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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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38/2019 GoBunion: die Lösung für ein schmerzhaftes Fuß-Problem?

Rund 10 Millionen Frauen alleine in Deutschland sind davon betroffen: dem Hallux valgus. Eine unschöne, vor allem aber häufig sehr schmerzhafte Verformung des Großzehs. Ausgelöst wird die Fehlstellung in einer Vielzahl der Fälle durch zu enge Schuhe oder High Heels. Eine findige Jungunternehmerin will dem Problem nun Abhilfe schaffen.

Nahezu jede Frau hat sie im Schuhschrank: hohe Schuhe oder solche, die zwar wunderschön sind aber eben doch einfach nicht richtig passen. Die Folgen die durch diese über Jahre hinweg getragenen Schuhe entstehen sind nicht zu unterschätzen. Oftmals entsteht ein sogenannter ‚Hallux valgus‚. Dabei schiebt sich die Spitze des Großzehs nach außen. Innen am Fußballen sorgt diese Verbreiterung zur Innenseite hin dann oft für große Schmerzen und drückende Schuhe. Was folgt ist zeitintensive Physiotherapie oder oft unbequeme Bandagen. Im schlimmsten Fall wird eine Operation notwendig.

Die Kandidatin Sarita Bradley aus der TV-Serie ‚Höhle der Löwen‘ hat für dieses Problem eine clevere Lösung entwickelt. Mit ihren GoBunion Socken können Betroffene die durch einen Hallux Valgus entstandene Schmerzen lindern, viel wichtiger aber noch kann ein Entstehen des Hallux valgus durch regelmäßiges Tragen der Spezial-Socken bereits im Vorfeld verhindert werden.  Der selbst ernannte ‚Zauberstrumpf‘ sorgt durch ein integriertes Gel-Kissen, dafür, dass der Großzeh sanft zurück in seine eigentliche Position gerückt, beziehungsweise in dieser stabilisiert wird. So wirkt der Strumpf bereits unmittelbar nach dem Anziehen und sorgt für Erleichterung. Nicht nur die Juroren der TV Show konnte Bradley mit ihrer Erfindung begeistern.

Erfolgreiche Markteinführung

Mit GoBunion ist ein unkompliziertes Produkt geschaffen worden, das vor allem durch die einfache Anwendung und eine diskrete Optik überzeugen kann. Zusammen mit dem Investor Ralf Dümmel plant die Unternehmerin nun den ganz großen Erfolg im deutschsprachigen Raum und auch darüber hinaus. Der Start verlief schon mal vielversprechend, nach 20 Minuten im Teleshopping war der GoBunion Strumpf bereits komplett ausverkauft. Für Interessierte folgt hier das Bewegtbild:

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37/2019 Neuer Medienwandler verleiht Autogas neuen Wind

Eine Erfindung mache die Nutzung von Autogas für Motoren mit Direkteinspritzung möglich. Durch die Montage eines sogenannten Medienwandlers hinter der Benzin-Hochdruckpumpe seien die bisherigen Probleme der Autogas-Systeme gelöst, so eine Pressemitteilung. Mehr Autos können so aufgerüstet und entsprechend mit einer wesentlich geringeren Feinstaub- und CO2-Belastung auf unseren Straßen fahren.

Im Jahr 2015 baute Holger Becker seine grundsätzlich simple Idee, welche ihm eigentlich schon vier Jahre zuvor gekommen ist, endlich weiter aus. So entwickelte sich das System des Medienwandlers, welches hinter die Benzin-Hochdruckpumpe gesetzt wird. Das war bei den bisherigen Autogas-Systemen nicht der Fall und macht die Erfindung in der Autogastechnik deshalb so einfach und zugleich revolutionär. Durch die Pumpe, welche das Benzin direkt in die Brennräume befördert, wird ein Benzin-Hochdruck erzeugt, der den Medienwandler antreibt. Dieser sorgt dafür, dass das Autogas auf sofortigem Wege in den Brennraum gelangt. Dabei wird das Benzin ohne Verlust und unmittelbar wieder zurück in den Benzintank geführt und dient unterdessen lediglich als Hydraulikflüssigkeit.

