Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Mobilität

24/2026 Aximote: Wie ein „Fitness-Tracker fürs Auto“ unser Fahrverhalten neu definiert

Aximote bringt Transparenz in den Alltag von Autofahrerinnen und Autofahrern, indem es Fahrdaten in Echtzeit analysiert und verständlich aufbereitet. Die App zeigt Kosten, Effizienz und Fahrstil auf, motiviert zur Optimierung und eröffnet neue Perspektiven für nachhaltige Mobilität. Gleichzeitig wirft sie Fragen zu Daten, Nutzung und langfristigem Verhalten auf.

Wer regelmäßig Auto fährt, kennt das Gefühl: Man sitzt am Steuer, trifft Entscheidungen im Sekundenbruchteil – und hat am Ende kaum ein klares Bild davon, wie effizient, teuer oder nachhaltig die eigene Fahrweise wirklich war. Während Fitness-Tracker längst unseren Körper vermessen, blieb das Auto lange eine Blackbox. Genau hier setzt Aximote an.

Wenn Mobilität zur Blackbox wird

Moderne Fahrzeuge liefern zwar zahlreiche Daten, doch diese bleiben oft oberflächlich. Reichweite, Tankfüllstand oder Durchschnittsverbrauch geben nur einen groben Überblick. Was fehlt, ist Kontext: Warum war eine Fahrt ineffizient? Welche Gewohnheiten treiben Kosten oder Energieverbrauch in die Höhe?

Diese Lücke ist nicht trivial. Denn individuelle Mobilität verursacht nicht nur Kosten, sondern auch Emissionen. Ohne präzises Feedback bleibt Verhaltensänderung dem Zufall überlassen. Genau diese Intransparenz ist das eigentliche Problem – und zugleich der Ansatzpunkt für Innovation.

Die Idee hinter Aximote: Daten, die Verhalten verändern

Die App Aximote funktioniert im Kern wie ein digitaler Begleiter für jede Fahrt. Nach der Installation – entweder direkt im Fahrzeug mit Android Automotive oder über das Smartphone – verbindet sich die Anwendung mit dem Fahrzeug und beginnt automatisch, jede Strecke zu erfassen.

Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten: Sobald eine Fahrt startet, zeichnet die Software Parameter wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bremsverhalten und Energieverbrauch auf. Nach Fahrtende werden diese Daten analysiert und in verständliche Kennzahlen übersetzt. Nutzer sehen nicht nur, wie viel sie verbraucht haben, sondern auch, warum.

Besonders interessant ist die Kostenperspektive. Aximote berechnet den Preis pro Fahrt – egal ob Strom oder Kraftstoff – und macht so den finanziellen Impact unmittelbar sichtbar.

Hinzu kommt eine soziale Ebene: Fahrende können ihre Werte vergleichen, Rankings verfolgen oder an Challenges teilnehmen. Dadurch entsteht ein spielerischer Anreiz, den eigenen Fahrstil zu verbessern – ähnlich wie bei Schrittzählern oder Lauf-Apps.

Zwischen Transparenz und Verantwortung

So überzeugend die Idee ist, sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Die offensichtlichste betrifft den Umgang mit Daten. Fahrprofile sind sensibel: Sie verraten Bewegungsmuster, Gewohnheiten und im Zweifel auch persönliche Lebensumstände. Aximote betont zwar DSGVO-konforme Speicherung und Nutzerkontrolle, doch das Vertrauen muss langfristig verdient werden.

Ein weiterer Punkt ist die tatsächliche Verhaltensänderung. Daten allein verändern noch nichts. Erst wenn Nutzer bereit sind, ihre Gewohnheiten anzupassen – etwa sanfter zu beschleunigen oder vorausschauender zu fahren – entfaltet die Technologie ihren Wert.

Auch technisch gibt es Grenzen. Die volle Funktionalität hängt von kompatiblen Fahrzeugen und verfügbaren Daten ab. Zwar wächst die Verbreitung von Android Automotive rasant, doch der Markt ist noch fragmentiert.

Und dennoch liegt genau hier die Chance: Aximote ist eine rein softwarebasierte Lösung, die ohne zusätzliche Hardware auskommt. Das senkt die Einstiegshürde erheblich und macht die Innovation skalierbar.

Wer die App nutzt, erlebt schnell einen Lernprozess. Hypothetisch betrachtet: Eine Pendlerin stellt fest, dass ihre aggressive Beschleunigung morgens ihre Kosten um mehrere Euro pro Woche erhöht. Kleine Anpassungen summieren sich – ökonomisch wie ökologisch.

