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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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73/2019 Mit der ‘Heatbox’ immer & überall ein warmes Essen?

Mit dieser Lunchbox soll das eigene Essen schonend erwärmt werden. Mittels eines Akkus und etwas Wasser soll der kurze Prozess des Dampfgarens in der „Heatbox“ beginnen. Eine zugehörige App soll zudem die Zeit zum Aufwärmen für das Essen steuern.

Mit der sogenannten „Heatbox“ soll man zukünftig überall eine warme Mahlzeit genießen können. Es ist eine Box bestehend aus mehreren Teilen, welche das Essen mittels Dampf schonend erwärmen soll. Der äußere Deckel aus Bambus soll die Box nach außen hin abdichten. Auf diese Weise soll die erzeugte Wärme nicht nach außen dringen können. Unter der Abdichtung aus Bambus befindet sich ein zweiter Deckel. Dieser soll das Essen vor dem Auslaufen schützen.

Essen in wenigen Minuten aufgewärmt

Möchte man nun seine mitgebrachte Mahlzeit warm genießen, muss lediglich ein Knopf gedrückt werden. Zuvor wird über die passende App auf dem Handy die Dampfgar-Zeit eingestellt. Im Normalfall schafft es die „Heatbox“, das Essen in rund 8 bis 12 Minuten zu erwärmen. Für den Prozess des Dampfgarens reichen bereits 30 Milliliter Wasser aus, welche zuvor in den integrierten Tank gefüllt werden sollen. Komplett ohne Strom funktioniert diese Lunchbox aber natürlich nicht. Hierfür ist ein Akku eingebaut, welcher für rund drei Aufwärm-Prozesse ausreichen soll. Ebenso kann bei Bedarf der Akku aus der Box als Lade-Box für das Handy verwendet werden können.

Spülmaschinengeeignete Box

Das soll aber noch nicht alles sein. Die Box, in welcher sich das Essen befindet und ebenso der Deckel sollen spülmaschinengeeignet sein. Zusätzlich besitzt die Box vier Standfüße aus Gummi. Mit ihrer Größe von 20 x 10 x 3,7 Zentimetern soll die “Heatbox” problemlos in eine Vielzahl an Taschen und Rucksäcken passen. Dabei soll eine normale “Mittags”-Portion in der Lunch-Box Platz finden können. Bis Ende Dezember soll noch eine Crowdfunding-Kampagne zu dieser Erfindung laufen, welche bislang großen Anklang gefunden hat. Unterstützer sollen diese Box schon für 119 € erwerben können. Im Anschluss soll die „Heatbox“ aber für rund 169 € auf dem Markt gehen.

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72/2019 Macht ‘Diamond Protect’ Schluss mit nassen & dreckigen Schuhen?

Wasser und Schmutz sollen in Zukunft Schuhen nichts mehr anhaben können. Das Ganze soll mit Hilfe eines Wundersprays möglich sein. Eine innovative Technologie aus Flüssigglas soll das “Diamond Protect” dabei in seiner Wirkung so erfolgreich machen. 

Mit dem “Diamond Protect”-Imprägnierspray soll jedes Schuh-Modell egal aus welchem Material regelrecht versiegelt werden. Auf diese Weise soll der Schuh nach Anwendung dieses Wundermittels nicht nur vor Spritzwasser geschützt, sondern auch schmutzabweisend sein. Eine Reinigung soll nach Anwendung simpel und schnell möglich sein. Nichtsdestotrotz soll die Atmungsaktivität von dem Schuh dabei nicht beeinträchtigt werden.

Einzigartige Flüssigglas-Technologie

Der Clou dahinter soll eine Flüssigglas-Technologie sein. Solch eine soll auch im Weltraum und in der Flugfahrt zum Einsatz kommen. Dieses flüssige Glas dringt tief in die Faser ein und soll so wie eine zweite Haut das Material von innen heraus schützen. Weder Schmutz noch Flüssigkeit soll danach in das Material eindringen können. Darüber hinaus soll der Effekt des Abperlern lange bestehen. Eine genaue Zeitangabe oder Garantie für diese Zeitspanne gibt der Hersteller allerdings nicht.

Bevor man das neue Wunderspray Diamond Protect anwenden kann, müssen die Schuhe noch einmal gründlich gereinigt werden. Dann kann die Behandlung mit dem “Diamond Protect” beginnen. Nach dem Aufsprühen soll das Zaubermittel gut in den Schuh einmassiert werden. Im Anschluss soll der Schuh mindestens 24 Stunden trocknen, damit das Imprägnierspray einziehen kann. Laut Hersteller soll das Spray dann ganz egal bei welchem Material 100 % unsichtbar sein.