Auch im Thema Umweltbelastung bringt diese Erfindung eine vielleicht neue Revolution, da die Frage ob sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren so schnell durchsetzen wird, noch unumstritten ist.  Denn auch Autogas ist eine vertretbare Alternative im Vergleich zu herkömmlichen Benzinern. Neben der Verringerung der CO2-Belastung um rund 15 Prozent und des geringerem Stickstoff-Ausstoßes, ist auch der Feinstaub-Ausstoß nahezu bei null. Darüber hinaus ist ein Liter Autogas auch wesentlich günstiger als ein Liter Benzin, weshalb eine Umrüstung vor allem für Vielfahrer sehr rentabel ist. Bislang sind fast 90 Prozent der Autos, welche neu zugelassen werden, Direkteinspritzer. Wurden bislang gängige Autogassysteme in solche Direkteinspritzer-Autos gebaut, hatte man mit einer hohen Störanfälligkeit zu rechnen. So häuften sich Probleme, sodass unter anderem zum Beispiel die Benzinhochdruckpumpe den Geist aufgab, da das Autogas erst durch selbige geschickt wurde und aufgrund dessen unzureichend geschmiert wurde. Auch Dampfblasen, die durch einen heißen Motor und warme Außentemperaturen entstehen, verhinderten oft einen Neustart des Motors. Dies war alles nur der Fall, weil die bisherigen Systeme vor die Benzin-Hochdruckpumpe eingebaut wurden.

Nachdem Holger Becker seine Erfindung Professor Thomas Heinze von der Saarbrücker Hochschule für Technik und Wirtschaft vorstellte, wurde daraufhin der Medienwandler erstmals bei Testfahrzeugen im Labor der Hochschule mit Erfolg auf den Prüfstand gestellt. Holger Beckers gleichnamige Kfz-Werkstatt in Börnig und seine jahrelange Erfahrung in der Autogas-Umrüstung reichten jedoch allein für die Produktion nicht aus. Deshalb holte er sich für die Umsetzung neben einem Unternehmensberater auch den Hydraulikkomponenten-Hersteller MHA Zentgraf mit ins Boot. In Zusammenarbeit wurde daraus das Unternehmen Direct Gas Tec ins Leben gerufen, welches den innovativen Medienwandler auf der IAA, der Internationalen Automobil-Ausstellung, im September 2019 in Frankfurt präsentierte. Neben den positiven Reaktionen, zeigte sich auch erstes Interesse großer Autokonzerne.

36/2019 Eincremen mit Cashews – eine Öko-Alternative für UV-Schutz?

Eine mögliche Alternative zu den bislang  für die Herstellung von UV-Schutz-Mitteln verwendeten, umweltbedenklichen Rohstoffen, wurde jetzt von Forschern entdeckt. Grundlage für eine neue Art Sonnencreme sind demnach die Schalen von Cashewnüssen, welche bislang tonnenweise in den Abfall wandern.

Chemiker der südafrikanischen University of the Witwatersrand gelang es in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Tansania und Deutschland aus den Schalen der Cashewnuss, potenzielle UV-Filter herzustellen. Diese können voraussichtlich bald als UV-Schutz für den Menschen oder Materialien, welche starken Tageslicht ausgesetzt sind und dadurch leicht verbleichen, dienen. Bisherige chemische UV-Filter sind schädlich für Umwelt und Gesundheit und werden zudem meistens aus Erdöl hergestellt. Unterdessen bietet sich nun die Möglichkeit, dass die Abfälle der Cashewkern-Produktion effektiv weitergenutzt werden können.

Neben Titandioxid oder Mikroplastik, gibt es noch eine Vielzahl anderer Stoffe, welche eine geringe Verträglichkeit für Wasserlebewesen besitzen. Diese werden fast ausschließlich für die Herstellung chemischer UV-Filter genutzt. Sie enthalten alle Kohlenstoff, welcher als Ausgangsmaterial für Mittel, die ultraviolette Strahlung absorbieren können, dient. Doch auch die Schale der Cashewnuss beinhaltet Kohlenstoff. Genauer gesagt das Öl der Cashew-Schale, welches aktuell als Grundlage für die Forschung genutzt wird. Durch Zufuhr von Wärme gelang es jetzt Forschern, die in dem Öl enthaltene Anacardsäure in Cardanol umzuwandeln. Mit Cardanol als Grundlage schafften sie es letztendlich, unter anderem, UV-schützenden Wirkstoffe, wie beispielsweise Flavone und Triazine herzustellen. Durch die biologische Abbaufähigkeit der Cashew-Schalen eröffnet sich eine neu denkbare Alternative für Erdöl in der Herstellung von UV-Schutz.

