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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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61/2019 ‚Air-to-fuel‘: ein neuer CO2-neutraler Treibstoff?

Ein Verfahren zur Filterung von CO2 aus der Luft soll die Grundlage für einen Treibstoff aus CO2 sein. In Kanada läuft derzeit schon ein Pilotprojekt und der CO2-neutrale synthetische Treibstoff soll bislang nur geringfügig teurer als herkömmlicher Kraftstoff sein.

Carbon Engineering, ein kanadisches Unternehmen, filtert bereits mithilfe einer alkalischen Hydroxidlösung CO2 aus der Luft. Das Verfahren wird als „Direct air capture“ bezeichnet. Im Anschluss wird das gebundene CO2 gereinigt und dann komprimiert. Bislang wurde das gebundene CO2 unterirdisch gespeichert, doch nun soll es eine Möglichkeit geben daraus CO2-neutralen Kraftstoff herzustellen.

Mithilfe von Wasser neuer Treibstoff

„Air to Fuel“, so wird die Herstellung synthetischer Kraftstoffe aus CO2 genannt. Durch eine Wasserstoffelektrolyse wird Wasserstoff gewonnen. Anschließend soll dieses mit dem CO2 kombiniert werden. Im Ergebnis soll ein synthetischer Kraftstoff entstehen, welcher entweder pur oder gemischt verwendet werden soll. Die größere Menge an Energie, welche für die Gewinnung des Wasserstoffes nötig ist, soll durch Ökostrom generiert werden.

Durch die Kombination einer „Direct air capture“-Anlage und der anschließenden Verarbeitung zu synthetischen Kraftstoff, sollen bei jährlich 1 Millionen Tonnen gebundenen CO2, täglich ca. 320.000 Liter Kraftstoff produziert werden können. Ein Liter Benzin soll dabei rund 1 US-Dollar pro Liter kosten. Der Preis soll hierbei ungefähr gleich dem normaler Biokraftstoffe liegen und nur etwas höher als der Preis für herkömmliche Kraftstoffe sein. Zudem sollen die Kosten der Herstellung sinken, wenn die Produktion weiter wächst.

Vielseitige Problemlösung

Mit dem aus CO2 hergestellten Treibstoff könnten mehrere Probleme gleichzeitig gelöst werden. Denn bislang könnten theoretisch große Mengen CO2 durch eine „Direct air capture“- Anlage der Luft entzogen werden, doch bis dato wären die Kosten dafür zu hoch. Bislang wurden die Kosten pro Tonne auf rund 600 Dollar geschätzt. Aber selbst mit Kosten von rund 100 Dollar pro Tonne wäre die Anlage nicht für größere Mengen rentabel. Weltweit gibt es nur begrenzt CO2-Käufer. Durch die Verwendung im Treibstoff ist wohlmöglich eine umweltschonende Lösung gefunden. Zwar soll beim Autofahren das CO2 wieder freigesetzt werden, aber dieses soll mithilfe der DAC-Anlage erneut aus der Luft gefiltert werden können. So soll verhindert werden, dass zusätzliches CO2 in die Luft gelangt. Durch diesen Kreislauf soll der CO2-Ausstoß zumindest neutral gehalten werden.

Entwickelt wurden diese Methoden von Carbon Engineering. Laut David Keith, Gründer und Havard-Professor für angewandte Physik, war für den scheinbaren Durchbruch keine grundlegenden wissenschaftlichen Neuheiten nötig, sondern lediglich 30 Millionen Dollar, acht Jahre ingenieurwissenschaftliche Arbeit und Millionen kleine Details. Schon seit 2015 soll das Projekt in Form eines Piloten in Squamish Britisch Columbia laufen. Das folgende Video bereitet das Thema noch einmal zusammenfassend auf.

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60/2019 Ein neuer ‚Iron Man‘ dank ‚Gravity-Jet-Suit‘?

