Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Lernen

31/2026 Plappi – wenn Sprachlernen für Kinder spielerisch beginnt

Plappi ist ein interaktives, sprechendes Lernspielzeug, das Kinder beim Spracherwerb begleitet und dabei moderne Technologie mit alltagsnaher Kommunikation verbindet. Entwickelt von einem Wiener Vater, zeigt es, wie einfache Ideen durch künstliche Intelligenz und Audiotechnologie neue Lernwege eröffnen können. Der Artikel beleuchtet die Funktionsweise, den praktischen Einsatz im Alltag sowie Chancen und Grenzen dieser Innovation im Bildungsbereich.

Schon heute stehen Eltern und Pädagogen vor der Frage, wie Kinder in einer zunehmend digitalen Welt sinnvoll und nachhaltig lernen können. Klassische Lernmethoden stoßen dabei oft an Grenzen, besonders wenn Motivation und spielerische Elemente fehlen. Genau hier setzt Plappi an – ein intelligentes Spielzeug, das Sprache nicht nur vermittelt, sondern in Gespräche verwandelt.

Wenn Spielzeug zum Gesprächspartner wird

Plappi ist ein sprechendes Lernspielzeug, das darauf ausgelegt ist, Sprachentwicklung aktiv zu fördern. Im Kern funktioniert das System wie ein kindgerechter Kommunikationspartner: Das Kind spricht mit dem Gerät, stellt Fragen oder beschreibt Dinge aus seiner Umgebung, und Plappi reagiert mit einfachen, verständlichen Antworten oder Impulsen.

Technisch basiert das Konzept auf Spracherkennung und vortrainierten Dialogmodellen. Das bedeutet: Das gesprochene Wort wird erkannt, in Bedeutung übersetzt und in eine passende Antwort umgewandelt. Anders als klassische Lern-Apps ist Plappi nicht an Bildschirmzeiten gebunden, sondern funktioniert über direkte Interaktion mit einem physischen Objekt.

Im Alltag könnte das so aussehen: Ein Kind zeigt auf einen Gegenstand im Zimmer und fragt nach dem englischen Wort. Plappi antwortet sofort, wiederholt es und baut kleine Übungen ein. Dadurch entsteht ein natürlicher Lernfluss, der sich eher wie ein Spiel als wie Unterricht anfühlt.

Die Idee hinter Plappi und die aktuelle Entwicklung

Entstanden ist die Idee durch einen Wiener Vater, der eine intuitive Möglichkeit suchte, seinem Kind Sprachen näherzubringen. Aus dieser persönlichen Motivation entwickelte sich ein Produkt, das mittlerweile auch außerhalb des familiären Kontexts Aufmerksamkeit erhält.

Die aktuelle Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Lernspielzeuge werden zunehmend interaktiv und adaptiv. Während frühere Generationen auf feste Inhalte setzten, reagieren neue Systeme auf das individuelle Lernverhalten. Plappi bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld zwischen Technologie und Pädagogik.

Besonders interessant ist dabei der Ansatz, Sprache nicht isoliert zu trainieren, sondern in Alltagssituationen einzubetten. Kinder lernen nicht über abstrakte Regeln, sondern durch konkrete Gespräche, Wiederholungen und spielerische Rückfragen.

Chancen, Grenzen und der Blick in den Alltag

Die größte Stärke von Plappi liegt in seiner Niedrigschwelligkeit. Kinder müssen keine komplexen Interfaces verstehen oder lesen können. Ein gesprochenes Wort reicht aus, um in Interaktion zu treten. Dadurch wird Sprachlernen früh möglich und intuitiv gestaltet.

Gleichzeitig gibt es auch Grenzen. Ein solches System kann menschliche Interaktion nicht vollständig ersetzen. Emotionale Nuancen, soziale Dynamiken oder kreative Gesprächsführung durch Erwachsene bleiben weiterhin unverzichtbar. Plappi kann hier ergänzen, nicht ersetzen.

