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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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62/2018 Neuer Diesel-Treibstoff aus Schleswig-Holstein aus Klein-Reaktor

Wenn der Diesel-Kraftstoff als Abgas Probleme macht … also nachdem der Motor seine Arbeit geleistet hat … dann könnte es eine kluge Idee sein, den Kraftstoff positiv zu verändern, noch bevor er in die Maschine gelangt. Einen derart viel versprechenden Reaktor haben jetzt zwei Norddeutsche Erfinder gebaut.

Sauberere Verbrennung von Diesel-Kraftstoff – das wäre ein Ansatz, der heute zu vergolden wäre. In Zeiten von Diesel-Skandal, Manipulations-Software und drohenden Fahrverboten trifft man hier auf einen klaren volkswirtschaftlichen Engpass. Das Unternehmen ‚Heion‘ rund um Christian Heine und Anton Ledwon möchte Kraftstoff vor der Einspritzung so verändern, dass er danach im Motorraum sauber verbrannt werden kann. Man löst das Problem ergo bevor es entstehen kann. Dazu setzen die Norddeutschen darauf, den Kraftstoff in spe – wir sind noch in der Entwicklung – innerhalb des Autos mit einem kleinen Reaktor zu behandeln. So entstehe ein Endprodukt, das unschädlich in die Umwelt abgegeben werden könne, so eine Pressemitteilung. Zur Realisierung der Idee brauchte es extremen Druck und sehr hohe Temperaturen. Ein noch im Test-Stadium befindlicher Reaktor modifiziert jetzt entsprechend die chemische Struktur des Diesels. In dem Reaktor werden Diesel und Wasser bei einem bestimmten Druck miteinander synthetisiert. Der Diesel wird durch diese besondere Art der Vorbehandlung so verändert, dass er danach getankt werden kann. Erste Tests sollen beweisen, so eine Pressemeldung, dass der Auspuff eines Testfahrzeugs signifikant weniger Ruß als bei der Verwendung herkömmlichen Diesels ausstoße. Das innovative Verfahren solle jetzt im größeren Stil getestet werden.

Für den Weg zur Marktreife suchen die Jung-Unternehmer gerade nach Kooperationspartnern aus Industrie oder zumindest Hochschulen. Randnotiz aus einer Pressemitteilung: Der Reaktor tauge prinzipiell auch für die Modifikation bzw. ‚Reinigung‘ anderer Kraftstoffe wie etwas Flugzeug-Kerosin. Weiter Infos gibt es auf der noch unfertigen Website der Firma Heion. Hier geht es zu unserer Quelle, einem NDR-Beitrag, den es jetzt auch auf Juuh Djuub gibt:

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61/2018 Idee: Biovegane, plastikfreie Zellulosebeutel statt Plastik-Packung?

Eine plastikfreie Verpackung macht gerade ausgehend von einem Wasserburger Handels-Unternehmen von sich reden. Die Inhaber des Lebensmittel-Ladens Grünkunft verpacken ausschließlich mit kompostierbaren, bio-veganen Folien aus einhundert Prozent nachwachsenden Rohstoffen, so eine Pressemitteilung.

Die Eheleute Christoph Kleber und Edna Kleber-Belizário haben ein sehr konsequentes Konzept für Ihr Lebensmittel-Bioladen ‚Grünkunft‚ . Mit ihrer plastik-freien Verpackung verfolgen die Gründer eine harten Umweltschutz-Kurs. Getriggert wurden die beiden eigenen Aussagen zufolge durch die ständigen Horror-Meldungen rund um die Plastik-Verschmutzung der Weltmeere. Mit Ihren plastik-freien Zellulose-Beuteln haben die Wasserburger eine Vorreiterrolle inne. Sobald ein Kunde sich entschieden hat und seine Ware ausgesucht hat, verschließt er oder sie den Beutel mittels Baumwollfaden am oberen Rand. Oder aber das Produkt wandert vom Lager auf diese Art verpackt ins Laden-Regal.

