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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: innovation (Seite 1 von 2)

73/2018 Macht der Multi-Joystick Move-Master bald Tastaturen Konkurrenz?

Eine neue Art Computer-Steuerung könnte vor allem in der Gaming-Szene verstärkt Fuß fassen. Aber kann der Move-Master von Tüftlern aus Bayern auch dem klassischen Joystick oder anderen Eingabe-Geräten, ggf. sogar der Tastatur, Konkurrenz machen?

Der Joystick ist so alt wie die ersten Personal-Computer. Vor allem in der Gaming-Szene war und ist das kleine Gerät kaum wegzudenken, stellte es doch seit Anbeginn des Zeitalters die perfekte Schnittstelle Mensch-Computer dar. Aber die Zeiten ändern sich und die Anforderungen an Software wie Hardware werden filigraner. Entsprechend den eigenen Ideen und Anforderungen an ein perfektes Steuerungs-Tool entwickelte Thomas Bredinin aus dem Landkreis Deggendorf/Bayern einen eigenen, multidimensionalen, neuen Joystick.

Der Move-Master besteht aus einem breiten Griff für die Nutzhand, einer einfachen Auflagefläche und zehn speziell angeordneten Tasten. Vom klassischen Joystick unterscheidet den Move-Master sein futuristischer Look wie aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs. Das Gerät ist gewissermaßen einer menschlichen Hand nachempfunden. Man agiert und reagiert nicht wie mit einem Steuerknüppel, sondern eher einem Griffstück. Vorne sind acht Tasten angebracht, seitlich auf Höhe der Finger zwei weitere. So kann die Steuerung geschmeidig aus dem Handgelenk kommen. Die Tasten des Move-Masters sind frei konfigurierbar, also auf den Nutzer nach Vorlieben anzupassen. Gerade beim Spielen sind es die kurzen Hebelwege, die schnelle Reaktionen ermöglichten, so eine Pressemitteilung.

Gemeinsam mit seinem Mit-Entwickler und Freund Johann Meindorfer möchte Thomas Bredinin das junge Unternehmen langsam und organisch vergrößern. Derzeit arbeiten die Deggendorfer mit 3D-Druckern und verfügen über ein Warteliste. Ziemlich stolz sind die beiden Tüftler übrigens auf die Option Menschen mit Behinderung viel filigranere Optionen der Steuerung zukommen zu lassen. Wir senden Grüße aus Bayern nach Bayern und wünschen viel Erfolg. Hier die Website und hier ein erster, visueller Einblick:

62/2018 Neuer Diesel-Treibstoff aus Schleswig-Holstein aus Klein-Reaktor

Wenn der Diesel-Kraftstoff als Abgas Probleme macht … also nachdem der Motor seine Arbeit geleistet hat … dann könnte es eine kluge Idee sein, den Kraftstoff positiv zu verändern, noch bevor er in die Maschine gelangt. Einen derart viel versprechenden Reaktor haben jetzt zwei Norddeutsche Erfinder gebaut.

Sauberere Verbrennung von Diesel-Kraftstoff – das wäre ein Ansatz, der heute zu vergolden wäre. In Zeiten von Diesel-Skandal, Manipulations-Software und drohenden Fahrverboten trifft man hier auf einen klaren volkswirtschaftlichen Engpass. Das Unternehmen ‘Heion’ rund um Christian Heine und Anton Ledwon möchte Kraftstoff vor der Einspritzung so verändern, dass er danach im Motorraum sauber verbrannt werden kann. Man löst das Problem ergo bevor es entstehen kann. Dazu setzen die Norddeutschen darauf, den Kraftstoff in spe – wir sind noch in der Entwicklung – innerhalb des Autos mit einem kleinen Reaktor zu behandeln. So entstehe ein Endprodukt, das unschädlich in die Umwelt abgegeben werden könne, so eine Pressemitteilung. Zur Realisierung der Idee brauchte es extremen Druck und sehr hohe Temperaturen. Ein noch im Test-Stadium befindlicher Reaktor modifiziert jetzt entsprechend die chemische Struktur des Diesels. In dem Reaktor werden Diesel und Wasser bei einem bestimmten Druck miteinander synthetisiert. Der Diesel wird durch diese besondere Art der Vorbehandlung so verändert, dass er danach getankt werden kann. Erste Tests sollen beweisen, so eine Pressemeldung, dass der Auspuff eines Testfahrzeugs signifikant weniger Ruß als bei der Verwendung herkömmlichen Diesels ausstoße. Das innovative Verfahren solle jetzt im größeren Stil getestet werden.

