Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Autor: raketenstart (Seite 55 von 90)

35/2019 „Seal-Tag“: Ein Frischesiegel für Kleidung?

Mit dem „Seal-Tag“ wird dem Phänomen des „wardrobing“ offiziell der Kampf angesagt: Ein Einweg-Etikett aus festem Kunststoff, das an Kleidungsstücken befestigt wird und nach einmaliger Entfernung nicht mehr angebracht werden kann. Händler akzeptieren einen Umtausch dann nur noch mit unversehrtem „Frischesiegel“.

Kostenloser Rückversand, verlängertes Rückgaberecht und Co. sind verlockende Konditionen der Online-Händler um neue Kunden zu werben. Doch leider ziehen sie damit, neben den ehrlichen Kunden, häufig auch sogenannte „wardrober“ an Land. Das sind meist Modejunkies, Instagramer oder Partyfreudige, die sich gerne mit den neusten Trends in Szene setzen. Nach einmaligem Tragen werden die Artikel allerdings zurückgegeben, oft zum Leiden der Händler. Verschmutze oder teilweise kaputte Produkte werden zurückgeschickt. Häufig werden sie dann aber trotzdem als Retoure akzeptiert, weil die Angst eines negativen Images der Händler zu groß ist.

Die WG Global GmbH aus Kalifornien hat bereits seit 2005 versucht eine Lösung für dieses stetig wachsende Problem zu finden. In Zusammenarbeit mit Bloomindale`s, einer US-amerikanischen Kaufhauskette, entwickelten sie das sogenannte „Seal-Tag“. Ein Siegel für Kleidungsstücke aus festem Kunststoff, welches ähnlich einem gängigen Sicherheitsetikett, an Kleidung angebracht werden kann und bei der Anprobe dieser nicht stört. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitsetiketten kann das „Seal-Tag“ eigenständig, simpel und ohne Hilfsmittel vom Kunden entfernt werden. Sobald der Siegel-Ring angehoben wird, fällt es in drei Einzelteile auseinander und das Kleidungsstück bleibt dabei unversehrt. Um Verwirrungen oder Probleme beim Entfernen vorzubeugen, befindet sich am „Seal-Tag“ ein Hinweiskärtchen, auf welchem das System genau erläutert wird. Dabei können die Händler aus ein- oder mehrsprachigen Kärtchen wählen oder sogar ein Kärtchen mit eigenem Layout erstellen. Wird das „Seal-Tag“ einmal entfernt, ist ein Anbringen nicht mehr möglich. Dadurch erlangt es seine Funktion als „Mode-Frische-Siegel“. Es kann dabei problemlos fast überall auf dem Kleidungsstück platziert werden, weshalb Händler es so anbringen können, dass ein Verstecken beim Tragen der Kleidung so gut wie unmöglich ist. Weitere Infos und Videos zum Anbringen und Entfernen eines „Seal-Tag“ findet man bei dem Anbieter WG Global.

Nicht nur Online-Händler, sondern auch der stationäre Händel verzeichnen aufgrund „wardrober“  große Verluste. Neben den hohen Kosten für die Reinigung von Artikeln oder starke Preisreduzierungen aufgrund von Beschädigungen, büßen die Händler vor allem durch die Artikel ein, welche durch das „wardrobing“ gar nicht mehr verkauft werden können. Da scheint das „Seal-Tag“ die perfekte Lösung zu sein. Laut Rechtslage müssen Online-Shops doch eine Kleinigkeit beachten: Im Online-Handel gibt es das sogenannte Widerrufsrecht. Dieses existiert im stationären Handel nicht, hier erfolgt der Umtausch von Artikel nur aus Gründen der Kulanz. Dieses Widerrufsrecht kann aber nicht so einfach durch ein Sicherungssiegel, wie es das Seal Tag ist, umgangen werden. Folglich kann durch ein fehlendes „Seal-Tag“, eine Retoure und Kaufpreiserstattung nicht verwehrt werden. Dennoch gibt es hier einfache Möglichkeiten „wardrober“ abzuschrecken. Obwohl die Käufer rein rechtlich ihr Geld zurückfordern können, dürfen Händler einen Wertersatz für das Anbringen eines neuen Siegels geltend machen. Aus rein psychologischer Natur, dürfte die Angst der „wardrober“, ihren vollen Kaufpreis nicht vollständig erstattet zu bekommen, eine Vielzahl von ihnen abschrecken.