Wie Iron Man durch die Welt fliegen, das ist eine Vorstellung, von der einige Menschen schon einmal geträumt haben. Richard Browning hat diesen Traum verwirklicht und sich mit seinem neuen Gravity Jet-Suit sogar selbst übertroffen. So erreichte er mit seinem selbstgebauten „Jet-Pack“ eine Geschwindigkeit von 137 km/h.

Der Brite Richard Browning hat einen neuen Geschwindigkeitsrekord mit seinem Gravity Jet-Suit aufgestellt. Dieser ist ein Jet-Pack, der mehrere Mini-Triebwerke besitzt. Dieser Anzug ermöglicht ihm einen Vertikalflug zu bestreiten. Allein durch Arme und Gewichtsverlagerung soll die Richtung und Geschwindigkeit des Fluges gesteuert werden können. Nun übertraf er seinen bisherigen Rekord von 51 km/h im Jahre 2017 und erreichte mit seinem Anzug, der stark an Iron Man erinnert, eine Geschwindigkeit von 85,06 Meilen pro Stunde. Umgerechnet sollen das stolze 137 km/h sein.

Verbesserter Gravity Jet-Suit

Aufgenommen wurde der neue Rekord von Craig Glenday, dem Chefredakteur von Giunness-World-Records in Brighton in Großbritannien. Von dem Ergebnis des neuen Weltrekords soll Richard Browning selbst überrascht gewesen sein, da er bei bisherigen Testläufen nur rund 120 km/h erreicht haben soll. Dies alles soll durch die verbesserte Aerodynamik seines Jet-Suits möglich sein. Viele der Teile sollen über einen 3D-Drucker gefertigt worden sein. Zudem besitzt dieser Anzug eine Art Flossen zwischen den Füßen, welche für mehr Stabilität während des Fluges sorgen sollen. Auch die Turbinen sollen mit mehr Leistung ausgestattet worden sein.

Richard Browning scheint dabei aber noch längst nicht am Ende seine Träume gelangt zu sein. Er plant bereits den Jet-Suit so weiterzuentwickeln, dass auch Geschwindigkeiten von rund 270 km/h möglich werden sollen. Das alles, obwohl er anfangs vielen Skeptikern gegenübertreten musste. Der Ingenieur Alex Wilson und der Designer Sam Rogers jedoch glaubten an die Vision von Browning. So tüftelten sie gemeinsam in einer kleinen Werkstatt in Salisbury, Großbritannien. Daraufhin entstand der erste über 1000 PS starke Anzug.

Gravity Industries Ltd.

Bereits im März 2017 gründete er die Firma Gravity Industries Ltd. Begeisterte haben bereits schon die Möglichkeit über den eigenen Online-Shop Bekleidung zu bestellen und können sich damit für einen eventuellen „Flug“ schick machen. Aber auch eine Produktion des Gravity-Jet-Suits in größerer Stückzahl soll wohl bereits geplant sein. Der stolze Preis mutet jedoch an nur für den etwas größeren Geldbeutel bestimmt zu sein. Ein Jet-Suit soll nämlich um die 500.000 US-Dollar kosten. Wem diese Angelegenheit dann doch etwas zu teuer ist, kann sich „nur“ den Weltrekord-Flug von Richard Browning selbst ansehen.

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59/2019 Spezielle Beschichtung macht Toiletten selbstreinigend?

Eine Spezialbeschichtung könnte herkömmliche Toiletten in Zukunft nahezu selbstreinigend machen. Zwei Sprays sollen eine Oberflächenbeschichtung für die Toilette schaffen und somit für eine Wassereinsparung von rund 50 Prozent sorgen. Auch Bakterien sollen nicht haften bleiben, weshalb der Erfindung vor allem in Entwicklungsländern hilfreich sein könnte.

