RAKETENSTART

Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Autor: raketenstart (Seite 3 von 43)

Ein gutes, neues Jahr 2020 an alle Raketenstart-Fans :-)

Es ist immer lustig, wenn die Menschen sich zum Jahresbeginn viel Gesundheit wünschen. Für uns jedenfalls immer ein Brüller. Gesund ist man (“1”). Oder man ist es nicht (“0”). Aber wahrscheinlich sind wir auch nur Kniebohrer, was? Schrecklich! Also: Bleiben Sie alle gesund. Werden Sie in Ihrem Sinne erfolgreich(er). Und lernen Sie viele neue, colle Typen und Typinnen kennen. Auf ein ereignisreiches, spaßiges und energetisches 2020. Los geht’s!

77/2019 Von Bastler entwickelt: Maschine sortiert Lego mit KI

Mithilfe künstlicher Intelligenz soll eine selbstgebaute Maschine Legosteine nach unterschiedlichen Teile-Klassen sortieren. Ein Computer und 3D-Modelle sollen diese Technik unterstützen. Die Maschine selbst besteht dabei auch aus den bunten Kunststoff-Klemm-Bausteinen.

In rund zwei Sekunden soll die sogenannte „Universal Lego Sorting Machine“ einen Lego-Baustein sortieren und in einen der 18 verbauten Behälter befördern können. Mittels eines Förderbandes werden die zu sortierenden Teile zu einem Scanner transportiert. Durch Rüttel-Bewegungen soll dafür gesorgt werden, dass jeder Stein einzeln den Scanner erreicht. Am Scanner angekommen macht dieser ein Foto von dem Legobaustein. Dieses wird dann zu einem verbundenen Laptop geschickt. An diesem Punkt kommt die “künstliche Intelligenz” zum Einsatz. Das neuronale Netzwerk soll den zu sortierenden Legobaustein mit 3D-Modellen und Bildern abgleichen. So sollen alle Teile, welche jemals produziert wurden und von denen es ein 3D-Modell gibt, einsortiert werden können.

Inspiration durch Vorgänger

Die „Universelle Lego-Sortiermaschine“, wie sie selbst von dem Erfinder genannt wird, soll aus über 10.000 Legosteinen bestehen. An diese sind 18 verschiedene Behälter verbaut, welche als Auffangstation für unterschiedliche Teile-Klassen dienen sollen. Der Australier Daniel West hat rund zwei Jahre in der Einwicklung seiner Sortier-Maschine investiert. Inspiriert wurde er von anderen Lego-Tüftlern, welche bereits im Vorfeld Sortiermaschinen für Lego-Bausteine bastelten. Ob die Geschwindigkeit von rund zwei Sekunden wirklich bedeutend schneller ist, als die Sortierung per Hand, ist eher unwahrscheinlich. Allerdings ist diese Arbeit meist mit weniger Spaß verbunden. So scheint diese Erfindung definitiv Potential zu besitzen. Von der Marktreife ist sie aber gewiss noch etwas entfernt. 😉

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76/2019 Koala-App: Scannen und Bezahlen direkt am Regal

Die neue App “Koala” soll das Einkaufen im Supermarkt bequemer und schneller gestalten. Direkt über die App werden die Artikel vom Nutzer eingescannt und bezahlt. Die erforderlichen Daten sind dafür in der App hinterlegt. Diese Form des Einkaufens ist in einem Supermarkt aus Pinneberg bereits Realität.

Das Bezahlen im Supermarkt soll durch die App “Koala” revolutioniert werden. Mittlerweile scheint es schon viele Apps zu geben, welche den Bezahlvorgang wesentlich schneller und effizienter gestalten sollen. Die neue „Koala“-App geht dabei aber noch einen Schritt weiter. Der Kunde kann direkt am Regal seine Ware über die App einscannen. Dafür soll ein passenden QR-Code-Scanner in der App programmiert sein. Am Ende seines Einkaufes kann er bequem über sein Handy bezahlen. In der App sind dafür schon essentielle Daten zur EC-Karte, Name und Alter hinterlegt. Abschließend erhält der Kunde einen Barcode. Diesen kann er am Ausgang des Supermarktes scannen und die Schranke, wie sie in gängigen Supermärkten zu finden ist, öffnet sich.

