Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Autor: raketenstart (Seite 59 von 90)

75/2018 Vogelscheuche war gestern: Scheuche Segula ist ein Flugdrache

Den beweglichen, im Wind kreisenden Flugdrachen ‚Segula‘ könnte man auch als Vogelscheuche 2.0 bezeichnen. Auf ganze 500 Quadratmeter Abschreck-Reichweite wird die Wirkung der dynamischen Flieg-Scheuche vom Hersteller postuliert.

Statische Vogelscheuchen prägten früher das Bild in Getreide- und Maisfeldern dieser Welt. Teils wurden die fixiert aufgestellten Gestalten aber über die Jahre von den abzuschreckenden Vögeln und Wildtieren durchschaut. Die erwünschte Wirkung blieb zunehmend aus. Heute können sich Landwirte dynamischer ‚Scheuchen‘ bedienen ohne dabei die viel beschworene Digitalisierung zu bemühen. Die Devise: Vögel und Wildtiere auf natürliche Weise vertreiben – unter Zuhilfenahme eines überdimensionalen Stativs, eines Flugdrachens in Raubvogel-Gestalt namens ‚Segula‘ und ggf. ein bisschen Wind.

Montiert wird die dynamische Scheuche ‚Segula‘ auf einer langen Teleskop-Rute. Selbst bei schwächsten Winden wird der Flugdrache in Raubvogel-Gestalt eine durch die Luft kreisende Scheuche. Das Gerät muss nie neu ausgerichtet werden ist immer flugbereit und ängstigt Getier vom Großwild bis zum Hasen auf Feldern. Die Vorrichtung wecke das natürliche Fluchtverhalten bei Wahrnehmung von Raubvögel. Zur Arretierung treibt der Nutzer die Halterung am Fuß des Teleskop-Arms in den Boden. Die Montage sei nahezu in jedem Untergrund möglich. Einsatzgebiete sind Hersteller-Angaben zufolge vornehmlich Gemüse-, Jungmais-, und Sonnenblumen-Felder über Anwendungen im Weinbau bis hin zur Geflügel- und Fisch-Zucht. Kreativere Einsätze – Vorsicht in Einflugschneisen – gibt es ganz nach Ideenreichtum der Nutzer, hier zum Beispiel auf einem Hausdach:

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74/2018 Kompostierbare Wasserfilter entfernen Mikroplastik aus Wasser

Die Innovation dreier junger Tüftler aus Baden-Württemberg soll für deutlich saubereres Leitungswasser sorgen. Die Idee von Benjamin & Tobias Müller sowie Patrick Leichtenstern ist aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt und reinige Wasser von Schadstoffen und Mikroplastik, so eine Pressemitteilung.

Drei jungen Tüftlern aus Deißlingen ist der allenthalben um sich greifende Plastikmüll in den Gewässern unseres Planeten schon lange Ein Dorn im Auge. Entsprechend fokussieren die Erfinder Ihren Innovations-Geist schon lange auf effiziente Wasserfilter, die Schadstoffe aus dem Leitungswasser filtern. Mit ihrer neuesten Erfindung wollen die drei Kreativen nun sogar Mikroplastik aus dem von ihren Filtern gereinigten Wasser entfernen. Der neue Filter besteht aus dem kompostierbarem Kunststoff namens Lignin. Das Bio.Polymer, das auch als ‚Flüssigholz‘ bezeichnet wird kann wie sein synthetisches Pendant in herkömmlichen Kunststoff-Verarbeitungsformen genutzt werden. Spritzguss sind hier ebenso wie Extrusion, Pressverfahren oder Tiefziehen problemlos möglich. Entwickelt haben die drei jungen Männer den neuen Filter unter Beihilfe des Fraunhofer Instituts, einer Werkstatt und Biopro, einem Biotechnologie-Unternehmen aus Stuttgart.

Durch die ökologische Unbedenklichkeit des Lignins und damit die Kompostierbarkeit der Filter, können die Verbrauchsmaterialien nach ‚getaner Filter-Arbeit‘ theoretisch einfach entsorgt werden. Allerdings befänden sich nach Filterung ja die Schadstoffe im kompostierbaren Filter, was die Entsorgung dann doch nicht ganz so bedenkenlos mache. DAs Ziel ‚unbedenkliches Trinkwasser aus der Leitung‘ ist wohl erreicht.

