Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 44 von 90)

64/2020 SkySails: Die nächste Generation der Windkraft

Flugdrachen kennt jedes Kind. Kein Wunder! Sie sind schön anzusehen und sie fliegen zu lassen, macht einfach nur Spaß. Aber die Fluggeräte können noch mehr. Windenergie erzeugen zum Beispiel.

Erneuerbare Energien sind das Thema der Stunde. Statt unseren Planeten immer weiter auszubeuten, soll auf Energiequellen gesetzt werden, die entweder unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich entsprechend schnell erneuern. Der Wind ist eine solche Quelle. In Deutschland konnte dieses Jahr mit konventionellen Windanlagen allein 95,06 TWh Strom erzeugt werden, das entspricht einem Anteil von 26,3 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung. Allerdings ist der Platz für derartige Anlagen begrenzt und die klassischen Windräder werfen oftmals Schatten, die auf Anwohner störend wirken können. Die SkySails Group bietet hierfür eine geniale Alternative: Einen riesigen, vollautomatisierten Flugdrachen.

So funktioniert´s!

Der Drache ist an einem Seil befestigt, das auf eine Winde gewickelt wurde. Sobald der Flugdrache vom Wind erfasst wird, rollt sich das Seil von der Winde. Infolgedessen wird diese in Bewegung gesetzt. Ein an dieser Winde angeschlossener Generator gewinnt aus dieser Bewegung Energie. Derselbe Generator fungiert auch als Motor und holt den Flugdrachen zurück, sobald das an ihm angebrachte Seil seine maximale Zuglänge von 800 Metern erreicht hat. In der Rückholphase wird allerdings weniger Strom gebraucht als zuvor in der Energieerzeugungsphase gewonnen wurde. Nutzt man mehrere dieser Systeme parallel, kann kontinuierlich Strom produziert werden. Denn dann befinden sich immer mehrere Drachen im Aufstieg während andere bereits zu Boden sinken.

Effizient, praktisch, variabel

Nicht nur dass der Einsatz solcher Flugdrachen deutlich weniger Kosten verursacht als die traditionellen Windräder, die Gleitschirme sind zudem auch noch viel effizienter. Die Drachen von SkySails erreichen Höhen von bis zu 800 Metern, klassische Windkraftanlagen maximal eine Höhe von 150 Metern. Der Wind weht allerdings in höheren Bereichen viel stärker und regelmäßiger, ergo mehr Energie. Aber nicht nur das verleiht den Fluggeräten zu Recht den Titel ‚Die nächste Generation der Windkraft‘. Einsetzbar sind die Zugdrachen überall, ohne dass dafür großartig Fläche bereitgestellt werden muss. Egal ob Offshore oder an Land, die Größe der Drachen lässt sich je nach örtlichen Begebenheiten und dem erforderlichen Energiebedarf flexibel verändern. In einem Container transportiert, kann die Anlage auch auf Inseln zur autarken Energieversorgung eingesetzt werden. Im Vergleich zu traditionellen Windenergie-Anlagen wirft das System von SkySails auch deutlich weniger Schatten und ist aufgrund seiner auffälligen Färbung auch sichtbarer und somit weniger gefährlich für Zugvögel. Da bleibt wohl nur noch zu sagen, Windräder ade.

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63/2020 Solmove: Straßen der Zukunft?

Fahren wir bald nicht mehr auf Asphalt, sondern auf Solarpanelen von Solmove? Sinnvoll wäre es. Was die alles können, jetzt!

