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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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30/2016 Können Kneipengänger schon bald per Piss-Pad beim Pinkeln zocken?

Eine innovatives Pinkel-Spiel könnte schon bald die Urinale dieser Welt bereichern. Einmal im Pinkelbecken installiert sorgt das Urinal-Sieb dafür, dass Nutzer per eigenem Pinkel-Strahl ein Handy-Spiel steuern können, das an einem drahtlos verbundenen Bildschirm angezeigt wird.

Die Kölner Achim Kleyböcker und Paul Sponagel haben ein interaktives Urinal-Spiel entwickelt, das nun über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert werden soll. Per Pinkel-Strahl können Nutzer die App und damit Spiele auf einem Bildschrim steuern. Die einfachste Anwendung könnte ein Fußball-Spiel sein, wie man es aus den siebziger Jahren aus Thomas Gottschalks „Telespielen“ kennt. Laut einer Pressemitteilung sei es nur der Stand der Technik heute, die die Idee der beiden mittvierzig-jährigen Kölner torpediert habe. Denn das Konzept spuek schon seit Studentenzeiten in den Köpfen der beiden herum.

Ja, es scheint ernst gemeint, was da als prfessioneller Pitch über Youtube flackert. Und warum auch nicht, wer soll den Spaß beim Pinkeln schon verbieten können? Also gilt: Mundwinkel hoch, viel Spaß und viel Glück den Machern. Hier das Kickstarter-Video, das die 35.000 Euronen generieren soll:

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29/2016 Innovation Fly-Bag soll vor explodierenden Gepäckstücken schützen

Mit dem Fly-Bag will eine EU-Forschergruppe um ein paar Chemnitzer Denker Flugzeuge vor Bomben im Frachtraum schützen. Der Sack aus Spezialtextilien soll die Wucht von in Gepäckstücken platzierten und detonierenden Bomben abfangen und Schaden am Flugzeug verhindern.

Aus Chemnitz könnte eine Innovation stammen, die den Flugverkehr sicherer machen könnte. Mit dem „Fly-Bag“ haben angeführt von Chemnitzer Forschern Entwickler aus sieben europäischen Ländern es geschafft eine Textil-Kombination zu kreieren, die detonierenden Bomben Widerstand bieten könnte. Im sächsischen Textilforschungs-Institut „STFI“ wurden erstmals Stoffe aus Polypropylen und Aramid-Faser so verwoben, das entsprechend nie da gewesene Synergien entstanden. Die Textilien werden mit einer besonderen Paste u. a. aus Silikon aber auch vielen weiteren, geheim gehaltenen Zutaten beschmiert. Die Innovation soll für nachhaltige Dämpfung sorgen, sollte ein entsprechend unter einem Fly-Bag verfrachtetes Gepäckstücke explodieren. Am Flugzeug, so eine Pressemitteilung entstünde auf diese Weise kein Schaden. Gefördert wurde die Innovation übrigens durch EU-Mittel. Fertig gestellt wurde das Fly-Bag nun nach sechs Jahren Arbeit. Ob es bereits marktreif ist können wir an dieser Stelle nicht verifizieren. Hier der Link zur Projekt-Website Fly-Bag. Eine längere Doku haben wir auf Youtube gefunden:

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28/2016 14-jähriger erfindet Erste-Hilfe-Maschine und lehnt 30-Mio-Dollar-Angebot ab

Ein Erste-Hilfe-Automat, der zunächst in Fun-Parks in den USA auf großes Interesse stößt, macht gerade Schlagzeilen als die Erfindung eines 14-jährigen Buben. Taylor Rosenthal innovierte mit seiner Firma „Recmed“ eine Maschine, die Erste-Hilfe-Produkte anbietet und für die er ein Übernahme-Angebot von 30 Millionen Dollar ausschlug.