Wissenschaftler der Pennsylvania State University in University Park stellten das neue Konzept der selbstreinigenden Toilette vor. Die Überlegung dahinter scheint geradezu simpel wie genial. Ein Spray, welches aus zwei Komponenten besteht, sorgt für eine Beschichtung, auf welcher Exkremente nicht haften bleiben sollen. Möglich ist das zum einem durch das Aufsprühen einer Schicht mit Nanostruktur aus Polymeren. Beim Trocknen bildet diese Schicht winzige Härchen aus, welche rund 1.000.000 Mal dünner als menschliche Haare sind. Ergänzt wird das Ganze durch eine zweite Schicht Gleitmittel. Dieses soll sich in den winzigen Haaren verfangen und so haften bleiben. Die Kombination dieser beiden Mittel soll eine so glatte Oberfläche schaffen, auf welcher nichts anhaften kann.

Rund 50 % Wassereinsparung möglich

Der Gedanke, welcher hinter dieser Erfindung steckt, könnte in vielerlei Hinsicht Probleme lösen und die Umwelt schonen. Denn beim Spülen von Toiletten wird häufig relativ viel Wasser verbraucht. Mithilfe dieser Beschichtung sollen laut Hersteller rund 50 % des verbrauchten Wassers eingespart werden können. Des Weiteren gibt es in unterentwickelten Regionen der Welt viele Toiletten, welche keine Wasserspülung besitzen. Für genau solche Toiletten wäre die Erfindung eine geeignete Möglichkeit diese trotzdem sauber zu halten. Darüber hinaus soll diese Beschichtung auch keine Haftung für Bakterien bieten. So könnte vielleicht auch in den Entwicklungsländern ein Teil der Gesundheitsproblematik gelöst werden.

Innerhalb von Minuten für den Laien nutzbar

Orientiert haben sich die Entwickler an der Pflanzenwelt. Bei der sogenannten Lotuspflanze gibt es den gleichnamigen Lotus-Effekt zu beobachten. Die Pflanze weist eine selbstreinigende Oberfläche auf. Für jedermann soll nun die Erfindung von Professor Tak-Sing Wong für biomedizinisches Ingeniuerwesen und seinem Doktoranden Jing Wang erhältlich sein. Das von ihnen gegründete Unternehmen namens spotLESS soll die Sprays bereits im eigenen Online-Shop anbieten. Rund 20 Dollar soll ein Set bestehend aus zwei Flaschen kosten. Ohne Probleme sollen die Schichten in herkömmlichen Keramiktoiletten aufgetragen werden können. Bereits nach ein paar Minuten soll die Toilette dann einsatzbereit sein und die Spezialschicht für rund 500 Spülungen halten.

Das folgende Video veranschaulicht den speziellen „abstoßenden“ Effekt im Vergleich zu einer Toilette ohne Beschichtung. Auf dem YouTube Kanal von spotLESS sind noch weitere Videos mit anderen synthetischen Exkrementen zu sehen, welchen den Effekt für Skeptiker veranschaulichen. Aus ästhetischen Gründen haben wir uns aber für dieses Video unter dem Beitrag entschieden 😉

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58/2019 The Barisieur: Wecker kocht Kaffee frisch am Bett?

Das leidige Aufstehen am Morgen soll ein scheinbar innovativer Wecker nun für Kaffeejunkies erleichtern. Abgestimmt zum Weckzeitpunkt wird ein frischer Kaffee direkt neben dem Bett gebrüht. Individuelle Einstellungen sowie Fächer für Zucker und Co. sollen den individuellen Kaffeegenuss am Morgen abrunden.

Exakt zum Weckzeitpunkt beginnt der Barisieur-Wecker einen echten, frischen Kaffee zu brühen. Auf diese Weise sollen Kaffeeliebhaber durch einen leckeren Duft ihres Lieblingsgetränkes geweckt werden. Durch die Hilfe einer integrierten Induktionsplatte wird das am Vorabend eingefüllte Wasser erhitzt. Wenn es zu Kochen beginnt, steigt das Wasser durch ein Glasröhrchen in dem Kaffeefilter. Auch dieser muss im Vorfeld befüllt werden. Am Ende läuft der frisch gebrühte Kaffee in eine mitgelieferte Glastasse.

