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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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26/2025 Night Saver – Teststreifen gegen K.O.-Tropfen: Prävention greifbar machen

Night Saver vereint schnelles Testverfahren und Alltagstauglichkeit, indem es mit wenigen Tropfen auf Visitenkartenformat zuverlässig die häufigsten K.O.-Tropfen GHB/GBL erkennt – und damit ein leicht handhabbares Sicherheitsinstrument für Clubs, Festivals und Dates bietet.

Der unbemerkte Eingriff in Getränke hat dramatische Folgen – von Gedächtnisverlust bis zur Hilflosigkeit. Night Saver, ein Wiener Schul-Spinoff, bietet mit einem Teststreifen im Kreditkartenformat eine wirksame Präventionsmaßnahme. Der Test liefert innerhalb von Sekunden ein Farbergebnis bei nur einem Tropfen. Er basiert auf Solvatochromie, wurde über 2.300 Mal fehlerfrei getestet und ist online erhältlich. Das Produkt ergänzt persönliche Vorsorge und bietet einen neuen Weg zur Eigenverantwortung.

In unaufgeräumten Bar- oder Partysituationen reicht oft ein Moment der Unachtsamkeit – und ein Getränk ist manipuliert. Night Saver begegnet dieser Bedrohung mit einer praxistauglichen Lösung: ein chemischer Schnelltest zur Selbstanwendung, der genau dann greift, wenn traditionelle Sicherheitssysteme fehlen.

Die Tragweite des Problems

Ein kurzer Augenblick ohne Aufsicht genügt, damit K.O.-Tropfen wie GHB oder GBL in ein Getränk gelangen. Die Konsequenzen reichen von Bewusstlosigkeit bis hin zu psychischen Traumata. Vielen Betroffenen sind diese Erfahrungen auch im vertrauten Kreis passiert – eine Untersuchung des Gründerteams ergab, dass rund 83 % Personen in ihrem Umfeld angegriffen wurden

Funktionsweise des Tests

Negativ beenden lässt sich diese dramatische Spirale durch Night Saver:Die aufklappbare Karte im Visitenkartenformat enthält sechs gelbe Herz‑Testfelder. Wird ein Tropfen des Getränks aufgebracht, reagiert die spezielle Druckertinte – sie basiert auf Solvatochromie und wechselt bei Kontakt mit K.O.-Tropfen innerhalb von Sekunden lila. Ein Tropfen reicht aus, um das Vorhandensein von GHB oder GBL zu detektieren. Die getestete Empfindlichkeit ist hoch, und Temperaturunterschiede beeinflussen das Ergebnis kaum. Derzeit kostet eine Karte mit sechs Tests 5,99 €, kleinere Varianten mit vier und zwei Tests sind ebenfalls erhältlich.

Potenzial, Herausforderungen und Chancen

Das Produkt hat zwar Potenzial für Clubs, Events und Einzelpersonen, doch Erfolg hängt von der Alltagstauglichkeit ab: Man muss Karte griffbereit haben und im richtigen Moment nutzen. Kooperationen mit Barbetreibern oder Eventveranstaltern können hier Unterstützung bieten. Das Team plant zudem, das Testverfahren auf weitere Substanzen wie Benzodiazepine oder Ketamin auszudehnen. Zur Schaffung von Vertrauen wollen sie unabhängige Prüfergebnisse veröffentlichen und den B2B‑Markt erschließen.

Dieses Instrument ersetzt keine soziale Begleitung oder Achtsamkeit – doch es ergänzt jede Sicherheitsstrategie. Im Zusammenspiel mit wachsamem Verhalten und gemeinschaftlicher Verantwortung kann Night Saver eine echte Veränderung bewirken.

Interessierte finden weiterführende Informationen beim Anbieter Night Saver Website.

25/2025 Innovation trifft Komfort – Der Easycutter

Der Easycutter vereint Messer und Schere in einem federunterstützten Tool und erleichtert das präzise Schneiden von Pizza, Sandwiches & Co. besonders ergonomisch – ideal auch für Kinder und Menschen mit eingeschränkter Motorik.

Der Alltag in der Küche bringt oft Hürden mit sich: Beläge verrutschen, Käseschichten reißen, Messer klemmen oder beschädigen Teller und Karton. Der Kärntner Tüftler Ivica Vrdoljak stellte sich genau diesem Problem und entwickelte eine Innovation, die Maßstäbe setzen könnte.

