Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: innovation (Seite 1 von 3)

38/2021 Doconomy- täglich klimafreundlich

Die Durchschnittstemperatur unseres Planeten erhöht sich in ihrer Gesamtheit mit weitreichenden Folgen auf unser Klima. Der Klimawandel, der durch die Geschäftigkeit der Menschen beschleunigt wird, macht sich durch unterschiedliche Ereignisse bemerkbar.

Sei es sengende Hitze, gefolgt von Dürreperioden, welche Ernteausfälle und Wassermangel in ohnehin schon gefährdeten Regionen auslösen oder Überschwemmungen und die Begünstigung der Voraussetzung für weitere Naturkatastrophen. Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer bedrohlicher.  Nichtsdestotrotz bleibt noch Zeit, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Die Kohlendioxid-Emissionen bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren, ist eines der Ziele, deren Umsetzung die EU begrüßt.

Konsum als wichtiger Faktor

Wir müssen anfangen, die Auswirkungen unseres Konsums auf unseren Planeten zu verstehen und unser Verhalten umweltbewusster zu gestalten, denn rund 60% des individuellen Kohlenstoffdioxid- Verbrauch ist direkt mit unserem Konsum verbunden. Um als Individuum entsprechend seinen Teil beizutragen, muss zunächst ein Verständnis entwickelt werden, welche Auswirkungen unser Konsum auf die Umwelt hat. Die Produkte, die wir konsumieren, durchlaufen verschiedene Prozesse von der Herstellung über logistischen Transport bis hin zum eigentlichen Kauf bzw. Verkauf der Produkte und kommen ohne den Verbrauch von Co2- Emissionen nicht aus. Deshalb ist es eine der wichtigsten Entscheidungen, die wir im Kampf gegen den Klimawandel als Individuen jeden Tag treffen können. Um eine Entscheidungshilfe zu ermöglichen, benötigen wir Marken, deren Produkte mit einem Label versehen sind, die den Co2 Fußabdruck so transparent wie möglich angeben. Leider ist es für Marken sowie Unternehmen schwierig, ihren CO2-Fußabdruck zu berechnen und Transparenz für ihre Produkte und Kunden zu erzeugen.

Ein schwedisches Start-up mit einer Lösung

Doconomy ist ein schwedisches Fintech, das digitale Dienstleistungen anbietet, um Verbrauchern zu helfen, den durch ihre Kaufentscheidung verursachten Co²-Ausstoß zu reduzieren. Zu diesem Zweck hat Doconomy den 2030 Kalkulator eingeführt. Ein digitales Werkzeug, mit dem jede Marke in der Lage sein soll,  den CO2-Fußabdruck ihrer Prozesse bis hin zum Endprodukt berechnen kann. Es verkürzt den Zeitaufwand für die Berechnung von Wochen auf Minuten. Der 2030-Rechner ist eine offen zugängliche Plattform, auf der jede Marke, die eine Berechnung durchführt, ihre Emissionsdaten zur Verfügung stellt, sodass Wettbewerber die gleichen Daten und Methoden zur Berechnung des Carbon Footprints ihrer Produkte verwenden können. Denn im Hinblick auf die Klimakrise hat keine Marke Konkurrenten. Die einzige wirkliche Herausforderung ist der ständig steigende Kohlenstoffausstoß, der durch unverantwortlichen Massenkonsum verursacht wird. Seit unserem Beta-Start haben weltweit führende Marken damit begonnen, Kohlenstoff-Fußabdrücke zu berechnen, und sogar weltweit führende Institute und Organisationen denken darüber nach, die Daten besser zugänglich zu machen. Dies stellt hoffentlich einen Wendepunkt dar, um alle Daten für jedermann zugänglich zu machen. Sollte der Co²-Ausstoß ein entscheidendes Kriterium im Sinne einer Kaufentscheidung werden, würden wir alle davon profitieren. Denn wenn neben dem Kaufpreis auch der entsprechende CO²-Wert auf dem jeweiligen Produkt angegeben wird, kann das gerade dem Kunden mit umweltfreundlichen Ambitionen von einem Erwerb des Produkts überzeugen. Vor allem in der heutigen Zeit, in der Themen wie Umwelt- und Klimaschutz eine immer tragendere Rolle in der Öffentlichkeit einnehmen, leistet Doconomy einen positiven Beitrag.