Indiviueller Kaffeegenuss

Um den Kaffee dann nach seine individuellen Vorstellungen genießen können, gibt es eine extra Schublade für Zucker und ebenso eine separate Karaffe, in welcher gekühlte Milch bereitgestellt wird. Darüber hinaus ertönt beim Barisieur auch ein gewöhnliches Wecksignal, damit der Schlafende den pfiffigen Wecker in jedem Falle wahrnimmt. Bislang gibt es ihn in einem schwarzen oder weißen Design abgerundet mit edlem Holz.

Kaffeejunkies sollen so einen perfekten Start in ihren Tag erhalten. Aber ebenso für den Kaffee zwischendurch soll der Barisieur geeignet sein. Für diesen Wunsch soll es einen separaten Knopf geben. Ferner gibt es zahlreiche Einstellungen, zu welcher Zeit genau, der Kaffee gekocht werden soll. Ob fünf Minuten vor Alarm oder zehn Minuten nach Alarm, für jedermann soll der perfekte Brühzeitpunkt individuell einstellbar sein. Ebenso soll auf diese Weise selbstverständlich Tee frisch aufgebrüht werden können.

Innovatives Gadget?

Menschen, welche ohne ihren koffeinhaltigen Wachmacher nicht in den Tag starten können und interessiert sind, können den Kaffee-kochenden-Wecker bereits online erwerben. Dennoch soll er derzeit noch einen stolzen Preis von rund 500 Euro besitzen. Ob dieser Wecker eine innovative Erfindung oder ein doch eher übertriebenes Gadget ist, muss jeder selbst anhand seines eigenen Kaffeebedarfs entscheiden. Das folgende Video soll alle verschiedenen Modi zeigen, welche individuell eingestellt und betätigt werden können. Ebenso der Vorgang des Kaffeekochens wird noch einmal genauer veranschaulicht.

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57/2019 „Too Good To Go“ – die App wider die Lebensmittel-Verschwendung

Mit der App ‚Too good to go‘ sollen Nutzer günstige Essens-Pakete von Restaurants und Co. aus der Umgebung buchen können. Diese Pakete sollen noch gute, aber übrig gebliebene Speisen enthalten, welche dann für einen günstigen Preis verkauft werden. Auf diese Weise sollen weniger Lebensmittel entsorgt werden müssen.

„Too Good To Go“ heißt die App, welche der großen Lebensmittelverschwendung entgegenwirken möchte. Die Nutzer dieser App soll bei vielen verschiedenen Restaurants, Cafès und Co. günstige Essenspakete buchen können. Über die App soll das Buchen kinderleicht gestaltet werden, da über eine Karte alle beteiligten Lokalitäten angezeigt werden. Im Anschluss soll man sein Wunsch-Essenspaket auswählen können und die Abholzeit wird angezeigt. Danach wird bequem über die App bezahlt. Beim Abholen wird dann lediglich der entsprechende Beleg vorgezeigt.

Tägliche Speisenkalkulation schwierig

Auf diese Weise können beide Seiten profitieren. Die Besitzer von Restaurants, Bäckereien und Co. müssen ihr übrig gebliebenes, noch gutes Essen am Ende des Tages nicht wegschmeißen und andere Menschen sollen eine großzügige Portion Essen für kleines Geld erhalten. Denn Anbieter von Speisen können vorab nur grob abschätzen, wie viel und welche Gerichte pro Tag benötigt werden. Es ist dabei fast unmöglich eine genaue Kalkulation zu treffen. „Too Good To Go“ bietet deshalb eine gute Möglichkeit, diesem Problem entgegenzuwirken. Allerdings können beispielsweise Bäckereien keine genauen Angaben machen ob oder wie viele Hörnchen und Brezeln nicht verkauft werden. So wird am Ende des Tages meist ein Überraschungspaket aus dem Essen, welches noch übrig geblieben ist, zusammengestellt. Die Nutzer können so im Vorfeld je nach Lokalität nur grob abschätzen, um welche Speisen es sich Nachhinein handelt. Dies soll aber auch durch den niedrigen Preis gerechtfertigt werden. Die einzelnen Beschreibungen der Anbieter innerhalb der App sollen zudem das Speisenangebot eingrenzen, falls es bei der Mahlzeitenauswahl nicht genauer definiert.

