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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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68/2020 Ecosia: Baumpflanzende Suchmaschine

Der CO2-Fußabdruck einer durchschnittlichen Suchanfrage wird auf 0,2 Gramm geschätzt. Das trifft bei Ecosia nicht zu. Warum erzählen wir dir jetzt!

Suche im Web und pflanze damit Bäume, indem du statt Google einfach Ecosia nutzt. Denn diese verwenden ihre Einnahmen aus den Suchanfragen, um Gutes für Umwelt und Menschheit zu tun. Das funktioniert so: Die 2008 nach einer Weltreise gegründete grüne Suchmaschine generiert mit einer durchschnittlichen Suchanfrage einen Umsatz von ca. 0,005 €. Eine Baumpflanzung kostet ca. 0,25 € und ist somit mit jeder 50ten Suchanfrage möglich. Die bereits 15 Mio. aktiven Nutzer konnten auf diese einfache Art und Weise schon ermöglichen über 114 Mio. neue Bäume zu pflanzen. Ecosia bietet Nutzern außerdem drei entscheidende Vorteile gegenüber anderen Suchmaschinen. Sie agieren zu 100% transparent. Jeder kann in den monatlichen Finanzberichten die Verwendung der Einnahmen nachverfolgen. Ecosia ist mehr als CO2-neutral. Mit eigener Solaranlage werden die Server betrieben und mit jeder Suchanfrage wird der Atmosphäre ca. 1kg CO2 entzogen. Außerdem verkauft die grüne Suchmaschine keine Daten an Werbende und anonymisiert alle Suchdaten innerhalb einer Woche.

Wo werden die Bäume gepflanzt?

Grundsätzlich gilt, dort wo sie am meisten gebraucht werden. Das sind mittlerweile über 9000 Orte, in denen einst Bäume auf natürliche Art und Weise wuchsen, aber leider gerodet wurden. Vor allem deswegen setzt Ecosia auf die Pflanzung von einheimischen Baumarten. Zumal sich diese in der Gegend bewährt haben und um die vorherige Naturlage wiederherzustellen. Unterstützt werden mehr als 20 Projekte in 15 Ländern – Peru, Brasilien, Haiti, Indonesien usw. Genauer gesagt sucht sich Ecosia gezielt Biodiversitäts-Hotspots aus. Dies sind besonders bedrohte Gebiete mit einer Vielzahl an seltenen Arten – mindestens 1.500 Spezies einheimischer Pflanzen und diese wurden schon zu mind. 70% zu Nichte gemacht. Weltweit gibt es 35 solcher Hotspots, die zwar nur 2,3% unserer Erde ausmachen, aber trotzdem für mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten und 43% aller Tiere, die nirgendwo sonst zu finden sind, den Lebensraum darstellen.

Wieso Bäume?

Bäume sind die Superhelden unserer Erde. Sie schaffen es, aus kargem wieder fruchtbaren Boden zu machen und sie entziehen der Luft über ihr Leben von ca. 15 Jahren jeweils 50kg CO2. Die Baumpflanzprojekte tragen zur Wiederbelebung von Gemeinschaften bei und holen Menschen aus der Armut heraus. Nicht zuletzt wird durch Bäume die Artenvielfalt gefördert und verbessert.

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67/2020 Ecovery: Physiotherapie für Zuhause

Gesundheitsexperten warnen immer wieder vor Selbstdiagnosen per Internet. Denn so kann es leicht zu Verunsicherungen oder gar Fehldiagnosen kommen. Dass Online-Tools aber auch nützlich sind und bei der Genesung unterstützen können, beweist Ecovery.

