Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 30 von 90)

49/2022: WowWow erfindet innovative Hundeleine

Lästiges Leineschleppen während der Hund beim Gassigehen frei läuft, ist mit dem praktischen Hundehalsband von WowWow passé. Wenn der Hund herumtollen darf, bleiben die Hundebesitzer mit der Leine zurück.

Das ist in vielen Situationen nervig, egal, ob man den Kaffee to go trinkt und mal eben aufs Handy schauen will oder im Winter die Hände abfrieren, weil die Leine nicht in die Jackentasche passt. Das altbekannte „Halt mal kurz“ wenn man zu zweit mit dem Hund unterwegs ist, hat sich mit der innovativen 2-in-1-Lösung erledigt.

So funktioniert die Leine

Der Trick liegt im Halsband, hier ist ein kleines Gehäuse befestigt, in dem sich die kurze Leine befindet. Herausziehen lässt sich diese mit einer Schlaufe, die mittels Magneten am Halsband hält, welche der Besitzer bei Anwendung in seiner Hand hält. Die Leine inklusive Schlaufe hat eine Länge von 63 Zentimetern und ist damit recht kurz, allerdings ist sie auch nicht wie eine Schleppleine für den weiten Auslauf gedacht. Der Hund soll damit lediglich bei Bedarf für eine kurze Weile gesichert werden, wenn man beispielsweise an einer vielbefahrenen Straße sichergehen möchte, dass sich der Hund nicht erschreckt und ausreißt.

Weitere Facts zu WowWow

Das Halsband gibt es in verschiedenen Farben und den drei Größen S, M und L bemessen am Halsumfang. Eines für Hunde, die weniger als 10 Kilogramm wiegen, wird aktuell entwickelt. Trotz der kurzen dünnen Leine eignet sich das Halsband auch für große und schwere Hunde, da das Material besonders belastungsfähig ist und einer Zugkraft bis 150 Kilogramm standhält. An den vorhandenen D-Ringen kann eine zusätzliche Leine befestigt oder die Hundmarke des Vierbeiners angebracht werden. Hundehalter, die lieber ein Geschirr statt einem Halsband bevorzugen, werden ebenfalls bei WowWow fündig. Somit ermöglicht das Hundehalsband mit integrierter Leine den Haltern und Vierbeinern maximale Flexibilität und dennoch Sicherheit für den Notfall.

 

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48/2022: Edyoucated hilft bei der Weiterbildung von Mitarbeitern

So langsam kommen die Digitalisierung und der technologische Wandel auch im Bereich der betrieblichen Weiterbildung an. Die Notwendigkeit für digitales Lernen und Arbeiten hat sich verstärkt. Das Start-up Edyoucated aus Münster bietet eine KI-gestützte Lernplattform, die es Mitarbeitenden und Organisationen ermöglicht, ihre Fähigkeiten auf- und auszubauen.

Der Umgang mit der Digitalisierung, Innovationen und große Datenmengen stellen Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Unternehmensgeschehen und die Prozesse an sich, sondern vor allen Dingen auf die Mitarbeitenden. Diese gilt es immer wieder zu schulen und an den neusten Stand anzupassen.

Die Plattform

Statt One-Size-fits-all-Lösungen wird bei Edyoucated digitales personalisiertes Lernmaterial geboten, das dementsprechend motivierend auf die Mitarbeitenden wirkt und zugleich sind die Leistungen und Lernerfolge messbar. So können die Menschen schneller und individueller lernen. Zu Beginn wird hierfür der aktuelle Lernstand abgefragt, um zu ermitteln, welches Vorwissen bereits vorhanden ist und dementsprechend die jeweiligen Inhalte auf jeden Mitarbeitenden anpassen zu können. Diese Lerninhalte werden von Edyoucated nicht selbst produziert, stattdessen wird auf vorhandenes Material aus dem Internet zurückgegriffen. Mögliche Lernthemen sind beispielsweise Microsoft Excel, Digitale Innovation oder Produktmanagement. Die Unternehmen können entweder auf diese Inhalte zugreifen oder eigene Inhalte einstellen. Zudem stehen auch Schulungen zur Verfügung, die von den Experten von Edyoucated durchgeführt werden. So kann ein optimales Lernprogramm für jeden zusammengestellt werden.