Am Ende zeigt sich, dass Aximote mehr ist als ein Tool. Es ist ein Perspektivwechsel. Autofahren wird messbar, vergleichbar und damit veränderbar. Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Wollen wir diese Transparenz wirklich – und sind wir bereit, daraus Konsequenzen zu ziehen?

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter: Aximote

73/2023 Flugtaxis in New York: Eine Revolution in der urbanen Mobilität

Flugtaxis, als ultimative Innovation in der urbanen Mobilität, versprechen eine transformative Lösung für Verkehrsprobleme. Diese futuristischen Fortbewegungsmittel könnten nicht nur den Verkehr entlasten, sondern auch die Lebensqualität in Städten nachhaltig verbessern.

Im oft verstopften Straßennetz von New York plant man eine bahnbrechende Veränderung. Elektrobetriebene Lufttaxis sollen schon bald Menschen und Waren durch die Lüfte der Metropole befördern. Ein ambitioniertes Vorhaben, das Mitte November mit dem erfolgreichen Flug von zwei Drohnen der Unternehmen Joby und Volocopter über den East River einen beeindruckenden Start hatte.

Die Flugtaxis im Detail

Jobys Lufttaxi bietet Platz für einen Piloten und vier Passagiere, erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometern und hebt senkrecht ab. Das „eVTOL“ (electric Vertical Take-Off and Landing aircraft) plant, in Zusammenarbeit mit Delta Airlines, Fluggäste innerhalb von sieben Minuten vom Stadtzentrum zum Flughafenterminal zu befördern. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das auf eine drastische Verkürzung von Reisezeiten abzielt.

Sicherheit und Umweltfreundlichkeit im Fokus

Auch Volocopters Fluggerät, mit einem unkonventionellen Design aus 18 Rotoren, verspricht ein höheres Maß an Sicherheit als herkömmliche Hubschrauber. Der Einsatz von Elektroantrieben bedeutet nicht nur eine geringere Lautstärke, sondern auch das Ausbleiben klimaschädlicher Abgase. Die Vision ist klar: Elektroflugzeuge sollen nicht nur sicher, sondern auch umweltfreundlich die Stadt durchqueren.

Die Zukunft der urbanen Mobilität

Mit geplanten Heliports als zukünftigen Stellplätzen für Lufttaxis sollen diese nicht nur bequem über Apps gerufen werden können, sondern auch die Straßen entlasten. Die Integration von elektrobetriebenen Booten und Lastenrädern in den Warentransport ist Teil einer umfassenden grünen Strategie. Die Hoffnung ist groß, dass dieser Dreiklang aus klimaneutraler Beförderung über Luft, Wasser und Asphalt die dringend benötigte Entlastung der Straßen bringt.

Die Einführung dieser neuen Mobilitätslösungen steht jedoch noch unter dem Vorbehalt eines attraktiven und wettbewerbsfähigen Preises. Wenn alles nach Plan läuft und alle notwendigen Genehmigungen erteilt sind, könnte in knapp zwei Jahren der Startschuss für die Ära der Lufttaxis in New York erfolgen. Doch die Frage bleibt: Werden viele New Yorker bald einen eigenen E-Helikopter besitzen? Das bleibt abzuwarten, denn im dicht bebauten Hochhausdschungel könnte es an geeigneten Parkplätzen für diese futuristischen Fahrzeuge fehlen.

53/2023 Das Kwiggle – Bike: Revolution auf zwei Rädern

Karsten Bettin hat ein kompaktes Fahrrad entwickelt, das sich mühelos zusammenfalten lässt. Dieses innovative Rad zielt darauf ab, die Mobilität ohne Autos zu fördern und den Nahverkehr zu ergänzen. Das Kwiggle-Bike erfüllt Handgepäckanforderungen und gewinnt weltweit an Popularität.

Klappräder, einst belächelt und uncool, sind heute das Aushängeschild grüner Mobilität und im Trend. Das Unternehmen Kwiggle hat dieses Konzept auf die nächste Stufe gehoben. Wir führten ein Gespräch mit dem Maschinenbauer und Erfinder Karsten Bettin.