Solmove könnte der Vorreiter in Sachen Straßen unserer Zukunft sein. Das bereits mehrfach ausgezeichnete Unternehmen stellt sogenannte ‘smart solar streets‘ her, also intelligente Solarstraßen. Mit diesen könnten Flächen, wie Radwege, Seitenstreifen und Straßen, nachhaltig genutzt werden, um saubere Energie zu produzieren. Dies bietet mehrere Vorteile. Erstens: Doppelte Flächennutzung. Bereits vorhandene Flächen könnten als Verkehrsweg und zur Stromerzeugung verwendet werden. So sinkt der Flächenverbrauch für erneuerbare Energien in unserer schönen Natur. Zweitens: Refinanzierung des Straßenbaus. Die Solarstraßen verdienen Geld, in dem sie Strom herstellen, der entweder direkt genutzt oder auch gegen Geld eingespeist werden kann. Drittens: Vorantreiben der E-Mobilität. Selbst in Deutschland würden sich 1.400 km2 horizontale Flächen zur doppelten Nutzung anbieten. Auf diese Weise könnten 20.000.000 Autos mit Strom versorgt werden – in Verbindung mit einer induktiven Ladetechnik sogar während der Fahrt auf den Solarstraßen. Viertens: Erreichung der Klimaziele. Ohne den Aufwand riesige Kraftwerke zu bauen, kann so 100% CO2 eingespart und Kohle und Atom ersetzt werden.

Die Solmove-Technologie

Volt Street: Perfekt geeignet für Straßen und große Flächen. Solwalk: Passend für Gehsteige und Fahrradwege. Beide basieren auf ein und demselben Modul, das sauberen Strom produzieren kann. Und dieses wiederum beruht auf der bewährten Photovoltaik-Technologie. Solmove kombiniert diese mit einer innovativen und sehr stabilen Glasoberfläche. Glas? Das hört sich nicht sehr vielversprechend an. Vor allem, wenn reger Straßenverkehr darauf stattfinden soll. Das ist es aber. Die Module sind robust, rutsch-, griff- und bruchfest und langlebig. Der Hersteller gibt eine Nutzungsdauer von mindestens 20 Jahren an. Per Stecksystem lassen sich so beliebig große Flächen bedecken und zu einem Solarkraftwerk umwandeln. Die besagte Glasoberfläche sorgt dafür, dass das einfallende Licht optimal auf die darunter liegenden Solarzellen fällt. So können pro m2 im Jahr 100kWh Energie erzeugt werden. Bei minimierten Fahrgeräuschen lässt das spezielle Oberflächenprofil Regenwasser gut abfließen – sogar besser als herkömmliche Straßenbeläge – und so können sich die Module sogar selbst reinigen. Bedenken bei Unfällen oder Beschädigungen sind auch ausgeschlossen, denn die Höhe der Gleichspannung ist auf 30 Volt begrenzt und somit im ungefährlichen Bereich. Zusätzlich gibt es die Möglichkeiten den Straßenbelag optional beleuchten und beheizen zu lassen. Mit den Solarstraßen müssen also keinerlei Einbußen im Gegensatz zu unseren herkömmlichen Straßen eingesteckt werden. Nein, mit Solmove wären wir sogar um Welten effizienter.

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62/2020 Covestro macht aus CO2 wichtigen Rohstoff

Erdöl wird über kurz oder lang knapp. Keine Ahnung, ob wir das noch miterleben oder nicht. Covestro sorgt jetzt schon vor mit ihrem erdölersetzenden Rohstoff aus CO2.

Kohlenstoffdioxid (CO2) – ein heute eher negativ behafteter Begriff. Es wird in unglaublich großen Mengen vor allem von der Industrie in unsere Atmosphäre geblasen. Oft ist die Rede von einem klimaschädigenden Abgas. Es kann allerdings auch richtig was. Aus dem Treibhausgas lässt sich ein sehr wichtiger Rohstoff herstellen. Vorreiter und Entwickler ist Covestro, ein deutscher Werkstoffhersteller. Das Unternehmen entwickelte in Verbindung mit der RWTH Aachen ein revolutionäres Verfahren, wobei mithilfe von CO2 hochwertige und nachhaltigere Kunststoffe hergestellt werden können. Dabei handelt es sich um einen innovativen Katalysator. Für ihre Errungenschaft erhielten sie übrigens schon mehrfach Auszeichnungen.