Auch wenn das „Seal-Tag“ schon etwas länger existiert und keine brandneue Erfindung ist, finden wir die Idee trotzdem sehr gut. Wir hoffen, dass sie in Online-Shops und stationärem Handel noch mehr Anklang findet, denn das Phänomen des „wardrobing“ ist aktueller denn je.

34/2019 Neues Fahrrad-Bremslicht Lucia macht Radler sicherer

Mit einem innovativen Fahrrad-Rück- und Bremslicht wurde jetzt eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich beendet. Die bewegungssensitive Bremsleuchte ‚Lucia‘ reagiert auf Bremsbewegungen mit auffälligem, rotem Aufleuchten. Klingt wie ein relevanter, neuer Sicherheitsaspekt für Radler.

Typische Fahrräder aus westlichen Gefilden hatten früher wie selbstredend ab Werk Vorder- und Rücklicht ebenso wie Katzenaugen an den Speichen. Mit den heute immer stylischer inszenierten Drahteseln wurde vor allem auf adäquate Rücklichter mehr und mehr verzichtet. Bremslichter dagegen gab es beim Zweirad noch nie. Das könnte jetzt anders werden mit ‚Lucia‘. Das ist eine ebenso stylische Variante Rück- und Bremslicht, die es einfach aus Coolness-Gründen schaffen könnte breit anzukommen. Und so gewissermaßen als Nebenaspekt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

Lucia ist ausgestattet mit einem dreiachsigen Beschleunigungssensor, der beim Bremsen eine Bremsleuchte auslöst. Ein integrierter Lichtsensor passt die Helligkeit automatisch an Umgebung an. Das Licht verfügt über eine smarte On/Off Bewegungserkennung. Lucia schaltet sich selbst aus, wenn keine Bewegung erkannt wird. Entsprechend schaltet es sich auch ein, wenn mit dem Treten begonnen wird. Zudem gibt es einen Beleuchtungsstärke-Sensor, der sich automatisch zuschaltet, wenn ein Radler auf dunkler Straßen fährt. Lucia ist wasserdicht zum Radfahren unter allen Wetterbedingungen, wiegt netto 39 Gramm und verfügt über einen USB-Akku, der im ‚Eco-Modus, so eine Pressemitteilung, bis zu 24 Stunden Laufzeit habe. Bewegtbild gefällig? Gerne:

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33/2019 Standsome: der neue Steh-Schreibtisch auf dem Schreibtisch

Im Stehen arbeiten soll ja bisweilen gesünder, zumindest aber eine ab und an willkommene Alternative sein zu klassischen Schreibtisch-Alltag. Diese Erkenntnis inspirierte die Macher des Stehpults ‚Standsome‘ zu einer vertikal gestaffelten Desk-Variante, die nun von sich reden macht.

Die Entwickler des Steh-Schreibtischs Standsome sind sich noch nicht bewusst, was die Mundpropaganda aus ihrer Innovation machen wird. Da werden Arbeitstitel gehandelt wie ‚Schreibtischaufsteller‘, ‚Stehschreibtisch‘ oder ‚Schreibtischkonsole‘. Fakt ist, ein ‚Standsome‘ wird aus vier Holzplatten gemacht, die ganz ohne Schrauben und Klebstoff ineinander gesteckt werden. Die Montage dauere rund eine Minute und selbst das sei eine großzügige Schätzung.

