Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 35 von 90)

76/2021: Steer Assist

E-Bikes werden immer mehr genutzt, insbesondere von älteren Menschen. Steer Assist soll jetzt auch für mehr Sicherheit auf dem E-Bike sorgen.

Steer Assist für mehr Sicherheit

Das E-Bike ist ein beliebtes und viel genutztes Fortbewegungsmittel geworden. Vor allem ältere Personen nutzten es viel. Doch das bringt eben auch Gefahren mit sich. Da E-Bikes oftmals schnell beschleunigen können, hat so mancher sein Fahrrad nicht mehr unter Kontrolle und es kommt zu immer mehr Unfällen, die vor allem bei den hohen Altersgruppen zu schwerwiegenden Verletzungen führen können. Deshalb haben niederländische Forscher in Zusammenarbeit mit der TU Delft nun Steer Assist entwickelt, mithilfe dessen Stürze verhindert werden sollen.

Die Funktionsweise von Steer Assist

Ähnlich wie bei Autos, die heutzutage jegliche Sicherheitssysteme besitzen, sollen auch Fahrräder sicherer für den Straßenverkehr gemacht werden. Steer Assist ist ein Prototyp, der sich automatisch um die Stabilisierung des Lenkrads kümmert. Das geschieht durch einen Motor, der direkt am Lenker integriert ist. Kommt der Lenker nun in eine zunehmend gefährlich schiefe Lage, so greift der Motor ein und richtet den Lenker erneut aus. Steer Assist sollte im besten Fall also unaufmerksame Fahrradfahrer und langsame Reaktionszeiten ausgleichen. So sollen viele schweren Verletzungen oder sogar Tode im Straßenverkehr gerettet werden.

Probleme des Motors

Da das Produkt bisher jedoch nur ein Prototyp ist, liegen auch noch einige Probleme vor. Beispielsweise schaltet sich der Mechanismus derzeit nur bei geringen Geschwindigkeiten ein. Bei höheren Geschwindigkeiten kann der Motor noch keine Stürze verhindern, wie die Forscher berichten. Ebenfalls gibt es noch Probleme mit dem Gewicht. Da der Motor noch zu schwer ist, wirkt sich das auch auf das Fahrrad und dessen Lenkverhalten aus. So kann das Fahrrad schwerer t oder unhandlicher gelenkt werden. Auch ein ganz anderer Aspekt muss noch geklärt werden. Da das System auf den Lenker direkten Zugriff hat, müsste eine qualifizierte zentrale Stelle die Funktionsweise und Sicherheit des Gerätes prüfen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

75/2021: Sehprothese für Blinde

Sehen ohne die Augen zu benutzen. Was völlig absurd klingt soll in Zukunft aber möglich sein. Forscher arbeiten an einer Sehprothese, die direkt am Gehirn implantiert wird.

Was steckt dahinter?

Medizintechniker arbeiten derzeit an einer Sehprothese, die anstatt am Auge oder Sehnerv direkt am Gehirn implantiert wird. Eine solche Sehprothese, wurde bereits ausgetestet und der Spanierin Berna Gomez als erster eingesetzt. Ihr wurde eine Mikroelektrode mit 96 Nadeln in die Sehrinde implantiert. Mit dieser mutigen Aktion will die Spanierin helfen, die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben und so anderen sehbehinderten oder blinden Menschen zu helfen.

Wie funktioniert die Sehprothese?

Die Sehprothese kann die Neuronen in der Sehrinde stimulieren. So entstehen Lichtwahrnehmungen (Phosphene), die nicht durch tatsächliches Licht, sondern durch Reize ausgelöst werden. Während es zunächst schwer für die Probandin war, einen Unterschied zwischen spontan entstandenen und stimulierten Phosphenen zu erkennen, lernte das Gehirn schnell diese zu unterscheiden.  Zunächst konnte Sie vertikale und horizontale Linien unterscheiden, dann immer mehr und komplexere Formen. So gelang es den Forschern auch einzelne Buchstaben durch Phosphene darzustellen, die die Spanierin dann tatsächlich „sehen“ konnte. Nun wollte man noch weiter gehen und echte Formen die vor der Spanierin lagen, darstellen. Dafür nutzte sie eine Brille, die Bilder in elektronische Signale umwandelt. So konnten die Informationen über die Sehprothese ans Gehirn weiter gegeben werden. Und tatsächlich konnten erste Formen wie beispielsweise ein Quadrat auf einem Bildschirm wahrgenommen werden. Mit mehr Übung gelang das auch immer besser.

