Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 59 von 91)

03/2019 Holzfaser-Ölbinder BioBind soll Ölkatastrophen ökologisch bekämpfen

Wissenschaftler der TU Dresden haben ein Mittel namens BioBind entwickelt, dass die Folgen so mancher Ölhavarie künftig wirkungsvoll bekämpfen könnte. Das System soll auch bei besonders ungünstigen Wetterbedingungen und selbst im Flachwasser funktionieren.

Ölkatastrophen ökologisch bekämpfen bzw. die Folgen mindern oder gar beseitigen? Klingt klasse, was? Eine Erfindung von Dresdner Wissenschaftlern, die genau das vorgibt zu können, wird gerade im Ostseeraum etabliert. Die Innovation besteht aus einem holzfaser-basierten Ölbinder. Das Mittel namens BioBind soll Ölverschmutzungen von bis zu 50 Tonnen in Gewässern effektiv und umweltfreundlich fast vollständig beseitigen können. Das ist zumindest einer Pressemitteilung aus dem sehr glaubwürdigen Innovations-Report zu entnehmen. Derzeit läuft ein Pilot mit dem System in der Ostsee. Der nächste geplante Einsatzort ist ggf. schon der Persische Golf.

Die Plättchen, die den effektiven Ölbinder ausmachen sind 5 x 5 Zentimeter groß und vier Millimeter stark. Und seien dafür verantwortlich, dass Öl-Katastrophen ökologisch bekämpft werden können. BioBind besteht aus biologisch abbaubaren Holzfasern, die sehr hohe Reinigungs-Relation bei kleinen und mittleren Verschmutzungen haben, so die Pressemeldung weiter. Diese neue Art eines holzfaser-basierten Ölbinders schwimmt und kann von einem Schiff oder auch aus der Luft ausgebracht werden. Über Netzsperren bzw. im Küstenbereich werde es dann entsprechend wieder aufgenommen. Erst unmittelbar vor dem Einsatz wird BioBind einsatzbereit gemacht, indem die kleinen Plättchen mit öl-abbauenden Mikroorganismen besprüht werden. Diese Organismen sorgen u. a. für eine annähernd vollständige Aufnahme des Öls von über 90 Prozent. Hier haben wir eine etwas unscheinbare Website gefunden mit den grundlegenden Infos.

02/2019 Bügelautomat FoldiMate: leichter, schneller bügeln

Der Bügelautomat FoldiMate ist eine Wäsche-Falt-Maschine. Dieser seltsame Arbeitstitel fasst zusammen, was das Gerät kann und was entsprechend jüngst auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Nie mehr das leidige Zusammenfalten der eigenen Wäsche nach dem Waschgang? Das klingt nach dem Traum aller schlaflosen Nächte von Junggesellen. Sollte das wirklich wahr werden mit dem Foldimate? Das Gerät macht weltweit schon länger von sich reden, jetzt wurde es auf der Technologie-Messe CES in Las Vegas vorgestellt und macht Schlagzeilen. Der Foldimate ist ein eckiger Roboter, der Wäschestücke aller Art zusammenzulegen, dass sie von „Mutters Art des Faltens“ nicht mehr zu unterscheiden sind.

Bügelautomat FoldiMate – die Funktionsweise

Nach Anbringen des Wäschestücks an zwei Knaufen der Bügelmaschine links und rechts an der Maschine dauert es rund fünf Sekunden bis das gewünschte Bekleidungsstück gefaltet ist. Dazu zieht der Roboter das Textil-Stück in seinen Schacht um es dann kurz darauf weiter unten gefaltet und sauber gestapelt heraus gibt. Wahlweise kann es sich hier um T-Shirts ebenso handeln wie Handtücher, Hemden, Hosen oder auch Blusen. So einfach das anmutet, bezogen auf die Automatisierung bzw. den Algorithmus ist das keine leichte Sache. So muss die Software über Sensoren erkennen, was für ein Kleidungsstück vorliegt. Um dann in der Folge entscheiden zu können, wie die richtige Faltung laufen muss.