Doconomy- Carbon Label Exampel

Interessenten finden hier eine weitere umweltfreundliche Idee: https://raketenstart.org/36-2021-leap-beyond-leather/

25/2021 Holoportation: echte Hologramme

Digitale Meetings sind voll im Trend. Ob Skype, Zoom oder WebEx eine Vielzahl an Tools und Softwareprogrammen bieten moderne Kommunikationskonzepte. Die neueste Entwicklung des Technologie-Giganten „Microsoft“ lässt Science-Fiction Herzen höherschlagen.

Digitale Meetings liegen im Trend, die momentane Pandemie liefert hierfür genügend Anreize. Doch diese Meetings bringen Vor- als auch Nachteile mit sich. So können Firmen zum einen Reisekosten einsparen. Allerdings gehen auch wichtige Erkenntnisse aus persönlichen Treffen verloren. So können zum Beispiel keine Prototypen oder Modelle herumgereicht werden und auch die zwischenmenschliche Komponente verliert an Bedeutung. Hier hat das aus Redmond- Washington, USA stammende Softwareunternehmen eine innovative Lösung entwickelt. „Holoportation“- so heißt eines der digitalen Projekte des Microsoft-Konzern soll Meetings durch digitale Hologramme ermöglichen. Was sonst nur in weltbekannten Filmen wie Star Wars zu sehen war, soll bald in Zukunft die Kommunikation revolutionieren.

Science Fiction wird Realität

Der Anspruch dieser neuen Technologie: Verschiedene Personen können sich virtuell in einem Raum treffen. Gegenstände und graphische Darstellungen lassen sich über eine 3D Ansicht von der virtuellen Welt in die wirkliche integrieren. Dadurch steigen die Anwendungsmöglichkeiten ins vielfältige. So kann „Microsoft Mesh“ in der Medizin, über die Darstellung unterschiedlicher Organe, aufschlussreiche Erkenntnisse liefern und somit die bestmöglichste Behandlung gewählt werden. Im folgenden können in der technischen Entwicklungen Prototypen in der Explosionszeichnung vereinfacht und anschaulich präsentiert werden. Somit werden Aufgaben vereinfacht, da alle sich gegenseitig beeinflussenden Bauteile gezeigt werden. Selbstverständlich hat auch die Gaming-Industrie beim Thema „virtuell Reality“ schon einige Anwendungen in petto, die Spiel und Spannung versprechen.

Allerdings handelt es sich hierbei eher um einen Blick in die Zukunft, da die Technologie noch in ihren Schlupflöchern steckt. Die technischen Voraussetzungen Grenzen einen alltäglichen Einsatz ein. Für zufriedenstellende Ergebnisse benötigt man einen Greenscreen und 160 Kameras um ein täuschend echtes Hologramm zu erzeugen. Dennoch bleibt die Hologramm-Technologie vielversprechend, denn auch die namhafte Konkurrenz Facebook und Apple sind interessiert und verfolgen ähnliche Projekte.

 

Mehr Informationen auf :https://news.microsoft.com/de-de/neue-wege-der-digitalen-zusammenarbeit-mit-microsoft-mesh/

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23/2021 PICO: Grüner Daumen für alle

Wer kennt es nicht? Beim Schlendern durch die Gartenabteilung des Baumarktes gewinnt der Impuls eine Pflanze zu kaufen. Keine zwei Wochen später weilt diese Pflanze nicht mehr unter den Lebenden. Für alle jene, die wegen ihres nicht vorhandenen grünen Daumens verzweifeln gibt es jetzt die Lösung.

