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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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43/2020 Suvo: Pilze für Vitalität?

Die Einen mögen sie, die Anderen nicht. Die Rede ist von Pilzen. Vitalpilze, wie von Suvo, sollten in Kapselform aber jedem schmecken. Und die sind sogar unglaublich gesund.

Suvo. Susanne Vogel, das ist die Gründerin von dem Start-Up, das unsere Gesundheit in Zukunft aufblühen lassen soll. Sie ist erfahrene Sportwissenschaftlerin, Ernährungsberaterin und Mykotherapeutin. Bei letzterem dreht sich alles um die Heilkunde mit Pilzen zur gesundheitlichen Therapie. Suvo sind 100% natürliche Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von bioaktiven Vitalpilzen, Mikronährstoffen aus Pflanzenextrakten und Vitaminen. Das Wundermittel in Kapselform ist vegan, gluten-, fruktose-, laktose- und sojafrei. Die Gründerin will mit ihren aktuell zwei Präparaten der Gesellschaft zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Belastbarkeit verhelfen und ihr die Kraft der Vitalpilze zeigen.

4000 Jahre alte Medizin

Suvo kombiniert die 4000 Jahre alte traditionelle chinesische Medizin, Mykotherapie, mit der geschätzten Pflanzenheilkunde, Phytotherapie. So sind in jedem Supplement jeweils eine pflanzliche Superkraft, bspw. Vitamin C aus Sanddornbeeren, und vier Vitalpilze enthalten. Allesamt besitzen sie wirklich merkwürdige Namen, was in ihnen steckt ist allerdings erstaunlich. Reishi, der Pilz der Unsterblichkeit, schaut auf eine 400-jährige Geschichte zurück. Der kraftvolle Polyporus strotzt nur so vor Kalzium, Kalium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Durch ein feines Mandelaroma zeichnet sich der Agaricus aus, deshalb wird er auch Mandelpilz genannt. Der Maitake Pilz glänzt mit unzähligen Mineralstoffen und Spurenelementen und der Shiitake hat sich sogar schon in der Schulmedizin etabliert. Alle verarbeiteten Vitalpilze bei Suvo wurden von Bauern aus Asien oder Brasilien angebaut. Suvo trägt also erheblich zum Lebensunterhalt dieser bei. Wow, eine Menge Benefits. Das hätten wir niemals für möglich gehalten. Was die wenigstens wahrscheinlich auch nicht wissen: In 40% aller pharmazeutischen Medikamente sind Pilze enthalten.

42/2020 MULTI: Der etwas andere Aufzug

Kürzere Wartezeiten. Hohe Kapazität. Weniger Platz. Das neue Aufzugsystem MULTI revolutioniert die Gebäudekonstruktion und schafft neue Ansätze für Transportlösungen in Städten. 

Thyssenkrupp Elevator ist eines der weltweit größten Unternehmen für Aufzugsanlagen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Essen beabsichtigte auf der diesjährig geplanten EXPO ihr innovatives Aufzugsystem ‘MULTI’ vorzustellen. MULTI ist das erste seillose Aufzugsystem der Welt.  Die einzelnen Kabinen werden mittels Linearmotoren bewegt. Dabei nutzt der MULTI Magnetfelder, um sich fortzubewegen. Auf diese Weiße können mehrere Kabinen unabhängig voneinander im gleichen Aufzugsschacht fahren. Aber nicht nur das. Die Aufzüge lassen sich nicht nur vertikal sondern auch horizontal bewegen. Mit dieser Technologie lassen sich neue Verbindungen in und zwischen Gebäuden schaffen. Das System wurde ab 2016 in dem Testturm von Thyssenkrupp Elevator in Rottweil getestet. Der Turm dient neben der Zertifizierung des Aufzugsystems auch als Touristenattraktion. Er bietet mit seinen 246 Metern die höchste Besucherplattform Deutschlands. Thyssenkrupp erhielt für das innovative Aufzugsystem bereits mehrere Auszeichnungen wie den CTBUH’s Innovationspreis oder den Deutschen Designpreis.