Seit Anfang des Jahres gibt es im Bioladen Grünkunft neben ausschließlich Bio-Produkten nur diese Verpackung, die anscheinend noch keinen eigenen Namen hat. Und die Konsequenz der beiden Gründer schlägt Wellen. Das plastik-freie Verpackungsmaterial ist heute an zwölf Standorten im Einzelhandel aus der Umgebung im Angebot. Die Zellulosebeutel sind kompostierbare, biovegane Folien für Lebensmittel voll aus nachwachsenden Rohstoffen. Die durchsichtigen Beutel sind rein aus Holz und stammen in erster Linie aus Holzschnitt-Abfall der umgebenden Forstwirtschaft. Der Kleber’sche Beutel sei gemäß einer Pressemitteilung frei von Schadstoff oder Plastik und verrotte binnen weniger Wochen. Alternativ ist der Beutel über die Altpapiersammlung recycelbar.

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PS. Aus Marketing-Sicht empfehlen wir hier dringend die Innovation eines eigenen Begriffs für die neue Verpackung. Namen machen Marken. Marken wiederum geben Halt und erleichtern Mundpropaganda ebenso wie mediale Berichterstattung. Wir empfehlen Kontakt aufzunehmen mit dem versierten Marken-Berater Udo Vonderlinden. Ein Tipp: Solche Marken-Beratungen sind sogar in signifikantem Umfang staatlich gefördert.

60/2018 Revolutionäre Botanik-Lampe fördert Pflanzenwachstum?!

Das StartUp ‚Compled Solutions‚ hat eine besondere Form von LED-Strahlern geschaffen, die Pflanzen in Gewächshäusern ein deutlich beschleunigtes Wachstum bescheren. Derzeit fokussieren die Berliner auf die Hersteller von medizinischem Cannabis. Über die Licht-Zusammensetzung werden durch die Speziallampen Prozesse angestoßen, die das Wachstum von Pflanzen entscheidend beeinflussen.

Eine ‚Wunderlampe‘ habe das Team rund um Erfinder Christoph Schubert innoviert titelt heute die Online-Ausgabe der Bildzeitung. Und tatsächlich sieht es aus, als könne die Innovation eines Berliner StartUp die Pflanzenzucht revolutionieren. Die Crux der Idee und Erfindung liegt in der spektralen Zusammensetzung von Licht. Die spezielle Inszenierung bzw. Technik von Schuberts Team designe das Licht-Spektrum. Bestimmte Einstellungen führen dann zu einer Tageslicht-Wahrnehmung durch die Pflanzen. Dieses Vorgehen befeuere Pflanzenwachstum fast wie nach Wunsch. Hier könnte der Ertrag – je nach Nutzpflanze individuell – um bis zu 50 Prozent gesteigert werden, so die Pressemitteilung.

Nachdem die Schubert’schen LED-Strahler zunächst nur an Forschungsinstitute gingen, steht nun die Vermarktung an. Auf einer Messe, den ‚Hightech Venture Days‘, so eine Pressemitteilung, hätten die Initiatoren nun bereits mit drei Investoren gesprochen, die im wahren Wortsinne ggf. ‚grünes Licht‘ signalisiert hätten für die Finanzierung der weiteren Entwicklung. Das Unternehmen benötige noch zirka eine Million Euro.

59/2018 Innovation ‚Elly.Pod‘: eigene Daten-Speicher-Lösung für zu Hause

Ein Münchner Startup namens ‚Uniki‚ stellte jetzt eine ‚Datenspeicher-Lösung für zu Hause‘ Elly.Pod vor. Die Innovation tritt als eine der ersten in die Fußstapfen von Tim Berners-Lee Initiative, den Menschen ‚Ihre Daten wieder zurück zu geben und Speicherlösungen für den Heimbedarf zu entwickeln.

Es ist nur wenige Monate her, als Internet-Pionier Tim Berners Lee verkündete, wie wichtig es sei, den Menschen die Kontrolle über ihre Daten wieder zurück zu geben. Mit Blick auf eine weltweite Entwickler-Gemeinde kündigte er eine kollektiv zu entwickelnde Softwarelösung an. Ziel sollte es sein, ein gemeinsames Produkte aus dem Konzept zu entwickeln. Das Startup Uniki zeigte jetzt mit dem ‚Elly.Pod‘ eine solche dezentrale Datenspeicher-Lösung. Der Begriff Elly.Pod nimmt Anleihe an Berners-Lee’s Begrifflichkeit ‚Pod‘.