Innovativer Durchbruch namens Cardyon

Bisher mussten bei der Handhabung mit Kohlenstoffdioxid große Mengen Energie zugeführt werden, sodass es sich bewegt und in seiner chemischen Struktur verändert werden kann. Also das komplette Gegenteil von nachhaltigem Agieren. Mit dem erfundenen Katalysator von Covestro kann dieser Prozess nun vereinfacht und um Welten nachhaltiger gemacht werden und im Zuge dessen CO2 auf sinnvolle Art und Weise genutzt werden. Hergestellt in Dormagen kommt der nachhaltige Rohstoff namens Cardyon heraus. Mit ihm lässt sich bis zu 20% Erdöl in Plastik und Kunststoff ersetzen. Der neue Rohstoff tut Gutes, indem er den Anteil von Kohlendioxid in der Luft reduziert. Die Quelle für dieses bietet nämlich der Abgasstrom aus einem Chemiebetrieb, der Nachbar von Covestro ist. Da es nach seiner Verarbeitung chemisch fest gebunden ist, kann es auch nachträglich nicht mehr in die Luft entweichen.

Raus aus der Luft, rein in unsere Produkte

Covestro konnte mit seinem Cardyon schon einiges bewirken. So geht mittlerweile sogar Schlafen und Laufen auf dem sonstigen Treibhausgas. Angefangen hat das Unternehmen mit der Produktion von Schaumstoff für Matratzen. Als nächstes fanden sie die Verwendung in Sportböden, und zwar als Zutat für ein Bindemittel für diese. Als nächstes stehen nun leistungsstarke Fasern als Allround-Talent auf der Marktreife-Liste. Wir werden sehen, was in Zukunft noch alles aus dem sonst so verrufenen Gas hergestellt werden kann.

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61/2020 Scout: Campingwagen für’s E-Bike

Mit dem Fahrrad Urlaub machen? Das klingt erstens ganz schön anstrengend und zweitens muss man doch immer gucken, wo man ein Hotelzimmer o.ä. bekommt. Mit Scout nicht mehr!

Scout. Der innovative Stop & Stay Camper, um mit dem E-Bike zu verreisen. Mit ihm kann abseits vom Massentourismus pure Natur genossen und besser als je zuvor erkundet werden. Ganz nach dem Motto: „Anhalten, wo andere vorbeirauschen, weiterfahren, wo andere umkehren“. Der Fahrrad-Campingwagen entstammt dem deutschen Bremerhaven und basiert auf dem Tough-Anhänger desselben Unternehmens. Es handelt sich also lediglich um einen Camping-Aufsatz, der auf dem Anhänger montiert wird.