Neue Städte durch MULTI

Das Aufzugsystem schafft neue Perspektiven in der Architektur-Branche und in der Städteplanung. Gebäude können von Grund auf neu konstruiert werden. Mithilfe des Aufzugs werden Gebäude ressourcenschonend und nachhaltig gestaltet. MULTI spart durch den innovativen Antrieb Energie ein, die auch gespeichert werden kann. Die Kabinen können auf diese Weise im Falle eines Stromausfalls sicher zur nächsten Station gebracht werden. Der Aufzug löst zudem das oftmals auftretende Höhenproblem im Aufzugbau. Die zuvor eingesetzte Seil-Technologie stößt ab 300 Metern an ihre Grenzen. Das neue System von Thyssenkrupp vereinfacht die Planung und den Bau von Wolkenkratzern ungemein. Mit dem MULIT kann alle 20 bis 25 Meter eine andere Kabine fahren und das sogar mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.  Das neue Aufzugsystem benötigt weniger Schächte. Die eingesparte Gebäudefläche kann so für andere Räume eingeplant werden. Thyssenkrupp revolutioniert allerdings nicht nur Gebäudebau. Das Unternehmen entwickelt bereits spezielle Versionen des MULTI für die städtische Infrastruktur. Das städtische U-Bahn-Netz kann durch die neue Technologie von neuen Fahrtrichtungen profitieren und so effizienter gestaltet werden. Laut Michael Cesarz, dem CEO  MULTI bei Thyssenkrupp Elevator, wird die Zertifizierung des MULTI voraussichtlich 2022 abgeschlossen sein.

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41/2020 myDate: Daffee statt Kaffee

Daffee. Nein, wir haben uns nicht verschrieben. Das neueste Getränk auf dem Markt heißt wirklich so. myDate kam die Idee.

Das Getränk aus der Oase. Zu 100% aus gerösteten Datteln gewonnen. Das ist Daffee. Die Idee dazu hatte das Start Up myDate. Und die haben wirklich nichts mit Treffen zwischen Menschen zu tun, sondern was mit Datteln. Diese wachsen in warmen Ländern an Dattelpalmen. Ist es Oktober, werden sie geerntet. Da können pro Baum schon mal 150 kg zusammenkommen. Anschließend werden sie entkernt, denn normalerweise findet der Verzehr einfach so in ihrer Fruchtform statt. Die Kerne werden dann entsorgt. Und genau an dieser Stelle setzt das Start Up myDate ein. Sie verarbeiten die sonst nutzlosen Kerne zu einem hochwertigen Produkt weiter. Die Kerne werden zwei Tage am Stück in Wasser eingelegt, in der Sonne getrocknet und dann wie Kaffeebohnen geröstet. Da die Kerne dann immer noch zu hart zum Mahlen in Kaffeemaschinen sind – niemand möchte, dass unsere geliebten Kaffeemaschinen kaputt gehen – werden sie gemahlen. Deshalb wird der Daffee auch nur in Pulverform angeboten. So kann er genauso wie Kaffee in jeglicher Form, egal ob French Press, Filter oder Kapseln, heiß oder kalt zubereitet werden. Zu Genießen gibt es den Daffee in verschiedenen Geschmacksrichtungen – Minze, Ingwer, Zimt oder Pur.

Warum die Dattel?

Datteln gehören zu einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Bezeichnet als „Frucht der Wüste“ oder auch „Brot der Wüste“ wird sie bereits seit langer Zeit von den Beduinen geschätzt. Und diese wissen auch warum – sie stecken voll mit Mineralien und Vitaminen. Entstanden ist myDate aus einem Zufall heraus. Zwei der vier Gründer reisten durch Tunesien und stießen auf einen kleinen Laden im Norden des Landes. Ihr Kerngeschäft war die Verarbeitung von Datteln und deren Kernen. Die vier Freunde gingen mit der tunesischen Manufaktur eine Partnerschaft ein, wo der Daffee nun hergestellt wird. Daffee soll also eine tolle koffeinfreie Alternative zu Kaffee sein und soll uns mit seiner feinen Mischung aus Röstaromen und einer leichten fruchtigen Süße betören.

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40/2020 Vytal: Take-Away ohne Müll

Mal eben Sushi bestellen, eine Pizza für unterwegs und Nudeln für Take-Away. Und wieder stehen wir einmal vor dem Problem: Wohin mit diesen Einwegverpackungen und wie werden wir sie los? Vytal macht’s vor.