Für den Weg zur Marktreife suchen die Jung-Unternehmer gerade nach Kooperationspartnern aus Industrie oder zumindest Hochschulen. Randnotiz aus einer Pressemitteilung: Der Reaktor tauge prinzipiell auch für die Modifikation bzw. ‘Reinigung’ anderer Kraftstoffe wie etwas Flugzeug-Kerosin. Weiter Infos gibt es auf der noch unfertigen Website der Firma Heion. Hier geht es zu unserer Quelle, einem NDR-Beitrag, den es jetzt auch auf Juuh Djuub gibt:

56/2018 Mit dem sleeperoo Design Cube Zelt schier überall übernachten?

Ein Zelt für immer und überall ist das ‘sleeperoo’. Unter dem Motto “Die Nacht, der Ort und Du – das Erlebniszelt” haben die Jungunternehmer Karen Löhnert und Dennis Brosseit einen Schlaf-Cube vorgestellt, der die Camping-Szene revolutionieren könnte.

Auch wenn wildes Campen hierzulande nur unter gewissen Bedingungen erlaubt ist: das sleeperoo als bewegliches Schlafzelt macht nach einem Auftritt der Initiatoren bei der “Höhle der Löwen” von sich reden. Entworfen von einem Design-Studio bietet das sleeperoo ein Schlaf-Erlebnis auf rund zwölf Kubikmetern Raum. Das sleeperoo hat einen runden Rahmen, wetterfeste Stoffbahnen große Panoramafenster, die mit einem Vorhang abzudecken sind. Das Cube-Zelt sei im Steckbau-Prinzip, so der Anbieter, einfach auf- und abbaubar.

Bislang wurden die sleeperoos für den Eigenbetrieb der Tourismus-Unternehmer Löhnert und Brosseit konzipiert und genutzt. Die Nachfrage aus dem Markt veranlasste die Macher über den Verkauf nachzudenken. Konditionen stehen noch nicht fest. Es werden gemäß Website bereits unverbindlich Bestellungen entgegen genommen, um mögliche Produktions-Volumen ermitteln zu können. Die Aufbauzeit betrage bei Do-it-yourself je nach Übung rund eine Stunde. Wer sich näher informieren will oder auf die Liste der Vorbesteller kommen mag, hier ist die Website sleeperoo. Wer sich das zunächst mal im Film ansehen möchte, der schaut hier weiter:

55/2018 Neues Jungwild-Warnsystem soll nachhaltig Tierleben retten

Ein Warnsystem für Jungwild, das im Getreidefeld liegt und so teils von Mähdreschern überfahren wird, hat jetzt ein Landwirt aus Brandenburg entwickelt. Seine Erfolge sprechen für sich, konstatiert der Landwirt. Das für Menschen unhörbare Geräusch der Innovation habe bereits viele Tier-Tode verhindert.

Gregor Mordhorst heißt der brandenburgische Landwirt, der jetzt eine Erfindung präsentiert, die Tier-Tode verhindern soll. Sein Motor wird seit einiger Zeit flankiert von einem quietschenden Geräusch. Dieser Klang ist für menschliche Ohren nur schlecht aus dem Mähwerks auszufiltern. Für das betroffene Wild, im Besonderen Rehkitze oder auch Hasen oder Fasane, scheint es unerträglich. Die Tiere werden anders als durch den reinen Traktorlärm aufgeschreckt und flüchten. Mordhorst weist darauf hin, dass die Spezial-Sirene diesen Mähdrescher-Tod von Jungwild trotz guter Erfolge nicht sicher und ganz verhindern könne.