Ein Standsome-Stehpult besteht aus Holz, hat eine schlichte, schräg gestaffelte Form und solle so ein bisschen die Büroarbeit revolutionieren. Eigentlich ist er gar nicht als ‚Stand-alone-Lösung‘ gedacht. Stattdessen passe er auf jeden Schreibtisch und ist gleichermaßen für große Buben und Mädels gedacht wie für besonders kleine Menschen. Dazu gibt es den ‚Standsome‘ in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Ausführungen. Das Produkt wird vom Hersteller als robust und haltungsfreundlich bezeichnet und sorge so für ergonomische Standards und größere Produktivität. Die Produktion läuft in Deutschland, ebenso wie die komplette Konzeption über die Verarbeitung bis hin zur Herstellung und Auslieferung. Stichwort Mobiliar und Ergonomie, gerne weisen wir an dieser Stelle auf unsere Freunde von objekt-m hin, die sich auf Objektmöbel und deren Anpassung spezialisiert haben. Wer sich das Multitalent Standsome jetzt mal ansehen möchte, wird fündig beim Anbieter: standsome-dot-com.

Zwischenpfiff: Blauer Engel – Umweltzertifizierung per Klick auf eigenem Druckprodukt

Der „Blaue Engel“ dient seit langem als Anhaltspunkt für den Verbraucher in Bezug auf nachhaltige Produktion. Einige Unternehmen, so auch Druckereien, sind mit dieser Zertifizierung  ausgezeichnet. Aber auch der Verbraucher selbst kann ein Zeichen für Umweltschonung und Nachhaltigkeit setzten. So kann man bei der Druckerei Printzipia nun optional das Blauer-Engel-Symbol auf seine eigenen Produkte drucken lassen.

Bislang gibt es in Deutschland schon einige Druckereien, die mit dem Blauen Engel zertifiziert wurden. Darunter zählt auch die Druckerei Printzipia, welche aber noch einen Schritt weiter gegangen ist. Sie haben es geschafft die separat notwendige Druckerzeugnis-Zertifizierung zu erhalten, welche es erlaubt, dass auch Kunden auf ihre Druckprodukte das Emblem des Blauen Engels platzieren können. Druckereien, welche mit dem Blauen Engel zertifiziert sind, sind dadurch noch nicht berechtigt auch dieses Symbol auf die Druckerzeugnisse zu applizieren. Für diese Druckerzeugnis-Berechtigung muss die Druckerei überdies die strengen Anforderungen der „DE-ZU 195“ vollständig erfüllen. Diese reichen über die Vergabe-Kriterien der Zertifizierung einer bloßen Druckerei mit dem Blauen Engel Emblem hinaus. So wird direkt auf den Produkten ihrer Kunden ersichtlich, dass diese nach den vorgegebenen umweltfreundlichen Standards gedruckt werden. Und das Ganze ist für den Kunden simpel per Mausklick bei der Druck-Bestellung zubuchbar.

Die umweltfreundliche Druckerei Printzipia aus Würzburg besitzt schon seit 2018 das Emblem des Blauen Engels. Der „Blaue Engel“ ist in Deutschland die maßgebende Zertifizierung und Kennzeichnung der deutschen Bundesregierung für besonderen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Anforderungen für eine Zertifizierung sind hoch, so müssen Druckereien, welche mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden wollen, nachweisen, dass das gesamte eingesetzte Papier nach dem Blauen Engel zertifiziert ist. Zudem muss ein Großteil des verwendeten Papiers recycelt sein. Außerdem dürfen nur mineralölfreie und schadstoffarme Bio-Druckfarben verwendet werden und ferner müssen auch die verwendeten Klebstoffe emissionsarm sein. Im Allgemeinen sollten aber alle hergestellten Druckerzeugnisse eine hohe Recycelbarkeit besitzen. Ebenfalls sollte auch das Energie- und Abfallmanagement in der Druckerei umweltschonend gestaltet sein, sodass effizient Energie, Abfall und umweltbelastende Emissionen reduziert werden. Das Symbol des Blauen Engels dient als unabhängige Kennzeichnung von umweltfreundlichen Händlern und Herstellern und existiert mittlerweile seit 40 Jahren.

