen, auch die sozialen Bedingungen in vielen Fabriken sind hochproblematisch. Das Unternehmen allbirds denkt um und setzt auf nachhaltige Schuhe, die unter fairen Bedingungen produziert werden.

‚Allbirds‘ wurde bereits 2015 als Startup von dem ehemaligen neuseeländischen Fußballnationalspieler, Tim Brown, und dem Biotech-Ingenieur, Joey Zwillinger, gegründet. 2016 wurde das erste Produkt gelauncht, ein Sneaker mit Obermaterial aus der Wolle neuseeländischer Merinoschafe. Heute überzeugt das Unternehmen durch engmaschige und relativ kurze Lieferketten, direkte und persönliche Kontakte zu Zulieferern sowie umwelt- und sozialverträgliche Standards. Die Schuhe zeichnen sich dabei vor allem durch ihr schlichtes und zeitloses Design, einen hohen Tragekomfort und natürlich durch ihre nachhaltige Produktion aus.

Süßes für die Füße: Schuhe aus Zuckerrohr

Ob Schnürsenkel aus recycelten Plastikflaschen, Garn aus Eukalyptusbaumfasern oder Rizinusöl als Bestandteil von Einlegesohlen – Allbirds nutzt bei der Fertigung der Schuhe überwiegend nachwachsende Rohstoffe. Die neueste Innovation ist wohl die aus brasilianischem Zuckerrohr hergestellte Zwischensohle. Das aus dem Zuckerrohr gewonnene Material, welches sonst als Abfall weggeworfen werden würde, wird zum sogenannten „SweeetFoam“ verarbeitet und in Sneaker, FlipFlops oder Loungers integriert. Außerdem handelt es sich bei der Produktion um einen geschlossenen Kreislauf, da anfallende Nebenprodukte als Dünger für die nächste Ernte Zuckerrohr verwendet werden können.
Die bisherige Resonanz auf die Schuhe von ‚Allbirds‘ sei überwiegend positiv und die Stores ständig ausverkauft. Zudem sind auch größere Unternehmen, wie z.B. adidas, auf die nachhaltige Alternative aufmerksam geworden und bereits Kooperationspartner.

03/2023 Papilio: Die nachhaltige Straßenlaterne

Um unsere Städte zu beleuchten werden alleine in Deutschland jährlich 2,5 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. Hinzu kommt, dass das künstliche Licht jede Nacht abertausende Insekten anlockt, die dann dort verenden. Dass Straßenbeleuchtung auch umweltfreundlicher geht, zeigt jetzt ein Berliner Produktdesigner mit seiner smarten Laterne ‚Papilio‘.

Die smarte Straßenlaterne ‚Papilio‘ ist ein innovatives und umweltfreundliches Modell des in Berlin lebenden Produktdesigners Tobias Trübenbacher. Im futuristischen Stil gehalten brennt die Laterne nicht die ganze Nacht. Stattdessen erkennt ein integrierter Infrarotsender, wann sich jemand nähert und das Licht tatsächlich benötigt wird. Jenes erhellende Licht wird dann von einer Leuchte direkt nach unten abgestrahlt und gleichzeitig Richtung Nachthimmel abgeschirmt. So reduziert sich nicht nur die viel zitierte Lichtverschmutzung signifikant. Auch würden sich Insekten weniger verirren. Einfach weil das Farbspektrum des Lichts für die nützlichen, kleinen Lebewesen weitaus weniger anziehend ist als das von herkömmlichen Straßenlampen.

Die Stromerzeugung für die kecke neue Lampe ‚Papilio‘ erfolgt durchweg ökologisch über einen Windgenerator. Dieser ist sehr platzsparend, leise und völlig ungefährlich für Mensch und Tier. Ganz nebenbei funktioniert dieser autark, zuverlässig und unabhängig von der Windrichtung. Darüber hinaus ist ein integrierter Akku in der Lage den Strom an windstillen Tagen zu speichern.

Papilio: die Vision

Die Entwicklung des Papilio ist zum Redaktionsschluss noch nicht ganz abgeschlossen. Es werden weitere Tests benötigt, so der Anbieter. Besonders die Form der Rotoren reize ihr Potenzial noch nicht ganz und solle Herstellerangaben zufolge noch einmal überarbeitet werden. Zudem soll natürlich gewährleistet sein, dass von den eigendynamischen Geräten im öffentlichen Raum keine Gefahren ausgehen. Unabhängig vom Release-Datum, so eine Pressemitteilung, sei schon im Vorfeld die Nachfrage signifikant. Insbesondere aus windigen Küsten- und Bergregionen werde großes Interesse angemeldet. Weitere Informationen über den findigen Gründer Trübenbacher finden sich auf seiner Website.

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02/2023 Riechende Computer: eine unvollendete Innovation

Ein Forschungsteam in Israel hat einen riechenden Roboter erfunden. Mittlerweile erkennt die Maschine verlässlich unterschiedliche Gerüche. Die Erfindung hat jedoch noch Verbesserungspotenzial.

Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben einen Roboter mit Geruchssinn entwickelt. Dank eines biologischen Sensors kann die Maschine Gerüche erkennen und interpretieren, berichtet das Portal Neuroscience News. Die Forscher versprechen sich von ihrer Erfindung viel. Der Roboter mit der Spürnase könnte in der Zukunft bei der Erkennung von Sprengstoffen, Drogen, Krankheiten und vielem mehr eingesetzt werden, heißt es.

