Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Kochen

73/2025 Getachef: Wenn private Köche Teil des Alltags werden

Die Plattform getachef verbindet private Köch:innen und hungrige Haushalte — flexibel, komfortabel und gemeinschaftlich. Mit wenigen Klicks kann man einen privaten Koch oder eine Köchin buchen, die direkt nach Hause kommt, frisch kocht und den Tisch deckt. Für Menschen mit wenig Zeit, Lust auf gutes Essen oder Experimentierfreude eröffnet das neue Wege — zugleich wirft es Fragen nach Qualität, Vertrauen und Nachhaltigkeit auf.

Viele Menschen kennen das Problem: Zwischen Job, Familie und Alltag bleibt kaum Zeit für ausgewogene Mahlzeiten. Das schnelle Essen vom Lieferservice stillt den Hunger, aber selten das Bedürfnis nach frisch zubereitetem, gesundem Essen. Wer kreativ kochen möchte oder einfach nur entspannen will, schafft es selten, richtig aufzukochen. Gleichzeitig gibt es ambitionierte Hobbyköch:innen oder Profis, die ihre Fähigkeiten teilen wollen — oft fehlt ihnen aber der Raum oder die Verbindung zu denen, die diesen Service suchen.

Warum wir neue Konzepte für Essen und Kochen brauchen

In Zeiten, in denen Zeit ein knappes Gut ist und berufliche wie private Anforderungen immer dichter werden, wird Kochen für viele zur lästigen Pflicht — nicht zur sinnerfüllten Tätigkeit. Fertigprodukte oder schnelle Lieferessen ersetzen oft das frisch zubereitete Mahl. Doch diese Lösungen stehen im Konflikt mit dem Bedürfnis nach Qualität, Gesundheit und Genuss. Viele sehnen sich nach einer Mahlzeit, die mit Liebe zum Detail zubereitet wurde — mit saisonalen Zutaten, Frische und dem Gefühl, umsorgt zu werden. Gleichzeitig bleibt kreativen Köch:innen oft der Marktzugang verwehrt, wenn sie nicht in der Gastronomie tätig sind. Hier entsteht eine Lücke zwischen Angebot und Bedürfnis, die neue Ideen verlangt.

Wie getachef funktioniert und was neu ist

getachef setzt genau an dieser Lücke an. Über eine App können Nutzer:innen Profile von privaten Köch:innen durchsuchen — inklusive Fotos, Spezialitäten und Verfügbarkeiten. Sind Koch und Kunde gefunden, wird ein Termin vereinbart. Der Koch bringt Zutaten mit oder verwendet bereits bei Kund:innen vorhandene Vorräte, kocht vor Ort frisch und räumt anschließend wieder auf. So entsteht ein vollumfänglicher Service: vom Einkauf über die Zubereitung bis zur Reinigung. Für den Nutzer bedeutet das: entspanntes Essen ohne Aufwand, für den Koch eine ungewohnte Plattform, um Fähigkeiten flexibel anzubieten. Es ist praktisch wie eine „On-Demand“-Dienstleistung für gutes Essen — der Unterschied: gemeinschaftlich, persönlich und individuell. Die frische Zubereitung in heimischer Küche ersetzt Standardmenus und kann sowohl für einen Abend als auch für regelmäßige Mahlzeiten genutzt werden.

Herausforderungen und Potenziale für den Alltag

Ein Service wie getachef bringt viele Vorteile — aber auch Fragen: Wie lässt sich Qualität und Hygiene sicherstellen, wenn regelmäßig private Küchen genutzt werden? Welche Standards gelten für Einkauf, Lagerung und Zertifizierungen? Vertrauen zwischen Nutzer und Koch ist entscheidend, vor allem bei Erstbuchungen. Auch Kosten könnten das Angebot für manche unattraktiv machen — der Service ist sicher teurer als ein einfacher Lieferservice. Und letztlich stellt sich die Frage nach Nachhaltigkeit: Werden viele Wege gefahren, Zutaten mehrfach gekauft oder verschwenden Nutzer Mahlzeiten?

Dennoch liegen große Chancen darin. Für Haushalte kann getachef bedeuten: gesünder essen, weniger Planung und Vorbereitung, dafür aber mehr Genuss und Entlastung. Köch:innen erhalten Zugang zu einem Markt, der sonst schwer erreichbar ist — sie können flexibel ihre Talente anbieten und sich ein kleines Einkommen sichern. Auf gesellschaftlicher Ebene kann so ein Bewusstsein für gutes Essen gefördert werden, Handwerk und Kreativität wieder stärker geschätzt werden. Wer clever organisiert — etwa durch Gemeinschaftseinkäufe, bewusste Planung oder Auswahl von Köchen in der Nähe — kann sogar nachhaltige Ernährung mit Komfort verbinden.