Einer Pressemitteilung zufolge habe das Gerät eine Einschränkung, die mit der ‘Erfahrung’ von Jungwild zusammen hängt. Der typische Flucht-Reflex werde bei den meisten Jungwild-Spezies erst ab einem bestimmten Alter herausgebildet. Rehkitze, so die Meldung weiter beginnen ab dem zirka sechsten Tag mit dem Flucht-Reflex, zuvor wird das Verstecken wohl als sicherer eingeschätzt. Unsere Quelle ist RBB 24.

50/2018 Der Podride: Revolution im Bereich der eBike-Sitzfahrräder?!

Der Podride ist eine Mischung aus eBike und Kleinstwagen. Das Gefährt rollt auf vergleichsweise groß dimensionierten 20-Zoll-Rädern, misst 1,80 Meter in der Länge und wiegt rund 70 Kilo. Diese Art Fahrzeuge bezeichnet man heute als ‘Velo-Mobile’.

Es hat bereits eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich und erfreut Betrachter ebenso wie Fahrer. Der Name des eBikes auf vier Rändern lautet ‘Podride’. Das Gefährt ist eine neues, innovatives Fortbewegungsmittel und könnte schon bald den innerörtlichen Individualverkehr revolutionieren. Bei 1,80 Länge und 75 Zentimetern in der Breite ist es das ideale Stadtmobil. Der Radstand beträgt spartanische 88 Zentimeter, was zu einem unfassbaren Wendekreis von 3,5 Metern führt. Was den ‘Podride’ klar differenziert ist seine geschlossene Fahrgast-Kabine mit einer Sitzhöhe vergleichbar einem Pkw.

Die Lenker-Konstruktion des Podride ist gewöhnungsbedürftig, aber pfiffig. Sie besteht aus zwei neben dem Sitz befindlichen Hebeln. Die Pedale treiben analog einem Sitzfahrrad die Hinterachse an. Ein am Tretlager arretierter 250-Watt-Generator reicht für 60 Kilometer Entfernungen und unterstützt den Fahrer bzw. die Fahrerin wie bei einem eBike. Mit wetterfestem Stoff überzogen ist die Kanzel nach vorne zu öffnen. Entsprechend erfolgt auch der Einstieg von vorne. Das Fahrzeug hat auto-ähnlich Vorder- und Rückleuchten und zwei Blinker. Spannend? Aber ganz sicher. Schon ein paar Tage alt die Innovation, aber schon jetzt subjektiv eine der stärksten Erfindungen hier. Und auch eine die definitiv durchstarten wird im Sinne dieses Magazins. Go, Podride, go! 🙂 Na, schon neugierig? Hier lang zum Bewegtbild:

09/2018 Erfindung mit sattem Potenzial: die Wurst aus Kartoffeln

Eine neue Inszenierung für das ebenso einfache wie gesunde und schmackhafte Lebensmittel ‘Erdapfel’ kommt jetzt aus Österreich. Die Wurst aus Kartoffeln sieht so aus und kommt auch so daher wie es der Name vermuten lässt.

In unserer schnelllebigen Zeit, in der viele kaum noch die Muse zum Kochen aufbringen, bleiben die aufwändiger zuzubereitenden Lebensmittel wie Kartoffeln häufig links liegen. Ein Erfinder, der Kartoffeln wieder mehr ins Bewusstsein und freilich Umsatz in sein Portemonnaie bringen möchte, hat nun für das wohl vielseitigste aller Gemüse eine neue Darreichungsform erfunden. Werner Schwaighofer hat Kartoffeln ganz einfach zu einer Wurst gepresst und mit verschiedenen Zutaten verfeinert. Verbraucher können die Wurst ganz einfach und vor allem schnell in Scheiben schneiden und anbraten, grillen oder Backen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie zuvor, die Zubereitung deutlich vereinfacht.

