Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Autor: raketenstart (Seite 86 von 90)

44/2015 Intelligenter Akku soll global satt Strom sparen

Ein Finne stellte jüngst einen intelligenten, sich selbst an- und abschaltenden Akku vor. Asmo Saloranta begegnet damit einem weltweiten, ökologischen Problem: nämlich dem, dass sich Akkus, wenn sie gerade nicht mehr laden oder gar dauerhaft in der Steckdose verweilen, massiv Strom vergeuden.

Aus der Not geboren sei seine Innovation, so der Finne Asmo Saloranta, der an das abgebrannte Haus seiner Schwiegereltern zurück denkt. Aufgrund eines Kurzschlusses war damals ein Feuer ausgebrochen, verursacht vom Ladegerät eines Mobiltelefons. Die Idee zum „Asmo Charger“ war geboren, dem laut Pressemitteilung weltweit ersten, voll automatische Ladegerät, das im Standby keine Energie braucht. Darüber hinaus bzw. wohl gerade deshalb sei das Gerät feuersicher. Nutzer des in Kürze weltweit in Vertrieb gehenden Geräts können sich sicher sein, so die Macher: den Asmo Charger kann man in der Steckdose lassen. Er verbraucht keine unnötige Energie bei Nicht-Nutzung oder 100-Prozent Ladezustand angeschlossener Geräte. Die Projekt-Idee wurde über Crowd Funding platziert und war binnen weniger Stunden finanziert. Über die ggf. Hersteller übergreifenden Einsatzmöglichkeiten können wir an dieser Stelle nichts sagen.

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Wer sich für einen deutschen Vertrieb interessiert, kann sich auf der Website näher kundig machen: Asmo Charger.

43/2015 Intelligente Prothesen, die Gefühl zurück geben

In Wien wurde diese Woche eine Beinprothese vorgestellt, die alles bisherige dieser Art in den Schatten zu stellen scheint. Deren Träger erhalten über Sensoren an der Prothese, die mit Nervenbahnen gekoppelt werden, Gefühl für die Bodenverhältnisse und sogar Temperatur zurück.

Manchmal stolpert man über Innovationen, die glücklich machen. Der Verlust von Armen oder Beinen gehört wohl zu den schlimmsten Entbehrungen von Menschen. Insofern sind Lösungen in diesem Bereich, welche die Situation für Betroffene verbessern nicht nur sozial sondern einfach wie ein wundervoller Dienst an der Gesellschaft. So wurde jetzt in Wien der Prototyp einer Beinprothese vorgestellt, der seinem Träger das Gefühl in den Füßen zurückgibt und so eine neue Qualität der fast normalen Fortbewegung im Alltag ermöglicht. Über die per Sensoren getriggerten Nervenbahnen kommt ein Impuls direkt ins Gehirn. Der Nutzer solcher „intelligenter“ Prothesen muss nun einfach lernen die ankommenden Signale richtig zu interpretieren. Aufgrund der enormen Anpassungsfähigkeit des menschlichen Organismus ein ganz natürlicher Vorgang. So können mit ein wenig Übung Boden-Beschaffenheit und sogar Temperatur-Veränderungen gefühlt werden.

Maßgeblich beteiligt sind die Initiatoren Hubert Egger mit seinem studentischen Team der FH Oberösterreich. Eggert konstatiert in einem Interview, dass es eigentlich ganz einfach sei. Seine Apparatur liefert über einfache Drucksensoren Informationen an Nerven. Das Gehirn muss dann nur noch lernen und das sei eine Sache der Übung. Bis Marktreife seien noch jede Menge Tests und Entwicklungen notwendig, aber die Vision ist freilich eine Gigantische. Durchschnittlich sprechen wir nachdem ein Produkt entwickelt ist noch einmal von weiteren vier bis fünf Jahren bis Medizin-Behörden ihr okay geben. Die Angaben gelten hier derzeit für das Ursprungsland der smarten Prothese, Österreich. Unsere Quelle ist die österreichische Boulevard-Zeitung Krone.