Mit einem solchen Angebot kann sich der Alltag verändern. Ein stressiger Arbeitstag endet nicht mit Fertigpizza, sondern mit einer liebevoll zubereiteten Mahlzeit. Ein gemeinsames Abendessen mit Freunden wird zum Event mit privatem Koch; und Köch:innen bekommen wertschätzende Aufmerksamkeit statt anonymem Kantinenjob.

getachef kann für Haushalte und Köch:innen gleichermaßen eine neue Option sein — bequem, kreativ und individuell. Wer neugierig geworden ist, kann sich auf der Website von getachef informieren und selbst ausprobieren. Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter getachef.

57/2024 Topfi: Der Topfdeckelhalter, der Kochen revolutioniert

Der innovative Topfdeckelhalter bringt Ordnung und Effizienz in die Küche. Mit seinem cleveren Design schafft er Platz, verhindert Kleckereien und ermöglicht freihändiges Kochen. Entstanden aus einer simplen Alltagsfrage, ist topfi nicht nur praktisch, sondern auch ein hochwertiges und stilvolles Küchenaccessoire.

Kochen ist kreativ, doch die Organisation in der Küche kann schnell ins Chaos führen. Eine Frage, die dabei häufig auftaucht, lautet: Wohin mit dem heißen Topfdeckel? Diese simple Herausforderung inspirierte Annette und Tomasz Makowski zur Entwicklung von topfi, dem cleveren Topfdeckelhalter, der sich in der neuesten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ vorstellt.

Wie topfi den Küchenalltag verändert

Mit seinem minimalistischen und funktionalen Design ist topfi die Lösung für eine ordentliche Küche. Der Halter wird einfach am Topfrand befestigt und bietet Platz für Deckel unterschiedlichster Größen (Ø16–30 cm). Dies schafft nicht nur mehr Arbeitsfläche, sondern hält auch die Arbeitsplatte sauber – kein Tropfen heißer Flüssigkeiten mehr.

Zu den weiteren Vorteilen gehören:

  • Platzsparendes Design: Mehr Raum für Ihre Kreativität beim Kochen.
  • Hochwertige Materialien: Langlebig, spülmaschinenfest und lebensmittelecht.
  • Freihändiges Arbeiten: Der Deckel bleibt sicher verstaut, Ihre Hände bleiben frei.

hypothetisches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie bereiten eine Sauce zu und müssen gleichzeitig Gemüse schneiden. Dank topfi ist der Deckel sicher verstaut, ohne die Arbeitsfläche zu beanspruchen, und Sie können sich ganz auf Ihre Aufgabe konzentrieren.

Die Erfolgsgeschichte hinter dem Deckelhalter

Das Produkt ist das Ergebnis von Tüftelarbeit und Leidenschaft. Annette, mit Erfahrung in der Medizinbranche, und Tomasz, Industriedesigner, entwickelten topfi aus persönlichem Bedarf. Heute erfüllt es die Vision, jede Küche funktionaler und stilvoller zu machen. Dank eines Deals mit Investor Ralf Dümmel in der beliebten TV-Show „Die Höhle der Löwen“ stehen den Machern nun Türen offen, den Deckelhalter noch bekannter zu machen.

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit, topfi zu kaufen, finden Sie auf der Herstellerwebsite.

28/2024 Die Revolution im Kochen: Der Hydrogen Cooker

Kochen am offenen Feuer ist in vielen Teilen der Welt eine gängige Praxis, die jedoch schwerwiegende Gesundheitsrisiken birgt. Die Erfinder Stefan Troendle und Matthieu Jonin haben mit ihrem Hydrogen Cooker eine innovative Lösung entwickelt, die sowohl umweltfreundlich als auch gesundheitlich unbedenklich ist. Diese tragbare Kochstation ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Kochgewohnheiten in Entwicklungsländern und wird nun mit dem nationalen James Dyson Award ausgezeichnet.

