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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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26/2022: Die Keego-Trinkflasche

Sportler tragen Markenkleidung und achten auf ihre Ernährung. Nur bei der Trinkflasche wird an der Qualität gespart. Die Keego-Trinkflasche kann das ändern.

Wasser aus Plastikflaschen hat eigentlich kaum Vorteile: Es verdirbt schnell, nimmt einen ekligen Geschmack an und ist anfällig für Schimmel. Dennoch werden Plastikflaschen wegen ihrer Handlichkeit und dem geringen Gewicht oft vor Edelstahlflaschen bevorzugt. Die Lösung liefert Keego mit einem Mehrschichtensystem aus Titan.

Gesunde Alternative

Dass Plastik krank machen kann, ist allgemein bekannt. Plastikflaschen stehen vor allem wegen der krebserregenden Weichmacher und des umweltschädigenden Mikroplastiks in der Kritik. Die Keego-Trinkflasche bietet hier eine Alternative. Sie ist in mehrere Schichten unterteilt. Auf der Außenseite sorgt langlebiger Kunststoff für Robustheit und Leichtigkeit. Dafür, dass das Wasser nicht mit dem Plastik in Berührung kommt, sorgt dann eine innere Schicht aus Titan. Das Material ist beständig, geschmacks- und geruchslos, anti-bakteriell und schmutzabweisend. So kann das Wasser lange frisch bleiben.

Ideal für Sportler

Es fragt sich, warum Sportler nicht schon lange zu plastikfreien Flaschen greifen. Grund dafür ist wohl, dass andere Trinkgefäße einige Nachteile mit sich bringen. Bei Glasflaschen zum Beispiel ist die Bruch- und Verletzungsgefahr groß. Die angesagten Edelstahlflaschen rutschen leicht aus der schwitzigen Hand und sind meist sperrig und schwer. Außerdem kann man Plastikflaschen zerquetschen und so schnell und einhändig trinken, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist.

Die Entwickler der Keego-Trinkflasche haben diese Aspekte gesammelt und in die Gestaltung ihres Produkts einfließen lassen. Auf diese Weise ist eine Flasche entstanden, die gut in der Hand liegt, quetschbar ist, nur schwer kaputt zu bekommen ist und vor allem die Gesundheit der Kunden schützt. Mit dem zusätzlichen Pluspunkt, dass die Flasche sehr leicht zu reinigen ist. Eine tolle Erfindung für Sportler, die hoffentlich bald die Märkte erobern wird.

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25/2022: Angsa Robotics

Öffentliche Parks oder ähnliche Grünflächen werden durch ihre Beliebtheit leider häufig verschmutzt. Um diese Bereiche sauber zu halten hat Angsa Robotics nun eine geniale Lösung entwickelt.

Jeder entspannt gerne draußen im Grünen. Die Bäume beobachten und sich mit der Natur verbunden fühlen. Durch diese Beliebtheit werden die Grünflächen jedoch oft durch kleinen Müll verunreinigt. Zigarettenstummel, Kronkorken und andere Kleinteile sind dabei im Rasen zu finden. Für das herkömmliche Reinigungspersonal ist es aber eine unmögliche Aufgabe all diese versteckten und leicht zu übersehenden Müllteile zu beseitigen. Aus diesem Grund entwickelte Angsa Robotics einen Reinigungsroboter, der genau auf diese Aufgabe spezialisiert ist.

Die Geschichte von Angsa Robotics

Die Idee entstand wie so oft während einer Aufgabe an der Universität, bei der die Gründer einen Prototyp für ein real existierendes Problem entwickeln sollten. So fanden sie nach Gesprächen mit Parkbetreibern heraus, dass insbesondere das entfernen von kleinen Müllteilen von Rasen oder Kies besonders schwer ist und lange dauert. Nachdem das Startup 2019 den ersten Prototyp entwickelte, sind sie derzeit bereits bei Nummer vier angelangt – dem Roboter namens Clive.

