Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: innovation (Seite 4 von 6)

23/2021 PICO: Grüner Daumen für alle

Wer kennt es nicht? Beim Schlendern durch die Gartenabteilung des Baumarktes gewinnt der Impuls eine Pflanze zu kaufen. Keine zwei Wochen später weilt diese Pflanze nicht mehr unter den Lebenden. Für alle jene, die wegen ihres nicht vorhandenen grünen Daumens verzweifeln gibt es jetzt die Lösung.

PICO von https://altifarm.com/ bietet kleine Indoor Minigärten. Das perfekte Starterpaket, um in die wunderbare Welt der Pflanzenzucht zu tauchen. Das schlichte Design mag täuschen, doch PICO ist gefüllt mit raffinierten Gadgets. Dazu zählen automatische Bewässerung und LEDs die das gesamte Lichtwellenspektrum abdecken. Mit deren Hilfe wird Sonnenlicht imitiert und sorgt somit für ein garantiertes, alljährliches Wachstum. Denn große Ideen beginnen im Kleinen.

Selbstverständlich genießt man hier eine große pflanzliche Auswahl. Seien es Kräuter, Gewürze oder dekorative Gewächse. Ein frischer, hauseigener Vorrat kann ganz einfach angelegt werden und das Haus duftet bald nach Oregano, Basilikum oder Lavendel. das aus dem Sortiment von PICO gewonnen werden kann. Ein ausgeklügeltes Ökosystem kann platzsparend die Anzahl der pflanzlichen Schützlinge  erhöhen. Die Minigärten können überall angebracht werden und ergänzen das räumliche Gesamtbild einer jeden Wohnfläche. Ganz gleich ob am Kühlschrank, am Wandregel oder über die Wand verteilt, der Anbringung der winzigen Gärten sind fast keine kreativen Grenzen gesetzt.

Wie funktioniert PICO?

Für ein zufriedenstellendes Wachstum benötigt der smarte Garten von Pico alles was ein herkömmlicher Garten auch braucht: genug Wasser und ausreichend Sonnenlicht. Einmal pro Woche muss der relativ kleine Wasserspeicher aufgefüllt werden, der Rest wird auf komfortabelste Art und Weise automatisch geregelt. Das Sonnenlicht wird aus den LEDs gespeist. Zusammen mit der Pflanze wachsen und wachen die LEDs laternenartig über der Vegetation. Ein völlig automatisierter Garten, der jeglichen „grünen“ Misserfolg zu verhindern weiß. Ein Nachteil hat der Minigarten dann dennoch: Den Pflanzensamen muss man noch immer selber einpflanzen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Hat dieses Thema Ihr Interesse und den Wunsch nach mehr geweckt? Dann lesen sie gerne einen ähnlichen Artikel:21/2021 Vertikale Plantagen- die schwindelfreie Landwirtschaft

 

22/2021 Die Pille für den Mann

Über die schönste Nebensache der Welt lässt sich vieles Behaupten. Dass die Verhütung jedoch reine Frauensache sei, ist vielleicht eine der umstrittensten. Bisher gab es die Antibabypille nur für die Frau. Eine pflanzliche Entdeckung könnte nun für eine Revolution sorgen.

Seit den ersten peinlichen Stunden im Sexualkundeunterricht ist die populärste Methode der Verhütung bekannt: Das Kondom. Ein Präservativ, das allerdings nicht so zuverlässig vor ungewollter Schwangerschaft schützt wie vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Besonders unter Pärchen gilt das Kondom als notwendig, falls die Pille gesundheitliche Nachteile für die Frau mit sich bringt.

Mehrere Studien fanden heraus, dass die in der Pille enthaltenen Hormone, Nebenwirkungen zur Folge haben, welche die Frau gefährden können und zwar in einem nicht außer Acht zu lassendem Ausmaß. Auch deshalb wäre eine aktivere, männliche Beteiligung in Verhütungsfragen wünschenswert.

