Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Autor: raketenstart (Seite 68 von 90)

63/2017 Mit Furryfit überwachen Sie Fitness & Gesundheit Ihres Hundes

Fitness Gadgets für den Menschen sind bereits weit verbreitet. Zunehmend gibt es nun auch Lösungen für Vierbeiner und andere tierische Freunde. ‚Furryfit‘ heißt das neue Gadget aus dem Hause myWoffi. Es soll neben der Messung von Aktivität und Kalorienverbrauch auch Verhaltensauffälligkeiten erkennen können.

Fast 50 Prozent aller Hunde in Deutschland sind übergewichtig. Wie beim Menschen ist das häufig einem ‚Zu wenig‘ an Bewegung und einem ‚Zuviel‘ an Futter geschuldet. Die Gründer-Brüder Jona Timm und Mich David wollten hier konstruktiv helfen und entwickelten kurzerhand einen Fitness Tracker für Hunde. In Form einer Hundetatze wird das Gadget am Halsband des Hundes befestigt und zeichnet ab dem Moment alle Bewegungen des Tieres auf. Wird der Tracker dann mit dem Smartphone verbunden, sendet Furryfit die Daten über Kalorienverbrauch oder Ruhe- und Bewegungsphasen an ein digitales Endgerät. Hier werden auch nach Eingabe von Gewicht, Größe und Rasse eines Tieres individuelle Ziele sowie der aktuelle Fitness-Stand berechnet.

Das Produkt stammt aus dem Hause myWoofi, das sich professionell mit ‚vernetztem‘ und  hochwertigem Hunde-Zubehör beschäftigt. Furryfit ist gemäß einer Presseinformation ‚100 Prozent made in Germany‘. Zunächst hier der Link zum Anbieter bzw. dem Produkt Furryfit. Und hier entlang für das Video über die tierische Elektronik:

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62/2017 Smartphone-App Plantix erkennt und diagnostiziert kranke Pflanzen

Eine App, die allen Pflanzenfreunden helfen kann wurde jetzt mit ‚Plantix‘ vorgestellt. Mit der innovativen App können Krankheiten von Pflanzen nur durch das Hochladen von Fotos des grünen Patienten erkannt werden. Entsprechend werden auch Lösungsvorschläge unterbreitet.

Das Start-up ‚Peat‘ ist mit seiner App Plantix der diesjährige Gewinner des CeBIT Innovation Awards. Entwickelt wurde eine umfangreiche Software, die optische Muster von Pflanzenkrankheiten entschlüsselt. Bislang kann die App rund 60 Krankheiten bzw. Schäden erkennen. Laut einer Pressemitteilung lernt die Applikation aber mit neu eingesendeten Bildern immer weiter dazu. Die hoch geladenen Fotos werden von Experten gesichtet und nur relevantes Material gelangt in die Datenbank.

Gedacht war die App zunächst für landwirtschaftliche Betriebe in Entwicklungsländern, Es sollten je rechtzeitig Nährstoff-Mängel oder Krankheits-Befall diagnostiziert werden. Mit der Vermarktung der App freuen sich nun zunehmend Hobbygärtner an der Entwicklung. Interesse? Natürlich haben wir ein Bewegtbild gefunden:

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61/2017 Innovation: Herzrhythmus-Störungen mit dem T-Shirt erkennen?!

Wie man Herzrhythmus-Störungen mit in über Textilien auf den Leib geschneiderten Sensoren entdeckt und entsprechend Warnungen per Smartphone an berufene Stelle überträgt: das ist jetzt Gegenstand eines türkischen Forschungsprojekts. Es scheint von Erfolg gekrönt.

Dr. Suat Çetiner ist Dozent an einer türkischen Universität und arbeitet im Fachbereich für Textil-Ingenieurwesen. Dort leitete er ein Forschungs-Projekt ‚intelligentes T-Shirt‘ mit dem Fokus Herzrhythmus-Störungen zu erkennen und diese über App zu reporten. Jetzt scheint nach fünf-jähriger Forschung ein Durchbruch gelungen, glaubt man einer Pressemitteilung der Nachrichtenseite TRT Deutsch. Herausgekommen ist ein smartes Shirt, das die teils gefährlichen, teils unbedenklichen Störungen der Herzfrequenz mittels Bluetooth-Verbindung weiterleitet.

Die Innovation ist wohl erst der Auftakt für eine visionäre Reihe intelligenter Textilien. Quasi als Ganzkörper-Wearables werde auch bei weiteren Ansätzen im Bereich der Körpermessungen die Leitfunktion von Stoffgewebe genutzt um relevante physiologische Daten zu detektieren und entsprechend aufzubereiten. Derzeit arbeite man gar an Textilien mit EKG-Funktion, so eine Pressemitteilung. Die derzeit allenthalben verwendeter Metall-Sensorik sollen über kurz oder lang von ‚anziehbaren‘ und physiologisch unbedenklichen Stoff-Sensoren ersetzt werden.