Zudem fanden die Forscher auch antimikrobielle, antioxidative, entzündungshemmende und darüber hinaus auch tumorhemmende Substanzen in dem Öl. Diese sollen leicht extrahierbar und auch als Rohstoffe für andere chemische Synthesen geeignet sein. Angesichts der Ernte von fast vier Millionen Tonnen Cashewnüssen pro Jahr, ist es kaum zu glauben, dass die Schalen seither fast ausschließlich entsorgt wurden, da sie nicht essbar sind. Bislang wird der aus den Schalen der Cashewnuss hergestellte UV-Schutz noch nicht in Sonnencremes eingesetzt, aber die Hautverträglichkeit wird derzeit von Forschern genauer unter die Lupe genommen.

35/2019 „Seal-Tag“: Ein Frischesiegel für Kleidung?

Mit dem „Seal-Tag“ wird dem Phänomen des „wardrobing“ offiziell der Kampf angesagt: Ein Einweg-Etikett aus festem Kunststoff, das an Kleidungsstücken befestigt wird und nach einmaliger Entfernung nicht mehr angebracht werden kann. Händler akzeptieren einen Umtausch dann nur noch mit unversehrtem „Frischesiegel“.

Kostenloser Rückversand, verlängertes Rückgaberecht und Co. sind verlockende Konditionen der Online-Händler um neue Kunden zu werben. Doch leider ziehen sie damit, neben den ehrlichen Kunden, häufig auch sogenannte „wardrober“ an Land. Das sind meist Modejunkies, Instagramer oder Partyfreudige, die sich gerne mit den neusten Trends in Szene setzen. Nach einmaligem Tragen werden die Artikel allerdings zurückgegeben, oft zum Leiden der Händler. Verschmutze oder teilweise kaputte Produkte werden zurückgeschickt. Häufig werden sie dann aber trotzdem als Retoure akzeptiert, weil die Angst eines negativen Images der Händler zu groß ist.

Die WG Global GmbH aus Kalifornien hat bereits seit 2005 versucht eine Lösung für dieses stetig wachsende Problem zu finden. In Zusammenarbeit mit Bloomindale`s, einer US-amerikanischen Kaufhauskette, entwickelten sie das sogenannte „Seal-Tag“. Ein Siegel für Kleidungsstücke aus festem Kunststoff, welches ähnlich einem gängigen Sicherheitsetikett, an Kleidung angebracht werden kann und bei der Anprobe dieser nicht stört. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitsetiketten kann das „Seal-Tag“ eigenständig, simpel und ohne Hilfsmittel vom Kunden entfernt werden. Sobald der Siegel-Ring angehoben wird, fällt es in drei Einzelteile auseinander und das Kleidungsstück bleibt dabei unversehrt. Um Verwirrungen oder Probleme beim Entfernen vorzubeugen, befindet sich am „Seal-Tag“ ein Hinweiskärtchen, auf welchem das System genau erläutert wird. Dabei können die Händler aus ein- oder mehrsprachigen Kärtchen wählen oder sogar ein Kärtchen mit eigenem Layout erstellen. Wird das „Seal-Tag“ einmal entfernt, ist ein Anbringen nicht mehr möglich. Dadurch erlangt es seine Funktion als „Mode-Frische-Siegel“. Es kann dabei problemlos fast überall auf dem Kleidungsstück platziert werden, weshalb Händler es so anbringen können, dass ein Verstecken beim Tragen der Kleidung so gut wie unmöglich ist. Weitere Infos und Videos zum Anbringen und Entfernen eines „Seal-Tag“ findet man bei dem Anbieter WG Global.