Pflanzliches Wundermittel

So ist es umso erfreulicher, dass nun eine Pflanze, die bereits in der chinesischen Medizin zur Linderung bei rheumatischer Arthritis eingesetzt wird, in den Fokus der Verhütungsmethoden gerät. Die Kletterpflanze „Tripterygium wilfordii“ enthält den Wirkstoff Triptonide, welche eine direkte Auswirkung auf die Samenbildung hat. Der verursachte Nebeneffekt: vorübergehende Unfruchtbarkeit.

Solange der pflanzliche Inhaltsstoff wirkt, verlangsamen sich die Spermien und schaffen es somit nicht die weibliche Eizelle zu erreichen, um diese zu befruchten. Tierversuche an Mäusen und Affen zeigten eine sofortige Wirkung bei oraler Einnahme, welche bis zu vier Wochen anhielt. Auch kommt es bisher auch nach langjährigen Tests zu keinerlei unerwünschten Stimmungs- und Verhaltensauffälligkeiten. So kehrt beruhigenderweise nach Absetzung des Wirkstoffs auch die Fruchtbarkeit der Spermien zurück. Erste Versuche am Menschen sind bereits im Gespräch. Infolgedessen stünde einer neuen Verhütungsmethode nichts mehr im Wege. Vielleicht ist in Zukunft die Pille für den Mann in jeder Apotheke erhältlich und der Verhütungsfrage mehr Gleichberechtigung widerfahren.

Gerne können sie hier mehr erfahren: https://www.trendsderzukunft.de/verhuetung-pflanzliches-mittel-eignet-sich-als-pille-fuer-den-mann/

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

21/2021 Vertikale Plantagen: Die schwindelfreie Landwirtschaft

Was wie eine beeindruckende Hommage an die Hängenden Gärten der Semiramis anmutet – eines der sieben antiken Weltwunder- ist in Wirklichkeit der Ausdruck einer neu gedachten Form von Landwirtschaft. Diese ist dringend notwendig. Die globale Überbevölkerung und der damit einhergehende Nahrungsmangel, als auch der Klimawandel und der Trend zu Megacitys sind die ausschlaggebenden Herausforderungen des 21.Jahrhunderts und bedürfen einer nachhaltigen und menschorientierten Lösung. Die Antwort: außergewöhnliche Agrarproduktion!

1 statt 290 Hektar. Über einander aufgebaute Etagen mit Platz und Ressourcen sparenden Effekten. Weniger CO2-Verbrauch, keine Pestizide und eine unvergleichliche Wasserwirtschaft mit bis zu 95% Wasserersparnis. Eine Landwirtschaft, welche vollkommen unabhängig von Witterungsverhältnissen, Jahreszeiten und dem Klima operieren kann. Das Erfolgsrezept hinter der Produktivität: modernste Technologie.

In geschlossenen Räumlichkeiten unter Ausschluss äußerer Einflüsse werden die optimalsten Lebensbedingungen geschaffen, welche die vertikalen Plantagen zum Effizienzmonster machen. Künstliches Sonnenlicht in Form von computergesteuerten LED-Lampen und im Boden implementierte Nährstoffe sorgen für die idealen Wachstumsvoraussetzungen. Temperatur und Lichtintensität können individuell gewählt werden, einer der Gründe weshalb der Einsatz von Pestiziden ausgeschlossen ist. Der Gesundheitszustand der Gewächse wird mit Hilfe von Infrarotkameras überwacht. Somit ermöglicht die Digitalisierung durch einen simplen Mausklick, die Sicherstellung eines optimalen Ertrags. Die Vorteile der vertikalen Plantagen sind nicht nur auf unternehmerischer Seite zu finden- sondern zeichnen sich auch über eine klimafreundliche Produktion und logistische Einfachheit aus, da dezentral und je nach Bedarf angebaut werden kann.

Ein weltweiter Trend

Der Trend zu vertikalen Plantagen oder im englischen als vertical farming bekannt, hat zurecht bereits globale Ausmaße erreicht. Vor allem in den Vereinigten Staaten, Deutschland und Japan wird das Potential des vertical farming erkannt und erfolgreich umgesetzt. So ist das gesetzte Ziel des in Kalifornien beheimateten Agrar-Tech Startups Plenty https://www.plenty.ag/about-us/, der Bau von riesigen „Indoorfarmen“ in Städten mit jeweils mehr als 1 Mio. Einwohnern, insgesamt 500 an der Zahl, davon mehr als die Hälfte in chinesischen Großstädten. In Deutschland dominiert allerdings der dezentrale Entwurf, der sich über eine kurze Reichweite der Produktionsanlage zum End und Großverbraucher orientiert.