Schere mit Messerpräzision: So funktioniert’s

Der Easycutter erinnert im Griff an ein klassisches Küchenmesser, setzt aber auf zwei gegensätzlich angebrachte Scherenklingen. Eine Feder öffnet das Tool selbstständig. So reichen ein leichtes Zudrücken – und das Essen wird sauber durchtrennt. Sie legen das Werkzeug wie ein Messer an, schieben die untere Klinge vorsichtig unter Pizza, Sandwich oder Schnitzel, drücken die obere darüber – fertig. Der Untergrund bleibt unversehrt, denn es gleitet mühelos durch Karton und Holzbrett.

Herausforderungen und Tüftlergeist

2016 begann Vrdoljak mit seiner heimischen Werkbank, schnitt Prototypen mit der Flex und formte Federn selbst. Er optimierte den Mechanismus so lange, bis störende Geräusche beim Schneiden von hartem Untergrund eliminiert waren. Die patentierte Feder-Konstruktion agiert als Dämpfer und verhindert laute Klappgeräusche. Für die Serienfertigung fand er eine Manufaktur in Italien, und seit Juni 2023 ist das Produkt auf Amazon gelistet, wenn auch die Reichweite aktuell noch begrenzt.

Easycutter: Chancen für Gastronomie & Alltag

Die klare Bedienung und kinderleichte Handhabung machen den Easycutter zum Alltagsbegleiter. Besonders in Pizzerien oder bei Take‑away: Kein stundenlanges Mühen, sondern ein problemloses Schneiden direkt in der Kartonverpackung. Auch Menschen mit eingeschränkter Motorik profitieren vom ergonomischen Design und der federunterstützten Öffnung. Der Einstiegspreis (etwa 22,99 € bei Tchibo) ist moderat, die Produktion bereits patentiert – ein solides Fundament für Skalierung.

Der nächste Schritt auf der Innovationstreppe ist: Wie gelingt der Markteintritt jenseits der Startup‑Show? Erste Impulse gibt’s vom österreichischen Nicht‑Food‑Händler Tchibo, der den Easycutter in sein Sortiment aufgenommen hat. Auch wenn Experten den Begriff „Easycutter“ als generisch bezeichnen, sehen sie prinzipiell Potenzial – etwa in zielgerichtetem affiliate Marketing oder einer starken Vernetzung mit Gastronomiepartnern.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter easycutter.at.

24/2025 Vienna Picnics – Luxus-Picknicks als innovative Erlebniswelt für Geschäftskunden

Vienna Picnics revolutioniert mit maßgeschneiderten Luxus-Picknicks das Event-Erlebnis für Geschäftskunden und verbindet hochwertige Outdoor-Erlebnisse mit stilvollem Service. Die Kombination aus Innovation, Komfort und Atmosphäre schafft neue Räume für Begegnung und Zusammenarbeit, die in der heutigen Arbeitswelt an Bedeutung gewinnen.

Ob bei Firmenevents, Teambuildings oder Kundengesprächen – die Nachfrage nach außergewöhnlichen, gleichzeitig entspannten und exklusiven Erlebnissen steigt stetig. Vienna Picnics reagiert auf diese Entwicklung mit einem Konzept, das den klassischen Picknick-Charme mit hochwertiger Ausstattung, exquisiter Verpflegung und einem umfassenden Service verbindet. Dabei gehen sie weit über das einfache Mitbringen von Decke und Picknickkorb hinaus und schaffen stilvolle Inszenierungen, die für bleibende Eindrücke sorgen.

Vom Freizeitvergnügen zum Business-Format

Picknicks waren lange Zeit ein lockeres Freizeitvergnügen, das vor allem mit Familie und Freunden in Verbindung gebracht wurde. Vienna Picnics hat diesen Gedanken neu gedacht und an den Bedarf moderner Geschäftskunden angepasst. Sie bieten maßgeschneiderte Lösungen, bei denen jedes Detail – von der Location bis zur kulinarischen Auswahl – sorgfältig geplant und umgesetzt wird. Gerade in Zeiten, in denen hybride Arbeitsmodelle und das Bedürfnis nach persönlicher Begegnung wachsen, entstehen durch solche Angebote neue Möglichkeiten für den Dialog außerhalb klassischer Büroumgebungen.

