RAKETENSTART

Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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60/2017 Idee: Mit nur zwei Schrauben zum Einbruchsschutz?!

Zwei Schrauben, ein Zusatzbeschlag und minimales Handwerks-Geschick. Mehr braucht es nicht, um damit einen effektiven Einbruchs-Schutz an der Haustür anzubringen. Die schlichte aber pfiffige Innovation wurde auf der Ideenmesse erstmals vorgestellt.

„Einfach, günstig, sicher“ – so beschreibt ein Tüftler aus Aldersbach seine Erfindung die auf sehr einfache Art vor Einbrechern schützen soll. Nachdem Alfons Zauner mit auf dem Markt erhältlichen Einbruch-Vermeider-Tools unzufrieden war, machte er sich kurzerhand selbst ans Werk. Der gelernte Schreiner macht es Eindringlingen mit seiner Erfindung in Form eines unauffälligen Zusatzbeschlags aus Edelstahl sehr schwer. So erzeugt die Vorrichtung einen zusätzlichen Zeitaufwand von rund fünf Minuten – was viele Einbrecher am Weitermachen hindere, so der Macher. Schließlich gehe es beim ‚erfolgreichen Bruch‘ auch um Schnelligkeit.

Angebracht werden kann die Erfindung des 60-Jährigen mit lediglich zwei Schrauben. Außergewöhnlich ist aber vor allem, dass die Funktion von Fenster und Türen durch den kecken Einbruch-Schutz in keinster Weise eingeschränkt wird. Der Öffentlichkeit präsentierte Zauner sein nützliches Langfinger-Nerv-Utensil im November auf der 69. kreativen ‚Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten‘ (iENA) in Nürnberg. Hier geht es zu unserer Quelle, der Passauer Neuen Presse.

59/2017 Innovation Milkit Booster: Schlauchlose Reifen aufblasen

Für viele Biker die absolute Lösung bei der Wartung von Tubeless Reifen: Milkt Booster der Firma Sport Components AG. Ein kleines Tool, das den teuren Luftdruck Kompressor überflüssig macht.

Mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne finanzierte die junge Schweizer Firma Sport Components AG ihr ‚Milkit-Boost‘-Projekt. Das Kit sei vor allem für Mountainbiker geeignet, da hier sogenannte ‚tubeless‘ Reifen schon sehr verbreitet sind, so die Macher. Allerdings eröffne der Booster auch für den gesamten Radsport neue Möglichkeiten. Da die Entwicklung den oft sehr teuren Kompressor ersetzt, wird so das letzte Hindernis von Reifen ohne klassischen Schlauch (tubeless) beseitigt.

Das Milkit kommt ins Handgepäck und sorgt so für maximale Flexibilität seines Nutzers. Ganz grundsätzlich gilt, dass tubeless Reifen nicht per normaler Luftpumpe aufgeblasen werden. Die Innovation knüpft hier an. Ein Gimmick obenauf: Das Milkit lässt sich auch als Trinkflasche verwenden und ist dank seines geringen Gewichts gerade auch für Tourenfahrer optimal geeignet.

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58/2017 Der Blinker-Handschuh für Biker

Als den originären Erfinder der ‚Blinker-Handschuhe‘ darf man der Deutschen Harald Gerhard nicht bezeichnen. Die Innovation gibt es bereits seit ein paar Jahren und wurde erstmals in Übersee vorgestellt. Jedenfalls kann die Innovation Radler und solche die es werden wollen, im Verkehr sicherer machen.

Ein Problem, dass Radfahrer wohl alle kennen: Schnell wird man unterwegs von Autofahrern übersehen, die Vorfahrt wird genommen, im schlimmsten Fall passieren Unfälle. Nachdem er selbst in einen Fahrradunfall verwickelt worden war und Harald Gerhard mit einem Auto kollidierte, kam dem Erfinder eine Idee das Radeln sicherer zu machen: Der Blinker-Handschuh war geboren. Eigenen Angaben zufolge tüftelte Gerhard über vier Jahre an seiner bis daraus der finale, blinkende Handschuh entstand. Ein Handschuh, auf dessen Fingerspitze sich Blinklichter befinden, das vom Radler durch bloßes Tippen aktiviert werden kann. Die Schwierigkeit bestand Gerhard zufolge darin, Elektronik mit Textilien zusammenzuführen. Auch Vorschriften von Polizei und Verkehrswacht mussten freilich eingehalten werden. So werden etwa KOrsetts angelegt betreffend eine bestimmte Blink-Frequenz oder die Lichtfarbe. Unten finden Interessierte das Video zum Projekt. Hier auf Kickstarter haben wir die Idee gefunden, die bereits Jahre zuvor erdacht worden war. Hier die Kampagne.