Langsam kann man es schon fast gar nicht mehr hören. Einwegverpackungsberge hier, Müllberge da. Aber ja, wir müssen das hören! Wir müssen unser Handeln mehr hinterfragen und Alternativen zum Standard machen. Das dachten sich auch die drei Gründer von Vytal. Die produzieren und vermieten Plastikschalen für Essen. Aber nicht Einweg, sondern Mehrweg. Einem der Gründer zufolge, reichen alle Einwegverpackungen, die in Deutschland jährlich benutzt werden, ganze sieben mal rund um unseren Globus. Unglaublich. Es ist Zeit dies zu ändern und das können wir in Zukunft mit Vytal. Den Gründern schwebt die Vision vor, Mehrweg so einfach und bequem wie Einweg zu machen. Nur noch besser.

Take-Away mit Mehrweg

Mehrweg statt Einweg – Reinigen statt Müll. Das ist das Grundprinzip von Vytal, ein digitales und pfandfreies Mehrwegsystem für Take-Away und Delivery Food. Bei den in Holland hergestellten Schalen handelt es sich um BPA-freies und gut recycelbares Polypropylen. Sie sind hochwertig, 100% auslaufsicher, wärmeisolierend und eignen sich sogar für die Mikrowelle. Wichtigstes Feature: Spülmaschinenfest. Die Schalen müssen ja schließlich industriell gereinigt werden können, um sie wieder dem Mehrwegkreislauf zuführen zu können. Es gibt außerdem verschiedene Schalengrößen: 500ml, 750ml und 1250ml. Ist eine Mehrweg Plastikschale nun wirklich besser für unsere Umwelt? Ja, sogar nach nur zehn Benutzungen hat sie Einweg im ökologischen Rennen überholt. Es können bis zu 30 kg CO2 eingespart werden. Mindestens 200 Befüllungen halten die Vytal Schalen Stand und Ästhetik.

Wie funktioniert’s?

Bestellt man, bei einem der mittlerweile 281 Partner, Essen zum Mitnehmen, gibt es die Möglichkeit seine Speisen super einfach und ohne Pfand in einer Vytal Schale zu bekommen. Dazu wird nur die passende App oder eine Mitgliedskarte benötigt. Ein QR Code wird gescannt und schon kann man sein Essen genießen. Die Rückgabe kann anschließend in jedem anderen Partner Laden ebenfalls stattfinden. Dort findet dann die Spülung durch die Gastronomen statt. Wird eine Schale innerhalb von 14 Tagen nicht zu einem Partner retourniert, wird sie automatisch für 10€ gekauft. Aufgrund dessen verzeichnet Vytal weit aus bessere Rücklaufquoten als man sie von anderen Mehrwegsystemen kennt. Funktionieren tut dieses System ebenfalls für Bring-Services, in Unternehmen, Supermärkten und vielen mehr…

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39/2020 Unown: Fashion leasen

Wir hören jetzt auf Kleidung zu kaufen. Wir leasen nur noch! Das geht mit Unown Fashion. Sogar nachhaltig.

Unown ist ein Online-Leasing-Service für Frauen-Fashion. Und zwar nicht irgendeine Mode, sondern nachhaltige. Ganz nach dem Grundsatz – Nutzen statt Besitzen – sagt das Start-Up dem Konsum den Kampf an. Und das ist auch wichtig. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, wie unsere Modeindustrie ihren Lauf nimmt. Es wird schlichtweg zu viel produziert und konsumiert. Man kann hier schon regelrecht von einem Fast-Fashion-Kollaps sprechen. Die Deutschen kaufen pro Jahr durchschnittlich 60 neue Teile. Bis zu 40% werden nur 1-2 Mal getragen. Dann werden sie vergessen oder entsorgt. So entstehen riesige Berge an nicht mal verkauften oder weggeschmissenen „alten“ Klamotten. Und noch viel schlimmer: Bei der Produktion werden immer noch Menschenrechte missachtet. Mit Unown kann dem entgegen gesteuert werden und der ökologische Fußabdruck der Modeindustrie verbessert werden.

