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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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66/2016 Küchenideen: Der schlauste Toaster kommt aus Franken

Ein Toaster, der über den Bräunungszustand seines Inhalts Bescheid weiß und entsprechend reagiert. Die Innovation dreier junger Männer aus Franken wurde jetzt auf dem Landeswettbewerb 2016 mit dem Prädikat ‚besonders pfiffig‘ bewertet.

Wer weiß schon, wann ein Toast seinen optimalen Röstungs-Zustand erricht hat. Mal ist das warme Brot schon fast schwarz, mal kaum bissfest. Das stellten in ihren heimischen Küchen auch die drei jungen Tüftler Tobias Knauer, Daniel Welker und Moritz Drummer fest und arbeiteten am ‚klugen Toaster‘. Ab sofort gelten die drei Ebermannstädter nun als Erfinder der optischen Bräunungs-Kontrolle von Toastern. Zu Anfang hatten die jungen Männer die Intention die Entstehung gesundheitsgefährdender Benzopyrene zu unterbinden. Heraus gekommen ist dabei der Toaster, der interpretiert, wann der Toast die beste Konsistenz erreicht hat.

Dem Konzept dienen Foto-Widerstände als funktionales Prinzip. Vorgestellt wurde das Projekt jetzt auf der iENA Inter­nationale Fachmesse Ideen, Erfindungen, Neuheiten in Nürnberg. Bei Landeswettbewerb Bayern 2016 wurden die drei Erfinder jetzt mit dem Preis für eine besonders pfiffige Arbeit prämiert. Wir sagen herzliche‘ Glückwünsch aus Franken für die Franken.

65/2016 Das Fahrradschloss, das sich im wahren Wortsinn stinkig gegen Diebe zur Wehr setzt

Ein Fahrradschloss, dass Diebe mittels extremem Gestank in die Flucht schlägt? Die Erfindung zweier US-Amerikaner könnte Langfingern, die sich mit Eisensäge und/oder Flex an Schlössern zu schaffen machen, künftig wirklich schier unüberwindbare Probleme bzw. vulgäre Brech-Anfälle bescheren.

1,5 Millionen Fahrräder, so die Statistiken, werden pro Jahr alleine in den USA gestohlen. Die Sicherheit von Fahrradschlössern basiert bis zum heutigen Tag auf der Beschaffenheit des Schloss-Materials. Faktisch aber kann jedes Eisen geschnitten und somit jede Sicherung mit dem richtigen Werkzeug schnell entfernt werden. Die Erfinder des Skunk-Locks, zu deutsch so etwas wie Stinktier-Schloss, haben eine neue Herangehensweise Diebe vom Klauen abzuhalten. Oder aber deren Verbrechen schon während es begangen wird, zu verhindern. Der Amerikaner Daniel Idzkowski und sein Kollege hatten die Idee, im Schloss einen inneren Hohlraum zu präparieren. Das Schloss steht unter Druck und enthält eine Chemikalie, die im Moment des Kontakts – zum Beispiel nach dem Aufsägen – bei dem Langfinger einen extremen Brechreiz auslöst.

Soweit so gut könnte man sagen, die Idee hat was. Allerdings gibt es noch den kleinen Haken, dass einer Pressemitteilung zufolge die im Skunk Lock enthaltene Flüssigkeit bzw. das Gas gesundheitsgefährdend sind. In den USA wohl bislang noch kein Problem. In Deutschland könnte es eher ein Hemmschuh für den breit angelegten Vertrieb sein. Wer sich das mal ansehen möchte, auf Indiegogo ist der zu fundende Betrag bereits überschritten: Indiegogo und das Stinktier-Schloss. Oder aber für die visuellen Tierchen, wir haben hier das Video auch direkt von Juhh-Tjuub: Skunk Lock – das etwas andere Fahhradschloss (US-Englisch):

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64/2016 Neue Wunder-Watte Deurex Pure könnte probates Mittel sein um Ölpesten wirksam zu bekämpfen

Eine extrem saugfähige Substanz ist in der Lage diverse Öle aus Wasser so zu binden, dass das H2O in der Folge wieder seine ursprüngliche Qualität habe. ‚Deurex Pure‘, so der Name der Innovation eines Chemikers aus Sachsen-Anhalt, könnte künftig bei Ölpesten eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht die Chance auf den Erfinderpreis 2017.