Das alles kann Scout

Der E-Bike Camper. Universell, kompakt, schnell. Sodass sich der Reisenden auf’s Wesentliche, und zwar seinen Urlaub konzentrieren kann. Er lässt sich innerhalb von drei Minuten mit lediglich fünf Handgriffen aufbauen – und das bei jeder Witterung. Die Bauart und Qualität mit robusten und sehr leichten 15mm MonoPan Sandwich Platten machen eine ganzjährige Nutzung sowie ein maximal leichtes Zuggewicht beim Fahren möglich. So kann sicher und geschützt vor dem Wetter ca. 50 cm oberhalb des Bodens genächtigt werden – und das mit einer großen Liegefläche und voller Stehhöhe. Aktuell können zwei verschiedene Modelle erworben werden, ein weiteres ist im Kommen. Der Scout Compact, der kleinste, hat im zusammengeklappten Zustand Maße von 1,30 x 0,65 x 0,95 m. Aufgebaut ergibt sich daraus ein Liegeplatz von 1,90 x 0,60 m. Also genug für eine Person alleine. Die nächst größere Version, der Scout Center, punktet schon mit einer Bettbreite von 90 cm. Langt also dicke für zwei Personen – vor allem, wenn diese sich ganz doll lieb haben und gerne kuscheln. Der noch in Planung steckende Scout Comfort bringt dann richtigen Komfort mit sich. Hier kann sich dann auf einer Liegefläche von 1,40 m ausgebreitet werden. Mit einem Eigengewicht von ca. 15 – 20 kg liegt der Scout noch im angenehmen Zugbereich, wenn man mit einem E-Bike fährt. Abseits der Liegefläche sind noch 550 Liter Stauraum für Verpflegung und Gepäck vorhanden. Zusätzlich ist es auch möglich ein Vorzelt, Fenster und Dachgepäckträger zu bekommen. So kommt richtiges Camping Feeling auf, und es muss nicht auf zusätzlichen Lagerraum oder Komfort verzichtet werden. Ein weiteres sehr wichtiges Zubehör macht sogar das Laden des E-Bike Akkus und/oder des Handys möglich. Mit der mobilen Solaranlage in Kombination mit Wechselrichter, Batterie etc. kann der Fahrradreisende komplett autark unterwegs sein. Der Campingspaß für das Fahrrad startet bei einem nicht ganz günstigen Preis von 5000 €. Er ermöglicht allerdings Übernachten, wo es am Schönsten ist!

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60/2020 Misambo: Das Parship fürs Wohnen

Wohnraum wird immer knapper und teurer. Da wäre es doch sinnvoll, sich die Wohnung mit einer anderen Person zu teilen. Aber wie findet man nur unter der Vielzahl an Wohnungssuchenden denjenigen oder diejenige, der bzw. die zu einem passt? Misambo hat die Lösung.

Jeder, der schon einmal auf Wohnungssuche war, weiß wie anstrengend und herausfordernd es sein kann, die passende Wohnung für sich zu finden. Zudem wird der Wohnraum immer knapper und die Mieten sind in einigen Städten mittlerweile auf ein Rekordhoch gestiegen. Wieso also nicht die Wohnung einfach mit jemandem teilen? Das dachte sich auch das Start-Up Misambo. Wer aber jetzt denkt, das Konzept kenn ich doch irgendwo her. Misambo will mehr als Personen nur zu klassischen WG-Partnern machen. Es geht darum Menschen zu finden, die zueinander passen, sich gegenseitig unterstützen können und so zu Wohnpartner werden. Und das nicht im romantischen Sinne.

Per Matching zum idealen Wohnpartner

Misambo funktioniert tatsächlich ähnlich wie eine Dating-Website. Wohnungssuchende und Wohnungsanbieter können sich gleichermaßen auf dem Portal registrieren. Nach der Anmeldung erwarten einen dann 58 Fragen, die neben allgemeinen Auskünften wie dem Alter oder dem Geschlecht der Personen auch deren persönliche Eigenschaften aber beispielsweise auch die Ernährungsweise betreffen. Im nächsten Schritt wird dann das Matching gestartet. Dabei werden die Wohnungsbedürfnisse und Wünsche der Mitglieder mithilfe eines Algorithmus miteinander abgeglichen. Ab einem Prozentwert von 70 kann man davon ausgehen, dass der gewählte Wohnpartner zu einem passt. Und dann kann auch schon entweder per Email oder per Telefon Kontakt aufgenommen werden. Darüber hinaus werden bestehende Wohnpartner auch weiterhin betreut. Über das Portal buchbare Experten stehen für jegliche Wohnangelegenheiten zur Verfügung. Aber auch weitere Hilfestellungen wie Kennenlerntipps oder eine Vorlage einer Wohnpartnervereinbarung sind auf der Website zu finden.

Ziel von Misambo ist es, vor allem Menschen miteinander zu verbinden, die sich einsam fühlen. Aber auch generationsübergreifende Wohnvereinigungen sollen gefördert werden. Kostenfrei ist das Wohn-Partner-Portal allerdings nicht. Drei Monate kosten 90 Euro, bei einem halben Jahr muss eine Nutzungsgebühr von 120 Euro entrichtet werden. Dennoch bietet Misambo aber eine gute Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen und den knappen Wohnraum besser nutzbar zu machen.