Gerne weisen wir im Zuge unserer innovations-getriebenen Redaktion auf diesen ökologischen Ansatz unserer Druckerei-PArtner von Printzipia hin. Wer jetzt wie wir auf den Geschmack gekommen ist, seine Plakate, Flyer und Co. umweltschonend zu drucken und zu kennzeichnen, kann direkt bzw. virtuell im Netz bei Printzipia vorbei schauen und sich die Geschichte mit dem „Blauen Engel – auch für Kunden“ live betrachten.

32/2019 Top-Fitness-Innovation: Uready, die vertikale Situp-Bank

Ein straffer Bauch ist allenthalben die attraktivste Vision der Fitness-Branche. Eine Erfindung aus Franken manifestiert jetzt ein neues Prinzip sinnvoll Bauchmuskel-Training zu betreiben. Die neue Maschine nennt sich ‚Vertical Bench‘ und ist genau das: eine vertikale Situp-Bank, die ein hartes und wohl sehr effektives Bauchtraining zu versprechen scheint.

‚Uready‘ heißt eine neue, innovative Situp-Bank. Einer Pressemitteilung zufolge sei dies die erste ihrer Art. Auch wenn wir das bestreiten, so sind wohl die allermeisten Situp-Geräte in einem 45-Grad- oder ähnlichen Winkel und ermöglichen so nicht den härtesten und damit sicher effektivsten Ansatz die Bauchmuskulatur zu bearbeiten. Schon in erster Draufsicht sind wir vom Team Raketenstart überzeugt, dass die Uready-Situp-Bank in höchstem Maße effektiv ist. Uready kombiniere die Situp-Bank mit einer Drückerbank, so eine Pressemitteilung. Denn ein hinzu geliefertes Modul lasse sich einfach und schnell zur Bankdrück-Tool umrüsten.

Auch ergonomisch sei die vertikale Bank für die Wirbelsäule weniger belastend, so die Pressemitteilung. Fakt ist, die Wirbel des Skeletts ist tatsächlich in der hängenden Position interessant und smart. Die Uready Situp-Bank ermöglicht das Training der Bauchmuskeln und theoretisch auch der Brust. Entsprechende Anleitung ist der Website oder der Anleitung zum Gerät zu empfehlen. Das Uready-Gerät brauche nur zirka einen Quadratmeter Platz und gepolstert. Die Bank sei aus einer belastbaren Stahlrohrkonstruktion gefertigt. Einfache Arretierungs-Möglichkeiten sorgen für schnelle Neigung und unterschiedliche Anwendung. Gummierte Füße schützen die Stellfläche. Wer hier jetzt Blut geleckt hat, kann sich – auch visuell – weiter informieren bei den Erfindern auf der Website Uready.

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31/2019 Cumulino-Kopfkissen: präventiv für Kopf-Verformung bei Babys

Cumulino dürfte das wohl erste, präventive Kopfkissen der Welt sein. Das sanfte Hin- und Her-Bewegen des Säuglingsköpfchens funktioniert geräuschlos und ganz ohne Technik oder Hydraulik. Die sachten Bewegungen der Mini-Matratze beugen Hinterkopf-Verformungen vor, die teils gesundheitliche Folgen bis ins Erwachsenenealter hinein zur Folge haben können.

