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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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15/2023 Mit der Icebowl sollen klebrige Finger beim Eis essen Geschichte sein

Ein Bad Saulgauer Nachwuchs-Innovator namens Krispin Reuter ist für den Artur-Fischer-Erfinderpreis in Baden-Württemberg nominiert. Der Schüler des Störck-Gymnasiums in Bad Saulgau präsentiert mit seiner Innovation zur Vermeidung klebriger Hände beim Eis essen eine außerordentlich pragmatische Idee.

Die Herausforderung des Artur–Fischer–Erfinderpreis Baden–Württemberg heuer besteht darin, etwas zu schaffen, das nicht nur innovativ ist. Die Erfindung solle auch der Gesellschaft als Ganzes nutzen. Der 15-jähriger Krispin Reuter genügt den Erwartungen wohl vollauf, wie die Schwäbische berichtet.

Pragmatisch wird der junge Erfinder zitiert, dass ihn bereits als Kind geärgert habe, dass Eis zu schnell schmelze und man davon klebrige Finger bekomme. Seine Erfindung erregte schnell große Aufmerksamkeit. Reuter suchte das Schülerforschungszentrum auf, wo er zusammen mit seinem Mentor die Idee bis ins kleinste Detail verfeinerte. „Die Form und Größe der Schale waren entscheidend“, erklärt Krispin Reuter. Letztendlich entschied er sich für ein rundes Design, das perfekt zur Form einer Eiskugel passt. Es gebe noch Verbesserungsmöglichkeiten, konstatierte der junge Mann und denkt dabei schon über die Möglichkeit nach, die Schale in eine essbare Waffel zu verwandeln. Krispin Reuter hat seine Erfindung bereits bei zahlreichen Gelegenheiten getestet, unter seinen Klassenkameraden und Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren, die seine Hauptzielgruppe sind.

Vor rund einem Jahr nahm Krispin Reuter an einem internen Ideenwettbewerb des Störck-Gymnasiums teil. „Schon als Kind hat es mich geärgert, dass Eis so schnell schmilzt und klebrige Finger verursacht“, sagt Reuter und begann, seine Ideen auf Papier zu skizzieren. Die Innovation ist eine über 3D-Drucker hergestellte Schale, die zu 80 Prozent aus Maisstärke besteht und in der Mitte einen Schlitz in der Größe eines normalen Eisstiels hat. Vor dem Verzehr des Eises wird die ‚Icebowl‘ von unten auf den Holzstab aufgesetzt und fixiert. Das geschmolzene Eis fließt dann direkt in die Schale und hält die Finger sauber.

Eine kleine Anekdote noch zu dem jungen Erfinder. In seiner Innovation stecken viel Mathematik und Physik. Das seinen dem Schüler zufolge Fächer, die ihm eigentlich nicht so liegen. Seine Mutter attestiert ihm indes, dass er mehr von ‚Geschichte‘ begeistert sei, allerdings schon immer sehr kreativ gewesen sei. Mutter Michaela Reuter wird ihren Sohn gemeinsam mit Vater Helmut nach Stuttgart zur Preisverleihung begleiten.

Ein Link zur Publikation der Schwäbischen auf Instagram

14/2023 Innovation Duck Foot Haspelzinken – die Mähdrescher Revolution?

Ein innovativer Landwirt aus der kanadischen Region Saskatchewan hat eine wegweisende Lösung entwickelt, um den Ernteprozess zu optimieren und Verluste zu minimieren. Seine bahnbrechende Idee besteht darin, kleine Paddel, gewissermaßen ‚als Addon‘, für das Schneidwerk zu entwickeln. Seine Innovation ermöglicht nicht nur eine Reduzierung der Ernteverluste um bis zu 75 Prozent. Sie steigert auch die Geschwindigkeit des Mähdreschers.

Ein agiler Landwirt verbrachte viele Stunden nachdenkend auf seinem Mähdrescher, um nach Möglichkeiten zu suchen, den Gut-Fluss am Schneidwerk zu verbessern und Verluste zu verringern. Das Ergebnis seiner intensiven Forschung ist ein zusätzliches Bauteil für die Haspelzinken, das problemlos an vielen Draper-Schneidwerken nachgerüstet werden kann.