Sie sieht aus wie Watte, die Wunder-Substanz Deurex Pure, die jetzt eine realistische Chance auf den Erfinderpreis 2017 hat. Erfunden hat das Material ein 61-jähriger Chemiker mehr oder weniger als Abfallprodukt eines anderen Versuchsaufbaus. Ein Rezept für Wachs sollte leicht verbessert werden, aber das gelang nicht. Rund zehn Tonnen einer faserigen Substanz, so unsere Quelle ingenieur.de, erinnerten den Macher an Watte. Der findige Mann sah aber weniger den Fehlversuch sondern witterte die Chancen. Nun ist die Substanz, die im internen Arbeitstitel ‚Zauberwatte‘ genannt wird, ökologisch, in Wasser nicht löslich und recycelbar. Zudem sei das Material witterungsbeständig und schwimme sogar dann noch an der Wasseroberfläche, wenn es mit zum Beispiel Öl voll gesogen sei.

Einer Pressemitteilung zufolge könne das Wachs das 6,55-fache seines Eigengewichts aufnehmen. Einhundert Kilogramm ‚Deurex Pure‘ sind damit in der Lage über 600 Liter Öl aus verseuchtem Wasser zu binden. Nach dem Einsatz sei das Wasser wieder in einem Zustand wie zuvor, die Watte könne sogar nach Auswringen nach heutigem Ermessen drei bis vier mal wieder verwendet werden. ‚Deurex Pure‘ binde – und das ist die Neuerung – Öl komplett und rückstandsfrei aus dem Wasser. Das Produkt ist bereits patentiert und hat nun gute Chancen auf den Erfinderpreis 2017. Hier der Link zum Unternehmen Deurex.

63/2016 Eine schlichte, aber in der Wirkung überragende Erfindung

Ein einfaches LED-Brettchen im Materialwert von rund 40 Euro hilft einem nach Blitzeinschlag stark körperlich behinderten Jungen wieder mit seiner Mitwelt zu kommunizieren. Die einfache, aber sehr wirkungsvolle Innovation ermöglicht es dem jungen Ethan, der kürzlich wieder lernte gewisse Körperregionen zu bewegen, wieder mit Ja und Nein zu kommunizieren.

Manchmal gibt es Geschichten, die treiben einem das Wasser in die Augen. Das Schicksal eines lebenslustigen jungen Mannes namens Ethan Kadish nahm eines nachmittags eine jähe Wendung als der sportliche Teenager an hellichtem Tag von einem Blitz getroffen wurde. Das war im Jahr 2013 und seitdem kämpft sich der junge Ethan zurück ins Leben. In der Gemeinde erfuhren er und seine Eltern außerordentlich viel Zuspruch, es gründete sich sogar eine explizite Unterstützergruppe namens Team Ethan. Unter anderem wurde Geld gesammelt um Ethans über Monate hinweg notwendige 24-Stunden-Pflege zu bezahlen.

In den vergangenen Monaten hatte sich der starke, junge Typ auf seine Art ins Leben zurück gekämpft und irgendwann durch Augenzwinkern zu verstehen gegeben: „Hey, ich bin noch da.“ Dies war der Startschuss für einen Freund der Familie. Der 14-jährige Jacob Smilg dachte sofort daran, ein elektronisches Etwas zu erschaffen, dass die Bewegungs-Optionen von Ethan ausnutzend eine deutlich bessere Kommunikation mit seiner Mitwelt realisieren sollte. Heraus kam sein LED-Brett, dass es Ethan nun ermöglicht, über eine einfache Verkabelung klar „ja“ und „nein“ zu sagen. Er löst die elektronischen Impulse sehr einfach mit einem Neigen des Kopfes nach links oder rechts aus. Wir sagen: sehr einfach, sehr effektiv, extrem menschlich die ganze Aktion und einfach nur klasse! Danke, Jacob und alles Gute, Ethan! Hier noch einmal der Link zum Hilfsprojekt für Ethan.