Die Konkurrenz der vertikalen Plantagen gegenüber traditioneller Landwirtschaft ist trotz aller Innovation noch nicht maßgeblich genug. Noch treiben die hohen Strom- und Investitionsanforderungen die Kosten in die Höhe. Allerdings planen die führenden Unternehmen, mit zunehmender Automatisierung der Prozesse, Ihre Produkte auch zu konventionellen und somit konkurrenzfähigen Preisen anzubieten. Dann wird die Zukunft nicht nur einen Wandel im Stadtbild beinhalten, sondern auch Gemüse aus luftigen Höhen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Hat dieses Thema Ihr Interesse und den Wunsch nach mehr geweckt? Dann lesen sie gerne einen ähnlichen Artikel

24/2021 PICO- Grüner Daumen für alle

28/2020 Vly: Die nährreiche Milchalternative aus Erbsen

Immer mehr Menschen steigen auf eine vegane Ernährung um. Um den Proteinbedarf zu decken, reichen die Milchalternativen oft nicht aus. Dies kann sich durch Vly ändern. 

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind auf die vegane Ernährung umgestiegen. Die wohl am häufigsten gestellte Frage bei einer fleischfreien Lebensweise ist, ob der pflanzliche Proteingehalt wirklich ausreicht, um den Tagesbedarf eines Menschen zu decken. Proteine stärken unter anderen die Muskelmasse und das Gehirn. Zudem wirken sie sich positiv auf die mentale Gesundheit aus. Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Zufuhrempfehlung zu achten. Wie aber kommt man auf den empfohlenen Eiweißbedarf, wenn einige der eiweißhaltigsten Lebensmittel wegfallen?
Vly möchte dies einfacher machen. Mit einem hohen Proteingehalt, einer ausgezeichneten Ökobilanz und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten will das Food-Start-Up den Lebensmittelmarkt revolutionieren.

Was bietet Vly im Vergleich zu anderen Milchalternativen?

Der Erbsendrink kommt pro Glas auf 16 g Eiweiß. Das ist doppelt so viel wie in Kuhmilch und sogar fünfmal so viel wie in Mandelmilch! Zudem besteht der Drink nur aus Wasser, gesunden Fetten und natürlichen Aromen. Daneben enthält die Erbsenmilch die in der veganen Ernährung oft limitierende Aminosäure Lysin. Auch bei der Nachhaltigkeit überzeugt der Milchersatz. Beim Anbau von den verwendeten gelben Spalterbsen werden 13 Mal weniger Liter Wasser verbraucht als bei der Produktion von Kuhmilch. Beim Anbau von Mandelmilch sind es sogar 100 Mal weniger. Auch Co2-Verbrauch und Anbaufläche sind bei Vly im Vergleich sehr gering. Im Aussehen und der Konsistenz erinnert die Milch stark an Sojadrink. Allerdings ist der Geschmack eher herb und daher pur nicht für jeden etwas. Der Erbsendrink kann dafür aber vielfältig genutzt werden; ob im Kaffee, für Porridge oder klassisch für Müsli, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Die Gründer Nicolas, Moritz und Niklas gaben schon bekannt, dass weitere Produkte auf Erbsenbasis folgen werden. Somit finden wir die gesunde Alternative bald im Joghurt oder Speisequark wieder.

73/2018 Macht der Multi-Joystick Move-Master bald Tastaturen Konkurrenz?

Eine neue Art Computer-Steuerung könnte vor allem in der Gaming-Szene verstärkt Fuß fassen. Aber kann der Move-Master von Tüftlern aus Bayern auch dem klassischen Joystick oder anderen Eingabe-Geräten, ggf. sogar der Tastatur, Konkurrenz machen?