Die Zukunft der Sehprothese

Auch wenn das Experiment ein riesen Erfolg war – an der Technik muss noch viel weiterentwickelt werden. Mit einer ausgefeilten Technik und viel Übung könnte es blinden und Sehbehinderten Menschen in Zukunft wieder ermöglicht werden, tatsächlich zu sehen. Auch wenn nur einzelne Formen und Umrisse erkannt werden können, wird diesen Menschen so ein Stück Sehkraft zurückgegeben. „Die Prothese könnte jemandem ermöglichen, Menschen, Türen oder Autos leichter zu identifizieren. Sie könnte deren Unabhängigkeit und Sicherheit erhöhen. Daran arbeiten wir“, so Richard A. Normann, Bioingenieur.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

74/2021: Honig ohne Bienen

Das Kalifornische Unternehmen MeliBio stellt den weltweit ersten echten Honig vor, der ganz ohne Bienen und mithilfe synthetischer Biologie produziert wurde.  

Echter Honig ohne Bienen

MeliBio ist ein Venture-gestütztes Unternehmen, das 2020 gegründet wurde und 1,5 Millionen US-Dollar von Investoren in den USA, Europa, Asien und Australien gesammelt hat. Das Unternehmen setzt synthetische Biologie, Präzisionsfermentation und Pflanzenwissenschaften ein, um einen zu echtem Honig molekular identischen herzustellen. Das bedeutet, dass der Honig die gleichen gesundheitlichen Vorteile und den gleichen köstlichen Geschmack hat, den die Verbraucher lieben, aber ohne die Umweltbelastungen, die mit der kommerziellen Honigproduktion verbunden sind. Durch dieses Prinzip versucht MeliBio die Biodiversität der 20.000 Bienenarten wieder herzustellen und so den ganzen Planten zu schützen. Darüber hinaus hat die weltweite Honiglieferkette Schwierigkeiten, mit der Nachfrage Schritt zu halten.  Die jüngsten Honigernten wurden durch den Klimawandel stark beeinträchtigt, was zu geringen Honigerträgen und Preisschwankungen führte.

Eine Zukunft ohne Bienen

Eine Zukunft ohne Bienen könnte weltweit enorme Nahrungsmittelknappheit bedeuten und ihr potenzielles Aussterben ist eine Frage der internationalen Ernährungssicherheit. Seit Jahren schlagen Biodiversitätsexperten und Aktivisten Alarm wegen des anhaltenden Rückgangs der Bienenpopulation aufgrund von Lebensraumzerstörung, weit verbreitetem Einsatz giftiger Pestizide und dem Klimanotstand. Bienen und andere Bestäuber sind für ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen der Welt verantwortlich, was sie essentiell für unsere Natur und die Nahrungsmittelproduktion macht. Vor allem für Veganer, die aufgrund der ausbeutenden Honiggewinnung durch Bienen diesen meiden, scheint der synthetische Honig eine gute alternative zu sein.

Bereit für den Markt

Nach einer privaten Testveranstaltung in San Francisco, bei der der Honig von 100 Experten probiert und getestet wurde, ist MeliBio nun bereit gegen Ende von 2021 mit den Auslieferungen des Produkts zu beginnen, mit dem Auftrag, die Natur und Tiere zu schützen und dem Planeten etwas gutes zu tun. So will das Unternehmen auch als Vorbild fungieren, wie man in Zukunft auch andere Nahrungsmittel- Herstellungsprozesse mithilfe von synthetischer Biologie lösen kann – zu Gunsten aller.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

73/2021 WeWalk: Die Revolution des Blindenstocks?

Ein „smarter Blindenstock“, der mit dem Smartphone verbunden werden kann. Mit diesem Produkt will die Non-Profit-Organisation Young Guru Academy (YGA) blinden und sehbehinderten Menschen ein Stück Unabhängigkeit zurückgeben.

Was ist der WeWalk Blindenstock?

Laut Hersteller ist WeWalk ein „intelligenter Blindenstock“. Er sieht aus und wird benutzt wie ein herkömmlicher Blindenstock, doch im inneren versteckt sich noch vieles mehr. Ein elektronischer Griff warnt den Nutzenden durch Impulse vor herannahenden Hindernissen, welche von verbauten Ultraschallsensoren erkannt werden. Dieses Feature zielt vor allem auf die Beseitigung von Gefahren oberhalb des Brustbereichs ab, da diese durch das Führen des Stockes am Boden nicht erkannt werden können.