PICO von https://altifarm.com/ bietet kleine Indoor Minigärten. Das perfekte Starterpaket, um in die wunderbare Welt der Pflanzenzucht zu tauchen. Das schlichte Design mag täuschen, doch PICO ist gefüllt mit raffinierten Gadgets. Dazu zählen automatische Bewässerung und LEDs die das gesamte Lichtwellenspektrum abdecken. Mit deren Hilfe wird Sonnenlicht imitiert und sorgt somit für ein garantiertes, alljährliches Wachstum. Denn große Ideen beginnen im Kleinen.

Selbstverständlich genießt man hier eine große pflanzliche Auswahl. Seien es Kräuter, Gewürze oder dekorative Gewächse. Ein frischer, hauseigener Vorrat kann ganz einfach angelegt werden und das Haus duftet bald nach Oregano, Basilikum oder Lavendel. das aus dem Sortiment von PICO gewonnen werden kann. Ein ausgeklügeltes Ökosystem kann platzsparend die Anzahl der pflanzlichen Schützlinge  erhöhen. Die Minigärten können überall angebracht werden und ergänzen das räumliche Gesamtbild einer jeden Wohnfläche. Ganz gleich ob am Kühlschrank, am Wandregel oder über die Wand verteilt, der Anbringung der winzigen Gärten sind fast keine kreativen Grenzen gesetzt.

Wie funktioniert PICO?

Für ein zufriedenstellendes Wachstum benötigt der smarte Garten von Pico alles was ein herkömmlicher Garten auch braucht: genug Wasser und ausreichend Sonnenlicht. Einmal pro Woche muss der relativ kleine Wasserspeicher aufgefüllt werden, der Rest wird auf komfortabelste Art und Weise automatisch geregelt. Das Sonnenlicht wird aus den LEDs gespeist. Zusammen mit der Pflanze wachsen und wachen die LEDs laternenartig über der Vegetation. Ein völlig automatisierter Garten, der jeglichen „grünen“ Misserfolg zu verhindern weiß. Ein Nachteil hat der Minigarten dann dennoch: Den Pflanzensamen muss man noch immer selber einpflanzen.

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Hat dieses Thema Ihr Interesse und den Wunsch nach mehr geweckt? Dann lesen sie gerne einen ähnlichen Artikel:21/2021 Vertikale Plantagen- die schwindelfreie Landwirtschaft

 

22/2021 Die Pille für den Mann

Über die schönste Nebensache der Welt lässt sich vieles Behaupten. Dass die Verhütung jedoch reine Frauensache sei, ist vielleicht eine der umstrittensten. Bisher gab es die Antibabypille nur für die Frau. Eine pflanzliche Entdeckung könnte nun für eine Revolution sorgen.

Seit den ersten peinlichen Stunden im Sexualkundeunterricht ist die populärste Methode der Verhütung bekannt: Das Kondom. Ein Präservativ, das allerdings nicht so zuverlässig vor ungewollter Schwangerschaft schützt wie vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Besonders unter Pärchen gilt das Kondom als notwendig, falls die Pille gesundheitliche Nachteile für die Frau mit sich bringt.

Mehrere Studien fanden heraus, dass die in der Pille enthaltenen Hormone, Nebenwirkungen zur Folge haben, welche die Frau gefährden können und zwar in einem nicht außer Acht zu lassendem Ausmaß. Auch deshalb wäre eine aktivere, männliche Beteiligung in Verhütungsfragen wünschenswert.

Pflanzliches Wundermittel

So ist es umso erfreulicher, dass nun eine Pflanze, die bereits in der chinesischen Medizin zur Linderung bei rheumatischer Arthritis eingesetzt wird, in den Fokus der Verhütungsmethoden gerät. Die Kletterpflanze „Tripterygium wilfordii“ enthält den Wirkstoff Triptonide, welche eine direkte Auswirkung auf die Samenbildung hat. Der verursachte Nebeneffekt: vorübergehende Unfruchtbarkeit.