Bei Elly-Pod geht es darum, dass Menschen Ihre kompletten persönlichen Informationen / Daten wieder offline und zu Hause speichern können. Dass hier eine hochsichere Hard- & Software-Plattform mit Verschlüsselung und zuverlässigen Backups an den Start muss versteht sich von selbst. Wer sich die Jungs mal ansehen will, klickt auf die Website Uniki. Wir weisen auf die interessanten FAQ hin, unbedingt reinschauen. Leider, leider haben wir nirgendwo auch nur den geringsten Hinweis auf Preise gefunden :-(.

58/2018 Es gibt Handtücher, die sagen, wann sie gewaschen werden wollen

Aus Japan kommt jetzt eine Innovation, von der man nicht so recht weiß, ob man sie sich schon lange gewünscht hat. Handtücher, die über Sensoren den Grad der eigenen Verschmutzung anzeigen und so eine Aussage machen, ob sie gewaschen werden sollten.

Schrille Sache, jetzt reden schon die Handtücher mit uns. Okay, ‚reden‘ ist wohl zuviel gesagt. Fakt ist aber, dass das ‚Mizu-Towel‘ (deutsch ‚Mizu-Handtuch‘) über Sensoren signalisiert, dass es aufgrund Verschmutzung/Kontamination ‚gewaschen werden möchte‘. Man könnte es als einen verschnörkelten Ast der Digitalisierung bezeichnen, was da über eine Crowdfunding-Kampagne befeuert bei uns virtuell anklopft. Die japanischen Erfinder wollen erreichen, dass künftig nicht nur die eher unzuverlässigen menschlichen Riech-Organe für die nächste Handtuch-Wäsche sorgen.

Womit die innovativen Leute aus Fernost Recht haben: sobald Handtücher anfangen zu riechen, ist es schon ziemlich spät wie die Pressestelle des Mizu-Teams verlauten lässt. Denn natürlich interagieren Bakterien-Kulturen und Schmutz schon früher und generieren auf dem Stoff einen möglichen Infektionsherd. Auf Indiegogo hat die Innovation schon eine beträchtliche sechsstellige Summe eingefahren. Aber genug der Rede: für diese Idee gibt es ein Vorstellungs-Video, viel Spaß:

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57/2018 Pappmeister: Kreatives Bauen mit innovativem, haptischem Spielzeug

Pappmeister heißt die Marke der Eheleute Eva Groeneveld-Deussen und Thomas Groeneveld. Mit ihren Zewa-ähnlichen Rollen aus Pappe und den zugehörigen Steck-Verbindungen haben die beiden Erfinder eine schöne, neue Art gefunden, Kindern kreatives Bauen zu ermöglichen.

Pappmeister – das ist ein flexibles Bausystem aus herkömmlicher Pappe, insbesondere kostenlos zu bekommenden Toiletten- und Zewa-Rollen. Das Spiel als solches besteht aus den drei Elementen Kugel, Stift und Rohr. Kugeln und Stifte können über die Website von Pappmeister käuflich erworben werden. Die in diesem Kontext als ‚Rohre‘ bezeichneten Hauptmaterialien sind schlicht aus dem Haushalt entnommene Papprollen aus dem Toiletten-Papier oder der Küchenrolle. Geeignet ist Pappmeister für Kinder ab 6 Jahren. Alle ‚Rohstoffe‘ bestehen aus 100 Prozent reiner Pappe und sind daher ökologisch recht vorbildhaft.

