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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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10/2020 Breathe ilo: Atemluft als Indikator fruchtbarer Tage?

Ein innovatives Gerät soll Paaren mit Kinderwunsch zukünftlich behilflich sein. Es ist ein neuer Ovulationstest, der anhand der Atemluft die fruchtbaren Tage bestimmen soll. Dabei soll er nicht nur einfacher, sondern auch zuverlässiger in seiner Anwendung und Vorhersage gegenüber den bisherigen Methoden sein.

Das „breathe ilo“ ist die nächste Revolution in der Sparte der Ovulationstests. Es ist ein patentiertes Gerät, das durch die reine Atemluft den Menstruationszyklus vorhersagen soll. Grundlage hierfür sollen die veränderten Hormone während des Zyklus sein. Diese sollen auch eine Veränderung der CO2-Atemluft erzeugen. Und genau diese Veränderungen, soll das „breathe ilo“ messen können. Dafür müssen laut Hersteller die Messungen noch nicht einmal zu einer bestimmten Tageszeit erfolgen.

Messgrundlage bereits früh entdeckt

Schon bereits in den Fünfzigerjahren sollen Forscher herausgefunden haben, dass Hormonveränderungen während des weiblichen Menstruationszyklus, sich auch in der ausgestoßenen Atemluft bemerkbar machen. Automatisch sollen die täglich vom Gerät gemessenen Werte auf das Smartphone und in die dazugehörige App übertragen werden. In Ergänzung dazu werden von der Anwenderin die Tage ihrer Periode eingetragen. Der selbstlernende Algorithmus von „breathe ilo“ soll dann den Zyklus und somit auch die fruchtbaren Tage voraussagen können. Laut einer Studie, bei der über 100 Frauen über mehrere hundert Zyklen lang das Gerät getestet haben, sollen bei 90 Prozent der Teilnehmerinnen die hochfruchtbaren Tage erkannt worden sein.

Simpler als bisherige Methoden

Gegenüber den bisherigen Ovulationstest scheint das Gerät damit eine echte Innovation zu sein. Denn diese fordern meist nicht nur aufwendigere Messungen wie beispielsweise mit einem Thermometer oder einer Urinprobe, häufig noch zu einer bestimmten Tageszeit. Darüber hinaus sollen diese auch in ihrer Vorhersage nicht immer exaktsein. Dies kann eine Beziehung mit unerfülltem Kinderwunsch auf Dauer stark belasten. Und genau das soll auch der ausschlaggebende Grund für die Realisierung des Gerätes sein. Entwickelt wurde es von Gynäkologe und Endokrinologe Ludwig Wildt und Medizintechniker Horst Rüther. Rund fünf Jahre sollen sie an diesem Gerät getüftelt haben, an welchem sie in Europa und den USA bislang das Patent besitzen.

Eintritt in den deutschen Markt

In Österreich soll das „breathe ilo“ schon Anklang gefunden haben. Nun möchten die Gründer auch in Deutschland Markterfolg genießen. Ebenso soll ein Gerät in dieser Form auch als Verhütungsmittel bereits in Planung sein. Auf der eigenen Website von „breathe ilo“ gibt es das Gerät für rund 279€ zu kaufen. Ein stolzer Preis, weshalb der Hersteller das Gerät ebenso für eine monatliche Miete von 29,90€ anbieten. Folgendes Video soll den revolutionären Ovulationstest noch einmal genauer vorstellen.

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09/2020 ‘Knee-Blades’: Knieschoner für Bodenarbeiten?

Arbeiten auf dem Boden sollen durch die neuen ‘Knee Blades’ angenehmer und schneller durchgeführt werden können. Dass dies ebenso für Heimwerker wie professionelle Boden- und/oder Fliesenleger interessant sein könnte, ist offensichtlich. Die mit Gel ausgestatteten Knee Blades beugen den Schmerzen durch zu langes Knien vor. Integrierte Rollen sorgen darüber hinaus für eine rasche Fortbewegung auf dem Boden. Coole Sache?