Case Studies

Zu den Kunden von Edyoucated zählen unter anderem der Chemiekonzern BASF, die Lottogesellschaft von Nordrhein-Westfalen Westlotto oder das Logistikunternehmen Fiege. Bei BASF wurden die Mitarbeitenden in analytischen Fähigkeiten geschult für ein besseres Datenverständnis, für die Arbeit mit Analysetools oder zur Entwicklung neuer Datenlösungen. Bei Westlotto wurde nach der Einführung einer Cloud Wissen zu neu eingesetzten Technologien benötigt und bei Fiege wurden die Mitarbeitenden mit neuen Innovationskompetenzen ausgestattet, um den Unternehmergeist zu stärken und die Entwicklung innovativer Ideen zu fördern.

 

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47/2022: Wohnwagon stellt autarke Tiny-Houses her

Minimalistisch, nachhaltig und bewusster Leben, das macht der Wohnwagon aus Österreich möglich. Die Tiny Houses mit hochwertiger Ausstattung sind vollständig autark, die Bewohner sind damit gänzlich flexibel an ihrem Standort und müssen sich keine Sorgen um ihre Versorgung hinsichtlich Wasser und Strom machen.

Der Wohnwagon soll damit als gutes Beispiel voran gehen, wie selbstbestimmtes und nachhaltiges Wohnen aussehen kann, denn mit ihm verändert sich auch das soziale Zusammenleben. Es gibt mehr Platz für Gemeinschaftsräume, wodurch die Menschen eher in den Dialog treten. Die Bewohner besinnen sich damit auf das Wichtigste und Nötigste, Minimalismus und Bewusstsein verdrängen Verschwendung und übermäßigen Konsum.

Leben im Tiny House

Der mobile Wohnwagen funktioniert gänzlich unabhängig von einem Strom- oder Kanalanschluss. Stattdessen gibt es eine Photovoltaikanlage mit großem Speicher, eine Solar-Holz-Zentralheizung für Warmwasser und Wärme, verschiedene Wasserkreisläufe für eine unabhängige Wasserversorgung und eine umweltfreundliche Bio-Toilette. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien und natürlichen Konzepten, gearbeitet wird nur mit umweltverträglichen Baustoffen aus der Region. So soll nicht nur ein selbstbestimmtes Leben erreicht, sondern auch Ressourcenverschwendung vermieden werden, denn rund 40 % der weltweiten Materialien werden in der Bauindustrie eingesetzt.

Wo darf der Wohnwagon platziert werden

Je nachdem, wie der Wohnwagon genutzt wird, gibt es verschiedene Vorschriften für seine Aufstellung. Das Tiny House kann vielfältig eingesetzt werden, als ganzjähriges Zuhause, als Zweitwohnsitz, als außergewöhnliche kleine Unterkunft für Hotels oder als fahrender Seminarraum, als kleines Restaurant … Den Einsatzmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.

Der Wohnwagon darf auf ausgewiesenen Freizeitgrundstücken, Baugrundstücken, Campingplätzen und selbstverständlich Tiny House Siedlungen aufgestellt werden. Je nach Nutzungsart kommt es auch darauf an, ob eine Baugenehmigung notwendig ist. Zudem gilt in Deutschland eine Anschlusspflicht an das öffentliche Versorgungsnetz, wenn man mehr als 100 Tage im Jahr im Wohnwagon lebt. Die vollständige Autarkie, die der mobile Wohnwagen bietet, kann hierzulande also nur eingeschränkt genutzt werden. In jedem Fall sollten sich Interessenten aber über die bei ihnen vor Ort geltenden Regelungen informieren.