59/2020 Everdrop: Nachhaltiges Putzen

Tschüss Plastik! Hallo nachhaltiges Putzen! Mit Everdrop können wir jetzt endlich auch beim Reinigen unserer vier Wände das Plastik verbannen.

Kein Wunder, dass das Unternehmen Everdrop für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert ist. Kann man doch mit der Benutzung ihrer Putzmittel und mittlerweile auch Waschmittel eine Menge an unnötigen Plastikverpackungen einsparen. Sogar 93%. Und das funktioniert so: 500ml Wasser in eine bereits im Haushalt vorhandene Sprühflasche oder eine passende stylische Everdrop Flasche füllen, einen Tab reinschmeißen und zack kann der nachhaltige Putzspaß schon losgehen! 100% kraftvolle Reinigung garantiert, auch noch nach sechs Monaten. So wird sogar 77% weniger CO2 als bei herkömmlichen Reinigungsmitteln in unsere Luft ausgestoßen, da kein Wasser transportiert werden muss. Und jeder Tab spart eine Plastikflasche. Durch Everdrop konnten so bereits schon über 1,3 Millionen Wegwerfplastikflaschen eingespart werden.

Everdrop ist 100% umweltfreundlich

Ja, das ist Everdrop bezüglich ihrer Verpackungen und ihrer Produkte. Die Tabpackungen bestehen aus Altpapier und sind frei von sämtlichen Kunststofffolien, Fluorocarbonen, chlorierten Kohlenwasserstoffen und optischen Aufhellern. Die passenden Flaschen bestehen zu 100% aus recyceltem PET – ausgenommen die Sprühköpfe. Sie halten theoretisch ein Leben lang, sollten sie allerdings doch entsorgt werden, können sie ebenfalls wieder recycelt werden. In den Tabs selbst sind nur Stoffe enthalten, die auch wirklich notwendig und natürlich umweltschonend sind, u.a. Zitronensäure und ätherische Öle. Diese gibt es für drei verschiedene Anwendungsbereiche. Der blaue Tab als Glasreiniger, der rote als Badreiniger und der grüne als Küchenreiniger. Alle sind sehr leistungsstark in ihrer Wirkung und somit perfekt für das alltägliche Putzen. Dabei bleibt alles tierversuchsfrei, 100% vegan und in Deutschland – bis auf die Sprühköpfe – hergestellt. Mit Everdrop kommt man sogar günstiger als mit herkömmlichen Reinigern durch. Ein Tab kostet 1 € und ersetzt ein Putzmittel. Die Gründer Daniel, Chris und David sind selbst überrascht, wie gut ihre Produkte seit 2019 auf dem Markt ankommen und dass die Menschen bereit sind ihr Konsumverhalten zu ändern. Mit jedem ihrer Produkte wollen sie die Welt ein bisschen besser machen. Lasst uns das zusammen tun!

 

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58/2020 Surf Lakes: Per Druckluft zur perfekten Welle

1400 Tonnen Stahl heben sich in die Luft und senken sich wieder ab. Das Ergebnis ist die perfekte Welle. Mit seinem Prototyp schafft der Australier Aaron Trevis das Surfer Paradies schlechthin.

Strand, Sonne und Meer. Australien bietet dank seiner atemberaubenden Landschaft und seiner klimatischen Verhältnisse ideale Bedingungen für Surfer. Viele Urlauber nutzen diese Tatsache und besuchen auf ihrer Australien-Reise einen Surf-Kurs. Und einen besseren Übungsplatz als den pazifischen Ozean gibt es ja wohl nicht, oder? Der Australier Aaron beweist mit seinem Prototyp einer riesigen Wellenmaschine jetzt das Gegenteil.