Die automatische Wäschemangel

Die Idee einer Wäschemangel, die Ihre Kleidung in akkurat gefaltete Perfektion verwandelt, klingt zunächst verlockend. Doch bevor man sich mit dem Kauf eines FoldiMate stürzt, gibt es einige wichtige Überlegungen anzustellen. Zunächst einmal ist die Größe dieser Maschine bemerkenswert. Mit den Ausmaßen eines Kühlschranks erfordert sie viel Platz, idealerweise in einem separaten Wäschezimmer. Das Einhängen der Wäschestücke in ein Fließband erfordert ebenfalls etwas Aufwand, was die Frage aufwirft, wie nahtlos der Prozess wirklich ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auswahl der verarbeiteten Wäschestücke. FoldiMate konzentriert sich auf Shirts, Pullover und Sweatshirts, wodurch es ungeeignet ist, wenn Sie Oberhemden mit Kragen, Bettwäsche oder kleinere Unterwäscheteile falten möchten. Dies bedeutet, dass ein Großteil Ihrer Wäsche nach wie vor manuell gefaltet werden muss.

Die Schlüsselfrage bei der Entscheidung für den kecken Bügelautomat FoldiMate ist die eigene ‚Ordnungswut‘. Für Haushalte mit mehreren Personen kann es sich lohnen, da nicht die gesamte Wäsche verarbeitet werden muss. Mode-Enthusiasten, die ihre Kleidung gerne ordentlich gefaltet und gestapelt haben, könnten ebenfalls Gefallen am FoldiMate finden. Für die, die sich mit einer weniger schlicht akkuraten Aufbewahrung von Kleidung zufriedengeben, könnte die Anschaffung eines Bügelautoamten bzw. insbesondere eines FoldiMate überflüssig sein. Die Zukunft könnte jedoch spannend sein, wenn Weiterentwicklungen mehr Kleidungs- und Wäschevarianten einschließen.

Das Gerät und seine Arbeit sehen recht überzeugend aus, auf Youtube haben wir ein kurzes, veranschaulichendes Video gefunden. Hier entlang zum Bewegtbild des Foldimate bei der Arbeit:

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01/2019 Ist dieses Patent die erste Porzellan-Schampus-Flasche der Welt?

Mit seiner Champagner-Flasche aus Porzellan will Rigo Geithe Pionier sein. Die Sechs-Liter-Riesen-Flasche ist in einer limitierten Sonderedition erschienen und wurde mit Stilmitteln des amerikanischen Pop-Art-Künstlers James Rizzi verziert.

Schampus gilt auch heute noch als das festlichste aller Getränke. Der Schaumwein wird nach klaren Regularien im französischen Weinbaugebiet der ‚Champagne‘ gelesen und weltweit ausgebaut. Die Flasche wird durch ein internationales Patent geschützt und sei einer Pressemitteilung zufolge als Weltneuheit zu werten. Zudem gilt das Behältnis als das erste Porzellangefäß seiner Art, das mit feinem Champagner befüllt werde.

Bei der Luxus-Produkt verschmilzt weißes Porzellan und 24 Karat Gold, was die Flasche neben der Einzigartigkeit zu einem echten Luxus-Artikel macht. Abgefüllt wird bei der ‚Pilot-Flasche‘ Champagner aus dem Hause ‚Edouard Brun‘ so die Pressemitteilung weiter. Die Erbengemeinschaft des schon im Jahre 2011 verstorbenen Künstlers James Rizzi stimmte der Nutzung dessen Kunst für die Kreation der Flasche zu. Die 6-Liter-Flasche aus Quartal vier 2018 ist die erste Edition und ist limitiert und kostet Interessenten um 8000 Euro kosten. Für Mitte 2020 ist die Edition einer kleineren Porzellanflasche mit dem Hohlmaß von 0,75-Liter geplant.