Die Funktionsweise der sogenannten Duck-Foot-Haspelzinken sei schlicht faszinierend, so agrarheute. Durch das Vorwärtsstellen der Haspelzinken mit den angebrachten Paddeln wird das geerntete Gut effizient auf das Transportband befördert und gleichzeitig schonend behandelt. Diese innovative Lösung bietet eine Vielzahl von Vorteilen: Die Schneidwerkverluste werden drastisch reduziert, die Arbeitsgeschwindigkeit des Mähdreschers erhöht, das Erntegut gleichmäßig zugeführt, der Drusch verbessert, Ernteschäden minimiert und die Haspel kann effektiver arbeiten. Zudem ist die Anwendung der Duck-Foot-Haspelzinken auch bei schwierigen Erntebedingungen, wie zum Beispiel Lagergetreide, möglich.

Die Installation der Paddel gestaltet sich äußerst einfach: Sie werden ohne den Einsatz von Werkzeugen auf jeden zweiten Haspelzinken gesteckt und mit einem Clip fixiert. Laut Duck Foot dauert dieser Vorgang für ein 12-Meter-Schneidwerk rund 20 Minuten. Die Duck-Foot-Haspelzinken sind genau so lang wie die herkömmlich verbauten Zinken am Schneidwerk, sodass keine erhöhte Gefahr einer Kollision zwischen Haspel und Schneidmesser besteht. Zur Herstellung der Duck-Foot-Paddel wird ein UV-stabiles Harz verwendet, um eine hohe Langlebigkeit zu gewährleisten. Die Duck Foot Haspelzinken lassen sich ohne Werkzeug definitiv bei diversen Draper-Schneidwerken installieren. Passend sind diese bei Marken wie CLAAS, MacDon, John Deere und Geringhoff.

Die innovativen Lösung ermöglicht eine effizientere und ertragreichere Ernte. Die Duck-Foot-Haspelzinken bieten eine kostengünstige und leicht umsetzbare Möglichkeit, den Ernteprozess zu optimieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu fördern. Landwirte weltweit können sich auf diese revolutionäre Neuerung freuen, die ihnen dabei hilft, noch effektiver und profitabler zu arbeiten.

13/2023 Das selbst reinigende Spülbecken: revolutioniert ein Erfinder die Küchenhygiene?

Felix Pflieger ist ein aufstrebender Tüftler und Unternehmer, der bereits während seines Maschinenbau-Studiums mit einem innovativen Patent für ein selbst reinigendes Spülbecken auf sich aufmerksam gemacht hat. Seine wegweisende Erfindung hat ihm unter anderem den Gründerpreis der Sparkassengruppe eingebracht.

Die Weichen für seine Karriere als Erfinder und Unternehmer wurden für Felix Pflieger vor einigen Jahren gestellt. Während seiner Schulzeit am Schorndorfer Burg-Gymnasium fiel er in einer mündlichen Prüfung durch und bestand so sein Abitur nicht. Diese Erfahrung erwies sich im Nachhinein als Glücksfall, denn sie weckte seinen Ehrgeiz. Die Erfahrung lehrte ihn, dass man aktiv werden muss, um Erfolge zu erzielen.

Felix Pflieger war eigenen Worten zufolge schon immer ein begeisterter Bastler und Tüftler, was ihn schließlich dazu motivierte, sich intensiv mit der Entwicklung eines selbst reinigenden Spülbeckens zu beschäftigen. Es störte ihn, dass das Waschbecken in seiner eigenen Küche ständig schmutzig war und blieb. So begann Pflieger mit verschiedenen Materialien und Versuchsanordnungen zu experimentieren. Das Ergebnis war eine innovative Lösung in Form einer umlaufenden, konstanten Wasserströmung, die das Spülbecken ohne zusätzlichen Aufwand von Verschmutzungen befreit.

Der junge Mann versuchte zunächst, seine Idee im Innovationszentrum der Stadt Aalen zu präsentieren, wurde jedoch abgewiesen. Doch anstatt aufzugeben, informierte er sich darüber, wie er als Student eine Geschäftsidee umsetzen könnte, und bewarb sich erfolgreich mit einem interdisziplinären Team um ein Existenzgründer-Stipendium. Dies ermöglichte ihm, sein erstes Patent für das innovative Strömungsprofil zu sichern und einen Prototyp für das selbst reinigende Spülbecken zu entwickeln.

