Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Community

11/2026 Faund: Wie Wiener Gründerinnen das Dating ins echte Leben zurückholen

Faund bringt die Welt des Datings aus der digitalen Blase zurück in den realen Raum. Statt endlosen Swipes steht Community im Vordergrund: Menschen treffen sich offline, lernen sich über gemeinsame Interessen kennen und gestalten Begegnungen bewusst und sicher. Der Ansatz verbindet Innovation mit sozialer Verantwortung und eröffnet neue Möglichkeiten für zwischenmenschliche Verbindungen.

Die Art und Weise, wie wir Menschen kennenlernen, verändert sich rasant. Dating-Apps haben das Matchen zwar vereinfacht, doch die Oberflächlichkeit und das endlose Swipen führen bei vielen zu Frustration. Genau hier setzt faund an, eine Wiener Initiative, die sich auf Offline-Dating und Community-Erlebnisse konzentriert. Die Idee: echte Begegnungen fördern, Vertrauen aufbauen und den zwischenmenschlichen Austausch in den Vordergrund stellen.

Vom Swipe zur Begegnung

Faund funktioniert nicht wie klassische Dating-Apps. Nutzerinnen und Nutzer registrieren sich über die Plattform, legen ihre Interessen fest und erhalten Zugang zu lokalen Events. Diese Veranstaltungen sind sorgfältig kuratiert: von Spieleabenden über Workshops bis zu gemeinsamen Sport- oder Kreativaktivitäten. So entstehen natürliche Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen, ohne dass die Begegnung auf ein Foto reduziert wird. Die Plattform setzt auf Moderation und Sicherheit, um unangenehme Situationen zu vermeiden und die Community-Qualität hoch zu halten.

Herausforderungen im Offline-Dating

Trotz der positiven Ansätze gibt es Hürden: Viele Menschen sind an digitale Interaktionen gewöhnt und scheuen den direkten Kontakt. Hinzu kommen organisatorische Aspekte wie die Koordination von Terminen, die Auswahl geeigneter Orte und die Wahrung der Privatsphäre. Faund begegnet diesen Herausforderungen mit klaren Regeln, digitaler Unterstützung zur Eventplanung und einer aktiven Community-Pflege. Nutzer werden angeleitet, wie sie sich authentisch präsentieren und gleichzeitig respektvoll miteinander umgehen.

Chancen für echte Verbindungen

Der Ansatz von faund eröffnet Chancen jenseits klassischer Partnervermittlung. Die Plattform fördert soziale Kontakte, Freundschaften und berufliche Netzwerke gleichermaßen. Nutzer erleben ein Gefühl von Zugehörigkeit und Engagement, das reine App-basierte Interaktionen oft nicht bieten können. Hypothetisch könnte dieser Ansatz auch in anderen Städten oder kulturellen Kontexten adaptiert werden, um lokale Communities zu stärken und digitale Isolation zu reduzieren.

Wer sich auf faund einlässt, erlebt den gesamten Ablauf wie folgt: Anmeldung auf der Plattform, Auswahl der eigenen Interessen, Vorschläge für passende Offline-Events, Teilnahme an einem moderierten Treffen und anschließendes Feedback. Jede Begegnung ist bewusst gestaltet, um Qualität statt Quantität zu fördern.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter faund.club.

39/2023 Zahl-was-Du-willst im Second Hand Buchladen Bookcycle

Ein Second-Hand-Buchladen in Düsseldorf hat das ‚Zahl was Du willst‘-Modell zum Masterplan gemacht. Der Shop bietet eine breite Auswahl an Büchern von verschiedenen Genres und ermöglicht den Kunden tatsächlich, den Preis für Ihre Buchkäufe selbst festzulegen.

Das „Zahl was Du willst“-Preismodell

Der Booxycle-Buchladen in Düsseldorf unterscheidet sich von anderen Second-Hand-Läden durch sein einzigartiges Preismodell. ‚Zahl was Du willst‘ ist keine total neue Art Konditionen festzulegen. Diverse Restaurants haben es den Bücherwürmern schon vorgemacht. Den Preis für Bücher selbst zu bestimmen, ist allerdings schon etwas Neues hierzulande. Das Konzept entstand, wie der Eigentümer Marcus Müller konstatiert, als einst ein Kunde in seinem früheren Laden einen unerwartet hohen Preis für gebrauchte Bücher zahlen wollte. Das war die Geburtsstunde der Idee, den Kunden die Preisgestaltung komplett zu überlassen.

Obwohl dieses Preismodell in Amerika bereits verbreitet ist, gilt es in Düsseldorf noch als innovativ. Müller wollte immer schon eine Möglichkeit finden, den Preis für gebrauchte Bücher fair festzulegen, und dieses Modell schien die Lösung zu sein.

Zahl-was-Du-willst – große Auswahl an gebrauchten Büchern.

Der Terminus ‚Booxycle‘ ist eine Kombination aus ‚Books‘ und ‚Recycle‘. Das geschäft bietet eine vielfältige Auswahl von rund 10.000 gebrauchten Büchern in fast durchweg sehr gutem Zustand. Die Bücher decken verschiedene Genres ab, einschließlich Romane, Krimis, Science Fiction, Ratgeber und Kochbücher. Es gibt sogar eine Ecke für fremdsprachige Bücher, um Kunden, die eine neue Sprache lernen möchten, anzusprechen.

Das Geschäft befindet sich in der Nähe des Worringer Platzes in Düsseldorf und richtet sich an eine breite Zielgruppe. Kunden können je nach ihren finanziellen Möglichkeiten bezahlen, und Müller betont, dass jeder das Recht haben sollte, gute Bücher zu lesen und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Die Zahl-was-Du-willst Community

Booxycle ist nicht nur ein Buchladen. Es sei auch ein Ort, an dem eine Community Gleichgesinnter zusammen kommt. Marcus Müller schätzt vor allem die treue Kundschaft und betont, dass ein Besuch im Booxycle nicht nur das Einkaufen, sondern auch das Erlebnis vor Ort eine einzigartige Freude bringe.

Wer jetzt sprichwörtlich Blut geleckt hat, hier die physische Adresse von Bookcycle. Kölner Straße 145, 40227 Düsseldorf. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 10.15 bis 18 Uhr, Freitag von 10.15 bis 17.30 Uhr sowie Samstag von 10 bis 13 Uhr.

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