Versiegelung von zahlreichen Materialien

Hinter diesem Produkt stecken Irek Gronert und Karim Ayyadi. Diese gründeten bereits 2013 in Kerpen die GmbH LIS Internet. Sie haben sich mittlerweile auf die Versiegelung von verschiedensten Materialien durch das innovative Flüssigglas spezialisiert. So gibt es von “Diamond Protect” nicht nur den revolutionären Textilschutz, sondern auch bereits Produkte zum Versiegeln von Brillen, Displays und Felgen.

Die bisherigen Rezensionen zu diesem Produkt sollen sich fast durchweg positiv gestalten. Eine einzelne Flasche soll derzeit 29,95 € kosten. Enthalten in dieser sind 100 Milliliter. Sowohl auf der eigenen Webseite, als auch in diversen Online-Shops gibt es dieses Spray aktuell zu kaufen. Wer nun auch neugierig auf dieses vermeintliche Zaubermittel geworden ist, kann sich gerne das folgende Video ansehen. In diesem soll der Abperl-Effekt noch einmal genauer gezeigt werden.

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71/2019 ‘Neck Hammock’: Die neue Hängematte für den Kopf?

Eine Hängematte für den Kopf soll Beschwerden im Halsbereich lindern. Dies soll insbesondere durch die durchblutungsfördernde Wirkung möglich sein. Das einfach An- und Abbringen an der Tür soll die tägliche Anwendung dabei simpel und schnell gestalten.

Die sogenannte „Neck Hammock“ soll in nur wenigen Minuten Nackenschmerzen und Verspannungen lindern. Es ist eine Art Hängematte für den Nacken, welche einfach und schnell an einer Tür oder Wand befestigt werden kann. Dafür muss lediglich der Türgriff durch die Schlaufe gezogen werden. Anschließend wird die Tür geschlossen und man soll seinen Kopf in die Hängematte in Miniformat legen können.

Durchblutungsfördende Wirkung

Die Wirkungsweise, welcher dahinter steckt, scheint relativ simpel. Der Kopf soll sanft vom Nacken weggezogen werden. Dadurch sollen sich die Muskeln entlang des Rückenmarkes entspannen. Dies soll auch die Dehnung der Bänder fördern. Des Weiteren soll ebenso der Zwischenraum der Wirbelsäule erweitert werden, wodurch die gesamte Durchblutung in diesem Bereich gefördert werden soll. Diese Förderung der Durchblutung kann Muskeln, Sehnen, Bänder und Nerven helfen, besser mit Sauerstoff versorgt zu werden. Im Endergebnis soll das zu geringeren Schmerzen und einer erhöhten Beweglichkeit führen.

Einzigartig in diesem Bereich

Bislang soll so eine Entlastung und Druckreduktion im Nackenbereich nur durch aufwendige und sperrige Geräte oder durch einen Physiotherapeuten möglich gewesen sein. Das schnelle Auf- und Abhängen und auch die Mobilität, soll die „Neck Hammock“ in diesem Bereich einzigartig machen. Besonders Büroarbeiter, Studenten und Fahrer sollen von ihr profitieren können. Denn diese geraten oftmals aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in eine falsche Nackenhaltung. Nichtsdestotrotz soll diese Erfindung keine physiotherapeutische Behandlung ersetzen können.

Hängemattenpaket bereits im Verkauf

Der Erfinderkopf, welcher dahinter steckt, ist Dr. Steve Sudell. Wie nicht anders zu erwarten ist er Physiotherapeut. Er wurde durch die täglichen Nackenleiden seiner Praxis-Patienten zu dieser Hängematte der etwas anderen Art inspiriert. Mittlerweile gibt es die „Neck Hammock“ auf der eigenen Webseite zu kaufen. Ein Set bestehend aus unter anderem einer Hängematte und einer Augenmaske kostet derzeit 49,99 USD. Umgerechnet sollen das rund 45 Euro sein. Ob diese Erfindung wirklich schmerzlindernd und medizinisch ungefährlich ist, können wir nicht bewerten. Wen diese Erfindung aber doch etwas mehr interessiert, kann sich das folgende Video ansehen. In diesem wird die Befestigung an der Tür und die Funktionsweise noch einmal genauer erklärt.

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70/2019 “CupClub”: Die smarte Lösung für Einweg-Becher?