Das Kwiggle-Bike: Ein Durchbruch in der Mobilität

Traditionelle Radfahrer würden vielleicht nicht ganz behaupten, dass es sich beim Kwiggle-Bike um ein Fahrrad handelt. Doch Karsten Bettin ist sich sicher: Es ist viel mehr als das. Mit beeindruckender Schnelligkeit kann der Ingenieur sein Kwiggle-Bike zu Rucksackgröße zusammenfalten und genauso schnell wieder aufklappen. Er saust auf dem Sattelausleger sitzend herum, dabei stolz und beeindruckend schnell. Währenddessen erläutert er gerne technische Details, aber noch lieber spricht er über die große Vision: die Verkehrswende. „Das ist Mobilität zum Mitnehmen!“, sagt Bettin.

Die Renaissance der Klappräder

Die Klappräder der 1970er Jahre waren sperrig und schwer und wurden im Kofferraum zu Ausflugszielen transportiert. Auf Jachten und in Wohnmobilen fanden sie Freunde, aber für den Rest der Welt verloren sie bald an Reiz.

Erst der Hersteller Brompton schaffte es, das Image der klapprigen Notlösung zu überwinden. Seit den 1980er Jahren haben die Briten mehr als eine Million Räder verkauft und sind in diesem boomenden Markt führend. Ihr Umsatz wächst Jahr für Jahr um mindestens 20 Prozent und liegt inzwischen bei 150 Millionen Euro. Doch das reicht Karsten Bettin und seinem Kwiggle-Bike nicht aus.

Eine Vision für die Zukunft

Karsten Bettin träumt von einer Zukunft ohne Autos und mit mehr Fahrrädern, die die Lücken im Nahverkehr schließen. Pendler auf der ganzen Welt nutzen bereits Falträder, um zur nächsten Bahnstation zu gelangen und falten ihre Räder dann im Zug. Eine vielfältige und wachsende Gemeinschaft von Anbietern bedient diese Nachfrage.

Das Kwiggle-Bike: Ein Rad für jede Gelegenheit

Bettin, ein Maschinenbauer, entwickelte das kompakteste Rad der Welt. Sein Kwiggle-Bike ermöglicht das Fahren im Stehen und verfügt über kleine Räder, einen kurzen Rahmen und einen innovativen Klappmechanismus.

Das Kwiggle-Bike ist für den täglichen Gebrauch konzipiert, aber es kann überall dabei sein, selbst an Orten, an denen herkömmliche Falträder zu groß sind, wie im Flugzeug, da es die Handgepäckmaße erfüllt. Seit 2019 wurden bereits über 3.000 Kwiggle-Bikes verkauft, und die Nachfrage steigt weiter.

Die Zukunft der Mobilität

Die Idee des Kwiggle-Bikes hat das Interesse von Verkehrsunternehmen geweckt, die nach Möglichkeiten suchen, die Mobilität zu verbessern. Falträder könnten in Zukunft an Bahnhöfen als Leihfahrräder angeboten werden und die Anschlussmobilität fördern. Das könnte der Beginn einer neuen Ära der Mobilität sein, in der innovative Falträder wie das Kwiggle an vorderster Front stehen.

32/2023 Solar-Reisemobil – über 700 km Reichweite!?

Einige niederländische Studenten haben jetzt ein Solar-Reisemobil entwickelt, das ausschließlich von Sonnenenergie angetrieben wird. Eine Pressemitteilung spricht von über 700 Kilometern rein elektrischer Reichweite des futuristisch anmutenden Mobils.

Das Streben nach umweltfreundlicher Mobilität und nachhaltigen Reiseerlebnissen hat eine aufregende Entwicklung erlebt. Diese wurde jetzt von einer Gruppe talentierter Studierender der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden vorangetrieben. In einem kürzlich veröffentlichten Video wird eine wegweisende Innovation vorgestellt: das erste Solar-Reisemobil.

Das neue Solar-Reisemobil

Die Vision hinter diesem Projekt ist faszinierend und inspirierend zugleich. Das Solar-Reisemobil bietet die Möglichkeit, „mit der Sonne in Richtung Sonne zu fahren“. Diese Vision klingt nicht nur poetisch, sondern verspricht auch eine nachhaltige und umweltfreundliche Zukunft für Reisen.

Ein herausragendes Merkmal dieses Solar-Reisemobils ist seine erstaunliche Reichweite. Dank seiner leichten und aerodynamischen Konstruktion soll es über 700 Kilometer rein elektrisch mit Solarenergie betrieben werden können. Dies ist ein großer Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen Mobilität, die auf erneuerbaren Energiequellen basiert.