Weitere Eigenschaften des Roboters

Der Roboter verfügt über eine Software zum autonomen Fahren sowie eine integrierte Gefahrenerkennung. So werden jegliche Kollisionen vermieden. Über eine App kann der zu reinigende Bereich  durch nur wenige Klicks definiert und der Roboter gestartet sowie kontrolliert werden. Jegliche Daten des Roboters können anschließend abgelesen werden, wie beispielsweise Akkustand, gesammelte Zigarettenstummel oder Kronkorken. Die Akkulaufzeit bei Dauerbetrieb beträgt 8h.

Die Zukunftspläne

Der aktuelle Prototyp ist bereits im realen Gelände einsetzbar und zeigt vielversprechende Daten. Aufgrund dessen plant das Münchner Startup noch dieses Jahr den Markteintritt. In Zukunft soll dann jeder einen solchen Roboter kaufen oder zu bestimmten Anlässen mieten können. Besonders eignet sich der Roboter neben dem Reinigen von Parks und Grünflächen der Stadt auch zum Einsatz nach Veranstaltungen wie Festivals oder Privatfeiern. Aktuell kann der Roboter bereits von Städten eingesetzt werden um so in Kooperation mit dem Startup mehr Daten zu sammeln und den letzten Feinschliff am Produkt durchzuführen.

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24/2022: Duschparty mit Shower Power

Setze vom Wasserrauschen übertönter Musik ein Ende! Der innovative Bluetooth-Lautsprecher Shower Power  lässt dich den ultimativen Rave in der Dusche starten.

Musik und Duschen gehört für manche einfach zum Aufwachen dazu. Leider lässt die Soundqualität bei diesem Ritual oft zu wünschen übrig und stromsparend ist das ganze auch nicht gerade. Ampere liefert mit der originellen Bluetooth-Box Shower Power jedoch die Lösung für dieses Problem.

Was kann Shower Power?

Im ersten Moment klingt es relativ banal: Shower Power ist eine Musikbox, die speziell für den Gebrauch in der Dusche ausgelegt ist. Der Lautsprecher wird über dem Duschkopf an den Duschschlauch angeschraubt. Dann muss nur noch eine Bluetooth Verbindung hergestellt werden und schon kann die Duschparty starten. Ansteuerbar sind die Funktionen über Knöpfe und eine Fernbedienung. Durch die 360 Grad Audioausgabe mit 5 Watt Leistung ist ein starkes Klangerlebnis garantiert. Wer noch mehr Partystimmung haben will, kann sich eine Erweiterung mit LED-Lichtfunktion besorgen. Natürlich ist die Konstruktion für den Einsatz in der Dusche sehr robust und hygienisch.

Antrieb mit Wasserkraft

Was im ersten Moment keine große Innovation zu sein scheint, lässt beim genaueren Hinsehen doch staunen. Shower Power muss keinesfalls immer wieder abgenommen und aufgeladen werden. Die Box wird vollständig mit der Kraft des durchfließenden Wassers betrieben. Im Inneren befindet sich eine kleine Turbine, mit der Strom erzeugt wird. Die Technologie funktioniert also wie ein winziges Wasserkraftwerk. Der Ladevorgang beginnt, sobald das Wasser läuft. Ist der Akku einmal vollgeladen, kann man bis zu 16 Stunden Musik hören, ohne dass das Wasser eingeschaltet sein muss.

Soundqualität aus Plastikflaschen

In Sachen Nachhaltigkeit kann die Musikbox aber nicht nur durch den sinkenden Stromverbrauch punkten, sondern auch durch die umweltfreundliche Herstellung. Die Shower Power Box besteht zu 100% aus recyceltem Plastik aus dem Meer. Für einen Lautsprecher braucht man ungefähr 15 Plastikflaschen. Wer sich also für das Sounderlebnis beim Duschen entscheidet, tut mit Shower Power sogar noch etwas gegen die Verschmutzung der Meere.

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23/2022: Der Pflanzenbooster Lucky Plant

Giftige Düngemittel machen krank. Obwohl das wohl jedem bewusst ist, essen wir bedenkenlos gespritzte Lebensmittel. Lucky Plant zeigt, dass es auch anders geht.