Mit Unown Kleidung mieten

Unown bietet eine wohl fast perfekte Lösung. Modebegeisterte können sich von Besitz befreien und mit dem Leasing von Klamotten trotzdem Abwechslung in ihren Kleiderschrank zaubern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mitzumachen. Membership abschließen für 39€, 69€ oder 109€ im Monat und von gewissen Kontingenten an Kleidungsstücken und -preisen profitieren oder einmalig ausprobieren und dabei nur einen gewissen Teil der Mode zur Auswahl haben. In jeder Membership enthalten ist die professionelle Reinigung, d.h. die Teile erreichen mich gereinigt und ich kann sie ungewaschen zurückschicken, ein Versicherungsschutz für normale Abnutzung und Flecken, ein Retourenlabel, Größentausch usw. Behalten werden die Teile normalerweise 14 oder 30 Tage. 5 Tage vor Ende wird man vor die Wahl gestellt: Verlängern, zurückschicken oder kaufen. Nachhaltigkeit steht bei Unown an erster Stelle. Sie beziehen ihre Kleidung ausschließlich von nachhaltigen und fair schaffenden Brands. Auch der Reinigungsprozess soll umweltschonend sein. So findet dieser mit ausschließlich naturbasierten Reinigungsmitteln bei Unown selbst statt. Aus diesem Grund kann die Mode ungewaschen zur Retoure gegeben werden. Sie beten ihre Kundinnen auch ausdrücklich darum dies zu tun, da so ein doppelt Waschen, also auch doppelte Ressourcenverwendung verhindert werden kann. An die Frauen: Lasst uns in Zukunft unsere Kleidung leasen und der Umwelt etwas Gutes tun!

Ein englisches Video dazu gibt’s hier.

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38/2020 eBussy: Das innovativste Leichtfahrzeug der Welt?

Ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug? Ok. Sicherlich nichts Neues. Aber eins, das eigenhändig umzubauen ist? Das scheint eine echte Innovation zu sein.

eBussy ist der neue Stern am Himmel der Elektrofahrzeuge, egal ob für den gewerblichen oder privaten Einsatz. Es handelt sich dabei um ein Leichtkraftauto, das mit den eigenen Händen modular umgebaut werden kann. eBussy ist also unglaublich vielseitig mit 10 Fahrzeugvarianten. Diese reichen vom Pritschenwagen mit kippbarer Ladefläche, über einen Kastenwagen oder einen Transporter mit Kofferaufbau bis hin zu einem Camper Van usw. Das Umbauen soll super einfach und ohne großen Aufwand funktionieren. Neben den modularen Umbauten, die außerhalb des Fahrzeuges getätigt werden können, weist der eBussy noch ganz andere unglaubliche Features auf. Beispielsweise die komplette Verstellung des Lenkrads. Es lässt sich auf dem Armaturenbrett schnell von einem Links- in einen Mittel- oder auch in einen Rechtslenker verschieben. Entwickelt und gebaut wird es von dem deutschen Unternehmen Electric Brands. Da steckt also u.a. echte deutsche Qualität drinnen.

Wie sehen die technischen Daten aus?

eBussy ist kompakt und daher perfekt für den Stadtverkehr. Er zeichnet eine Ausgangslänge von 3,65m und ein Gewicht von 450 kg. Mit einer maximalen Leistung von 15 kW schafft er es sogar auf eine Geschwindigkeit von 90 km/h. Dabei langt die Reichweite je nach Akku und Aufbau 200 bis 800 km. Für den Stadtverkehr also wieder mal perfekt. Solarzellen am Fahrzeug sollen unter idealen Wetterbedingungen sogar 13 kWh/Tag Strom für den Antrieb erzeugen.

Wann und wo gibt es eBussy?

Die Serienfertigung soll im zweiten Halbjahr 2021 ihren Start nehmen. Dann plant die Firma Electric Brands innerhalb 5 Jahren 150.000 eBussys zu bauen. Verkauft werden soll er wie beim herkömmlichen Kfz in bestehenden Autohäusern. Von diesen meldeten sich bereits 80 Standorte als interessiert. Mit einem Preis von 15.800 € für den Basis eBussy als Kabine mit Fahrgestell und inkl. Solarpanels kommt er gut daher. Hier handelt es sich wirklich um das innovativste Leichtkraftfahrzeug der Welt!

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37/2020 Coreless: Die nachhaltige Bonrolle

Bonpflicht in Zeiten von Umweltschutz und Nachhaltigkeit? Klingt zunächst unvereinbar. Eine Weltneuheit von europaper schlägt die Brücke zwischen den vermeintlichen Gegensätzen.