Allerdings stieß er auf Schwierigkeiten bei der Vermarktung seiner Idee. Oftmals waren Techniker von der Innovation begeistert, während Controller die Umsetzung als zu riskant und teuer betrachteten. Zudem musste er aufgrund von Besitzansprüchen eines britischen Konzerns den Firmennamen ändern. Trotz dieser Rückschläge gab Felix Pflieger nicht auf und war kurz vor dem Aufgeben, als er die Chance bekam, mit Wilhelm Bruckbauer, einem etablierten Branchenexperten, zu sprechen. Dieses Treffen erwies sich als Wendepunkt und führte dazu, dass Pflieger als Mentor und Unterstützer gewonnen wurde. Sein Spülbecken, das heute unter dem Namen Lastrema bekannt ist, erregte großes Interesse und erhielt mehrere Auszeichnungen. Darunter war auch der Gründerpreis der Sparkasse und der German Innovation Award 2023.

Derzeit befindet sich Felix Pflieger mit seinem Team in einer entscheidenden Phase, in der sie eine Kleinserie von 30 selbst reinigenden Spülbecken produzieren. Ein renommierter Hersteller habe bereits Interesse bekundet, Lastrema in hochwertigen Küchensets zur Serienreife zu bringen. Für Felix Pflieger liegt der Fokus jedoch nicht nur auf der Produktion, sondern vielmehr auf der Entwicklung neuer Innovationen. Er arbeitet bereits an einem weiteren Patent, das eine Kombination aus Abwassertrennung und Müllhäcksler beinhaltet und kooperiert mit dem Unternehmen HyperDES an einem automatischen Siphon-Desinfektionssystem.

Felix Pflieger ist ein inspirierendes Beispiel für einen jungen Erfinder und Unternehmer, der mit Leidenschaft, Durchhaltevermögen und innovativen Ideen die Küchenhygiene revolutioniert. Sein selbst reinigendes Spülbecken „LASTREMA“ verspricht nicht nur eine saubere Küchenumgebung, sondern auch eine vielversprechende Zukunft für seine aufstrebende Firma Pflieger Solutions.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Pflieger Solutions unter www.lastrema.com

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12/2023 Landwirt erfindet Steine-Sammler für Äcker

Steine sammeln um einen wilden Acker oder ein Feld gefügig bzw. landwirtschaftlich nutzbar zu machen? Mit einer Innovation aus Dänemark können Schweiß und Mühe in dem Kontext nun der Vergangenheit angehören. ‚Stoneless‘ vertreibt einen praktischen Anhänger, der beim Vorbeifahren Steine aufnehmen kann.

„Sammeln Sie Steine und Felsen noch von Hand vom Acker?“ So provokant begegnet ein dänischer Landwirt seinen potenziellen Kunden. Schon als kleiner Junge empfand Soeren Wildenschild es als mühselig und sinnlos an, die Äcker des elterlichen heimischen Hofes durch manuelles Steine sammeln vorzubereiten. Eine Vergeudung von Zeit und Mühe. Seine Lösung – ein smarter und mit-arbeitender Anhänger – macht das Steine-Sammeln und -Klopfen jetzt einfacher, schneller und sicherer, so der Erfinder.

Am Ende der Entwicklungszeit stand die Gründung der Firma Stoneless. Ein Unternehmen, das den hydraulischen Steinsammler für Quads entwickelt hat und jetzt weltweit vertreibt. Die Maschine ermöglicht das relativ bequeme Einsammeln von Steinen auf Äckern und Feldern. Zwei Drittel Zeit soll dabei eingespart werden. Gleichzeitig kann sich der Fahrer des Mobils körperlich schonen, statt auf den besteinten Feldern herum zu krabbeln. Der Stoneless Steinsammler für sei für das Aufsammeln von Feldsteinen in der Landwirtschaft ideal und als Anhänger für „ATV/UTV“-Fahrzeuge geeignet, so die Website des Anbieters. Der pfiffige Steinsammler wird in Dänemark hergestellt und ist Stand 2023 bereits an mehr als 250 Landwirte verkauft worden. Das dänische Unternehmen verkauft europaweit. Auch im Dachraum gibt es bereits viele Vertriebe. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Anbieters www.stoneless.dk/de . Wer noch mehr erfahren möchte, schaut sich das Video an:

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Zwischenpfiff: Die Kunst der Lego-Programmierung. Fortgeschrittene Techniken für Mindstorms & Roboterbau

In der Welt der Lego-Konstruktionen hat sich in den letzten Jahren eine beeindruckende Vielfalt an Möglichkeiten aufgetan, insbesondere im Bereich der Programmierung und Robotik. Mit Produkten wie dem Mindstorms-System und dem Lego Lamborghini, der einen realitätsgetreuen Einblick in die Technik eines Supersportwagens bietet, hat Lego es ermöglicht, dass Fachleute und Enthusiasten gleichermaßen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung und Technik erweitern können.

Die aufstrebenden Bereiche von intelligenter Lego Robotik und autonomer Fahrzeugsteuerung sind spannende Themen, die genauer beleuchtet werden. Es wird sich mit Sensorfusion und maschinellem Lernen beschäftigt, um herauszufinden, wie Lego-Roboter erweiterte Fähigkeiten erlangen können. Außerdem werden effiziente Algorithmen für autonome Lego-Fahrzeuge untersucht, um ein besseres Verständnis von Pfadfindung, Hinderniserkennung und Navigation zu erlangen.

Sensorfusion und maschinelles Lernen: Intelligente Lego-Roboter mit erweiterten Fähigkeiten

In der modernen Welt der Lego-Robotik spielen Sensorfusion und maschinelles Lernen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung intelligenter Roboter mit erweiterten Fähigkeiten. Die Kombination dieser beiden Technologien ermöglicht es Lego-Enthusiasten, Roboter zu entwickeln, die ihre Umgebung besser wahrnehmen und auf sie reagieren können. Sensorfusion bezieht sich auf die Integration von Daten aus verschiedenen Sensoren, um eine umfassendere und genauere Wahrnehmung der Umgebung zu ermöglichen. Im Fall von Lego-Robotern kann dies die Verwendung von Ultraschallsensoren, Infrarotsensoren, Berührungssensoren und Gyroskopen einschließen. Durch die Kombination der Daten aus diesen Sensoren können Roboter ein genaueres Bild ihrer Umgebung erstellen und ihre Entscheidungen auf der Grundlage dieser Informationen optimieren. Maschinelles Lernen hingegen bezieht sich auf die Fähigkeit eines Roboters, aus Erfahrungen und Daten zu lernen und seine Verhaltensweisen und Fähigkeiten im Laufe der Zeit anzupassen. Im Kontext der Lego-Robotik können maschinelle Lernalgorithmen dazu verwendet werden, um das Verhalten der Roboter auf der Grundlage ihrer Sensordaten und bisherigen Erfahrungen zu optimieren. Dies ermöglicht es ihnen, sich besser an verschiedene Umgebungen und Aufgaben anzupassen und effizienter zu arbeiten. Zum Beispiel könnte ein intelligenter Lego-Roboter, der mit Sensorfusion und maschinellem Lernen ausgestattet ist, seine Fähigkeiten im Bereich der Hinderniserkennung und -vermeidung verbessern. Indem er die Daten aus Ultraschallsensoren und Infrarotsensoren kombiniert, kann er genauere Informationen über die Position und die Beschaffenheit von Hindernissen erhalten. Mit maschinellem Lernen kann der Roboter dann seine eigenen Algorithmen zur Hindernisvermeidung verfeinern und optimieren, um effektiver durch seine Umgebung zu navigieren.
Ein weiteres Anwendungsgebiet für intelligente Lego-Roboter mit erweiterten Fähigkeiten ist die Mensch-Roboter-Interaktion. Durch die Nutzung von Sensorfusion und maschinellem Lernen können Roboter ihre Interaktionen mit Menschen verbessern, indem sie menschliche Gesten und Bewegungen erkennen und darauf reagieren. Dies kann beispielsweise dazu führen, dass Roboter in der Lage sind, auf Handzeichen oder Sprachbefehle zu reagieren und komplexe Aufgaben gemeinsam mit ihren menschlichen Partnern zu bewältigen.