61/2016 Neu: Ford präsentiert Wasserspender für die Mittelkonsole

Ein praktischer Wasserspender für’s Auto wurde jetzt bei Ford vorgestellt. Knapp zwei Liter pro Stunde soll das System direkt aus der Klimaanlage frisch gezapft und aufbereitet für durstige Insassen an der Mittelkonsole zur Verfügung stellen.

Viel trinken ist eine der am meisten von Gesundheitsaposteln deklinierte Weisheit, wenn es um die Erhaltung von jugendlichem Aussehen und physischem Wohlbefinden geht. Interessant mutet daher die Erfindung eines Entwicklungs-Ingenieurs bei Ford an. Der findige Macher übertrug eine Logik, die er in Peru über ein Plakat kennen gelernt hatte, ins Auto. Dort gibt es eine Anlage die Wasser wie aus dem Nichts, nämlich aus der Luft filtert und binnen nur dreier Monate annähernd 10.000 Liter Wasser generiert habe, so eine Pressemitteilung. Übertragen hat diese seine Erkenntnisse der Erfinder in einen Wasserspender für die Mittelkonsole im Auto.

Die Anlage soll in der Lage sein knapp 2 Liter frisches Trinkwasser zu generieren. Ob und inwieweit Ford oder andere das System namens „On-The-Go H2O“ in Serie bringen, stand zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht fest. Für Interessierte haben wir jedenfalls ein sehr aussagekräftiges Kurzvideo dazu, in dem auch der Ford-Ingenieur Doug Martin zu Wort kommt:

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60/2016 Innovation: Kommt der Alkohol ohne Nebenwirkungen?

Britische Forscher wollen an einem neuartigen Alkohol-Ersatz arbeiten, der zwar ähnlich knallt und wirkt wie das Original. Darüber hinaus aber verspricht die auf Alcosynth getaufte Substanz den im Übermaß Mißbrauchenden von Übelkeit, Kopfschmerz und sonstigen Katerfolgen zu verschonen.

Alkohol könnte eine so schöne Droge sein, wenn da nicht das Übermaß wäre, das so mancher Zeitgenosse an Folgetagen durchzechter Nächte büßen müsste. Ein paar kluge Köpfe aus England haben sich jetzt dieses gesellschaftlichen Engpasses angenommen. Der Anspruch ist die Erfindung eines alkoholischen Getränks, das keinen Kater nach sich zieht. Als Ziel für den endgültigen Sieg über den Brummschädel nach Suff habe man das Jahr 2050 anvisiert. Die neue Droge wurde auf den Namen Alcosynth getauft. Als Ziehvater der Innovation für Partyfreunde gilt Professor David Nutt, ein Pharmakologist der sich um Neurotransmitter kümmert. Der Londoner Mediziner soll sogar davon sprechen, dass Alcosynth keine Gefahren für Leber und Herz nach sich ziehe.

‚Zu schön um wahr zu sein‘ ist hier eine erste, sich aufdrängende Reaktion. Gleich darauf kommt einem aber die eigene Großmutter in den Sinn, die stets mahnte „man dürfe alles … aber mit Maß und Ziel“. Ist also der extreme Kater nach einer extrem durchzechten Partynacht nicht eine smarte Reaktion der Natur, die uns warnt zu weit gegangen zu sein. Sind Brummschädel also ggf. wichtige Warnhinweise und von daher nichts was man abschaffen sollte? Nun, ist wohl alles eine Frage der Einstellung. Für den Kater-Abschaffer Alcosynth jedenfalls laufen laut Erfinder Nutt derzeit 90 unterschiedliche Patentanträge. Zwei davon würden gerade auf Unverträglichkeit untersucht. Bis die Hangover-Vermeider hinreichend getestet sind, vergehe aber noch einiges an Zeit, so Nutt. Wer sich das nochmal im Original reinziehen will, hier unsere Quelle: Independent.co.uk/alcosynth