Dieses innovative Geschäftsmodell adressiert zugleich den Wunsch nach Nachhaltigkeit und regionaler Qualität. Die verwendeten Produkte stammen oft aus lokaler Produktion, was nicht nur ökologische Vorteile bringt, sondern auch die Wertschätzung für das Produkt und den Moment steigert.

Herausforderungen bei der Umsetzung und Marktdurchdringung

Die Etablierung eines solchen Luxus-Picknick-Angebots bringt einige Herausforderungen mit sich. Zum einen erfordert die Planung und Logistik ein hohes Maß an Flexibilität und Präzision, da Outdoor-Events wetterabhängig sind und oft kurzfristige Anpassungen notwendig machen. Zum anderen ist der Anspruch an Qualität und Individualisierung sehr hoch, was Investitionen in Material, Personal und Servicequalität voraussetzt.

Zudem müssen Anbieter wie Vienna Picnics überzeugend kommunizieren, warum ihr Angebot nicht nur eine nette Freizeitidee, sondern ein strategischer Mehrwert für Unternehmen ist. Die Herausforderung liegt darin, das Erlebnis als wertvolle Ergänzung zur Unternehmenskultur und als innovatives Instrument für Kundenbindung und Mitarbeitermotivation zu positionieren.

Chancen für nachhaltiges Wachstum und kreative Weiterentwicklung

Die Verbindung von Naturerlebnis, Komfort und Luxus bietet viel Potenzial für neue Geschäftsfelder. Vienna Picnics kann mit ihrem Konzept Vorreiter für ein neues Verständnis von Outdoor-Events sein, die  funktional und emotional überzeugen. Durch Kooperationen mit lokalen Produzenten und Kreativen entstehen weitere Möglichkeiten, das Angebot zu erweitern und zu diversifizieren. Etwa durch saisonale Specials, thematische Picknicks oder digitale Begleitungen.

Für Unternehmen eröffnet sich eine attraktive Chance, sich durch innovative Eventformate abzuheben und gleichzeitig auf eine bewusste, nachhaltige Erlebniswelt zu setzen. Angesichts wachsender Sehnsucht nach Auszeiten und Qualität in der Arbeitswelt kann Vienna Picnics zum Impulsgeber für neue Formen der Begegnung werden.

Wertvolle Impulse für alle, die Innovationen mit Sinn und Stil verbinden wollen, zeigt dieses junge Wiener Startup eindrucksvoll auf.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Vienna Picnics.

23/2025 BioCraft: Laborfleisch für Haustiere

BioCraft Pet Nutrition hat als erstes Unternehmen die Zulassung erhalten, kultiviertes Fleisch für Heimtiere in der EU zu verkaufen. Mit der Verwendung von im Labor gezüchtetem Mausfleisch bietet BioCraft eine nachhaltige und ethische Alternative zu herkömmlichem Tierfutter. Diese Innovation könnte die Heimtierernährung revolutionieren und gleichzeitig Umweltbelastungen reduzieren.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Tierwohl immer mehr an Bedeutung gewinnen, präsentiert BioCraft eine bahnbrechende Lösung für die Heimtierernährung. Durch die Entwicklung von kultiviertem Fleisch aus Mauszellen bietet das Unternehmen eine umweltfreundliche und ethisch vertretbare Alternative zu konventionellem Tierfutter. Doch wie funktioniert diese Technologie, und welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich aus dem Laborfleisch?

Das Problem: Umweltbelastung durch konventionelles Tierfutter

Die Herstellung von herkömmlichem Tierfutter trägt erheblich zur Umweltbelastung bei. Die Produktion von Fleisch für Heimtiere erfordert enorme Mengen an Ressourcen und führt zu hohen Treibhausgasemissionen. Zudem steht die ethische Frage im Raum, ob Tiere für die Ernährung anderer Tiere getötet werden sollten. Diese Problematik verlangt nach innovativen Lösungen, die sowohl ökologisch als auch ethisch vertretbar sind.

Aktuelle Entwicklung: BioCraft kultiviert Mausfleisch

BioCraft Pet Nutrition hat eine Technologie entwickelt, bei der Mauszellen in einem kontrollierten Umfeld kultiviert werden, um daraus Fleisch für Heimtiere herzustellen. Dieses Verfahren erfordert keine Schlachtung von Tieren und reduziert die Umweltbelastung erheblich. Nach drei Jahren intensiver Forschung und Sicherheitsprüfungen erhielt BioCraft die Zulassung, sein Produkt in der EU zu verkaufen. Die kultivierten Fleischprodukte sind frei von Krankheitserregern und bieten eine vergleichbare Nährstoffzusammensetzung wie herkömmliches Fleisch.