42/2015 Interaktive Flasche überwacht Trinkgewohnheiten

HidrateMe heißt eine innovative Trinkflasche, die gerade über Crowdfunding finanziert werden soll. Die Smartphone gesteuerte Flasche erinnert ihre „Halter“ per Aufglimmen daran, regelmäßig Flüssigkeit aufzunehmen. Stand 8. Juni 2015 sind mit rund 2.500 Unterstützern statt der gewünschten 35.000 bereits 193.500 Dollar eingegangen.

Trinken ist eine der wichtigsten Tätigkeiten von Lebewesen. Die wenigsten Organismen können biologisch überleben, wenn sie sich nicht regelmäßig und häufig mit Flüssigkeit versorgen. Auch wenn sich die meisten Menschen dieser Banalität bewusst sind. Viele vergessen schlicht und ergreifend, dass Trinken neben frischer Luft und Bewegung die beste Gesundheitsvorsorge ist. Diesem „globalen Engpass“ der Trink-Vergessenheit nahm sich jetzt ein Erfinderteam an und entwickelte eine über Smartphone zu steuernde Trinkflasche. Der multifunktionale Behälter überwache gewissermaßen das Trinkverhalten von Nutzern. Erinnert wird an das lebensnotwendige Ritual per glimmendem Lichtsignal.

Die neue Trinkflasche HidrateMe misst konsequent den täglichen Wasserkonsum und gleicht diese Daten über eine App ab. Ermittelt werden der Standort des Nutzers, Temperatur und Luftfeuchtigkeit und eine anzusetzende Trinkmenge. Die Macher sprechen von Preisen zwischen 39 und 45 US-Dollar pro Flasche. Interessierte können sich in der Launch- bzw. Finanzierungs-Phase über smarte Bundles und Early-Bird-Verhalten Schnäppchen sichern. Wer da jetzt Blut, äh Wasser geleckt hat: hier ein einführendes Video zu HidrateMe:

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41/2015 Haussockel schützen mit pfiffigem Patent

Unter dem Markennamen „Sockelfuchs“ stellte der Thüringer Lothar Rieke schon vor einigen Monaten sein System innovativer Haus-Sockel vor. Das multifunktionale System sorgt an der empfindlichsten Stelle von Gebäuden für Schutz – dem Sockel.

In Genf auf der Erfindermesse 2014 bekam die Erfindung eines neuartigen Sockel-Systems für Gebäude erstmals Lorbeeren. Dennoch wartet der Kreative Lothar Rieke aus Thüringen für seinen „Sockelfuchs“ noch immer auf ein ansprechendes Angebot. Natürlich geht es darum, sein interessantes Produkt in die Breite eines theoretisch gigantischen Marktes zu treiben. Klar ist, dass man Stand Juni 2015 mitnichten von einem Raketenstart im Sinne unseres Magazins sprechen kann. Allerdings bescheinigen wir Rieke ganz subjektiv erstens eine starke Idee und zweitens großes Potenzial sein „Baby“ Sockelfuchs auf die große Bühne der Bauwirtschaft zu bekommen.

Der Hebel liegt freilich wie immer a) im startegischen Marketing und b) bei den Zielgruppen-Besitzern. Also sogenannten „Influencern“, die die Tragweite von Riekes Innovation sehen und darüber hinaus bereit sind die richtigen Botschaften an potenzielle Macher zu senden. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg und zeigen Interessierten hier schon mal die Website. Dort verweisen wir auf das auf Startseite befindliche kurze Video zur Erläuterung. Hier entlang zum Sockelfuchs.

40/2015 Neues Maulwurf-Abwehr-Gerät entwickelt

Ein neues Werkzeug sich Maulwürfe vom Leib zu halten, haben jetzt zwei Schüler aus dem Landkreis Kassel entwickelt. Das Gerät arbeitet mit unterschiedlichen akkustischen und Vibrations-Signalen, die die emsigen Hügel-Aufschütter zu hassen scheinen. Das Alleinstellungsmerkmal gegenüber herkömmlichen Geräten sind die per Zufallsgenerator variierten Frequenzen, die Gewöhnung und „Mir-egal-Effekte“ bei den Tiere vermeiden sollen.