73/2018 Macht der Multi-Joystick Move-Master bald Tastaturen Konkurrenz?

Eine neue Art Computer-Steuerung könnte vor allem in der Gaming-Szene verstärkt Fuß fassen. Aber kann der Move-Master von Tüftlern aus Bayern auch dem klassischen Joystick oder anderen Eingabe-Geräten, ggf. sogar der Tastatur, Konkurrenz machen?

Der Joystick ist so alt wie die ersten Personal-Computer. Vor allem in der Gaming-Szene war und ist das kleine Gerät kaum wegzudenken, stellte es doch seit Anbeginn des Zeitalters die perfekte Schnittstelle Mensch-Computer dar. Aber die Zeiten ändern sich und die Anforderungen an Software wie Hardware werden filigraner. Entsprechend den eigenen Ideen und Anforderungen an ein perfektes Steuerungs-Tool entwickelte Thomas Bredinin aus dem Landkreis Deggendorf/Bayern einen eigenen, multidimensionalen, neuen Joystick.

Der Move-Master besteht aus einem breiten Griff für die Nutzhand, einer einfachen Auflagefläche und zehn speziell angeordneten Tasten. Vom klassischen Joystick unterscheidet den Move-Master sein futuristischer Look wie aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs. Das Gerät ist gewissermaßen einer menschlichen Hand nachempfunden. Man agiert und reagiert nicht wie mit einem Steuerknüppel, sondern eher einem Griffstück. Vorne sind acht Tasten angebracht, seitlich auf Höhe der Finger zwei weitere. So kann die Steuerung geschmeidig aus dem Handgelenk kommen. Die Tasten des Move-Masters sind frei konfigurierbar, also auf den Nutzer nach Vorlieben anzupassen. Gerade beim Spielen sind es die kurzen Hebelwege, die schnelle Reaktionen ermöglichten, so eine Pressemitteilung.

Gemeinsam mit seinem Mit-Entwickler und Freund Johann Meindorfer möchte Thomas Bredinin das junge Unternehmen langsam und organisch vergrößern. Derzeit arbeiten die Deggendorfer mit 3D-Druckern und verfügen über ein Warteliste. Ziemlich stolz sind die beiden Tüftler übrigens auf die Option Menschen mit Behinderung viel filigranere Optionen der Steuerung zukommen zu lassen. Wir senden Grüße aus Bayern nach Bayern und wünschen viel Erfolg. Hier die Website und hier ein erster, visueller Einblick:

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72/2018 Kluge Solaranlage richtet sich präzise nach Sonne aus

Eine dreizehn-jaehrige, junge Dame soll eine Solaranlage entworfen haben, die laut einer Pressemitteilunbg ‚Tag-und-Nacht‘ Sonnenenergie speichere. Die Teenagerin erreichte mit Ihrer Idee Platz eins bei dem Wettbewerb ‚Broadcom Masters‘ einem kalifornischen Bewerb für Mittelschüler.

Pubertierende Mädels, die gerade zum sogenannten Teenager avancieren, haben oft anderes im Kopf als revolutionäre, technische Erfindungen. Nicht so Georgia Hutchinson aus dem amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Sie innovierte einen ‚Solartracker‘, der jederzeit die Lage der Sonne analysiert. Entsprechend des jeweiligen Einfallswinkels der Sonne kippt die Solarpanels jeweils in die opportune Richtung.

Soweit so gut, solche Ideen gab es schon vor Jahren. Das Gerät der jungen Tüftlerin allerdings sei demgegenüber ein datengesteuerter, Solartracker mit zwei Achsen. Das Gerät nutze für seine Ausrichtung zusätzlich ‚öffentlich zugängliche Daten‘ einer nationalen Behörde für Wetter- und Meereskunde. So kann der neuartige Tracker den Stand der Sonne nahezu perfekt detektieren / interpretieren und so die Solarkollektoren noch effizienter machen. Auf diese Weise kommen keine teuren Sensoren zum Einsatz und ist somit ökonomischer. Die Erfindung der jungen Lady aus Woodside/Kalifornien sei gerade auf dem Weg zum Patent.

71/2018 Kann die Erfindung ‚Skywater‘ alle Wasserprobleme der Welt lösen?!

Wasserknappheit könnte zu einem der größten Probleme der Menschheit avancieren. Jetzt hat ein Kalifornier ein System entwickelt, das Wasser sage und schreibe ‚überall‘ einfach aus der Luft filtern kann.