Eine Pressemitteilung betont – wie wir meinen zu Recht in einer sich zunehmend immer mehr ‚digitalisierenden‘ Welt – die Sinnhaftigkeit des haptischen und kreativen Spiels. Räumliches Verständnis, Geschicklichkeit und Vorstellungskraft würden ebenso angeregt wie der Teamgeist beim zusammen bauen, kreieren und spielen. Wer sich das jetzt näher ansehen möchte, der wird fündig auf der Webseite Pappmeister. Auch ein Video haben wir gefunden, das die neue Art nach Herzenslust spielerisch zu bauen, konkret und visuell zeigt. Uns hat die Innovation besonders gut gefallen, ein Kompliment nach Leipzig. Und jetzt viel Spaß beim Intro:

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56/2018 Mit dem sleeperoo Design Cube Zelt schier überall übernachten?

Ein Zelt für immer und überall ist das ’sleeperoo‘. Unter dem Motto „Die Nacht, der Ort und Du – das Erlebniszelt“ haben die Jungunternehmer Karen Löhnert und Dennis Brosseit einen Schlaf-Cube vorgestellt, der die Camping-Szene revolutionieren könnte.

Auch wenn wildes Campen hierzulande nur unter gewissen Bedingungen erlaubt ist: das sleeperoo als bewegliches Schlafzelt macht nach einem Auftritt der Initiatoren bei der „Höhle der Löwen“ von sich reden. Entworfen von einem Design-Studio bietet das sleeperoo ein Schlaf-Erlebnis auf rund zwölf Kubikmetern Raum. Das sleeperoo hat einen runden Rahmen, wetterfeste Stoffbahnen große Panoramafenster, die mit einem Vorhang abzudecken sind. Das Cube-Zelt sei im Steckbau-Prinzip, so der Anbieter, einfach auf- und abbaubar.

Bislang wurden die sleeperoos für den Eigenbetrieb der Tourismus-Unternehmer Löhnert und Brosseit konzipiert und genutzt. Die Nachfrage aus dem Markt veranlasste die Macher über den Verkauf nachzudenken. Konditionen stehen noch nicht fest. Es werden gemäß Website bereits unverbindlich Bestellungen entgegen genommen, um mögliche Produktions-Volumen ermitteln zu können. Die Aufbauzeit betrage bei Do-it-yourself je nach Übung rund eine Stunde. Wer sich näher informieren will oder auf die Liste der Vorbesteller kommen mag, hier ist die Website sleeperoo. Wer sich das zunächst mal im Film ansehen möchte, der schaut hier weiter:

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55/2018 Neues Jungwild-Warnsystem soll nachhaltig Tierleben retten

Ein Warnsystem für Jungwild, das im Getreidefeld liegt und so teils von Mähdreschern überfahren wird, hat jetzt ein Landwirt aus Brandenburg entwickelt. Seine Erfolge sprechen für sich, konstatiert der Landwirt. Das für Menschen unhörbare Geräusch der Innovation habe bereits viele Tier-Tode verhindert.

Gregor Mordhorst heißt der brandenburgische Landwirt, der jetzt eine Erfindung präsentiert, die Tier-Tode verhindern soll. Sein Motor wird seit einiger Zeit flankiert von einem quietschenden Geräusch. Dieser Klang ist für menschliche Ohren nur schlecht aus dem Mähwerks auszufiltern. Für das betroffene Wild, im Besonderen Rehkitze oder auch Hasen oder Fasane, scheint es unerträglich. Die Tiere werden anders als durch den reinen Traktorlärm aufgeschreckt und flüchten. Mordhorst weist darauf hin, dass die Spezial-Sirene diesen Mähdrescher-Tod von Jungwild trotz guter Erfolge nicht sicher und ganz verhindern könne.

Einer Pressemitteilung zufolge habe das Gerät eine Einschränkung, die mit der ‚Erfahrung‘ von Jungwild zusammen hängt. Der typische Flucht-Reflex werde bei den meisten Jungwild-Spezies erst ab einem bestimmten Alter herausgebildet. Rehkitze, so die Meldung weiter beginnen ab dem zirka sechsten Tag mit dem Flucht-Reflex, zuvor wird das Verstecken wohl als sicherer eingeschätzt. Unsere Quelle ist RBB 24.