Einen Termin für die Physiotherapie direkt für den nächsten Tag erhalten? Wer das schon einmal erlebt hat, hatte wirkliches Glück. Die Realität sieht in der Regel anders aus. Da muss man oft ein halbes Jahr warten, bevor man den ersehnten Physio-Termin wahrnehmen darf. Dabei schmerzt die Schulter doch schon jetzt unerträglich. Um diese und weitere Lücken im Gesundheitssystem zu schließen, wurde die Therapie-App Ecovery entwickelt. Sie verspricht optimale Unterstützung vor allem im Rehabilitationsprozess. Die Idee für Ecovery hatte Dr. Alexander Georgi. Er selbst ist Unfallchirurg und weiß, dass viele Therapien vor allem im Bereich von muskuloskelettalen Erkrankungen bzw. Verletzungen nicht umfassend genug sind.

Physiotherapie überall und zu jeder Zeit

Im ersten Schritt wird der Patient über seine Erkrankung oder auch Verletzung und den dazugehörigen Heilungsverlauf aufgeklärt. Grundlage hierfür ist medizinisch fundiertes Wissen, das in Zusammenarbeit mit Experten aus den drei Bereichen Orthopädie, Rehabilitation und Physiotherapie zusammengetragen wurde. Hauptsächlich stellt die App aber ein Übungsprogramm mit mehreren Trainingsvideos und Audio-Anleitungen zur Verfügung. Das Besondere dabei, die Patienten und Patientinnen erhalten zusätzlich Sensoren, die am Körper getragen werden und über die Feedback zur korrekten Durchführung der Übung vermittelt wird. Zudem sammeln die Sensoren Daten, die einerseits den Gesundheitszustand des Nutzers dokumentieren und später im Gespräch mit einem Arzt oder dem zuständigen Physiotherapeuten ausgewertet werden und andererseits für Forschungszwecke verwendet werden können. Natürlich nicht ohne die Zustimmung der Patienten. Die App ist generell nur als Unterstützung der traditionellen Physiotherapie gedacht und soll sie nicht vollständig ersetzen. Dennoch verbessert Ecovery den Therapie-Prozess deutlich. Die Patienten können bequem und sicher von Zuhause aus trainieren. So steigt die Motivation und durch die einfache Handhabung inklusive Trainingserinnerung per Push-Nachricht werden Handlungsbarrieren überwunden. Der Physiotherapeut für die Hosentasche verbessert zudem die Kommunikation zwischen Patient, Arzt und dem traditionellem Physiotherapeuten, indem er eine Kommunikationsplattform für den Austausch aller Beteiligten bereitstellt.

Die Grundfunktionalitäten von Ecovery stehen kostenlos zur Verfügung. Für das vollständige Trainingsprogramm muss der Nutzer dann zahlen. Allerdings ist in diesem Paket auch die Hochleistungs-Sensorik enthalten, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Ein Gesunder Körper mithilfe innovativer Technik, digitaler Anwendung und medizinischem Fachwissen, ja das ist Ecovery.

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66/2020 Tiptab: Trinkgeld so einfach wie nie

Auch in der Gastronomie und Hotellerie hält die Digitalisierung immer weiter Einzug. So vereinfachen bereits Online-Reservierungssysteme wichtige Abfolgen innerhalb eines Hotels oder eines Restaurants. Bislang wurde allerdings ein vor allem für das Personal wichtiger Faktor vernachlässigt, das Trinkgeld. Und deshalb ist Tibtab jetzt da!

 Das Essen schmeckt hervorragend, die Stimmung ist ausgelassen und der Service natürlich einsame Spitze. Jetzt nur noch schnell bezahlen und Trinkgeld natürlich nicht vergessen. Dann ist der Abend im Lieblingsrestaurant perfekt gewesen. Doch dann kommt die Ernüchterung. Nicht genügend Kleingeld für das Servicepersonal dabei. Was jetzt? Damit solch eine Situation nicht noch einmal passiert, hat ein Berliner Start-Up jetzt vorgesorgt und Tibtab entwickelt. Mit dieser Online-Lösung kann Trinkgeld ganz einfach und ohne Bargeld an den jeweiligen Servicemitarbeiter übermittelt werden. Perfekt! Denn bargeldloses Zahlen wird immer beliebter. Der Restaurantbesucher muss lediglich einen QR-Code mit seiner Smartphone-Kamera scannen. Danach öffnet sich eine Website, auf der die Höhe des Trinkgeldes angeben werden kann. Der festgelegte Betrag wird sofort an den jeweiligen Mitarbeiter geschickt. Ausgezahlt werden die Trinkgelder wöchentlich.