Weitere Besonderheiten des Blindenstocks

Im Vordergrund steht klar die Sicherheit des Nutzenden. Doch neben diesen Funktionalitäten bietet der intelligente Stock noch einiges mehr. Durch eine integrierte Bluetooth Funktion kann  WeWalk nämlich mit dem Smartphone verbunden werden. Über die WeWalk-App ist es so mithilfe eines Sprachassistenten möglich, alles über die Umgebung herauszufinden. Wann kommt der nächste Bus? Welche Läden befinden sich in der Nähe? Wie weit ist das Ziel entfernt? Wo befindet sich das Ziel? All diese Fragen und mehr soll der intelligente Blindenstock über einen verbauten Lautsprecher beantworten können. Er kann über einen USB-Anschluss aufgeladen werden, wobei eine volle Ladung für ca. 5 Stunden bei aktiver Nutzung reicht.

Die Entstehung des smarten Blindenstocks

Die Idee für WeWalk ist nicht etwa unter der Dusche oder abends in der Bar entstanden. Der Designer des Blindenstocks, Kursat Ceylan, ist nämlich selbst blind. Auf Grund dessen kennt er die Probleme und Hindernisse von Blinden und will diese durch sein Produkt beseitigen. „Heutzutage sprechen wir über Flugmaschinen, aber blinde Menschen brauchen nur einen einfachen Stock. Als Blinder weiß ich nie, was mein Ausgang ist, wenn ich in der U-Bahn-Station bin“, betonte Ceylan. Seine Vision ist es, die modernsten Technologien für Sehbehinderte nutzbar zu machen und durch eine ständige Verbesserung  das Leben dieser Menschen nachhaltig zu verbessern.

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

72/2021: heatle

Um eine Tasse Wasser zu erwärmen ist der Einsatz des Wasserkochers gefragt – gefüllt mit zu viel Wasser damit das Gerät nicht kaputt geht. heatle erwärmt nur gerade so viel Flüssigkeit wie benötigt.

heatl – was steckt dahinter?

Das Startup heatle hat es sich zur Aufgabe gemacht Menschen jeden Alters durch innovative Produkte im Alltag zu unterstützen. Angefangen mit dem ‚heatle‘ der Anfang des Jahres 2021 auf den Markt kam und durch seine Funktion Strom und Wasser sparen soll. Konkret besteht das Gerät aus zwei Teilen, einer Basisstation mit 18cm Durchmesser und einem Heizstab. Zweck hinter der Erfindung ist es, den Gebrauch des Wasserkochers, oder eines Topfes auf dem Herd dann überflüssig zu machen, wenn nur eine bestimmte Menge Flüssigkeit erhitzt werden soll. Hierzu stellt man das Gefäß welches die Flüssigkeit enthält, also eine nichtmetallische Tasse oder Kanne etc. auf die Basisstation. Nun stellt man den Heizstab in die Flüssigkeit und stellt die gewünschte Gradzahl ein, die am Ende erreicht werden soll. Das integrierte Thermometer misst stetig die Temperatur und innerhalb von wenigen Minuten wird bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit auf die eingestellte Temperatur erhitzt. Die gebündelte Energie ist zu 96% effizient und spart so Strom. Außerdem wird vermieden, einen Wasserkocher mit mehr Wasser zu füllen als benötigt, damit das Gerät nicht beschädigt wird. Ebenso das Erhitzen von Milch, Kakao, Suppe oder jeglicher anderer Flüssigkeit muss nicht mehr umständlich auf dem Herd oder ineffizient in der Mikrowelle erfolgen.  Durch einen Magneten wird der Stab in der Senkrechten gehalten, auch wenn die erhitzte Flüssigkeit blubbert und in Bewegung kommt.

What else?

Recyclebare Materialien und die vollständige Entwicklung und Produktion des ‚heatle‘ in Deutschland unterstreicht den Nachhaltigkeitsgedanken des Startups.  Aktuell in den Farben schwarz und weiß online verfügbar, für einen Preis von 249 Euro. Innovation kostet und daher ist der Preis für den heatle zunächst recht stolz. Wie sich das Produkt weiter entwickelt und ob das Gerät irgendwann erschwinglicher wird, zeigt sich wohl erst im kommenden Jahr, da die ersten Auslieferungen im Dezember 2021 erfolgen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

71/2021: Paperless

Schluss mit dem Papierkram in Unternehmen – mit einer Softwarelösung will das Start-up Paperless den Prozess der Vertragsschließung revolutionieren.

Was ist Paperless?

