21/2018 Recycling-Innovation aus Wien: erfolgreich Gerüche entfernen

Die Innovation von Starlinger soll nun eine komplette Geruchsneutralisierung von Recyclingmaterial ermöglichen. Das Verfahren ist in drei Stufen gegliedert und kommt ohne Beimischung von Additiven aus.

Um Recyceltes wieder auf den Markt zu bringen ist es in aller Regel wichtig, zunächst diverse Verunreinigungen zu beseitigen. Nur die Produkte, die die faktisch Qualität von Neuware haben bzw. damit vergleichbar sind, schaffen es zurück in den Handel. Allerdings wurde durch diese Verfahren nie das Problem der Beseitigung von unangenehmen Gerüchen ohne Additive gelöst.

Die Recycling Firma Starlinger & Co. GmbH aus Österreich hat dazu eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht unangenehme Gerüche der wiederverwendeten Materialien effektiv zu reduzieren. Des weiteren berichtet das Unternehmen, ihr Verfahren käme ohne Beimischung von zusätzlichen Additiven aus und entferne trotzdem tief eingebettete Gerüche. Durch die Entfernung der Geruch bildenden Substanzen wird der unangenehme olfaktorische Nebeneffekt dauerhaft eliminiert. Nicht umsonst wurde Starlinger in dem Kontext für den ‚Plastics Recycling Award Europe‘ in der Kategorie „Beste Technologie-Innovation im Kunststoffrecycling“ nominiert.

Das neuartige Verfahren durchläuft drei Stufen: Materialvorbereitung im SMART-Feeder, Entgasung mit dem C-VAC-Modul und der Nachbehandlung in der Geruchs-Entfernungseinheit. Im Laufe dieses Verfahrens werden geruchsbelastete Stoffe zu geruchsneutralem Regranulat, das den hohen Qualitätsansprüchen der Industrie entspricht.

20/2018 Sicherer tauchen & surfen: SharkShield soll wirkungsvoll vor Hai-Angriffen schützen

Mit dem SharkShield sollen vor allem Surfer, mit der Technologie als solcher durchaus aber auch Taucher geschützt werden vor lebensgefährlichen Hai-Angriffen. Man arbeitet dabei mit Ultraschallwellen, die Haifische dermaßen stören, dass diese nur noch das Weite suchen möchten. Aber reden wir nicht lange, am besten ist das zu veranschaulichen in einem gefilmten Test-Szenario. Here we go:

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19/2018 Die Forktula säubert Teller besser als Gabel und Löffel zusammen

Die Innovation Forktula erspart Gourmets das ‚Teller auslecken‘. So seltsam das klingt, die Erfinder dieses Gadgets – eigentlich ein Accessoire zur Anbringung an der klassischen Gabel – ermöglicht es nach dem Essen Saucen- bzw. Flüssigkeits-Reste von Geschirr zu entfernen.

Unsere ‚Innovation light‘ mit der Nummer 19/2018 ist ein wirklich kleines Accessoire mit einer ebenso kleinen, aber feinen Wirkung. Diese besteht nämlich nur für ganz spezielle Ästheten in der Fähigkeit, das eigene Geschirr so sau-bär wie möglich zu hinterlassen. Wir haben in der Red. jedenfalls Gefallen dran gefunden an dem amüsanten Teilchen. Genug erzählt, am besten seht Ihr Euch den Contest Gabel gegen Forktula an:

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18/2018 Strandtuch-Halter ‚Beacher‘ bietet zuverlässig Sand- und Windschutz

Den Tücken eines Strand-Besuches schlägt der Erfinder Dirk Kramer mit seinem Gadget, dem ‚Beacher‘ ein Schnippchen. Seine Innovation, die Strand-Schläfern zuverlässig Sand- und Sonnenschutz bietet, hatte es sogar in die Erfinder-Show auf Pro7 „Ding des Jahres“ geschafft.

Ein Strandbesuch kann mitunter ganz schön anstrengend werden. Der Wind verweht ständig das Handtuch, jemand läuft vorbei und wirbelt Sand auf das auch und so richtig vor anderen Blicken geschützt ist man auch nie. So jedenfalls ist es eigenen Worten zufolge dem Ehepaar Kramer im letzten Urlaub am Hamburger Elbstrand ergangen. Dirk Kramer wurde daraufhin aktiv und entwickelte den ‚Beacher‘. Ein Multifunktions-Tool, das als Strandtuch-Halter sowie Sicht-, Wind- und Sandschutz funktioniert. Mit seiner wirklich minimalen Größe und einem Gewicht von gerade einmal 150 Gramm ist der ‚Beacher‘ der ideale Begleiter für den Sommerurlaub oder Ausflüge an den Strand.