Effiziente Algorithmen für autonome Lego-Fahrzeuge: Pfadfindung, Hinderniserkennung und Navigation

Autonome Lego-Fahrzeuge sind ein spannendes Gebiet der Lego-Programmierung und des Roboterbaus, das fortgeschrittene Techniken und Algorithmen erfordert, um effizient zu funktionieren. In diesem Zusammenhang sind effiziente Algorithmen für Pfadfindung, Hinderniserkennung und Navigation von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass diese Fahrzeuge sicher und präzise durch ihre Umgebung navigieren können. Pfadfindungsalgorithmen sind essenziell, um autonome Lego-Fahrzeuge in die Lage zu versetzen, den besten Weg von einem Startpunkt zu einem Ziel zu finden und dabei Hindernisse zu vermeiden. Algorithmen wie A* und Dijkstra können in die Programmierung von Lego-Fahrzeugen implementiert werden, um den optimalen Pfad durch eine Umgebung zu berechnen. Diese Algorithmen berücksichtigen Faktoren wie Entfernung und mögliche Hindernisse, um den kürzesten und sichersten Weg zum Ziel zu ermitteln.
Hinderniserkennung ist ein weiterer wichtiger Aspekt autonomer Lego-Fahrzeuge. Wie bereits in Bezug auf intelligente Lego-Roboter erwähnt, können Ultraschallsensoren und Infrarotsensoren eingesetzt werden, um die Position und Beschaffenheit von Hindernissen zu erkennen. Autonome Fahrzeuge können diese Informationen nutzen, um ihre Trajektorie anzupassen und Kollisionen zu vermeiden. Zusätzlich kann die Sensorfusion dazu beitragen, genauere Informationen über die Umgebung zu erhalten und das Fahrzeug in die Lage zu versetzen, sich besser an unterschiedliche Situationen anzupassen. Navigation ist ein integraler Bestandteil autonomer Lego-Fahrzeuge und umfasst Techniken wie Positionsbestimmung, Geschwindigkeitsregelung und Lenkung. Durch den Einsatz von Gyroskopen und Beschleunigungssensoren können autonome Fahrzeuge ihre Position und Bewegungsrichtung genau bestimmen. Die Geschwindigkeitsregelung kann durch Motoren mit Drehzahlsensoren erreicht werden, die eine präzise Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit ermöglichen. Schließlich kann die Lenkung durch Servomotoren oder andere Mechanismen gesteuert werden, um das Fahrzeug auf dem berechneten Pfad zu halten.

Kreativer Code für interaktive Lego-Kunstinstallationen: Verbindung von Technologie und Ästhetik

Interaktive Lego-Kunstinstallationen sind ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Technologie und Ästhetik in der Lego-Welt auf kreative Weise miteinander verknüpft werden können. Durch den Einsatz von Programmierung und Elektronik können Lego-Enthusiasten Kunstwerke schaffen, die nicht nur visuell ansprechend sind, sondern auch dynamische und interaktive Elemente enthalten.
Eines der Hauptelemente von interaktiven Lego-Kunstinstallationen ist die Verwendung von Sensoren und Aktuatoren, um Bewegung und Reaktionen auf Umgebungsreize zu ermöglichen. Sensoren wie Berührungssensoren, Lichtsensoren, Ultraschallsensoren und Mikrofone können verwendet werden, um auf äußere Einflüsse wie menschliche Berührung, Lichtveränderungen oder Geräusche zu reagieren. Aktuatoren wie Motoren, Servomotoren und LED-Leuchten ermöglichen es den Installationen, auf diese Reize zu reagieren und dynamische Bewegungen oder Lichteffekte zu erzeugen. Kreativer Code spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem er die Logik und das Verhalten der Installation steuert. Programmiersprachen wie Python, C++ oder Lego-eigene Programmierumgebungen können verwendet werden, um komplexe Algorithmen und Steuerungsstrukturen zu entwickeln, die die Sensordaten verarbeiten und die Aktuatoren entsprechend steuern. Dadurch können interaktive Lego-Kunstinstallationen auf unterschiedliche Reize reagieren und unvorhersehbare Verhaltensweisen und visuelle Effekte erzeugen. Die Verbindung von Technologie und Ästhetik in interaktiven Lego-Kunstinstallationen eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten für künstlerischen Ausdruck und Innovation. Beispielsweise können kinetische Skulpturen geschaffen werden, die sich in Abhängigkeit von Umweltreizen oder menschlichen Interaktionen bewegen. Ebenso können Lichtinstallationen entwickelt werden, die auf Musik oder andere Geräusche reagieren und visuell ansprechende Lichtmuster erzeugen. Die Schaffung interaktiver Lego-Kunstinstallationen bietet Fachleuten und Hobbyisten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung und Elektronik in den Dienst der Kunst zu stellen. Durch das Experimentieren mit verschiedenen Sensoren, Aktuatoren und Programmiermethoden können einzigartige und faszinierende Kunstwerke entstehen, die Technologie und Ästhetik auf kreative Weise miteinander verbinden.