Im Alltag eröffnet das Konzept dennoch neue Möglichkeiten: Eltern könnten das Gerät gezielt in Lernphasen einsetzen, etwa beim Vokabeltraining oder bei ersten Fremdsprachenversuchen. Kinder wiederum erleben Lernen als etwas Aktives, nicht als Pflichtaufgabe.

Die eigentliche Frage ist weniger, ob solche Technologien funktionieren, sondern wie sie sinnvoll in bestehende Bildungsstrukturen integriert werden können.

Die Entwicklung von Plappi zeigt, wie stark sich Lernprozesse verändern, wenn Technologie nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung gedacht wird. Gerade im frühen Bildungsbereich entsteht dadurch ein neues Feld zwischen Spiel, Sprache und künstlicher Intelligenz.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Plappi.

14/2026 Dualify – die App, die Lehrlinge und Ausbildungsbetriebe miteinander verbindet

Dualify ist eine digitale Lern- und Begleitplattform für duale Ausbildung, die Lehrlinge, Ausbilder und Betriebe in ihrer täglichen Zusammenarbeit unterstützt, Lernfortschritte sichtbar macht und administrative Aufgaben vereinfacht. Im Kern geht es darum, Ausbildung moderner zu denken und traditionelle Zettelwirtschaft durch digitale Prozesse zu ersetzen – mit dem Ziel, Ausbildungsperspektiven zu verbessern und Lehrende wie Lernende zu entlasten.

Die duale Ausbildung ist seit Jahrzehnten ein zentraler Baustein des deutschen Ausbildungssystems. Sie kombiniert praktische Tätigkeit im Betrieb mit theoretischem Wissen aus der Berufsschule. Doch in der Praxis bedeutet das für alle Beteiligten oft organisatorischen Aufwand, fehlende Transparenz und Kommunikationslücken. Lehrpläne in Ordnern, Nachweise auf Papier, unterschiedliche Plattformen für Stunden- und Leistungsnachweise – all das frisst Zeit und führt zu Frustrationen. Vor allem junge Menschen, die mit digitalen Tools aufgewachsen sind, erwarten in ihrem Alltag Lösungen, die ihren digitalen Gewohnheiten entsprechen.

Digital statt analog: Wie Dualify den Alltag verändert

Die Entwicklung von Dualify setzt genau hier an. Die App fungiert als zentraler digitaler Begleiter für Auszubildende und ihre Ausbildungsbetriebe. Lehrlinge können dort Lerninhalte einsehen, ihre Aufgaben dokumentieren und Fortschritte festhalten. Betriebe und Ausbilder sehen auf einen Blick, wie der Stand der Ausbildung ist, welche Aufgaben erledigt wurden und wo es eventuell Unterstützung braucht. Die App integriert Funktionen für die Nachweisführung – etwa Berichtshefte oder Lernkontrollen – und ersetzt damit teilweise den analogen Papierkram, der bislang in vielen Betrieben üblich war. Durch die digitale Struktur entsteht ein gemeinsamer Wissens- und Kommunikationsraum, der Transparenz schafft und die Zusammenarbeit erleichtert.

Ein Beispiel: Ein Lehrling schließt seine Schicht ab und muss seinen Tätigkeitsnachweis einreichen. Statt dies auf Papier zu tun, öffnet er Dualify, wählt die entsprechende Aufgabe aus, fügt nötige Fotos oder Dokumente hinzu und sendet alles digital an den Ausbilder. Dieser erhält automatisch eine Benachrichtigung, kann direkt Feedback geben und den Eintrag bestätigen. Lehrpläne, Leistungsnachweise und Termine sind in der App stets aktuell verfügbar – für alle Beteiligten orts- und zeitunabhängig.

Hürden in der Realität: Herausforderungen bei der Einführung

Natürlich ist der Umstieg auf digitale Tools kein Selbstläufer. Besonders in kleinen und mittelständischen Betrieben fehlt häufig die digitale Infrastruktur oder es bestehen Vorbehalte gegenüber neuen Arbeitsweisen. Ausbilder sind stark eingebunden im Tagesgeschäft und müssen erst überzeugt werden, dass sich der initiale Aufwand lohnt. Ebenso bringt die Nutzung einer App Herausforderungen wie Datenschutz, Schulungsbedarf oder unterschiedliche Technikaffinität mit sich. Lehrlinge wiederum müssen erst lernen, digitale Nachweise sinnvoll und konsistent zu nutzen, damit die Plattform ihren Zweck erfüllt.

