RAKETENSTART

Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Seite 80 von 91

26/2016 Die Catterbox lässt Ihre Katze sprechen. Vielleicht.

Ein Produkt namens Catterbox sorgt ggf. bald dafür, dass Ihre Katze sprechen lernt. Nein, nicht wirklich sinnvoll in Form eines echten Diskurses. Aber die „Miaus“ der Tiere werden durch ein neues Gadget in menschliche Sprache transformiert.

Ein Katzen-Halsband lässt Katzen sprechen wie ein Mensch. Also das ist zumindest der Sinn der Catterbox, einer Innovation von Temptations Lab. Ein Sensor detektiert das Katzen-Miau und reagiert mit vorher abgespeicherten Sprachinhalten. Die Katze miaut demnach in humanoider Sprache. Was anmutet wie eine schrille Erfindung für noch schrillere Geister ist wohl eine Guerila-Marketing Aktion des Temptations Lab. Das sind wohl ein paar kreative Jungs, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, mehr oder weniger hilfreiche Gadgets erfinden. Sollte die Sache in Serie gehen, wird es sicher Abnehmer finden, denn nichts ist bunter als die westliche und in der Regel satte Gesellschaft.

Wer sich dafür nun interessiert – nein ein Aprilscherz ist es nicht. Wie gesagt: eher ein starker PR-Gag von Temptations Lab. Hier entlang zur Catterbox.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

25/2016 Wenn der Pizza-Karton zur Hasch-Pfeife wird!?!

Einen Pizzakarton so zu inszenieren, dass daraus eine Marihuana-Pfeife gebaut werden kann: die Innovation geht zurück auf ein Team rund um Stardesigner Nicolas George. Nach Auslieferung kann ein Ausschnitt der besagten Box tatsächlich mit ein paar Handgriffen zu einem extravaganten Pfeifchen umgewandelt werden.

Darf man es im Marketing-Sinn „Positionierung“ nennen, wenn es einem Pizza-Service einfällt, Teile des eigenen Pizza-Karton als Zweitverwertung als Marihuana-Pfeife zu denken. Glauben Sie nicht? In den USA jedenfalls gibt es ein paar Kreative mit genau dieser Idee. Besagte Pizza-Schachtel lässt sich aus einem abzutrennenden Teil des Kartons und dem sog. „Pizza Saver“ zusammen bauen, der den Deckel der Schachtel stütze, so die Macher. Der Abstandshalter zum Rauchen bestehe darüber hinaus aus hitze-sicherem Keramik. Zusätzlich gebe es einen eingebauten Dampfwandler. So könne sich die Hasch-Ladung sauber in Rauch auflösen. Sogar von einer Nicht-Verbrenn-Garantie bei sorgsamem Umgang sei seitens der Erfinder die Rede, so das Trend-Magazin „The Verge“.

Ach übrigens: derzeit ist die „Pizza-Bong“ noch eine reine Zukunftsvision. Ob diese also in den Markt kommt – wir glauben eher nicht dran. Jedenfalls könnte es sein, ob eine mögliche Probe-Absatzphase zum Erfolg führt und die ääh Pizza Ankalng findet. Wer sich das Ding mal ansehen will, eine kleine Zeitraffer-Filmchen hat unsere Quelle The Verge parat.

24/2016 Japanische Erfindung: Salzig schmeckende Gabel könnte zu weniger Salzkonsum animieren

Eine Gabel, die salzig schmeckt und daher ihrem Nutzer die Würze suggeriert macht gerade in Japan von sich reden. Gute Idee finden wir, bedenkt man den völlig übersteuerten Salz-Konsum westlicher Industrienationen und die bei Abusus gesundheitlichen Folgen.

Der Salz-Konsum ist gerade in Industrienationen ziemlich stark. Die klassische Schulmedizin postuliert hier gesundheitliche Risiken wie starke Wasserretention und in der Folge Bluthochdruck, um nur das offensichtlichste zu nennen. In Japan haben Forscher es jetzt per minimaler Elektro-Stimulation geschafft Salz-Geschmack zu suggerieren. Gemäß einer Pressemitteilung, veröffentlicht auf Japan Today sorge ein Trigger im Griff der sog. „elektrischen Aroma-Gabel“ per Knopfdruck für leichte Stromimpulse. Diese kommen per Batterie und werden an die vorderen Spitzen der Gabel geschickt. Die Stärke lässt sich entsprechend regeln wie damit auch die geschmackliche Intensität.