11/2023: ‚werdetnachbarn‘ schafft Wohnraum

Der Wohnungsmarkt ist aktuell von einer hohen Nachfrage und begrenztem Angebot geprägt. Dies macht sich vor allem in steigenden Mieten und erhöhten Immobilienpreisen bemerkbar. Insbesondere in Ballungsgebieten sind die Wohnkosten für viele zu einer erheblichen Belastung geworden. Das noch recht junge Startup ‚werdetnachbarn‚ aus Köln möchte Abhilfe schaffen, sodass sich Menschen das Bauen und Kaufen von Immobilien wieder leisten können.

Das Konzept

Hinter dem Startup stehen die Gründer Pauline und Maximilian Milde, Florian Falk, Christian Holländer und Nabil El Berr. Sie wollen Privatpersonen die Möglichkeit geben, sich über ihre Webseite zu vernetzen und zu einer Bau- oder Kaufgemeinschaften  zusammen zu schließen. In solch einer Rechtsform kann entweder ein Grundstück erworben und auf diesem gebaut oder ein bereits bestehendes Gebäude gekaufen und dort eingezogen werden. Somit können auch komplexere und für den Einzelnen relativ schwer zu realisierende Bauvorhaben durch die gemeinsame Finanzierung und Planung umgesetzt werden.

Die Vorteile

Das Startup ermöglicht Mitgestaltung und Mitbestimmung ab dem ersten Tag – von der Auswahl des Grundstückes über den Kauf bis in den Einzug in die eigenen vier Wände. Dabei kann auf individuelle Wünsche, z. B. im Hinblick auf Nachhaltigkeit oder Architektur, eingegangen werden. Ein weiterer Vorteil: Man lernt relativ früh seine Nachbarschaft kennen und kann ebenso mit Freunden bauen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, gemeinschaftlich nutzbare Flächen, wie beispielsweise einen Spielplatz, ein Café oder eine Gästewohnung, zu planen.
Von zentraler Bedeutung ist außerdem das Thema Kosten: In einer Bau- oder Kaufgemeinschaft teilen sich diese durch die Anzahl der Mitglieder. Der Einzelne wird also entlastet und auf diese Weise eine sichere Finanzierung ermöglicht. Um zu garantieren, dass auch jeder zur Fertigstellung des Vorhabens Eigentum besitzt, wird die Aufteilung des Grundstückes bzw. des Wohnhauses vor dem Immobilienbau oder -erwerb in einem Nebenvertrag festgehalten.

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10/2023 Kalumi: Der mitwachsende Babybody

In den ersten drei Jahren ihres Lebens wachsen Kleinkinder erstaunlich schnell. Im Durchschnitt verdoppelt sich ihre größe in dieser Zeitspanne. Das bedeutet jedoch auch, dass ständig neue Kleidung gekauft werden muss, was sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt belastet. Diesem Problem hat sich das Startup Kalumi angenommen und einen mitwachsenden Babybody entwickelt.