Stichproben-Tests und Volljährigkeit

Diese neuartige Form des Einkaufens ist bereits schon Realität. Ein Supermarkt aus Pinneberg hat bereits das Testprogramm dieser automatischen Scann- und Bezahlapp gestartet. Nutzer der App müssen allerdings volljährig sein. Aufgrund dessen wird beim ersten Bezahlvorgang von einem Mitarbeiter des Supermarktes auch das Alter geprüft. Dennoch soll das keine dauerhafte Gewährleistung liefern können, ob über diese App wirklich nur volljährige Personen einkaufen. Dasselbe gilt ebenso für die Zuverlässigkeit des Einscannens aller Artikel. Der Supermarkt, welche bislang dieses Pilot-Projekt startet, soll hierfür stichprobenartige Tests durchführen. Zudem wird auf die Nutzer der App vertraut.

Bequemeres Einkaufen

Entwickelt wurde diese App von einem Start-Up aus Fesforward aus Elsmhorn. Über ein Jahr sollten die Tüftler Christoph Schönfelder und David Scharfscherdt an der App gebastelt haben. Der Name „Koala“ soll sich dabei aus „Kaufen ohne Aufwand und langes Anstehen“ abgeleitet haben. Denn genau dies soll einer der wesentlichen Vorteile diese App sein. Insbesondere vor Feiertagen oder in der Mittagspause sollen Kunden zukünftig mehr Zeit sparen. Ganz neu scheint diese Idee aber dennoch nicht zu sein. In mehreren Läden können bereits Selbstbezahl-Kassen genutzt werden. Auch hier scannt der Kunde bereits selbst seine Ware ein. Zudem ist in diesen eine Waage für das Obst und Gemüse integriert. Wie die neue App den Einkauf von Obst und Gemüse handhabt, scheint also noch unklar. Dennoch soll sie bei erfolgreichem Test auch in Hamburger Supermärkten genutzt werden können.

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75/2019 Die ‘Solar Cow: Eine Kuh versorgt Kenianer mit Solar-Strom

Eine Kuh aus Metall beliefert die Menschen in Pokot mit ausreichenden Strom. Die Firma Yolk hat diese Solar-Ladestation entwickelt und Kinder, welche die Schule besuchen können jeden Tag einen vollgeladenen Akku mit nach Hause nehmen. Für die Menschen vor Ort ist der Strom kostenlos und soll auf diese Weise die Kinderarbeit bekämpfen.

Eine Kuh mitten in Afrika soll den Menschen den Strom für das tägliche Leben liefern. Es handelt sich dabei um die sogenannte „Solar Cow“ von der Firma Yolk. Sie besteht aus einem Metallgerüst, welches Lithium-Ionen Akkus mithilfe von Solarzellen aufladen kann. Die geladenen Akkus können einfach am „Euter“ der Kuh an- und abgesteckt werden. Das Ganze erinnert dabei teilweise an den Melkvorgang einer Kuh. Die tragbaren Powerbanks, auch „Power Milk“ genannt, können dann aufgrund ihrer handlichen Form mit nach Hause genommen und am nächsten Tag wiederaufgeladen werden. Um die Menschen davon abzuhalten aus Geldnot die tragbaren Akkus zu verkaufen, werden dafür herstellerspezifische Anschlüsse genutzt. Dies soll einen anderweitigen Gebrauch unattraktiv machen.