Trotzdem zeigen frühe Nutzerfeedbacks, dass gerade die Zeitersparnis und die gesteigerte Übersicht die größte Motivation für den Wechsel sind. Dort, wo Dualify bereits im Einsatz ist, berichten Betriebe von einer klareren Struktur im Ausbildungsalltag und Lehrlinge von mehr Selbstständigkeit im Lernprozess.

Was macht Dualify konkret möglich?

Dualify lässt sich als App auf dem Smartphone oder Tablet installieren. Nach der Registrierung wird ein Profil angelegt und die Verbindung zum Ausbildungsbetrieb hergestellt. Lehrpläne, Aufgabenlisten und Nachweismodule werden zentral bereitgestellt. Die App führt strukturiert durch den Ausbildungsprozess: Der Lehrling bekommt zu erledigende Aufgaben angezeigt, kann diese digital dokumentieren und einreichen. Ausbilder prüfen und geben direkt Feedback. In der Feedback-Phase entstehen für beide Seiten klare Lernimpulse – Lehrlinge sehen, wo sie stehen, und Ausbilder können gezielt unterstützen.

Entscheidend ist, dass Dualify nicht nur als digitales Berichtsheft fungiert, sondern als Kommunikationstool, das Ausbildungsprozesse sichtbar macht und die Zusammenarbeit stärkt. Die App integriert Prüfplanelemente, Erinnerungen und erlaubt es, wichtige Unterlagen jederzeit abrufen zu können.

Dualify hilft dabei, Ausbildung digital zu begleiten, Nachweise effizient zu führen und die Zusammenarbeit zwischen Lehrlingen und Betrieben neu zu gestalten. Sie ersetzt die analoge Dokumentation und macht Lernprozesse transparent und nachvollziehbar. Im Vergleich zu klassischen Methoden bringt die digitale Plattform Flexibilität und Orientierung in einen Bereich, der traditionell stark papierbasiert war.

Entscheidend ist: Ausbildung ist mehr als eine Pflichtaufgabe, und Tools wie Dualify können dabei unterstützen, sie moderner, zugänglicher und effektiver zu gestalten. Wer sich auf diesen digitalen Begleiter einlässt, eröffnet Lehrlingen und Ausbildern neue Perspektiven – weg von Zetteln und Unsicherheiten, hin zu strukturiertem Lernen und klarer Kommunikation.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Dualify – digitale Lernbegleitung für Ausbildung.

70/2025 Finanzen erklärt für selbstbestimmte Kinder

Teen Finance Lab macht Finanzwissen für Kinder zugänglich: Die Plattform vermittelt grundlegende Kompetenzen rund um Finanzen, übersetzt komplexe Inhalte in spielerische Lernschritte und unterstützt Familien dabei, finanzielles Verständnis früh und sicher aufzubauen. Der Beitrag erklärt, warum das relevant ist, wie Teen Finance Lab funktioniert und welche Chancen daraus entstehen.

Finanzielle Entscheidungen begleiten junge Menschen heute früher denn je. Digitale Käufe, Abos und virtuelle Währungen gehören zum Alltag – aber das Wissen über Finanzen hinkt dem oft hinterher. Teen Finance Lab setzt genau an dieser Lücke an. Die Plattform erklärt Geld und finanzielle Zusammenhänge ohne Druck, dafür mit klaren Beispielen, die Kinder nachvollziehen können.

Warum Kinder neue Wege zur Welt der Finanzen brauchen

Die grundlegende Problematik ist deutlich: Geld wird immer unsichtbarer. Ob Streaming-Abos oder App-Käufe – viele Bezahlvorgänge bleiben für Kinder abstrakt. Ihnen fehlen dadurch sowohl Orientierung als auch ein Gefühl für Konsequenzen. Obwohl Finanzen eine zentrale Lebenskompetenz darstellen, tauchen sie im schulischen Kontext meist nur am Rand auf.