 

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46/2022: Zero-Waste mit Marktkost

Die digitale Kantine von Marktkost liefert kleinen und mittleren Unternehmen ein ausgewogenes Mittagessen im Glas per flexiblem Abo-Modell. Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung wird damit der Kampf angesagt.

In einer Kantine fallen rund 28 Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr an, vom Verpackungsmüll, der durch Catering- und Lieferdienste anfällt, ganz zu schweigen. Zudem haben viele Unternehmen gar keine Kantine. Die Verpflegung am Arbeitsplatz ist allerdings ein wichtiges Thema mit Hinblick auf Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität und somit für jedes Unternehmen relevant. Die nachhaltige Lösung aus dem Glas schafft Abhilfe.

Das Konzept von Marktkost

Über den eigenen User-Account bei Marktkost hat jeder Mitarbeiter eines Unternehmens die Wahl aus vier verschiedenen, wöchentlich wechselnden saisonalen Gerichten. Angeboten werden beispielsweise Putengeschnetzeltes, Gemüsecurry oder Ofengemüse mit Kapern und Reisnudeln. Durch das Vorbestell-System werden nur die Lebensmittel eingekauft und Gerichte produziert, die auch bestellt wurden. So wird Überproduktion verhindert. Für einen fairen Preis von 7,90 Euro werden die Gerichte immer montags geliefert und die alten Gläser der Vorwoche wieder mitgenommen. Diese werden dann anschließend gereinigt, auf Beschädigungen kontrolliert und sterilisiert, bevor sie erneut befüllt werden. Mit diesem Kreislaufsystem kann das Zero-(Food)-Waste-Konzept umgesetzt werden.

Nachhaltige Erfolge

Bereits jetzt konnten etwa drei Tonnen Lebensmittelabfälle und mehr als viereinhalb Tonnen Verpackungsmüll eingespart werden. Außerdem werden überwiegend saisonale Zutaten aus heimischem Anbau genutzt. Auf diese Weise entstehen kurze Transportwege. Die Gerichte selbst sind überwiegend vegetarisch oder ganz vegan, wodurch jede Menge Treibhausgase eingespart werden.

Das Start-Up gewann bei der Internationalen Grünen Woche den ersten Preis als bestes Start-Up für sein innovatives Konzept. Das war allerdings erst der Anfang. Zu den derzeit 30 belieferten Unternehmen rund um Berlin, Potsdam und Brandenburg sollen noch mehr Kunden dazukommen. Außerdem soll die Auswahl der Gerichte größer und das Unternehmen bekannter werden.

Marktkost zeigt beispiellos wie eine gesunde und ausgewogene Versorgung von Mitarbeitern im Unternehmen aussehen kann und geht mit seinem Zero-Waste-Prinzip als gutes Beispiel voran.

 

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45/2022: DALL E 2 erzeugt Bilder aus Texten mithilfe künstlicher Intelligenz

Die neue künstliche Intelligenz von OpenAI verbreitete zuletzt großes Staunen. Mit DALL E 2 ist es nun möglich, Bilder aus geschriebenem Text entstehen zu lassen und das in guter Auflösung.

Mit DALL E 1 zog das Unternehmen bereits 2021 große Aufmerksamkeit auf sich. Auch wenn die KI, die Bilder durch Texteingaben erstellte nur von ausgewählten Forschern genutzt werden konnte und für die Öffentlichkeit Unzugänglich blieb, überraschte sie schon damals mit ihren Fähigkeiten. Die aktuelle Version DALL E 2 setzt da aber noch eine Schippe drauf und lässt alle bisher bekannten Künstlichen Intelligenzen zum generieren von Bildern im Schatten stehen.

Der Beginn von DALL E 2

DALL E 2 erschien im April 2022 und ist anders wie sein Vorgänger auch für die Öffentlichkeit über eine Warteliste zugänglich. Eine Woche nach Veröffentlichung standen bereits  100.000 auf der Warteliste, einige Monate später schon über eine Millionen. Bei der Bilderstellung ist DALL E 2 in der kreativen und visuellen Qualität um längen besser als sein Vorgänger. Mit der soliden Auflösung 1024×1024 und mehrsprachiger Textverarbeitung überzeugt die KI von fotorealistischen Portraits bis zu simulierten 3D-Renderings.