Die Idee, die in der Garage des Lebensmittel-Tüftlers ihren Anfang nahm, habe sich der Erfinder bereits markenrechtlich schützen lassen, so eine Pressemitteilung. Mit der ‘veganen’ Kartoffel-Wurst, die ohne Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe auskommt, trifft der gelernte Maschinenschlosser wohl schon jetzt den Nerv der Zeit. Als selbst ernannter ‘Öko-Fuzzi’ achtet Schwaighofer auch über der Verarbeitung und Verpackung seiner Kartoffel-Rolle hinaus auf Nachhaltigkeit. Nachdem bislang ganze 100.000 Stück des Produktes verkauft worden sind, hat es sich der Erfinder für 2018 zum Ziel gesetzt, sein Produkt auch in der Gastronomie, Schulen oder in Krankenhäusern zu vermarkten. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch. Sehr pfiffig!

76/2016 Fußballstadien sicherer machen: Innovation ‘ungefährliche Pyrosticks’

Pyrosticks, die komplett ungefährlich sein sollen, hat jetzt der dänische Fußballverein Brøndby-IF gemeinsam mit einem Pyrotechniker innoviert. Die Fackel soll Presseangaben zufolge gefahrlos abbrennen. Faktisch solle man die Lichtquelle sogar mit bloßer Hand anfassen können.

Es scheint gar keine echte Flamme zu sein was da abbrennt, wenn der neue, innovative Pyrostick eines dänischen Pyrotechnikers Feuer ähnliches Licht macht. Der dänische Fußball-Club Brøndby IF hatte sich jüngst einem viele Stadien beherrschenden Problem angenommen. Gemeinsam mit Fans und dem Spezialisten Tommy Cordsen habe man fackelähnliche Sticks erfunden, die das Thema Pyrotechnik auf eine neue Stufe heben könnten. Den Machern sei es gelungen, einen Pyrostick zu entwickeln, der gefahrlos abfackelt. Sogar mit bloßer Hand sollen Protagonisten durch die ‘Flamme’ streichen können.

Mit der Innovation, deren Namen der Red. derzeit nicht vorliegt, könnte eine Legalisierung von Pyrotechnik wieder in Reichweite rücken. Das leidige und hochgefährliche Thema, das Fußball-Verantwortlichen in aller Welt die Schweißperlen auf die Stirn treibt, könnte in dänischen Fan-Kurven schon bald wieder akzeptiert sein. Sogar in unterschiedlichen Farben soll das ungefährliche Feuer schon bald erhältlich sein, wie unsere Quelle fanzeit.de in Erfahrung gebracht haben will. Wenn wir die Bilder sehen drängt sich der Red. die Frage auf, ob man mit den Fackeln die keine sind nicht doch das Augenlicht eines Bank-Nachbarn bzw. Fan-Kollegen gefährden könnte. Wie auch immer, wir wollen nicht unken, die Innovation klingt viel versprechend. Wer das jetzt mal im Bild betrachten will, hier entlang zur Dokuseite.

57/2016 Neu: Fidget Cube – das Universal-Spielzeug für jede Lebenslage

Der Fidget Cube ist ein kleines Gadget, das Menschen einen wunderbaren Zeitvertreib beschert. Dieser würfelförmige ‘Beschäftiger’ liegt gut in der Hand und bietet nervösen Fingern die ideale Abwechslung und sogar einen gewissen Nutzen: Konzentration fördern, Nervosität überwinden, motorisch sinnvoller Zeitvertreib.

Es ist sicher schon über 30 Jahre her als der gute alte Loriot in einem seiner unnachahmlichen Zeichentrick-Reflektionen den ‘Universalbenutzer’ vorstellte. Ein elastischer Gummipfropf auf den man zwar drücken konnte. Der aber quasi komplett ohne Funktion war. Der neue Fidget Cube ist ein irgendwie vergleichbares Kleinod. Allerdings gibt es dennoch einen höchst relevanten Nutzen: Zeitvertreib in hektischen Zeiten. Das kann beruhigen und ist eine schöne Form von Aktionismus. Aufgrund der mannigfaltigen Optionen dieses Fingerspiels wird sogar die Konzentration gefördert. Jede der sechs Würfel-Seiten birgt eine andere Beschäftigungs-Therapie. Ganz nebenbei macht das kleine Ding auch Töne in unterschiedlicher Intensität, je nach Nutzung.