Die Knee Blades von der Firma Janser sollen Komfort und Effizienz für “Bodenarbeiter” vereinen. Knee Blades sind Knieschoner mit zusätzlichen Rollen auf der Unterseite. Diese erlauben eine schnelle und komfortable Fortbewegung auf den Knien. Wer sich nun fragt, zu welcher Zeit die Knee Blades ihren Einsatz finden, den wird die Antwort anfangs überraschen – im Arbeitsalltag. Um genauer zu sein, im Arbeitsalltag von Boden- und Fliesenlegern und auch Trockenbauern, Monteuren und Co. Denn diese müssen häufig Arbeiten im Knien ausführen. Auf längere Zeit kann das zu Schmerzen in diesen führen.

Knieschützer auch ohne Rollen nutzbar

Um den unangenehmen Schmerzen in den Knien entgegenzuwirken, sind die Knee Blades mit Gel ausgestattet. Zudem besitzen sie einen konischen Verlauf. Dazu sind die Knieschützer mit zusätzlichen Rollen ausgestattet. Diese sollen für eine leichte und rasche Fortbewegung sorgen. Möglich soll dies auch durch ihre 360° Lenkbarkeit sein. Dabei sollen die Rollen keine Spuren oder Kratzer auf dem Boden hinterlassen. Wenn die Rollen einmal nicht benötigt werden, können diese schnell und einfach abmontiert werden. So sollen die Knee Blades auch separat als bloßer Schoner genutzt werden können. Wenn die Arbeit dann wieder etwas mehr Mobilität am Boden fordert, können die Rollen selbstverständlich genauso einfach wieder anmontiert werden.

Hergestellt von Firma Janser

Entwickelt wurden diese ‘Knieschützer mit Mobilität’ von der Firma Janser. Die Firma ist Hersteller und Händler von professionellen Werkzeugen, Maschinen und Geräten. Der Hauptbestandteil der Produktpalette soll sich dabei auf die Ausrüstung und den Service für Raumausstatter und Bodenleger konzentrieren. Interessierte Heim- und Berufs-Handwerker und natürlich auch andere Neugierige können sich auf der Website von Jander die Knee-Blades genauer ansehen. Zudem gibt es nachfolgend wieder ein Video, welches den Einsatz der mobilen Knieschoner noch einmal demonstriert.

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08/2020 ‘My Eye2’: revolutionärer Helfer für Blinde?

Ein Gerät, das blinden Menschen Texte vorliest … aber auch Gesichter erkennt und benennen kann. Auch Produkte und Barcodes soll es registrieren können. Das sind die Fähigkeiten, womit das neue „My Eye2“ die Welt von sehbehinderten Menschen revolutionieren soll. Aber der Reihe nach …

Das „My Eye2“ soll mit seinen vielseitigen Fähigkeiten blinden Menschen den Alltag erleichtern. Visuelle Informationen sollen durch das Gerät in Form einer Sprachausgabe verfügbar gemacht werden. Hierfür muss das fingergroße Gerät lediglich mittels des integrierten Magneten an eine handelsübliche Brille befestigt werden. Kern des außergewöhnlichen Hilfsmittels sind eine Kamera und zudem eine leistungsfähige KI-Technologie. Dabei soll das Gerät drahtlos und ohne eine Verbindung zum Internet funktionieren. Ein Abgreifen der persönlichen Daten des Trägers soll auf diese Weise verhindert werden.

Speicherung von Gesichtern ohne Internet

Das Gerät soll dabei nicht nur Texte wie sie in Zeitschriften, Speisekarten und auf Schildern zu sehen sind lesen können, es soll zudem auch Gesichter erkennen und benennen können. Das „My Eye2“ kann dabei nicht nur beschreiben, ob es sich bei der vor sich befindlichen Person um Mann oder Frau handelt. Auch Informationen über die Kleidung der Person und deren Farbe sollen wiedergegeben werden. Nennt man daraufhin den Namen der Person, soll das Gerät diesen sogar mit dem dazugehörigen Gesicht abspeichern können. Beim nächsten Aufeinander-Treffen soll dieser dann von der Sprachausgabe wiedergegeben werden. Auch Produkte und Barcodes soll das „My Eye2“ identifizieren und registrieren können. Dies soll insbesondere das Einkaufen der Träger des Gerätes unkomplizierter gestalten.

Insgesamt soll der Akku der Brille für rund eineinhalb Stunden reichen. Danach muss im Regelfall der Akku für rund 25 Minuten aufgeladen werden. Derzeit beherrscht das Gerät drei Sprachen und soll 150 Gesichter speichern können. Ebenso soll auch eine Verbindung mit Kopfhörern via Bluetooth möglich sein.