60/2017 Idee: Mit nur zwei Schrauben zum Einbruchsschutz?!

Zwei Schrauben, ein Zusatzbeschlag und minimales Handwerks-Geschick. Mehr braucht es nicht, um damit einen effektiven Einbruchs-Schutz an der Haustür anzubringen. Die schlichte aber pfiffige Innovation wurde auf der Ideenmesse erstmals vorgestellt.

„Einfach, günstig, sicher“ – so beschreibt ein Tüftler aus Aldersbach seine Erfindung die auf sehr einfache Art vor Einbrechern schützen soll. Nachdem Alfons Zauner mit auf dem Markt erhältlichen Einbruch-Vermeider-Tools unzufrieden war, machte er sich kurzerhand selbst ans Werk. Der gelernte Schreiner macht es Eindringlingen mit seiner Erfindung in Form eines unauffälligen Zusatzbeschlags aus Edelstahl sehr schwer. So erzeugt die Vorrichtung einen zusätzlichen Zeitaufwand von rund fünf Minuten – was viele Einbrecher am Weitermachen hindere, so der Macher. Schließlich gehe es beim ‚erfolgreichen Bruch‘ auch um Schnelligkeit.

Angebracht werden kann die Erfindung des 60-Jährigen mit lediglich zwei Schrauben. Außergewöhnlich ist aber vor allem, dass die Funktion von Fenster und Türen durch den kecken Einbruch-Schutz in keinster Weise eingeschränkt wird. Der Öffentlichkeit präsentierte Zauner sein nützliches Langfinger-Nerv-Utensil im November auf der 69. kreativen ‚Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten‘ (iENA) in Nürnberg. Hier geht es zu unserer Quelle, der Passauer Neuen Presse.

59/2017 Innovation Milkit Booster: Schlauchlose Reifen aufblasen

Für viele Biker die absolute Lösung bei der Wartung von Tubeless Reifen: Milkt Booster der Firma Sport Components AG. Ein kleines Tool, das den teuren Luftdruck Kompressor überflüssig macht.

Mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne finanzierte die junge Schweizer Firma Sport Components AG ihr ‚Milkit-Boost‘-Projekt. Das Kit sei vor allem für Mountainbiker geeignet, da hier sogenannte ‚tubeless‘ Reifen schon sehr verbreitet sind, so die Macher. Allerdings eröffne der Booster auch für den gesamten Radsport neue Möglichkeiten. Da die Entwicklung den oft sehr teuren Kompressor ersetzt, wird so das letzte Hindernis von Reifen ohne klassischen Schlauch (tubeless) beseitigt.

Das Milkit kommt ins Handgepäck und sorgt so für maximale Flexibilität seines Nutzers. Ganz grundsätzlich gilt, dass tubeless Reifen nicht per normaler Luftpumpe aufgeblasen werden. Die Innovation knüpft hier an. Ein Gimmick obenauf: Das Milkit lässt sich auch als Trinkflasche verwenden und ist dank seines geringen Gewichts gerade auch für Tourenfahrer optimal geeignet.

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58/2017 Der Blinker-Handschuh für Biker

Als den originären Erfinder der ‚Blinker-Handschuhe‘ darf man der Deutschen Harald Gerhard nicht bezeichnen. Die Innovation gibt es bereits seit ein paar Jahren und wurde erstmals in Übersee vorgestellt. Jedenfalls kann die Innovation Radler und solche die es werden wollen, im Verkehr sicherer machen.

Ein Problem, dass Radfahrer wohl alle kennen: Schnell wird man unterwegs von Autofahrern übersehen, die Vorfahrt wird genommen, im schlimmsten Fall passieren Unfälle. Nachdem er selbst in einen Fahrradunfall verwickelt worden war und Harald Gerhard mit einem Auto kollidierte, kam dem Erfinder eine Idee das Radeln sicherer zu machen: Der Blinker-Handschuh war geboren. Eigenen Angaben zufolge tüftelte Gerhard über vier Jahre an seiner bis daraus der finale, blinkende Handschuh entstand. Ein Handschuh, auf dessen Fingerspitze sich Blinklichter befinden, das vom Radler durch bloßes Tippen aktiviert werden kann. Die Schwierigkeit bestand Gerhard zufolge darin, Elektronik mit Textilien zusammenzuführen. Auch Vorschriften von Polizei und Verkehrswacht mussten freilich eingehalten werden. So werden etwa KOrsetts angelegt betreffend eine bestimmte Blink-Frequenz oder die Lichtfarbe. Unten finden Interessierte das Video zum Projekt. Hier auf Kickstarter haben wir die Idee gefunden, die bereits Jahre zuvor erdacht worden war. Hier die Kampagne.