„CupClub“ ist das neue System für Mehrweg-Becher. Einmal gekauft müssen die Kunden den To-Go-Becher nicht immer erneut mitbringen. Sammelbehälter, ein smarter RFID-Chip und eine App sollen für eine Wiederverwendung sorgen. Im Café sollen die Kunden ihr Getränk in einem frisch gereinigten Mehrwegbecher erhalten.

„CupClub“ soll die Verwendung von Mehrwegbechern „to go“ revolutionieren. Bislang gibt es schon mehrere Konzepte, bei denen beispielsweise Rabatte für mitgebrachte Becher gewährt werden. Dennoch scheinen sich diese Systeme nicht richtig durchzusetzen. Viele Menschen sind zu faul den eigenen Becher mitzubringen oder haben ihn schlichtweg Zuhause vergessen. Genau hier soll „CupClub“ ansetzen.

Sammelbehälter als Problemlösung

Kunden sollen für drei Euro einen Mehrwegbecher und für weitere drei Euro einen passenden Deckel erhalten. In diesen wird der Kaffee zum Mitnehmen gefüllt. Nachdem man seinen Kaffee dann genüsslich getrunken hat, kann man den To-Go-Becher in einem Sammelbehälter entsorgen. Diese sollen überall in der Stadt verteilt sein. Im Anschluss werden die Behälter geleert und die Becher aus recycelbarem Polyethylen ressourcenschonend gereinigt. Die sauberen Becher werden dann zu den teilnehmenden Cafés und Restaurants gebracht.

Integrierter RFID-Chip

Möchte ein Kunde, der bereits einen Becher von „CupClub“ erworben hat nun wieder einen Kaffee „to go“, öffnet er die App für „CupClub“-Kunden. Hier soll nachvollzogen werden können, ob er bereits einen Becher gekauft hat. Ebenso soll überprüft werden können, ob er ihn fachgerecht in einen Sammelbehälter entsorgt hat. Der Clou dahinter ist ein integrierter RFID-Chip im Becher und Deckel. Durch diesen kann überprüft werden, ob der Becher wirklich in einem Sammelbehälter gelandet ist. Ebenso soll es Prämien geben, wenn jemand einen Becher findet und diesen ordnungsgemäß zu einem Sammelbehälter bringt. „CupClub“ hat sich zudem bewusst für einen Preis von drei Euro für sowohl den Becher als auch den Deckel entschieden. Dies soll die Hemmschwelle erhöhen den Becher in irgendeinem Mülleimer zu entsorgen.

Rund 130 Mal soll so ein „CupClub“-Becher verwendet werden können. Damit soll den rund 600 Milliarden weltweit im Müll landenden Einweg-Kaffee-Bechern entgegengewirkt werden. Erfolgreich getestet wurde das System über zwei Jahre bereits an verschiedenen Universitäten und Firmen. Seit Juni dieses Jahres soll das „CupClub“-System in London bereits Realität sein. Der Erfinderkopf, welcher dahinter steckt, gehört Safia Qureshi. Die erfolgreiche Architektin plant bereits dieses Konzept auch für Geschirr und Besteck von Imbissen umzusetzen. Wer gerne mehr von diesem Mehrwegbecher-System erfahren möchte, kann auf der Webseite von „Cupclub“ oder im folgenden Video weitere Infos finden.

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69/2019 “SafeToNet”: App soll das Surfen im Netz für Kinder sicherer machen

SafeToNet ist eine innovative App, welche mithilfe einer künstlichen Intelligenz auf Gefahrensituationen im Internet hinweist. Feedback-Karten sollen dem Kind zudem Ratschläge für das richtige Verhalten geben. Im Anschluss soll dann der „safety indicator“ die Verhaltensweisen analysieren und sowohl das Kind, als auch die Eltern auf Gefahrensituationen aufmerksam machen.

Der Einstieg in soziale Netzwerke und das Surfen im Internet scheint mit immer zunehmend jüngerem Alter zu beginnen. Die App “SafeToNet” will vor allem mit Prävention Kinder und Jugendliche vor potentiellen Gefahren schützen. Mithilfe eines intelligenten Keyboards kann die App aktuelle Nachrichten-Eingaben des Kindes analysieren. In Echtzeit soll das Kind dann noch vor dem Abschicken der Nachricht eine Meldung bekommen. Je nach Farbintensität weißt die Meldung auf mögliche Risiken hin. Rot steht dabei für hohes Risiko und Violett für starke negative Gedanken. Durch Klicken auf die Warnmeldungen soll das Kind eine unterstützende Anleitung für die richtige Verhaltensweise in dieser Situation bekommen.