Ein Glas voll mit Düngemittel zu trinken, klingt absurd und lebensgefährlich. Aber genau das tun Michael Ballack, Bernhard Unger und Dr. Thomas Hüster in einer Fernsehshow. Die Gründer des Start-Ups Lucky Plant wollen damit verdeutlichen, dass ihr Pflanzenstärkungsmittel nicht mit den schädlichen Düngemitteln der Industrie vergleichbar sind.

Was ist Lucky Plant?

Die Gründer bezeichnen ihr Mittel keinesfalls als Dünger. Es ist ein Pflanzenstärkungsmittel, ein Energydrink für Pflanzen. Ein Nahrungsergänzungsmittel für Pflanzen sozusagen, das die natürlichen und pflanzeneigenen Abwehrmechanismen gegenüber äußeren Stressfaktoren verbessert. Hergestellt wird es ausschließlich aus natürlichen und sekundären Pflanzenstoffen, die aus getrockneten und frischen Pflanzen extrahiert werden. Diese helfen den Pflanzen Nährstoffe effizient aufzunehmen. Dadurch steigt die Frostresistenz und Regeneration geschwächter Pflanzen, was sie widerstandsfähiger macht.

Anwendung des Mittels

Erhältlich ist der Booster in Pulver und Tablettenform. Ähnlich wie bei Nahrungsergänzungsmitteln wird der Wirkstoff über das Wasser aufgenommen. Dazu muss eine bestimmte Menge des Pulvers im Gießwasser aufgelöst werden. Die benötigte Menge variiert je nach Pflanzentyp. Angewendet wird das Mittel dann alle vier bis sechs Wochen. Das Pflanzenstärkungsmittel ist übrigens für alle Pflanzenarten einsetzbar und erzielt gute Erfolge.

So übertrifft Lucky Plant Industriedünger

Der bedeutendste Vorteil gegenüber industriellen Düngemitteln liegt ganz klar in der Schadstofffreiheit. Die pflanzlichen Wirkstoffe können bedenkenlos von Menschen und Tieren aufgenommen werden. Auch eine Belastung für das Grundwasser besteht nicht. Zudem ist das Mittel insektenfreundlich. Das komplette Gegenteil von industriellen Düngemitteln also. Und trotzdem bringt es den gleichen Nutzen. Wurzeln und Pflanzen wachsen auf gesunde Weise, es werden mehr Blüten gebildet, die Blühphase wird verlängert und die Ernteergebnisse nehmen zu. Durch Lucky Plant könnten durch giftige Düngemittel entstanden Schäden vollständig abgewendet werden. Das Mittel ist damit ein erster Schritt in Richtung schadstofffreie Landwirtschaft.

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22/2022: Autonome Flugtaxis von Xwing

Würdest du in ein Flugzeug ohne Piloten steigen? Das autonome Flugzeug von Xwing könnten in der Zukunft ein alltägliches Transportmittel im Stadtverkehr werden.

Das kalifornische Start-Up Xwing hat eine Technologie entwickelt, mit der Standardflugzeuge ganz ohne Piloten abheben, fliegen und landen können. Was für viele noch nach einem Szenario aus einem Science-Fiction-Film klingen mag, hat großes Potenzial die Luftfahrtbranche schon bald nachhaltig zu transformieren.

Mögliche Einsatzbereiche der Xwing Flugzeuge

Die autonomen Flugzeuge könnten als Flugtaxis eingesetzt werden. Das hätte den Vorteil, dass der Verkehr auf den Straßen entlastet wird. Ein Problem, das sich hier auftut, ist dass die Infrastruktur erst an ein solches Transportmittel angepasst werden müsste. Außerdem bedarf es einem Umdenken in der Bevölkerung bezüglich der Sicherheit solch autonomer Technologien. Auch der Einsatz für Güterflüge wäre denkbar. Als solche haben die Xwing-Flugzeuge auch ihren ersten Gate-to-Gate Flug absolviert. Und dieser erste autonome Güterflug weltweit war ein voller Erfolg.

