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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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66/2017 Ein Eckiges Weinfass aus der Pfalz soll Ressourcen sparen

Aus der Pfalz kommt der Erfinder eines eckigen Weinfasses. Der Schreinermeister und Berufsschullehrer Thomas Lutz hat damit einen Schritt Richtung Nachhaltigkeit vollzogen. Im Einzelnen geht es um eine deutlich verbesserte Raumnutzung durch die eckige Grundform.

Traditionen können hartnäckig sein, im Guten wie im schlechten Sinne. Ob das eckige Weinfass des Pfälzers Thomas Lutz einen Siegeszug gegen die runden Klassiker der Branche antreten wird, ist ungewiss. Sicher ist, dass es eine Innovation ist und einige Vorteile birgt. Wie ein Weinfass im klassischen Sinn sieht die Entwicklung nun wirklich nicht aus. Aus Eichenholz und Edelstahl geschaffen hat der Behälter für Wein eher die Form einer kleinen Kommode. Die Innovation sei vor allem ökonomisch sinnvoll, so eine Pressemitteilung. Das eckige Fass könne häufiger wiederverwendet werden und der Holzverbrauch sei relativ geringer zum möglichen Wein-Input. Und beim Lagern und dem Transport entstünden ebenso erhebliche Vorteile.

Ausgestattet mit einem Edelstahl-Chassis steht das Eck-Fass auf einer rechteckige Grundfläche. Die Fassbretter sind logischerweise gerade statt rund und werden beim Zusammenbau von jeder Seite von oben in die Führungsleisten eingeschoben. Der Auslass befindet sich auf dem Edelstahldeckel. Hier ist die Meldung nochmla mit Bild, leider kaum ‚bewegt‘:

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65/2017 Brelomate zwei – Senioren-App, die virtuell Menschen verbindet

Die Senioren-App Brelomate soll das Fernsehgerät in Verbindung mit einem Tablet zum Haushalts-Steuerungsgerät machen. Das Gadget ist damit gleichermaßen eine Informations-, Spiele- und Kommunikationsplattform für Senioren.

Mehr Variation und Optionen der Kommunikation für Senioren bietet die Senioren-App Brelomate zwei. Das Akronym steht für ‚Breaking Loneliness with Mobile Interaction and Communication Technology for Elderly‘. Damit haben Seniorinnen und Senioren eine Art Spielekonsole im Wohnzimmer stehen, die sie via Tablet und TV nutzen.

Kern von Brelomate zwei ist u. a. das Gesellschaftsspiel ‚Schnapsen‘, das die Senioren über Videotelefonie verbindet. In der ersten Projektphase wird mit Einbindung möglicher Anwender ein Produkt konzipiert, das wie der Name schon sagt die Einsamkeit älterer Menschen bekämpfen will. Zusätzlich wird mit einem Didaktikkonzept und über eine umfangreiche Feldstudie mit 36 angeschlossenen Haushalten eine wirtschaftliche Verwertungs-Strategie für die Markteinführung zu erarbeiten. Interesse? Hier im Bewegtbild:

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64/2017 Wie der innovative Wolfs-Roboter Wildschweine und mehr verjagt

Aus dem fernen Japan stammt die Idee, einen Roboter-Wolf als alternative und dynamische, erweiterte Vogelscheuche zu etablieren. Heraus gekommen ist eine bewegliche Stoff-Attrappe, die vor allem Wildschweine und Vögel von den Reisfeldern fernhalten soll.

Der Wolf schreckt nicht nur Menschen, auch Wildscheine, Vögel und anderes Getier nehmen reißaus, wenn Lupus der Erste aufkreuzt. Diese Tatsache machten sich jetzt japanische Erfinder zunutze und innovierten den Wolfsroboter, der vor allem Wildschweine verjagen soll von Orten, wo diese aus menschlicher Sicht eher Schaden anrichten. Insbesondere sollen Reisbauern bei ihrer Arbeit unterstützt werden und Erntehelfer wie Ernte als solche gesichert werden.