Nicht nur Online-Händler, sondern auch der stationäre Händel verzeichnen aufgrund „wardrober“  große Verluste. Neben den hohen Kosten für die Reinigung von Artikeln oder starke Preisreduzierungen aufgrund von Beschädigungen, büßen die Händler vor allem durch die Artikel ein, welche durch das „wardrobing“ gar nicht mehr verkauft werden können. Da scheint das „Seal-Tag“ die perfekte Lösung zu sein. Laut Rechtslage müssen Online-Shops doch eine Kleinigkeit beachten: Im Online-Handel gibt es das sogenannte Widerrufsrecht. Dieses existiert im stationären Handel nicht, hier erfolgt der Umtausch von Artikel nur aus Gründen der Kulanz. Dieses Widerrufsrecht kann aber nicht so einfach durch ein Sicherungssiegel, wie es das Seal Tag ist, umgangen werden. Folglich kann durch ein fehlendes „Seal-Tag“, eine Retoure und Kaufpreiserstattung nicht verwehrt werden. Dennoch gibt es hier einfache Möglichkeiten „wardrober“ abzuschrecken. Obwohl die Käufer rein rechtlich ihr Geld zurückfordern können, dürfen Händler einen Wertersatz für das Anbringen eines neuen Siegels geltend machen. Aus rein psychologischer Natur, dürfte die Angst der „wardrober“, ihren vollen Kaufpreis nicht vollständig erstattet zu bekommen, eine Vielzahl von ihnen abschrecken.

Auch wenn das „Seal-Tag“ schon etwas länger existiert und keine brandneue Erfindung ist, finden wir die Idee trotzdem sehr gut. Wir hoffen, dass sie in Online-Shops und stationärem Handel noch mehr Anklang findet, denn das Phänomen des „wardrobing“ ist aktueller denn je.

34/2019 Neues Fahrrad-Bremslicht Lucia macht Radler sicherer

Mit einem innovativen Fahrrad-Rück- und Bremslicht wurde jetzt eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich beendet. Die bewegungssensitive Bremsleuchte ‚Lucia‘ reagiert auf Bremsbewegungen mit auffälligem, rotem Aufleuchten. Klingt wie ein relevanter, neuer Sicherheitsaspekt für Radler.

Typische Fahrräder aus westlichen Gefilden hatten früher wie selbstredend ab Werk Vorder- und Rücklicht ebenso wie Katzenaugen an den Speichen. Mit den heute immer stylischer inszenierten Drahteseln wurde vor allem auf adäquate Rücklichter mehr und mehr verzichtet. Bremslichter dagegen gab es beim Zweirad noch nie. Das könnte jetzt anders werden mit ‚Lucia‘. Das ist eine ebenso stylische Variante Rück- und Bremslicht, die es einfach aus Coolness-Gründen schaffen könnte breit anzukommen. Und so gewissermaßen als Nebenaspekt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

Lucia ist ausgestattet mit einem dreiachsigen Beschleunigungssensor, der beim Bremsen eine Bremsleuchte auslöst. Ein integrierter Lichtsensor passt die Helligkeit automatisch an Umgebung an. Das Licht verfügt über eine smarte On/Off Bewegungserkennung. Lucia schaltet sich selbst aus, wenn keine Bewegung erkannt wird. Entsprechend schaltet es sich auch ein, wenn mit dem Treten begonnen wird. Zudem gibt es einen Beleuchtungsstärke-Sensor, der sich automatisch zuschaltet, wenn ein Radler auf dunkler Straßen fährt. Lucia ist wasserdicht zum Radfahren unter allen Wetterbedingungen, wiegt netto 39 Gramm und verfügt über einen USB-Akku, der im ‚Eco-Modus, so eine Pressemitteilung, bis zu 24 Stunden Laufzeit habe. Bewegtbild gefällig? Gerne:

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33/2019 Standsome: der neue Steh-Schreibtisch auf dem Schreibtisch

Im Stehen arbeiten soll ja bisweilen gesünder, zumindest aber eine ab und an willkommene Alternative sein zu klassischen Schreibtisch-Alltag. Diese Erkenntnis inspirierte die Macher des Stehpults ‚Standsome‘ zu einer vertikal gestaffelten Desk-Variante, die nun von sich reden macht.