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57/2017 Der Trinkhalm, den man essen kann: eine Erfindung aus Stuttgart

Einen Strohhalm zum Essen. Die Erfindung aus Stuttgart ist eigentlich nahe liegend, denn warum soll ein Halm unbedingt aus Plastik sein? So ähnlich mussten die Macher gedacht haben. In der Folge kam Eatapple als Prototyp heraus.

‚Eatapple‘ – so heißt der behaupteter-maßen weltweit erste essbare Trinkhalm. Das Trink-Gerät wird auf Fruchtbasis hergestellt und kann nach Nutzung hemmungslos verspeist werden. In Deutschland landen jährlich 40 Milliarden Plastik-Trinkhalme auf dem Müll, so die Website wisefood, die als Plattform für Eatapple fungiert. Grund genug sich mit einem ökologischen Alternativkonzept zu beschäftigen. Der Trinkhalm Eatapple sei aufgrund der Essbarkeit eine nachhaltige, saubere Alternative zu herkömmlichen Strohhalmen. Darüber hinaus können sich die Nutzer über den Knabberspaß am Ende des Trink-Erlebnisses zusätzlich freuen. Wer das gut findet, kann sich an der Crowd-Finanzierung beteiligen: hier geht es zu Startnext.

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56/2017 Beständigerer Lack, besser aufzutragen, härtet alleine aus

Ein neuartiger Lack, der vollständig an der Luft aushärtet macht gerade aus der Startup-Szene von sich reden. Die Substanz von Rodan – so der Name des Unternehmens – sucht gerade nach Investoren.

Daniel Rohrbeck, ein Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität/Düsseldorf hat einen innovativen Lack entwickelt, durch den Oberflächen besser geschützt würden, so eine Pressemitteilung. Das Startup namens ‚Rodan‘ sei derzeit auf Investoren- wie Kunden-Suche. Der Lack sei beständiger und das Auftragen gehe einfacher. Eine Ofentrocknung sei mehr nötig, so Daniel Rohrbeck. Der Lack härte vollständig an der offenen Luft aus.

Leider war außer der Erwähnung auf RP online nichts weiter zu finden im Netz. Hier der Link zum Original-Artikel, für den wir uns im Kommentarfeld Ergänzungen wünschen. Die Erfindung würde vor allem in der Autoindustrie Fortschritt bringen, so RP online.

55/2017 Sprintis‘ my Drahtbügeltasche: Druckereibedarfs-Händler mit Innovation

Der Druckereibedarfs-Spezialist Sprintis aus Würzburg setzt mit seiner Innovation my-Drahtbügeltasche werblich neue Standards. Das Logistik-Utensil der Würzburger gibt es ‚customized‘ mit und ohne Klappe sowie auf Wunsch inklusive Zusatzfach auf der Vorderseite. Kern-Nutzen ist der Schutz für Dokumente und deren bestmögliche Lesbarkeit.

Drahtbügeltaschen gibt es klassisch für Paletten, Gitterboxen und Behälter aller Art. Sie sind ein obligatorisches Hilfsmittel und am Markt in den klassischen DIN-Formaten verfügbar. Die Variante von Sprintis gibt es nun mit oder ohne Klappe. Zudem steten solche Varianten mit Zusatzfach auf der Vorderseite zur Verfügung. Drahtbügeltaschen gewähren bestmöglichen Schutz für Papiere und Fracht-Dokumente. Anwender profitieren freilich von der Lesbarkeit des Logistik-Zubehörs.

Der flexible Bügel aus Federstahl-Draht ermöglicht ein einfaches Anbringen und Entfernen. Der Federstahl-Bügel ist biegsam und eignet sich zum Befestigen, ist flexibel einsetzbar bei Gitterboxen und Aufsatzrahmen. Dabei ist der Bügel fest in Tasche eingeschweißt. Der Anbieter weist darauf hin, dass Regenschutzklappen ebenso möglich sind wie Sonderanfertigungen für individuelle Lösungen. Der Anbieter hat der Innovation Drahtbügeltaschen eine eigene Microsite gewidmet unter mydrahtbuegeltasche.de.

54/2017 Biologisches Flammschutzmittel macht Brennbares unbrennbar!

Es gibt da eine Flüssigkeit, die – einmal aufgetragen – klassisch brennbares Material wie beispielsweise Holz, Styropor oder Stoff faktisch unbrennbar macht. Wie von Zauberhand versiegt die Flamme, sobald sie den mit dem rein biologischen Wirkstoff getränkten Teil des jeweiligen Materials erreicht.