Herausforderungen: Akzeptanz und Skalierung

Trotz der vielversprechenden Technologie steht BioCraft vor Herausforderungen. Die Akzeptanz von kultiviertem Fleisch bei Heimtierbesitzern ist noch nicht garantiert. Viele Verbraucher könnten skeptisch gegenüber der Idee sein, ihren Tieren im Labor gezüchtetes Fleisch zu füttern. Zudem muss die Produktion auf ein industrielles Niveau skaliert werden, um wettbewerbsfähig zu sein. BioCraft arbeitet daran, die Produktionskosten zu senken und die Technologie weiter zu optimieren.

Chancen durch BioCraft: Nachhaltige Zukunft der Heimtierernährung

Die Einführung von kultiviertem Fleisch in die Heimtierernährung bietet enorme Chancen. Sie ermöglicht eine drastische Reduzierung der Umweltbelastung und eliminiert ethische Bedenken hinsichtlich der Tötung von Tieren für Futterzwecke. Zudem könnte diese Technologie den Weg für weitere Innovationen in der Lebensmittelproduktion ebnen. Wenn BioCraft gelingt, die Akzeptanz bei Verbrauchern zu steigern und die Produktion effizient zu skalieren, könnte dies einen Paradigmenwechsel in der Heimtierernährung einleiten.

BioCrafts Ansatz, kultiviertes Fleisch für Heimtiere zu produzieren, stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger und ethischer Ernährung dar. Während Herausforderungen bestehen, bietet die Technologie das Potenzial, die Heimtierernährung grundlegend zu verändern. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Markt entwickelt und welche weiteren Innovationen folgen werden.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter BioCraft Pet Nutrition.

Zwischenpfiff: Wie man Haihaut auf die Luftfahrt übertrug

In unserer Zwischenpfiffs-Rubrik hier wieder ein mal ein Klassiker der Innovationsgeschichte: Inspiriert von der Natur und perfektioniert durch Technik: Die Haihaut-Technologie von BASF ist ein bemerkenswerter Klassiker der Bionik, der zeigt, wie winzige Oberflächenstrukturen helfen, den Luftwiderstand zu senken und den Treibstoffverbrauch zu reduzieren – ein Meilenstein für die Luftfahrt.

In den 1980er-Jahren wurde ein faszinierendes Geheimnis der Natur gelüftet: Die Haut des Hais ist nicht glatt, sondern von unzähligen winzigen Rillen durchzogen. Diese sogenannten „Dermal Denticles“ sorgen dafür, dass das Wasser entlang des Körpers strömungsgünstiger verläuft. Statt Wirbel zu erzeugen, fließt es laminaren – also gleichmäßig und reibungsarm.

Diese Entdeckung ließ die Ingenieurswelt aufhorchen. Besonders in der Luftfahrt, wo jeder Prozentpunkt weniger Luftwiderstand eine enorme Kerosin-Ersparnis bedeutet, war das Potenzial der Haihaut sofort offensichtlich. Doch zwischen biologischem Vorbild und technischer Umsetzung lagen Jahrzehnte.

Die Herausforderung der Nachahmung

Die Idee: Flugzeuge mit einer Strukturfolie zu überziehen, die die Mikrostruktur der Haihaut nachahmt. Doch das war leichter gedacht als gemacht. Die Materialien mussten gleichzeitig leicht, extrem hitzebeständig und widerstandsfähig gegenüber hohen Strömungskräften sein. Außerdem musste sich die Folie schnell und effizient auftragen lassen – eine Herkulesaufgabe. Viele Unternehmen bissen sich die Zähne daran aus. Bis schließlich BASF eine Lösung präsentierte, die funktionierte: eine hauchdünne, aber hochbelastbare Spezialfolie mit mikroskopischen Rillen, die tatsächlich den Luftstrom glättete – und damit den Kerosinverbrauch senkte.

Ein Klassiker der angewandten Bionik

Gemeinsam mit Lufthansa Technik wurde das System zur Marktreife gebracht. Die sogenannte „AeroSHARK“-Folie wurde erstmals an Frachtflugzeugen der Swiss International Air Lines eingesetzt. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Bis zu ein Prozent Treibstoffersparnis – bei mehreren Millionen Flugkilometern pro Jahr ein messbarer Unterschied. Die Folie selbst ist wartungsarm, langlebig und kann sogar auf bereits bestehende Flugzeugmodelle aufgebracht werden. Damit wurde die Haihaut-Technologie zu einem Paradebeispiel für gelungene Bionik in der industriellen Praxis.