Über Kalumi

Das 2022 gegründete und in Bremen verwurzelte Startup besteht aus der Modedesignerin Katharina Costa, der Marketingexpertin Liesa Eschemann sowie der Art Direktorin Francesca Schliephake. Das weibliche Powertrio hat sich auf sozial verträgliche und ökologisch nachhaltige Slow-Fashion spezialisiert und ist bereits Gewinner des begehrten EXISTENZ-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Ihr „Grow-Free-With-Me“-Babybody verspricht einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Bodies aus Baumwolle.

Über den „Grow-Free-With-Me“-Babybody

Der innovative Babybody ist in zwei Größen erhältlich und kann mit dem Kind ganze sechs Kleidergrößen mitwachsen. Im Vergleich zu der Zahl an Babybodies, die normalerweise zum Ausgleich des Wachstums der Kleinen gekauft werden müsste, versprechen die Gründerinnen eine Einsparung von mehr als 2/3 der Babywäsche.

Der „Grow-Free-With-Me“-Body besteht zu 30 Prozent aus Seide und zu 70 Prozent aus Merinowolle. Die dabei entstehende Wolle-Seide ist ein sehr atmungsaktives Material und vor allem wegen seiner temperaturausgleichenden Eigenschaften bekannt. Im Sommer hat es einen kühlenden, im Winter einen wärmenden Effekt. Zudem bietet es an heißen und sonnigen Tagen sogar einen natürlichen UV-Schutz.

Außerdem sind die Fasern für die empfindliche Babyhaut gut geeignet und von Natur aus sowohl antibakteriell als auch schmutzabweisend. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der „Grow-Free-With-Me“-Body, im Gegensatz zu Bodies aus Baumwolle, nicht täglich und nur bei geringer Temperatur gewaschen werden muss. Durch die Zusammensetzung aus rein natürlichen Stoffen gelangen während des Waschgangs keine Mikroplastikartikel ins Meer und der Body kann zudem biologisch abgebaut werden.

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09/2023: OutNature bietet nachhaltige Papieralternative

Die Herstellung von herkömmlichen Papier oder Verpackungen aus Holz geht mit einem immensem Verbrauch wertvoller Ressourcen einher. Dabei werden nicht nur bei der Erzeugung, sondern auch im Prozess der Weiterverarbeitung zahlreiche umweltschädliche Chemikalien ein- und freigesetzt. Dass es auch besser geht, zeigt das innovative Startup OutNature mit seiner Papier-alternative, die aus der Silphie-Pflanze hergestellt wird.

Das Potenzial der Silphie-Pflanze nutzen

OutNature ist auf die Nutzung der in Deutschland angebauten Donau-Silphie als neuen Rohstoff zur Herstellung von Faser- und Papierprodukten spezialisiert. Bislang war diese vorwiegend als Energiepflanze bekannt und wurde zur Erzeugung von Strom, Biogas und Wärme genutzt. Die Verwendung zur Papier- und Verpackungsherstellung ist neu. Dabei ist der Prozess, zumindest in der Theorie, relativ einleuchtend.

Zunächst wird die Pflanze regional in Deutschland angebaut, wodurch eine nicht unerhebliche Zahl an Transportwegen und somit an CO2 eingespart wird. Jährlich im Herbst wird die Pflanze geerntet und durch die Umwandlung in Silage haltbar gemacht. Ganz ohne Chemie und mit einem nur geringen Wasser- und Energieverbrauch entsteht in einem mehrstufigen Prozess das Rohmaterial für die faserbasierten Produkte. Resultat ist das Silphie-Papier, das bereits für Papiertüten oder Etiketten verwendet werden kann. Genauso gut kann es jedoch auch zu stabileren Verpackungen, wie tragbare Obst- und Gemüseschalen oder Faltschachteln, weiterverarbeitet werden.

Schritte in die Zukunft

Aktuell hat die Papierqualität von OutNature einen Silphie-Faseranteil von mindestens 35 Prozent. Dieser soll in Zukunft auf 50 Prozent erhöht werden. Laut Webseite nutzen jedoch schon einige Unternehmen, wie z. B. Lidl, Proctor & Gamble oder Kaufland, die nachhaltige Verpackung aus Silphiefasern. Das Startup arbeite an der Ausweitung der Verpackungsalternative auf weitere Produkte.