Entwickelt von israelischen Start-up

Hinter dieser Erfindung steckt das bekannte und erfolgreiche Start-up „Orcam“ aus Israel. Es wurde 2010 von Amnon Shashua und Ziv Aviram gegründet. Rund 100 Verkaufsstellen für das „My Eye2“ soll es in Deutschland geben. Dabei soll das Gerät für rund 5000€ pro Stück verkauft werden. Trotz des stolzen Preises sollen immer mehr Krankenkassen die Kosten für das Gerät übernehmen. Interessierte können auf der eigenen Website sich das „My Eye2“ genauer ansehen. Zudem stellt das folgende Video die Fähigkeiten des “My Eye2” noch einmal genauer vor.

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07/2020 Einlege-Sohlen, die Diabetiker vor Amputation retten?

Spezielle Sohlen könnten Diabetiker vor Amputationen des Fußes oder der Zehen retten. Das ist zumindest einer Pressemitteilung zu entnehmen. Dabei messen integrierte Sensoren Druck und Temperatur des Fußes und sollen so vor akuter Gefahr warnen. Häufig leiden Erkrankte unter Taubheitsgefühl in den Füßen und bemerkten Beschwerden oft, wenn es schon zu spät ist.

Intelligente Sohlen zum Einlegen sollen Diabetiker in Zukunft vor Geschwüren und Entzündungen an den Füßen schützen können. Die speziellen Sohlen besitzen an acht Punkten Temperatur- und Drucksensoren. Diese sollen als künstliche Nerven im Vorfuß-, Großzehen- und Fersenbereich dienen. Durch einen zusätzlich integrierten Minicomputer auf der Unterseite der Sohle, sollen die gemessenen Daten auf das Smartphone des Trägers übermittelt werden. Bewegen sich die Daten in einem kritischen Bereich, wird die Person durch ein akustisches Signal alarmiert.

Taubheitsgefühl in den Füßen

Diabetiker leiden häufig an Beschwerden in den Füßen. Meist äußern diese sich durch Durchblutungs- und Nervenstörungen, welche eine Art Taubheitsgefühl in den Füßen verursacht. Betroffene merken deshalb häufig nicht, wenn ihre Füße unzureichend durchblutet sind oder sich kleine Verletzungen, zum Beispiel durch unpassendes Schuhwerk bilden. Die Sensoren in der intelligenten Sohlen sollen genau diese Aufgabe übernehmen, indem die Sensoren Temperaturunterschiede erkennen. Denn wenn eine Person so beispielsweise zu lange steht, hat dies häufig einen Druckanstieg zur Folge. Dies schwächt die Durchblutung ab und folglich sinkt die Temperatur im Fuß. Daraufhin kann die Sohle Alarm schlagen.

Rechtzeitige Warnung vor Geschwüren

Aber nicht nur vor Durchblutungsstörungen sollen die Sohlen schützen können. Ebenso soll sie die Gefahr von Geschwüren verringern. Meist machen sich diese mit Temperaturanstiegen schon fünf Wochen vorher bemerkbar. Registriert die Sohle nun eine zu hohe Temperatur, kann sie den Betroffenen vorwarnen. Hierfür soll es sogar schon ausreichen, wenn zweimal am Tag die Temperatur durch die Sensoren gemessen wird.

Sohlen derzeit im Test

Zurzeit wird diese intelligente Einlegesohle mit 300 Patienten der Magdeburger Uniklinik getestet. Bereits nach 18 Monaten soll schon ein wesentlicher Rückgang der Geschwüranzahl zu verzeichnen sein. Die speziellen Sohlen könnten auf diese Weise eine Vielzahl an Menschen helfen. Denn bei 30.000 bis 40.000 Erkrankten müssen die Zehen oder gar der Fuß amputiert werden. Wer sich für diese Sohle der speziellen Art genauer interessiert, kann sich das Video vom mdr ansehen. Mitentwickler Dr. Peter Mertens war zu Gast und hat die Einlegesohlen noch einmal genauer vorgestellt.

06/2020 Zeitersparnis auf dem stillen Örtchen durch geneigten Toiletten-Sitz?