Ladestation an der örtlichen Schule

Die „Kuh-Ladestation“ befindet an der örtlichen Schule in Pokot in Kenia. Dies hat auch einen bestimmten Grund. Vielen Kindern wird der Gang zur Schule verweigert, da sie aufgrund von Geldnot beim täglichen Arbeiten oder Sammeln des Feuerholzes zum Kochen helfen sollen. Wenn die Kinder allerdings nach ihrem Schultag ausreichend Strom für den Haushalt „mitbringen“ können, wird der Gang zur Schule für die Eltern attraktiv. Denn aufgrund des unzureichenden Stromnetzes gibt es kaum andere Möglichkeiten Strom nutzen zu können.

Viele Transaktionen über das Handy

Insbesondere für das Laden des Handys müssen die Menschen in Kenia meist fünf bis sechs Stunden Fußweg einplanen, um einen Laden mit Stromanschluss zu finden. Darüber hinaus ziehen die Ladevorgänge hohe Kosten mit sich. Im ersten Moment mutet das Aufladen des Handys allerdings widersprüchlich an. Doch was viele nicht wissen, über das Handy laufen fast alle Transaktionen in Ländern wie Kenia ab. Ein Handel von Lebensmittel und anderen Waren ohne Handy soll nur bedingt möglich sein.

Kampf gegen Kinderarbeit

Rund 20 Prozent ihres monatlichen Einkommens sollen Haushalte dank dem Strom der “Solar Cow” sparen können. Die Ladekapazität soll den Bedarf eines durchschnittlichen kenianischen Haushaltes decken können. Dabei ist jeder tragbarer Akku mit dem individuellen Namen des Kindes beschriftet. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass jeder seine eigene Powerbank mit nach Hause nimmt und auch wirklich das jeweilige Kind den Unterricht besucht. Darüber hinaus soll das Solar-Projekt auch das Bewusstsein für Energie und Klimaschutz in diesen Problemländern verbessern. Der wesentliche Clou dahinter, ist, dass aufgrund der vielen Sonnenstunden der Ladevorgang der “Power Milk” keine zusätzlichen kosten veursachen soll.

Koreanische Firma Yolk als Begründer

Erfinderkopf dieser innovativen Idee ist die Südkoreanerin Sen Chang. Bereits 2015 gründete sie die Firma Yolk. Rund vier Jahre später konnte die Firma mit ihrem Energie-Projekt „Solar Cow“ den CES Innovation Award gewinnen und ebenso Rang drei des Green Tech Festivals 2019 in der Kategorie Start-up of the Year für sich entscheiden. Für uns eine geniale und zugleich umweltschonende Idee, welche es verdient hat weiter gefördert zu werden. Weitere Projekte sind in ländlichen Gebieten Indiens und Indonesiens geplant. Interessierte finden weitere Infos auf der Webseite von Yolk. Das folgende Video veranschaulicht das Konzept der „Solar Cow“ noch einmal genauer.

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74/2019 Ein Dachziegel, der die Luft reinigt?

Ein innovativer Dachziegel mit spezieller Beschichtung soll in Zukunft die Luft von Stickoxiden befreien. Dahinter steckt der neue Ziegel „ERLUS Lotus air®“, welcher mithilfe von Titandioxid für bessere Luft sorgen soll. Als Endprodukt soll dabei harmloses Nitrat entstehen. In der Optik scheint sich der innovative Ziegel von normalen Tonziegeln kaum zu unterscheiden.

Auf den ersten Blick muten die „ERLUS Lotus air®“ Dachziegel nach simplen und herkömmlichen Ziegel aus Ton an. Der entscheidende Unterschied ist, dass sie die Luft von schädlichen Stickoxiden reinigen können. Das Geheimnis dahinter ist die spezielle Beschichtung aus Titandioxid. Dieser Stoff ist photokatalytisch aktiv und kann dadurch selbstreinigend wirken. Photokatalysatoren wie zum Beispiel Titandioxid können mithilfe von Sonnenlicht, Feuchtigkeit und Sauerstoff aus der Luft chemische Verbindungen abbauen. Stickoxide, wie sie insbesondere in den Städten in großen Mengen vorhanden sind, können auf diese Weise katalytisch abgebaut werden. Als Endprodukt entsteht harmloses Nitrat. Dieses wird bei Regen weiter in die Kanalisation gespült. Dort soll es ungefährlich sein.