Mit wenigen Schritten zum Trinkgeld

Tibtab erleichtert aber auch die Arbeit innerhalb des Hotels oder des Restaurants. Das Tool reduziert den administrativen Aufwand, der mit der Trinkgeldvergabe zusammenhängt. Für das Sammeln, Zählen und die Verteilung des Trinkgeldes muss oft ein Supervisor eingestellt werden. Mit Tibtab geht das alles automatisch. Dafür muss der Gastronom oder Hotelier nur ein Kundenkonto eröffnen. Dem jeweiligen Tibtab-Kunden wird dann das Servicepersonal hinzugefügt. Jeder Mitarbeiter erhält dabei einen individualisierten QR-Code. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, ein Gemeinschaftskonto für alle Servicekräfte zu nutzen. Hier wird das entsprechende Trinkgeld dann per Schlüssel auf die Mitarbeiter verteilt. Sowohl die QR-Codes als auch das Gemeinschaftskonto sind mit den Bank- bzw. PayPal-Konten der Mitarbeiter verbunden.

Transparent, vertraulich und automatisch

Tibtab versucht nicht nur jeder Servicekraft Trinkgeld zu sichern, sondern auch Transparenz und Vertrauen zwischen Gast und Personal aber auch zwischen den Mitarbeiter zu schaffen. Deshalb entwickelt das Unternehmen das Online-Tool stetig weiter. Individuelle Bewertungen über den erbrachten Service oder über ein bestimmtes Gericht sollen künftig in das System mit aufgenommen werden. Auf diese Weise können die Kunden ihr Serviceangebot verbessern. Tibtab ist allerdings nicht kostenlos. Für die Nutzung muss eine monatliche Gebühr entrichtet werden. Diese enthält allerdings neben der technischen Implementierung auch das On-Boarding der Mitarbeiter sowie den After-Sales Service. Mehrere Hotels und Restaurants nutzen das digitale Trinkgeld-Tool. Auch für Busunternehmen und Lieferdienste ist das System geeignet. Weiter Branchen wie Krankenhäuser und Paketzusteller sollen folgen. In jeder dieser Branchen erbringen Servicekräfte eine enorme Leistung und mit Tibtab wird diese Leistung auch sicher gewürdigt.

65/2020 Schreibpilot: Unserer Kinder wegen

Schreibpilot, ein Start-up, das sich endlich auch mal aus Kinderproblemen heraus entwickelt. Mit dieser einzigartigen Erfindung können diese endlich durchstarten!

Es ist so simpel, aber doch so genial. Der Erfinder erkannte ein wirkliches Problem. Häufig fällt es Kindern nicht leicht das Schreiben zu lernen. Sie verfügen einfach noch nicht über die ausgeprägte Feinmotorik wie ein Herangewachsener. So wird Schreibenlernen oft zum Kampf. Für das Kind, aber auch für die Eltern oder Lehrenden. Um den Kindern nun endlich zu helfen wurde gemeinsam mit Experten und Pädagogen das Lernsystem namens Schreibpilot entwickelt. Dieses unterstützt und begleitet die kleinen Schreiblernenden auf ihrem Weg zum ersten Wort und noch weiter.