Heute gilt die Haihaut-Technologie von BASF als ein Meilenstein der bionischen Ingenieurskunst. Sie zeigt, wie sich Naturprinzipien erfolgreich in technische Anwendungen übertragen lassen – und ist damit mehr als nur ein cleverer Trick: Sie ist ein Symbol für nachhaltige Innovation aus der Natur.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter:

BASF zur Haihaut-Technologie

22/2025 PitchMyBook – Die Plattform, die Autoren und Verlage zusammen bringt

PitchMyBook ist eine digitale Bühne für Autorinnen und Autoren, die ihre Buchideen sichtbar machen und mit Verlagen in Kontakt treten wollen. Die Plattform versteht sich als Innovation für den Buchmarkt, gibt kreativen Stimmen mehr Reichweite und bringt Publishing-Prozesse ins 21. Jahrhundert. Eine Idee mit Potenzial für mehr Vielfalt in den Regalen.

Manchmal entscheidet ein Zufall darüber, ob ein Buch das Licht der Welt erblickt oder nicht – oder ob es in der Schublade eines unbekannten Talents verstaubt. Dabei liegt gerade in unentdeckten Manuskripten oft die Kraft für neue Perspektiven, bewegende Geschichten oder gesellschaftlich relevante Diskurse. Genau hier setzt PitchMyBook an: Eine Plattform, die kreativen Köpfen ein Sprachrohr bietet – und Verlagen einen digitalen Zugang zu frischen Ideen. Was bisher eher ein Glücksfall war, wird durch Technologie und Transparenz neu gedacht.

Verlage treffen auf kreative Ideen – ganz ohne Umwege

Das Prinzip ist einfach, aber revolutionär für den traditionellen Buchmarkt: Autorinnen und Autoren präsentieren auf PitchMyBook ihre Buchprojekte – egal ob Roman, Sachbuch oder Kinderliteratur. Der Clou: Die Inhalte werden strukturiert aufbereitet, mit Pitch-Video, Exposé und Leseprobe. Verlage wiederum erhalten einen gefilterten, übersichtlichen Zugang zu genau den Inhalten, die in ihr Programm passen könnten. Ohne Agentur, ohne unübersichtliche E-Mail-Postfächer, ohne langes Warten.

PitchMyBook wurde von Magda Werderits und Klemens Kokta gegründet. Die Idee kam ihr, weil sie immer wieder hörten, wie schwer es sei, „in den Verlag rein zu kommen“. Was im Film- oder Startup-Bereich längst etabliert ist – nämlich Ideen gezielt zu präsentieren und Investoren zu gewinnen – wurde hier dann schlicht auf die Buchbranche übertragen.

Der Buchmarkt ist im Wandel – aber nicht überall

Während Self-Publishing boomt und Leser:innen zunehmend auf Plattformen wie Wattpad, Amazon oder BookTok aufmerksam werden, verharren viele Verlage noch in klassischen Strukturen. Manuskripteinsendungen per Post, lange Wartezeiten, keine Rückmeldung – frustrierend für Schreibende, riskant für Verlage, die dadurch vielleicht große Stimmen verpassen.

PitchMyBook adressiert diese Lücke mit einem innovativen System, das Kreativität nicht nur sichtbar macht, sondern auch qualifiziert filtert. Die Plattform hilft, den Dschungel aus Einsendungen zu ordnen und schafft einen fairen Raum, in dem sich Qualität durchsetzen kann. Gleichzeitig wahrt sie Rechte und Urheberschaft der Autor:innen.

Chancen für mehr Diversität und neue Stimmen

Die echte Stärke von PitchMyBook liegt darin, dass nicht nur etablierte Namen Zugang zur Verlagswelt erhalten, sondern auch Debütant:innen, Quereinsteiger:innen oder Schreibende aus unterrepräsentierten Gruppen. Der Zugang zur Sichtbarkeit wird demokratisiert. Das birgt die Chance, Themen zu entdecken, die bislang kaum Gehör fanden.