Prozess auch bei Regen möglich

Pro Stunde sollen die Dachziegel rund 2,9 mg Stickoxide pro Quadrat-Meter abbauen können. Auch wenn für den Abbau UV-Strahlung benötigt wird, setzt der Prozess an regnerischen oder bedeckten Tagen nicht aus. Eine Sonderform von Titandioxid namens “Anatas” in der Beschichtung soll dabei die Funktion des Katalysators übernehmen. Lediglich die Abbauzeit der Stickoxide soll etwas länger dauern. Ebenso soll es keine Probleme darstellen, wenn es längere Zeit nicht regnet. Die „ERLUS Lotus air®“ Ziegel sollen in ihrer Wirkung auch bei fehlender Reinigung nicht beeinträchtigt werden.

Wirkungsweise bestätigt

Auch das Frauenhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) soll die luftreinigende Wirkung bestätigt haben. Ebenso wurde der von der ERLUS AG angegebene Abbauwert geprüft und bestätigt. Trotz ihrer starken Wirkung gegen Stickoxide besitzen die Ziegel für bessere Luft eine unauffällige Optik. Das soll einen problemlosen Einsatz auf vielen Häusern ermöglichen.

Innovative Maßnahme gegen Stickoxide

Titandioxid ist dabei kein unbekannter Stoff. Er soll in vielen Alltagsgegenständen wie Zahnpasta und Kosmetika zu finden sein. Aber auch in Lacken und Farben ist häufig Titandioxid enthalten. Die Verwendung in der Beschichtung der Tonziegel kann auf diese Weise zeitnah die Luft und damit auch die Gesundheit in den Großstädten verbessern. Die vorgegebenen Grenzwerte für Stickoxide werden leider häufig überschritten. Aufgrund dessen erfolgten auch Maßnahmen wie das Diesel-Fahrverbot. Durch ihre schnelle und sofortige Wirkungskraft könnten die Ziegel eine innovative Maßnahme sein die Stickoxidwerte zu senken. Denn beim Thema Stickoxide soll die Umrüstung auf Elektro-Autos laut Experten erst in 20 bis 30 Jahren erste messbare Erfolge bringen. Interessierte können sich auf der Webseite von ERLUS genauer über die Ziegel informieren. Folgendes Video erklärt den Wirkungsprozess der speziellen Dachziegel noch einmal genauer.

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73/2019 Mit der ‘Heatbox’ immer & überall ein warmes Essen?

Mit dieser Lunchbox soll das eigene Essen schonend erwärmt werden. Mittels eines Akkus und etwas Wasser soll der kurze Prozess des Dampfgarens in der „Heatbox“ beginnen. Eine zugehörige App soll zudem die Zeit zum Aufwärmen für das Essen steuern.

Mit der sogenannten „Heatbox“ soll man zukünftig überall eine warme Mahlzeit genießen können. Es ist eine Box bestehend aus mehreren Teilen, welche das Essen mittels Dampf schonend erwärmen soll. Der äußere Deckel aus Bambus soll die Box nach außen hin abdichten. Auf diese Weise soll die erzeugte Wärme nicht nach außen dringen können. Unter der Abdichtung aus Bambus befindet sich ein zweiter Deckel. Dieser soll das Essen vor dem Auslaufen schützen.