Endlich Spaß beim Schreiben lernen

Da es unsere Kleinsten betrifft, ist eine einfache und intuitive Handhabung unumgänglich. Und das ist Schreibpilot auch. Aktuell gibt es vier verschiedene Heftvarianten. Zum Lernen von Buchstaben, Wörtern, Zahlen und Schreibschrift. Was ist denn aber nun das Besondere daran? In den Heften sind bspw. die Buchstaben mit Rillen in das Papier eingeprägt. Das Kind fährt diese Rillen nach und lernt so spielerisch das Schreiben. Je weiter sich dem Ende einer Seite genähert wird, desto mehr nimmt die Rillentiefe ab. Die Hilfestellung nimmt also immer mehr ab, bis am Ende das selbstständige Schreiben möglich ist. Durch die Rillen wird eine exakte Stiftführung garantiert und der Schreiblehrling kann mit dem Stift nicht mehr abrutschen. Mit Schreibpilot tritt somit immer ein Lernerfolg ein. Auf diese Weise wird flüssiges Schreiben und Feinmotorik antrainiert. Ein Heft kostet 9,99 € und ist für Vor- und Grundschüler geeignet. Machen wir unsere Kinder mit spielend schnellem und effektivem Lernerfolg beim Schreibenlernen glücklich!

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64/2020 SkySails: Die nächste Generation der Windkraft

Flugdrachen kennt jedes Kind. Kein Wunder! Sie sind schön anzusehen und sie fliegen zu lassen, macht einfach nur Spaß. Aber die Fluggeräte können noch mehr. Windenergie erzeugen zum Beispiel.

Erneuerbare Energien sind das Thema der Stunde. Statt unseren Planeten immer weiter auszubeuten, soll auf Energiequellen gesetzt werden, die entweder unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich entsprechend schnell erneuern. Der Wind ist eine solche Quelle. In Deutschland konnte dieses Jahr mit konventionellen Windanlagen allein 95,06 TWh Strom erzeugt werden, das entspricht einem Anteil von 26,3 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung. Allerdings ist der Platz für derartige Anlagen begrenzt und die klassischen Windräder werfen oftmals Schatten, die auf Anwohner störend wirken können. Die SkySails Group bietet hierfür eine geniale Alternative: Einen riesigen, vollautomatisierten Flugdrachen.

So funktioniert´s!

Der Drache ist an einem Seil befestigt, das auf eine Winde gewickelt wurde. Sobald der Flugdrache vom Wind erfasst wird, rollt sich das Seil von der Winde. Infolgedessen wird diese in Bewegung gesetzt. Ein an dieser Winde angeschlossener Generator gewinnt aus dieser Bewegung Energie. Derselbe Generator fungiert auch als Motor und holt den Flugdrachen zurück, sobald das an ihm angebrachte Seil seine maximale Zuglänge von 800 Metern erreicht hat. In der Rückholphase wird allerdings weniger Strom gebraucht als zuvor in der Energieerzeugungsphase gewonnen wurde. Nutzt man mehrere dieser Systeme parallel, kann kontinuierlich Strom produziert werden. Denn dann befinden sich immer mehrere Drachen im Aufstieg während andere bereits zu Boden sinken.

Effizient, praktisch, variabel

Nicht nur dass der Einsatz solcher Flugdrachen deutlich weniger Kosten verursacht als die traditionellen Windräder, die Gleitschirme sind zudem auch noch viel effizienter. Die Drachen von SkySails erreichen Höhen von bis zu 800 Metern, klassische Windkraftanlagen maximal eine Höhe von 150 Metern. Der Wind weht allerdings in höheren Bereichen viel stärker und regelmäßiger, ergo mehr Energie. Aber nicht nur das verleiht den Fluggeräten zu Recht den Titel ‚Die nächste Generation der Windkraft‘. Einsetzbar sind die Zugdrachen überall, ohne dass dafür großartig Fläche bereitgestellt werden muss. Egal ob Offshore oder an Land, die Größe der Drachen lässt sich je nach örtlichen Begebenheiten und dem erforderlichen Energiebedarf flexibel verändern. In einem Container transportiert, kann die Anlage auch auf Inseln zur autarken Energieversorgung eingesetzt werden. Im Vergleich zu traditionellen Windenergie-Anlagen wirft das System von SkySails auch deutlich weniger Schatten und ist aufgrund seiner auffälligen Färbung auch sichtbarer und somit weniger gefährlich für Zugvögel. Da bleibt wohl nur noch zu sagen, Windräder ade.