Wasserknappheit?`Ohne mich! Das sagte sich der US-amerikanische Architekt David Hertz und entwickelte seine Vision zu Ende. Heraus kam mit ‚Skywater‘ ein System, das Wasser schlicht aus der Luft ziehen kann, wo immer es benötigt wird. Möglich wird dies durch große Metallkästen der gleichnamigen Firma Skywater, die Luft filtern und in der Folge mittels Kondensation Wasser gewinnen. In unserer Atmosphäre sei mehr Wasser enthalten, als in allen Flüssen der Erde zusammen, so der Innovator in einer Pressemitteilung. Pflanzen, vor allem die in den Wüsten dieses Planeten, nutzten das Prinzip Wasser aus der Luft zu filtern bereits.

Hertz suchte lange nach einer Methode, Wasserverbrauch umweltfreundlicher zu gestalten. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Erfinder Richard Gorden die ‚Skywater-Box‘ in ausrangierten Schiffscontainern. Das Kondensierungs-Prinzip kondensiert warme Luft, sobald sie auf eine kalte Oberfläche trifft, und macht sie so zu Wasser. Skywater perfektionierte diese Idee, erhitzt Luft durch Solarenergie oder Bioabfälle um so ein tropisches Klima zu erzeugen. Die Skywater-Kästen generieren auf diese Weise pro Tag bis zu 600 Liter sauberes Wasser.

Skywater – Gewinner des Water Abundance XPizes

David Hertz hat dieses System mit seiner Frau gemeinsam weiterentwickelt und nun sogar den ‚Water Abundance XPrize‚ gewonnen. Der Preis ist mit 1,5 Millionen Dollar dotiert und impliziert drei Bedingungen: a) es müssen binnen 24 Stunden mindestens eine Menge von 2000 Litern Wasser gewonnen werden. Dafür müssen b) 100 Prozent erneuerbare Energien genutzt werden. Und der Preis darf c) höchstens zwei Cent pro Liter betragen. Von 97 Teams aus 27 Ländern schaffte dies nur Hertz. Ziel des Visionärs ist es nun, diese Technik weltweit einzusetzen, in Wüstenregionen ebenso wie in Katastrophengebieten. Das Wasser wird nach der Kondensierung gefiltert und mit Ozon behandelt, was es sauber und haltbar macht. Ein positiver Nebeneffekt dieser Wassergewinnung ist die Bindung von Co2. Das Kohlendioxid wird getrennt und kann anschließend als Dünger verwendet werden.

Skywater: schon zigfach erfolgreich im Einsatz

Das Ehepaar Hertz nutzt das System bereits seit einigen Jahren in ihrem Zuhause in Venice / Kalifornien selbst. Hier versorgt die Box ihr Architekturbüro, umliegende Gärten und sogar Obdachlose in der Gegend ausreichend mit Frischwasser. Auch das amerikanische Militär, eine Schule und ein ganzes Dorf in Indien haben ‚Skywater‘ bereits erfolgreich getestet. Zugegben: die Innovation ist nun schon ein paar Semester alt. Begeistert uns aber immer wieder

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70/2018 Büro- & Konferenzstuhl Wingback: patentierte Ergonomie

Der Konferenz- und Bürostuhl ‚Wingback‘ ist ein patentiertes Sitzmöbel, das mit seiner besonderen Beschaffenheit Geschichte geschrieben hat. Visuell ist der Stuhl mit den beiden Rücken-Flügeln sehr markant. Seine eigentliche Qualität liegt jedoch im Faktischen, der Ergonomie.

Rückenbeschwerden sind annähernd zur Volkskrankheit avanciert. Hals- und Schulter-Probleme rangieren auf der Skala der Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen knapp vor Wirbelsäulen-Leiden. Experten führen Arbeitsunfähigkeit zu knapp einem Drittel auf falsche oder nicht vorhandene Ergonomie zurück. Der Büro- und Konferenzstuhl ‚Wingback‘ beugt hier mit seiner patentierten, zweigeteilt beweglichen Rückenlehne ergonomisch richtungsweisend. Der vielseitige Drehsessel lässt seinen Nutzer vergleichsweise über einen sehr langen Zeitraum belastungsfrei sitzen und … ja … arbeiten :-).