In der Familie von Felix Nolte gebe es einen Onkel, der sich nachhaltig von Maulwürfen bzw. deren Hügeln gestört fühlte. So die Story eines der Maulwurfs-Abwehr-Erfinder, die einer Pressemitteilung zu entnehmen ist. Drei Jahre hat Nolte mit einem Kumpel geforscht um Maulwürfen das beste Argument entgegen zu setzen, sich nicht anzusiedeln. Der Onkel habe bereits viele Geräte getestet, die Maulwürfe abschrecken sollten. Nachhaltigen Erfolg hatten die Apparaturen aber nicht, so der 14-jährige Schüler. Mit Kumpel Conrad Ullrich entwickelte der junge Tüftler daher eine neue Option. Die beiden stellten fest, dass es der Gewöhnungseffekt der Maulwürfe war, der die handelsüblichen und nur einen Ton aussendenden Geräte disqualifizierte. Also wurde ein Zufallsgenerator zugeschaltet, der häufig Frequenz und Dauer der Töne wechselte. Zusätzlich zu den Tönen wurden auch Vibrationseffekte erzeugt. Dies vor allem, da Maulwürfe gar nicht so gut hören.

Ein Feldtest im von Maulwurfshügeln durchsetzten Freibad von Harleshausen bzw. einer Bogensportanlage in Vellmar hatten die Schüler erste, pragmatische Erfolge mit Ihrer Maulwurfscheuche. Erst nachdem die Geräte wieder abgeschaltet wurden, kamen die buddelnden Untermieter wieder und warfen neue Hügel auf. Die Maulwurfscheuchen sind derzeit akkugetrieben und wirkten in einem Radius von rund 15 Metern. Wer sich das nochmal in Bild und Text anschauen, hier unsere Quelle, der Hessische/Niedersächsischen Allgemeinen HNA.

39/2015 Neue App-Fahrrad – vernetztes Bike-Sharing möglich?!

Die dezentrale Organisation von Stadtmobilität könnte bald über eine zukunftsträchtige App verbessert werden. Fahrräder, die als intelligente Fortbewegungsmittel voller Technik und Kommunikationsmittel im Park-and-Ride-Stil Trips von A nach B vereinfachen: ein System, app-gesteuert und per Smartphone nutzbar.

Stellen Sie sich den Prototyp eines „Connected Bikes“ vor. Schwarzer Rahmen, breite Reifen und ein geschwungen geformter Lenker. Das Chassis aber ist nicht nur adrett, sondern in der Lage mit seinem Fahrer oder seiner Fahrerin zu kommunizieren. Das Ding gibt es wirklich und es wurde in konzertierter Aktion entwickelt von der Mountainbike-Schmiede Canyon und der Deutschen Telekom. Die integrierte Kommunikationseinheit im Prototyp des Connected Bike ist das Herzstück. Sie besteht aus einer SIM-Karte und einem GPS-Sender. Der GPS-Sender hilft, gestohlene Räder wiederzufinden. Der Notruf-Service greift zum Beispiel bei Stürzen: das System kann dann je nach Einstellung einen Notruf aussenden inklusive aller GPS-Daten für Polizei und Rettungskräfte. Aber die Pläne rund um smarte Fahrräder könnte man weiter spinnen …

Der „Intellekt“ der neuen Drahtesel-Generation könnte in Zukunft vor allem für eine gemeinschaftliche Nutzung im Rahmen von Leih-Dynamiken genutzt werden, so eine Presseinformation. Analog Carsharing könnte eine App verfügbare Räder in der Nähe anzeigen. Über GPS-Daten haben die Anbieter stets den Überblick über die fahrbaren Untersätze und Sensoren melden zuverlässig Defekte. Eine derartig flexible und moderne Mobilität wird durch die Allverfügbarkeit von Smartphones überhaupt erst möglich. Weitere Informationen bei einer unserer Quellen, der Welt.