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63/2020 Solmove: Straßen der Zukunft?

Fahren wir bald nicht mehr auf Asphalt, sondern auf Solarpanelen von Solmove? Sinnvoll wäre es. Was die alles können, jetzt!

Solmove könnte der Vorreiter in Sachen Straßen unserer Zukunft sein. Das bereits mehrfach ausgezeichnete Unternehmen stellt sogenannte ‘smart solar streets‘ her, also intelligente Solarstraßen. Mit diesen könnten Flächen, wie Radwege, Seitenstreifen und Straßen, nachhaltig genutzt werden, um saubere Energie zu produzieren. Dies bietet mehrere Vorteile. Erstens: Doppelte Flächennutzung. Bereits vorhandene Flächen könnten als Verkehrsweg und zur Stromerzeugung verwendet werden. So sinkt der Flächenverbrauch für erneuerbare Energien in unserer schönen Natur. Zweitens: Refinanzierung des Straßenbaus. Die Solarstraßen verdienen Geld, in dem sie Strom herstellen, der entweder direkt genutzt oder auch gegen Geld eingespeist werden kann. Drittens: Vorantreiben der E-Mobilität. Selbst in Deutschland würden sich 1.400 km2 horizontale Flächen zur doppelten Nutzung anbieten. Auf diese Weise könnten 20.000.000 Autos mit Strom versorgt werden – in Verbindung mit einer induktiven Ladetechnik sogar während der Fahrt auf den Solarstraßen. Viertens: Erreichung der Klimaziele. Ohne den Aufwand riesige Kraftwerke zu bauen, kann so 100% CO2 eingespart und Kohle und Atom ersetzt werden.

Die Solmove-Technologie

Volt Street: Perfekt geeignet für Straßen und große Flächen. Solwalk: Passend für Gehsteige und Fahrradwege. Beide basieren auf ein und demselben Modul, das sauberen Strom produzieren kann. Und dieses wiederum beruht auf der bewährten Photovoltaik-Technologie. Solmove kombiniert diese mit einer innovativen und sehr stabilen Glasoberfläche. Glas? Das hört sich nicht sehr vielversprechend an. Vor allem, wenn reger Straßenverkehr darauf stattfinden soll. Das ist es aber. Die Module sind robust, rutsch-, griff- und bruchfest und langlebig. Der Hersteller gibt eine Nutzungsdauer von mindestens 20 Jahren an. Per Stecksystem lassen sich so beliebig große Flächen bedecken und zu einem Solarkraftwerk umwandeln. Die besagte Glasoberfläche sorgt dafür, dass das einfallende Licht optimal auf die darunter liegenden Solarzellen fällt. So können pro m2 im Jahr 100kWh Energie erzeugt werden. Bei minimierten Fahrgeräuschen lässt das spezielle Oberflächenprofil Regenwasser gut abfließen – sogar besser als herkömmliche Straßenbeläge – und so können sich die Module sogar selbst reinigen. Bedenken bei Unfällen oder Beschädigungen sind auch ausgeschlossen, denn die Höhe der Gleichspannung ist auf 30 Volt begrenzt und somit im ungefährlichen Bereich. Zusätzlich gibt es die Möglichkeiten den Straßenbelag optional beleuchten und beheizen zu lassen. Mit den Solarstraßen müssen also keinerlei Einbußen im Gegensatz zu unseren herkömmlichen Straßen eingesteckt werden. Nein, mit Solmove wären wir sogar um Welten effizienter.

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62/2020 Covestro macht aus CO2 wichtigen Rohstoff

Erdöl wird über kurz oder lang knapp. Keine Ahnung, ob wir das noch miterleben oder nicht. Covestro sorgt jetzt schon vor mit ihrem erdölersetzenden Rohstoff aus CO2.