Nach Absolvierung einer Startup-Schule wollte der Schüler eine seiner pfiffigen Ideen unternehmerisch umsetzen. Es handelt sich um einen Automaten, der an Orten mit vielen Nutzern / Besuchern Erste-Hilfe-Produkte anbietet wie Snacks. Aber bevor wir lange erklären, hier ist der Junge und die Erfindung in Bewegtbild:

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27/2016 Falten? Ziehen Sie sich doch einfach eine zweite Haut über

US-Forscher haben eine Art „Second Skin“, also zweite Haut entwickelt, die sich Berufene überziehen können. Wenn die eigene Epidermis falten schlägt oder man einfach nicht mehr zufrieden ist mit einem wie auch immer gearteten natürlichen Look & Feel, kann man jetzt wie mit einem Pelzmantel entgegen wirken.

Oil of Olaz oder wie das hieß war vorgestern. Heute zieht sich die Frau bzw. der Mann von Welt einfach eine neue Haut über. Zumindest wenn es nach den Ansätzen von US-Forschern geht, die Alterserscheinungen oder sonstige Makel des menschlichen Hautbilds zu nivellieren. Die zweite Haut ist eine Art hauchdünner Silikon-Film der typische Hauteigenschaften nachempfindet. So wurde angeblich Atmungsaktivität ebenso realisiert wie Durchlässigkeit für Feuchtigkeit und eine Option natürliche Elastizität zu kreieren. Diese zweite Haut wirke glatter und straffer und sehe jünger aus als die echte, so eine Pressemitteilung.

Das Produkt könne 24 Stunden auf der originalen Epidermis getragen werden. Dazu seien Schweiß und/oder Regen kein Problem. Das Patent ist als Silikonschicht ein kosmetisches Produkt. Nicht zu unterschätzen, so unsere Quelle Radio Hamburg, sei auch der mögliche medizinische, beispielsweise als Sonnenschutz und die Risikoarmut gegenüber zum Beispiel operativen Eingriffen zur Straffung o. ä.. Hier der Vollständigkeit halber noch unsere Quelle, Radio Hamburg.

26/2016 Die Catterbox lässt Ihre Katze sprechen. Vielleicht.

Ein Produkt namens Catterbox sorgt ggf. bald dafür, dass Ihre Katze sprechen lernt. Nein, nicht wirklich sinnvoll in Form eines echten Diskurses. Aber die „Miaus“ der Tiere werden durch ein neues Gadget in menschliche Sprache transformiert.

Ein Katzen-Halsband lässt Katzen sprechen wie ein Mensch. Also das ist zumindest der Sinn der Catterbox, einer Innovation von Temptations Lab. Ein Sensor detektiert das Katzen-Miau und reagiert mit vorher abgespeicherten Sprachinhalten. Die Katze miaut demnach in humanoider Sprache. Was anmutet wie eine schrille Erfindung für noch schrillere Geister ist wohl eine Guerila-Marketing Aktion des Temptations Lab. Das sind wohl ein paar kreative Jungs, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, mehr oder weniger hilfreiche Gadgets erfinden. Sollte die Sache in Serie gehen, wird es sicher Abnehmer finden, denn nichts ist bunter als die westliche und in der Regel satte Gesellschaft.

Wer sich dafür nun interessiert – nein ein Aprilscherz ist es nicht. Wie gesagt: eher ein starker PR-Gag von Temptations Lab. Hier entlang zur Catterbox.

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25/2016 Wenn der Pizza-Karton zur Hasch-Pfeife wird!?!

Einen Pizzakarton so zu inszenieren, dass daraus eine Marihuana-Pfeife gebaut werden kann: die Innovation geht zurück auf ein Team rund um Stardesigner Nicolas George. Nach Auslieferung kann ein Ausschnitt der besagten Box tatsächlich mit ein paar Handgriffen zu einem extravaganten Pfeifchen umgewandelt werden.

Darf man es im Marketing-Sinn „Positionierung“ nennen, wenn es einem Pizza-Service einfällt, Teile des eigenen Pizza-Karton als Zweitverwertung als Marihuana-Pfeife zu denken. Glauben Sie nicht? In den USA jedenfalls gibt es ein paar Kreative mit genau dieser Idee. Besagte Pizza-Schachtel lässt sich aus einem abzutrennenden Teil des Kartons und dem sog. „Pizza Saver“ zusammen bauen, der den Deckel der Schachtel stütze, so die Macher. Der Abstandshalter zum Rauchen bestehe darüber hinaus aus hitze-sicherem Keramik. Zusätzlich gebe es einen eingebauten Dampfwandler. So könne sich die Hasch-Ladung sauber in Rauch auflösen. Sogar von einer Nicht-Verbrenn-Garantie bei sorgsamem Umgang sei seitens der Erfinder die Rede, so das Trend-Magazin „The Verge“.