KI soll Gefahren erkennen

Da das Ganze ohne menschliches Zutun funktionieren soll, analysiert lediglich eine künstliche Intelligenz die Eingaben des Kindes. Diese soll sich über die Zeit immer besser entwickeln und so auch Fehl-Warnungen verringern. Kinder und Jugendliche, welche die App installiert haben, können so auch Rückmeldung für einen Fehl-Benachrichtigung geben.

Potentielle Risiken immer im Blick

Die App soll aber weitaus mehr können. Über den „Safety Indicator“ werden die Veränderungen des Risikolevels durch Nachrichten und Apps angezeigt. Diese sollen sowohl Kinder, als auch Eltern einsehen können. Für das Kind soll es eine gute Möglichkeit bieten das eigene Verhalten im Internet besser einzuschätzen. Je nach Veränderung des Levels soll es selbst erkennen, welche Nachrichten potentielle Gefahren bergen. Ebenso soll angezeigt werden, zu welcher Uhrzeit sich die Kinder in diesen Gefahrenbereich begeben haben. So können auch die Eltern einsehen, wann das Kind einem möglichen Risiko ausgesetzt ist. Das soll bei Bedarf die Grundlage für ein ruhiges und fundiertes Gespräch zwischen Eltern und Kind schaffen.

Mit dem „trend indicator“ sollen die Eltern das Sicherheitsniveau immer aktuell im Blick haben. Je voller der Kreis, desto sicherer soll das Kind im Netz unterwegs sein. Ebenso soll eine Benachrichtigung auf dem Smartphone eingehen, wenn das Kind eine bedenkliche App heruntergeladen hat. Die Transparenz für sowohl das Kind, als auch die Eltern, soll das Gefahrenbewusstsein und die Kommunikation über Probleme im Netz fördern. Denn immer häufiger kommt es leider zu dem sogenannten Cyber-Mobbing. Hier erfolgt das Mobbing über diverse Chatrooms oder Soziale Netzwerke. Die App “SafeToNet” soll auf Grundlage der formulierten Nachrichten hier nicht nur Opfer, sondern auch Täter identifizieren können.

Standort per Knopfdruck verschickbar

Eine weitere sinnvolle Nebenfunktion der App soll auch das Verschicken des eigenen Standortes sein. Das Kind kann jederzeit seinen eigenen Standort mit den Eltern teilen. Ob Notsituation oder lediglich der Abholpunkt für das elterliche Taxi, die Erziehungsberechtigten können so nachverfolgen, wo das Kind gerade steckt. Dennoch ist diese Funktion bewusst in nur eine Richtung gehalten. So kann der Standort nur eingesehen werden, wenn das Kind zuvor diesen an die Eltern geschickt hat. Ein ungefragtes Nachspionieren soll demnach vermieden werden.

Interessierte können sich auf der Webseite von “SafetoNet” genauer informieren. Neben einer 4-wöchigen Testphase soll die App im Monat rund 2,99 € kosten. Das nachfolgende Video soll noch einmal einen Überblick zu dem Gesamtkonzept geben, welches hinter der App steckt.

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68/2019 Kingii – Wasser-Lebensretter in unscheinbarem Armband-Format?

Ein neues Armband soll Menschen vor dem Ertrinken retten. Durch einfaches Ziehen wird ein Rettungsballon aufgeblasen, welcher einen Menschen an der Wasseroberfläche hält. Das System des Aufblasens basiert auf CO2-Kartuschen, die simpel ausgetauscht werden können und dadurch eine Wiederverwendung möglich machen.

„Kingii“ heißt der neue „Airbag“ fürs Wasser. Dabei lässt es sich einfach und störungsfrei am Handgelenk wie eine herkömmliche Uhr tragen. Im Gegensatz dazu kann es aber weitaus mehr, nämlich Leben retten. Durch einfaches Ziehen an einem Hebel bläst sich unmittelbar mithilfe einer kleinen CO2-Kartusche ein Rettungsballon auf. Mit diesem kann man sich problemlos über Wasser halten. Aber auch für den Fall, dass man untergehen sollte, wird man durch ihn an die Wasseroberfläche gezogen. Laut Hersteller kann der Ballon dabei erwachsene Personen bis 128 kg rund 48 Stunden lang über Wasser halten. Darüber hinaus ist der Rettungsballon leuchtend orange, sodass Hilfesuchende gut sichtbar für Außenstehende sind. Trotz seiner geringen Größe und fast schon federleichten Gewichtes von rund 168 Gramm, war das noch nicht alles. Auch eine Pfeife und ein Kompass sind integriert. So können rettungsbedürftige Personen sowohl auf sich aufmerksam machen, als auch selbst wieder Orientierung erlangen und an Land zurückschwimmen. Denn oftmals geraten Personen leider unbemerkt in lebensgefährliche Situationen im Wasser. Bis andere registrieren, dass eine Person Hilfe benötigt, ist es meist schon zu spät.