Mit nur wenigen Klicks kann man heute eine Reise buchen, shoppen oder Termine vereinbaren. Während all diese Prozesse digitalisiert und somit deutlich vereinfacht sind, ist das Ausfüllen von Verträgen oder Personalfragebögen immer noch mühselig. Dass soll nun mit Paperless geändert werden. Einer App zum erstellen, signieren und verwalten von Dokumenten. Während man sonst Verträge erst verschicken, dann ausfüllen, einscannen und wieder zurücksenden musste, soll dieser gesamte Workflow jetzt in einer App untergebracht werden.

Der Mehrwert von Paperless

Dokumente wie Kaufverträge sollen sich mit Paperless viel einfacher teilen und bearbeiten lassen. Während man bisher meist solche Dokumente in Word erstellt hat, als PDF weitergeschickt und dann wieder mühselig die PDF irgendwie bearbeiten musste, wird dieser ganze Prozess jetzt in Paperless vereinigt. Die Datensicherheit spielt bei vertraulichen Dokumenten wie Verträgen eine besonders große Rolle, weshalb Server nur in Deutschland genutzt werden sollen, um so die sichere Datenspeicherung zu gewährleisten. Seit dem Launch des Tools in 2021 hat Paperless bereits über 100 Pilotkunden gewinnen können, von denen 30 auch zu zahlenden Kunden wurden. Die Software von Paperless ist nämlich kostenpflichtig. Angeboten wird sie für monatlich 24 Euro pro Nutzer.

Der Workflow

Paperless soll ein einfaches und intuitives Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten ermöglichen. Ähnlich wie bei Google Drive sollen mehrere Personen am selben Dokument arbeiten  und diese auch kommentieren können. So kann innerhalb des Unternehmens kommuniziert, Dokumente überprüft und zur Freigabe bereitgestellt werden. Auch kann mit dem Kunden in Kontakt getreten werden, wenn bei diesem Fragen auftreten. Durch elektronische Signaturen können Kunden einfach unterschreiben. Nachdem einmalig eine Unterschriftsvorlage eingerichtet wurde, muss diese nur noch eingefügt werden. Zusätzlich verhindert eine automatisierte Datenüberprüfung Fehler, die den Prozess verzögern. Die App ist sowohl für PC als auch als mobile Version erhältlich und kann so immer und von überall genutzt werden.

Paperless Product Tour (vimeo.com)

70/2021: SipTogether

Egal welche Events man sucht – Die von Karlsruher Studenten entwickelte App „SipTogether“ informiert über alle Aktivitäten in der Umgebung – von der Party bis hin zum Volleyballspiel. 

Die Idee von SipTogether

Die Idee zu SipTogether kam Mitgründer Jan Hecker auf einem Ausflug nach Hamburg. Als er dort abends etwas unternehmen und lokale Leute kennen lernen wollte, stellte sich das als eher schwierig dar. Über die herkömmlichen Social Media Plattformen konnte er niemanden erreichen. Aus dieser Problemlage heraus kam dann die Idee einer App zum kennenlernen von neuen Leuten. Egal ob man Gesellschaft zum Fußballspielen, einen Jogging Partner oder Feierlustige für den nächsten Clubabend sucht.

Was bietet die App?

Die App hat insbesondere zwei Hauptfunktionen. Zum einen eine interaktive Karte, auf der die Nutzerprofile von anderen Nutzern  in der Umgebung angezeigt werden und man so mit diesen in Kontakt treten kann. Und zum anderen eine Event-Funktion. Mit dieser Funktion können Events wie ein Volleyballturnier geplant und eingetragen werden. So ist dieses dann sichtbar und andere Nutzer können sich dort anmelden. Auch bietet die App bereits Sicherheitseinstellungen, durch die man beispielsweise den aktuellen Standort verbergen kann oder er auf einen gewissen Radius verschleiert wird. So kann der aktuelle Standort nicht herausgelesen werden, wenn es nicht erwünscht ist.

Wie grenzt sich SipTogether von anderen Apps ab?