54/2018 Neu patentierte Erfindung: Das Po-Ventil gegen Blähungen

Ein österreichischer Erfinder hat ein Ventil erfunden, dass in den After eingeführt wird und dafür sorgt dass potenzielle Winde geruchsfrei und stetig abgehen können. Sein Filter, der sogenannte ‚oxxxo Bodykat‘ sei ein Überdruckventil und muss einmal täglich erneuert / eingeführt werden. GGG

Flatulenz, Körperwinde oder im Volksmund ‚Fürze‘ sind ein Problem, über das man nicht so gerne spricht. Dennoch hat jedes Lebewesen, das Nahrungsmittel zuführt ganz natürlich mit Gase-Bildung zu tun. Gesellschaftlich entsteht dadurch ein grundsätzliches Problem: wie und wo lässt man am besten seine Winde gehen. So, dass diese niemanden stören. Und auf eine Art, die nicht für blamabel oder gar widerlich befunden wird.

Der österreichische Erfinder Leopold Trimmel will mit seinem neuen Po-Ventil oxxxo Bodykat diesem Problem erstmals und endgültig zu Leibe rücken. Einmal täglich wie ein Zäpfchen eingeführt lässt oxxxo Bodykat Verdauungsgase vor dem Aufstauen kontrolliert entweichen. Dadurch würden, so eine Pressemitteilung nicht nur Schmerzen durch das An- und Aushalten verhindert. Auch die möglichen Gerüche würden gefiltert und so eliminiert. Nachdem das EU-weite Patent nun realisiert ist, sucht der findige Trimmel nun Partner für die Massenproduktion. Wer schon vorbestellen möchte kann das tun über die Website oxxxo Bodykat.

Ganz ehrlich: Wir glauben an den Erfolg der Erfindung. Jetzt (Achtung, Wortspiel) ohne Scheiß!

53/2018 Staubsauger-Aufsatz ‚Catch Up‘ extrahiert Kleinteile aus dem Saugstrom

Der Staubsauger-Aufsatz und -filter ‚Catch-Up‘ fischt Kleinteile wie Würfel oder Münzen aus dem Saugstrom. Die Erfindung aus ‚Die Höhle der Löwen‘ verursache keinen Saugkraft-Verlust und könnte nach Einschätzung der Redaktion schon bald richtig Geld verdienen.

Die Story: Tobias Gerbrachts Großmutter hatte versehentlich einen Ohrring eingesaugt. Erst nach mühsamem Durchkämmen des schmutzigen Staubsauger-Beutels fand die Dame diesen wieder. Getriggert von diesem Erlebnis innovierte der 20-jährige aus Wuppertal seinen Staubsauger-Aufsatz ‚Catch Up‘. Das Modul ist ein Filter-Aufsatz für Staubsauger-Rohre, der Kleinteile aus dem Saugstrom holt und in einen Auffang-Behälter bugsiert. Der smarte Adapter löst ein latentes Problem in Millionen haushalten. 36 Millionen Staubsauger warten gemäß einer Pressemitteilung theoretisch auf den praktischen Aufsatz, der Schmutz von ggf. Brauchbarem / Aufgesaugten trennt. Der Filter-Aufsatz passe für alle handelsüblichen Staubsauger, so Gerbracht. Nachdem das Tool am Rohr angebracht ist, werden Ringe, Münzen, Spielfiguren und ähnliches aus dem Sauger in einem Extra-Behälter aufgefangen, der durchsichtig am Rohr hängt.

Tobias Gerbracht studiert gemäß einer Pressemitteilung ‚Industrial Design‘ in Wuppertal und ist daher von seiner Ausbildung her prädestiniert für die Umsetzung smarter Ideen. Seine Kreativität und Umsetzer-Qualitäten hat der junge Mann bereits wiederholt bei dem Wettbewerb ‚Jugend forscht‘ unter Beweis gestellt. Gerbracht unterrichtet unter anderem in der Arbeit mit CAD-Programmen. Wer sich das ansehen möchte, hier ist ein repräsentativer Link auch gleich mit Kauf-Option (für uns keine Provision, wir lieben nur die Idee) 🙂 … maxx-world.de/catch-up/

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