CrowdPatent beendet Finanzierungs-Runde erfolgreich

Das Konzept namens CrowdPatent gilt als erste Crowdfunding-Plattform für Erfindungen undderen zugehörige Vermarktung. Zusammengeführt werden hier Erfinder, Investoren und ggf. die Industrie. Die Idee der Firma Crowd IP GmbH aus Pullach bei München hat jüngst eine attraktive Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

CrowdPatent – das Konzept liegt so nahe, dass anscheinend noch niemand darauf gekommen ist. Der Marken-Kern: auf der gleichnamigen Plattform geht es darum, Erfinder und Investoren zusammenzuführen um innovative Projekte zu ermöglichen. Dazu sammelt das Unternehmen über crowdpatent.com finanziellen Mittel, um den Patentschutz für vielversprechende Innovationen über möglichst viele Ländergrenzen hinweg zu sichern. Die Erfinder profitieren gleich doppelt. Es werden Kosten vermieden, das Risiko deutlich geschmälert und gleichzeitig dient die Plattform als PR-Instrument, um ggf. in der Industrie Fürsprecher gewinnen. Die Geldgeber werden in der Folge direkt an den Erlösen aus einer möglichen Vermarktung beteiligt.

Mitte Mai 2015 wurde nun die Seed-Finanzierung abgeschlossen. „Erwirtschaftet“ wurde dabei eine mittlere, sechsstellige Summe. Zudem konnten diverse Business Angels für ein erstes, prestigeträchtiges Projekt gewonnen werden. Es geht um ein biometrisches Verfahren zum Schutz persönlicher Daten. CrowdPatent sei global das erste Unternehmen, das die beiden zukunftsträchtigen Märkte „Crowdfunding“ und „Patente“ in einem nachhaltigen Konzept kombiniere, so eine Pressemitteilung. Weitere Informationen bei dem in mehreren Hinsichten innovativen Startup crowdpatent.com.

38/2015 Camper-Innovation. Der portable Arbeits-/ und Freizeit-Koffer

Mit seinem portablen Arbeits- und gleichzeitig Freizeit-Koffer hat der Rothenburger Erfinder Ralf Scherer jetzt einen Preis gewonnen. Die Innovation setzte sich bei der Messe Genève Inventions bei einem internationalen Preisgericht durch und erwarb neben einer Silbermedaille ein zugehöriges „Diplom“.

Auf möglichst kleinem Raum möglichst viel unterzubringen. Diese Maxime der meisten Camping-Urlauber veranlasste den Rothenburger Erfinder Ralf Scherer zu seiner smarten Innovation, dem portablen Arbeits- und Freizeitkoffer. Das erste Modell liegt derzeit als Prototyp in Multiplex vor uns sucht den Markt.

Der praktische, tragbare Outdoor-Ordner hat zwei aufklappbare Türen wie ein kleiner Schrank. Innen werden dann kleine Schublade und Regale sichtbar, die als Stauraum dienen sollen. Eine Platte, die sich wie ein Schreibtisch nutzen lässt, hängt zwischen den Klapptüren und gibt der Konstruktion – einmal aufgestellt – Haltgestattet sind. Gehalten werden die beiden Flügel durch die im Koffer-Innenraum nach vorne abklappbare Arbeitsplatte. Sehr flexibel mutet die gut durchdachte Kiste an. Während Spannstangen das verstaute Material sichern, können variable Schubladen- und Regalsysteme nach Gutdünken des Nutzers flexibel angepasst werden. Neben der klassischen Verwendung als pragmatisches Camping-Accessoire kann der Multifunktions-Koffer auch als portable Büro-Erweiterung genutzt werden. Verfügbar ist analog eine Schreibplatte, ggf. Tablet-PV / Laptop und Telefon. Und freilich kleinere Utensilien wir Büromaterial. Darüber hinaus betont der Erfinder die mannigfaltigen Verwendungs-Optionen von der Kosmetikerin bis zum Rettungs-Assistenten. Kurz, jeder der Bedarf an smartem Speicherplatz für unterwegs hat, ist bei Ralf Scherer und seiner Erfindung bestens aufgehoben.