SipTogether wird mit anderen Apps wie Tinder verglichen. Dabei soll SipTogether jedoch nur auf freundschaftliche Treffen ausgerichtet sein und keinesfalls einer Dating-App ähneln. Natürlich kann sich aus freundschaftlichen Treffen in einer Bar oder einem gemeinsamen Clubabend mehr als Freundschaft ergeben. Die App wurde aber in erster Linie für junge Menschen und Studenten entwickelt, damit diese eine Möglichkeit haben sich miteinander zu verabreden und Zeit zusammen zu verbringen. Die aktuell nur in Karlsruhe und Mannheim nutzbare App soll ab nächstem Sommer aber in deutlich mehr Universitätsstätten in Deutschland erhältlich sein.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

69/2021: Der one:47 Anti-Kater-Drink

Nach der Party betrunken ins Bett fallen und am nächsten Tag mit einem schlimmen Kater aufwachen? Laut one:47, einem 2015 in Mainz gegründeten Food-Startup, soll das nun dank Ihrem After-Party-Drink Geschichte sein!

Die Ursache des Katers

Der Alkoholkonsum, auch in großen Mengen, ist in unserer Gesellschaft gang und gäbe. Das ist nicht nur schädlich für den Körper und die Gesundheit, sondern sorgt auch für unausstehliche Kopfschmerzen und Übelkeit am nächsten Morgen, auch wenn die üblichen Haushaltstipps gegen den Kater befolgt wurden. Trotz fettreichem Essen am Vorabend, ausreichend Wasser und einem ausgewogenen Frühstück, fehlen dem Körper durch einen übermäßigen Alkoholkonsum wichtige Mineralien wie  Magnesium, Kalium, Natrium oder Kalzium. Der Wasserhaushalt ist gestört und Elektrolytverlust lähmt die Nervenzellen.

Die Lösung eines Katers

Diese Faktoren haben das Team von one:47 zum Nachdenken angeregt und sie auf die Idee ihrer Anti Hangover Drinks gebracht. Der Name „one:47“ bezieht sich hierbei auf die Uhrzeit 01:47 Uhr, zu der die meisten Partygänger unterwegs sind, welche somit die Kernzielgruppe des Unternehmens darstellt. Das Getränk soll, egal ob in Kapsel, Pulver oder Shot-Form, durch eine Kombination aus bioverfügbaren, antioxidativen Pflanzenextrakten wie Ingwerwurzel oder Kaktusfeige, Elektrolyten und ausgewählten Vitaminen, den auf eine harte Partynacht folgenden Kater vorbeugen.  Der vegane und glutenfreie Drink soll fruchtig-süß, mit einer leicht bitteren und scharfen Note schmecken und optimalerweise vor und nach dem Alkoholkonsum eingenommen werden. Wurde die Einnahme vergessen, kann der Kater auch durch die Einnahme am Morgen noch durch das Tanken dieser wichtigen Nährstoffe verringert werden.

Was ist vom scheinbaren Kater-Wunderheilmittel zu erwarten?

Die one47 Drinks gewährleisten zwar die Zufuhr der oben genannten Stoffe, welche dem Körper entzogen wurden, können jedoch auch nicht komplett den Kater verhindern. Ebenso baut der Körper den Alkohol nicht schneller ab und man verträgt auch nicht mehr. Die Anti Hangover Drinks tun dem Körper also Gutes und tragen zu einer gesunden Funktion des Stoffwechsels, des Nervensystems und der Organe bei. Wer keinen Kater haben möchte, muss jedoch trotzdem noch selbst auf seinen Alkoholkonsum und eine gesunde Ernährung achten.

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

 

68/2021: Permagewächshaus

Ganzjährig frisches Obst und Gemüse – in Einklang mit der Natur und unseren Ressourcen. Das Stichwort lautet Permakultur und besteht aus einer Kombination aus Gewächshäusern und Bewässerungsanlagen. Raketenstart stellt zur Selbstversorgung vor: das Permagewächshaus.

Selbstversorgung ist In

In Zeiten des Klima- und Umweltumbruchs kehren immer mehr Menschen zu ursprünglicheren Arten der Lebensmittelbeschaffung zurück. Eine davon ist das Selbstversorgen mit frischem Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Auch hier gibt es Unterschiede. Wer ein besonderes Augenmerk auf schonenden, nachhaltigen und biologischen Anbau legt, sollte sich mit dem Prinzip der Permakultur vertraut machen. Bei dieser Art von Eigenanbau wird auf eine nachhaltige Lebensweise und Landnutzung Wert gelegt, die Umwelt und Ressourcen gleichermaßen berücksichtigt. 5 Grundsätze werden der Permakultur zu Grund gelegt. Refusing, Reducing, Reusing, Repairing und Recycling – die 5 R’s. Wer diese Grundsätze beim Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten beherzt, tut einen gesunden Schritt Richtung Selbstversorgung. Sie sind auch auf viele andere Lebenssituationen anwendbar.