Eine britische Firma hat einen neuen Toiletten-Sitz erfunden, welche die Zeit auf der Toilette verringern soll. Ein Neigungsgrad soll das längere Sitzen unattraktiv machen. Denn ausgedehnte Toiletten-Pausen mit dem Smartphone in der Hand sollen jährlich enorme Einbußen bei den Arbeitgebern verursachen. Wir fragen uns gerade: ist das ein Hoax / Witz / Spässle? Aber zunächst mal weiter 🙂

Der neue patentierte Toilettensitz der britischen Firma „Standard Toilet“ aus Staffordshire wird wahrscheinlich nicht jedermann erfreuen. Insbesondere die Mitarbeiter von Firmen, welche diese neue Art der Toilette einbauen lassen, werden dazu zählen. Denn der Toilettensitz dieser Firma ist um 11 bis 13 Grad nach vorne geneigt. Dies soll nach kurzer Zeit einen unangenehmen Druck auf den Beinen verursachen. Laut Hersteller soll dieser vergleichbar mit einer leichten Kniebeuge sein. Dies soll eine „längere Sitzung“ unattraktiv gestalten und die Mitarbeiter von zu langen Toiletten-Pausen abhalten.

Gesundheitsfördernde Haltung

Gesundheitliche Probleme sollen durch diesen innovativen Toilettensitz aber nicht miteinhergehen. Ganz im Gegenteil, die Neigung des Sitzes soll sogar die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern können. Der Hersteller soll dabei auf medizinische Studien verweisen. Laut diesen sollen geschwollene Hämorriden und geschwächte Beckenmuskeln durch herkömmliche Toiletten hervorgerufen werden. Mit einem geneigten Sitz jedoch, sollen die Beckenmuskeln trainiert werden und somit auch die Gesundheit gefördert werden können.

Schluss mit Surfen auf dem Handy

Die Gesundheit der Mitarbeiter scheint bei dieser Toiletten-Erfindung aber nicht ausschlaggeben gewesen zu sein. Die eigentliche Idee dahinter ist das Personal von ausgedehnten Toiletten-Pausen abzuhalten. Denn oftmals wird der Gang zur Toilette mit ausgiebigem Surfen in den Sozialen Medien verbunden. Im Jahr sollen laut „Standard Toilet“ diese unproduktiven Pausen Arbeitgeber in Großbritannien rund 4,7 Milliarden Euro kosten. Dieser innovative Toiletten-Sitz soll diesem Problem nun entgegenwirken.

Lösung für lange Toilettenschlangen

Aber nicht nur Firmen sollen an dieser „unbequemen“ Toilette interessiert sein. Auch Einkaufszentren, Züge und Restaurants sollen bereits Interesse gezeigt haben. Oftmals sind dort lange Toilettenschlangen zu verzeichnen. Der Hersteller sieht mit seiner Erfindung eine Lösung dem teilweise entgegenwirken zu können. Für umgerechnet 176 bis 590 Euro sollen Interessenten diese Toilette bei dem Hersteller aus Staffordshire erwerben können. Auf der Webseite des Herstellers und auch in folgendem Video kann man sich den neuen Toiletten-Sitz genauer ansehen. Vielleicht wird dieser einigen von uns in Zukunft öfter begegnen.

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05/2020 Krebsdiagnostik durch künstliche Intelligenz?

Wissenschaftler von Google sollen eine neue künstliche Intelligenz entwickelt haben, welche Brustkrebs im Frühstadium identifizieren soll. Bei den bisherigen Tests soll die KI Erfolg bewiesen haben und in Zukunft Ärzte bei der Diagnostik unterstützen können.

Die KI von Google namens „Deep Mind“ soll bei der frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs helfen. Hierfür soll der Software Bilder aus Mammografien vorgelegt werden. Das Mammographie-Screening ist eine Art Röntgen-Untersuchung der weiblichen Brust. Insbesondere bei der Früherkennung von Brustkrebs wird diese Methode der Untersuchung genutzt. Diese Bilder sollen dann von der künstlichen Intelligenz auf Brustkrebs analysiert werden.

Training mit Datensatz

Um diese Software zu trainieren und einsatzfähig zu machen, erhielt sie einen Datensatz mit rund 100.000 solcher Mammografien-Bilder. Im Anschluss wurden ihr Datensätze aus den USA und Großbritannien vorgelegt. Dabei sollen keine Bilder zum Einsatz gekommen sein, mit welchen die Software bereits im Vorfeld trainiert wurde. Hierbei entdeckte die KI zahlreiche Tumore, welche bislang von einem Arzt übersehen wurden. Ebenso kam die künstliche Intelligenz zu weniger falsch positiv Ergebnissen von Tumoren in der Brust. Dennoch waren auch einige falsche Ergebnisse zu verzeichnen.