App kostenlos für Nutzer

Gegründet wurde das Start-Up bereits 2015. Mittlerweile soll es in 13 Ländern weltweit verfügbar sein. Laut Angaben der App-Betreiber sollen dabei schon über 24 Millionen Mahlzeiten vor dem Wegschmeißen gerettet worden sein. Aufgrund dessen sollen rund 60.000 Tonnen CO2 eingespart worden sein. Die App selbst ist für die Nutzer komplett kostenlos. Finanziert werden soll das neue nachhaltige Konzept über Pauschal- und Monatsbeträge der Speisenanbieter pro verkaufter „Essenstüte“. Im Gegenzug soll „Too Good To Go“ für das gesamte Marketing und den Verkaufs- und Bezahlprozess zuständig sein. Neugierige können sich das folgende Video ansehen, in welchem das dahintersteckende Konzept genauer erklärt werden soll.

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56/2019 Der Stix Fresh-Aufkleber soll Obst länger haltbar machen

Dass die globale Lebensmittelverschwendung immer mehr zunimmt, ist kein Geheimnis. Obst und Gemüse wird auch im Haushalt einfach mal vergessen oder beginnt gar unmittelbar nach dem Einkauf schlecht zu werden. StixFresh soll diesem Problem entgegenwirken. Es ist ein einfacher Aufkleber, welcher die Haltbarkeit von Obst um ein wesentliches verlängern soll.

Der sogenannte Sticker „StixFresh“ soll die Haltbarkeit von Obst um bis zu zwei Wochen verlängern. Möglich sein soll das Ganze durch ein Präparat, welches in den Stickern enthalten ist. Dieses soll aus pflanzlichen Stoffen bestehen, welche auch von den Pflanzen selbst produziert werden. Diese Stoffe sollen dann eine Art Schutzmantel um die Frucht bilden, sodass diese länger frisch bleibt. Zudem sollen unabhängige Studien zu dem Ergebnis gekommen sein, dass die Früchte, welche mit StixFresh beklebt wurden, süßer waren. Ebenso sollen die Früchte Feuchtigkeit besser speichern und ihre Zellstruktur erhalten können, wodurch eine matschige Konsistenz verhindert werden soll.

Pflanzliche Stoffe als Schutzmantel

Sogenannte Sekundär-Metabolite sind die Stoffe, welche von den Pflanzen selbst produziert werden, um sich von äußeren Einflüssen zu schützen. Unter anderem sollen Alkaloide, Steroide, Fette und Tannine in diesen enthalten sein. Aus diesen soll der Hersteller eine Formulierung entwickelt haben, welche patentiert ist und Früchte mit einem Schutzschild umhüllen soll. Die Inhaltsstoffe sollen dabei alle natürlich und frei von Chemikalien sein. Zudem sollen keine Stoffe des Aufklebers direkt in die Frucht gelangen.

Bisher für bestimmte Obstsorten geeignet

Bislang soll sich der StixFresh-Aufkleber am besten für Avocados, Äpfel, Orangen und Mangos eignen. Aber auch Zitronen, Sternfrüchte, Papayas, Drachenfrüchte, Birnen und Granatäpfel sollen durch ihn länger haltbar gemacht werden. Ca 45 % des gesamten Obstes und Gemüse soll weltweit im Müll landen. Aber nicht nur der umschwänglichen Lebensmittelverschwendung soll der innovativer Aufkleber entgegenwirken. Es gibt es noch einen weiteren Vorteil, welcher automatisch damit einhergeht. Das vermehrte Wegschmeißen der Lebensmittel kann einen Geldbeutel auf Dauer ganz schön belasten. Bei einer Jahresration StixFresh soll ein einzelner Sticker rund 36 Cent kosten. Je nach Frucht kann sich das Ganze nach kurzer Zeit bereits deutlich rechnen.