Sicherheit der Technologie

Ob das Angebot autonomer Personenflüge angenommen werden würde, ist noch unklar. Skepsis besteht vor allem aufgrund von Sicherheitsbedenken. Diese sind allerdings völlig unbegründet. Vollständig automatische Flüge sollen sogar sicherer sein als herkömmliche. Die Technologie greift auf ein sehr komplexes System zu, das Piloten einen enorm hohen mentalen Aufwand abverlangt. Fakt ist, dass der Großteil aller Flugunglücke durch ein Fehlverhalten des Piloten und nicht etwa durch technisches Versagen entstanden ist. Durch eine Automatisierung würde dem Vorgang also entgegen der gängigen Meinung ein Risikofaktor genommen werden.

Wird autonomes Fliegen bald Realität?

Die Xwing-Technologie macht Flugreisen billiger und effizienter. Routen können nahtlos geflogen und ständig neu bemannt werden, ohne dass Leerlauf entsteht. Vor allem im Hinblick auf die befürchtete Pilotenknappheit gibt Xwing der Luftfahrtbranche eine neue Perspektive. Dieses Potenzial erkannte auch der Flugzeughersteller Textron, der eine Zusammenarbeit mit dem Start Up einging. Zu den ersten Großkunden gehört die US-amerikanische Linienfluggesellschaft United Airlines, die bereits autonome Flugzeuge vorbestellt hat. Währenddessen sehen die Stadtverwaltungen von Miami und Los Angeles die Möglichkeit, ein Ride-Sharing-Netz aufzubauen. Dieses soll bereits 2024 in Betrieb genommen werden. Fliegen ohne Piloten könnte also schon in sehr naher Zukunft zu unserer Realität gehören.

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21/2022: Routago: Das inklusive Fußgängernavi

Alltägliche Routen werden für Menschen mit Sehbehinderung schnell zur Herausforderung. Die Routago Assist App ist ein erster Schritt hin zu mehr Sicherheit und Selbstbestimmung.

Knapp 285 Millionen Menschen leiden weltweit an einer Sehbehinderung. Vor allem in Großstädten ist es für sie schwierig, sich eigenständig zu bewegen. Ob mehrspurige Straßen, fehlende Gehwege oder Hindernisse. Gefahren lauern überall. Die Routago Assist App ist die erste App weltweit, die sich diesen Problemen stellt, und mit ihrer Fußgängernavigation eine Lösung hin zu mehr Selbstbestimmung anbietet.

Was unterscheidet die App von herkömmlichen Navigationsapps?

Allgemein ist die Routago Assist App mit herkömmlichen Navigationsapps vergleichbar. Sie ist allerdings so programmiert, dass sie speziell an die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen angepasst ist. Ein klarer Fokus liegt auf der Sicherheit der Nutzer. Man wird gezielt von vermeintlich gefährlichen Etappen weggeleitet und stattdessen auf Routen abseits von viel befahrenen Strecken gelotst. Risikoreiche Wege quer über mehrspurige Straßen oder fehlende Barrierefreiheit gehören damit der Vergangenheit an. Das macht die App nicht nur für Blinde und Sehbehinderte interessant, sondern auch für Kinder und Rollstuhlfahrer.

Funktionen der Routago Assist App

Auf der ganzen Welt können sich Fußgänger auf sicheren und barrierefreien Wegen navigieren lassen. Routago findet gezielt sichere Übergänge, Unterführungen und Fußgängerampeln mit Tonsignalen. Darüber hinaus werden Wege durch Fußgängerzonen vorrangig behandelt. Die Sprachanweisungen sind dabei sehr exakt. Selbst Treppen und Durchgänge werden rechtzeitig angekündigt. Ein weiterer Vorzug der App ist, dass Points-of-Interest angekündigt werden. Darunter fallen nicht nur Geschäfte oder Restaurants, sondern auch Orte wie Briefkästen, Haustüren oder Parkbänke. Des Weiteren identifiziert die Objekterkennung über die Kamera des Smartphones Hindernisse wie Menschen oder Autos.