Die Idee der beiden scheint so innovativ zu sein, dass sie Anfang März Fernsehen und damit der Show ‚Das Ding des Jahres‘ auftraten, wo sie allerdings auf die Ränge verweisen wurden. Unabhängig vom nicht erzielten Hauptgewinn war schon der acht-minütige Auftritt in der Show schon eine immense Werbung. Das Paar hatte sich schon auf die Produktion mit einer ersten Auflage von 20.000 Beachern vorbereitet. Bislang ist das Gadget schon in 28 deutschen Geschäften erhältlich sowie online bestellbar. Hier leider nur der Amazon-Link.

17/2018 Abholbox für frische Produkte: die Top-Innovation für Hofläden 2018?

Die Lebensmittel-Abholbox klingt so gar nicht nach Innovation. Das banale Wörtchen aber steht sehr wohl für eine smarte Erfindung, die Alexander Stuckenholz, Informatiker an der Hochschule Hamm-Lippstadt, für das Unternehmen Hofladen Sauerland entwickelt hat. Die Box ist nichts anderes als eine Abhol-Einrichtung für frische Lebensmittel.

‚Auf dem Land, do gibt’s koa Sünd‘ möchte man flachsen, beäugt man das Geschäftsmodell des Hofladens Sauerland. Der Inhaber setzt auf regionale Produkte von Land-Bäckereien, kleineren Höfen oder familiengeführten Metzgereien der Region und organisiert deren Vertrieb. Christian Schulte löst damit einen Engpass dieser grundsätzlich heterogenen Zielgruppe mit analogen Bedürfnissen – einen organisierten Vertrieb frischer, regionaler Produkte. Neben dem Online-Shop hat der Geschäftsführer seit Quartal vier 2017 auch einen Filial-Unternehmen gegründet, da die Nachfrage es wohl hergibt. Über 40 Lieferanten beliefern den Händler mittlerweile.

Probleme gebe es noch immer bei der Auslieferung an die Kunden. Sich dem Problem annehmend kam es so zu einem Hochschulprojekt und nun zu einer Idee, die sich durchsetzen könnte. Man sinniert über eine „offene Plattform“, die mehr könne als eine simple Kiste, wie eine Pressemitteilung den Innovator Alexander Stuckenholz zitiert. Das Prinzip ist denkbar einfach und einer Paket-Station vergleichbar. Und alles einfachst und per Smartphone und QR-Code zu bedienen.

Bislang gebe es den erdachten Prototyp nur aus Holz, den Hofladen-Chef Schulte nun in Metall nachbauen lässt und zunächst als Versuchs-Vorrichtung ausprobieren möchte. Wenn es funktioniert, gibt es für diese einfache, aber sehr kluge Idee sicher jede Menge Nachahmer im DACH-Raum. Bleibt zu hoffen, dass Schulte sich mit Markenrecht auskennt und diese Idee auch monetär auf die Erfolgsstraße bringt. Unsere Quelle ist die Regionalzeitung Westfalenpost.

16/2018 Golfsport: Mit dem ‚Smart Putter‘ digital den Golflehrer ersetzen?

Golf-Schüler sollen mit einer Innovation aus Südkorea schon bald den Golflehrer ersetzen können. Auch wenn wir diese Aussage bestreiten, so kann der Smart Golf Putter doch beim Putten, also dem Einlochen des Balls auf den letzten Metern, eine tolle Hilfe sein. Nach erfolgten Übungen kann sich der Nutzer des Smart Putters im Nachgang auf einem mobilen Endgerät seine Übungsstrecke analysieren. Inklusive Anleitungen zur noch besseren Schlägerhaltung und -führung.

Golflehrer sind teuer. Und sie müssen empathisch passen. Daher ist es nicht immer einfach, hier einen wirklich guten, weil passenden Experten zu finden, der das Golfspiel erfolgreich näher bringt. Seit einigen Monaten macht der Smart Golf Putter von sich reden, eine Innovation aus Südkorea. Der spezielle Schläger zum Putten ist mit einigen Sensoren ausgestattet. Das Gerät verfügt über einen mehrachsigen Geschwindigkeitsmesser sowie einen Kompass. Die auf dem Schläger Kreuzförmig angeordneten LEDs zeigen auch ohne App an, ob die eingeschlagene Neigung des puttenden Schülers stimmig ist.