Teen Finance Lab adressiert diese Leerstelle mit einem klaren Anspruch: Kindern ein grundlegendes Verständnis von Finanzen zu vermitteln, ohne sie in Richtung Investment oder Konsum zu drängen. Die Plattform erklärt in einfachen Schritten, was Sparen bedeutet, wie digitales Bezahlen funktioniert, warum Bedürfnisse und Wünsche nicht dasselbe sind und wie man finanzielle Entscheidungen einordnet. Dadurch entsteht ein Grundwissen, das auch in einer zunehmend digitalen Welt trägt.

Wie Teen Finance Lab funktioniert – ein Blick in die Praxis

Die Funktionsweise von Teen Finance Lab ist bewusst intuitiv gestaltet. Familien registrieren sich gemeinsam, wählen ein Modul – etwa Taschengeld, Sparziele, digitales Bezahlen oder verantwortungsvolles Ausgeben – und das Kind startet kurze Lerneinheiten. Diese bestehen aus animierten Szenarien, kleinen Entscheidungssituationen und klaren Erklärtexten.

Typische Abläufe könnten so aussehen: Ein Kind erhält virtuelles Taschengeld, entscheidet sich zwischen sofortigem Kauf oder langfristigem Sparziel und sieht anschließend die Auswirkungen auf sein virtuelles Budget. Dadurch entsteht ein direkter Bezug zur Realität, ohne wahre Risiken. Wiederholbare Lernschritte fördern Verständnis, und Fortschrittsanzeigen geben Orientierung. Eltern können den Lernweg begleiten, ohne Bewertungsdruck aufzubauen. Teen Finance Lab wird so zu einem sicheren Übungsraum, in dem Kinder echtes Finanzverhalten simulieren können.

Zwischen Verantwortung und Chancen: Was Finanzbildung leisten muss

Finanzbildung bleibt ein sensibles Terrain. Die Herausforderung besteht darin, neutral über Finanzen zu informieren, ohne Konsumdruck oder Produktwerbung zu erzeugen. Teen Finance Lab begegnet diesem Anspruch, indem sämtliche Inhalte unabhängig von Banken, Finanzprodukten oder wirtschaftlichen Interessen gestaltet sind. Das schafft Transparenz und Vertrauen.

Gleichzeitig müssen Inhalte verschiedene Lebensrealitäten berücksichtigen. Nicht jedes Kind hat regelmäßiges Taschengeld, nicht alle verfügen über digitale Zahlungsmöglichkeiten. Teen Finance Lab begegnet dieser Vielfalt, indem es Finanzprinzipien anhand universeller Beispiele erklärt, die unabhängig von familiären Ressourcen funktionieren.

Die Chancen sind jedoch weitreichend: Kinder entwickeln ein solides Grundverständnis für Finanzen, lernen Prioritäten zu setzen, erkennen den Wert von Sparen und verstehen, warum impulsive Entscheidungen Folgen haben. Finanzwissen erzeugt Selbstwirksamkeit – und genau hier setzt die Plattform an. Sie vermittelt, dass Finanzen nicht kompliziert sein müssen, sondern erlernbar, nachvollziehbar und gestaltbar.

Eine Generation, die Geld versteht, hat bessere Werkzeuge für ein selbstbestimmtes Leben. Teen Finance Lab liefert dafür einen zeitgemäßen Zugang und zeigt, dass frühe Finanzbildung kein Luxus, sondern Notwendigkeit ist.

69/2025 Little Biker – Sicherheit und Selbstständigkeit beim Radfahren lernen

Little Biker ist eine clevere Fahrrad-Lernweste mit stabilem Haltegriff am Rücken, die Eltern erlaubt, ihr Kind beim Einüben des Radfahrens sicher zu führen – ganz ohne am Pullover zu ziehen und mit Unterstützung beim Bremsen, Anschieben oder Stabilisieren. Mit verstellbaren Gurten wächst die Weste mit und begleitet Kinder bis etwa acht Jahre auch bei anderen Aktivitäten wie Skaten oder Skifahren.