Ach übrigens: derzeit ist die „Pizza-Bong“ noch eine reine Zukunftsvision. Ob diese also in den Markt kommt – wir glauben eher nicht dran. Jedenfalls könnte es sein, ob eine mögliche Probe-Absatzphase zum Erfolg führt und die ääh Pizza Ankalng findet. Wer sich das Ding mal ansehen will, eine kleine Zeitraffer-Filmchen hat unsere Quelle The Verge parat.

24/2016 Japanische Erfindung: Salzig schmeckende Gabel könnte zu weniger Salzkonsum animieren

Eine Gabel, die salzig schmeckt und daher ihrem Nutzer die Würze suggeriert macht gerade in Japan von sich reden. Gute Idee finden wir, bedenkt man den völlig übersteuerten Salz-Konsum westlicher Industrienationen und die bei Abusus gesundheitlichen Folgen.

Der Salz-Konsum ist gerade in Industrienationen ziemlich stark. Die klassische Schulmedizin postuliert hier gesundheitliche Risiken wie starke Wasserretention und in der Folge Bluthochdruck, um nur das offensichtlichste zu nennen. In Japan haben Forscher es jetzt per minimaler Elektro-Stimulation geschafft Salz-Geschmack zu suggerieren. Gemäß einer Pressemitteilung, veröffentlicht auf Japan Today sorge ein Trigger im Griff der sog. „elektrischen Aroma-Gabel“ per Knopfdruck für leichte Stromimpulse. Diese kommen per Batterie und werden an die vorderen Spitzen der Gabel geschickt. Die Stärke lässt sich entsprechend regeln wie damit auch die geschmackliche Intensität.

Entwickelt wurde die Salz-Gabel für diätetisch lebende Menschen, die salzarm oder gar salzfrei leben müssen. Ein Prototyp sei für ein „No Salt Restaurant“ vorbereitet worden so die Pressemitteilung. Der Prototyp der Gabel ist mit 2.000 japanischen Yen bzw. umgerechnet zirka 16 Euro veranschlagt. Von Testern wird kolportiert, dass die Armoa-Gabel unter anderem einen metallischen Geschmack im Mundraum verursache. Hier geht es zu unserer Quelle japantoday.com.

23/2016 Bargeld-Zahl-Automat: Hygiene für beispielsweise Metzgereien

Der Bargeld-Zahlautomat des Erfinders Christian Dieterich könnte schon bald auf breiter Front die Schein- und Münzübergabe zum Beispiel in Metzgereien hygienischer gestalten. ‚Perfect Money‘ nennt der Ideengeber aus der Nähe von Heilbronn seine Innovation, die schon ein paar Jahre am Markt ist und mit Touchscreen und Geldschlitzen ein wenig an einen Parkautomat erinnert.

In Metzgereien und Bäckereien vor allem stößt es so manchem Zeitgenossen auf, wenn Mitarbeiter zunächst die Lebensmittel abwiegen und verpacken. Um dann wie selbstverständlich abzurechnen und Schein- und Münzgeld entgegen nehmen. Auch wenn sich vielerorts Handschuhe durchgesetzt haben, der Kontakt mit dem grundsätzlich eher unhygienischen Bargeld ist oft nicht ganz zu vermeiden. Anders könnte das werden mit der Innovation von Christian Dieterich, die der Erfinder jetzt wieder auf der Internorga in Hamburg präsentierte. Der Mann aus der Nähe von Heilbronn sorgt mit seiner ‚Zahl-Maschine‘ namens ‚Perfect Money‘ dafür, dass der Kunde seine Schuld ’steril‘ über einen Eingabe-Schlitz begleichen kann. Natürlich erst, wenn hinter der Theke die Ware erfasst und der Preis in den Touchscreen eingegeben wurde.