In die Schlagfläche ist zudem ein Laserpointer integriert, der analog einer Präzisionswaffe einen roten Punkt zur Orientierung auf den Golfball projiziert. Moderne Technik macht es möglich, dass der Anwender per App die Neigung des Schlägers seitlich und frontal sieht. Ebenso kann die Geschwindigkeit beim Aufschlag analysiert werden. Obendrein gibt es Statistiken, die den Nuitzer über seinen Trainingserfolg und die Fortschritte – auch im Kontext mit anderen – auf Stand hakten. Gemäß Website, deren Impressum auf den US-amerikanischen Vertrieb hinweist, gibt es den klugen Putter dort in Übersee / Kalifornien – und derzeit ausschließlich dort – für um die 300 Euro. Hier die Website von smartgolf.biz

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15/2018 Innovation in Entwicklung: Foldimate für das automatische Wäsche zusammen legen

Ein Automat, der Wäsche faltet – ganze Generationen von Junggesellen und Studentinnen trauen ihren Ohren nicht ob dieser Erfindung aus Amerika. Für umgerechnet rund 600 Euro könnte damit in vielen Haushalten ein Zeitsparer Einzug nehmen mit dem Automaten namens Foldimate.

Für alle, denen es vor dem Wäsche zusammenlegen graut, gibt es jetzt die passende Erfindung. Eine Maschine, die nun auch den Schritt des Zusammenlegens von Wäsche voll automatisiert. So werden laut dem Hersteller bis zu 20 Teile in weniger als vier Minuten zusammengelegt. Dieser Haushalts-Traum befindet sich zwar bislang noch in der Entwicklung, kann aber bereits auf der Homepage der Erfinder vorbestellt werden und soll ab 2019 ausgeliefert werden.

Der Automat selbst ist recht simpel bedienbar, außen an der Maschine werden die zu faltenden Teile an zwei Klammern eingehängt. Ist die Kapazität von 20 Kleidungsstücken erreicht, dann beginnt die Maschine mit der Arbeit, kann manuell aber auch schon früher gestartet werden. Foldimate zieht die Kleidungsstücke ein, faltet sie und gibt sie gestapelt am Boden der Maschine wieder aus. Weitere Features des Gerätes sind das Falten glätten sowie die Möglichkeit die Wäsche während des Vorgangs zu ‚parfümieren‘. Wer sich jetzt in Sachen Stromverbrauchs interessiert: gemäß Hersteller braucht Foldimate weniger Strom als ein durchschnittlicher Trockner. Interessant? Yes! Hier entlang für erste Eindrücke, tolle Website. Leider aber erst Ende 2019 verfügbar das Teil:

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14/2018 Watroprop – mit dem Minipropeller das Helm-Visier vom Regen sauber blasen

Ein Faktor, der Spaß und Sicherheit beim Motorradfahren erheblich einschränkt ist Regen. Bislang war es schwer und mit Sicherheitsrisiko verbunden, das natürliche Nass vom Visier zu entfernen. Das Problem will nun der Erfinder Albert Keller mit einer außergewöhnlichen Konstruktion lösen.

Motorradfahrer werden das Problem kennen: schlechte Sicht bei Regen zwingt des öfteren, das Helm-Visier mit dem Handschuh abzuwischen. Ein Zustand, dem der Kfz-Techniker-Meister Albert Keller nicht mehr länger zusehen wollte. So steckte der leidenschaftliche Motorradfahrer viel Akribie in die Entwicklung eines entsprechenden Regenschutzes. Entstanden ist eine propeller-artige Scheibe, die vom Fahrtwind angetrieben wird und mittels Zentrifugalkraft die Regentropfen von der Scheibe fegt. Im Ergebnis stehe tatsächlich ‚klare Sicht‘.