Warum wir über diesen Luxus-Artikel im Rahmen dieser Publikation berichten? Nun, das ist kein neues Faible für extremsten Luxus. Vielmehr passt die Idee eines innovativen, publikumswirksamen Luxus-Segments ganz grundsätzlich in diverse Portfolios da draußen. Lassen Sie sich ggf. davon inspirieren. Aus diesem Grund passt unsere Meldung ’01/2019′ in das Raketenstart-Leitbild ’77 Innovationen, die es schaffen können …‘.

77/2018 Neue Smartphone-Schiene für dynamische Profi-Aufnahmen

Ein neuer Schiebe-Regler für Smartphones ermöglicht nun auch im Amateur-Bereich schnell und einfach Profi-Aufnahmen. Man arretiert das Mobil-Telefon auf die ‚InMotion‘-Schiene und hat so die Chance auch alleine dynamische Videos zu inszenieren.

Smartphones werden ständig besser. Was heute ein einfaches Mobil-Telefon kann, entspricht der Maximal-Leistung von ZDF-Studio-Kameras von vor 25 Jahren. Parallel steigen auch die Anforderungen der Nutzer und es entstehen immer neue Apps und physische Gadgets, die das Filmen stetig professionalisieren. Das Gadget InMotion-Slider gehört definitiv dazu. Dabei handelt es sich um eine Schiene bzw. eine Schiebe-Vorrichtung, die darauf befestigte Mobiltelefone zielorientiert führt und so dynamische Aufnahmen ermöglicht.

Der vollautomatische, digitale Schieberegler für Smartphones ebenso wie für leichte, Kameras wirkt kompakt, leicht und eignet sich entsprechend für mobile Film-Freunde, die Wert auf professionelle Anmutung legen. Bis zu gut 75 Zentimeter kann der InMotion-Slider groß sein. Im Lieferumfang, so der Hersteller, sei ein Schwenkmechanismus enthalten, der ein Sichtfeld von 36 Grad bietet. Dieses könne gar ohne Nutzung des Schiebers verwendet werden. Nutzer montieren den Schieber auf ein kleines Stativ, das wohl nicht im Lieferumfang enthalten ist. Die Konstruktion kann über die originäre Funktion hinaus als Schnell-Ladeport verwendet werden. Sieht wie eine ziemlich coole Sache aus zum Jahresende. Dies ist übrigens unser letzter Artikel 2018. Viel Spaß auch nächstes Jahr mit uns! 🙂 Zunächst aber gerne auch mit dem Kurzvideo zum Gadget (englisch):

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76/2018 Neue VR-Erfahrung mit innovativen Haptik-Anzügen

In einem Videospiel jede Berührung zu spüren sollte noch in ferner Zukunft liegen, doch mit der neuen Druckluft-Technik einiger Schweizer Forscher geht es wohl schon einen gehörigen Schritt in diese Richtung ‚Reality-gaming‘.

Landläufige Produkte, die das Ziel haben Berührungen im Spiel-Modus auf den realen, menschlichen Spieler zu übertragen bzw. entsprechendes zu simulieren, arbeiten mit sogenannten ‚Rumble-Motoren‘. Allerdings sind die Haptik-Anzüge und zugehörigen Handschuhe mit dieser Technik in der Regel ziemlich sperrig. Forscher der Technischen Hochschule Lausanne haben schon vor einigen Monaten auf dem Frühlingstreffen der ‚Materials Research Society‘ in Arizona ein hauchdünnes, formbares Material vorgestellt, das gewissermaßen haptisches Feedback per Luftdruck an die Haut derart verkabelter Spieler übermittelt. Mit dieser neuen Technologie könnte eine neue Form ‚realer Computer-Spiele‘ entstehen.