Der Joystick ist so alt wie die ersten Personal-Computer. Vor allem in der Gaming-Szene war und ist das kleine Gerät kaum wegzudenken, stellte es doch seit Anbeginn des Zeitalters die perfekte Schnittstelle Mensch-Computer dar. Aber die Zeiten ändern sich und die Anforderungen an Software wie Hardware werden filigraner. Entsprechend den eigenen Ideen und Anforderungen an ein perfektes Steuerungs-Tool entwickelte Thomas Bredinin aus dem Landkreis Deggendorf/Bayern einen eigenen, multidimensionalen, neuen Joystick.

Der Move-Master besteht aus einem breiten Griff für die Nutzhand, einer einfachen Auflagefläche und zehn speziell angeordneten Tasten. Vom klassischen Joystick unterscheidet den Move-Master sein futuristischer Look wie aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs. Das Gerät ist gewissermaßen einer menschlichen Hand nachempfunden. Man agiert und reagiert nicht wie mit einem Steuerknüppel, sondern eher einem Griffstück. Vorne sind acht Tasten angebracht, seitlich auf Höhe der Finger zwei weitere. So kann die Steuerung geschmeidig aus dem Handgelenk kommen. Die Tasten des Move-Masters sind frei konfigurierbar, also auf den Nutzer nach Vorlieben anzupassen. Gerade beim Spielen sind es die kurzen Hebelwege, die schnelle Reaktionen ermöglichten, so eine Pressemitteilung.

Gemeinsam mit seinem Mit-Entwickler und Freund Johann Meindorfer möchte Thomas Bredinin das junge Unternehmen langsam und organisch vergrößern. Derzeit arbeiten die Deggendorfer mit 3D-Druckern und verfügen über ein Warteliste. Ziemlich stolz sind die beiden Tüftler übrigens auf die Option Menschen mit Behinderung viel filigranere Optionen der Steuerung zukommen zu lassen. Wir senden Grüße aus Bayern nach Bayern und wünschen viel Erfolg. Hier die Website und hier ein erster, visueller Einblick:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

62/2018 Neuer Diesel-Treibstoff aus Schleswig-Holstein aus Klein-Reaktor

Wenn der Diesel-Kraftstoff als Abgas Probleme macht … also nachdem der Motor seine Arbeit geleistet hat … dann könnte es eine kluge Idee sein, den Kraftstoff positiv zu verändern, noch bevor er in die Maschine gelangt. Einen derart viel versprechenden Reaktor haben jetzt zwei Norddeutsche Erfinder gebaut.

Sauberere Verbrennung von Diesel-Kraftstoff – das wäre ein Ansatz, der heute zu vergolden wäre. In Zeiten von Diesel-Skandal, Manipulations-Software und drohenden Fahrverboten trifft man hier auf einen klaren volkswirtschaftlichen Engpass. Das Unternehmen ‚Heion‘ rund um Christian Heine und Anton Ledwon möchte Kraftstoff vor der Einspritzung so verändern, dass er danach im Motorraum sauber verbrannt werden kann. Man löst das Problem ergo bevor es entstehen kann. Dazu setzen die Norddeutschen darauf, den Kraftstoff in spe – wir sind noch in der Entwicklung – innerhalb des Autos mit einem kleinen Reaktor zu behandeln. So entstehe ein Endprodukt, das unschädlich in die Umwelt abgegeben werden könne, so eine Pressemitteilung. Zur Realisierung der Idee brauchte es extremen Druck und sehr hohe Temperaturen. Ein noch im Test-Stadium befindlicher Reaktor modifiziert jetzt entsprechend die chemische Struktur des Diesels. In dem Reaktor werden Diesel und Wasser bei einem bestimmten Druck miteinander synthetisiert. Der Diesel wird durch diese besondere Art der Vorbehandlung so verändert, dass er danach getankt werden kann. Erste Tests sollen beweisen, so eine Pressemeldung, dass der Auspuff eines Testfahrzeugs signifikant weniger Ruß als bei der Verwendung herkömmlichen Diesels ausstoße. Das innovative Verfahren solle jetzt im größeren Stil getestet werden.