Die rotierende Scheibe kann einfach durch einen Saugnapf auf dem Visier befestigt werden und beschränkt ausdrücklich nicht die Sicht. Die Erfindung beschert dem Tüftler bislang durchwegs positive Resonanz. Eigenen Angaben zufolge gebe es bislang weltweit nichts vergleichbares, auch wenn man anderes vermuten würde. Zuletzt demonstrierte Keller die Schutzscheibe namens ‚Watropop‘ in der Pro7 Show ‚Das Ding des Jahres‘ vor einer breiten Öffentlichkeit. Das Gerät ist derzeit zu vergünstigten Markteinführungs-Konditionen für um die 46 Euro erhältlich. Die Geschichte haben wir auf Startup-Humor gefunden. Und so sieht das in Action aus:

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13/2018 Alte, neue Innovation ‚Drychter‘ – der etwas andere, pfiffige Flüssigkeits-Kanalisierer

Der Drychter – seit einigen Tagen aus dem „Ding des Jahres“ bekannt, ist ein Trichter, der alle möglichen Probleme mit einem speziellen Trichter umgeht. Der Erfinder Fritz Frech will diese eigentlich schon über 40 Jahre alte Erfindung nun vermarkten. 

Trichter sind jedem bekannt und ein gern genutzt Hilfsmittel. Allerdings kennt auch jeder die Nachteile: der Trichter läuft über, tropft daneben oder man muss mehrfach umfüllen. Das alles will Fritz Frech mit seinem Drychter umgehen. Der Drychter funktioniert im Prinzip simpel: eine Flüssigkeit wird in den Trichter eingefüllt. Anschließend drückt man auf einem aus dem Trichter herausstehenden Stift und der Durchfluss beginnt. Lässt man den Stift los, so wird das Ventil am Ende des Trichters wieder geschlossen und der Fluss stoppt. „Das ist einfach, aber genial“ sagt Frech über das Konzept. Dabei ist Frech selbst gar nicht der Erfinder, sondern eher der ‚Wiederentdecker‘ wie er sich nennt. Erfunden und entwickelt hat die Mechanik der verstorbene Tüftler Kurt Gall, ein Freund Frechs. Gemeinsam haben sie bereits in den 70er Jahren versucht, den Trichter zu vertreiben, allerdings nur mit geringem Erfolg. Nun ist Fritz Frech die Erfindung bei einem Umzug vor einiger Zeit wieder in die Hände gefallen und er beschloss noch einen ambitionierten Anlauf zu wagen.

Für den freiberuflichen Fotografen und Unternehmensberater Frech steht nicht der monetäre Verdienst im Vordergrund, sondern die Erinnerung an seinen Freund Kurt Gall. Bislang ist der Artikel auf der Website von Drychter erhältlich und am Samstag den 3. März startete Fritz Frech im Halbfinale von „Das Ding des Jahres“ auf Pro7 durch und kam ins Finale. Wir sind gespannt. Alles Gute von der Redaktion.

12/2018 Soundshirt: Das klingende Kleidungsstück soll auch Gehörlosen den Konzert-Genuss ermöglichen

Mit der Jacke zu hören – es klingt ziemlich futuristisch bzw. abgespaced, wofür da eine Innovation aus der Region Hamburg steht. Allerdings geht es hier faktisch um keine Spielerei sondern eine tolle Erfindung zur Steigerung der Lebensqualität von Gehörlosen.

Ein Oberteil bzw. T-Shirt, das schwingt und klingt und so gehörlosen Trägern ein fast echtes Sound-Erlebnis angedeihen lässt. Was für eine kreatibe, tolle Idee aus England. Dort wurde das ‚Soundshirt‘ entwickelt, das gerade in Form eines Prototypen in Hamburg im Einsatz ist. Die Trägerin und damit Testerin heißt Claudia Weyel und ist schon ein Leben lang gehörlos. Im Hamburger Konzerthaus könne sie dank des klingenden Shirts nun den ‚Nussknacker‘ von Tschaikowsky genießen. Die Londoner Modefirma CuteCircuit hat das „Sound Shirt“ kreiert.

Das Soundshirt ist eine sehr eng anliegende blaue Shirt-Jacke. Sie besteht aus Kunstfaser mit 16 Leuchtdioden und kleinsten Motörchen. Das Kleidungsstück empfängt die Töne aus zum Beispiel einem Konzertsaal über eine Staffette von acht Mikrofonen und transformiert diese durch eine spezielle Software drahtlos in Vibrationen. Diese nimmt dann der Träger entsprechend wahr und kann an einem Konzerterlebnis sehr schön teilnehmen.

Das alles ist ziemlich cool. Irgendwie haben wir bei dieser Innovation aber den Namen „Jung von Matt“ im Hinterkopf. Als habe es so etwas schon mal gegeben vor ein paar Jahren, zumindest als Idee. Wie auch immer, wir haben hier ein Bewegtbild gefunden:

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