Die Entwickler des Steh-Schreibtischs Standsome sind sich noch nicht bewusst, was die Mundpropaganda aus ihrer Innovation machen wird. Da werden Arbeitstitel gehandelt wie ‚Schreibtischaufsteller‘, ‚Stehschreibtisch‘ oder ‚Schreibtischkonsole‘. Fakt ist, ein ‚Standsome‘ wird aus vier Holzplatten gemacht, die ganz ohne Schrauben und Klebstoff ineinander gesteckt werden. Die Montage dauere rund eine Minute und selbst das sei eine großzügige Schätzung.

Ein Standsome-Stehpult besteht aus Holz, hat eine schlichte, schräg gestaffelte Form und solle so ein bisschen die Büroarbeit revolutionieren. Eigentlich ist er gar nicht als ‚Stand-alone-Lösung‘ gedacht. Stattdessen passe er auf jeden Schreibtisch und ist gleichermaßen für große Buben und Mädels gedacht wie für besonders kleine Menschen. Dazu gibt es den ‚Standsome‘ in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Ausführungen. Das Produkt wird vom Hersteller als robust und haltungsfreundlich bezeichnet und sorge so für ergonomische Standards und größere Produktivität. Die Produktion läuft in Deutschland, ebenso wie die komplette Konzeption über die Verarbeitung bis hin zur Herstellung und Auslieferung. Stichwort Mobiliar und Ergonomie, gerne weisen wir an dieser Stelle auf unsere Freunde von objekt-m hin, die sich auf Objektmöbel und deren Anpassung spezialisiert haben. Wer sich das Multitalent Standsome jetzt mal ansehen möchte, wird fündig beim Anbieter: standsome-dot-com.

Zwischenpfiff: Blauer Engel – Umweltzertifizierung per Klick auf eigenem Druckprodukt

Der „Blaue Engel“ dient seit langem als Anhaltspunkt für den Verbraucher in Bezug auf nachhaltige Produktion. Einige Unternehmen, so auch Druckereien, sind mit dieser Zertifizierung  ausgezeichnet. Aber auch der Verbraucher selbst kann ein Zeichen für Umweltschonung und Nachhaltigkeit setzten. So kann man bei der Druckerei Printzipia nun optional das Blauer-Engel-Symbol auf seine eigenen Produkte drucken lassen.

Bislang gibt es in Deutschland schon einige Druckereien, die mit dem Blauen Engel zertifiziert wurden. Darunter zählt auch die Druckerei Printzipia, welche aber noch einen Schritt weiter gegangen ist. Sie haben es geschafft die separat notwendige Druckerzeugnis-Zertifizierung zu erhalten, welche es erlaubt, dass auch Kunden auf ihre Druckprodukte das Emblem des Blauen Engels platzieren können. Druckereien, welche mit dem Blauen Engel zertifiziert sind, sind dadurch noch nicht berechtigt auch dieses Symbol auf die Druckerzeugnisse zu applizieren. Für diese Druckerzeugnis-Berechtigung muss die Druckerei überdies die strengen Anforderungen der „DE-ZU 195“ vollständig erfüllen. Diese reichen über die Vergabe-Kriterien der Zertifizierung einer bloßen Druckerei mit dem Blauen Engel Emblem hinaus. So wird direkt auf den Produkten ihrer Kunden ersichtlich, dass diese nach den vorgegebenen umweltfreundlichen Standards gedruckt werden. Und das Ganze ist für den Kunden simpel per Mausklick bei der Druck-Bestellung zubuchbar.

Die umweltfreundliche Druckerei Printzipia aus Würzburg besitzt schon seit 2018 das Emblem des Blauen Engels. Der „Blaue Engel“ ist in Deutschland die maßgebende Zertifizierung und Kennzeichnung der deutschen Bundesregierung für besonderen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Anforderungen für eine Zertifizierung sind hoch, so müssen Druckereien, welche mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden wollen, nachweisen, dass das gesamte eingesetzte Papier nach dem Blauen Engel zertifiziert ist. Zudem muss ein Großteil des verwendeten Papiers recycelt sein. Außerdem dürfen nur mineralölfreie und schadstoffarme Bio-Druckfarben verwendet werden und ferner müssen auch die verwendeten Klebstoffe emissionsarm sein. Im Allgemeinen sollten aber alle hergestellten Druckerzeugnisse eine hohe Recycelbarkeit besitzen. Ebenfalls sollte auch das Energie- und Abfallmanagement in der Druckerei umweltschonend gestaltet sein, sodass effizient Energie, Abfall und umweltbelastende Emissionen reduziert werden. Das Symbol des Blauen Engels dient als unabhängige Kennzeichnung von umweltfreundlichen Händlern und Herstellern und existiert mittlerweile seit 40 Jahren.