Geräuschlos wiegt das neue Baby-Kopfkissen Cumulino den Kopf eines darauf gelegten Säuglings hin und her. Es seien diese Bewegungen die schon heute als präventive, gesundheitliche Maßnahme für Kleinkinder angesehen werden können. Dauerhaftes Liegen auf zum Beispiel dem Hinterkopf kann bei Babys gefährliche Verformungen herbei führen. Verformungen, über die manche Menschen nicht selten noch im Erwachsenen-Alter zu leiden haben. Das neue Cumulino braucht für seine vorbeugenden Maßnahmen weder Motoren, Hydraulik im Allgemeinen, noch eine umständliche Helmtherapie. Cumulino funktioniert gemnäß einer Pressemitteilung über thermische Formgedächtnis-Legierungen. Also Stoffe, die sich bei Temperatureinwirkung in gewünschtem Maß verformen. Diese Bewegung wird durch eine zuvor ‚erlernte‘ Form erzeugt. In diese kehren die smarten Werkstoffe durch Wärmezufuhr einfach wieder zurück und so entsteht der sanfte Wiege-Effekt. Geschwindigkeit, Neigungswinkel und Anzahl der Bewegungen können in gewissen Korridoren nach Bedarf und Wunsch angepasst werden.

Das Idee zum Projekt bzw. erste Prototypen sind eigentlich schon ein paar Jahre alt. Die Innovation entstand durch Studenten-Hand unter Federführung des Fraunhofer-Instituts und an der Kunsthochschule Halle als Semsterprojekt. Als Initiator wird medial der findige Produktdesigner Lukas Boxberger genannt, der in dem Kontext auch seine Bachelorarbeit schrieb. In einem neuen Projektteam stießen gemäß einer Pressemitteilung nur zur Weiterentwicklung bis zur Marktreife mit Isabel Schulze und Laura Heine zwei weibliche Macherinnen hinzu. Viel Erfolg für die coole Idee. Hier entlang zur Website von Cumulino. Here we go zum Bewegtbild:

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30/2019 Wie der Raumklima-Helfer Piaf die Luftqualität sauber hält

Ein digitaler Vogel namens ‚Piaf‘ misst die Luftqualität im Raum und fungiert so als Raumklima-Assistent. Neben Kohlendioxid-Werten erfasst ‚Piaf‘ die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Wenn das gesundheitliche Wohlbefinden auf Basis statistischer Werte wegen verminderter Luftqualität sinkt und gelüftet werden sollte, schlägt Piaf Alarm.

Schon bald könnte es sein, dass Sie in diversen Räumen dieser Welt den kleinen Klimaspatzen ‚Piaf‘ sitzen sehen. Der elektronische Piepser sorge in Räumen für frischere Luft und spare darüber hinaus aufgrund smarterem Lüftungs-Verhalten stetig Energie. In der Folge stehen klimatisch deutlich bessere Räume und entsprechend gesündere Bewohner, so eine Pressemitteilung über ‚Piaf‘. Fakt ist, wenn die Luft schlechter wird im Sinne von „mehr Kohlendioxid“, „zu hoher oder zu niedriger Feuchtigkeit“ oder „unpassende Temperatur“ – der Piepmatz schlägt Alarm. Man möchte ulken, dass das ein überzeugendes Beispiel sei – wenn auch im Kleinen – dass Digitalisierung den Umweltschutz beflügele.

Das digitale Mess-Instrument in Vogelform soll helfen ein besseres Gefühl für Luft und Raumklima zu bekommen. Visuell unterstützt das Piaf dadurch, dass der Vogel schneller atmet und das Kehlchen des elektronischen Vogels rot leuchtet. Wenn dann genug gelüftet wurde, zwitschert das Vögelchen und die Brust färbt sich ordnungsgemäß blau. Eine Designerin aus Düsseldorf kam auf die Vogelform bei dem pragmatischen, kleinen Meßgerät. Einer Pressemitteilung zufolge stehe im Ruhrgebiet der Kanarienvogel symbolisch für Luftqualität. Bergleute hätten sich sogar darauf verlassen dergestalt, dass sie mögliche gefährliche Konzentrationen von Kohlenmonoxid vom Verhalten der Kanarienvögel zuverlässig ableiten konnten.

Regelmäßiges Stoßlüften ist die beste Voraussetzung für gutes Raumklima. Zuviel oder zu langes Lüften hingegen widerspricht jeder Bestrebung energieffizient zu sein. Die Thermostate tun ihr übriges, in dem sie die Raumtemperatur bzw. die Heizleistung nach oben regulieren, wenn das Fenster offen steht. Die Idee ud Umsetzung von ‚Piaf‘ ist ein klasse Beispiel wie Digitalisierung das Leben vereinfachen kann. Zudem sorgt die Innovation für gesündere Raumklimata und damit Menschen.