Sticker für Gemüse bereits in Planung

Aber auch an der Haltbarkeit von weiterem Obst und auch Gemüse haben die Entwickler bereits ihre Forschungen gestartet. Denn der bisherige Sticker soll nicht auf weiteres Obst und Gemüse ausgelegt sein. Nichtsdestotrotz soll man die Sticker an weiteren Obstsorten ausprobieren können. Neugierige können sich auf der Webseite noch genauer informieren und auch erste Sticker-Pakete sollen bei einer Crowdfunding-Kampagne noch erworben werden können. Folgendes Video zeigt die Wirkungsweise des StixFresh in verschiedenen Vergleichen von Obst mit und ohne Sticker.

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55/2019 Smarte Klingel WUUK: Haustüre auf Smartphone übertragen

Ein kurzes Klingeln soll bereits reichen und man kann überall auf der Welt beobachten, wer vor der eigenen Haustüre steht. Das Ganze soll mithilfe der innovativen Türklingel „WUUK“ und dem eigenen Smartphone möglich sein. Ebenso soll neben vielen weiteren Funktionen eine Live-Übertragung eine Kommunikation mit den Besuchern ermöglichen.

Die smarte Türklingel „WUUK“ besitzt eine Kamera, welche Full High Definition Videos als Hochkontrastbild aufnehmen kann. Zudem soll sie dabei eine Zwei-Wege-Live Übertragung besitzen. Durch diese soll es möglich sein mit den Menschen vor seiner Haustür zu kommunizieren, auch wenn man selbst nicht vor Ort ist. Es soll darüber hinaus die Möglichkeit geben einen Stimm-Verzerrer zu nutzen. Ungebetene Gäste wie beispielsweise Einbrecher sollen so durch eine Live-Durchsage verschreckt werden. Für alle, die nicht selbst sprechen wollen, soll es auch vorgefertigte und automatische Durchsagen geben. Insbesondere Paketzustellern kann so eine Anweisung gegeben werden, wo das Paket platziert werden soll.

Benachrichtigung per Smartphone

WUUK soll aber noch mehr können. Die in der Klingel integrierte Kamera besitzt einen Weitwinkel von 162 Grad und soll auch bei Nacht bis zu fünf Meter weit sehen können. Verbunden ist die smarte Türklingel mit einem Repeater durch ein WLAN-Signal. Passend dazu soll es eine kostenlose App für das eigene Handy geben, wodurch die Antworten an die Besucher gesteuert werden sollen. Ebenso soll ein Bewegungsmelder integriert sein, der in kürzester Zeit das Smartphone alarmieren soll, falls sich eine Person dem Hauseingang nähert. Ein weiteres Highlight scheint auch die automatische Gesichtserkennung von Mitgliedern der Familie zu sein. Werden diese erkannt, soll ebenso eine smarte Benachrichtigung per App erfolgen.

Einfaches Ankleben an Hauswand

Laut Hersteller soll die Installation denkbar einfach sein. Entweder soll man die Klingel mittels eines mitgelieferten Klebepads direkt an die Wand kleben können oder eine Halterung an seine Haustüre schrauben. In diese soll die Klingel ohne Probleme eingesetzt werden können. Beide Befestigungen sollen einen guten Halt bieten. Abgesichert werden soll das Ganze durch einen Diebstahlschutz. Versucht jemand, unberechtigt die Klingel zu entfernen, soll ein lauter Alarmton erklingen und wie nicht anders erwartet, soll eine Benachrichtigung auf dem Smartphone eingehen. Wer sich nun die Frage stellt, wie die Klingel ganz ohne Verkabelung funktionieren soll, dem liefert der eingebaute Akku die passende Antwort. Laut Hersteller soll dieser bis zu acht Monate durchhalten können, bevor er wieder mit dem Ladekabel aufgeladen werden muss.