Roboter riecht quasi durch Fühler von Heuschrecken

Die Nase des Roboters funktioniert nicht ganz so einfach wie eine menschliche Nase. Es ist ein Zwischenschritt nötig, damit die Maschine Gerüche erkennen und zuordnen kann. Die Forschenden entnahmen im ersten Schritt Wüstenheuschrecken ihre Fühler, um sie an ein elektrisches System anzuschließen. Nehmen die Fühler Gerüche wahr, erzeugen sie elektrische Signale, die sie über die Verbindung an den Roboter weiterleiten. Die weitergegebenen Signale wurden schließlich gemessen und ein lernfähiger Algorithmus hat die Impulse spezifischen Gerüchen zugeordnet, erklärt Engadget die Funktionsweise.

Die Wissenschaftler brachten ihrem Roboter auf diesem Wege bei, acht unterschiedliche Gerüche eindeutig zu identifizieren. So kann die Roboternase mittlerweile Marzipan, Zitrone, Geranien und andere Geruchsmischungen erschnuppern. Die Frage, die man sich nun stellen könnte: Riech-Roboter eine wissenschaftliche Premiere? Die Verantwortlichen der Uni Tel Aviv sprechen im Zusammenhang mit ihrer Erfindung zwar von einer „wissenschaftlichen Premiere“, jedoch gab es bereits im vergangenen Jahr ein ähnliches Experiment. In einer Studie der Michigan State University wurden ebenfalls Heuschreckenfühler verwendet, damals um gezielt Krebszellen aufzuspüren. Das Forschungsteam der Uni Tel Aviv räumte nach ihrem erfolgreichen Experiment ein, dass vom Menschen geschaffene Technologien immer noch nicht mit der Millionen Jahre alten Evolution mithalten können. Dies gelte insbesondere für die Geruchswahrnehmung.

01/2023: Der Soapflaker

Seife ist einer der wichtigsten Kosmetikartikel, wenn es um Hygiene geht. Wir waschen mit ihr unsere Hände, um sie von Schmutz, Krankheitserregern und weiteren umeingeladenen Gästen zu befreien. Dabei gibt es einerseits Liebhaber von festen Seitenstücken und andererseits von flüssiger Seife. Beide haben Vor- aber eben auch Nachteile. Soapflaker vereint die positiven Eigenschaften beider Sorten.

Vor ca. 5000 Jahren fingen die Menschen an Seife in ihren Alltag zu integrieren. Dabei setzten sie auf feste Seifenstücke, denn sie ist einfach zu verwenden, sparsam im Verbrauch und kostengünstig, denn sie besteht aus nur wenigen Komponenten. Diese sind zudem biologisch abbaubar, also gut für die Umwelt. Auch heute gibt es die feste Seife noch nach wie vor. Allerdings ist sie nicht mehr so beliebt wie damals, denn heute sind die Menschen mehr Bequemlichkeit, Hygiene und vor allem Ästhetik gewohnt. Solch ein festes Seitenstück ist nicht immer sehr ansehnlich, wie es von so vielen Menschen angetatscht auf einer verschmierten Schale liegt. Anfassen und sich damit dann gut und rein fühlen ist dann so eine weitere Sache…Wird sie außerdem nicht trocken gehalten, löst sie sich auf und klein gewordene Seifenreste, die nicht mehr gut genug zum Händewaschen erscheinen, landen nun mal schneller als gedacht im Müll. Einen entscheidenden Vorteil hat sie allerdings: Feste Seife ist nachhaltig und umweltfreundlich, indem sie zumindest schon mal nur in ein Stück Papier oder Karton eingepackt ist.

Feste Seife vs. flüssige Seife

Flüssige Seife erfüllt den Convenience- und Ästhetik-Anspruch der heutigen Menschen viel mehr. Sie ist hygienisch und unkompliziert. Allerdings hat auch sie ihre Nachteile. Sie wird in Plastik verpackt. Egal ob Dosierspender oder Nachfüllbeutel, man kann dem Plastik nicht aus dem Weg gehen. Außerdem, wer kennt es nicht, dann pumpt man halt zwei bis dreimal statt einmal..weil man denkt, viel hilft viel. So ist eine Seife ruckzuck leer. Hier wartet allerdings auch schon der nächste Nachteil: Sie besteht zum größten Teil aus Wasser. Bedeutet letztendlich, dass eine riesige Menge Wasser unnötig durch Transporter durch die Gegend gefahren wird.

Soapflaker vereint Vorteile

Das geht doch besser, dachte sich der Gründer und innovierte eine Erfindung, die die Vorteile der festen und der flüssigen Seife miteinander kombiniert: Der Soapflaker, ein Spender für feste Seife. Dieser funktioniert nach dem Prinzip einer Pfeffermühle. Über die Hand halten, drehen und mit herausfallenden Seifenflocken die Hände waschen. Der feste Soapflaker-Kern besteht aus zertifiziertem Bio-Pflanzenöl und ist für etwa 500 Handwäschen ausreichend bei einer 1/4 Umdrehung pro Benutzung. Ihn gibt es einmal in einer Aloe-Vera und einmal in einer Honig Variante. Alles kommt ohne Wegwerfplastik aus, auch bei den Refill-Sets. Der Soapflaker hält die Seife trocken und somit kann sie auch bis zum letzten Restchen verbraucht werden. So vereint der Soapflaker die Nachhaltigkeit einer festen Seife mit der Ästhetik und Bequemlichkeit einer Flüssigseife.

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