Wer jetzt genug gelesen hat und diesen Universal-Beschäftiger endlich in Aktion sehen muss, dem kann geholfen werden. Die Erfinder haben selbstredend für ein kleines Youtube-Dokument gesorgt, das wir freilich hier nicht vorenthalten dürfen:

56/2016 Innovation: die Fenster am Haus zur unsichtbaren Heizung machen?!

Wie man seine Fenster am Haus zum unsichtbaren Energiespender macht zeigt ein Berliner Startup namens Vestaxx. Auf dreifach verglasten Fenstern bringen die Macher auf der mittleren Scheibe ein Metalloxid auf, das die energetische Wirkung entfaltet. Zwei weitere Wärme-Funktions-Schichten sorgen für zusätzliche Isolation.

Eigentlich liegt es so unendlich nahe: Warum nicht neben Dach und Fassade auch über die Fenster nachdenken, wenn es um die energetische Nutzung der Gläser rund ums haus geht. In Berlin hat sich jetzt ein Startup dieser Idee angenommen. Heraus gekommen sind die Vestaxx-Fenster, die über nanotechnologisch aufgebrachtes Metalloxid zu einer unsichtbaren Heizung avancieren. Die Innenseite der Fensterscheibe wird bei Vestaxx mit einer hauchdünnen metallischen Schicht versehen. Nach Anschluss an das Stromnetz, erwärmt sich die Schicht. Gesteuert wird das Ganze über den ‘Vestaxx-Heat-Controller’, der in das obere Profil des Fensterrahmens integriert werde. Wenn das Fenster geöffnet wird, schaltet dieser das Heizsystem ab. Das Smartphone kommt ins Spiel mit der korrelierenden ‘Vestaxx Smart App’.

Was zunächst mit 24-Volt-Experimenten begann ist nun an den haushaltsüblichen 220 Volt angekommen und damit grundsätzlich marktfähig. Nun fehlt es den Erfindern an finanzieller Unterstützung. Die Vestaxx Fensterheizung sei über die gesamte Lebensdauer zirka 50 Prozent günstiger als alternative Heizungen. Vorteile liegen in einem Wirkungsgrad über 90 Prozent, Wärme gehe bei der Fensterheizung nämlich kaum verloren, so eine Pressemitteilung. Vestaxx arbeitet derzeit noch mit ersten Prototypen. Die anvisierte Produktion benötige einen Investor, der für ein siebenstelliges Finanzvolumen gut sei, so die Gründer. Die Vision liege bei einer Markteinführung zu Beginn des kommenden Jahres. Interessenten können sich für den Launch des Projekts vormerken lassen auf vestaxx.de.

52/2016 Die Super-Tapete, die vor Erdbeben schützen soll

Eine Tapete, die vor Erdbeben schützt wurde jetzt vom Nachrichtensender N24 vorgestellt. Masterplan ist ein besonderes Glasfasergewebe, welches dafür sorgen soll, dass selbst bei starken Erschütterungen einzelne Steine nicht aus der Wand ausbrechen.

Nicht die Erdbeben töten, sondern die einstürzenden Häuser. Die These ist so alt wie die Geschichte der ersten urbanen Erdstöße, stimmt aber nach wie vor. Eine spezielle Tapete soll jetzt Haus-Innenwände vor dem Zusammenbruch schützen. Ganz einfach indem die Integrität von Wänden aufrecht erhalten wird. Die Innovation stammt von Karlsruher Wissenschaftlern, die im Rahmen eines EU-Projekts eine entsprechende Versuchsreihe gestartet haben. Entwickelt wurde ein System, das auch marodes Mauerwerk stabilisiere, so eine Pressemitteilung. Aber genug der Worte, ein Video spricht Bände. Denn die Innovation scheint schon einige Jahre alt zu sein, wie ein Video-Fundstück aus bereits dem Jahre 2011 von DW zeigt:

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