Kohlenstoffdioxid (CO2) – ein heute eher negativ behafteter Begriff. Es wird in unglaublich großen Mengen vor allem von der Industrie in unsere Atmosphäre geblasen. Oft ist die Rede von einem klimaschädigenden Abgas. Es kann allerdings auch richtig was. Aus dem Treibhausgas lässt sich ein sehr wichtiger Rohstoff herstellen. Vorreiter und Entwickler ist Covestro, ein deutscher Werkstoffhersteller. Das Unternehmen entwickelte in Verbindung mit der RWTH Aachen ein revolutionäres Verfahren, wobei mithilfe von CO2 hochwertige und nachhaltigere Kunststoffe hergestellt werden können. Dabei handelt es sich um einen innovativen Katalysator. Für ihre Errungenschaft erhielten sie übrigens schon mehrfach Auszeichnungen.

Innovativer Durchbruch namens Cardyon

Bisher mussten bei der Handhabung mit Kohlenstoffdioxid große Mengen Energie zugeführt werden, sodass es sich bewegt und in seiner chemischen Struktur verändert werden kann. Also das komplette Gegenteil von nachhaltigem Agieren. Mit dem erfundenen Katalysator von Covestro kann dieser Prozess nun vereinfacht und um Welten nachhaltiger gemacht werden und im Zuge dessen CO2 auf sinnvolle Art und Weise genutzt werden. Hergestellt in Dormagen kommt der nachhaltige Rohstoff namens Cardyon heraus. Mit ihm lässt sich bis zu 20% Erdöl in Plastik und Kunststoff ersetzen. Der neue Rohstoff tut Gutes, indem er den Anteil von Kohlendioxid in der Luft reduziert. Die Quelle für dieses bietet nämlich der Abgasstrom aus einem Chemiebetrieb, der Nachbar von Covestro ist. Da es nach seiner Verarbeitung chemisch fest gebunden ist, kann es auch nachträglich nicht mehr in die Luft entweichen.

Raus aus der Luft, rein in unsere Produkte

Covestro konnte mit seinem Cardyon schon einiges bewirken. So geht mittlerweile sogar Schlafen und Laufen auf dem sonstigen Treibhausgas. Angefangen hat das Unternehmen mit der Produktion von Schaumstoff für Matratzen. Als nächstes fanden sie die Verwendung in Sportböden, und zwar als Zutat für ein Bindemittel für diese. Als nächstes stehen nun leistungsstarke Fasern als Allround-Talent auf der Marktreife-Liste. Wir werden sehen, was in Zukunft noch alles aus dem sonst so verrufenen Gas hergestellt werden kann.

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61/2020 Scout: Campingwagen für’s E-Bike

Mit dem Fahrrad Urlaub machen? Das klingt erstens ganz schön anstrengend und zweitens muss man doch immer gucken, wo man ein Hotelzimmer o.ä. bekommt. Mit Scout nicht mehr!

Scout. Der innovative Stop & Stay Camper, um mit dem E-Bike zu verreisen. Mit ihm kann abseits vom Massentourismus pure Natur genossen und besser als je zuvor erkundet werden. Ganz nach dem Motto: „Anhalten, wo andere vorbeirauschen, weiterfahren, wo andere umkehren“. Der Fahrrad-Campingwagen entstammt dem deutschen Bremerhaven und basiert auf dem Tough-Anhänger desselben Unternehmens. Es handelt sich also lediglich um einen Camping-Aufsatz, der auf dem Anhänger montiert wird.