29/2019 Revolutionäre Innovation: Forscher entwickeln Flugzeugtreibstoff aus Alt-Plastik

Forscher wollen einen gangbaren Weg gefunden haben, aus PET-Flaschen und sonstigem Plastik-Müll u. a. Flugzeug-Treibstoff zu erzeugen. Im Experiment haben die Tüftler Kunststoff zermahlen um ihn in der Folge mit Aktivkohle zu eritzen bzw. zu schmelzen. Durch die Zersetzung der Polymere im Plastiks entsteht eine Kohlenwasserstoff-Mischung analog Kerosin.

Flugzeug-Benzin und andere Treibstoffe aus alten PET-Flaschen und Plastikmüll herzustellen – es klingt wie ein schlechter Scherz. Was jedoch die Forscher der Washington State Universität um den Denker Yayun Zhang innoviert haben, klingt genau danach. Die Wissenschaftler haben Preseangaben zufolge eine Methode entwickelt, die ganz normalen Plastikmüll mit dem Katalysator Aktivkohle zu Diesel und Flugbenzin umwandelt. Unter Beihilfe der Aktivkohle zersetzen sich die Plastikpolymere zu kleinteiligeren Kohlenwasserstoffen. Der Feldversuch basierte auf Plastikmüll, PET-Flaschen und klassischen Plastiktüten. Diese unsympathische Mischung wurde auf Reiskorn-Niveau geschreddert. Das entstandene Granulat gaben die Forscher auf eine Aktivkohle-Schicht um in der Folge das Gemisch ohne Sauerstoff bis 580 Grad zu erhitzen. Als Endprodukte synthetisierten die kreativen Jungs Kerosin und einen kleineren Anteil Diesel. Nach Abtrennung aller Nebenprodukte ergebe sich eine Mischung aus Kerosin und zirka 15 Prozent Diesel.

Das eigentlich einfache aber in dieser Form neue und innovative Verfahren mache den Energiegehalt im Plastikmüll nutzbar. Nebenbei bemerkt die Pressemitteilung, dass die verwendete Aktivkohle nach dem Prozess abgetrennt und weiter verwendet werden könne. Ob das Verfahren im industriellen Maßstab umzusetzen ist, steht nun zum Beweis an. Bislang wurde die Methode namens ‚Kunststoff-Pyrolyse‘ nur im kleinen, soll heißen im Labor getestet. Das Team um Yayun Zhang sei aber guten Mutes, dass sich die Methode auch im großen Maßstab umsetzen lasse. Im Positiven Sinne ’nicht auszudenken‘, wenn die Forscher Recht behalten und hier eine neue, extrem konstruktive Art des Plastik-Recycling stattfinden könnte. Und ebenso nicht auszudenken, was diese kreativen Buben dann angesichts des globalen Plastikmüll-Problems verdienen und Gutes tun könnten. Hoffen wir das Beste für diese Mega-Innovation. Hier ein Link zur Quelle: Sciencedirect.com

28/2019 Teaballs – eine neue Art ‚Tee-Kügelchen‘ könnten bald Teebeutel ersetzen

Bald schon könnten auflösbare Tee-Kügelchen den tradierten, guten alten Teebeutel ersetzen. Zumindest wenn es nach dem Erfinder Simon Schmidt geht. Ihm waren wohl Filter und Teebeutel zu langsam, seine Innovation nennt sich Teaballs, wie jetzt eine Pressemitteilung berichtet.