KI kann Ärzte unterstützen

Auch wenn die künstliche Intelligenz bislang nicht in jedem Falle richtig lag, könnte sie in der Medizin eine innovative Unterstützung sein. Denn die neue Software soll eine Untersuchung vom Arzt nicht ersetzen. Vielmehr soll sie eine Untersuchung verbessern, indem sie bislang unentdeckte Tumore aufzeigt. Ein Einsatz der Software nach der vorherigen Untersuchung eines Arztes soll demnach denkbar sein.

Weniger fehlerhafte Diagnosen

Die Zahl der fehlerhaften Diagnosen kann somit langfristig sinken, wenn bei Unstimmigkeiten nochmals eine genauere Untersuchung erfolgt. Laut bisherigen Vergleichstests sollen dank der „Deep Mind“ rund 9,4 Prozent in den USA und rund 2,7 Prozent in Großbritannien der falsch-negativ Befunde eliminiert werden. Ebenso die falschen positiv Befunde sollen in den USA um 5,7 Prozent und in Großbritannien um 1,2 Prozent sinken. Frauen, welche an Brustkrebs erkranken, kann auf diese Weise frühzeitig geholfen werden. Denn jährlich sollen immer noch rund 600.000 Menschen an dieser Krebsart sterben. Interessierte können sich den Bericht zu der künstlichen Intelligenz von Google im Fachmagazin nature genauer ansehen.

04/2020 Modular vehicle barrier: Ein Schutz vor Terroranschlägen?

Eine leicht aufzustellende Barriere soll zukünftig vor Terroranschlägen durch Autos und Lastwagen schützen können. Die modulare Fahrzeugbarriere soll verschiedenste Fahrzeuge ausbremsen und stoppen. Aber auch in anderen Bereichen soll die innovative Schranke Einsatz finden können.

Die „modular vehicle barrier“, auch kurz „MVB“ genannt, ist eine Art Ausbrems-Schranke für Fahrzeuge. Objekte mit vor allem höherer Geschwindigkeit, sollen durch die modulare Fahrzeugschranke gestoppt werden können. Dabei wird der horizontale Impuls des aufprallenden Fahrzeuges in einen vertikalen umgeleitet. Hierfür besitzt das „MVB“ einen speziellen L-förmigen Aufbau. Auf diese Weise soll die Vorwärtsbewegung von fahrenden Objekten auch unabhängig von deren
Geschwindigkeit gestoppt werden können.

Schutz vor Terroranschlägen

Diese Lösung des Stoppens oder Ausbremsens eines Fahrzeuges soll dabei nicht tödlich für den Fahrer sein. Ebenso soll das Fahrzeug selbst dadurch nicht zerstört werden. Für Terroranschläge mit Fahrzeugen, wie sie in den letzten Jahren leider öfter stattgefunden haben, kann die modulare Fahrzeugbarriere eine geeignete Maßnahme sein. Nicht nur, um die Verletzungen der Menschen zu minimieren, sondern auch um Prävention zu leisten. Dabei soll die Lösung durch die „MVB“ wirksamer als der Einsatz von Spikesystemen sein. Aber nicht nur aufgrund des leichten Aufbaus und Transportes. Sie soll sowohl auf ebenen, als auch unebenen Untergründen aufgestellt werden können. Ebenso kann die Schranke auch als Absperrung für den Ein- und Ausfahrbereich von Rettungsfahrzeugen bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen.

Barrieren bremsen Lastwagen aus

Entwickelt wurde diese Barriere für Fahrzeuge von der Mifram Security. Die Firma ist unter anderem spezialisiert auf Produkte für die Verteidigung, den Antiterror und den Bedrohungsschutz. Insbesondere beim Militär, aber auch der Polizei und bei verschiedenen Rettungsdiensten sollen ihre Produkte bereits zum Einsatz kommen. Mittlerweile gibt es eine weitreichende Produktvariation der „modular vehicle barrier“. So können sowohl versteckte Barrieren aufgestellt werden, als auch Schranken, welche sogar schwere Lastwagen ausbremsen. Auf der Webseite von Mifram Security können sich Interessierte die vielfältigen Fahrzeugbarrieren ansehen. Alle, die sich noch nicht richtig vorstellen können, wie eine einfache Barriere ein Auto im Normalfall schadenfrei ausbremsen soll, können sich das folgende Video ansehen.