Fokus auf Nutzerfreundlichkeit

Die Anwendung ist genau wie die Routen barrierefrei und verständlich. Natürlich ist auch die Voice Over-Funktion optimiert. Außerdem ist es möglich favorisierte Strecken aufzuzeichnen, zu speichern und so immer wieder auf sie zuzugreifen. Diese können auch mit dem Umfeld geteilt werden. Die App lernt dabei niemals aus. Künstliche Intelligenz sorgt für eine kontinuierliche Verbesserung der Funktionen. Auf diesem Weg könnte die App bald immer mehr Menschen helfen sich selbstständig fortzubewegen.

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20/2022: Clubfeeling mit Wearable Subwoofers

Wie schön wäre es, wenn man jederzeit in Bassklängen versinken und die Welt ausblenden könnte?  Mit den Wearable Subwoofers von Deep.one ist das bald möglich.

Jeder kennt das Gefühl im Club oder bei einem Live-Konzert direkt neben der Bassbox zu stehen. Man kann sich ganz und gar im Klang der Musik verlieren. Dieses Erlebnis ist absolut nicht mit dem Musikhören zuhause vergleichbar. Mit dem Wearable Subwoofer können Basswellen jedoch sofort spürbar gemacht werden. Und das beste daran: Man muss dafür nicht mal seinem Umfeld auf die Nerven gehen.

Funktionsweise und Aufbau des Wearable Subwoofers

Der Wearable Subwoofer ähnelt einem leicht verdrehten Hufeisen. Er wird wie eine Kette um den Nacken gelegt, sodass das Schlüsselbein überspannt wird und das Gerät auf dem oberen Brustbereich liegt. Das Gerät wandelt dann elektrische Signale in mechanische Impulse um. Über vier Halbkugeln knapp unter dem Schlüsselbein und neben der Nackenwirbelsäule wird das Gewebe zum Vibrieren gebracht. Auf diese Weise entsteht das unverkennbare Bassgefühl im Oberkörper. Die Technologie ermöglicht es zudem, dass Geräusche für das Umfeld nicht wahrnehmbar sind. Die tragbaren Basskopfhörer sind deshalb die ideale Ergänzung für jedes Audiosystem.

Vielfältiges Nutzungsspektrum

Nicht nur das Musikhören wird mit den Wearable Subwoofers auf ein anderes Level gebracht. Die Einsatzmöglichkeiten des Geräts sind vielfältig. Man kann sich damit nämlich nicht nur den Club, sondern auch das Kino ins Wohnzimmer holen. Das Spüren tiefer Sound-Effekte steigert den Spannungsgrad eines jeden Films enorm. Ähnlich verhält es sich beim Gaming. Durch die Verknüpfung der Basskopfhörer mit Video-Games und VR-Inhalten erscheinen visuelle Elemente realer. So fühlt sich die virtuelle Verfolgungsjagd durch den brummenden Motor schnell an als wäre man live dabei. Aber auch meditative Klänge werden intensiviert und können für mehr Entspannung sorgen und Außengeräusche ausblenden.

Neben dem breiten Feld an Einsatzmöglichkeiten kann die Technologie zudem einen ganz praktischen Vorteil für Menschen mit Hörbeeinträchtigung haben: Durch die mechanischen Impulse können sie Geräusche wahrnehmen und so an Entertainmentangeboten teilhaben.

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19/2022: Traceless: Das abbaubare Plastik

Plastikmüll wird zu einem immer größeren Problem. Mit einer kompostierbaren Plastikalternative könnte Traceless Materials  den Kunststoffmarkt nun revolutionieren.

Der Großteil aller jemals produzierten Kunststoffe lagert auf Mülldeponien oder schwimmt im Meer – und dieser Müllberg wird immer größer. Dem wollen Anne Lamp und Johanna Baare, die Gründerinnen von Traceless Materials, nun ein Ende setzen. Eine Welt ohne Plastik. Das ist die Vision der Gründerinnen. Mit ihrem Start-Up haben sie eine ganzheitlich nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen geschaffen. Eine Idee, die den Markt langfristig verändern könnte.