Wer unglücklicherweise den Kingii-Ballon schon einmal in Anspruch nehmen musste, braucht das Armband daraufhin nicht sofort zu entsorgen. Denn es ist wiederverwendbar. Dazu muss nur die CO2-Kartusche ausgetauscht werden. Nachdem man den Ballon des Kingii-Armbandes von Salzwasser, Sand oder Ähnlichem befreit und getrocknet hat, muss man nur noch die Luft rauslassen. Danach kann man ihn ganz einfach wieder zusammenfalten und in die Hülle des Armbandes verpacken.

Die eigentlich doch so simple Idee, war zuletzt schon längst überfällig. Denn immer mehr häufen sich die Unfälle, bei denen Menschen ertrinken. So sind Laut Weltgesundheitsorganisation pro Jahr rund 372.000 Todesfälle zu verzeichnen, weshalb das Ertrinken als einer der Haupttodesursachen bezeichnet wird. Dabei trifft es aber nicht nur Schwimmer. Deshalb ist die Zielgruppe von Kingii nicht beschränkt, denn auch Angler, Wassersportler, Schnorchler oder sonstige Leute, die Aktivitäten im Wasser ausüben, sollen von dem Lebensretter profitieren. Teilweise ist das Ertrinken auch fehlenden Schwimmwesten zu Schulden. Viele Menschen verzichten leider aus ästhetischen Gründen oder auch aufgrund der Bewegungsfreiheit auf diese. Darum war es Ziel der Entwickler, ein kleines und kompaktes Design zu kreieren, welches beim Tragen nicht stört.

Dazu ist der Wasser-Airbag in Armbandformat noch recht erschwinglich. 89,90 € kostet das normale „Kingii Wearable“, inklusive zwei Nachfüllkartuschen. Zudem kann man weitere zwei Kartuschen schon für 5,99 € Nachkaufen. Im Angesicht der Tatsache, dass man im Ernstfall mit seinem Leben bezahlt, ist das eine relativ preiswerte Alternative.

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67/2019 Öko-Idee: Mit Luftblasen Plastik aus Flüssen fischen?

Eine Gefahr für Fische und das Passieren des Schiffverkehrs soll bei bisherigen Plastikauffang-Methoden in Flüssen ein Problem gewesen sein. Genau diese zwei Schwierigkeiten soll „The Great Bubble Barrier“ umgehen. Die Barriere aus Luftblasen soll deshalb die zukunftsträchtige Alternative für die Plastikreinigung in Flüssen sein.

„The Great Bubble Barrier“, soll eine weltweit bisher einzigartige Lösung für die Verschmutzung der Meere durch Plastik sein. Eine rund 60 Meter lange Röhre wird am Boden eines Flusses platziert. Anschließend wird komprimierte Luft durch diese gedrückt. Aufgrund der Löcher steigt die Luft in Form von Blasen an die Wasseroberfläche. Außerhalb des Wassers sieht das Great Bubble Barrier dann aus wir ein sprudelnder Streifen. Und genau durch diesen wird verhindert, dass das Plastik weiter Richtung Meer gespült wird. Denn das Plastik wird durch die entstehende Blasensperre abgefangen und an die Oberfläche des Wassers getragen. Mithilfe der natürlichen Strömung wird das Plastik an das Flussufer geleitet. Anschließend wird es dann durch ein seitliches Becken aufgefangen und kann auf diese Weise aus dem Wasser entfernt werden.

Keine Probleme für Fische und Schiffe

Was das Great Bubble Barrier so einzigartig gegenüber bisherigen Methoden zu Reinigung von Grachten und Flüssen macht, ist, dass Fische und die Schifffahrt nicht behindert werden. Diese sollen ohne Probleme die Blasensperre passieren können. Aufgrund dessen soll das System auch nur geringfügige Auswirkungen auf die Fischwanderung und die natürliche Funktionsweise des Flussdeltas haben. Die größten Plastikmengen sollen bereits über die Flüsse in das Meer gespült werden. Das Great Bubble Barrier bietet so eine gute Möglichkeit, das Plastik im Vorfeld abzufangen. Zudem soll durch die Müll-Auffangbecken die Bewusstseinsbildung der Menschen gestärkt werden. Denn mit der gesammelten Menge wird ersichtlich, wie viel Plastik sich unterhalb der Wasseroberfläche eigentlich bereits in Flüssen umhertreibt.