Entwickelt wurde die Salz-Gabel für diätetisch lebende Menschen, die salzarm oder gar salzfrei leben müssen. Ein Prototyp sei für ein „No Salt Restaurant“ vorbereitet worden so die Pressemitteilung. Der Prototyp der Gabel ist mit 2.000 japanischen Yen bzw. umgerechnet zirka 16 Euro veranschlagt. Von Testern wird kolportiert, dass die Armoa-Gabel unter anderem einen metallischen Geschmack im Mundraum verursache. Hier geht es zu unserer Quelle japantoday.com.

23/2016 Bargeld-Zahl-Automat: Hygiene für beispielsweise Metzgereien

Der Bargeld-Zahlautomat des Erfinders Christian Dieterich könnte schon bald auf breiter Front die Schein- und Münzübergabe zum Beispiel in Metzgereien hygienischer gestalten. ‚Perfect Money‘ nennt der Ideengeber aus der Nähe von Heilbronn seine Innovation, die schon ein paar Jahre am Markt ist und mit Touchscreen und Geldschlitzen ein wenig an einen Parkautomat erinnert.

In Metzgereien und Bäckereien vor allem stößt es so manchem Zeitgenossen auf, wenn Mitarbeiter zunächst die Lebensmittel abwiegen und verpacken. Um dann wie selbstverständlich abzurechnen und Schein- und Münzgeld entgegen nehmen. Auch wenn sich vielerorts Handschuhe durchgesetzt haben, der Kontakt mit dem grundsätzlich eher unhygienischen Bargeld ist oft nicht ganz zu vermeiden. Anders könnte das werden mit der Innovation von Christian Dieterich, die der Erfinder jetzt wieder auf der Internorga in Hamburg präsentierte. Der Mann aus der Nähe von Heilbronn sorgt mit seiner ‚Zahl-Maschine‘ namens ‚Perfect Money‘ dafür, dass der Kunde seine Schuld ’steril‘ über einen Eingabe-Schlitz begleichen kann. Natürlich erst, wenn hinter der Theke die Ware erfasst und der Preis in den Touchscreen eingegeben wurde.

Das Schöne daran: emotional ändere sich am Einkauferlebnis nichts, so eine Pressemitteilung. Wie gewohnt gibt es den zwischenmenschlichen Dialog, die gezielte Produktauswahl, ggf. gestützt durch eine Bedürfnis orientierte Beratung. Selbst der Bezahlvorgang läuft im Grundsatz ab wie gewohnt. Lediglich ist der Automat zwischengeschaltet, wenn es um die physische Geldübergabe geht. Dazu scanne der Automat den einschlägigen Kassenzettel und zeigt den fälligen Betrag im Display. In der Folge kann der Kunde mit Bargeld in Schein und/oder Münze und sogar per Kreditkarte zahlen. Eine saubere Lösung von der wir glauben, dass Sie Chancen auf einen Raketenstart hat, sofern nur richtig vermarktet. Viel Erfolg dafür. Hier der Link zum Anbieter: Der Geld-Bezahl-Automat: Perfect Money.

22/2016 Die elektronische Gardine: Durchsichtigkeit von Fenstern könnte ab sofort „dimmbar“ werden

An der Universität in Harvard wurde jetzt ein Fensterglas entwickelt, dessen Durchsichtigkeit per Schalter dimmbar bzw. zu- und abschaltbar ist. Diese elektronische Gardine funktioniert nicht wie herkömmliche Dimm-Prozesse chemisch sondern physikalisch.

Ein innovatives Fensterglas macht jetzt von sich reden, da es sich in Sachen Lichtdurchlässigkeit gewissermaßen zu- und abschalten lässt. Die Scheibe bestehe aus mehreren Lagen, so eine Pressemitteilung. Die Glasscheibe wird mit einer Elastormerschicht gekontert. In der Folge werden Silbernanodrähte aufgesprüht, welche aufgrund ihrer Filigranität die Scheibe durchsichtig bleiben lassen. Zugesetzte elektrische Spannung sorgt dann dafür, dass diese sich aufeinander zu bewegen und verformen damit das Elastomer.