Das alles kann Scout

Der E-Bike Camper. Universell, kompakt, schnell. Sodass sich der Reisenden auf’s Wesentliche, und zwar seinen Urlaub konzentrieren kann. Er lässt sich innerhalb von drei Minuten mit lediglich fünf Handgriffen aufbauen – und das bei jeder Witterung. Die Bauart und Qualität mit robusten und sehr leichten 15mm MonoPan Sandwich Platten machen eine ganzjährige Nutzung sowie ein maximal leichtes Zuggewicht beim Fahren möglich. So kann sicher und geschützt vor dem Wetter ca. 50 cm oberhalb des Bodens genächtigt werden – und das mit einer großen Liegefläche und voller Stehhöhe. Aktuell können zwei verschiedene Modelle erworben werden, ein weiteres ist im Kommen. Der Scout Compact, der kleinste, hat im zusammengeklappten Zustand Maße von 1,30 x 0,65 x 0,95 m. Aufgebaut ergibt sich daraus ein Liegeplatz von 1,90 x 0,60 m. Also genug für eine Person alleine. Die nächst größere Version, der Scout Center, punktet schon mit einer Bettbreite von 90 cm. Langt also dicke für zwei Personen – vor allem, wenn diese sich ganz doll lieb haben und gerne kuscheln. Der noch in Planung steckende Scout Comfort bringt dann richtigen Komfort mit sich. Hier kann sich dann auf einer Liegefläche von 1,40 m ausgebreitet werden. Mit einem Eigengewicht von ca. 15 – 20 kg liegt der Scout noch im angenehmen Zugbereich, wenn man mit einem E-Bike fährt. Abseits der Liegefläche sind noch 550 Liter Stauraum für Verpflegung und Gepäck vorhanden. Zusätzlich ist es auch möglich ein Vorzelt, Fenster und Dachgepäckträger zu bekommen. So kommt richtiges Camping Feeling auf, und es muss nicht auf zusätzlichen Lagerraum oder Komfort verzichtet werden. Ein weiteres sehr wichtiges Zubehör macht sogar das Laden des E-Bike Akkus und/oder des Handys möglich. Mit der mobilen Solaranlage in Kombination mit Wechselrichter, Batterie etc. kann der Fahrradreisende komplett autark unterwegs sein. Der Campingspaß für das Fahrrad startet bei einem nicht ganz günstigen Preis von 5000 €. Er ermöglicht allerdings Übernachten, wo es am Schönsten ist!

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60/2020 Misambo: Das Parship fürs Wohnen

Wohnraum wird immer knapper und teurer. Da wäre es doch sinnvoll, sich die Wohnung mit einer anderen Person zu teilen. Aber wie findet man nur unter der Vielzahl an Wohnungssuchenden denjenigen oder diejenige, der bzw. die zu einem passt? Misambo hat die Lösung.

Jeder, der schon einmal auf Wohnungssuche war, weiß wie anstrengend und herausfordernd es sein kann, die passende Wohnung für sich zu finden. Zudem wird der Wohnraum immer knapper und die Mieten sind in einigen Städten mittlerweile auf ein Rekordhoch gestiegen. Wieso also nicht die Wohnung einfach mit jemandem teilen? Das dachte sich auch das Start-Up Misambo. Wer aber jetzt denkt, das Konzept kenn ich doch irgendwo her. Misambo will mehr als Personen nur zu klassischen WG-Partnern machen. Es geht darum Menschen zu finden, die zueinander passen, sich gegenseitig unterstützen können und so zu Wohnpartner werden. Und das nicht im romantischen Sinne.

Per Matching zum idealen Wohnpartner

Misambo funktioniert tatsächlich ähnlich wie eine Dating-Website. Wohnungssuchende und Wohnungsanbieter können sich gleichermaßen auf dem Portal registrieren. Nach der Anmeldung erwarten einen dann 58 Fragen, die neben allgemeinen Auskünften wie dem Alter oder dem Geschlecht der Personen auch deren persönliche Eigenschaften aber beispielsweise auch die Ernährungsweise betreffen. Im nächsten Schritt wird dann das Matching gestartet. Dabei werden die Wohnungsbedürfnisse und Wünsche der Mitglieder mithilfe eines Algorithmus miteinander abgeglichen. Ab einem Prozentwert von 70 kann man davon ausgehen, dass der gewählte Wohnpartner zu einem passt. Und dann kann auch schon entweder per Email oder per Telefon Kontakt aufgenommen werden. Darüber hinaus werden bestehende Wohnpartner auch weiterhin betreut. Über das Portal buchbare Experten stehen für jegliche Wohnangelegenheiten zur Verfügung. Aber auch weitere Hilfestellungen wie Kennenlerntipps oder eine Vorlage einer Wohnpartnervereinbarung sind auf der Website zu finden.