Solange der pflanzliche Inhaltsstoff wirkt, verlangsamen sich die Spermien und schaffen es somit nicht die weibliche Eizelle zu erreichen, um diese zu befruchten. Tierversuche an Mäusen und Affen zeigten eine sofortige Wirkung bei oraler Einnahme, welche bis zu vier Wochen anhielt. Auch kommt es bisher auch nach langjährigen Tests zu keinerlei unerwünschten Stimmungs- und Verhaltensauffälligkeiten. So kehrt beruhigenderweise nach Absetzung des Wirkstoffs auch die Fruchtbarkeit der Spermien zurück. Erste Versuche am Menschen sind bereits im Gespräch. Infolgedessen stünde einer neuen Verhütungsmethode nichts mehr im Wege. Vielleicht ist in Zukunft die Pille für den Mann in jeder Apotheke erhältlich und der Verhütungsfrage mehr Gleichberechtigung widerfahren.

Gerne können sie hier mehr erfahren: https://www.trendsderzukunft.de/verhuetung-pflanzliches-mittel-eignet-sich-als-pille-fuer-den-mann/

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21/2021 Vertikale Plantagen: Die schwindelfreie Landwirtschaft

Was wie eine beeindruckende Hommage an die Hängenden Gärten der Semiramis anmutet – eines der sieben antiken Weltwunder- ist in Wirklichkeit der Ausdruck einer neu gedachten Form von Landwirtschaft. Diese ist dringend notwendig. Die globale Überbevölkerung und der damit einhergehende Nahrungsmangel, als auch der Klimawandel und der Trend zu Megacitys sind die ausschlaggebenden Herausforderungen des 21.Jahrhunderts und bedürfen einer nachhaltigen und menschorientierten Lösung. Die Antwort: außergewöhnliche Agrarproduktion!

1 statt 290 Hektar. Über einander aufgebaute Etagen mit Platz und Ressourcen sparenden Effekten. Weniger CO2-Verbrauch, keine Pestizide und eine unvergleichliche Wasserwirtschaft mit bis zu 95% Wasserersparnis. Eine Landwirtschaft, welche vollkommen unabhängig von Witterungsverhältnissen, Jahreszeiten und dem Klima operieren kann. Das Erfolgsrezept hinter der Produktivität: modernste Technologie.

In geschlossenen Räumlichkeiten unter Ausschluss äußerer Einflüsse werden die optimalsten Lebensbedingungen geschaffen, welche die vertikalen Plantagen zum Effizienzmonster machen. Künstliches Sonnenlicht in Form von computergesteuerten LED-Lampen und im Boden implementierte Nährstoffe sorgen für die idealen Wachstumsvoraussetzungen. Temperatur und Lichtintensität können individuell gewählt werden, einer der Gründe weshalb der Einsatz von Pestiziden ausgeschlossen ist. Der Gesundheitszustand der Gewächse wird mit Hilfe von Infrarotkameras überwacht. Somit ermöglicht die Digitalisierung durch einen simplen Mausklick, die Sicherstellung eines optimalen Ertrags. Die Vorteile der vertikalen Plantagen sind nicht nur auf unternehmerischer Seite zu finden- sondern zeichnen sich auch über eine klimafreundliche Produktion und logistische Einfachheit aus, da dezentral und je nach Bedarf angebaut werden kann.

Ein weltweiter Trend

Der Trend zu vertikalen Plantagen oder im englischen als vertical farming bekannt, hat zurecht bereits globale Ausmaße erreicht. Vor allem in den Vereinigten Staaten, Deutschland und Japan wird das Potential des vertical farming erkannt und erfolgreich umgesetzt. So ist das gesetzte Ziel des in Kalifornien beheimateten Agrar-Tech Startups Plenty https://www.plenty.ag/about-us/, der Bau von riesigen „Indoorfarmen“ in Städten mit jeweils mehr als 1 Mio. Einwohnern, insgesamt 500 an der Zahl, davon mehr als die Hälfte in chinesischen Großstädten. In Deutschland dominiert allerdings der dezentrale Entwurf, der sich über eine kurze Reichweite der Produktionsanlage zum End und Großverbraucher orientiert.