Darüber hinaus zeigt sich die Vielseitigkeit dieses Solar-Reisemobils bei der Ankunft am Urlaubsort. Hier verwandelt es sich in einen funktionalen Caravan, der ebenfalls ausschließlich von Sonnenenergie angetrieben wird. Dies bedeutet, dass Reisende nicht nur auf der Straße, sondern auch vor Ort von den Vorteilen der Solarenergie profitieren können. Dies ist ein bemerkenswerter Fortschritt, der die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert und gleichzeitig ein nachhaltigeres Reiseerlebnis bietet.

Reichweite – Attraktivität – Umweltfreundlichkeit

Das gezeigte Video wirft einen detaillierten Blick auf dieses geländegängig, pfiffig“>futuristische Gefährt und verspricht „unvergessliche Urlaubserlebnisse„. Es ist erfrischend zu sehen, wie junge Studierende mit innovativen Ideen und einem starken Umweltbewusstsein die Zukunft der Mobilität gestalten. Ihre Bemühungen sind ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und grünen Reisewelt.

Es bleibt abzuwarten, wann und wie dieses Solar-Reisemobil auf den Markt kommen wird. Dennoch zeigt diese Entwicklung, dass die Branche der nachhaltigen Mobilität weiterhin wächst und dass die Zukunft des Reisens immer umweltfreundlicher wird. Wir können uns auf spannende Entwicklungen freuen, die es uns ermöglichen werden, unsere Reiseabenteuer mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck zu gestalten. Dies ist nicht nur eine positive Nachricht für die Umwelt, sondern auch für Reisende, die nach immer nachhaltigeren Möglichkeiten suchen, die Welt zu erkunden.

63/2022: Vay ermöglicht ferngesteuerte Mobilität

Man kennt die kleinen ferngesteuerten Autos, mit denen manche Kinder gerne spielen. Mit der Fernbedienung in der Hand flitzen die kleinen Miniaturausgaben der Fahrzeuge über den Boden. Was wäre, wenn es das für Erwachsene gäbe und zwar in Echt? Solch eine Teledriving-Lösung bietet das Berliner Startup Vay.

Das Ganze klingt nach abwegiger Zukunftsmusik, doch ist bereits jetzt schon Realität auf Berliner und Hamburger Straßen für Testfahrten. Vay möchte mit dieser futuristischen Technologie, die ferngesteuerte Mobilität möglich macht, die Zeit verkürzen, bis autonomes Fahren tatsächlich auf unseren Straßen eingesetzt wird. Das Modell liegt damit zwischen Carsharing-Plattformen und autonomen Fahrdiensten.

Der Service von Vay

Das Mobilitätsunternehmen nutzt Telefahr-Technologie, um ein günstiges und nachhaltiges Mobilitätsangebot im städtischen Raum zu ermöglichen. Langfristig soll so eine Alternative zum privaten Auto geboten werden. Beim Telefahren wird das Fahrzeug von einem Telefahrer, also einer anderen Person, aus der Ferne gesteuert. Aktuell wird der Telefahrer noch von einem Sicherheitsfahrer auf dem Fahrersitz unterstützt, der allerdings nur bei Notsituationen eingreift und bald nicht mehr gebraucht werden soll. Beide werden speziell für das Telefahren trainiert.

Das Ganze funktioniert über eine App. Kunden bestellen eines der Elektrofahrzeuge, welches vom Telefahrer an den gewünschten Standort gesteuert wird. Von dort aus fahren die Kunden selbstständig an ihr Ziel, von wo aus der Telefahrer im Anschluss wieder die Steuerung übernimmt. Durch das einfache Ein- und Aussteigen am jeweiligen Standort entfällt die lästige Parkplatzsuche, wodurch der Service von Vay einen Vorteil gegenüber Carsharing-Diensten hat.

Technische Umsetzung

Im Innenraum deutet nicht viel auf die Telefahr-Technologie hin, da die Kunden das Auto schließlich wie gewöhnlich nutzen sollen. Lediglich ein kleines Kästchen zeigt den Status der Telefahrsysteme an. Außen gibt es verschiedene Kameras, die dem Telefahrer die notwendige, ganzheitliche Sicht ermöglichen. Zwei Kameras an den A-Säulen, eine weitere oberhalb der Windschutzscheibe und zwei Antennen auf dem Dach für die Kommunikation deuten auf den zusätzlichen Verwendungszweck des Fahrzeugs hin. Die gesamte Steuerelektronik ist im Kofferraumboden untergebracht.

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