Der ‚Wingback‘ soll gemäß Presseberichten Fehlbelastungen durch die bewegliche, zweiflügelige Rückenlehne bestmöglich vorbeugen. Dadurch wird ein ermüdungsfreies und gesundes Sitzen ermöglicht. Die Sitzlehne umschließt den Rücken des Nutzers und stützt ihn so. Die Wirbelsäule des Sitzenden wird durch den Wingback beim Zurücklehnen moderat gestreckt und so von Druck entlastet. Gefunden haben wir den Wingback bei Seeger24 in Hamburg und dem Objektmöbel-Spezialisten objekt-m (Link) aus Sonnefeld in Franken.

69/2018 e-Mobilität könnte einen Sprung machen – Dank dieser neuen Batterien

Ein Erfinder aus den USA könnte eine Erfindung gemacht haben, die klassische E-Mobil-Batterien revolutionieren könnte. Die neuen Akku-Modelle, die eine signifikante Menge des teuren Kobalt benötigen, kommen mit nur rund 20 Prozent des Rohstoffs bei gleichbleibender Leistung aus.

Die Endlichkeit so mancher für die Batterie-Herstellung benötigten Rohstoffe macht solche Akku-Geräte zu einem auf lange Sicht knappen Gut. So brauchen aktuelle Batterien einiges an Kobalt, einem Element, dass in den kommenden Jahrzehnten weltweit knapp werden könnte. Zu einem guten Teil sind genau deshalb Elektroautos auch heute noch recht teuer. Neben Kobalt ist auch Lithium selten und für die Batterieherstellung unabdingbar. Knappheit verursacht hohe Preise und das schlägt sich erneut nieder auf die Batterie- und damit die Elektroauto-Preise.

Die neue Erfindung ‚GEMX‘ des Tüftlers Kenan Sahin könnte die knappe Ressource Kobalt großenteils überflüssig machen. GEMX führt dazu, dass Batterien nur noch rund 20 Prozent der typischen Kobalt-Menge benötigt. Die Bewertung der Innovation müssen wir anderen überlassen, aber die Innovation klingt nach einem extrem knackigen Idee.

68/2018 Waterbike für echte Radl-Ausfahrten auf dem Wasser

Das Wasser-Gefährt WatBi kommt faktisch einen Radl auf See oder Fluss gleich. Nutzer treten in die Pedale und bewegen sich auf der Einbaum-ähnlichen Erfindung per Pedale über Wasser fort. Aber der Reihe nach.

Eine neue Form des Surfens ist nun mit dem sogenannten Waterbike möglich, so eine Pressemitteilung. Der Erfinder Bernd Voutta aus Itzehoe wird in letzter Zeit immer häufiger mit dem Fahrrad auf der Alster gesehen. Dabei schwebt er nicht wie ein ‚zweiter Jesus‘ über das Wasser, sondern hat eine Konstruktion gebaut, die ihm die Überwasser-Fahrt ermöglicht. Vouttas Water Bike besteht aus zwei Längsholmen, die wie bei einem Einbaum miteinander verbunden sind. Das WaterBike, kurz ‚WatBi‘ wird gestützt von einem Untergestell und ist mit den fixierten Schwimmkörper-Holmen fixiert. An der Lenk-Gabel ist eine Art zweite Lenkung arretiert. Hinten am Gerät befindet sich ein Propeller-ähnliches Konstrukt mit Schwert und Segel.

Mit seinem Watbi sorge der Erfinder nun seit einiger Zeit auf den Gewässern rund um Hamburg für Aufsehen. Der Tüftler, der eigenen Worten zufolge schon einige Jahre an der Innovation dran sei, hat nun mitdem WatBi den Durchbruch zum funktionstüchtigen Wassergefährt geschafft. Über Vermarktungs-Ideen und -Aktivitäten war seitens der Redaktion nichts in Erfahrung zu bringen. Egal aber, was der Erfinder beabsichtigt: viel Glück von dieser Stelle für seine Intention.

67/2018 Oton Glass: Brille, die vorliest

Aus Japan kommen gefühlt die meisten KI-Innovationen. Jüngst wurde dort jetzt die vorlesende Brille erfunden. Initiator ist Keisuke Shimakage, der im Rahmen seines Unternehmens Oton Glass eine Brille vorstellt, die ihrem Träger Texte ebenso vorliest wie auch übersetzen kann.