Trotz zunehmendem Fokus auf Umwelt- und Gesundheitsschutz in der Wirtschaft steigt der Plastik- und Papierverbrauch weiterhin an. Im Jahr 2018 wurden allein in Deutschland 19 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Die in diesem Jahr eingeführte Bonpflicht begünstigt diese Entwicklung. Eine einzige Kassenrolle enthält aufgrund ihres Kerns ganze vier Gramm Plastik. In seltenen Fällen wird der Plastikkern durch Pappe ersetzt. Europaper, ein europäischer Papiergroßhändler, stellt sich dieser Plastikflut entgegen. Die GmbH sicherte sich die alleinigen Vertriebsrechte an einer Innovation, die unseren Einkauf nachhaltiger gestalten wird: Die kernlose Bonrolle.

Coreless: Was bedeutet das?

Die coreless-Rolle wird, wie der Name bereits andeutet, ohne Kern hergestellt. Durch die bereits verkauften Rollen konnten so über 73 Kilogramm Plastik eingespart werden. Neben dem Verzicht auf Plastik und Pappe im Herstellungsprozess reduziert die kernlose Rolle zudem die Abfallreste, die am Ende der Rolle entstehen.  Geschäftskunden wie Franchisepartner von McDonald´s zählen bereits jetzt zu den begeisterten Kunden. Neben dem Nachhaltigkeitsaspekt versprechen die Rollen zudem bessere Druckqualität als auch höhere Widerstandsfähigkeit beim Transport. Aufgrund des anhaltenden Erfolgs wird der Markt in den nächsten Monaten erweitert. Die Rollen sollen infolgedessen auch für Bezahlterminals und Automaten eingesetzt werden. Dieses Produkt bietet also in mehreren Bereichen eine innovative Lösung, die unseren Alltag nachhaltiger gestalten kann.

 

 

36/2020 Interactive Paper: Der magische Flyer

Werbung nervt. Meistens zumindest. Interactive Paper macht es anders. Ihre Mission: Werbung zu einem spielerischen Erlebnis machen.

Smartphone auf den Flyer legen, Touchpoint berühren und interaktive Inhalte erleben. Das ist Interactive Paper. Es ist simpel und intuitiv in der Anwendung, also perfekt, um eine Marketingkampagne durchzuführen. Damit können neue Kunden angelockt, aber auch bereits bestehende Kunden gehalten werden. Durch das magische und spielerische Erlebnis können Unternehmen enorm gegenüber dem Wettbewerb herausstechen und in Erinnerung bleiben. Und dies ist heutzutage sehr wichtig, in einer Welt, wo der durchschnittliche Mensch mit über 10.000 Botschaften am Tag überschüttet wird. Die Gründer erkannten ein weiteres Problem: Werbung wird meistens als störend empfunden. Und gerade dies ist der Punkt, dem Firmen mit Interactive Paper aus dem Weg gehen können. Das Start-Up bietet diesen eine neue Art und Weise ihre Marketingbotschaften zu kommunizieren, und zwar auf eine positive und spaßige Art. Dies zeigt sich auch in den Auswertungen. Während normale Social Media Werbung nur ungefähr eine Conversion Rate von 0,9% und 0,3 Minuten Interaktionszeit verzeichnet, glänzt Interactive Paper mit einer Conversion Rate von 36% und 4 Minuten Interaktionszeit. Definitiv ein Grund dafür, dass schon top Unternehmen, wie z.B. Samsung oder Oracle diese als Marketingmaßnahme nutzen. Gut für das Start-Up, das gegen keinen Mitwettbewerb ankämpfen muss.

Wie funktioniert Interactive Paper?

In allen neueren Smartphones ist ein NFC Chip integriert. Dieser kommuniziert mit einem im Flyer integrierten RFID-Tag. Legt die Person ihr Handy auf das Interactive Paper und berührt die vorgesehenen Buttons auf dem Flyer, wird wie von magischer Hand das Öffnen einer mobilen Webseite ausgelöst. Dann kann die Interaktion mit verschiedenen Inhalten stattfinden. Bei neueren Geräten funktioniert das automatisch, bei älteren muss eine zusätzliche App runtergeladen werden. Nach der Marketingkampagne ist es dem durchführenden Unternehmen sogar möglich einen Data Report mit transparenten Ergebnissen einzusehen.