59/2016 Weniger Smartphone-Ablenkung mit Distractagone

Ein kleiner neuer Handy-Safe soll weniger das oder die Smartphones seiner Nutzer schützen. Vielmehr geht es beim Wegschließen der modernen Kommunikations-Instrumente um einen Zugewinn an Zeit und weniger Ablenkung durch Smartphones.

Da gibt es doch tatsächlich eine Erfindung, die den Menschen für eine selbst zu bestimmende Zeit vom eigenen Smartphone loseisen soll. Das Distractagone ist eigentlich nur ein kleiner Tresor im Westentaschenformat. Bis zu vier Smartphones kann man in dem kleinen Gadget einschließen. Erst nach der vorher einzustellenden Zeit kann dass Kästchen wieder geöffnet werden. ‚Wie schwach kann man sein?‘ möchte man sich fragen. Aber wo empfundene Probleme liegen, gibt es Märkte. Und die Smartphone-Abhängigkeit scheint ja wirklich ein Problem in einer übersättigten Gesellschaft zu sein.

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter sind 40.000 Euro anvisiert, bei Redaktionsschluss waren bereits über 26.000 Euro eingesammelt. Die Erfinder aus Amsterdam wollen eigenen Worten zufolge den Heavy Usern ihr Leben zurückgeben. Auch wenn die Domain bereits gesichert ist – die Macher verweisen damit derzeit unmittelbar auf die Crowdfunding Kampagne. Mit Ihrem Slogan „Find focus fast“, also schnell zum eigenen Fokus zurückfinden, dokumentieren die Niederländer worum es eigentlich geht. Und im Kern ist ‚Konzentration‘ bzw. deren Abwesenheit wirklich ein typischer, gesellschaftlicher Engpass. Hier der Vollständigkeit halber noch der Link zur Distractagone-Kampagne auf Kickstarter.

58/2016 Bald kommt deutsches E-Mobil Sion – jetzt Vorbestellung möglich

Das neue Solarauto Sion ist ein E-Mobil, das seinen Motor unter anderem über eigene Solarzellen selbsttätig auflädt. Die Innovation beim Sion besteht aus einem selbst ladenden Batteriesystem, welches das Fahrzeug über die Kraft der Sonne mit-auflädt. Pro sonnigem Tag stünden Nutzern so zirka 30 Mehr-Kilometer über Solarzellen zur Verfügung.

Das über eine Crowdfunding-Kampagne gelaunchte Projekt Sion ist eine neue Generation Elektroauto. Über eine eigene Batterie versorgt sich der familiär taugliche Sechs-Sitzer teils selbst auf. Derzeit sind zwei Modellvarianten geplant, die je für rund 250 Kilometer Reichweite taugen. Nach der erfolgreichen Indiegogo Kampagne steht ein erster Verkaufspreis von rund 16.000 Euro in der Kalkulation. Die Crowdfunding-Kampagne habe gemäß einer Pressemitteilung Geld generiert um mehr als einen Prototyp für Probefahrten und vor allem Crashtests zu haben. Der Sion messe 4,11 Meter Länge bei 1,68 Metern Höhe und 1,79 Metern Breite. In der Spitze erreicht das Auto rund 140 Kilometer pro Stunde. Es ist ab sofort ermäßigt vorzubestellen. Ab Frühjahr 2017 stehen die E-Mobile zur Probefahrt und anschließendem Kauf bereit. Im negativen Fall gibt es sogar das geld zurück. Weitere Informationen bei Indiegogo. Die Technologie im Fahrzeug birgt noch ein paar Ideen. Hier entlang:

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57/2016 Neu: Fidget Cube – das Universal-Spielzeug für jede Lebenslage

Der Fidget Cube ist ein kleines Gadget, das Menschen einen wunderbaren Zeitvertreib beschert. Dieser würfelförmige ‚Beschäftiger‘ liegt gut in der Hand und bietet nervösen Fingern die ideale Abwechslung und sogar einen gewissen Nutzen: Konzentration fördern, Nervosität überwinden, motorisch sinnvoller Zeitvertreib.