Essen in wenigen Minuten aufgewärmt

Möchte man nun seine mitgebrachte Mahlzeit warm genießen, muss lediglich ein Knopf gedrückt werden. Zuvor wird über die passende App auf dem Handy die Dampfgar-Zeit eingestellt. Im Normalfall schafft es die „Heatbox“, das Essen in rund 8 bis 12 Minuten zu erwärmen. Für den Prozess des Dampfgarens reichen bereits 30 Milliliter Wasser aus, welche zuvor in den integrierten Tank gefüllt werden sollen. Komplett ohne Strom funktioniert diese Lunchbox aber natürlich nicht. Hierfür ist ein Akku eingebaut, welcher für rund drei Aufwärm-Prozesse ausreichen soll. Ebenso kann bei Bedarf der Akku aus der Box als Lade-Box für das Handy verwendet werden können.

Spülmaschinengeeignete Box

Das soll aber noch nicht alles sein. Die Box, in welcher sich das Essen befindet und ebenso der Deckel sollen spülmaschinengeeignet sein. Zusätzlich besitzt die Box vier Standfüße aus Gummi. Mit ihrer Größe von 20 x 10 x 3,7 Zentimetern soll die “Heatbox” problemlos in eine Vielzahl an Taschen und Rucksäcken passen. Dabei soll eine normale “Mittags”-Portion in der Lunch-Box Platz finden können. Bis Ende Dezember soll noch eine Crowdfunding-Kampagne zu dieser Erfindung laufen, welche bislang großen Anklang gefunden hat. Unterstützer sollen diese Box schon für 119 € erwerben können. Im Anschluss soll die „Heatbox“ aber für rund 169 € auf dem Markt gehen.

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72/2019 Macht ‘Diamond Protect’ Schluss mit nassen & dreckigen Schuhen?

Wasser und Schmutz sollen in Zukunft Schuhen nichts mehr anhaben können. Das Ganze soll mit Hilfe eines Wundersprays möglich sein. Eine innovative Technologie aus Flüssigglas soll das “Diamond Protect” dabei in seiner Wirkung so erfolgreich machen. 

Mit dem “Diamond Protect”-Imprägnierspray soll jedes Schuh-Modell egal aus welchem Material regelrecht versiegelt werden. Auf diese Weise soll der Schuh nach Anwendung dieses Wundermittels nicht nur vor Spritzwasser geschützt, sondern auch schmutzabweisend sein. Eine Reinigung soll nach Anwendung simpel und schnell möglich sein. Nichtsdestotrotz soll die Atmungsaktivität von dem Schuh dabei nicht beeinträchtigt werden.

Einzigartige Flüssigglas-Technologie

Der Clou dahinter soll eine Flüssigglas-Technologie sein. Solch eine soll auch im Weltraum und in der Flugfahrt zum Einsatz kommen. Dieses flüssige Glas dringt tief in die Faser ein und soll so wie eine zweite Haut das Material von innen heraus schützen. Weder Schmutz noch Flüssigkeit soll danach in das Material eindringen können. Darüber hinaus soll der Effekt des Abperlern lange bestehen. Eine genaue Zeitangabe oder Garantie für diese Zeitspanne gibt der Hersteller allerdings nicht.

Bevor man das neue Wunderspray Diamond Protect anwenden kann, müssen die Schuhe noch einmal gründlich gereinigt werden. Dann kann die Behandlung mit dem “Diamond Protect” beginnen. Nach dem Aufsprühen soll das Zaubermittel gut in den Schuh einmassiert werden. Im Anschluss soll der Schuh mindestens 24 Stunden trocknen, damit das Imprägnierspray einziehen kann. Laut Hersteller soll das Spray dann ganz egal bei welchem Material 100 % unsichtbar sein.

Versiegelung von zahlreichen Materialien

Hinter diesem Produkt stecken Irek Gronert und Karim Ayyadi. Diese gründeten bereits 2013 in Kerpen die GmbH LIS Internet. Sie haben sich mittlerweile auf die Versiegelung von verschiedensten Materialien durch das innovative Flüssigglas spezialisiert. So gibt es von “Diamond Protect” nicht nur den revolutionären Textilschutz, sondern auch bereits Produkte zum Versiegeln von Brillen, Displays und Felgen.