Die Innovation der Schweizer bekam den Namen ‚Soft Pneumatic Actuator‘ bzw. kurz SPA. Übersetzt heißt das ganze so viel wie ‚weiches Druckluft Antriebselement‘. Das SPA besteht aus einem Gitter aus kleinen Luftblasen, die zwischen zwei dünnen Lagen ‚Silikon-Haut‘ liegen. Durch entsprechende Software-Signale wird die Menge an komprimierter Luft innerhalb der Blasen geregelt. Durch diese Erfindung könnte die Erfahrung virtueller Realität einen gewaltigen Schritt nach vorne machen. Mit der neuen Haptik-Haut wird schon bald eine neue Art filigraner Haptik-Anzüge Realität werden. Interessiert? Okay, Bewegtbild:

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75/2018 Vogelscheuche war gestern: Scheuche Segula ist ein Flugdrache

Den beweglichen, im Wind kreisenden Flugdrachen ‚Segula‘ könnte man auch als Vogelscheuche 2.0 bezeichnen. Auf ganze 500 Quadratmeter Abschreck-Reichweite wird die Wirkung der dynamischen Flieg-Scheuche vom Hersteller postuliert.

Statische Vogelscheuchen prägten früher das Bild in Getreide- und Maisfeldern dieser Welt. Teils wurden die fixiert aufgestellten Gestalten aber über die Jahre von den abzuschreckenden Vögeln und Wildtieren durchschaut. Die erwünschte Wirkung blieb zunehmend aus. Heute können sich Landwirte dynamischer ‚Scheuchen‘ bedienen ohne dabei die viel beschworene Digitalisierung zu bemühen. Die Devise: Vögel und Wildtiere auf natürliche Weise vertreiben – unter Zuhilfenahme eines überdimensionalen Stativs, eines Flugdrachens in Raubvogel-Gestalt namens ‚Segula‘ und ggf. ein bisschen Wind.

Montiert wird die dynamische Scheuche ‚Segula‘ auf einer langen Teleskop-Rute. Selbst bei schwächsten Winden wird der Flugdrache in Raubvogel-Gestalt eine durch die Luft kreisende Scheuche. Das Gerät muss nie neu ausgerichtet werden ist immer flugbereit und ängstigt Getier vom Großwild bis zum Hasen auf Feldern. Die Vorrichtung wecke das natürliche Fluchtverhalten bei Wahrnehmung von Raubvögel. Zur Arretierung treibt der Nutzer die Halterung am Fuß des Teleskop-Arms in den Boden. Die Montage sei nahezu in jedem Untergrund möglich. Einsatzgebiete sind Hersteller-Angaben zufolge vornehmlich Gemüse-, Jungmais-, und Sonnenblumen-Felder über Anwendungen im Weinbau bis hin zur Geflügel- und Fisch-Zucht. Kreativere Einsätze – Vorsicht in Einflugschneisen – gibt es ganz nach Ideenreichtum der Nutzer, hier zum Beispiel auf einem Hausdach:

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74/2018 Kompostierbare Wasserfilter entfernen Mikroplastik aus Wasser

Die Innovation dreier junger Tüftler aus Baden-Württemberg soll für deutlich saubereres Leitungswasser sorgen. Die Idee von Benjamin & Tobias Müller sowie Patrick Leichtenstern ist aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt und reinige Wasser von Schadstoffen und Mikroplastik, so eine Pressemitteilung.

Drei jungen Tüftlern aus Deißlingen ist der allenthalben um sich greifende Plastikmüll in den Gewässern unseres Planeten schon lange Ein Dorn im Auge. Entsprechend fokussieren die Erfinder Ihren Innovations-Geist schon lange auf effiziente Wasserfilter, die Schadstoffe aus dem Leitungswasser filtern. Mit ihrer neuesten Erfindung wollen die drei Kreativen nun sogar Mikroplastik aus dem von ihren Filtern gereinigten Wasser entfernen. Der neue Filter besteht aus dem kompostierbarem Kunststoff namens Lignin. Das Bio.Polymer, das auch als ‚Flüssigholz‘ bezeichnet wird kann wie sein synthetisches Pendant in herkömmlichen Kunststoff-Verarbeitungsformen genutzt werden. Spritzguss sind hier ebenso wie Extrusion, Pressverfahren oder Tiefziehen problemlos möglich. Entwickelt haben die drei jungen Männer den neuen Filter unter Beihilfe des Fraunhofer Instituts, einer Werkstatt und Biopro, einem Biotechnologie-Unternehmen aus Stuttgart.