Der gigantische Wellenmacher besteht aus 1400 Tonnen Stahl und steht in mitten eines künstlich angelegten Sees. Mittels Druckluft wird der Koloss angehoben und sinkt im nächsten Augenblick auch schon wieder Richtung Wasseroberfläche. Seine gewaltige Masse verdrängt dabei hunderte Liter an Wasser. Das Ergebnis sind über 2000 gleichmäßige Wellen pro Stunde, die eine Höhe von 2,5 Meter erreichen können und somit als die größten, künstlich erzeugten Wellen der Welt gelten.

Einzigartige Technologie der „Five Waves“

Die im australischen Queensland gelegene Surf-Lakes-Anlage sticht allerdings nicht nur durch den Wellenmacher hervor. Der angelegte See,  von dessen Mitte aus die Wellen sich konzentrisch zum Strand bewegen, bietet auch einige Besonderheiten. Am Seeboden wurden nämlich zusätzlich künstliche Riffe errichtet, mithilfe derer fünf verschiedene Arten von Wellen geformt werden können, die in ihrer Größe, Länge und Gestalt und somit im Schwierigkeitsgrad variieren. So ist es möglich, dass Anfänger und Profis die Anlage gleichermaßen und zur selben Zeit nutzen können. Farbliche Markierungen weisen darauf hin, in welchem Wellen-Bereich sich der Surfer im Moment befindet. Insgesamt können circa 240 Surfer die Anlage gleichzeitig nutzen und das egal beim welchem Wetter. Natürliche Wellen werden von vielen Faktoren wie dem Wind, der Sonne oder dem Mond beeinflusst. Die Wellen des Surf Lake sind von diesen Kräften weniger bis gar nicht abhängig. Ein weiterer Grund, warum die Anlage und die Technologie der Five Waves sich immer größer werdendem Interesse erfreuen. Mehr als 200 Anfragen aus 25 Ländern erhielten der Australier und sein Team. Fünf weitere Anlagen unter anderem in der USA und in Brasilien sind bereits geplant. Hoffen wir mal, dass sie weiter auf der Welle des Erfolgs surfen werden.

Video gibt´s leider nur auf Englisch..

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57/2020 Schluss mit Tierleid: Roboter-Delfin für Meeresparks entwickelt

Gejagt, eingesperrt und mit Medikamenten gefüttert um dann spektakuläre Kunststücke vorzuführen. Delfine haben ein schweres Los unter den Menschen zu tragen. Eine geniale Erfindung aus San Francisco könnte nun das Leid in Delfinarien bekämpfen.

Delfine sind ganz besondere Tiere. Sie besitzen geistige Kapazitäten und eine hohe Emotionalität und machen somit dem Menschen Konkurrenz. In Freiheit leben die Meeresbewohner in großen Sozialverbänden, schwimmen am Tag bis zu 100 Kilometer weit und tauchen bis zu 300 Meter tief. In Gefangenschaft, wie zum Beispiel in Delfinarien, hingegen werden sie mit wenigen Artgenossen zusammen in enge Becken ohne Ausweichmöglichkeit gesperrt. In Folge des Stresses, den Delfine erleiden müssen, stellen sich oft schwerwiegende Gesundheitsprobleme dar. Diese gehen über psychische Krankheiten bis hin zu körperlichen Einschränkungen oder sogar dem Tod der Tiere. Roger Holzberg und Walt Conti von Edge Innovation aus San Francisco haben deshalb einen lebensechten Roboter-Delfin erfunden, der das Potenzial hat, die grausame Haltung von Meeressäugern in Gefangenschaft zu beenden.