Wetterfeste Türklingel

Auch Wasser und Temperaturen von +50 bis -20 Grad Celsius soll die WUUK ohne Probleme standhalten können. Ebenso soll eine Speicherkarte in dem mitgelieferten Repeater Aufzeichnungen vom Gesprächspartner speichern. Inwieweit dies die Grenzen einer smarten Türklingel überschreitet, ist fraglich. Interessierte finden auf der Webseite weitere Infos und können die smarte Klingel bereits bestellen. Folgendes Video veranschaulicht die verschiedenen Funktionen noch einmal genauer.

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54/2019 Neuer „Komfort-BH“: Schluss mit Zwicken und Drücken

Ein neuer glasfaserverstärkter BH-Bügel ist vielleicht der neue Durchbruch in der Büstenhalter-Szene. Durch das stabile aber dennoch weiche Material sollen bisherige Trage-Probleme gelöst werden. Das Forschungsteam der Darmstädter Hochschule hat ihren neu entwickelten BH-Bügel bereits erfolgreich auf den Prüfstand gestellt.

Ein Forscher-Team des Instituts für Kunststofftechnik der Hochschule Darmstadt hat sich zur Aufgabe gemacht einen innovativen BH-Bügel zu entwickeln. Dabei heraus kam ein Bügel aus faserverstärktem Kunststoff. So sollen bisherige Bügel-Probleme gelöst werden. Denn BH-Bügel aus Metall bietet zwar einen sehr guten Halt, jedoch beginnen diese oft zu drücken. Teilweise reiben diese so stark, dass sie sich letztendlich durch den Stoff bohren. Ein angenehmes Tragegefühl ist ab diesem Zeitpunkt hinüber.

Alternativen aus Kunststoff lösten dieses Problem bisher zwar, aber dafür musste man einige Abstriche im Thema Halt machen. Der glasfaserverstärkte Kunststoff scheint hier die optimale Lösung. Dieser übt kaum Druck auf der Haut aus, bietet aber trotzdem ausreichend Halt. Zudem wird dabei weniger Material benötigt. So können die Bügel auch in schmaler Form produziert werden. Ebenso erleichtert dies das Einschieben in den BH während der Herstellung.

Das war aber noch nicht alles. Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal selbst die Erfahrung am Flughafen gemacht. Beim Sicherheitscheck kann durch einen Metall-BH-Bügel der Alarm ausgelöst werden. Infolgedessen kommt es zu einer umständliche Kontrolle mit dem Hand-Detektor. Auch dieses Problem wäre damit gelöst.

Es wurden bereits einige Tests an dem neuen Komfort-Bügel durchgeführt. Zum einen hat er den Waschmaschinentest erfolgreich gemeistert. Dabei hat er über 10.000 Drehungen in der Trommel zusammen mit anderer Wäsche unbeschadet überstanden. Darüber hinaus wurde auch die Zugfestigkeit durch verschiedenes Dehnen und Stauchen auf den Prüfstand gestellt. Abschließend wurde er von echten Frauen Probe getragen. Dabei sollten Reaktionen des neu entwickelten Materials auf Feuchtigkeit und Wärme genauer untersucht werden. Hierbei hat der glasfaserverstärkte Bügel allen Belastungsproben gut standgehalten.

Deshalb schaffte es der neue Komfort-BH-Bügel auch den Textilspezialist Lüttges aus Solingen zu überzeugen. Dieser produziert aktuell marktreife Bügel mit den Forschungsgrundlagen der Darmstädter Hochschule. Bislang sind jedoch nur BHs in kleiner und mittlerer Größe geplant. Denn die Stützkraft des faserverstärkten Kunststoffes ist derzeit noch nicht optimal für größere Oberweiten. Zudem hat das Forschungsteam auch bereits den ersten Prototyp einer Produktionsanlage entwickelt. Mit dieser soll man die faserverstärkten BH-Bügel herstellen können.