Für den Weg zur Marktreife suchen die Jung-Unternehmer gerade nach Kooperationspartnern aus Industrie oder zumindest Hochschulen. Randnotiz aus einer Pressemitteilung: Der Reaktor tauge prinzipiell auch für die Modifikation bzw. ‚Reinigung‘ anderer Kraftstoffe wie etwas Flugzeug-Kerosin. Weiter Infos gibt es auf der noch unfertigen Website der Firma Heion. Hier geht es zu unserer Quelle, einem NDR-Beitrag, den es jetzt auch auf Juuh Djuub gibt:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

56/2018 Mit dem sleeperoo Design Cube Zelt schier überall übernachten?

Ein Zelt für immer und überall ist das ’sleeperoo‘. Unter dem Motto „Die Nacht, der Ort und Du – das Erlebniszelt“ haben die Jungunternehmer Karen Löhnert und Dennis Brosseit einen Schlaf-Cube vorgestellt, der die Camping-Szene revolutionieren könnte.

Auch wenn wildes Campen hierzulande nur unter gewissen Bedingungen erlaubt ist: das sleeperoo als bewegliches Schlafzelt macht nach einem Auftritt der Initiatoren bei der „Höhle der Löwen“ von sich reden. Entworfen von einem Design-Studio bietet das sleeperoo ein Schlaf-Erlebnis auf rund zwölf Kubikmetern Raum. Das sleeperoo hat einen runden Rahmen, wetterfeste Stoffbahnen große Panoramafenster, die mit einem Vorhang abzudecken sind. Das Cube-Zelt sei im Steckbau-Prinzip, so der Anbieter, einfach auf- und abbaubar.

Bislang wurden die sleeperoos für den Eigenbetrieb der Tourismus-Unternehmer Löhnert und Brosseit konzipiert und genutzt. Die Nachfrage aus dem Markt veranlasste die Macher über den Verkauf nachzudenken. Konditionen stehen noch nicht fest. Es werden gemäß Website bereits unverbindlich Bestellungen entgegen genommen, um mögliche Produktions-Volumen ermitteln zu können. Die Aufbauzeit betrage bei Do-it-yourself je nach Übung rund eine Stunde. Wer sich näher informieren will oder auf die Liste der Vorbesteller kommen mag, hier ist die Website sleeperoo. Wer sich das zunächst mal im Film ansehen möchte, der schaut hier weiter:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

55/2018 Neues Jungwild-Warnsystem soll nachhaltig Tierleben retten

Ein Warnsystem für Jungwild, das im Getreidefeld liegt und so teils von Mähdreschern überfahren wird, hat jetzt ein Landwirt aus Brandenburg entwickelt. Seine Erfolge sprechen für sich, konstatiert der Landwirt. Das für Menschen unhörbare Geräusch der Innovation habe bereits viele Tier-Tode verhindert.

Gregor Mordhorst heißt der brandenburgische Landwirt, der jetzt eine Erfindung präsentiert, die Tier-Tode verhindern soll. Sein Motor wird seit einiger Zeit flankiert von einem quietschenden Geräusch. Dieser Klang ist für menschliche Ohren nur schlecht aus dem Mähwerks auszufiltern. Für das betroffene Wild, im Besonderen Rehkitze oder auch Hasen oder Fasane, scheint es unerträglich. Die Tiere werden anders als durch den reinen Traktorlärm aufgeschreckt und flüchten. Mordhorst weist darauf hin, dass die Spezial-Sirene diesen Mähdrescher-Tod von Jungwild trotz guter Erfolge nicht sicher und ganz verhindern könne.

Einer Pressemitteilung zufolge habe das Gerät eine Einschränkung, die mit der ‚Erfahrung‘ von Jungwild zusammen hängt. Der typische Flucht-Reflex werde bei den meisten Jungwild-Spezies erst ab einem bestimmten Alter herausgebildet. Rehkitze, so die Meldung weiter beginnen ab dem zirka sechsten Tag mit dem Flucht-Reflex, zuvor wird das Verstecken wohl als sicherer eingeschätzt. Unsere Quelle ist RBB 24.

50/2018 Der Podride: Revolution im Bereich der eBike-Sitzfahrräder?!