Das bedeutet auch: Leser:innen profitieren langfristig von größerer Vielfalt, anderen Erzählformen und ungewohnten Perspektiven. Und Verlage können ihr Portfolio erweitern, ohne dabei auf Qualität oder Professionalität zu verzichten – denn die Plattform stellt sicher, dass jedes Projekt bestimmten Mindestanforderungen genügt.

Was jetzt zählt: Aufmerksamkeit und Mitgestaltung

Wie erfolgreich PitchMyBook wird, hängt davon ab, wie offen die Branche für neue Wege ist – und wie mutig Autor:innen ihre Projekte präsentieren. Die Idee steht, die Plattform funktioniert. Jetzt braucht es Nutzer:innen, die das System mit Leben füllen und ihm damit die Relevanz geben, die es verdient.

Wer schreibt, sollte wissen: Sichtbarkeit ist möglich. Und wer veröffentlicht, sollte wissen: Innovation liegt nicht nur im Text, sondern auch im Zugang dazu. PitchMyBook könnte ein Wendepunkt sein – wenn wir es zulassen.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter PitchMyBook.

21/2025 Zaubermehl für die neue Küche: Wie Veatzz das Kochen revolutioniert

Veatzz ist mehr als nur ein Mehl – es ist eine kulinarische Revolution. Vegan, glutenfrei, allergenfrei und nährstoffreich verwandelt es sich mit Wasser im Handumdrehen in Waffeln, Pizza oder Brot. Entwickelt von einer Haubenköchin und einer Nachhaltigkeits-Visionärin, bringt Veatzz gesunden Genuss in die schnelle Küche – ohne Kompromisse.

Wenn zwei Frauen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund aufeinandertreffen – die eine eine preisgekrönte Haubenköchin, die andere eine umtriebige Unternehmerin mit Nachhaltigkeitsmission – kann daraus echte Magie entstehen. Genau das ist bei Veatzz passiert: Ein „Zaubermehl“, das nicht nur die Küche revolutioniert, sondern auch unser Verständnis von schneller, gesunder Ernährung neu definiert.

Ein Produkt aus Leidenschaft und Purpose

Die Idee zu Veatzz entstand aus einem persönlichen Bedürfnis: Gründerin Victoria Neuhofer, bekannt durch das nachhaltige Start-up Damn Plastic, brauchte ein gesundes, schnelles Essen – machbar in 30 Sekunden, alltagstauglich und allergenfrei. Mit Viktoria Fahringer, Österreichs jüngster Haubenköchin, wurde daraus nicht nur ein funktionales Produkt, sondern ein Gourmet-Erlebnis.

Das Ergebnis: Ein Mehl, das durch Wasserzugabe zum Teig für Waffeln, Pizza, Brot und mehr wird. Vegan, glutenfrei, ohne Laktose oder andere Hauptallergene – und dabei voller Nährstoffe. Mit 30 % weniger Kohlenhydraten, zehnmal mehr Ballaststoffen und dreimal mehr Proteinen als herkömmliches Mehl bringt Veatzz nicht nur Geschmack, sondern auch echten Mehrwert auf den Teller.

Vom Küchentrick zur Handelsrevolution

Was als Startup-Idee begann, hat längst die Regale des Einzel- und Großhandels erobert. Veatzz ist bei Spar, Metro, Transgourmet und bald auch in deutschen Supermärkten erhältlich. Produziert wird in einer eigenen, allergenfreien Anlage in Polen – nicht nur aus Effizienzgründen, sondern auch mit Blick auf den CO₂-Fußabdruck.

Der Clou liegt aber nicht nur in der Rezeptur, sondern in der Story: Vier Powerfrauen führen das Unternehmen – jede bringt ihre eigene Superkraft ein, von Gourmetküche über Startup-Know-how bis zur nachhaltigen Produktion. Diese Kombination macht Veatzz zu einem Produkt, das sich durch Qualität, Vision und Teamgeist auszeichnet.

Wer einmal probiert hat, versteht, warum dieses Produkt tatsächlich „zaubern“ kann – nicht nur in der Pfanne, sondern auch im Alltag.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter veatzz.

20/2025 Erntefrisch vom Küchentisch: Die neue Vertical Farm für zuhause

Ob Hobbygärtnerin oder Stadtbewohner ohne Balkon – wer schon immer frische Kräuter und knackiges Gemüse zuhause ernten wollte, ohne sich um Gießen, Licht und Erde kümmern zu müssen, dürfte bei dieser Erfindung aufhorchen. Das Wiener Startup omni.farm hat eine Vertical Farm für den Küchentisch entwickelt, die nicht nur optisch überzeugt, sondern auch durch Ertrag, Einfachheit und Nachhaltigkeit.