Was ist traceless?

Auf den ersten Blick ist das traceless Material herkömmlichem Kunststoff sehr ähnlich. Es ist diesem aber aus Umweltsicht weit überlegen. Der Stoff ist biobasiert und vollständig kompostierbar. Ein weggeworfener traceless Artikel verschwindet in 2 bis 9 Wochen spurlos. Hergestellt wird das Material aus Reststoffen der Agrarindustrie. Aus Rückständen von beispielsweise Getreide wird ein Granulat hergestellt, das dann in vielfältige Formen gebracht werden kann. Von Hartplastik bis hin zu feinen Folien und Beschichtungen ist alles möglich. Die Idee dazu ist keinesfalls neu. Bereits vor 100 Jahren wurde Plastik aus Naturstoffen wie Cellulose hergestellt. Schon bald wurde diese Vorgehensweise von der Ölindustrie verdrängt, weil die Nutzung von Erdöl in der Kunststoffproduktion sehr billig ist.

Umweltfreundliche Herstellung

Der naheliegendste Vorteil von traceless ist, dass es der Umweltverschmutzung durch Plastikmüll entgegenwirkt. Darüber hinaus werden fossile Energieträger geschont, weil kein Erdöl verarbeitet wird. Die Produktion ist außerdem auf weniger Wasser angewiesen. Traceless materials verzichtet zusätzlich auf die Nutzung von umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Chemikalien. Trotz der Nutzung von Agrarstoffen muss es darüber hinaus keine Änderungen in der Landnutzung geben, weil sowieso vorhandene Reststoffe verwendet werden und deshalb keine Umstellung der Landwirtschaft nötig ist.

Eintritt in einen umkämpften Markt

Allgemein gibt es trotz der Umweltproblematik kaum Bemühungen gute Plastikalternativen zu finden. Grund dafür ist der stark preisgetriebene und umkämpfte Markt. Plastik ist einfach zu billig, als dass andere Ideen sich durchsetzen könnten. Bis 2030 allerdings müssen alle Kunststoffverpackungen entweder recycelbar oder wieder verwendbar werden. Deshalb ist die Nachfrage nach traceless in der Konsumgüterindustrie groß. Das Start-Up will sein Produkt zuerst für Versandverpackungen im E-Commerce Bereich einsetzen. Mit dem Versandhaus Otto haben sie bereits ihren ersten Großabnehmer. Ein erster Schritt hin zu einer großen Veränderung auf dem Kunststoffmarkt.

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18/2022: Hilfe bei Migräne: Die Mysleepmask

Knapp 40% der Deutschen leiden an Migräne. Die Mysleepmask könnte diesen nun ein Stück Lebensqualität zurückgegeben, indem sie  äußere Reize abschirmt.

Mit der Mysleepmask will Erfinder Fabian Karau Menschen mit Migräne, Kopfschmerzen und Schlafstörungen helfen. Seine multifunktionale Schlafmaske ermöglicht Entspannung in absoluter Dunkelheit und Stille – auch unterwegs.

Bestandteile der Mysleepmask

Bei der Mysleepmask handelt es sich um eine Schlafmaske, die den ganzen Kopf umschlingt. Der blickdichte Stoff aus Bio-Baumwolle schirmt Betroffene von jedem Tageslicht ab. Dafür sorgen einklappbare Polster an der Nase. Zusätzlich bewirken die gepolsterten Ohrmuscheln, dass die mitgelieferten Ohrstöpsel nicht verrutschen und man von allen Geräuschen abgeschirmt wird.

Warum hilft die Maske gegen Schmerzen?

Es soll sich alles so anfühlen, als würde man sich in einem dunklen Raum befinden.  Außerdem können in Taschen an der Stirn und im Nackenbereich Gelpads eingelegt werden, um Kopfschmerzen noch weiter zu reduzieren. Diese kühlen oder wärmen den Kopf wahlweise. Im Falle einer Schmerzattacke sind Betroffene also bestens von äußeren Reizen abgeschirmt. Darüber hinaus kann die Maske auch bei Bewegungen im Schlaf nicht verrutschen. Diese Erfindung stellt eine enorme Erleichterung für unter Schmerzen Leidende dar, die sich zuvor mit umständlichen Hausmitteln helfen mussten.