Der Podride ist eine Mischung aus eBike und Kleinstwagen. Das Gefährt rollt auf vergleichsweise groß dimensionierten 20-Zoll-Rädern, misst 1,80 Meter in der Länge und wiegt rund 70 Kilo. Diese Art Fahrzeuge bezeichnet man heute als ‚Velo-Mobile‘.

Es hat bereits eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich und erfreut Betrachter ebenso wie Fahrer. Der Name des eBikes auf vier Rändern lautet ‚Podride‘. Das Gefährt ist eine neues, innovatives Fortbewegungsmittel und könnte schon bald den innerörtlichen Individualverkehr revolutionieren. Bei 1,80 Länge und 75 Zentimetern in der Breite ist es das ideale Stadtmobil. Der Radstand beträgt spartanische 88 Zentimeter, was zu einem unfassbaren Wendekreis von 3,5 Metern führt. Was den ‚Podride‘ klar differenziert ist seine geschlossene Fahrgast-Kabine mit einer Sitzhöhe vergleichbar einem Pkw.

Die Lenker-Konstruktion des Podride ist gewöhnungsbedürftig, aber pfiffig. Sie besteht aus zwei neben dem Sitz befindlichen Hebeln. Die Pedale treiben analog einem Sitzfahrrad die Hinterachse an. Ein am Tretlager arretierter 250-Watt-Generator reicht für 60 Kilometer Entfernungen und unterstützt den Fahrer bzw. die Fahrerin wie bei einem eBike. Mit wetterfestem Stoff überzogen ist die Kanzel nach vorne zu öffnen. Entsprechend erfolgt auch der Einstieg von vorne. Das Fahrzeug hat auto-ähnlich Vorder- und Rückleuchten und zwei Blinker. Spannend? Aber ganz sicher. Schon ein paar Tage alt die Innovation, aber schon jetzt subjektiv eine der stärksten Erfindungen hier. Und auch eine die definitiv durchstarten wird im Sinne dieses Magazins. Go, Podride, go! 🙂 Na, schon neugierig? Hier lang zum Bewegtbild:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

09/2018 Erfindung mit sattem Potenzial: die Wurst aus Kartoffeln

Eine neue Inszenierung für das ebenso einfache wie gesunde und schmackhafte Lebensmittel ‚Erdapfel‘ kommt jetzt aus Österreich. Die Wurst aus Kartoffeln sieht so aus und kommt auch so daher wie es der Name vermuten lässt.

In unserer schnelllebigen Zeit, in der viele kaum noch die Muse zum Kochen aufbringen, bleiben die aufwändiger zuzubereitenden Lebensmittel wie Kartoffeln häufig links liegen. Ein Erfinder, der Kartoffeln wieder mehr ins Bewusstsein und freilich Umsatz in sein Portemonnaie bringen möchte, hat nun für das wohl vielseitigste aller Gemüse eine neue Darreichungsform erfunden. Werner Schwaighofer hat Kartoffeln ganz einfach zu einer Wurst gepresst und mit verschiedenen Zutaten verfeinert. Verbraucher können die Wurst ganz einfach und vor allem schnell in Scheiben schneiden und anbraten, grillen oder Backen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie zuvor, die Zubereitung deutlich vereinfacht.

Die Idee, die in der Garage des Lebensmittel-Tüftlers ihren Anfang nahm, habe sich der Erfinder bereits markenrechtlich schützen lassen, so eine Pressemitteilung. Mit der ‚veganen‘ Kartoffel-Wurst, die ohne Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe auskommt, trifft der gelernte Maschinenschlosser wohl schon jetzt den Nerv der Zeit. Als selbst ernannter ‚Öko-Fuzzi‘ achtet Schwaighofer auch über der Verarbeitung und Verpackung seiner Kartoffel-Rolle hinaus auf Nachhaltigkeit. Nachdem bislang ganze 100.000 Stück des Produktes verkauft worden sind, hat es sich der Erfinder für 2018 zum Ziel gesetzt, sein Produkt auch in der Gastronomie, Schulen oder in Krankenhäusern zu vermarkten. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch. Sehr pfiffig!

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 RAKETENSTART

Theme von Anders NorénHoch ↑