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57/2017 Der Trinkhalm, den man essen kann: eine Erfindung aus Stuttgart

Einen Strohhalm zum Essen. Die Erfindung aus Stuttgart ist eigentlich nahe liegend, denn warum soll ein Halm unbedingt aus Plastik sein? So ähnlich mussten die Macher gedacht haben. In der Folge kam Eatapple als Prototyp heraus.

‚Eatapple‘ – so heißt der behaupteter-maßen weltweit erste essbare Trinkhalm. Das Trink-Gerät wird auf Fruchtbasis hergestellt und kann nach Nutzung hemmungslos verspeist werden. In Deutschland landen jährlich 40 Milliarden Plastik-Trinkhalme auf dem Müll, so die Website wisefood, die als Plattform für Eatapple fungiert. Grund genug sich mit einem ökologischen Alternativkonzept zu beschäftigen. Der Trinkhalm Eatapple sei aufgrund der Essbarkeit eine nachhaltige, saubere Alternative zu herkömmlichen Strohhalmen. Darüber hinaus können sich die Nutzer über den Knabberspaß am Ende des Trink-Erlebnisses zusätzlich freuen. Wer das gut findet, kann sich an der Crowd-Finanzierung beteiligen: hier geht es zu Startnext.

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56/2017 Beständigerer Lack, besser aufzutragen, härtet alleine aus

Ein neuartiger Lack, der vollständig an der Luft aushärtet macht gerade aus der Startup-Szene von sich reden. Die Substanz von Rodan – so der Name des Unternehmens – sucht gerade nach Investoren.

Daniel Rohrbeck, ein Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität/Düsseldorf hat einen innovativen Lack entwickelt, durch den Oberflächen besser geschützt würden, so eine Pressemitteilung. Das Startup namens ‚Rodan‘ sei derzeit auf Investoren- wie Kunden-Suche. Der Lack sei beständiger und das Auftragen gehe einfacher. Eine Ofentrocknung sei mehr nötig, so Daniel Rohrbeck. Der Lack härte vollständig an der offenen Luft aus.

Leider war außer der Erwähnung auf RP online nichts weiter zu finden im Netz. Hier der Link zum Original-Artikel, für den wir uns im Kommentarfeld Ergänzungen wünschen. Die Erfindung würde vor allem in der Autoindustrie Fortschritt bringen, so RP online.

55/2017 Sprintis‘ my Drahtbügeltasche: Druckereibedarfs-Händler mit Innovation

Der Druckereibedarfs-Spezialist Sprintis aus Würzburg setzt mit seiner Innovation my-Drahtbügeltasche werblich neue Standards. Das Logistik-Utensil der Würzburger gibt es ‚customized‘ mit und ohne Klappe sowie auf Wunsch inklusive Zusatzfach auf der Vorderseite. Kern-Nutzen ist der Schutz für Dokumente und deren bestmögliche Lesbarkeit.

Drahtbügeltaschen gibt es klassisch für Paletten, Gitterboxen und Behälter aller Art. Sie sind ein obligatorisches Hilfsmittel und am Markt in den klassischen DIN-Formaten verfügbar. Die Variante von Sprintis gibt es nun mit oder ohne Klappe. Zudem steten solche Varianten mit Zusatzfach auf der Vorderseite zur Verfügung. Drahtbügeltaschen gewähren bestmöglichen Schutz für Papiere und Fracht-Dokumente. Anwender profitieren freilich von der Lesbarkeit des Logistik-Zubehörs.

Der flexible Bügel aus Federstahl-Draht ermöglicht ein einfaches Anbringen und Entfernen. Der Federstahl-Bügel ist biegsam und eignet sich zum Befestigen, ist flexibel einsetzbar bei Gitterboxen und Aufsatzrahmen. Dabei ist der Bügel fest in Tasche eingeschweißt. Der Anbieter weist darauf hin, dass Regenschutzklappen ebenso möglich sind wie Sonderanfertigungen für individuelle Lösungen. Der Anbieter hat der Innovation Drahtbügeltaschen eine eigene Microsite gewidmet unter mydrahtbuegeltasche.de.

54/2017 Biologisches Flammschutzmittel macht Brennbares unbrennbar!

Es gibt da eine Flüssigkeit, die – einmal aufgetragen – klassisch brennbares Material wie beispielsweise Holz, Styropor oder Stoff faktisch unbrennbar macht. Wie von Zauberhand versiegt die Flamme, sobald sie den mit dem rein biologischen Wirkstoff getränkten Teil des jeweiligen Materials erreicht.

Holz und Stoff, die kein Feuer mehr fangen? Da reibt man sich die Augen, was? Im Ersnt, wir wollen gar nicht weiter erzählen, die Innovation hat Zeug zur Nummer eins unserer 2017er-Raketenstart-Reihe. Daher schnell zum Video (unten). Großes Kompliment an den Erfinder Fernando Tahmouresinia aus dem schönen Hildesheim am Rhein. Viel Spaß und Staunen:

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