Entwickelt wurde ein Roboter mit dem Aussehen des Raubtiers, der mit unterschiedlichen Techniken abschreckt. Dem Roboterwolf sieht man auf den ersten Blick nicht an, welches Potenzial in ihm schlummert. Dieser Roboter in Wolfs-Gestalt vereint einige technische Raffinessen. So sieht er mit seinen roten Augen und dem Furcht einflößenden Gesicht grimmig aus. Ausgestattet mit verschiedenen Sound-Effekten kann er darüber hinaus drastisch brüllen, menschliche Worte intonieren und sogar den Klang von Gewehrschüssen simulieren. Betrieben wird Roboterwolf durch die Sonne und so mit der notwendigen Energie versorgt. Ein Solarpanel speichert die Sonnenenergie entsprechend. Die unterschiedlichen Abschreck-Geräusche – es stehen 18 verschiedene Geräusche zur Verfügung – werden gerade in einem Feldversuch getestet. Wer sich das nicht vorstellen kann, wir helfen nach mit einem Video:

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63/2017 Mit Furryfit überwachen Sie Fitness & Gesundheit Ihres Hundes

Fitness Gadgets für den Menschen sind bereits weit verbreitet. Zunehmend gibt es nun auch Lösungen für Vierbeiner und andere tierische Freunde. ‚Furryfit‘ heißt das neue Gadget aus dem Hause myWoffi. Es soll neben der Messung von Aktivität und Kalorienverbrauch auch Verhaltensauffälligkeiten erkennen können.

Fast 50 Prozent aller Hunde in Deutschland sind übergewichtig. Wie beim Menschen ist das häufig einem ‚Zu wenig‘ an Bewegung und einem ‚Zuviel‘ an Futter geschuldet. Die Gründer-Brüder Jona Timm und Mich David wollten hier konstruktiv helfen und entwickelten kurzerhand einen Fitness Tracker für Hunde. In Form einer Hundetatze wird das Gadget am Halsband des Hundes befestigt und zeichnet ab dem Moment alle Bewegungen des Tieres auf. Wird der Tracker dann mit dem Smartphone verbunden, sendet Furryfit die Daten über Kalorienverbrauch oder Ruhe- und Bewegungsphasen an ein digitales Endgerät. Hier werden auch nach Eingabe von Gewicht, Größe und Rasse eines Tieres individuelle Ziele sowie der aktuelle Fitness-Stand berechnet.

Das Produkt stammt aus dem Hause myWoofi, das sich professionell mit ‚vernetztem‘ und  hochwertigem Hunde-Zubehör beschäftigt. Furryfit ist gemäß einer Presseinformation ‚100 Prozent made in Germany‘. Zunächst hier der Link zum Anbieter bzw. dem Produkt Furryfit. Und hier entlang für das Video über die tierische Elektronik:

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62/2017 Smartphone-App Plantix erkennt und diagnostiziert kranke Pflanzen

Eine App, die allen Pflanzenfreunden helfen kann wurde jetzt mit ‚Plantix‘ vorgestellt. Mit der innovativen App können Krankheiten von Pflanzen nur durch das Hochladen von Fotos des grünen Patienten erkannt werden. Entsprechend werden auch Lösungsvorschläge unterbreitet.

Das Start-up ‚Peat‘ ist mit seiner App Plantix der diesjährige Gewinner des CeBIT Innovation Awards. Entwickelt wurde eine umfangreiche Software, die optische Muster von Pflanzenkrankheiten entschlüsselt. Bislang kann die App rund 60 Krankheiten bzw. Schäden erkennen. Laut einer Pressemitteilung lernt die Applikation aber mit neu eingesendeten Bildern immer weiter dazu. Die hoch geladenen Fotos werden von Experten gesichtet und nur relevantes Material gelangt in die Datenbank.