Entwickelt wurde das System von einem Start-Up aus den Niederlanden im Norden Amsterdams. Das Team besteht neben mehreren niederländischen Wissenschaftlern auch aus dem deutschen Ingenieur Philip Erhorn. Rund zwei Jahre hat das Team an der Erfindung getüftelt. So sollen sogar Plastikstücke mit einer Größe von nur einem Millimeter auch durch die Blasensperre aufgefangen und an die Oberfläche befördert werden können.

Great Bubble Barrier bereits im Einsatz

Das Great Bubble Barrier soll seinen ersten Testlauf bereits in den Grachten von Amsterdam bestreiten. Denn hier sollen bislang über 115 Kilogramm Plastik pro Tag herausgefischt werden, abgesehen von dem restlichen Müll. Hierbei soll die Methode auch eine verhältnismäßig günstige Alternative sein, welche aufgrund ihrer Unbedenklichkeit gegenüber Fischen laut den Erfindern weltweit in jedem Fluss eingesetzt werden kann.

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66/2019 Idee ‘Homeshadows: Revolutionärer Einbruchsschutz?

Die dunkle Jahreszeit lockt Einbrecher immer wieder aufs Neue an. Diesen will Homeshadow zukünftig einen Strich durch die Rechnung machen. Mithilfe von intelligenten, unterschiedlichen Schattenspielen wird so die Anwesenheit von Personen im Haus vorgegaukelt. Einbrecher sollen auf diese Weise abgeschreckt werden.

Eine Lampe, welche aus 60 LEDs besteht, ist die Grundlage des Homeshadows. Das Gerät ist eine Art Schattensimulator. Durch die verschiedene Ansteuerung der zahlreichen LEDs werden immer wieder neue und zugleich unterschiedliche Intensitäten des Lichts geschaffen. Dies erzeugt sich dauerhaft verändernde Schattenbilder. Wird das Gerät dann gegenüber von Wänden oder Fenstern mit Rollos oder Vorhängen aufgestellt, kann die Anwesenheit von Hausbewohnern simuliert werden. Ein besonderer Algorithmus sorgt dafür, dass zu keiner Zeit dieselben Schattenmuster entstehen. Auf diese Weise soll nicht erkenntlich sein, ob die zu sehenden Schatten von realen Menschen oder einem Präventionsgerät stammen. Das soll potentielle Einbrecher verunsichern.

Bisherige Präventionsmethoden in Einbrecherkreisen bekannt

Bislang gibt es schon verschiedene Arten von Erfindungen, welche Beobachter abschrecken sollen in Wohnungen oder Häuser einzudringen. Diese sollen aber größtenteils nur auf automatisches Licht Ein- und Ausschalten programmiert sein. Solche Methoden sollen in Einbrecherkreisen mittlerweile bekannt sein, weshalb diese schon an Abschreckungsfaktor verloren haben. Homeshadow setzt deshalb auf bewegliche Schatten. Es soll laut Hersteller ohne Installation durch einfaches Aufstellen sofort funktionsfähig sein. Es besitzt dabei drei Schaltereinstellungen, Auto, On und Off. Verwendet man die Einstellung Auto, wird das Homeshadow selbständig bei Dunkelheit eingeschalten. Hierfür befindet sich ein Lichtsensor am Gerät. Wird es dann wieder hell oder sind fünf bis sieben Stunden vergangen, schaltet sich das Homeshadow wieder aus.

Von Einbruchsopfer erfunden

Auf die Idee für diese Erfindung gegen Einbrecher sind Gerd Wolfinger und Roland Huber gekommen. Grund war, dass Gerd Wolfinger selbst Opfer eines Einbruchs wurde. Obwohl er keinen großen finanziellen Schaden einbüßen musste, verfolgte ihn ab dato ein ungutes Gefühl. Dies animierte die beiden Tüftler dazu eine Lösung zu finden, welche Einbrecher zukünftig abschreckt.