Fast wie das Original

Für die überzeugende Delfindame haben sich die Entwickler an dem Original orientiert. Der High-Tech Meeressäuger hat ein Gewicht von 270 Kilogramm und den richtigen Auftrieb. Das Skelett wurde anatomisch korrekt nachgebaut, die Aktuatoren besitzen das Gewicht und die Beweglichkeit wie die echten Muskeln. Die Fettschicht und Organe werden von Nitrilkautschuk-Säcken imitiert und sorgen dank austariertem Volumen für den richtigen Auftrieb. Um die Delfindame zum Leben zu erwecken, beobachteten die Gründer echte Delfine und lernten, wie sie sich verhalten und bewegen. Gesteuert wird das Delfinweibchen über Animatoren mit Fernsehsteuerung.
Abgesehen von der Zeit und den laufenden Kosten, die durch die Delfindame gespart werden, müssen die Leiter sich nicht mehr in der Öffentlichkeit rechtfertigen. Delfinarien stehen nämlich ohnehin schon in der Kritik der Gesellschaft. So können, ohne an Gewinn zu verlieren, ethische Maßstäbe durchgesetzt werden. Aber das Beste am Robo-Delfin: Er muss weder seiner Mutter entrissen, noch in Gefangenschaft gezüchtet werden. Und das sollte es den Direktoren doch wert sein.

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56/2020 Loop Cocoon: Ein Sarg für neues Leben

Nachhaltig essen, einkaufen und reisen, ist längst möglich. Nachhaltig bestattet werden, geht jetzt auch. Ein niederländisches Unternehmen hat den Loop Cocoon, einen Sarg aus Pilzen, entworfen.

Bis ein herkömmlicher Sarg zersetzt wird, kann schon einmal ein Jahrzehnt verstreichen. Der Loop Cocoon löst sich dahingegen innerhalb eines Monats vollständig auf. Der Sarg ist nämlich lebendig. Er besteht aus Pilzen, genauer aus einem Mycelgeflecht. Die Idee dahinter ist, dass der Sarg der Umwelt etwas zurückgeben kann und sie nicht mit schädlichen Materialien belastet. Entworfen wurde der Cocoon von dem Start-Up ‚Loop‘ aus Holland. Nicht nur der Sarg selbst auch der in ihm liegende Körper wird schneller zersetzt. Während dieses Prozesses bleiben kaum schädliche Stoffe im Boden zurück. Im Gegenteil die Qualität der umliegenden Erde wird deutlich verbessert. Und das alles nur dank eines Pilzes, genauer eigentlich dank des Mycels.

Mycel – Der Recycler des Waldes

Das, was wir als Pilz bezeichnen, ist eigentlich nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Pilz besteht aus dem Mycel, dem Pilzgeflecht. Über dieses Flechtwerk wird ein unterirdisches Netzwerk gebildet, das nicht nur für die Pilze selbst, sondern für das ganze Ökosystem Wald lebensnotwendig ist. Pilze gehen mit Bäumen eine Lebensgemeinschaft ein. Über das Geflecht werden Nährstoffe an die Bäume geliefert, im Gegenzug erhält der Pilz den lebenswichtigen Zucker aus der Photosynthese des Baumes. Zudem filtern Pilze auch Schadstoffe aus dem Boden, die sonst von anderen Pflanzen aufgenommen werden würden. Der Pilz und sein Mycelgeflecht verdienen also zurecht den Titel Recycler des Waldes.

Nachteil – Mobilität

Die Mycele werden in einer geeigneten Passform herangezüchtet. Sobald der Sarg seine Grundform erreicht hat, wird das Geflecht getrocknet. Das Wachstum des Pilzes wird dabei unterbrochen und er wird in eine Art Ruhezustand versetzt. Der Sarg ist so relativ leicht und kann einfach transportiert werden. Grundwasser belebt den Pilz letztendlich wieder.