Das Prinzip der Bildgeneration

Das Prinzip der Bildgeneration bei DALL·E 2 läuft vereinfacht folgendermaßen ab:

  1. Der Prompt läuft über den Text Encoder, der ihn in den Repräsentationsraum projiziert. Dort ordnet CLIP die textuelle und die visuelle Ebene paarweise zu. Das neuronale Netz ist darauf trainiert festzustellen, inwieweit eine Textbeschreibung zu einem Bild passt. Der Schritt steht für das Semantisieren der Textebene in Bezug auf das Visuelle.
  2. Es entsteht ein sogenanntes Prior: kein fertiges Bild, sondern lediglich eine Bildrepräsentation. Hier kommt mit GLIDE ein sogenanntes Diffusionsmodell von OpenAI zum Einsatz. Dabei wird ein künstliches neuronales Netz mit Fotos so lange immer mehr mit Rauschen belegt, bis nichts mehr erkennbar ist. Danach wird der Vorgang umgekehrt, sodass das System aus dem Rauschen fotorealistische Bilder nach Vorgaben schafft.
  3. Der Prior mit der Text-Bild-Semantik generiert über Diffusionsumkehrung eine Reihe von Bildern, die das System wiederum mit CLIP semantisch sortiert und die die aus seiner Sicht besten als Ergebnis anzeigt.

Der Prozess dauert etwa 20 Sekunden und lässt zwischen sechs und zehn Bildern entstehen um eine Auswahl an Variationen bereitzustellen.

Die KI kann nicht nur neue Bilder nach gewünschten Stilrichtungen entstehen lassen, sondern auch vorhandene Retuschieren.

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44/2022: Hyperion XP-1 als Wasserstoff betriebener Sportwagen

Nachdem die meisten Supersportler mit Benzin angetrieben werden und bei ihrer hohen Leistung einen hohen Verbrauch haben, kommt mit dem Hyperion XP-1 nun ein Wasserstoff betriebener Supersportler auf den Markt.

Anders als vergleichbare Sportwägen wie der Nio EP9, der Pininfarina Battista oder der Batteriebetriebene Rimac Nevera setzt der XP-1 nicht auf die herkömmlichen Batterieantriebe sondern erzeugt den Strom aus Wasserstoff selbst. Für die Stromproduktion wird dabei eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle verwendet.

Eckdaten des Hyperion XP-1

Eine Tankfüllung soll bis 1.600 Kilometer reichen. Die genauen Daten der Elektromotoren hat Hyperion bisher jedoch nicht bekannt gegeben. Klar ist aber, das ein dreigang-Getriebe alle vier Räder antreibt und das exotische KFZ dabei in unter 2,2 Sekunden von Tempo 0 auf 100 beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit soll dabei bei ganzen 356 km/h liegen. Diese erstaunlichen Zahlen ermöglicht der Leichtbau des Autos. Mit einem Leergewicht von nur 1.031 Kilogramm ist der XP-1 deutlich leichter als Konkurrenzen mit schwerer Batterie. Gewicht wird dabei beispielsweise durch das Carbon-Titan-Monocoque-Chassis oder einen Carbon-Wasserstoff-Tank eingespart. Als Pufferspeicher wird keine Batterie, sondern ein so genannter Superkondensator eingesetzt. Dieser kann zwar nicht so viel Energie speichern wie ein Akku, kann aber extrem schnell entladen werden, was für die Beschleunigung eines solchen Supersportlers essenziell ist.

Das Design

Das Design erinnert von außen etwas an einen Bugatti Chiron. Vor allem die rundlich geformten Streben hinter den Türen machen eine Ähnlichkeit erkennbar. Diese dienen dabei einerseits der Aerodynamik und andererseits auch als Sonnenkollektoren. Auch die riesigen V-Türen hinterlassen beim Öffnen einen Eindruck der Extravaganz des Automobildesigns und genehmigen einen Einblick ins Innere. Bei einem Blick ins Interior sollte zunächst das 96 Zoll große Curved Display auffallen, dass durch Gesten bedient werden soll. Auch die Transparenz des großen Glasdaches soll von den Insassen gesteuert werden können.