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03/2020 “Bequee”: Sofortvorlage für perfekt passende Konturen

Das „Bequee“ soll vielen Handwerkern die Arbeit erleichtern. Denn damit sollen Sofortvorlagen für Objekte mit unregelmäßigen Umrissen problemlos erstellt werden können. Diese können dann auf andere Materialien wie Holz übertragen werden. Insbesondere bei Bodenlege-Arbeiten soll dieses Werkzeug besonderes hilfreich sein.

Schnelle Vorlage für Konturen

In Zukunft soll man von der „Bequee Kontur-Vervielfältigungslehre” bei vielerlei Handwerksarbeiten profitieren können. Profile und Konturen, insbesondere von unregelmäßigen Formen und Objekten, sollen einfach und schnell kopiert werden können. So kann unmittelbar eine perfekt passende Vorlage erstellt werden. Die Kontur-Vervielfältigungslehre muss dazu lediglich an das Objekt, dessen Form zu kopieren ist, geschoben werden. Die kleinen zahnartigen Plastikstifte passen sich unmittelbar an die Kontur des Objektes an. Anschließend wird der Klemmhebel fixiert, sodass sich die kopierte Kontur nicht mehr verschieben kann. Nun soll die Übertragung auf Holz, Edelstahl oder andere Materialien durch die Sofortvorlage ohne Probleme möglich sein.

Integriertes Lineal

Vor allem bei Verlegearbeiten von Fliesen, Laminat oder Teppichboden soll dieses Gadget für Handwerker besonders hilfreich sein. Aber auch für jegliche andere Art von Arbeiten, bei denen eine genaue Kontur von Objekten benötigt wird, soll das „Bequee“ der perfekte Helfer sein. Zudem ist es mit extra Linealmarkierungen versehen. Diese sollen das Schneiden und Messen zusätzlich erleichtern. Mit einer Größe von 146 x 105 x 26 mm scheint das „Bequee“ zudem noch relativ kompakt. Der hochwertige ABS-Kunststoff, aus dem der Konturenmesser besteht, soll laut Hersteller für Langlebigkeit und Robustheit sorgen. Aktuell gibt es das „Bequee“ in drei Varianten zu kaufen. Die Kleinste beginnt bereits bei einem Preis von 17.99 €. Wie einfach und schnell Konturen und Formen durch diesen Helfer übertragen werden sollen, zeigt das folgende Video.

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02/2020 Spezial-Sonnenbrille für blendungsfreie Sicht im Auto

Eine Sonnenbrille, welche sogar bei Strahlung eines Laserpointers Schutz vor Blendung versprechen soll, wurde von einem jungen Schuler entwickelt. Mittels Flüssigkeitskristallen und integrierter Solarzelle soll die blendungsfreie Sicht geschaffen werden.

Ein noch recht junger Erfinder namens Adrien Jathe scheint die Lösung für ein alltägliches und teils auch gefährliches Problem gefunden zu haben. Zu starke Blendung durch Sonnenlicht in der Abenddämmerung oder auch in Kombination mit Regen, kann die Sicht eines Autofahrers deutlich einschränken. Die Lösung ist eine spezielle Sonnenbrille. Diese soll Autofahrer auch vor starker Blendung schützen können. Insbesondere dann, wenn herkömmliche Brillen versagen. Sogar mit Strahlen eines Laserpointers soll die Brille zurecht kommen können.

Konstrastausgleich für blendungsfreie Sicht

Funktionieren soll die Spezial-Sonnenbrille dank tausendfacher Sechseckwaben, Flüssigkeitskristallen und einer transparenten Solarzelle. Trifft ein greller Strahl auf die Brille, produzieren die Solarzellen der Sechseckwaben eine elektrische Spannung. Die Flüssigkeitskristalle sollen daraufhin dann genau den Bereich der Brille abdunkeln, auf den der Strahl trifft. Folglich soll auf diese Weise im Bild des Trägers ein Kontrastausgleich erfolgen. Das Ergebnis soll eine blendungsfreie Sicht bei fast gleichmäßiger Helligkeit sein.