Mini-Garten, Maxi-Ernte

Das Herzstück der Erfindung von omni.farm ist der sogenannte „omni.planter“: ein modularer Indoor-Garten, der etwa so viel Platz braucht wie ein Essteller, aber pro Monat bis zu sechs Salatschüsseln mit frischen Kräutern und Gemüse füllt. Einfach die mitgelieferten „omni.pods“ – Pflanzkapseln mit Bio-Saatgut, Substrat und Dünger – einstecken, Wasser einfüllen und los geht’s. Das System regelt automatisch Beleuchtung und Bewässerung. Nach vier bis sechs Wochen ist Erntezeit – ganz ohne Pflegeaufwand oder Vorkenntnisse.

Bis zu zwölf Pflanzen wachsen gleichzeitig. 101 Sorten stehen bereits zur Auswahl – von Rucola über Basilikum bis zu kleinwüchsigen Tomaten. Und das alles ganzjährig, dank energieeffizienter LED-Technologie. Wer also bisher glaubte, frische Lebensmittel seien im Winter nur aus dem Supermarkt zu bekommen, wird mit der vertical farm eines Besseren belehrt.

Grüne Innovation für urbane Küchen

Hinter omni.farm stehen die Wiener Schulfreunde Paul Holler und Aaron Waidmann, die schon früh ihre Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckten. Mit ihrer Erfindung wollen sie nicht nur den Zugang zu frischen Lebensmitteln erleichtern, sondern auch einen Beitrag zur Müllvermeidung und gegen Lebensmittelverschwendung leisten.

Der Verkaufsstart fällt strategisch klug mit dem Auftritt bei der Puls4-Show „2 Minuten 2 Millionen“ zusammen. Das Startup ruft dort ein Investment von 120.000 Euro für zehn Prozent Anteile auf. Besonders hoffen die Gründer auf Unterstützung von Katharina Schneider und ihrem Mediashop-Netzwerk.

Aktuell ist omni.farm im Vorverkauf für 139 Euro erhältlich – inklusive zwölf omni.pods. Später soll das Set 169 Euro kosten. Produziert wird in Österreich, die Bio-Samen stammen aus den Niederlanden. Wer also eine nachhaltige, smarte und stylische Lösung für frische Ernte in der eigenen Küche sucht, könnte hier fündig werden.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter:
https://omni.farm/

19/2025 SwingTent: Barrierefrei campen mit CampingScout

Das innovative SwingTent von CampingScout revolutioniert das Camping-Erlebnis: barrierefrei, schnell aufgebaut und komfortabel wie nie. Entwickelt aus Leidenschaft und Freundschaft, vereint es Abenteuerlust mit echter Alltagstauglichkeit – und macht Outdoor-Urlaub endlich für alle zugänglich.

Wer schon einmal in einem Dachzelt übernachtet hat, kennt die Faszination: Schlafen über dem Auto, mit direktem Blick auf den Sternenhimmel. Doch nicht jeder Camper kann oder will auf eine Leiter klettern. Genau hier setzt das „SwingTent“ von CampingScout an – ein Zelt, das sich wie eine Tür vom Fahrzeugheck wegschwenken und auf komfortable 50 Zentimeter Einstiegshöhe absenken lässt. Die Geschichte hinter dieser Erfindung ist ebenso bewegend wie inspirierend.

Ein Zelt aus Freundschaft und Innovation

Dietmar Pachlhofer, selbst passionierter Camper, wollte mit einem Freund eigentlich nur eine einfache Lösung finden, um ins Dachzelt zu kommen, ohne sich verrenken zu müssen. Als dieser verstarb, wurde die Idee zum Herzensprojekt. Mit CampingScout entwickelte Pachlhofer das SwingTent weiter – ein barrierefreies Schwenkzelt, das heute nicht nur für Familien, sondern auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

Herzstück der Lösung ist ein robuster Schwenkträger, mit dem das Zelt unkompliziert ausgeklappt und aufgebaut werden kann. Ob Fiat Ducato, Citroën Jumper oder Mercedes Sprinter – die derzeit unterstützten Fahrzeuge lassen sich schnell in ein komfortables Mini-Zuhause verwandeln. Auch an Zubehör mangelt es nicht: Plattformen, Regenplanen und sogar eine spezielle Einstiegshilfe mit Spindelmechanik machen das SwingTent zur durchdachten Campinglösung für nahezu jeden Bedarf.