Die Erfindung der Mysleepmask

Auf die Idee für die Maske kam dem Erfinder durch seine Migräneerkrankung. Er ist bei einer Schmerzattacke selbst auf absolute Ruhe, Dunkelheit und kühlende Kompressen angewiesen. Improvisierte Lösungen, wie mit Schals befestigte Kompressen empfand er allerdings immer als sehr umständlich. Davon angetrieben kam er auf die Idee eine Schlafmaske zu designen, die seinen persönlichen Anforderungen entspricht. Schnell stieß die Schlafmaske im Bekanntenkreis auf Begeisterung, was Karau dazu antrieb, durch eine Crowdfunding-Kamagne Investoren für seine Idee zu gewinnen. Das Potenzial der Mysleepmask wurde schließlich in der Fernsehserie „Die Höhle der Löwen“ erkannt und brachte der Idee die nötigen finanziellen Mittel ein. So kann Karau vielen Menschen, die unter der Reizüberflutung leiden helfen und ermöglicht ihnen besser mit ihrer Erkrankung umzugehen.

 

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17/2022: Erlebnisspaziergänge mit Storydive

Spaziergänge sind wieder voll im Trend. Mit den Audiowalks von Storydive kann der Sonntagsspaziergang  zum echten Abenteuer werden.

Mit Storydive wird das immersive Storytelling auf eine neue Ebene gebracht. Das neue interaktive Erlebnisformat ermöglicht es Geschichten zum Leben zu erwecken. Nutzerinnen und Nutzer können mit sogenannten Audiowalks während eines Spaziergangs in Geschichten eintauchen und diese miterleben.

Wie funktioniert Storydive?

Man braucht lediglich die kostenlose Storydive-App und Kopfhörer. Dann muss man nur noch das Sofa verlassen und sich von den Sprachanweisungen lenken lassen. Und schon verwandelt sich die Umgebung in den Schauplatz einer Geschichte, in der man selbst die Hauptrolle spielt. Nutzerinnen und Nutzer können voll und ganz in das präsentierte Erzähluniversum eintauchen. Die Geschichte gibt den Weg durch die Stadt zum nächsten Schauplatz an, lenkt den Blick und lässt den aufmerksamen Betrachter immer wieder Neues entdecken.

Was macht die App so nutzerfreundlich?

Das Smartphone kann während der kompletten Tour in der Tasche gelassen werden. Der Verlauf der Geschichte kann jedoch aktiv beeinflusst werden. Will man lieber durch eine kurze Gasse oder aber durch eine lange, dunkle Gasse laufen? Immer wieder sind solche Entscheidungen zu treffen. Über eine interaktive Karte können auch alternative, barrierefreie Routen gewählt werden. Die Geschichte synchronisiert sich über die GPS-Verbindung automatisch. Um Datenvolumen zu sparen, können die Geschichten bequem im Vorfeld zuhause heruntergeladen werden.

Warum ist Storydive einzigartig?

Mit Storydive gelang es den Gründern die erste App für interaktive Storywalks auf den Markt zu bringen. Die Hörspaziergänge spielen durch die AR-Elemente mit der Realität. Man hört nicht nur passiv eine Geschichte an, sondern ist mittendrin. Storydive ist außerdem eine Plattform, die freiwillig Autorinnen und Autoren mit einem breiten Publikum zusammenbringt. Im Moment ist Storydive nur in acht ausgewählten deutschen Städten verfügbar. Die Gründer arbeiten allerdings am Ausbau ihres Angebot. Mit kurzen Audiowalks an öffentlichen Orten können Nutzerinnen und Nutzer in ganz Deutschland das Angebot testen. So wird hoffentlich die Reichweite der App vergrößert.

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