Schritt für Schritt entwickelt

Dabei ist der Schüler ein Tüftler, wie er typischer nicht sein könnte. Die ersten Brillenkonstruktionen bestanden noch aus Strohhalmen. So arbeitete er sich Schritt für Schritt ohne einschlägige Vorkenntnisse zu seiner Innovation voran. Fünf bis sechs Unternehmen sollen ihm dabei behilflich gewesen sein. Während seiner Forschung hatte er über 40 Stück angeschrieben und nach Unterstützung gefragt. Letztendlich schaffte er es, sich bei allen regionalen „Jugend forscht“ Landeswettbewerben in Hessen durchzusetzen und belegte deutschlandweit den vierten Platz. Darüber hinaus gewann er bei der Intel International Science and Engineering Fair in Phoenix in den USA den Intel ISEF Best of Category Award.

Idee in Alltagssituation entstanden

Auf seine so erfolgreiche Idee kam er allerdings im Alltag, als er mit seinem Vater im Auto saß. Zu zweit waren sie auf der Autobahn bei sehr tiefen Sonnenstand unterwegs. Zuvor hatte es zudem geregnet und sein Vater wurde erheblich geblendet. In rund einem Jahr soll diese Problematik dann der Vergangenheit angehören. Denn dann will er mit einem privaten Start-Up auf den Markt gehen. Die angestrebten 500 € pro Stück scheinen noch nicht gerade erschwinglich. Aber sobald die Brille auf den Massenmarkt gehen soll, wird sich der Preis laut dem Tüftler weitaus günstiger gestalten.

01/2020 “Juno”: Kühle Getränke aus der Mikrowelle?

Binnen weniger Minuten warme Getränke auf eine angenehm genießbare Temperatur kühlen? Das soll durch “Juno”, einer Art Mikrowelle zum Kühlen möglich sein. Thermoelektrische Kühlung heißt das Prinzip, welches hinter oder besser gesagt in dem Gerät stecken soll.

Eine Firma aus Kalifornien hat eine neue Mikrowelle zum Kühlen namens “Juno” auf der Technologiemesse CES in Las Vegas präsentiert. Diese soll Getränke in nur wenigen Minuten auf rund 10 Grad Celsius herunterkühlen können. Getränke wie Bier oder Wein sollen so schneller eine genießbare Temperatur bekommen. Das soll eine smarte Lösung für das Kaltstellen im Kühlschrank sein. Dieses nimmt meist deutlich mehr Zeit in Anspruch und eignet sich zudem eher schlecht für ein spontan kühles Getränk.

Wasser transportiert Wärme ab

Das Prinzip, welches dahinter steckt, soll thermoelektrische Kühlung heißen. Notwendig hierfür ist ein sogenanntes „Peltier-Element“. Dieses soll aus zwei verschiedenen Metallen bestehen. Mittels Stromfluss wird dabei in sehr kurzer Zeit das eine Element erwärmt und das andere gekühlt. In der neuen “Mikrowelle” selbst, wird deshalb nur Wasser heruntergekühlt. Dieses rotiert dabei um das zu kühlende Getränk. Die Wärme des Getränkes soll währenddessen aufgenommen und abtransportiert werden. Je schneller dabei das Wasser um das Getränk fließt, desto schneller soll dieses auch gekühlt werden können. 750 Milliliter Wein sollen demnach laut dem Hersteller „Matrix“ von Raumtemperatur auf 10 Grad Celsius in drei bis fünf Minuten gekühlt werden können. Für eine Getränkedose von 350 Millilitern soll der Kühlvorgang hingegen nur zwei bis drei Minuten dauern.

Kühlungsprinzip bereits im Einsatz

Die Idee des Kühlprinzips scheint allerdings keine Weltneuheit zu sein. Jeder Computer soll diese Art der Kühlung besitzen. Zudem ist dieses Prinzip auch in der Industrie häufig zu sehen. Nichtsdestotrotz scheint der Einsatz im Haushalt dieser thermoelektrischen Kühlung eine Idee mit Potential zu sein. Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne für diese neue Art der „Mikrowelle“. Bereits nach wenigen Tagen soll die Zielsumme von 100.000 US-$ schon erreicht worden sein. Bislang hat die Firma allerdings nur einen Prototypen präsentiert. Dieses Jahr im August soll dann das Gerät für stolze 360 Euro in den USA und Europa auf den Markt gehen. Für Interessierte gibt es auch hier ein Video, welches “Juno” noch einmal genauer vorstellen soll.

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