Gerade in der dunklen Jahreszeit wittern viele Einbrecher potentielle Beute. So soll in Europa rund alle 23 Sekunden ein Einbruch stattfinden. In Deutschland selbst soll es alle viereinhalb Minuten der Fall sein. Die Zahlen scheinen immer mehr gerade alleinstehende Personen zu verunsichern. Für rund 30 Euro pro Stück scheint das Homeshadow aber eine überlegenswerte Investition. Vor allem wenn einem alleine ein ungutes Gefühl plagt. Das folgende Video zeigt das Homeshadow in Aktion. So kann sich jeder seine eigene Meinung über den Präventionscharakter dieser Erfindung bilden.

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65/2019 Schluss mit schmerzhaften Stichen: Diamontech ist eine sanfte Alternative für Diabetiker?

Diamontech soll die Revolution für das Blutzuckermessen sein. Bislang sollen Diabetiker nur mit invasiven Verfahren ihren Blutzuckerwert messen können. Mithilfe von Diamontech soll das Ganze durch einfaches Auflegen des Fingers möglich sein, ohne Piksen oder Stechen. Ein weiterentwickeltes Armbandformat ist bereits geplant.

Durch bloßes Fingerauflegen sollen Diabetes-Patienten ihren Blutzuckerspiegel mithilfe von Diamontech bestimmen können. Denn das Messgerät besitzt einen optischen Sensor, mit welchem ein Lichtstrahl auf die Haut gelenkt wird. Dieser erwärmt die Glucosemoleküle unter der Hautschicht. Das Diamontech soll dabei bereits kleine Wärmeveränderungen registrieren können und damit anhand der Wärme-Entwicklung den Blutzuckerwert ermitteln. Die Erwärmung soll dabei so geringfügig sein, dass sie von den Patienten nicht wahrgenommen wird. Auf diese Weise sollen Patienten in Sekundenschnelle und beliebig oft ihren Zuckerwert im Blut messen können.

Bisherige Messverfahren umständlich und schmerzhaft

Die Technologie soll auf dem physikalischen Prinzip der Spektroskopie beruhen. Die Methode wurde so hingehend weiterentwickelt, dass eine nicht-invasive Blutzuckermessung möglich ist. Die Entwickler bezeichnen ihre fortschrittliche Methode selbst als „photothermische Detektion“. Bisherige Messverfahren für den Blutzuckerspiegel sollen nur invasiv möglich gewesen sein. Hierfür mussten die Patienten sich mehrmals täglich in den Finger stechen und einen Blutstropfen auf einen Teststreifen pressen. Der Streifen wurde dann auf ein Messgerät gelegt. Diese Prozedur soll für viele der Patienten nicht nur schmerzhaft, sondern auch umständlich gewesen sein. Und für genau diese Probleme soll Diamontech die zukünftige Lösung sein.

Hinter dieser revolutionären Erfindung steckt ein Start-Up aus Berlin. Thorsten Lubinski soll Gründer und Geschäftsführer diese Idee sein. Mithilfe von Werner Mäntele soll das Ganze weiterentwickelt worden sein. Er ist Hochschullehrer aus Frankfurt am Main. Dieses nicht-invasive Gerät zum Blutzuckermessen besaß anfangs noch die Größe eines Kühlschranks. Mäntele tüftelte immer weiter, bis das Format eines normalen Smartphones erreicht wurde. Das Team ist bis dahin stetig gewachsen.

Armband-Messgerät schon in Planung

So entstand 2018 erstmals das D-Base. Dies war noch ein Tischgerät, welches den Blutzuckerspiegel messen sollte. Es diente als Vorzeigeobjekt, um erstmalig zu veranschaulichen, dass die Technologie funktioniert. Erste klinische Tests sollen dabei auf sehr ähnliche Testergebnisse gekommen sein wie das D-Base. Auf Grundlage dessen wurde das D-Pocket entwickelt. Dieses ist das aktuelle Diamontech-Messgerät, welches wie ein gängiges Handy in jede Hosentasche passen soll. Aber die Entwickler denken noch weiter. Bis 2024 ist ein noch smarteres Gerät geplant. In Form einer Armbanduhr soll das Gerät kontinuierlich den Blutzucker messen können und zugleich den Träger vor einem zu hohen oder niedrigen Wert warnen.

Markt soll vorhanden sein

Laut Medizinern sollen rund 450 Millionen Menschen weltweit Diabetiker sein. Allein in Deutschland soll rund jeder zehnte an Diabetes erkrankt sein. Dennoch sollen fast alle bislang mit herkömmlichen Verfahren messen. Rund 12 Millionen Euro konnte das Start-Up Diamontech für die Weiterentwicklung einsammeln. Damit soll nicht nur die Forschung, sondern auch Studien und Patente finanziert werden. Weitergehend ist in den nächsten Wochen auch ein Börsengang geplant und auch Vereinbarungen mit Vetriebspartner aus China und Japan sollen schon getroffen worden sein. Interessierte könne sich das Gerät zum Blutzuckermessen auf der Webseite von Diamontech genauer ansehen.