Preise für den Supersportwagen sind derzeit noch nicht bekannt. Der Bau soll noch im Jahr 2022 beginnen und erste Bestellungen werden bereits entgegen genommen. Aufgrund der Technik und Innovation, die in diesem Auto verbaut ist, ist aber ein sehr deftiger Preis anzunehmen.

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43/2022: Airwheel SE3 mini verbindet Koffer und Transportmittel

Nie wieder Koffer schleppen. Jetzt trägt dein Koffer dich: Zumindest, wenn du im Besitz eines Airwheel SE3 mini Koffers bist.

Der Koffer wird beim Reisen schnell zum Ballast. Er bremst einen, wenn man es eilig hat, und stört beim gemütlichen Schlendern in der Wartezeit. Mit dem Airwheel SE3 mini hat man dieses Problem nicht. Der fahrbare Handgepäckkoffer ist das optimale Transportmittel an Flughäfen.

Fahrzeug und Koffer zugleich

Der kleine Koffer eignet sich für jede Reise mit leichtem Gepäck. Trotz des integrierten Motors hat er ein Füllvolumen von 26 Litern. Man kann also einiges auf die Reise mitnehmen. Trotzdem entspricht das Gepäckstück den Richtlinien für die Mitnahme von Handgepäck, also den Air Boarding Standards. Wer dann am Flughafen keine Lust hat zu laufen, kann sich bequem auf den Koffer setzen, den Griff einklappen und stattdessen den Lenker ausziehen. Und los geht’s. Dank hochwertiger Motortechnik erreicht man mit dem Koffer eine Geschwindigkeit von ca. 8 km/h. Viel schneller als zu Fuß ist man also trotzdem nicht. Deutlich bequemer ist es aber allemal.

Smartes Reiseerlebnis

Die Liste der smarten Reisegadgets wird immer länger. Der Airwheel SE3 ist ein würdiger neuer, intelligenter Reisebegleiter. Man wird nicht nur mobiler, sondern kann auch Elektrogeräte wie Smartphones am integrierten dualen Hochgeschwindigkeits-USB-Anschluss aufladen. Dank integriertem Schloss ist das Gepäck jederzeit geschützt. Außerdem ist der Koffer trotz Akku energiesparend. Intelligentes Reisen wird immer einfacher. Benutzen kann man den Koffer bis zu einem Gewicht von 100 kg. Das ist die maximale Traglast des Alurahmens.

Eine Fahrt auf dem Koffer sieht auf jeden Fall spaßig aus. Vielleicht werden auch wir in Zukunft von unseren Koffern über die Flughäfen dieser Welt kutschiert.

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42/2022: Greeny: Garten aus dem 3D-Drucker

Das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse ernten ohne einen eigenen Garten zu haben? Mit dem Greeny kann man sich selbst mit den frischesten Früchten versorgen und braucht dazu nur etwa einen Quadratmeter Platz.

Wer frisches Gemüse und Obst auf den Teller bringen will, hat es nicht einfach. Ein großer Garten ist an Jahreszeiten und Grundstücke gebunden und braucht Zeit. Lebensmittel im Supermarkt hingegen werden über einen langen Zeitraum künstlich gereift und gelagert, was wichtige Nährstoffe zerstört. Der Greeny könnte in der Zukunft die ideale Alternative sein.