Die bisherigen Rezensionen zu diesem Produkt sollen sich fast durchweg positiv gestalten. Eine einzelne Flasche soll derzeit 29,95 € kosten. Enthalten in dieser sind 100 Milliliter. Sowohl auf der eigenen Webseite, als auch in diversen Online-Shops gibt es dieses Spray aktuell zu kaufen. Wer nun auch neugierig auf dieses vermeintliche Zaubermittel geworden ist, kann sich gerne das folgende Video ansehen. In diesem soll der Abperl-Effekt noch einmal genauer gezeigt werden.

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71/2019 ‘Neck Hammock’: Die neue Hängematte für den Kopf?

Eine Hängematte für den Kopf soll Beschwerden im Halsbereich lindern. Dies soll insbesondere durch die durchblutungsfördernde Wirkung möglich sein. Das einfach An- und Abbringen an der Tür soll die tägliche Anwendung dabei simpel und schnell gestalten.

Die sogenannte „Neck Hammock“ soll in nur wenigen Minuten Nackenschmerzen und Verspannungen lindern. Es ist eine Art Hängematte für den Nacken, welche einfach und schnell an einer Tür oder Wand befestigt werden kann. Dafür muss lediglich der Türgriff durch die Schlaufe gezogen werden. Anschließend wird die Tür geschlossen und man soll seinen Kopf in die Hängematte in Miniformat legen können.

Durchblutungsfördende Wirkung

Die Wirkungsweise, welcher dahinter steckt, scheint relativ simpel. Der Kopf soll sanft vom Nacken weggezogen werden. Dadurch sollen sich die Muskeln entlang des Rückenmarkes entspannen. Dies soll auch die Dehnung der Bänder fördern. Des Weiteren soll ebenso der Zwischenraum der Wirbelsäule erweitert werden, wodurch die gesamte Durchblutung in diesem Bereich gefördert werden soll. Diese Förderung der Durchblutung kann Muskeln, Sehnen, Bänder und Nerven helfen, besser mit Sauerstoff versorgt zu werden. Im Endergebnis soll das zu geringeren Schmerzen und einer erhöhten Beweglichkeit führen.

Einzigartig in diesem Bereich

Bislang soll so eine Entlastung und Druckreduktion im Nackenbereich nur durch aufwendige und sperrige Geräte oder durch einen Physiotherapeuten möglich gewesen sein. Das schnelle Auf- und Abhängen und auch die Mobilität, soll die „Neck Hammock“ in diesem Bereich einzigartig machen. Besonders Büroarbeiter, Studenten und Fahrer sollen von ihr profitieren können. Denn diese geraten oftmals aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in eine falsche Nackenhaltung. Nichtsdestotrotz soll diese Erfindung keine physiotherapeutische Behandlung ersetzen können.

Hängemattenpaket bereits im Verkauf

Der Erfinderkopf, welcher dahinter steckt, ist Dr. Steve Sudell. Wie nicht anders zu erwarten ist er Physiotherapeut. Er wurde durch die täglichen Nackenleiden seiner Praxis-Patienten zu dieser Hängematte der etwas anderen Art inspiriert. Mittlerweile gibt es die „Neck Hammock“ auf der eigenen Webseite zu kaufen. Ein Set bestehend aus unter anderem einer Hängematte und einer Augenmaske kostet derzeit 49,99 USD. Umgerechnet sollen das rund 45 Euro sein. Ob diese Erfindung wirklich schmerzlindernd und medizinisch ungefährlich ist, können wir nicht bewerten. Wen diese Erfindung aber doch etwas mehr interessiert, kann sich das folgende Video ansehen. In diesem wird die Befestigung an der Tür und die Funktionsweise noch einmal genauer erklärt.