Die Konkurrenz der vertikalen Plantagen gegenüber traditioneller Landwirtschaft ist trotz aller Innovation noch nicht maßgeblich genug. Noch treiben die hohen Strom- und Investitionsanforderungen die Kosten in die Höhe. Allerdings planen die führenden Unternehmen, mit zunehmender Automatisierung der Prozesse, Ihre Produkte auch zu konventionellen und somit konkurrenzfähigen Preisen anzubieten. Dann wird die Zukunft nicht nur einen Wandel im Stadtbild beinhalten, sondern auch Gemüse aus luftigen Höhen.

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24/2021 PICO- Grüner Daumen für alle

28/2020 Vly: Die nährreiche Milchalternative aus Erbsen

Immer mehr Menschen steigen auf eine vegane Ernährung um. Um den Proteinbedarf zu decken, reichen die Milchalternativen oft nicht aus. Dies kann sich durch Vly ändern. 

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind auf die vegane Ernährung umgestiegen. Die wohl am häufigsten gestellte Frage bei einer fleischfreien Lebensweise ist, ob der pflanzliche Proteingehalt wirklich ausreicht, um den Tagesbedarf eines Menschen zu decken. Proteine stärken unter anderen die Muskelmasse und das Gehirn. Zudem wirken sie sich positiv auf die mentale Gesundheit aus. Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Zufuhrempfehlung zu achten. Wie aber kommt man auf den empfohlenen Eiweißbedarf, wenn einige der eiweißhaltigsten Lebensmittel wegfallen?
Vly möchte dies einfacher machen. Mit einem hohen Proteingehalt, einer ausgezeichneten Ökobilanz und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten will das Food-Start-Up den Lebensmittelmarkt revolutionieren.

Was bietet Vly im Vergleich zu anderen Milchalternativen?

Der Erbsendrink kommt pro Glas auf 16 g Eiweiß. Das ist doppelt so viel wie in Kuhmilch und sogar fünfmal so viel wie in Mandelmilch! Zudem besteht der Drink nur aus Wasser, gesunden Fetten und natürlichen Aromen. Daneben enthält die Erbsenmilch die in der veganen Ernährung oft limitierende Aminosäure Lysin. Auch bei der Nachhaltigkeit überzeugt der Milchersatz. Beim Anbau von den verwendeten gelben Spalterbsen werden 13 Mal weniger Liter Wasser verbraucht als bei der Produktion von Kuhmilch. Beim Anbau von Mandelmilch sind es sogar 100 Mal weniger. Auch Co2-Verbrauch und Anbaufläche sind bei Vly im Vergleich sehr gering. Im Aussehen und der Konsistenz erinnert die Milch stark an Sojadrink. Allerdings ist der Geschmack eher herb und daher pur nicht für jeden etwas. Der Erbsendrink kann dafür aber vielfältig genutzt werden; ob im Kaffee, für Porridge oder klassisch für Müsli, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Die Gründer Nicolas, Moritz und Niklas gaben schon bekannt, dass weitere Produkte auf Erbsenbasis folgen werden. Somit finden wir die gesunde Alternative bald im Joghurt oder Speisequark wieder.

73/2018 Macht der Multi-Joystick Move-Master bald Tastaturen Konkurrenz?

Eine neue Art Computer-Steuerung könnte vor allem in der Gaming-Szene verstärkt Fuß fassen. Aber kann der Move-Master von Tüftlern aus Bayern auch dem klassischen Joystick oder anderen Eingabe-Geräten, ggf. sogar der Tastatur, Konkurrenz machen?