Das Radfahren zu lernen, gehört zu den ersten großen Mobilitäts-Schritten vieler Kinder – und ist oft auch eine Belastung für Eltern: Man rennt hinterher, hält an Jacke oder Kapuze, verliert Halt, hat Angst vor Stürzen. Genau hier setzt das Startup little Biker an: Mit ihrer Fahrrad-Lernweste wollen die Gründer das Üben sicherer, entspannter und effektiver machen.

Warum little Biker ein Problem löst

Gerade beim Übergang vom Laufrad zum Pedalfahrrad kämpfen Eltern mit zwei großen Herausforderungen: Kinder verlieren oft das Gleichgewicht, wenn sie anfangen zu treten, und Erwachsene greifen häufig unsicher an Kleidung – etwa an Jacken oder Pullovern – was unbeabsichtigte Rucke und Stürze verursachen kann. Little Biker adressiert dieses Problem mit einem robusten Griff am Rücken der Weste. So kann der Erwachsene bremsen, stabilisieren oder anschieben, ohne das Kind zu verunsichern. Gleichzeitig wächst die Weste dank verstellbarer Gurte mit dem Kind mit und lässt sich über dickere Kleidung ziehen.

Der aktuelle Stand und die Innovationskraft

Little Biker wurde im Rahmen einer TV-Investorenshow vorgestellt und konnte durch einen prominenten Investor die Produktion und den Vertrieb ausbauen. Die Weste ist für Kinder bis etwa acht Jahre geeignet, schnell an- und auszuziehen und in zwei Farben verfügbar. Neben dem Fahrradlernen kann sie auch beim Skaten, Inlineskaten oder Skifahren eingesetzt werden. Die Kombination aus Sicherheit, Flexibilität und Alltagstauglichkeit macht das Produkt besonders.

Chancen und Herausforderungen

Herausforderungen liegen in der Gewöhnung der Eltern an traditionelle Lernmethoden und dem höheren Preisniveau. Logistische Anforderungen wie verstellbare Gurte und robuste Materialien stellen die Produktion vor weitere Hürden. Gleichzeitig eröffnen diese Faktoren Chancen: Das steigende Interesse an sicheren, praktischen Lösungen für Kinder und die Vielseitigkeit der Weste schaffen eine Nische mit hohem Marktpotenzial. Auffällige Farben erhöhen die Sichtbarkeit der Kinder und tragen zur Sicherheit bei. Mit einer klaren Positionierung kann das Produkt zahlreiche Familien erreichen, die Wert auf eine sichere, selbstbestimmte Mobilität ihrer Kinder legen.

Little Biker zeigt, wie eine einfache, praxisnahe Innovation aus dem Alltag echte Sicherheit und Freude beim Radfahrenlernen schaffen kann. Für Eltern, die Verantwortung übernehmen und gleichzeitig die Selbstständigkeit ihrer Kinder fördern möchten, ist die Weste ein wertvolles Hilfsmittel. Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter little Biker.

63/2025 Studyly: Wie ein Wiener EdTech-Unternehmen das Lernen neu denkt

Studyly entwickelt einen KI-Lerncoach, der Schülerinnen und Schüler individuell begleitet, motiviert und unterstützt. Das Wiener Start-up verbindet datenbasierte Analyse mit persönlichem Feedback, um Lernen effizienter und verständlicher zu machen. Ein innovativer Ansatz, der zeigt, wie Künstliche Intelligenz Bildung gerechter und zugänglicher gestalten kann.

In einer Welt, in der Bildung zunehmend digital stattfindet, bleibt eine Herausforderung bestehen: Wie kann Technologie das Lernen wirklich verbessern, statt es nur zu digitalisieren? Viele Plattformen liefern Inhalte, aber kaum Begleitung. Studyly, ein junges Unternehmen aus Wien, will genau das ändern – mit einem intelligenten KI-Lerncoach, der Lernprozesse versteht, sich anpasst und individuell unterstützt.