Irgendwie hat es was, das gute, alte Tee-Ritual. Man sucht einen Teebeutel seines Lieblingstees aus, brüht Wasser auf, schaut auf die Brühzeit und wartet geduldig die zwei bis acht Minuten je nach Packungsangabe. Dann nur noch abseihen, Teebeutel oder Filter/Sieb entfernen und fertig ist das duftige Heißgetränk. Unserer eher schnelllebigen Zeit tun solche Step-by-Step-Vorgehen gut. Wird man doch zu einer gewissen Ruhe und fast meditativen Zubereitungs-Phase förmlich gezwungen.

Geht es nach Simon Schmidt soll das alles nun schneller gehen. Die Idee zu seinen Teaballs kam ihm der Story gemäß bei einem Hotelfrühstück. Der Teebeutel, der einen Flweck auf einem Hemd gezeitigt hatte, nervte ihn. Und da der gute alte Beutel nun auch schon über 90 Jahre Anwendung finde, sei auch Zeit für etwas Neues. Seine Teaballs sind eigentlich nichts anderes als der Instant-Tee, den man noch aus den siebziger Jahren kennt. Sie kommen nur kecker daher. Die Teaballs wurden bereits in mehreren Geschmacksrichtungen entwickelt, das Brandig sei einer Pressemitteilung zufolge fertig. Nun stünden Fragen zur maschinellen Großproduktion an, so Schmidt gegenüber den Westfälischen Nachrichten.

Bezüglich der genauen Zusammensetzung seiner Teaballs hält sich Schmidt noch bedeckt. Das lässt vermuten, dass es gegenüber herkömmlichen Instant-Tees sehr wohl noch eine Art „Mehr‘, eine Innovation gibt. Teaballs bestünden aus reinen Pflanzenextrakten und kämen ohne Zusatzstoffe aus. Pro Tasse werden zwei bis drei Kügelchen á 60 Milligramm gebraucht, so Schmidt. In Kürze wird der Markt mit den Teaballs konfrontiert, dann kommt die Stunde der Wahrheit. Weitere Infos in Kürze hier bei Teaballs.

Zwischenpfiff: Erfinder-Genius Bruno Gruber – Innovationen am laufenden Meter

Ein im positiven Sinne Verrückter ist der Speed-Erfinder Bruno Gruber. Auf seiner gleichnamigen Website brunogruber.de finden sich Ideen, Patente und allgemein Erfindungen eines urwüchsig Kreativen, der nicht nur Einfälle hat sondern sie auch auf die betriebswirtschaftliche Staße zaubert.

Einfach nur zum genüsslichen Stöbern lädt die Seite des begabten Techie-Tüftlers Bruno Gruber ein. Auf seiner Website finden sich Erfindungen und kreative Einlassungen èn masse, die Freude machen. Die unglaubliche Vielfalt von Grubers Werken reicht von Ideen Haushalt über Werkzeuge, Beleuchtungs-Utensilien und Sport-Zubehör bis hin zu Konstruktionselementen, Kunststoffartikeln, Verpackungs-Ideen sowie Garten- und Industriebedarf bis hin zum Bürobedarf und dem Fahrradzubehör. Noch Fragen? Ne, wir auch nicht. Aber ein Besuch auf der Website von Brubo Gruber ist für jeden Tüftler Pflicht (unten).

Hinweis: Gesucht werden gemäß Online-Auftritt ständig Herstellerfirmen mit Vertriebsmöglichkeiten, die Gruber so nicht hat. Darüber hinaus sind auch Vertriebsfirmen erwünscht, die Herstellung und ggf. Serienfertigung der Gruber’schen Innovationen übernehmen. Freimütig verkündet der Tüftler im Netz an potenzielle Vermarkter: Vertriebs- und Produktionspartner gesucht, Bruno Gruber liefert Ideen, Erfindungen, Patente. Alle Abbildungen auf seiner Webseite Bruno Gruber zeigen handgefertigte Prototypen. Unter dem Handle Techpatente verbirgt sich auf Youtube sogar Grubers eigener Kanal – auch wenn dieser schon mehrere Jahre lang nicht mehr bespielt wird mit Neuerungen. Alles Gute und herzliche Grüße an einen emsigen Innovator sendet das Team von Raketenstart.

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