Zuhause gärtnern dank Vertikal Farming

Einen eigenen Garten zu haben und in diesem Gemüse anbauen zu können ist bei weitem nichts Selbstverständliches. Um es jedem zu ermöglichen, sich selbst mit Lebensmitteln zu versorgen, wird mit Hochdruck an der Entwicklung sogenannter Vertikal Farming-Lösungen, zu denen auch der Greeny zählt, gearbeitet. Hierbei werden die Pflanzen auf mehreren Ebene übereinander angepflanzt. Wachstum entsteht dann ganz ohne Erde. Aus einem Tank mit einer biologischen Nährstoff-Wasserlösung wird ein- bis zweimal pro Stunde Flüssigkeit nach oben gepumpt und auf die Wurzeln gespritzt. Schon nach etwa einer Woche kann man dann erstmalig eigenes Gemüse ernten. Und das theoretisch direkt in der Küche, 365 Tage im Jahr.

Eine ungewöhnliche Konstruktion

Der grün bewachsene Turm sieht auf den ersten Blick durchaus skurril aus. Hergestellt wird der Grenny im 3D-Drucker und zwar aus einem Polymer auf der Basis von Milchsäureproteinen. Damit ist das Gerät vollständig biologisch abbaubar. Auf dem Kompost ist es bereits nach sechs bis acht Monaten verschwunden. Angetrieben wird das ganze von einer Tesla-Spule. Zur herausragenden Qualität des Gemüses trägt auch die Wasserqualität bei. Das Leitungswasser wird nämlich mit einem Biophotonen-Wasserfilter gereinigt und hexagonal strukturiert, was ihm eine Qualität wie der von Quellwasser verleiht.

Umweltfreundlich und Ertragreich

Gemüse und Obst vom Greeny ist deutlich gesünder als gekauftes. Eine Greeny-Tomate weist zum Beispiel genauso viel Vitamin B auf wie ca. 30 gekaufte Exemplare. Aber nicht nur wir profitieren von frischen Zutaten mit sechsmal schnellerem Wachstum, auch die Natur freut sich. Jährlich müssen kiloweise Lebensmittel weggeschmissen werden. Wer einen Greeny hat, erntet nur das, was auch gebraucht wird. Der Rest kann weiter reifen. Außerdem können durch den Wegfall von Transport, Lagerung und Verpackungen bis zu 100kg CO2 pro Jahr eingespart werden. Darüber hinaus braucht ein Greeny für den gleichen Ertrag 95% weniger Wasser. Auch Pestizide wird man in ihm nicht finden. Der Vorgang ist vollständig biologisch.

Wurde hier eine Technologie geschaffen, die zukünftig in jedem Haushalt zu finden sein wird?

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41/2022: Mit Wingfield zum Tennisprofi

Das Maximum aus der Tennisleistung herausholen. Das Start Up Wingfield bringt eine Analysetechnik in Amateurclubs, die bisher nur den Profis vorbehalten war.

Genauste Angaben über die Präzision der Schläge, Geschwindigkeit, Drall und Highlight-Videos. Das alles sind Leistungen, die Tennisspieler sonst nur aus dem Profibereich kennen. Mit Wingfield kam nun eine Technologie auf den Markt, mit der Tennisclubs die Leistung ihrer Spieler pushen wollen.

Das bietet Wingfield

Bei Wingfield handelt es sich um ein KI-basiertes Ausstattungstool für Tennisplätze, mit dem Spielende ihr Tenniserlebnis virtuell pimpen können. Mit Hilfe von interaktiven Kameras und den smarten Netzpfosten werden alle Facetten des Spiels getrackt. Durch Analysen der Körperhaltung und von Bewegungsabläufen berechnet die verbundene App einen individuellen Score, der Insights in die Spielweise gibt. Berechnet wird der Drill Score aus dem Produkt aus der Präzision der Schläge und der Geschwindigkeit, mit der ein Ball gespielt wird. Nun kann man sich eigene Ziele bezüglich der Stärken setzen, die man optimieren möchte und daran arbeiten. Außerdem besteht die Möglichkeit Matches zu Spielen, die sogar vom Deutschen Tennisbund anerkannt sind. Mit der App kann man dann die Spielstatistik einsehen und erkenen, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