Der Joystick ist so alt wie die ersten Personal-Computer. Vor allem in der Gaming-Szene war und ist das kleine Gerät kaum wegzudenken, stellte es doch seit Anbeginn des Zeitalters die perfekte Schnittstelle Mensch-Computer dar. Aber die Zeiten ändern sich und die Anforderungen an Software wie Hardware werden filigraner. Entsprechend den eigenen Ideen und Anforderungen an ein perfektes Steuerungs-Tool entwickelte Thomas Bredinin aus dem Landkreis Deggendorf/Bayern einen eigenen, multidimensionalen, neuen Joystick.

Der Move-Master besteht aus einem breiten Griff für die Nutzhand, einer einfachen Auflagefläche und zehn speziell angeordneten Tasten. Vom klassischen Joystick unterscheidet den Move-Master sein futuristischer Look wie aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs. Das Gerät ist gewissermaßen einer menschlichen Hand nachempfunden. Man agiert und reagiert nicht wie mit einem Steuerknüppel, sondern eher einem Griffstück. Vorne sind acht Tasten angebracht, seitlich auf Höhe der Finger zwei weitere. So kann die Steuerung geschmeidig aus dem Handgelenk kommen. Die Tasten des Move-Masters sind frei konfigurierbar, also auf den Nutzer nach Vorlieben anzupassen. Gerade beim Spielen sind es die kurzen Hebelwege, die schnelle Reaktionen ermöglichten, so eine Pressemitteilung.

Gemeinsam mit seinem Mit-Entwickler und Freund Johann Meindorfer möchte Thomas Bredinin das junge Unternehmen langsam und organisch vergrößern. Derzeit arbeiten die Deggendorfer mit 3D-Druckern und verfügen über ein Warteliste. Ziemlich stolz sind die beiden Tüftler übrigens auf die Option Menschen mit Behinderung viel filigranere Optionen der Steuerung zukommen zu lassen. Wir senden Grüße aus Bayern nach Bayern und wünschen viel Erfolg. Hier die Website und hier ein erster, visueller Einblick:

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62/2018 Neuer Diesel-Treibstoff aus Schleswig-Holstein aus Klein-Reaktor

Wenn der Diesel-Kraftstoff als Abgas Probleme macht … also nachdem der Motor seine Arbeit geleistet hat … dann könnte es eine kluge Idee sein, den Kraftstoff positiv zu verändern, noch bevor er in die Maschine gelangt. Einen derart viel versprechenden Reaktor haben jetzt zwei Norddeutsche Erfinder gebaut.

Sauberere Verbrennung von Diesel-Kraftstoff – das wäre ein Ansatz, der heute zu vergolden wäre. In Zeiten von Diesel-Skandal, Manipulations-Software und drohenden Fahrverboten trifft man hier auf einen klaren volkswirtschaftlichen Engpass. Das Unternehmen ‘Heion’ rund um Christian Heine und Anton Ledwon möchte Kraftstoff vor der Einspritzung so verändern, dass er danach im Motorraum sauber verbrannt werden kann. Man löst das Problem ergo bevor es entstehen kann. Dazu setzen die Norddeutschen darauf, den Kraftstoff in spe – wir sind noch in der Entwicklung – innerhalb des Autos mit einem kleinen Reaktor zu behandeln. So entstehe ein Endprodukt, das unschädlich in die Umwelt abgegeben werden könne, so eine Pressemitteilung. Zur Realisierung der Idee brauchte es extremen Druck und sehr hohe Temperaturen. Ein noch im Test-Stadium befindlicher Reaktor modifiziert jetzt entsprechend die chemische Struktur des Diesels. In dem Reaktor werden Diesel und Wasser bei einem bestimmten Druck miteinander synthetisiert. Der Diesel wird durch diese besondere Art der Vorbehandlung so verändert, dass er danach getankt werden kann. Erste Tests sollen beweisen, so eine Pressemeldung, dass der Auspuff eines Testfahrzeugs signifikant weniger Ruß als bei der Verwendung herkömmlichen Diesels ausstoße. Das innovative Verfahren solle jetzt im größeren Stil getestet werden.