Das nächste große Ding ist die ‚Device-Freiheit‘. Also das Überflüssigmachen von externen Geräten zur Nutzung des Internet oder zur Erledigung von Alltags-Routinen. Der Weg ist eine wie auch immer geartete Verschmelzung mit dem menschlichen Körper. Unabhängig von der Frage ob eine solche Entwicklung klug ist – hier entstehen viele beeindruckende und ebenso hilfreiche Erfindungen. Eigentlich hatte der Japaner Shimakage nur seinem Vater helfen wollen, so die Story. Er suchte nach einer einfachen Möglichkeit, den durch Schlaganfall der Legasthenie verfallenen Papa zu unterstützen. Die Brille wurde so als Prototyp bereits im Jahre 2013 geboren. Nun stehe bald die Marktreife an, so eine Pressemitteilung.

Nach der Inbetriebnahme des Hilfsmittel-Prototypen für den Vater merkte Shimakage, dass Schreib-Lese-Schwächen ein allgemeines und sehr verbreitetes, gesellschaftliches Phänomen war. So lernte er gewissermaßen mit und in der Zielgruppe, dass seine des Lesens mächtige Brille ein großes Problem lösen konnte. Und dass die Innovation eine gewerbliche Nutzung rechtfertigte. Heute arbeitet das Team von Oton Glass daran, die smarte Brille zusätzlich für Menschen mit Sehschwächen weiterzuentwickeln.

Shimakages Brille besteht derzeit aus einer Kamera im Gestell. Die Apparatur mache Fotos von Zeichen und Buchstaben in dem der Nutzer seitlich Knöpfe betätigt. Über das Netz werden die so ‚ge-screen-shooteten‘ Datensätze zu gesprochenem Wort verarbeitet, die über Kopfhörer oder Lautsprecher abgespielt werden kann. Status Quo heute könne die Oton-Glass-Brille auch bereits englische respektive japanische Texte übersetzen. Das Unternehmen wird von de Vision getragen Menschen mit Seh-Behinderungen, Legasthenie oder sonstigen Wahrnehmungs-Schwierigkeiten zu annähernd ‚Augenhöhe‘ mit gesunden Menschen zu verhelfen. Ja, ein Bewegtbild haben wir auf Juuh Djuhbe auch gefunden:

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66/2018 Erfindung löst Wind-Probleme der immer höher wachsenden Städte

Den renommierten James-Dyson-Award erhielten jetzt zwei junge Tech-Tüftler. Mit Ihrer Innovation, der O-Wind-Turbine, nehmen sie sich nicht nur dem Problem immer stärker werdender Winde in den Innenstädten an. Sie nutzen mit der Innovation den Wind auch konstruktiv und produzieren Energie.

In den immer höher wachsenden Innenstädten dieser Welt entwickeln sich parallel immer höhere Windgeschwindigkeiten, die Gefahren für Bewohner und Infrastruktur bringen. Daher sind kluge Konzepte gefragt, diesem Problem ggf. sogar konstruktiv Herr zu werden. Genau das dachten sich auch die beiden Erfinder Nicolas Orellana und Yaseen Noorani, die aus Chile bzw. Kenia stammen. Wenn typischerweise Wind durch die Städte bläst, wird er zwischen Gebäuden eingeschlossen. In der Folge drücke sich der Wind gemäß einer Pressemitteilung nach unten auf die Straße bzw. alternativ gen Himmel. So seien die Böen in stetigem Chaos, was den Einsatz klassischer Turbinen, die Ausgleich schaffen könnten, verhindert.

Hier setzt die Erfindung von Orellana und Noorani an. Die beiden Macher sind die Väter der hierfür prädestinierten O-Wind-Turbine. Durch eine sehr einfache, geometrische Form könne diese Turbine den Wind sogar konstruktiv nutzen und in Energie wandeln. Faktisch besteht die O-Wind Turbine aus einer Kugel mit rund 25 Zentimetern Durchmesser sowie geometrischen Öffnungen. Aufsitzend auf einer fixierten Achse dreht sich die O-Wind-Turbine bei Wind aus beliebiger Richtung wie ein Segel. So werden Getriebe bzw. ein Generator angetrieben, der die Windkraft elektrisch wandelt und so als Stromenergie nutzbar macht. Wir können den Wert der Innovation nicht fachlich prüfen und verweisen gerne auf das Englisch sprachliche, aber intuitiv verstehbare Produkt-Video zur O-Wind-Turbine:

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