Holz und Stoff, die kein Feuer mehr fangen? Da reibt man sich die Augen, was? Im Ersnt, wir wollen gar nicht weiter erzählen, die Innovation hat Zeug zur Nummer eins unserer 2017er-Raketenstart-Reihe. Daher schnell zum Video (unten). Großes Kompliment an den Erfinder Fernando Tahmouresinia aus dem schönen Hildesheim am Rhein. Viel Spaß und Staunen:

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53/2017 Elektromobil ‚Sion‘: Auto fahren ausschließlich mit Sonnenlicht

Schon bald könnte ein Solarmobil entstehen, das seinen Namen wirklich verdient. Sono Motors heißt die Firma, die bereits mit einem Prototypen am Start ist und über Crowdfunding 150.000 Euronen einspielte. Der ‚Sion‘ könne bereits jetzt vorbestellt werden. Ziel ist es, 2019 in Serie zu gehen.

Zu schön, um wahr zu sein: wenn die Sonne scheint, fährt mein Auto. Ja mit einer neuen Generation Akkus könnte es sogar fahren, wenn sie grade mal nicht scheint. So oder so ähnlich muss die einfache aber effektive Idee eines Münchner Gründer-Teams gewesen sein als sie Ihre Vision vom Sion, einem sonnengetriebenen Fahrzeug zum Leben erweckten. Die leistungstragenden Solar-Elemente sind in Scheiben, den Türen und im Dach integriert. Durch die Rundum-Solarung sei der Sion, so die Macher, vor allem bei Kurzstrecken-Nutzung von Ladestationen unabhängig.

Einen Preis um die 16.000 Euro rufen die Münchner auf für Ihr autarkes Solarmobil. Die Konditionen gelten inklusive aller benötigten Solarzellen. Für den leistungsstarken Akku sollen noch einmal weitere 4.000 Euro fällig werden. Die zwei Preise seien der Tatsache geschuldet, dass gerade Akkus sehr stark Preis-Schwankungen unterliegen. Bis zu 250 Kilometer Reichweite attestiert Sono Motors Ihrem Mobil. An sonnigen Tagen könnten schon mal 20 bis 30 Kilometer mehr draus werden. Für den Sion stehen gemäß einer Pressemitteilung das Hirnschmalz und die Ingenieurskunst von Navina Pernsteiner, Jona Christians und Laurin Hahn. Die Website findet sich hier: Sono Motors. Und hier haben wir das Crowdfunding-Video für Euch. Alles Gute und viel Erfolg nach München!

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Ökosan – das landwirtschaftliche Stalleinstreu für bestes Stallklima

Stalleinstreu ist nun wirklich kein Massenprodukt. Ökosan von der Würzburger Firma GfR gilt in Fachkreisen als das Stalleinstreu-Produkt schlechthin, daher haben wir der Innovation einen redaktionellen Platz eingeräumt, nicht zuletzt weil wir die Verantwortlichen kennen und sehr schätzen.

Ökosan, die Innovation aus dem Hause GfR sorgt für positives Stallklima. Daher ist das Produkt auch nur in Fachkreisen wirklich bekannt, dort aber signifikant. Ökosan wurde gezielt im Hinblick auf eine optimale Tier-Verträglichkeit und verbessertes Stallklima entwickelt. Das im DLG Fokus-Test mit den Prädikaten ‚besondere Hautverträglichkeit‘ und ‚Rutschfestigkeit‘ versehene Produkt überzeugt vor allem, da es Stress bei den Stall-Tieren vermeidet. Im Einzelnen gehören hohe Feuchtigkeitsbindung, verbesserte Rutschfestigkeit und Millieuverbesserung im Stall sowie differenzierte Einsatzmöglichkeiten als Trockenklauen-Bad zu den gewünschten Qualitäten. Mit einem PH-Wert von 12 ist Ökosan alkalisch. Weitere Informationen zum Anbieter bzw. Ökosan im Besonderen unter GfR Ökosan Stalleinstreu.

52/2017 Ein Silikon-Herz: bahnbrechende Erfindung des 21. Jahrhunderts?

Ein Herz aus Silikon wurde jetzt mit einem 3D-Drucker von Forschern der ETH Zürich entwickelt. Die weiche Organ-Simulation hat knapp 400 Gramm und bewege sich in der Versuchsanordnung schon annähernd wie eine menschliche Pumpe. Mutet schrill an …

Das Herz eines Menschen ist sicher nicht romantisch verklärt der Sitz der Emotionen und der Ausgangspunkt aller Liebe. natürlich ist es eine unbeschreibliche Leistung der Natur, unfassbar und unbeschreiblich. Aber mechanisch halt auch nur eine Pumpe, die für das Leben steht. Bevor wir lange philosophieren – wir können die Entwicklung der ETH Zürich nicht einordnen. Aber ein Film-Beispiel zeigen:

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