Sorry, Video nur auf Englisch…

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35/2020 Heat it: Die smarte Behandlung von Insektenstichen

Wer kennt es nicht, man liegt friedlich in der Sonne und genießt sein kühles Getränk und im nächsten Moment fängt es das Jucken an. Insekten können die schönen Sommertage unerträglich machen. Heat it ist eine mögliche Lösung für die Plage.

Sobald eine Mücke ihren Stich gesetzt hat, ist es schon zu spät. Der Mückenspeichel betäubt die Einstichstelle und hemmt die Blutgerinnung. Unmittelbar nach dem Stich schüttet der Körper deshalb Histamin aus. Dies führt zu Juckreiz, Schmerz und Schwellungen. Schnelle Abhilfe für diese Symptome verspricht die Behandlung mit Hitze. Durch die lokale Erwärmung der betroffenen Hautstelle wird die Ausschüttung des Botenstoffs gehemmt und das Jucksignal kann nicht mehr richtig übermittelt werden. Das Bedürfnis sich zu kratzen verschwindet. Auf dieses Konzept haben vier Studenten aufgebaut und ein Produkt entwickelt, welches sowohl handlich als auch schnell einsatzbereit ist.

Stiche mithilfe des Smartphones behandeln

Heat it ist so klein wie ein Stück Würfelzucker und durch eine Schlaufe jederzeit am Schlüsselbund tragbar, also perfekt für Unterwegs und den Alltag. Die Wärmebehandlung ist auch für sensible Kinderhaut geeignet und ermöglicht eine optimale Anpassung. Das smarte Gadget hilft nicht nur bei Mückenstichen, auch bei Bremsen und Wespenstichen ist der heat it ein echtes Wundermittel. Bei Bedarf steckt man den heat it in die Ladebuchse des Smartphones und startet die dazugehörige App. Jetzt ganz einfach die Behandlungsdauer aussuchen, Kind oder Erwachsener sowie die Empfindlichkeit der betroffenen Hautstelle auswählen. Nachdem der Start Button gewählt wurde, wärmt sich das kleine Heizplättchen in Sekunden auf und kann direkt auf die Einstichstelle gelegt werden.

Wer also genug hat von juckenden Stichen am ganzen Körper, erhält mit dem heat it ein wirksames Gegenmittel ganz ohne Chemie.

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34/2020 Flowkiss: Sprudelndes Energiewasser

In den Supermarktregalen befindet sich eine Vielfalt an bunten Energydrinks. Ein Wasser, das Energie verleihen soll, will nun Konkurrenz aufnehmen.

Energiewasser? Ja, richtig gehört. Wasser, das uns einen Energieschub verspricht, wie ein herkömmlicher Energydrink oder ein großer Pott Kaffee. Ganz anders als diese, soll es erfrischender und gesünder sein. Dieses Bedürfnis hegten die zwei Gründer, Sonja und Jan, und entwickelten ein Getränk, das genau das kann. Und zwar Flowkiss. Ein Sprudelwasser mit Koffeinkick und einer Note Zitrone. Es enthält mit 20 mg Koffein pro 100 ml etwa genauso viel wie eine große Tasse Kaffee. Das Besondere, es besteht aus nur vier Zutaten. Wasser, Kohlensäure, Koffein und natürliches Zitronenaroma. Das Energiewasser ist somit komplett von sämtlichen künstlichen Geschmacks- und Farbstoffen befreit. Zucker ist auch keiner zugesetzt, sodass es sich hierbei um ein kalorienfreies Getränk handelt. Also der komplette Gegensatz zu den sonst noch vorhandenen Möglichkeiten Koffein zu sich zu nehmen, wie Cola oder bunte Energydrinks. Alle sind meistens mit einer Menge Zucker und Inhaltsstoffen versehen.

FH2OCUS zu Flowkiss

Zunächst nannten die Gründer ihr Produkt FH2OCUS. Da aber nie jemand den Sinn dahinter verstand, änderten sie den Namen, nach ihrem Deal bei Höhle der Löwen, in Flowkiss. Flow soll dabei für das fließende Wasser stehen. Die Bedeutung hinter Kiss ist – Keep it short and simple. Als Anspielung auf die geringe Anzahl an Inhaltsstoffen. Abgefüllt in eine recycelbare 0,5 L PET-Flasche ist das Powerwasser überall griffbereit, egal ob auf der Arbeit, beim Sport, im Büro, auf Reisen oder in der Freizeit.

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