Ziel von Misambo ist es, vor allem Menschen miteinander zu verbinden, die sich einsam fühlen. Aber auch generationsübergreifende Wohnvereinigungen sollen gefördert werden. Kostenfrei ist das Wohn-Partner-Portal allerdings nicht. Drei Monate kosten 90 Euro, bei einem halben Jahr muss eine Nutzungsgebühr von 120 Euro entrichtet werden. Dennoch bietet Misambo aber eine gute Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen und den knappen Wohnraum besser nutzbar zu machen.

59/2020 Everdrop: Nachhaltiges Putzen

Tschüss Plastik! Hallo nachhaltiges Putzen! Mit Everdrop können wir jetzt endlich auch beim Reinigen unserer vier Wände das Plastik verbannen.

Kein Wunder, dass das Unternehmen Everdrop für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert ist. Kann man doch mit der Benutzung ihrer Putzmittel und mittlerweile auch Waschmittel eine Menge an unnötigen Plastikverpackungen einsparen. Sogar 93%. Und das funktioniert so: 500ml Wasser in eine bereits im Haushalt vorhandene Sprühflasche oder eine passende stylische Everdrop Flasche füllen, einen Tab reinschmeißen und zack kann der nachhaltige Putzspaß schon losgehen! 100% kraftvolle Reinigung garantiert, auch noch nach sechs Monaten. So wird sogar 77% weniger CO2 als bei herkömmlichen Reinigungsmitteln in unsere Luft ausgestoßen, da kein Wasser transportiert werden muss. Und jeder Tab spart eine Plastikflasche. Durch Everdrop konnten so bereits schon über 1,3 Millionen Wegwerfplastikflaschen eingespart werden.

Everdrop ist 100% umweltfreundlich

Ja, das ist Everdrop bezüglich ihrer Verpackungen und ihrer Produkte. Die Tabpackungen bestehen aus Altpapier und sind frei von sämtlichen Kunststofffolien, Fluorocarbonen, chlorierten Kohlenwasserstoffen und optischen Aufhellern. Die passenden Flaschen bestehen zu 100% aus recyceltem PET – ausgenommen die Sprühköpfe. Sie halten theoretisch ein Leben lang, sollten sie allerdings doch entsorgt werden, können sie ebenfalls wieder recycelt werden. In den Tabs selbst sind nur Stoffe enthalten, die auch wirklich notwendig und natürlich umweltschonend sind, u.a. Zitronensäure und ätherische Öle. Diese gibt es für drei verschiedene Anwendungsbereiche. Der blaue Tab als Glasreiniger, der rote als Badreiniger und der grüne als Küchenreiniger. Alle sind sehr leistungsstark in ihrer Wirkung und somit perfekt für das alltägliche Putzen. Dabei bleibt alles tierversuchsfrei, 100% vegan und in Deutschland – bis auf die Sprühköpfe – hergestellt. Mit Everdrop kommt man sogar günstiger als mit herkömmlichen Reinigern durch. Ein Tab kostet 1 € und ersetzt ein Putzmittel. Die Gründer Daniel, Chris und David sind selbst überrascht, wie gut ihre Produkte seit 2019 auf dem Markt ankommen und dass die Menschen bereit sind ihr Konsumverhalten zu ändern. Mit jedem ihrer Produkte wollen sie die Welt ein bisschen besser machen. Lasst uns das zusammen tun!

 

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