Gedacht war die App zunächst für landwirtschaftliche Betriebe in Entwicklungsländern, Es sollten je rechtzeitig Nährstoff-Mängel oder Krankheits-Befall diagnostiziert werden. Mit der Vermarktung der App freuen sich nun zunehmend Hobbygärtner an der Entwicklung. Interesse? Natürlich haben wir ein Bewegtbild gefunden:

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61/2017 Innovation: Herzrhythmus-Störungen mit dem T-Shirt erkennen?!

Wie man Herzrhythmus-Störungen mit in über Textilien auf den Leib geschneiderten Sensoren entdeckt und entsprechend Warnungen per Smartphone an berufene Stelle überträgt: das ist jetzt Gegenstand eines türkischen Forschungsprojekts. Es scheint von Erfolg gekrönt.

Dr. Suat Çetiner ist Dozent an einer türkischen Universität und arbeitet im Fachbereich für Textil-Ingenieurwesen. Dort leitete er ein Forschungs-Projekt ‚intelligentes T-Shirt‘ mit dem Fokus Herzrhythmus-Störungen zu erkennen und diese über App zu reporten. Jetzt scheint nach fünf-jähriger Forschung ein Durchbruch gelungen, glaubt man einer Pressemitteilung der Nachrichtenseite TRT Deutsch. Herausgekommen ist ein smartes Shirt, das die teils gefährlichen, teils unbedenklichen Störungen der Herzfrequenz mittels Bluetooth-Verbindung weiterleitet.

Die Innovation ist wohl erst der Auftakt für eine visionäre Reihe intelligenter Textilien. Quasi als Ganzkörper-Wearables werde auch bei weiteren Ansätzen im Bereich der Körpermessungen die Leitfunktion von Stoffgewebe genutzt um relevante physiologische Daten zu detektieren und entsprechend aufzubereiten. Derzeit arbeite man gar an Textilien mit EKG-Funktion, so eine Pressemitteilung. Die derzeit allenthalben verwendeter Metall-Sensorik sollen über kurz oder lang von ‚anziehbaren‘ und physiologisch unbedenklichen Stoff-Sensoren ersetzt werden.

60/2017 Idee: Mit nur zwei Schrauben zum Einbruchsschutz?!

Zwei Schrauben, ein Zusatzbeschlag und minimales Handwerks-Geschick. Mehr braucht es nicht, um damit einen effektiven Einbruchs-Schutz an der Haustür anzubringen. Die schlichte aber pfiffige Innovation wurde auf der Ideenmesse erstmals vorgestellt.

„Einfach, günstig, sicher“ – so beschreibt ein Tüftler aus Aldersbach seine Erfindung die auf sehr einfache Art vor Einbrechern schützen soll. Nachdem Alfons Zauner mit auf dem Markt erhältlichen Einbruch-Vermeider-Tools unzufrieden war, machte er sich kurzerhand selbst ans Werk. Der gelernte Schreiner macht es Eindringlingen mit seiner Erfindung in Form eines unauffälligen Zusatzbeschlags aus Edelstahl sehr schwer. So erzeugt die Vorrichtung einen zusätzlichen Zeitaufwand von rund fünf Minuten – was viele Einbrecher am Weitermachen hindere, so der Macher. Schließlich gehe es beim ‚erfolgreichen Bruch‘ auch um Schnelligkeit.

Angebracht werden kann die Erfindung des 60-Jährigen mit lediglich zwei Schrauben. Außergewöhnlich ist aber vor allem, dass die Funktion von Fenster und Türen durch den kecken Einbruch-Schutz in keinster Weise eingeschränkt wird. Der Öffentlichkeit präsentierte Zauner sein nützliches Langfinger-Nerv-Utensil im November auf der 69. kreativen ‚Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten‘ (iENA) in Nürnberg. Hier geht es zu unserer Quelle, der Passauer Neuen Presse.

59/2017 Innovation Milkit Booster: Schlauchlose Reifen aufblasen

Für viele Biker die absolute Lösung bei der Wartung von Tubeless Reifen: Milkt Booster der Firma Sport Components AG. Ein kleines Tool, das den teuren Luftdruck Kompressor überflüssig macht.

Mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne finanzierte die junge Schweizer Firma Sport Components AG ihr ‚Milkit-Boost‘-Projekt. Das Kit sei vor allem für Mountainbiker geeignet, da hier sogenannte ‚tubeless‘ Reifen schon sehr verbreitet sind, so die Macher. Allerdings eröffne der Booster auch für den gesamten Radsport neue Möglichkeiten. Da die Entwicklung den oft sehr teuren Kompressor ersetzt, wird so das letzte Hindernis von Reifen ohne klassischen Schlauch (tubeless) beseitigt.

Das Milkit kommt ins Handgepäck und sorgt so für maximale Flexibilität seines Nutzers. Ganz grundsätzlich gilt, dass tubeless Reifen nicht per normaler Luftpumpe aufgeblasen werden. Die Innovation knüpft hier an. Ein Gimmick obenauf: Das Milkit lässt sich auch als Trinkflasche verwenden und ist dank seines geringen Gewichts gerade auch für Tourenfahrer optimal geeignet.

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58/2017 Der Blinker-Handschuh für Biker

Als den originären Erfinder der ‚Blinker-Handschuhe‘ darf man der Deutschen Harald Gerhard nicht bezeichnen. Die Innovation gibt es bereits seit ein paar Jahren und wurde erstmals in Übersee vorgestellt. Jedenfalls kann die Innovation Radler und solche die es werden wollen, im Verkehr sicherer machen.

Ein Problem, dass Radfahrer wohl alle kennen: Schnell wird man unterwegs von Autofahrern übersehen, die Vorfahrt wird genommen, im schlimmsten Fall passieren Unfälle. Nachdem er selbst in einen Fahrradunfall verwickelt worden war und Harald Gerhard mit einem Auto kollidierte, kam dem Erfinder eine Idee das Radeln sicherer zu machen: Der Blinker-Handschuh war geboren. Eigenen Angaben zufolge tüftelte Gerhard über vier Jahre an seiner bis daraus der finale, blinkende Handschuh entstand. Ein Handschuh, auf dessen Fingerspitze sich Blinklichter befinden, das vom Radler durch bloßes Tippen aktiviert werden kann. Die Schwierigkeit bestand Gerhard zufolge darin, Elektronik mit Textilien zusammenzuführen. Auch Vorschriften von Polizei und Verkehrswacht mussten freilich eingehalten werden. So werden etwa KOrsetts angelegt betreffend eine bestimmte Blink-Frequenz oder die Lichtfarbe. Unten finden Interessierte das Video zum Projekt. Hier auf Kickstarter haben wir die Idee gefunden, die bereits Jahre zuvor erdacht worden war. Hier die Kampagne.

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57/2017 Der Trinkhalm, den man essen kann: eine Erfindung aus Stuttgart

Einen Strohhalm zum Essen. Die Erfindung aus Stuttgart ist eigentlich nahe liegend, denn warum soll ein Halm unbedingt aus Plastik sein? So ähnlich mussten die Macher gedacht haben. In der Folge kam Eatapple als Prototyp heraus.

‚Eatapple‘ – so heißt der behaupteter-maßen weltweit erste essbare Trinkhalm. Das Trink-Gerät wird auf Fruchtbasis hergestellt und kann nach Nutzung hemmungslos verspeist werden. In Deutschland landen jährlich 40 Milliarden Plastik-Trinkhalme auf dem Müll, so die Website wisefood, die als Plattform für Eatapple fungiert. Grund genug sich mit einem ökologischen Alternativkonzept zu beschäftigen. Der Trinkhalm Eatapple sei aufgrund der Essbarkeit eine nachhaltige, saubere Alternative zu herkömmlichen Strohhalmen. Darüber hinaus können sich die Nutzer über den Knabberspaß am Ende des Trink-Erlebnisses zusätzlich freuen. Wer das gut findet, kann sich an der Crowd-Finanzierung beteiligen: hier geht es zu Startnext.

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