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70/2019 “CupClub”: Die smarte Lösung für Einweg-Becher?

„CupClub“ ist das neue System für Mehrweg-Becher. Einmal gekauft müssen die Kunden den To-Go-Becher nicht immer erneut mitbringen. Sammelbehälter, ein smarter RFID-Chip und eine App sollen für eine Wiederverwendung sorgen. Im Café sollen die Kunden ihr Getränk in einem frisch gereinigten Mehrwegbecher erhalten.

„CupClub“ soll die Verwendung von Mehrwegbechern „to go“ revolutionieren. Bislang gibt es schon mehrere Konzepte, bei denen beispielsweise Rabatte für mitgebrachte Becher gewährt werden. Dennoch scheinen sich diese Systeme nicht richtig durchzusetzen. Viele Menschen sind zu faul den eigenen Becher mitzubringen oder haben ihn schlichtweg Zuhause vergessen. Genau hier soll „CupClub“ ansetzen.

Sammelbehälter als Problemlösung

Kunden sollen für drei Euro einen Mehrwegbecher und für weitere drei Euro einen passenden Deckel erhalten. In diesen wird der Kaffee zum Mitnehmen gefüllt. Nachdem man seinen Kaffee dann genüsslich getrunken hat, kann man den To-Go-Becher in einem Sammelbehälter entsorgen. Diese sollen überall in der Stadt verteilt sein. Im Anschluss werden die Behälter geleert und die Becher aus recycelbarem Polyethylen ressourcenschonend gereinigt. Die sauberen Becher werden dann zu den teilnehmenden Cafés und Restaurants gebracht.

Integrierter RFID-Chip

Möchte ein Kunde, der bereits einen Becher von „CupClub“ erworben hat nun wieder einen Kaffee „to go“, öffnet er die App für „CupClub“-Kunden. Hier soll nachvollzogen werden können, ob er bereits einen Becher gekauft hat. Ebenso soll überprüft werden können, ob er ihn fachgerecht in einen Sammelbehälter entsorgt hat. Der Clou dahinter ist ein integrierter RFID-Chip im Becher und Deckel. Durch diesen kann überprüft werden, ob der Becher wirklich in einem Sammelbehälter gelandet ist. Ebenso soll es Prämien geben, wenn jemand einen Becher findet und diesen ordnungsgemäß zu einem Sammelbehälter bringt. „CupClub“ hat sich zudem bewusst für einen Preis von drei Euro für sowohl den Becher als auch den Deckel entschieden. Dies soll die Hemmschwelle erhöhen den Becher in irgendeinem Mülleimer zu entsorgen.

Rund 130 Mal soll so ein „CupClub“-Becher verwendet werden können. Damit soll den rund 600 Milliarden weltweit im Müll landenden Einweg-Kaffee-Bechern entgegengewirkt werden. Erfolgreich getestet wurde das System über zwei Jahre bereits an verschiedenen Universitäten und Firmen. Seit Juni dieses Jahres soll das „CupClub“-System in London bereits Realität sein. Der Erfinderkopf, welcher dahinter steckt, gehört Safia Qureshi. Die erfolgreiche Architektin plant bereits dieses Konzept auch für Geschirr und Besteck von Imbissen umzusetzen. Wer gerne mehr von diesem Mehrwegbecher-System erfahren möchte, kann auf der Webseite von „Cupclub“ oder im folgenden Video weitere Infos finden.

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69/2019 “SafeToNet”: App soll das Surfen im Netz für Kinder sicherer machen

SafeToNet ist eine innovative App, welche mithilfe einer künstlichen Intelligenz auf Gefahrensituationen im Internet hinweist. Feedback-Karten sollen dem Kind zudem Ratschläge für das richtige Verhalten geben. Im Anschluss soll dann der „safety indicator“ die Verhaltensweisen analysieren und sowohl das Kind, als auch die Eltern auf Gefahrensituationen aufmerksam machen.