Wenn Lernen persönlich wird

Das Besondere an Studyly ist die Art, wie Künstliche Intelligenz hier nicht als Ersatz für Lehrkräfte, sondern als Ergänzung gedacht wird. Die Plattform richtet sich zunächst an Schülerinnen und Schüler, die Unterstützung in Fächern wie Mathematik suchen. Statt bloß Aufgaben bereitzustellen, analysiert Studyly das individuelle Lernverhalten. Es erkennt, welche Themen bereits verstanden wurden, wo Unsicherheiten bestehen und welche Lernmethode am besten funktioniert.

Wer sich bei Studyly anmeldet, wird von einem KI-Coach durch den Lernprozess geführt. Dieser erklärt Zusammenhänge, schlägt passende Übungen vor und gibt Rückmeldungen, die auf realen Fortschritten basieren. Die App reagiert dynamisch: Wenn jemand wiederholt Fehler in einem bestimmten Themengebiet macht, schlägt sie vor, Grundlagen zu wiederholen, statt einfach neue Aufgaben zu liefern. Das Ziel ist nicht reines Auswendiglernen, sondern nachhaltiges Verständnis.

Die Herausforderung: Vertrauen in digitale Bildung

Doch genau hier liegt auch die Herausforderung. Viele Eltern und Lehrkräfte begegnen KI-gestütztem Lernen skeptisch – zu Recht, denn Bildung ist sensibel. Wer mit Schülerdaten arbeitet, trägt Verantwortung. Studyly begegnet dieser Skepsis mit Transparenz: Alle Analysen basieren auf anonymisierten Daten, die ausschließlich zur Verbesserung der Lernerfahrung genutzt werden. Zudem ist der Lerncoach so konzipiert, dass er Lehrkräfte unterstützt, nicht ersetzt.

Ein weiteres Hindernis ist die Motivation der Lernenden selbst. Eine App kann noch so klug sein – ohne Neugier bleibt Lernen passiv. Studyly versucht, diesen Punkt zu adressieren, indem es Belohnungssysteme, spielerische Elemente und emotionale Ansprache integriert. Der KI-Coach motiviert, erinnert und ermutigt, ähnlich wie ein persönlicher Mentor.

Chancen für eine gerechtere Bildung

Gerade in Zeiten wachsender Bildungsungleichheit zeigt sich, wie wichtig individualisierte Unterstützung ist. Nicht jede Schule kann auf Nachhilfe oder spezialisierte Förderung zurückgreifen. Eine digitale Lösung wie Studyly kann hier Barrieren abbauen. Lernende in ländlichen Regionen oder aus weniger privilegierten Familien erhalten Zugang zu personalisierter Bildung – rund um die Uhr und unabhängig vom Wohnort.

Langfristig könnte sich dieses Modell auch auf andere Fächer und Bildungsebenen ausweiten. Denkbar wäre, dass Studierende, Umschüler oder Berufstätige ähnliche KI-gestützte Lernassistenten nutzen. Die Technologie dahinter lässt sich flexibel anpassen – entscheidend ist die verantwortungsvolle Umsetzung.

Das Beispiel Studyly zeigt, wie digitale Innovation in der Bildung nicht im Technischen steckenbleiben muss. Wenn Algorithmen Empathie lernen, kann Lernen menschlicher werden. Es geht nicht um Ersatz, sondern um Ergänzung – darum, dass niemand beim Lernen allein bleibt.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter unter studyly.com.

55/2024 Leicht Geografie lernen: Neue App Geochamp begeistert mit Gamification

Mit Geochamp startet eine innovative Lern-App, die Geografie auf spielerische Weise vermittelt. Mit interaktiven Karten, Quiz-Modi und einem cleveren Algorithmus wird Lernen zum Erlebnis. Hinter der Idee steht ein TU-Student, der zeigt, wie moderne Bildung Spaß machen kann – und das für Nutzer jeden Alters.

Digitale Lernformate erleben seit Jahren einen Boom, besonders im Bereich von spezialisierten Apps. Eine davon ist Geochamp, die Geografie in den Fokus rückt. Entwickelt von Felix Olszewski, einem Studenten der TU Wien, kombiniert die App interaktive Inhalte mit spielerischen Elementen. Was macht diese App so besonders?