Weil diese ungleichmäßig auf der Fläche verteilt sind, hat dies zur Folge, dass das Fenster so undurchsichtig werde. Dabei regelt der Grad der elektrischen Spannung die Elastomer-Verformung und damit die Abdunkelung. Das Prinzip sei mit einem auf Knopfdruck zu-frierenden Teich zu vergleichen. Wenn die Oberfläche zufriere, habe diese zunächst eine glatte und klare Eisschicht. Erst wenn diese verkratzt würde, könne man nicht mehr hindurch sehen. Das Prinzip der physischen Dimmung sei kostengünstiger als die herkömmlich chemische Variante. Gefunden und teils inhaltlich rezitiert haben wir die smarte Technologie-Innovation im schweizerischen Medium ‚Baublatt‘.

21/2016 Die Trinkflasche, die sich selbst kompostiert

Eine Trinkflasche, die sich selbst zum Kompost macht? Natürlich sind es faktisch Mikrobakterien, die den ökologischen Job übernehmen. Hergestellt aus dem biologisch abbaubaren Stoff Agar in Pulverform und dann vergleichbar der Entstehung eines Ton-Gefäßes könnte die Innovation klassischen Plastikflaschen den Kampf ansagen.

Pulverisiertes Agar mit Wasser ist der Grundstoff für eine neue, komplett kompostierbare Flasche. Agar besteht aus Algen und wird pulverisiert und mit H2O vermischt zu einer Textur, die analog Ton mit einer Drehbewegung zum Gefäß hochgezogen werden kann. Nach Abkühlung hat man eine Flasche, die visuell Ihren Kunststoff-Pendants durchaus ähnlich ist. Nur eben nicht in der Zusammensetzung. Sobald die Flasche mit Wasser befüllt wird, steht sie in ihrer Form so lange, bis sie jemand leert. In der Folge beginnt der natürliche Zersetzungsprozess.

Agar wurde gemäß einer Pressemitteilung schon vor hunderten von Jahren in Japan entdeckt. Teils wird es als Substitut für Gelatine genutzt. Der Innovator der kompostierbaren Agar-Flaschen, ein isändischer Designer, betont, dass die Bestandteile zu einhundert Prozent biologisch natürlich sind. Theoretisch könne man die Flasche sogar essen – auch wenn das etwas fad werden könnte. Hier geht es zu unseren Quellen, Global Citizen und Inhabitat.

20/2016 Neue App überwacht in Echtzeit Vitaldaten von Rettungskräften

Die Vitaldaten von im Einsatz befindlichen Feuerwehrleuten und sonstigen Rettungskräften sendet eine Innovation aus den USA an einen externen Überwachungsrechner. Der Firehub wird am Helm befestigt und sendet Daten über Sauerstoff im Blut, Herz- und Atemfrequenz sowie Körpertemperatur an einen Rechner bzw. Display abseits vom konkreten Einsatzbereich.

Echtzeit-Gesundheits-Überwachung für den Einsatz von Feuerwehrleuten bzw. sonstigen Rettern wurde jetzt in den USA vorgestellt. Der Firehub ist ein Gerät zur Befestigung am Schutzhelm. Während des Einsatzes sendet die App Vitaldaten wie Sauerstoff im Blut, Herz- und Atemfrequenz sowie Körpertemperatur an einen Computer. Retter können auf diese Art komfortabel und in Echtzeit überwacht werden.

Die Innovation geht zurück auf zwei Studenten, die den FireHUB entwickelt haben. Gemäß einer Pressemitteilung bzw. Information von der Website firerescue1.com konnten das Konzept schon 20.000 Dollar Preisgeld einheimsen und bekam darübe rhinaus im Rahmen des besagten Contests das Patent auf die Erfindung geschenkt. HIer ist das im amerikanischen Originalton zu bestaunen, auch für Nicht-Englisch-Kundige intuitiv verstehbar:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

19/2016 Innovation: Weltweit erste Vlies-Tapete aus Flachsfaser und Viskose soll stark dämmen und isolieren

Eine Naturfaser-Tapete, hergestellt aus einer Flachs-Pflanze, soll ein neues, kleines Dämm- und Isolationswunder sein. Stabil sogar gegenüber UV-Strahlung soll das Gemisch aus Flachsfasern und Viskose eine echte Weltneuheit sein, so eine Pressemitteilung.

Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit stellte ein Entwickler-Team aus dem Erzgebirge jetzt eine Wärme isolierende, aus Naturfasern bestehende Tapete vor. Deren Stoff aus Flachsfasern und Viskose hat über die Dämm- und Isolationswirkung hinaus auch eine Schall dämpfende Wirkung und biete wirksamen UV-Schutz. Eine Pressemitteilung postuliert in dem Zusammenhang die Weltneuheit der Innovation. Ganz nebenbei seien die neuen, ökologischen Tapeten kompostier- und recycelbar. Zugegeben, ökologische, dämmende und auch explizit isolierende Tapeten gibt es bereits. Vergleichbare Produkte aber bestehen aus Styropor oder schlicht dickerem Karton. Um die 70 Euro wollen die Macher im Vk aufrufen. Wie stark die neue Vlies-Tapete entsprechend Heizkosten spart, muss noch ermittelt werden. Eine nicht unerhebliche Angabe für das operative Marketing der Firma Norafin, die Pate steht für die Innovation.

Das Unternehmen Norafin aus dem Erzgebirge, genauer Mildenau sei führend, wenn es um Forschung und Entwicklung besonderer Vliesstoffe geht. Die Tapten-Innovation soll natürlich isolieren und ein Wohlfühl-Klima schaffen in den damit inszenierten Räumlichkeiten. Hier geht es zu den Machern von Norafin – Experten für Vliesstoffe.

18/2016 Schweinfurter Grundschüler erfinden Hundekot-Aufsammel-Roboter

Eine Apparatur, die Hunde-Häufchen beseitigt ist jetzt ein paar pfiffigen Grundschülern aus Franken eingefallen. Die Jungen und Mädels einer dritten Klasse der Schweinfurter Auen-Grundschule haben sich einem selbst empfundenen Problem angenommen, so ein Zeitungsbericht aus Augsburg.

Er ist noch nicht marktreif, der kleine Schweine-Robo, wie die Schülerinnen und Schüler ihr innoviertes Baby neckisch nennen. Nachdem der Mini-Roboter seinen Dienst auf dem Gehsteig verrichtet hat, der Hundekot eingesammlet ist, fährt er mitsamt seiner Errungenschaft in eine kleine Waschstraße. Diese ist bisher nur aus Pappe gebastelt, an eine Serientauglichkeit ist daher für das Konzept noch nicht zu denken. Dennoch sinnieren die kleine Erfinder schon über viele weitere Facetten ihrer Idee. So sind eine Smartphone-App für die Detektion der Haufen, ein Solar-Dach für den Betrieb des kleinen Roboters sowie eine professionellere Wasch-Straßen-Lösung zumindest angedacht.

Geboren ist der elektrische Hundekot-Klauber aus der Anti-Kaugummi und -kippen-Kampagne „Einpacken und Mitnehmen“ der Stadt Schweinfurt. Und egal ob die Innovation ‚Schweine-Robo‘ eine Chance hat oder sich gar durchsetzt – hervorzuheben ist der Erfindergeist der kleinen Leute aus dem Fränkischen auf jeden Fall. Hier der Link zu unserer Quelle, der Augsburger Allgemeinen.

17/2016 Der erste „sichere“ Cloud-Speicher: für Laien intuitiv nutzbar!?

Das weltweit erste massentaugliche Verschlüsselungssystem haben laut einer WDR-Meldung zwei Studenten entwickelt. Der Cryptomator wurde jetzt auf der CeBIT präsentiert und soll eine Open-Source-Lösung sein, die von jedermann bzw. jederfrau bedient werden kann. Derzeit kostet die Lösung noch das sprichwörtliche Appel und Ei.

Verschlüsselungs-Möglichkeiten gibt es zu Hauf. Allerdings seien die meisten schlicht nicht massentauglich dergestalt, dass Otto-Normal-Verbraucher diese bedienen könnten. Das soll nun mit der Erfindung der beiden Entwickler Sebastian Stenzel und Tobias Hagemann anders werden. Die weltweit erste Cloud-Verschlüsselung mache es insbesondere dem Laien einfach diese zu nutzen. Dabei bleibt dem Nutzer überlassen, ob die zugehörige App vom Desktop, dem tablet oder dem Smartphone aus bedient werde, so eine Pressemitteilung.

Cryptomator-Nutzer können ihre zu verschlüsselnden Daten auf Wunsch online in den virtuellen Tresor. Erst danach erfolgt der Upload in die angeblich hacker-sichere Cloud. Abschließend können wir die Innovation natürlich nicht bewerten. Was wir aber sagen können ist, dass uns die Innovation sympathisch ist. Ebenso wie die beiden Jungs. Ebenso wie das Angebotsverhalten: der Crypomator kostet derzeit nur eine Spende. Interessierte hier entlang.

Hier der Link zu unserer Quelle: Crypomator über die WDR-Presseabteilung.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 RAKETENSTART

Theme von Anders NorénHoch ↑