37/2015 Innovation: Beton, der sich selbst repariert

Bio-Beton, der seine Risse und Klüfte selbst heilen kann? Durch den findigen Niederländer Hendrik Marius Jonkers könnte diese zunächst grotesk anmutende Idee bald Realität werden. Die „Wunden im Stein“ reparieren Bakterien, die bis zu 200 Jahre im Beton eingeschlossen überleben können um dann als Kalkstein produzierende Lebewesen „heilend“ tätig zu werden.

Der Mikrobiologe Hendrik Marius Jonkers bzw. dessen interdisziplinäre Forschung steht ab sofort für selbst heilenden Beton. Gemäß einer Presseinformation bei Analytik News könnte ein Beton, der in der Lage ist sich bei Rissen „selbst zu heilen“ bald Realität werden. Jonkers Bio-Beton arbeitet mit im Material befindlichen Bakterien, die bei auftretenden Schäden wie von Geisterhand erwachten. Durch eigene Stoffwechsel-Produkte produzieren diese Kalkstein. in der Folge schließen sich Risse und Klüfte wie von Geisterhand gewissermaßen in einem Selbstheilungsprozess.

Beton ist das mit Abstand am meisten verbaute Material. Durch Jonkers Erfindung könnten die Kosten für die Betonherstellung und Instandhaltung verringert werden. Und darüber hinaus könnten die durch Schäden entstehenden CO2-Emmissionen eingedämmt werden. “ … der bakterienhaltige Bio-Beton verlängert die Lebensdauer von Brücken, Straßen und anderen Bauwerken und eröffnet damit völlig neue Perspektiven für die Betonproduktion“, so wird EPA-Präsident Benoît Battistelli bei der Bekanntgabe der Finalisten des europäischen Erfinderpreises zitiert. Hendrik Marius Jonkers ist mit seinem phänomenalen Bio-Beton einer von drei Finalisten für den am 11. Juni in Paris verliehenen Preis.

36/2015 Neuheit: Kostenlose Online-Uni für Flüchtlinge

Eine kostenlose Ausbildungsstätte, gar Online-Universität verspricht der Berliner Student Markus Kressler gegründet zu haben. Bei der Wings University können sich Flüchtlinge bzw. grundsätzlich alle in Not geratenen Menschen weiterbilden bzw. beruflich ausbilden lassen.

Wir sind über die Netzpiloten aufmerksam geworden auf ein tolles Projekt eines Studenten. Markus Kressler hat die Wings Universität ins Leben gerufen und nimmt sich damit einem etwas anderen Bildungsauftrag an. Er will insbesondere Flüchtlingen und Menschen ohne Papiere eine kostenlose Plattform schaffen, die jede aus- und weiterbildet. Oder die Möglichkeit unterbreitet eigenes Fachwissen oder Rumpf-Ausbildungen zu vertiefen bzw. abzuschließen. Damit begegnet Kressler einem grundsätzlichen Problem dieser Menschen – der Kraft bzw. dem Hebel „Bildung“. Wer nichts kann, der kann auch nichts bewegen, so die Logik. Die zutiefst menschliche Motivation hier anzusetzen macht die Wings Uni zu einem sozialen Projekt der besonderen Art.

Die zu erzielenden Abschlüsse sollen international anerkannt sein bzw. da will man natürlich hin. Zugang zur Bildung ist durch die Initiative also nicht von Zeugnissen als Nadelöhr und Zugangsvoraussetzungen abhängig, sondern der schlichten Qualifikation. Langfristig gehe es Kressler, so im Interview konstatiert, darum eine grundsätzlich alternative Bildungsinstitution aufzubauen. Wer sich das mal anschauen will: hier geht es lang zum derzeitigen Stand der Wings Universität.

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