Durch die ökologische Unbedenklichkeit des Lignins und damit die Kompostierbarkeit der Filter, können die Verbrauchsmaterialien nach ‚getaner Filter-Arbeit‘ theoretisch einfach entsorgt werden. Allerdings befänden sich nach Filterung ja die Schadstoffe im kompostierbaren Filter, was die Entsorgung dann doch nicht ganz so bedenkenlos mache. DAs Ziel ‚unbedenkliches Trinkwasser aus der Leitung‘ ist wohl erreicht.

73/2018 Macht der Multi-Joystick Move-Master bald Tastaturen Konkurrenz?

Eine neue Art Computer-Steuerung könnte vor allem in der Gaming-Szene verstärkt Fuß fassen. Aber kann der Move-Master von Tüftlern aus Bayern auch dem klassischen Joystick oder anderen Eingabe-Geräten, ggf. sogar der Tastatur, Konkurrenz machen?

Der Joystick ist so alt wie die ersten Personal-Computer. Vor allem in der Gaming-Szene war und ist das kleine Gerät kaum wegzudenken, stellte es doch seit Anbeginn des Zeitalters die perfekte Schnittstelle Mensch-Computer dar. Aber die Zeiten ändern sich und die Anforderungen an Software wie Hardware werden filigraner. Entsprechend den eigenen Ideen und Anforderungen an ein perfektes Steuerungs-Tool entwickelte Thomas Bredinin aus dem Landkreis Deggendorf/Bayern einen eigenen, multidimensionalen, neuen Joystick.

Der Move-Master besteht aus einem breiten Griff für die Nutzhand, einer einfachen Auflagefläche und zehn speziell angeordneten Tasten. Vom klassischen Joystick unterscheidet den Move-Master sein futuristischer Look wie aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs. Das Gerät ist gewissermaßen einer menschlichen Hand nachempfunden. Man agiert und reagiert nicht wie mit einem Steuerknüppel, sondern eher einem Griffstück. Vorne sind acht Tasten angebracht, seitlich auf Höhe der Finger zwei weitere. So kann die Steuerung geschmeidig aus dem Handgelenk kommen. Die Tasten des Move-Masters sind frei konfigurierbar, also auf den Nutzer nach Vorlieben anzupassen. Gerade beim Spielen sind es die kurzen Hebelwege, die schnelle Reaktionen ermöglichten, so eine Pressemitteilung.

Gemeinsam mit seinem Mit-Entwickler und Freund Johann Meindorfer möchte Thomas Bredinin das junge Unternehmen langsam und organisch vergrößern. Derzeit arbeiten die Deggendorfer mit 3D-Druckern und verfügen über ein Warteliste. Ziemlich stolz sind die beiden Tüftler übrigens auf die Option Menschen mit Behinderung viel filigranere Optionen der Steuerung zukommen zu lassen. Wir senden Grüße aus Bayern nach Bayern und wünschen viel Erfolg. Hier die Website und hier ein erster, visueller Einblick:

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72/2018 Kluge Solaranlage richtet sich präzise nach Sonne aus

Eine dreizehn-jaehrige, junge Dame soll eine Solaranlage entworfen haben, die laut einer Pressemitteilunbg ‚Tag-und-Nacht‘ Sonnenenergie speichere. Die Teenagerin erreichte mit Ihrer Idee Platz eins bei dem Wettbewerb ‚Broadcom Masters‘ einem kalifornischen Bewerb für Mittelschüler.

Pubertierende Mädels, die gerade zum sogenannten Teenager avancieren, haben oft anderes im Kopf als revolutionäre, technische Erfindungen. Nicht so Georgia Hutchinson aus dem amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Sie innovierte einen ‚Solartracker‘, der jederzeit die Lage der Sonne analysiert. Entsprechend des jeweiligen Einfallswinkels der Sonne kippt die Solarpanels jeweils in die opportune Richtung.