Interaktive Karten und Quiz für langfristigen Lernerfolg

Geochamp vereinfacht geografisches Lernen durch verschiedene Modi:

  • Interaktive Karten helfen, Länder, Hauptstädte und Flaggen zu entdecken.
  • Quiz-Formate fördern den Spaß und das Abrufen von Wissen.
  • Ein Algorithmus erinnert an Karteikarten-Methoden, um das Gelernte dauerhaft zu festigen.

Mit einem Gruppenspiel-Modus, der an das Erfolgsmodell von Duolingo erinnert, setzt Geochamp auf Gamification. Nutzer können im Wettbewerb mit anderen punkten, was den Lernprozess motivierender gestaltet.

Geochamp: Von der Idee zum umfangreichen Lernangebot

Die Idee begann als Nebenprojekt. Heute ist die App kostenlos erhältlich und richtet sich besonders an Schüler zwischen acht und 14 Jahren. Ein Premium-Modell mit erweiterten Funktionen soll folgen und bleibt dabei erschwinglich. Zukünftig will Olszewski Geochamp in Schulen einbinden und weitere Inhalte wie Geschichtsthemen integrieren.

Ein besonderer Vorteil: Geochamp funktioniert auch offline, was für günstige Preise und einfache Nutzung sorgt. Durch Kooperationen mit Lehrern und App-Vergleichsportalen soll die App noch bekannter werden.

48/2022: Edyoucated hilft bei der Weiterbildung von Mitarbeitern

So langsam kommen die Digitalisierung und der technologische Wandel auch im Bereich der betrieblichen Weiterbildung an. Die Notwendigkeit für digitales Lernen und Arbeiten hat sich verstärkt. Das Start-up Edyoucated aus Münster bietet eine KI-gestützte Lernplattform, die es Mitarbeitenden und Organisationen ermöglicht, ihre Fähigkeiten auf- und auszubauen.

Der Umgang mit der Digitalisierung, Innovationen und große Datenmengen stellen Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Unternehmensgeschehen und die Prozesse an sich, sondern vor allen Dingen auf die Mitarbeitenden. Diese gilt es immer wieder zu schulen und an den neusten Stand anzupassen.

Die Plattform

Statt One-Size-fits-all-Lösungen wird bei Edyoucated digitales personalisiertes Lernmaterial geboten, das dementsprechend motivierend auf die Mitarbeitenden wirkt und zugleich sind die Leistungen und Lernerfolge messbar. So können die Menschen schneller und individueller lernen. Zu Beginn wird hierfür der aktuelle Lernstand abgefragt, um zu ermitteln, welches Vorwissen bereits vorhanden ist und dementsprechend die jeweiligen Inhalte auf jeden Mitarbeitenden anpassen zu können. Diese Lerninhalte werden von Edyoucated nicht selbst produziert, stattdessen wird auf vorhandenes Material aus dem Internet zurückgegriffen. Mögliche Lernthemen sind beispielsweise Microsoft Excel, Digitale Innovation oder Produktmanagement. Die Unternehmen können entweder auf diese Inhalte zugreifen oder eigene Inhalte einstellen. Zudem stehen auch Schulungen zur Verfügung, die von den Experten von Edyoucated durchgeführt werden. So kann ein optimales Lernprogramm für jeden zusammengestellt werden.

Case Studies

Zu den Kunden von Edyoucated zählen unter anderem der Chemiekonzern BASF, die Lottogesellschaft von Nordrhein-Westfalen Westlotto oder das Logistikunternehmen Fiege. Bei BASF wurden die Mitarbeitenden in analytischen Fähigkeiten geschult für ein besseres Datenverständnis, für die Arbeit mit Analysetools oder zur Entwicklung neuer Datenlösungen. Bei Westlotto wurde nach der Einführung einer Cloud Wissen zu neu eingesetzten Technologien benötigt und bei Fiege wurden die Mitarbeitenden mit neuen Innovationskompetenzen ausgestattet, um den Unternehmergeist zu stärken und die Entwicklung innovativer Ideen zu fördern.

 

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