Wälder bieten den optimalen Lebensraum für den Pilz, weshalb Bestattungen auch dort vollzogen werden sollten. Einmal an Ort und Stelle sollte der Sarg auch nicht mehr ausgegraben beziehungsweise fortbewegt werden. Das würde das Leben des fruchtbringenden Pilzes stören und die Vision hinter dem Loop Cocoon könnte nicht realisiert werden. In Deutschland stehen der Bestattung mit dem Bio-Sarg allerdings strikte Vorschriften im Weg. Der sogenannte Friedhofszwang verhindert, dass Urnen oder Särge an einem anderen Ort als auf einem Friedhof aufbewahrt werden können. In den Niederlanden besteht dieses Problem nicht, hier kam der erste Loop Cocoon schon zum Einsatz.

Sorry, Video leider nur auf Englisch.

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55/2020 Phantor: Der Wassergigant

Aus einem jährlichen Besuch in Afrika entsteht eine weltverändernde Erfindung, die jedem Trinkwasserzugang möglich machen kann. Was Phantor ist, erklären wir dir jetzt!

Phantor: Der mobiler Wassergigant. Benannt nach dem Giganten des Elefanten, da dieser in der Lage ist Wasser über mehrere Kilometer zu riechen und sogar danach bohren kann. Was aber hat das jetzt mit einem Trinkwasserzugang für Menschen, vor allem in Ländern wie Afrika oder Indien mit verschmutztem oder schwer zu erreichendem Trinkwasser zu tun?  Der Erfinder, Walter Kreisel, unternahm jährlich eine Reise in ein afrikanisches Waisenheim. Dort stellte er einst ein kaltes Glas Wasser auf den Tisch. Ja und? Er sah, wie wir selbst sicherlich auch schon mal, wie sich viele Wassertropfen an der Oberfläche des Glases bildeten. In diesem Moment zählte er eins und eins zusammen und hatte eine unglaubliche Idee, die von globalem Nutzen ist. Ein atmosphärischer Wassergenerator zur sauberen Trinkwassergewinnung, nach dem gleichen Prinzip wie das Wasser am kalten Glas entstanden ist. Also Wasser aus der Luft gewinnen. Und so entstand Phantor.

Was kann Phantor?

Phantor ist ein Hochleistungs-AWG, somit eine neue Kategorie im Bereich der atmosphärischen Wassergeneratoren (AWG’s). Im Gegensatz zu den herkömmlichen AWG’s ist er mobil, also für den stationären als auch halbstationären Gebrauch einsetzbar. In diesem riesigen Kasten wird warme Luft, die mehr Wasser als kalte Luft speichert, so abgekühlt, dass der Dampf kondensiert und sich so Wasser bilden kann. Phantor kann nach diesem Prinzip täglich bis zu 10.000 Liter Trinkwasser aus der Luft extrahieren. Er spielt somit in der Königsliga der mobilen AWG’s. Aber das ist lang nicht alles. Er ist so innovativ gebaut, dass er sich mit seiner integrierten Software selbst optimieren kann. Falls dies nicht funktioniert, kann über einen verschlüsselten Fernzugriff über das Internet von überall und zu jeder Zeit darauf zugegriffen werden. Die PV-Anlage auf dem Dach des Phantor’s erzeugt die benötigte Energie für die Grundversorgung, in Kombi mit einem Stromspeicher kann so ebenfalls Stromausfällen aus dem Weg gegangen werden. Aber es geht weiter. Die entfeuchtete und kühle Luft wird nicht einfach wieder nach draußen geführt, sondern wird zur eigenen Kühlung der Anlage verwendet. Das extrahierte Wasser durchläuft verschiedene Vorgänge, z.B. Aktivkohlefilter, UV-Entkeimung, Mineralisierung und Bakterienfilter. So werden hochwertigste Trinkwasserstandards erfüllt und Millionen von Menschen ein Zugang zu sauberem Trinkwasser garantiert. Wo der Phantor überall eingesetzt werden kann, kannst du dir wohl selbst ausmalen. Durch die Flexibilität kann er sofort per Container angeliefert werden und als autarke Wasserversorgung eingesetzt werden. Das ist für mich heldenhaft!

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