Für den Weg zur Marktreife suchen die Jung-Unternehmer gerade nach Kooperationspartnern aus Industrie oder zumindest Hochschulen. Randnotiz aus einer Pressemitteilung: Der Reaktor tauge prinzipiell auch für die Modifikation bzw. ‘Reinigung’ anderer Kraftstoffe wie etwas Flugzeug-Kerosin. Weiter Infos gibt es auf der noch unfertigen Website der Firma Heion. Hier geht es zu unserer Quelle, einem NDR-Beitrag, den es jetzt auch auf Juuh Djuub gibt:

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56/2018 Mit dem sleeperoo Design Cube Zelt schier überall übernachten?

Ein Zelt für immer und überall ist das ‘sleeperoo’. Unter dem Motto “Die Nacht, der Ort und Du – das Erlebniszelt” haben die Jungunternehmer Karen Löhnert und Dennis Brosseit einen Schlaf-Cube vorgestellt, der die Camping-Szene revolutionieren könnte.

Auch wenn wildes Campen hierzulande nur unter gewissen Bedingungen erlaubt ist: das sleeperoo als bewegliches Schlafzelt macht nach einem Auftritt der Initiatoren bei der “Höhle der Löwen” von sich reden. Entworfen von einem Design-Studio bietet das sleeperoo ein Schlaf-Erlebnis auf rund zwölf Kubikmetern Raum. Das sleeperoo hat einen runden Rahmen, wetterfeste Stoffbahnen große Panoramafenster, die mit einem Vorhang abzudecken sind. Das Cube-Zelt sei im Steckbau-Prinzip, so der Anbieter, einfach auf- und abbaubar.

Bislang wurden die sleeperoos für den Eigenbetrieb der Tourismus-Unternehmer Löhnert und Brosseit konzipiert und genutzt. Die Nachfrage aus dem Markt veranlasste die Macher über den Verkauf nachzudenken. Konditionen stehen noch nicht fest. Es werden gemäß Website bereits unverbindlich Bestellungen entgegen genommen, um mögliche Produktions-Volumen ermitteln zu können. Die Aufbauzeit betrage bei Do-it-yourself je nach Übung rund eine Stunde. Wer sich näher informieren will oder auf die Liste der Vorbesteller kommen mag, hier ist die Website sleeperoo. Wer sich das zunächst mal im Film ansehen möchte, der schaut hier weiter:

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55/2018 Neues Jungwild-Warnsystem soll nachhaltig Tierleben retten

Ein Warnsystem für Jungwild, das im Getreidefeld liegt und so teils von Mähdreschern überfahren wird, hat jetzt ein Landwirt aus Brandenburg entwickelt. Seine Erfolge sprechen für sich, konstatiert der Landwirt. Das für Menschen unhörbare Geräusch der Innovation habe bereits viele Tier-Tode verhindert.

Gregor Mordhorst heißt der brandenburgische Landwirt, der jetzt eine Erfindung präsentiert, die Tier-Tode verhindern soll. Sein Motor wird seit einiger Zeit flankiert von einem quietschenden Geräusch. Dieser Klang ist für menschliche Ohren nur schlecht aus dem Mähwerks auszufiltern. Für das betroffene Wild, im Besonderen Rehkitze oder auch Hasen oder Fasane, scheint es unerträglich. Die Tiere werden anders als durch den reinen Traktorlärm aufgeschreckt und flüchten. Mordhorst weist darauf hin, dass die Spezial-Sirene diesen Mähdrescher-Tod von Jungwild trotz guter Erfolge nicht sicher und ganz verhindern könne.

Einer Pressemitteilung zufolge habe das Gerät eine Einschränkung, die mit der ‘Erfahrung’ von Jungwild zusammen hängt. Der typische Flucht-Reflex werde bei den meisten Jungwild-Spezies erst ab einem bestimmten Alter herausgebildet. Rehkitze, so die Meldung weiter beginnen ab dem zirka sechsten Tag mit dem Flucht-Reflex, zuvor wird das Verstecken wohl als sicherer eingeschätzt. Unsere Quelle ist RBB 24.

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