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08/2023: Paragon one: Vermittlung von Praktikanten und Absolventen

Die Suche nach einem Praktikums- oder Arbeitsplatz ist schwierig. Suchende finden nicht die richtige Stelle und Unternehmen finden nicht die Interessenten mit den richtigen Anforderungen. Genau dieses Problem will Paragon One beheben.

Was ist Paragon One?

Paragon One ist ein aufstrebendes Startup, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Arbeitsmarkt für junge Talente zu revolutionieren. Das Unternehmen wurde von Matt Wilkerson und Nathan Bernard gegründet und hat seinen Hauptsitz in New York City. Paragon One nutzt eine innovative Plattform, um Studenten und Absolventen mit erfahrenen Mentoren aus der Industrie zu verbinden.

Welche Vorteile bietet das Unternehmen?

Die Plattform von Paragon One bietet eine Vielzahl von Vorteilen für junge Talente. Die Teilnehmer können von erfahrenen Mentoren lernen, die in ihrer jeweiligen Branche tätig sind, und so wertvolles Fachwissen und Einblicke gewinnen. Darüber hinaus können sie praktische Erfahrungen sammeln, indem sie an Projekten und Herausforderungen arbeiten, die von führenden Unternehmen wie Microsoft und Uber bereitgestellt werden.

Für Unternehmen bietet Paragon One eine hervorragende Möglichkeit, junge Talente zu finden und zu rekrutieren. Die Teilnehmer werden von den erfahrenen Mentoren geschult und können so die Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die für den Erfolg in der Branche erforderlich sind. Unternehmen können diese Talente dann direkt von der Plattform aus rekrutieren, was Zeit und Geld spart.

Das Unternehmen hat bereits große Erfolge erzielt und wurde von führenden Venture-Capital-Firmen wie General Catalyst und Slow Ventures finanziert. Paragon One hat auch Partnerschaften mit renommierten Bildungseinrichtungen wie der Columbia University und dem MIT abgeschlossen. Das Grundinteresse an der Idee ist somit von beiden Seiten sehr hoch.  Hier werden Skills gelehrt, die von Profis gelehrt werden und direkt im Wunsch-Job einsetzbar sind.

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07/2023 ReBubble: Die soziale Seife

Jährlich landen etliche Tonnen Hartseifenreste aus Hotels im Müll, obwohl sie noch nutzbar wären. Gleichzeitig ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am alltäglichen und beruflichen Leben immer noch gering. Warum nicht diese beiden Problematiken miteinander verbinden? Genau das dachten sich auch die Gründer des Startups ReBubble und entwickelten einen Prozess, der einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen soll.

Der Herstellungsprozess: innovativ und simpel

Zusammen mit der Lebenshilfe Aachen e. V. hat das Startup einen effektiven und zugleich einfachen Produktionsprozess entwickelt, der eigenständig von Menschen mit Behinderung ausgeführt werden kann. Dazu werden zunächst die Seifenreste der Partnerhotels aus ganz Deutschland eingesammelt und in die Produktionsstätte der Lebenshilfe in Aachen gebracht. Dort wird die Seife dann gründlich gereinigt und in haushaltsüblichen Mixern zerkleinert. Bevor der „Seifenteig“ in Formen gedrückt werden kann, wird er noch mit Wasser vermischt. Im nächsten Schritt kommen die Seifen in den Ofen und werden gebacken. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Keime mehr in diesen enthalten sind. Nach dem Abkühlen werden sie aus den Formen gedrückt, verpackt und im lokalen Einzelhandel an ausgewählte Läden vertrieben. Der finanzielle Mehrwert des Erlöses kommt der Lebenshilfe Aachen zu Gute.

Ausblick in die Zukunft

Das Startup ist bereits Gewinner des Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreises. Außerdem wird es vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt.

Laut ihrer Webseite ist das Startup bisher auf den Ausbau seines Netzwerkes konzentriert. Dabei wurde nun die Zahl der bereits bestehenden Partner um einen großen Seifenhersteller erweitert. Dieser hilft bei der Umsetzung der für den Verkauf rechtlichen Bedingungen und der Vernetzung mit anderen Hotels. Insofern solle es nun bald in die Produktion und den Vertrieb der sozialen und nachhaltigen Seifen gehen.

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