53/2019 „InnoMake“-Schuh warnt Blinde vor Hindernissen

Ein Schuh, der durch Akustik oder Vibration die Entfernung von möglichen Hindernissen an seinen Träger übermittelt. Das soll der neue InnoMake können und somit sehbehinderten Menschen das Leben erleichtern. Zusätzlich soll eine Steuerung per App möglich sein und auch die Markteinführung soll noch dieses Jahr erfolgen.

InnoMake, das ist ein Schuh, welcher Hindernisse in bis zu 4 Meter Entfernung registrieren kann und dies durch eine Vibration oder ein akustisches Signal zu erkennen gibt. Auf Gehsteige, Laternen oder Personen können Sehbehinderte rechtzeitig aufmerksam gemacht werden. Dabei können sie jederzeit frei wählen, ab welchen Abstand sie durch den Schuh gewarnt werden möchten. Möglich ist das von 0,5 bis zu 5 Metern. Auch die Form der Rückmeldung, ob Vibration oder Geräusch, ist frei wählbar. Die Erfindung basiert auf einer Elektronik, welche sich im vorderen Bereich des Schuhs befindet. Diese Elektronik besitzt dafür mehrere Ultraschallsensoren, welche mögliche Hindernisse registrieren. Je intensiver das Akustik- oder Vibrations-Signal ist, desto näher befindet sich das Hindernis. Ähnlich der Parksensoren in einem Auto.

Durch clevere Algorithmen kann sich der InnoMake auch automatisch in den Stand-By-Modus schalten, wenn er nicht mehr benötigt wird. So wird er dann zum normalen „Waldviertler“-Schuh. Dies ist der Produzent, der den eigentlichen Schuh des InnoMake herstellt. Durch bestimmte Fußbewegungen hingegen wird der Schuh wieder aktiviert.

Steuerung per App

Darüber hinaus gibt es noch eine passende App für das Handy. Diese berichtet einem über den Akkustand des InnoMake-Schuhs und dient gleichzeitig auch als Fernbedienung, für die Wahl des Signals und der Abstand-Sensorik. Das Ganze funktioniert durch ein Bluetooth-System. Die gesamte Benutzeroberfläche kann dabei durch eine Bedienhilfe, wie sie bei Smartphones von Apple zu finden ist, vollständig akustisch ausgegeben werden.

Auch mit Knochenkopfhörern soll der InnoMake genutzt werden können. Auf diese Weise bleibt das Ohr selbst frei und Sehbehinderte sollen so die äußeren Geräusche besser wahrnehmen können. Zudem soll der Schuh auch gleichzeitig mit dem Blindenstock genutzt werden können. Dieser soll dabei als Hindernis ausgefiltert werden können. Bislang ist eine Unterstützung durch den Stock noch notwendig, da der InnoMake Löcher im Boden noch nicht erkennen kann. Aber an einer 2D-Kameratechnologie wird aber bereits getüftelt. Damit sollen ebenso nach unten führende Treppen erkannt werden können.

Markteinführung scheinbar noch dieses Jahr

Ins Leben gerufen wurde der innovative Blinden-Schuh von einem Start-Up aus Österreich namens Tec-Innovation. Kevin Pajestka soll die ursprüngliche Idee für diesen Schuh gehabt haben. Letztendlich soll er sie mit seinem Geschäftspartner Markus Raffer und dem restlichen Team umgesetzt haben. Auf diese Weise soll sehbehinderten Menschen der Alltag leichter gestaltet werden und ferner ebenso ein Stück mehr Unabhängigkeit ermöglicht werden. Die Markteinführung soll noch diese Jahr erfolgen. Des Weiteren ist der Schuh für den futurezone-Award in der Kategorie „Mobilität der Zukunft“ nominiert.

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