Das Schöne daran: emotional ändere sich am Einkauferlebnis nichts, so eine Pressemitteilung. Wie gewohnt gibt es den zwischenmenschlichen Dialog, die gezielte Produktauswahl, ggf. gestützt durch eine Bedürfnis orientierte Beratung. Selbst der Bezahlvorgang läuft im Grundsatz ab wie gewohnt. Lediglich ist der Automat zwischengeschaltet, wenn es um die physische Geldübergabe geht. Dazu scanne der Automat den einschlägigen Kassenzettel und zeigt den fälligen Betrag im Display. In der Folge kann der Kunde mit Bargeld in Schein und/oder Münze und sogar per Kreditkarte zahlen. Eine saubere Lösung von der wir glauben, dass Sie Chancen auf einen Raketenstart hat, sofern nur richtig vermarktet. Viel Erfolg dafür. Hier der Link zum Anbieter: Der Geld-Bezahl-Automat: Perfect Money.

22/2016 Die elektronische Gardine: Durchsichtigkeit von Fenstern könnte ab sofort „dimmbar“ werden

An der Universität in Harvard wurde jetzt ein Fensterglas entwickelt, dessen Durchsichtigkeit per Schalter dimmbar bzw. zu- und abschaltbar ist. Diese elektronische Gardine funktioniert nicht wie herkömmliche Dimm-Prozesse chemisch sondern physikalisch.

Ein innovatives Fensterglas macht jetzt von sich reden, da es sich in Sachen Lichtdurchlässigkeit gewissermaßen zu- und abschalten lässt. Die Scheibe bestehe aus mehreren Lagen, so eine Pressemitteilung. Die Glasscheibe wird mit einer Elastormerschicht gekontert. In der Folge werden Silbernanodrähte aufgesprüht, welche aufgrund ihrer Filigranität die Scheibe durchsichtig bleiben lassen. Zugesetzte elektrische Spannung sorgt dann dafür, dass diese sich aufeinander zu bewegen und verformen damit das Elastomer.

Weil diese ungleichmäßig auf der Fläche verteilt sind, hat dies zur Folge, dass das Fenster so undurchsichtig werde. Dabei regelt der Grad der elektrischen Spannung die Elastomer-Verformung und damit die Abdunkelung. Das Prinzip sei mit einem auf Knopfdruck zu-frierenden Teich zu vergleichen. Wenn die Oberfläche zufriere, habe diese zunächst eine glatte und klare Eisschicht. Erst wenn diese verkratzt würde, könne man nicht mehr hindurch sehen. Das Prinzip der physischen Dimmung sei kostengünstiger als die herkömmlich chemische Variante. Gefunden und teils inhaltlich rezitiert haben wir die smarte Technologie-Innovation im schweizerischen Medium ‚Baublatt‘.

21/2016 Die Trinkflasche, die sich selbst kompostiert

Eine Trinkflasche, die sich selbst zum Kompost macht? Natürlich sind es faktisch Mikrobakterien, die den ökologischen Job übernehmen. Hergestellt aus dem biologisch abbaubaren Stoff Agar in Pulverform und dann vergleichbar der Entstehung eines Ton-Gefäßes könnte die Innovation klassischen Plastikflaschen den Kampf ansagen.

Pulverisiertes Agar mit Wasser ist der Grundstoff für eine neue, komplett kompostierbare Flasche. Agar besteht aus Algen und wird pulverisiert und mit H2O vermischt zu einer Textur, die analog Ton mit einer Drehbewegung zum Gefäß hochgezogen werden kann. Nach Abkühlung hat man eine Flasche, die visuell Ihren Kunststoff-Pendants durchaus ähnlich ist. Nur eben nicht in der Zusammensetzung. Sobald die Flasche mit Wasser befüllt wird, steht sie in ihrer Form so lange, bis sie jemand leert. In der Folge beginnt der natürliche Zersetzungsprozess.

Agar wurde gemäß einer Pressemitteilung schon vor hunderten von Jahren in Japan entdeckt. Teils wird es als Substitut für Gelatine genutzt. Der Innovator der kompostierbaren Agar-Flaschen, ein isändischer Designer, betont, dass die Bestandteile zu einhundert Prozent biologisch natürlich sind. Theoretisch könne man die Flasche sogar essen – auch wenn das etwas fad werden könnte. Hier geht es zu unseren Quellen, Global Citizen und Inhabitat.

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