Ein gesundheitsgefährdendes Erbe

Weltweit kochen rund 2,6 Milliarden Menschen an offenen Feuerstellen. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt dies jährlich zu 3,8 Millionen Todesfällen aufgrund von Innenluftverschmutzung. Während wir in Europa den Komfort moderner Kochtechniken genießen, müssen viele Menschen in Entwicklungsländern mit den Gefahren des Feuers und des Rauchens leben. Hier setzt der Hydrogen Cooker an – eine bahnbrechende Erfindung, die auf Wasserstoff und Solarenergie basiert und somit ohne offenes Feuer auskommt.

Stefan Troendle und Matthieu Jonin haben ihre Kompetenzen im Produktdesign und Maschinenbau vereint, um dieses innovative Kochgerät zu entwickeln. Sie wurden während eines Pilotprojekts auf das Problem aufmerksam und machten es sich zur Aufgabe, eine Lösung zu finden. „Wir wollen etwas Bedeutendes bewirken“, so Troendle, dessen Leidenschaft für Industriedesign schon in seiner Jugend geweckt wurde.

Der Hydrogen Cooker: Auf dem Weg zur Marktreife

Die beiden Studenten haben ihre Erfindung in Kamerun getestet, einem Land, in dem alternative Kochmethoden rar sind. Sie führten Umfragen durch, um die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung zu verstehen, und kochten gemeinsam mit Familien vor Ort. „Der Rauch des Feuers kann kaum abziehen und stellt eine große Gefahr dar, besonders für Kinder“, berichten die beiden. Ihr Ziel ist es, eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Alternative zu schaffen, die das Kochen revolutionieren könnte.

Mit dem Hydrogen Cooker stehen Troendle und Jonin an der Schwelle, nicht nur die Kochgewohnheiten in Kamerun, sondern auch in europäischen Küchen zu verändern. Ihr Ansatz könnte nicht nur die Sicherheit beim Kochen verbessern, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem er das Feuer aus den Küchen verbannt. Die Zukunft des Kochens könnte mit Wasserstoff beginnen – und das ist erst der Anfang.

54/2022: Meater Grillthermometer verspricht stressfreies Garen

Im Sommer, an Sonn- oder Festtagen steht man nicht selten lange in der Küche oder am Grill, um das perfekte Essen auf den Tisch zu zaubern. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn das Steak, der Fisch oder das Lammfilet nicht richtig durch oder zäh und trocken sind. Der Meater verspricht stressfreies und erfolgreiches Garen.

Je nach Fleisch oder Fisch braucht es unterschiedliche Temperaturen und Zeiten, um das perfekte Garergebnis zu erhalten. Das einzuschätzen ist schwierig und braucht vor allem Übung, Zeit und Erfahrung. Einfacher geht das mit dem digitalen Fleischthermometer Meater: Einfach den Temperaturfühler in das Gargut stecken und den Anweisungen in der entsprechenden App folgen.

Smarter kochen mit Meater

Für das perfekt gebratene Fleisch muss der Meater mit der dazugehörigen App per Blutetooth gekoppelt werden. Anschließend wird das Fleischthermomer aus rostfreiem Stahl und hitzebeständiger Keramik so im Gargut platziert, dass mit dem einen Ende die Kern- und mit dem anderen Ende die Außentemperatur gemessen werden kann. In der App wird bestimmt, welches Fleisch oder welche Art von Fisch zubereitet werden soll und welche Garstufe gewünscht ist, also zum Beispiel medium rare oder well done. Von nun an übernimmt die App die Arbeit, das Gargut muss lediglich hin und wieder gewendet werden. Die App schätzt die Kochdauer ein, gibt Benachrichtigungen während des Kochvorgangs und bestimmt die Ruhephase nach dem Garen für ein optimales Ergebnis.

Vielseitige Anwendung

Egal, ob in der Küche oder für den Grill, das Fleischthermomer kann beides. In der Küche kann er im Ofen, im Sous-Vide-Garer oder in der Pfanne zum Einsatz kommen, im Freien unterstützt er im Grill, Smoker, oder Kamado.

Der Meater funktioniert völlig kabelfrei und mit den Push-Benachrichtigungen auf’s Smartphone bietet er dem Kochenden ein hohes Maß an Flexibilität. Allerdings nur bis zu 10 Metern Reichweite, wer bis zu 50 Meter Abstand zum Grill haben möchte, braucht den Meater+. Grillbegeisterte, die ganz sichergehen wollen, können sich auch den Meater Block anschaffen. Mit gleich vier Temperaturfühlern und WLAN-Reichweite sind diese damit voll ausgestattet.

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