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64/2019 Die “Drachenhaut” soll Radfahrer in Sekunden vor Regen schützen

Schnell mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch Zeit sparen. Sobald es regnet, kann das Ganze aber ziemlich unangenehm werden. Auch längere Regenjacken können Oberschenkel während der Fahrt meist nicht trocken halten. Die Drachenhaut soll genau für dieses Problem eine einfache und zugleich schnelle Lösung sein.

Die Drachenhaut soll Fahrradfahrer vor Wind und Regen schützen. Es ist eine Art Schürze, welche sich binnen weniger Sekunden anziehen lassen soll. Nachdem man die zwei Bänder wie eine Art Gürtel hinter seinem Rücken schließt, werden die anderen Endstücke am Lenker des Fahrrads befestigt. Auf diese Weise sollen die Beine der Radler trocken gehalten werden. Ist die sogenannte Drachenhaut einmal befestigt, bildet sie eine Art Minidach. Das Ganze ist aufgrund ihrer Form möglich. Anmutend des Namens ist der Regenschutz für Fahrradfahrer an einer Flügelform, wie sie ein Drache besitzt, angelehnt.

Schneller Schutz vor Regen

Die Drachenhaut lässt sich dabei gut und schnell verstauen. Dies soll auch der entscheidende Vorteil gegenüber normalen Regenhosen für Fahrradfahrer sein. Denn das Anziehen dieser soll laut dem Hersteller wesentlich aufwendiger sein. Viele Menschen bevorzugen vor allem in der Stadt das Rad, weil es wesentlich schneller ist. Vergeudet man jedoch die meiste Zeit sich optimal vor dem Regen während der Fahrt zu schützen, geht der gewonnene Zeitvorteil verloren. Aber auch mit ihrer schnellen Trocknung soll die Drachenhaut punkten können. Denn sie besteht aus silikonbeschichteten Ballonstoff. Das Material ermöglicht nicht nur Beständigkeit gegenüber Regen und Wind, sondern auch simples und schnelles Zusammenfalten.

Nachhaltige Materialien

Der Entwicklerin Sabine Feist war es dabei wichtig ressourcenschonendes und nachhaltiges Material zu verwenden. Der Ballonstoff war die umweltfreundlichste Variante, um dennoch genügend Schutz vor Regen bieten zu können. Die ersten Drachenhäute sollten aus diesem Grund in einer kleinen Näherei in Markdorf am Bodensee produziert worden sein. Für größere Serien sollte dann die Fairtrade-Näherei 3-Freunde in Betracht kommen.

Hauptzielgruppe der Drachenhaut sind insbesondere Fahrradfahrer aus der Stadt. Diese solle animiert werden trotz Regenwetter kleinere Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Aber ebenso wetterfeste Radfahrer sollen von der Drachenhaut profitieren können. Denn nasse Oberschenkel sind auf Dauer sehr unangenehm. Insbesondere wenn keine Möglichkeit besteht, die Kleidung zu wechseln.

Drachenhaut auch für Leihfahrräder

Sabine Feist, Architektin und Entwicklerin der Drachenhaut aus Konstanz, hatte bereits 2017 durch eine Crowdfunding-Kampagne Geld gesammelt. Dadurch sollte die erste Kleinproduktion starten können. Die Idee fand genügend Anklang, weshalb die Drachenhaut bereits über den eigenen Online-Shop bestellt werden kann. Aktuell hat sich an einer Variante für Leihfahrräder getüftelt. So möchte sie diese trotz Regen für potentielle Radfahrer attraktiv gestalten. Diese Variante der Drachenhaut ist fest am Leihfahrrad montiert. Dabei kann sie zum einem als Schutz des Sattels dienen, damit dieser bis zur Nutzung des Rades trocken bleibt. Während der Fahrt kann er dann seine eigentliche Funktion als Schutz der Beine des Fahrers verwendet werden. Zum anderen soll es auch möglich sein das Gepäck auf dem Leihfahrrad mithilfe der Drachenhaut vor der Witterung zu schützen. Wer sich diese Variante mal genauer ansehen oder sogar unterstützen möchte, kann dies bei der aktuellen Crowdfunding-Kampagne tun. Folgendes Video stellt die Ursprungsvariante der Drachenhaut genauer vor.

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