Planung des Permagewächshauses

Nun wird bei der Entstehung einer Permakultur im eigenen Garten nicht einfach bloß ein Beet nach dem anderen angelegt. Jeder Garten ist ein eigenes Ökosystem, welches sich zunächst in Klima, Topographie und Bodenqualität unterscheidet. Anschließend fließen noch die eigenen Wünsche und die Möglichkeiten die zur Verfügung stehen mit ein. Die Permakultur lässt sich demnach auch in ein Gewächshaus integrieren, das in sich ebenfalls als Ökosystem anzusehen ist. Hier werden Beete, Pflanztöpfe, Bewässerung und Düngung etc. ebenso angelegt wie im Freien. Auch hier sind die Grundsätze der Permakultur anzuwenden um ein wirkliches Permagewächshaus zu schaffen. Besonders die Wasserversorgung sollte Beachtung finden. Empfehlenswert ist aus umwelttechnischer Sicht die Nutzung von Regenwasser. Daher sollte die Niederschlagsmenge in der Region beobachtet und ggf. für einen Regenwasserspeicher gesorgt werden. Die Planung eines Permagewächshauses bedarf einer guten Vorbereitung, nicht nur das Wasser betreffend. Auch die Versorgung der Pflanzen durch natürlichen Dünger ist mit Aufwand verbunden, denn im Idealfall nutzt man die eigenen pflanzlichen Abfallprodukte um Kompost zu erzeugen. Ist dies alles geschafft, kann der Erzeuger ganzjährig auf nachhaltig angebautes Bio-Gemüse und Obst zurück greifen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

67/2021: Phytoprove

Problematik in der Landwirtschaft: Überdüngung. Mit den Messgeräten von Phytoprove können Pflanzen analysiert werden um Schäden für Mensch und Umwelt zu vermeiden. 

Warum phytoprove Pflanzenanalytik?

Um den Nährstoffgehalt des Bodens über einen längeren Zeitraum hoch genug zu halten, damit alle Pflanzen mit den benötigten Nährstoffen versorgt werden, werden dem Boden Nährstoffe in Form von Dünger zugeführt. Dies soll verhindern, dass die Pflanzen unter Mangelerscheinungen leiden oder gar nicht gedeihen. Pflanzendünger besteht in der Regel aus Nährstoffen mit Anteilen von Stickstoff, Phospor und Kalium. Diese Anteile sind in bestimmten Verbindungen vorhanden, wie Nitrat, Ammonium, Phosphat, Kaliumsulfat oder Kaliumchlorid. In ausreichender Ausbringung können diese Bestandteile fast zu 100% von der Pflanze verarbeitet werden. Da das Wissen, wann eine Pflanze ausreichend gedüngt und gewässert wurde aktuell nur anhand optischer Merkmale bestimmt wird, entstehen oftmals Mangelschäden an der Pflanze, die ab dem Moment in dem sie sichtbar werden,  meist irreversibel sind. Die Pflanzenanalytik setzt bereits vorher an, indem sie die Pflanze in einer bestimmten Phase der Photosynthese analysiert und genaue Rückschlüsse zu Stickstoff- und Wasserstatus sowie Leistungsfähigkeit und Vitalität liefert. So ist es möglich, der Pflanze die Ideale Menge an Dünger und Wasser zukommen zu lassen und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Die Folgen von Überdüngung

Nicht nur um die Pflanze davor zu schützen einzugehen, auch in anderen Belangen ist eine ausgewogene Dünge und Wassernutzung relevant. Hohe Nitratwerte sorgen von Zeit zu Zeit für Schlagzeilen, da sie in zu hohem Ausmaß schädlich für Mensch, Grundwasser, Seen und Flüsse, die darin lebende Tier und Pflanzenwelt, Böden und die biologische Vielfalt sind. Auch dem Klima schaden zu hohe Nitratwerte. Das Feingefühl, das in Sachen zukünftige Landwirtschaft im Kontext zum Klimawandel nötig ist, ist hoch aktuell. Optimierungen, Pflanzengesundheit und Anpassungen im Bereich der Landwirtschaft werden unterstützt, durch die Erfindung des Unternehmens Phytoprove.

Phytoprov’sche Geräte

Das Unternehmen bietet aktuell Messgeräte für unterschiedlichste Anwendungsmöglichkeiten an. Zum einen Handgeräte für Pflanzenbauer und Hobbygärtner, sowie eine Vorrichtung zur Anbringung an Traktoren in der Landwirtschaft.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 RAKETENSTART

Theme von Anders NorénHoch ↑