Gerne weisen wir im Zuge unserer innovations-getriebenen Redaktion auf diesen ökologischen Ansatz unserer Druckerei-PArtner von Printzipia hin. Wer jetzt wie wir auf den Geschmack gekommen ist, seine Plakate, Flyer und Co. umweltschonend zu drucken und zu kennzeichnen, kann direkt bzw. virtuell im Netz bei Printzipia vorbei schauen und sich die Geschichte mit dem „Blauen Engel – auch für Kunden“ live betrachten.

32/2019 Top-Fitness-Innovation: Uready, die vertikale Situp-Bank

Ein straffer Bauch ist allenthalben die attraktivste Vision der Fitness-Branche. Eine Erfindung aus Franken manifestiert jetzt ein neues Prinzip sinnvoll Bauchmuskel-Training zu betreiben. Die neue Maschine nennt sich ‚Vertical Bench‘ und ist genau das: eine vertikale Situp-Bank, die ein hartes und wohl sehr effektives Bauchtraining zu versprechen scheint.

‚Uready‘ heißt eine neue, innovative Situp-Bank. Einer Pressemitteilung zufolge sei dies die erste ihrer Art. Auch wenn wir das bestreiten, so sind wohl die allermeisten Situp-Geräte in einem 45-Grad- oder ähnlichen Winkel und ermöglichen so nicht den härtesten und damit sicher effektivsten Ansatz die Bauchmuskulatur zu bearbeiten. Schon in erster Draufsicht sind wir vom Team Raketenstart überzeugt, dass die Uready-Situp-Bank in höchstem Maße effektiv ist. Uready kombiniere die Situp-Bank mit einer Drückerbank, so eine Pressemitteilung. Denn ein hinzu geliefertes Modul lasse sich einfach und schnell zur Bankdrück-Tool umrüsten.

Auch ergonomisch sei die vertikale Bank für die Wirbelsäule weniger belastend, so die Pressemitteilung. Fakt ist, die Wirbel des Skeletts ist tatsächlich in der hängenden Position interessant und smart. Die Uready Situp-Bank ermöglicht das Training der Bauchmuskeln und theoretisch auch der Brust. Entsprechende Anleitung ist der Website oder der Anleitung zum Gerät zu empfehlen. Das Uready-Gerät brauche nur zirka einen Quadratmeter Platz und gepolstert. Die Bank sei aus einer belastbaren Stahlrohrkonstruktion gefertigt. Einfache Arretierungs-Möglichkeiten sorgen für schnelle Neigung und unterschiedliche Anwendung. Gummierte Füße schützen die Stellfläche. Wer hier jetzt Blut geleckt hat, kann sich – auch visuell – weiter informieren bei den Erfindern auf der Website Uready.

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31/2019 Cumulino-Kopfkissen: präventiv für Kopf-Verformung bei Babys

Cumulino dürfte das wohl erste, präventive Kopfkissen der Welt sein. Das sanfte Hin- und Her-Bewegen des Säuglingsköpfchens funktioniert geräuschlos und ganz ohne Technik oder Hydraulik. Die sachten Bewegungen der Mini-Matratze beugen Hinterkopf-Verformungen vor, die teils gesundheitliche Folgen bis ins Erwachsenenealter hinein zur Folge haben können.