Der Einstieg in soziale Netzwerke und das Surfen im Internet scheint mit immer zunehmend jüngerem Alter zu beginnen. Die App “SafeToNet” will vor allem mit Prävention Kinder und Jugendliche vor potentiellen Gefahren schützen. Mithilfe eines intelligenten Keyboards kann die App aktuelle Nachrichten-Eingaben des Kindes analysieren. In Echtzeit soll das Kind dann noch vor dem Abschicken der Nachricht eine Meldung bekommen. Je nach Farbintensität weißt die Meldung auf mögliche Risiken hin. Rot steht dabei für hohes Risiko und Violett für starke negative Gedanken. Durch Klicken auf die Warnmeldungen soll das Kind eine unterstützende Anleitung für die richtige Verhaltensweise in dieser Situation bekommen.

KI soll Gefahren erkennen

Da das Ganze ohne menschliches Zutun funktionieren soll, analysiert lediglich eine künstliche Intelligenz die Eingaben des Kindes. Diese soll sich über die Zeit immer besser entwickeln und so auch Fehl-Warnungen verringern. Kinder und Jugendliche, welche die App installiert haben, können so auch Rückmeldung für einen Fehl-Benachrichtigung geben.

Potentielle Risiken immer im Blick

Die App soll aber weitaus mehr können. Über den „Safety Indicator“ werden die Veränderungen des Risikolevels durch Nachrichten und Apps angezeigt. Diese sollen sowohl Kinder, als auch Eltern einsehen können. Für das Kind soll es eine gute Möglichkeit bieten das eigene Verhalten im Internet besser einzuschätzen. Je nach Veränderung des Levels soll es selbst erkennen, welche Nachrichten potentielle Gefahren bergen. Ebenso soll angezeigt werden, zu welcher Uhrzeit sich die Kinder in diesen Gefahrenbereich begeben haben. So können auch die Eltern einsehen, wann das Kind einem möglichen Risiko ausgesetzt ist. Das soll bei Bedarf die Grundlage für ein ruhiges und fundiertes Gespräch zwischen Eltern und Kind schaffen.

Mit dem „trend indicator“ sollen die Eltern das Sicherheitsniveau immer aktuell im Blick haben. Je voller der Kreis, desto sicherer soll das Kind im Netz unterwegs sein. Ebenso soll eine Benachrichtigung auf dem Smartphone eingehen, wenn das Kind eine bedenkliche App heruntergeladen hat. Die Transparenz für sowohl das Kind, als auch die Eltern, soll das Gefahrenbewusstsein und die Kommunikation über Probleme im Netz fördern. Denn immer häufiger kommt es leider zu dem sogenannten Cyber-Mobbing. Hier erfolgt das Mobbing über diverse Chatrooms oder Soziale Netzwerke. Die App “SafeToNet” soll auf Grundlage der formulierten Nachrichten hier nicht nur Opfer, sondern auch Täter identifizieren können.

Standort per Knopfdruck verschickbar

Eine weitere sinnvolle Nebenfunktion der App soll auch das Verschicken des eigenen Standortes sein. Das Kind kann jederzeit seinen eigenen Standort mit den Eltern teilen. Ob Notsituation oder lediglich der Abholpunkt für das elterliche Taxi, die Erziehungsberechtigten können so nachverfolgen, wo das Kind gerade steckt. Dennoch ist diese Funktion bewusst in nur eine Richtung gehalten. So kann der Standort nur eingesehen werden, wenn das Kind zuvor diesen an die Eltern geschickt hat. Ein ungefragtes Nachspionieren soll demnach vermieden werden.

Interessierte können sich auf der Webseite von “SafetoNet” genauer informieren. Neben einer 4-wöchigen Testphase soll die App im Monat rund 2,99 € kosten. Das nachfolgende Video soll noch einmal einen Überblick zu dem Gesamtkonzept geben, welches hinter der App steckt.

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