Soweit so gut, solche Ideen gab es schon vor Jahren. Das Gerät der jungen Tüftlerin allerdings sei demgegenüber ein datengesteuerter, Solartracker mit zwei Achsen. Das Gerät nutze für seine Ausrichtung zusätzlich ‚öffentlich zugängliche Daten‘ einer nationalen Behörde für Wetter- und Meereskunde. So kann der neuartige Tracker den Stand der Sonne nahezu perfekt detektieren / interpretieren und so die Solarkollektoren noch effizienter machen. Auf diese Weise kommen keine teuren Sensoren zum Einsatz und ist somit ökonomischer. Die Erfindung der jungen Lady aus Woodside/Kalifornien sei gerade auf dem Weg zum Patent.

71/2018 Kann die Erfindung ‚Skywater‘ alle Wasserprobleme der Welt lösen?!

Wasserknappheit könnte zu einem der größten Probleme der Menschheit avancieren. Jetzt hat ein Kalifornier ein System entwickelt, das Wasser sage und schreibe ‚überall‘ einfach aus der Luft filtern kann.

Wasserknappheit?`Ohne mich! Das sagte sich der US-amerikanische Architekt David Hertz und entwickelte seine Vision zu Ende. Heraus kam mit ‚Skywater‘ ein System, das Wasser schlicht aus der Luft ziehen kann, wo immer es benötigt wird. Möglich wird dies durch große Metallkästen der gleichnamigen Firma Skywater, die Luft filtern und in der Folge mittels Kondensation Wasser gewinnen. In unserer Atmosphäre sei mehr Wasser enthalten, als in allen Flüssen der Erde zusammen, so der Innovator in einer Pressemitteilung. Pflanzen, vor allem die in den Wüsten dieses Planeten, nutzten das Prinzip Wasser aus der Luft zu filtern bereits.

Hertz suchte lange nach einer Methode, Wasserverbrauch umweltfreundlicher zu gestalten. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Erfinder Richard Gorden die ‚Skywater-Box‘ in ausrangierten Schiffscontainern. Das Kondensierungs-Prinzip kondensiert warme Luft, sobald sie auf eine kalte Oberfläche trifft, und macht sie so zu Wasser. Skywater perfektionierte diese Idee, erhitzt Luft durch Solarenergie oder Bioabfälle um so ein tropisches Klima zu erzeugen. Die Skywater-Kästen generieren auf diese Weise pro Tag bis zu 600 Liter sauberes Wasser.

Skywater – Gewinner des Water Abundance XPizes

David Hertz hat dieses System mit seiner Frau gemeinsam weiterentwickelt und nun sogar den ‚Water Abundance XPrize‚ gewonnen. Der Preis ist mit 1,5 Millionen Dollar dotiert und impliziert drei Bedingungen: a) es müssen binnen 24 Stunden mindestens eine Menge von 2000 Litern Wasser gewonnen werden. Dafür müssen b) 100 Prozent erneuerbare Energien genutzt werden. Und der Preis darf c) höchstens zwei Cent pro Liter betragen. Von 97 Teams aus 27 Ländern schaffte dies nur Hertz. Ziel des Visionärs ist es nun, diese Technik weltweit einzusetzen, in Wüstenregionen ebenso wie in Katastrophengebieten. Das Wasser wird nach der Kondensierung gefiltert und mit Ozon behandelt, was es sauber und haltbar macht. Ein positiver Nebeneffekt dieser Wassergewinnung ist die Bindung von Co2. Das Kohlendioxid wird getrennt und kann anschließend als Dünger verwendet werden.

Skywater: schon zigfach erfolgreich im Einsatz

Das Ehepaar Hertz nutzt das System bereits seit einigen Jahren in ihrem Zuhause in Venice / Kalifornien selbst. Hier versorgt die Box ihr Architekturbüro, umliegende Gärten und sogar Obdachlose in der Gegend ausreichend mit Frischwasser. Auch das amerikanische Militär, eine Schule und ein ganzes Dorf in Indien haben ‚Skywater‘ bereits erfolgreich getestet. Zugegben: die Innovation ist nun schon ein paar Semester alt. Begeistert uns aber immer wieder

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