So profitieren Spieler und Vereine

Die datenbasierte Spielanalyse ist etwas, worauf sonst nur Profis Zugriff hatten. Grund dafür waren der hohe Preis und die aufwändige Installation. Die Gründer von Wingfield sind jedoch der Meinung, dass es jedem Spieler möglich sein sollte sich kontinuierliche durch gezielte Analysen verbessern zu können. Gleichzeitig wird dem Tennisspiel ein Gamification-Element gegeben, was gerade in vielen Bereichen im Trend ist. Tennisvereine, die die Kosten für die Technologie tragen müssen, profitieren von den guten Leistungen und Zufriedenheit ihrer Mitglieder. Diese wiederum bekommen gezieltes Coaching mit klaren Zielen. Zusammen mit der spielerischen Umsetzung in der App werden Spielende dazu motiviert sich immer weiter zu steigern. Auch der deutsche Tennisbund hat seine Chance erkannt und ein Netzwerk für national anerkannte Matches geschaffen.

Es gibt bereits 320 Tennisanlagen auf denen Wingfield genutzt werden kann. Die meisten davon in Deutschland. Das Unternehmen plant jedoch schon bald stark ins Ausland zu expandieren. Und das mit Erfolg. Womöglich begeistert Wingfield schon bald Tennisspieler auf der ganzen Welt.

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40/2022: Priwatt: Strom vom Balkon

Erzeuge jetzt deinen eigenen Öko-Strom! Dazu brauchst du weder viel Platz noch eine teure Montage.  Priwatt Solaranlagen passen ganz einfach auf jeden Balkon.

Autarke Energieversorgung für jeden greifbar machen. Diesen Ansatz versucht das Leipziger Start-Up anzustoßen. Mit ihren kompakten Solaranlagen für Balkon, Terrasse und Garten kann zumindest ein Teil des jährlichen Strombedarfs des Besitzers gedeckt werden.

Auf dem Balkon Strom erzeugen

Mit den kleinen Kraftwerken kann wird die eigene Stromerzeugung selbst für kleine Privathaushalte rentabel. Der Mechanismus ist ganz simpel: die Solaranlage wird je nach Modell am Balkon angebracht und mit einem Stecker an die Steckdose angeschlossen. Nun fließt der umgewandelte Wechselstrom von der Anlage direkt ins Stromnetz des Hauses. Eine ähnliche Technologie mit niedrigerer Effizienz gibt es bereits für Wohnmobile. Für Häuser war bis jetzt jedoch eine teure Anlage, die sich über das ganze Dach erstreckt, notwendig. Die kleine Anlage mag zwar weniger Strom produzieren als eine komplette Dachfläche, reicht aber durchaus, um die Stromkosten zu reduzieren.

Priwatt Produkte im Überblick

Das Jungunternehmen hat mittlerweile ein breites Sortiment an Balkonkraftwerken, die auf diverse Anforderungen zugeschnitten sind. Zum Beispiel gibt es Solaranlagen für Gitterbalkone, Betonbalkone und Gärten. Die Module sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, werden mit unterschiedlichen Halterungen befestigt und lassen sich in verschiedene Winkel neigen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Modulhalterung, ein Wechselrichter und ein Anschlusskabel. Die Gemeinsamkeit der Optionen ist jedoch, dass sie nur einen stationären Nutzen haben. Eine Einspeisung ans öffentliche Stromnetz ist nicht möglich.

Diese Vorteile bieten sich für Haushalte

Die Priwatt Balkonsolaranlagen sind leicht zu installieren. Dank der mitgelieferten Montageanleitung spart man sich zudem die Montagekosten für einen externen Dienstleister. Ein klarer Kostenvorteil besteht natürlich auch in den gesparten Stromkosten. Über das Jahr kann die Anlage mehr als 500 Kilowattstunden Strom erzeugen, was einer Ersparnis von einem drei- bis vierstelligen Betrag über die Jahre gleichkommt. Die obligatorische Anmeldung beim Stromnetzbetreiber nimmt das Start Up seinen Kunden zudem vollständig ab.

Eine Methode der Stromerzeugung, die nicht nur nachhaltig ist, sondern auch für jeden zugänglich.

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