Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Milch

36/2024 Die Innovation der Hafermilch aus dem 3D-Drucker: Nachhaltig und verpackungsfrei

Die Berliner Firma Veganz revolutioniert den Milchersatzmarkt mit einem neuen Konzept: Hafermilch aus dem 3D-Drucker. Dabei werden nur die festen Bestandteile in Form von Platten geliefert, und das Wasser fügt man selbst zu Hause hinzu. Diese innovative Idee spart nicht nur Verpackungsmüll und CO2, sondern ist auch ein Schritt in Richtung nachhaltiger Lebensmittelproduktion.

Hafermilch neu gedacht: Der Umwelt zuliebe

Wer kennt es nicht? Beim Einkaufen schwere Tetrapacks nach Hause zu schleppen. Genau hier setzt die Innovation von Veganz an. Hafermilch besteht zu über 90 % aus Wasser. Warum also sollte man das Wasser nicht einfach weglassen und nur die festen Bestandteile liefern? Die neue Hafermilch aus dem 3D-Drucker kommt in Form von kleinen Platten. Diese enthalten alle wichtigen Zutaten, wie Hafer, Kokosnussöl und vegane Gelatine – nur das Wasser fehlt. Das fügt man einfach zu Hause aus dem Wasserhahn hinzu. So spart man Verpackung, Lagerkosten und vor allem CO2 beim Transport, da die Platten wesentlich leichter sind als flüssige Milchalternativen.

Nachhaltigkeit trifft auf Bequemlichkeit: Milch aus dem Kuvert

Die Vorstellung, Hafermilch in einem Briefumschlag zu erhalten, klingt futuristisch, aber genau das macht Veganz möglich. Der Hersteller produziert die Milch in käsescheibenähnlichen Platten, die platzsparend in einem DIN-A4-Kuvert geliefert werden können. Ein weiterer Vorteil: weniger Verpackungsmüll und eine deutliche Reduktion der Umweltbelastung. Unternehmen wie Rewe und Penny haben die Bedeutung dieser Innovation erkannt und bieten die Hafermilch in Kürze unter ihrer eigenen Marke an.

Die Hafermilch aus dem 3D-Drucker ist ein spannender Schritt hin zu einer nachhaltigeren Ernährung. Ob der Geschmack überzeugt, muss natürlich jeder selbst entscheiden – aber in puncto Umweltfreundlichkeit ist dieses Konzept jetzt schon ein klarer Gewinner.

11/2022: Milch aus Kartoffeln

Tierprodukte werden immer unattraktiver und Alternativen mehr und mehr. Als Kuhmilchalternative hat Veg of Lund nun eine Milch aus Kartoffeln auf den Markt gebracht.

Die schwedische Firma Veg of Lund bietet mit ihrer neuen Marke DUG eine Milchalternative, die aus Kartoffeln gewonnen wird. Diese Alternative soll nicht nur Vegan, sondern dazu noch deutlich nachhaltiger sein als ähnliche Produkte wie Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.

Aus was besteht DUG?

Der Drink ist aktuell in drei Varianten zu erhalten: Original, Barista und Unsweetened. Alle dieser Varianten basieren auf Wasser, Kartoffeln, Rapsöl und Erbsenprotein und sind mit Calcium, Vitamin D und einigen B-Vitaminen angereichert. Zusätzlich sind beispielsweise als Säureregulatoren Natriumphosphate enthalten. Solche Natriumphosphate sind derzeit in Lebensmitteln noch umstritten. Ein Bio-Siegel hat das Produkt somit auch nicht erhalten.

Warum DUG so nachhaltig ist

Dass das Produkt so nachhaltig ist, liegt an den Kartoffeln. Der Anbau von Kartoffeln benötigt beispielsweise halb so viel Fläche wie der von Hafer. Für die Produktion werden außerdem 75% weniger CO2 ausgestoßen als bei der von Kuhmilch. Im Vergleich zu Mandeln wird für den Anbau 56-Mal weniger Wasser benötigt. Zusätzlich sind Kartoffeln ein regionales Produkt und müssen so nicht importiert werden. Wie nachhaltig das Produkt als ganzes im Vergleich ist, ist dennoch nicht klar. Es liegen derzeit keine Informationen vor, woher die anderen Inhaltsstoffe der Milch bezogen werden, oder ob der Transport von Schweden und Großbritannien in andere Länder den CO2-Fußabdruck deutlich erhöhen würde.

Dank der mehligen Kartoffelknolle soll die Milch besonders cremig und leicht aufzuschäumen sein. Das macht die Milch fürs Cafés besonders interessant. Vor allem für Allergiker könnte die Kartoffelmilch von großem Vorteil sein. Menschen, die Nüsse, Gluten oder Soja nicht vertragen finden hiermit eine gute Alternative. In Deutschland ist die Milch bisher jedoch noch nicht erhältlich. Im Online-Shop des Herstellers können aber Probierpakete bestellt werden: 3 Packungen für 7,50 Pfund oder 6 Packungen für 12,50 Pfund zuzüglich Versandkosten.

Der nachhaltige Kartoffeldrink ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz und zeigt, wie sich die Lebensmittelindustrie in Zukunft wandeln könnte – zu einer nachhaltigeren und regionaleren Alternative.

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