Es ist sicher schon über 30 Jahre her als der gute alte Loriot in einem seiner unnachahmlichen Zeichentrick-Reflektionen den ‚Universalbenutzer‘ vorstellte. Ein elastischer Gummipfropf auf den man zwar drücken konnte. Der aber quasi komplett ohne Funktion war. Der neue Fidget Cube ist ein irgendwie vergleichbares Kleinod. Allerdings gibt es dennoch einen höchst relevanten Nutzen: Zeitvertreib in hektischen Zeiten. Das kann beruhigen und ist eine schöne Form von Aktionismus. Aufgrund der mannigfaltigen Optionen dieses Fingerspiels wird sogar die Konzentration gefördert. Jede der sechs Würfel-Seiten birgt eine andere Beschäftigungs-Therapie. Ganz nebenbei macht das kleine Ding auch Töne in unterschiedlicher Intensität, je nach Nutzung.

Wer jetzt genug gelesen hat und diesen Universal-Beschäftiger endlich in Aktion sehen muss, dem kann geholfen werden. Die Erfinder haben selbstredend für ein kleines Youtube-Dokument gesorgt, das wir freilich hier nicht vorenthalten dürfen:

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56/2016 Innovation: die Fenster am Haus zur unsichtbaren Heizung machen?!

Wie man seine Fenster am Haus zum unsichtbaren Energiespender macht, zeigt ein Berliner Startup namens Vestaxx. Auf dreifach verglasten Fenstern bringen die Macher auf der mittleren Scheibe ein Metalloxid auf, das die energetische Wirkung entfaltet. Zwei weitere Wärme-Funktions-Schichten sorgen für zusätzliche Isolation.

Eigentlich liegt es so unendlich nahe: Warum nicht neben Dach und Fassade auch über die Fenster nachdenken, wenn es um die energetische Nutzung der Gläser rund ums Haus geht. In Berlin hat sich jetzt ein Startup dieser Idee angenommen. Heraus gekommen sind die Vestaxx-Fenster, die über nanotechnologisch aufgebrachtes Metalloxid zu einer unsichtbaren Heizung avancieren. Die Innenseite der Fensterscheibe wird bei Vestaxx mit einer hauchdünnen metallischen Schicht versehen. Nach Anschluss an das Stromnetz, erwärmt sich die Schicht. Gesteuert wird das Ganze über den ‚Vestaxx-Heat-Controller‘, der in das obere Profil des Fensterrahmens integriert werde. Wenn das Fenster geöffnet wird, schaltet dieser das Heizsystem ab. Das Smartphone kommt ins Spiel mit der korrelierenden ‚Vestaxx Smart App‘.

Was zunächst mit 24-Volt-Experimenten begann, ist nun an den haushaltsüblichen 220 Volt angekommen und damit grundsätzlich marktfähig. Nun fehlt es den Erfindern an finanzieller Unterstützung. Die Vestaxx Fensterheizung sei über die gesamte Lebensdauer zirka 50 Prozent günstiger als alternative Heizungen. Vorteile liegen in einem Wirkungsgrad über 90 Prozent; Wärme gehe bei der Fensterheizung nämlich kaum verloren, so eine Pressemitteilung. Vestaxx arbeitet derzeit noch mit ersten Prototypen. Die anvisierte Produktion benötige einen Investor, der für ein siebenstelliges Finanzvolumen gut sei, so die Gründer. Die Vision liege bei einer Markteinführung zu Beginn des kommenden Jahres. Interessenten können sich für den Launch des Projekts vormerken lassen auf vestaxx.de.

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