Geräuschlos wiegt das neue Baby-Kopfkissen Cumulino den Kopf eines darauf gelegten Säuglings hin und her. Es seien diese Bewegungen die schon heute als präventive, gesundheitliche Maßnahme für Kleinkinder angesehen werden können. Dauerhaftes Liegen auf zum Beispiel dem Hinterkopf kann bei Babys gefährliche Verformungen herbei führen. Verformungen, über die manche Menschen nicht selten noch im Erwachsenen-Alter zu leiden haben. Das neue Cumulino braucht für seine vorbeugenden Maßnahmen weder Motoren, Hydraulik im Allgemeinen, noch eine umständliche Helmtherapie. Cumulino funktioniert gemnäß einer Pressemitteilung über thermische Formgedächtnis-Legierungen. Also Stoffe, die sich bei Temperatureinwirkung in gewünschtem Maß verformen. Diese Bewegung wird durch eine zuvor ‚erlernte‘ Form erzeugt. In diese kehren die smarten Werkstoffe durch Wärmezufuhr einfach wieder zurück und so entsteht der sanfte Wiege-Effekt. Geschwindigkeit, Neigungswinkel und Anzahl der Bewegungen können in gewissen Korridoren nach Bedarf und Wunsch angepasst werden.

Das Idee zum Projekt bzw. erste Prototypen sind eigentlich schon ein paar Jahre alt. Die Innovation entstand durch Studenten-Hand unter Federführung des Fraunhofer-Instituts und an der Kunsthochschule Halle als Semsterprojekt. Als Initiator wird medial der findige Produktdesigner Lukas Boxberger genannt, der in dem Kontext auch seine Bachelorarbeit schrieb. In einem neuen Projektteam stießen gemäß einer Pressemitteilung nur zur Weiterentwicklung bis zur Marktreife mit Isabel Schulze und Laura Heine zwei weibliche Macherinnen hinzu. Viel Erfolg für die coole Idee. Hier entlang zur Website von Cumulino. Here we go zum Bewegtbild:

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30/2019 Wie der Raumklima-Helfer Piaf die Luftqualität sauber hält

Ein digitaler Vogel namens ‚Piaf‘ misst die Luftqualität im Raum und fungiert so als Raumklima-Assistent. Neben Kohlendioxid-Werten erfasst ‚Piaf‘ die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur. Wenn das gesundheitliche Wohlbefinden auf Basis statistischer Werte wegen verminderter Luftqualität sinkt und gelüftet werden sollte, schlägt Piaf Alarm.

Schon bald könnte es sein, dass Sie in diversen Räumen dieser Welt den kleinen Klimaspatzen ‚Piaf‘ sitzen sehen. Der elektronische Piepser sorge in Räumen für frischere Luft und spare darüber hinaus aufgrund smarterem Lüftungs-Verhalten stetig Energie. In der Folge stehen klimatisch deutlich bessere Räume und entsprechend gesündere Bewohner, so eine Pressemitteilung über ‚Piaf‘. Fakt ist, wenn die Luft schlechter wird im Sinne von „mehr Kohlendioxid“, „zu hoher oder zu niedriger Feuchtigkeit“ oder „unpassende Temperatur“ – der Piepmatz schlägt Alarm. Man möchte ulken, dass das ein überzeugendes Beispiel sei – wenn auch im Kleinen – dass Digitalisierung den Umweltschutz beflügele.

Das digitale Mess-Instrument in Vogelform soll helfen ein besseres Gefühl für Luft und Raumklima zu bekommen. Visuell unterstützt das Piaf dadurch, dass der Vogel schneller atmet und das Kehlchen des elektronischen Vogels rot leuchtet. Wenn dann genug gelüftet wurde, zwitschert das Vögelchen und die Brust färbt sich ordnungsgemäß blau. Eine Designerin aus Düsseldorf kam auf die Vogelform bei dem pragmatischen, kleinen Meßgerät. Einer Pressemitteilung zufolge stehe im Ruhrgebiet der Kanarienvogel symbolisch für Luftqualität. Bergleute hätten sich sogar darauf verlassen dergestalt, dass sie mögliche gefährliche Konzentrationen von Kohlenmonoxid vom Verhalten der Kanarienvögel zuverlässig ableiten konnten.

Regelmäßiges Stoßlüften ist die beste Voraussetzung für gutes Raumklima. Zuviel oder zu langes Lüften hingegen widerspricht jeder Bestrebung energieffizient zu sein. Die Thermostate tun ihr übriges, in dem sie die Raumtemperatur bzw. die Heizleistung nach oben regulieren, wenn das Fenster offen steht. Die Idee ud Umsetzung von ‚Piaf‘ ist ein klasse Beispiel wie Digitalisierung das Leben vereinfachen kann. Zudem sorgt die Innovation für gesündere Raumklimata und damit Menschen.

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