Barrierefreies Abenteuer für alle

Besonders bemerkenswert: Das SwingTent ist nicht nur einfach zu bedienen, sondern wurde auch praktisch auf seine Barrierefreiheit getestet. Ein Freund des Erfinders, selbst Rollstuhlfahrer, testete das System im Alltagseinsatz. Das half entscheidend dabei, Schwächen zu identifizieren und zu beheben. Heute ermöglicht das Zelt vielen Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Abenteuer zu erleben, die ihnen zuvor verwehrt blieben.

Aber auch Familien profitieren von dem innovativen Konzept. Das SwingTent lässt sich mit wenigen Handgriffen aufbauen und bietet mit seiner hochwertigen Matratze, cleveren Belüftungslösungen und viel Stauraum ein echtes Komfort-Upgrade beim Campen. Die Kombination aus Boden- und Dachzeltkomfort bringt Sicherheit, Wetterschutz und Gemütlichkeit – und macht jeden Ausflug in die Natur zum Erlebnis.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter:
www.campingscout.eu

18/2025 GreenOnion: Nachhaltigkeit und Profitabilität clever vereint

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit müssen keine Gegensätze sein – GreenOnion zeigt, wie es geht. Das Unternehmen kombiniert persönliche Beratung mit einer KI-gestützten Plattform, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nachhaltige Lösungen zu bieten, die sich finanziell auszahlen. Mit dem digitalen Assistenten „OnionGuru“ können Firmen ihre ESG-Strategie effizient umsetzen. GreenOnion setzt dabei auf Kooperationen mit Banken und Beratern, um den Zugang zu erleichtern.

Nachhaltigkeit ist für viele KMU eine Herausforderung: Zu komplex, zu teuer, zu aufwendig. Doch was wäre, wenn es einen einfachen, kostengünstigen und profitablen Weg gäbe? GreenOnion aus Mödling hat genau das zum Ziel. Das 2022 gegründete Unternehmen unterstützt Betriebe dabei, nachhaltiger zu wirtschaften – ohne Abstriche bei der Rentabilität.

Nachhaltigkeit trifft digitale Innovation

Hinter GreenOnion steht Gründer Martin Watzka, der erkannt hat, dass klassische Beratungen oft zu teuer sind und rein digitale Lösungen viele KMU überfordern. Sein Ansatz: Eine Kombination aus persönlichem Erstkontakt und KI-gestützter Analyse. So erhalten Unternehmen einen detaillierten ESG-Report, der Aspekte wie Energieeinsparung, Recycling oder Mitarbeiterzufriedenheit abdeckt.

Doch damit endet die Unterstützung nicht. Der digitale Assistent „OnionGuru“ begleitet Unternehmen langfristig und hilft, nachhaltige Maßnahmen tatsächlich umzusetzen – sei es durch Handlungsempfehlungen oder durch die Beantwortung konkreter Fragen.

Warum sich Nachhaltigkeit für KMU lohnt

Nachhaltigkeit zahlt sich aus – und zwar nicht nur für die Umwelt. Unternehmen, die auf ESG setzen, profitieren von:

  • Besseren Finanzierungschancen: Banken und Investoren achten zunehmend auf Nachhaltigkeitskriterien.
  • Kosteneinsparungen: Ressourcenschonung und Energieeffizienz senken langfristig die Betriebskosten.
  • Wettbewerbsvorteilen: Kunden und Geschäftspartner bevorzugen nachhaltige Unternehmen.
  • Attraktivität für Fachkräfte: Nachhaltigkeit stärkt das Employer Branding und zieht qualifizierte Mitarbeiter an.
  • Regulatorischer Sicherheit: ESG-Standards werden in vielen Ländern Pflicht – wer sich früh anpasst, ist im Vorteil.

Um möglichst viele Unternehmen zu erreichen, setzt GreenOnion auf ein starkes Netzwerk. Kooperationen mit Banken, Steuerberatern und Anwaltskanzleien erleichtern den Zugang zur Plattform und sorgen für eine breite Akzeptanz.

GreenOnion plant bereits die Expansion in weitere europäische Märkte, um noch mehr KMU auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit zu begleiten.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter: GreenOnion

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