Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Autor: raketenstart (Seite 40 von 90)

28/2021 GetSteps: Wellness für die Füße

Jedes Jahr, jeden Monat, jede Woche und fast jede Stunde tragen sie die Körperlast. Die Rede ist von unseren Füßen. Deshalb müssten wir uns ihnen eigentlich viel mehr widmen. Mit GetSteps geht das!

Ungefähr dreimal im Leben umrundet jeder die Erde mit seinen Füßen. Dabei wird aber oft falsches Schuhwerk getragen, das unsere Füße gar nicht gerne haben. Schmerzen sind die Folge, aber auch Übergewicht oder andere Ursachen können diese auslösen. Es wird Zeit, dass unsere Füße endlich ihren verdienten Luxus bekommen. Maßeinlagen würden ihnen anscheinend sehr gut gefallen, das meinen zumindest die Gründer von GetSteps. Egal ob bei Platt- oder Knickfüßen, Fersensporn, einer Beinlängendifferenz, einem Hallux oder vielem mehr. Maßgefertigte orthopädische Schuheinlagen von GetSteps helfen die Füße gezielt und optimal zu stützen, Druckzonen wie Knie, Hüfte oder Wirbelsäule zu entlasten und Schmerzen nicht nur zu verhindern, sondern erst gar nicht entstehen zu lassen.

 Fußwellness geht heute online

 Wer hat schon Zeit den ellenlangen Prozess in einem Sanitätshaus durchzumachen, um irgendwann mal seine passenden Einlagen zu bekommen? Das geht heute auch viel einfacher – online. Schuheinlagen nach Maß, individuell auf Bedürfnisse abgestimmt und passgenau für jeden Schuh. Zunächst müssen die Einlagen online konfiguriert werden. Der Schuhtyp, also bspw. Sneaker, Stiefel, Sportschuh, Sicherheitsschuhe und das gewünschte Material müssen ausgewählt werden. Hier gibt es die Wahlmöglichkeit zwischen Kunstleder, Wildlederart und einem geruchsneutralisierendem Silberfaden. Alle sind natürlich antiallergen, vegan und zeichnen sich durch höchste Qualität aus. Anschließend erreicht einen per Post das Abdruckset. Dieser wird eigenständig in den eigenen vier Wänden ganz einfach erstellt. Zusammen mit einem ausgefüllten Fragebogen geht der Abdruck zurück an GetSteps. Die Experten in der Berliner Werkstatt vermessen den Abdruck und forschen jedem Millimeter nach. Die Einlagen werden dann in Handarbeit angefertigt. Nach wenigen Tagen finden sich die fertigen Schuheinlagen im Briefkasten wieder. Jetzt kann unbeschwert losgelaufen werden!

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27/2021 Repaq: Kompostierbare Verpackungen

Alle kennen das Problem, doch die wenigsten tun etwas dagegen. Das Plastikproblem. Dabei könnte es so einfach und nachhaltig sein, wie mit Repaq.

Schaut man auf die letzten 70 Jahre zurück, dann kommt da eine erstaunlich große Zahl an produziertem Plastik auf einen zu. Sage und schreibe 8,3 Milliarden Tonnen. Dies entspricht einer Elefantenkette, die 200.000 Mal um die Erde geht. Es wird immer von dem tollen Recycling gesprochen, hier ist allerdings viel Greenwashing dabei. Das erkennt man daran, dass gerade mal 9% von diesem Berg recycelt wurden. 12% wurden verbrannt. Und der Rest? Der befindet sich überall in unseren Lebensräumen und zersetzt sich langsam aber sicher zu Mikroplastik, das über unsere Nahrung wieder zu uns und allen anderen Erdbewohner zurückkommt. Es ist unfassbar, aber durchschnittlich nehmen wir fünf Gramm Plastik pro Woche mit unserem Essen auf. Das entspricht einer Kreditkarte – jede Woche! Aber es gibt ein Lichtblick am Ende des Tunnels und man will hoffen, dass sich dieser durchsetzt. Er heißt Repaq.

Wirklich umweltfreundliche Verpackungen

„Konsequent ökologisch verpacken“ – so lautet der Slogan des Start-Ups, das sich Zero Waste Folienverpackungen verschrieben hat. Diese sind zu 100% plastikfrei und ebenfalls zu 100% kompostierbar. Verpackt werden kann darin eigentlich alles. Aktuell wird sie vermehrt für Lebensmittel, wie Käse, Nahrungsergänzungsmittel, Riegel uvm. eingesetzt. Die in Deutschland produzierten wirklich umweltfreundlichen Verpackungen bestehen zu 90% aus Cellulose, die aus Rest- & Abfallhölzern, aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft mit ausschließlich gentechnikfreien und schnellwachsenden Pflanzen, gewonnen wird. Der Rest besteht aus Wasser, Glycerin und natürlichem Bindemittel, wie bspw. Stärke. Mit diesen Bestandteilen kann die Verpackung „Repaq Garden“ in den Kompostierkreislauf, wie die Natur ihn uns geschenkt hat, eintreten und braucht dafür mindestens 42, aber maximal 180 Tage. Egal ob an Land oder im Wasser. So wird das Material mit gleichbleibender Qualität zu 100% zurückgeführt. Dies wurde auch vom TÜV bestätigt, sodass die Verpackung auch in die Biotonne geschmissen werden könnte. „Repaq Garden“ ist somit als heim- und gartenkompostierbar ausgezeichnet. Die Verpackung hat sogar noch weitere positive Eigenschaften. Durch sie bleiben die verpackten Lebensmittel wesentlich länger frisch. Wieso? In einer natürlichen Verpackung herrscht auch ein natürliches Klima. Perfekt für Lebensmittel. Und während dem Kompost-Vorgang profitieren auch noch die Würmer. Nachweislich sind sie dadurch 20% gewachsen. Wie ist das belegbar? Der TÜV prüft Materialien dieser Art mittels Würmer. 1000 Stück müssen drei Monate darin überleben. Wenn keiner das Zeitliche segnet, dann ist das Material genehmigt. So bei Repaq. Und hier sind die Würmchen eben auch noch gewachsen.

Wer sich von der Verpackung selbst überzeugen will, kann ein eigenes Zero-Waste Experiment durchführen. Gegen lediglich das Porto kann man sich ein Seedpack bestellen und austesten. Es gibt schon zahlreiche positive Rückmeldungen, dass die Verpackung zu 100% verschwunden ist.

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26/2021 Beneto: Insektenpasta die schmeckt!

Gesunde, bewusste Ernährung liegt heute im absoluten Zeitgeist und wird von immer mehr Menschen als wichtig empfunden. Oft werden hierbei vegetarische oder vegane Lebensweisen bevorzugt. Doch wer trotzdem nicht auf tierische Eiweiße verzichten möchte, dem wird eine neue Alternative angeboten.

Dass durch eine vegetarische beziehungsweise eine vegane Ernährung Einfluss auf die Umwelt geübt werden kann ist nichts neues. Durch einen Paradigmenwechsel, der einen Verzicht von Fleisch vor sich sieht, schwindet auch die Nachfrage danach. Somit kann die Fläche die zur Herstellung von Fleisch benötigt wird nun für pflanzliche Produkte genutzt werden. Denn um ein Kilo tierisches Eiweiß zu erzeugen, muss ein Landwirt das Sechsfache an pflanzlichem Eiweiß verfüttern. Das hat zur Folge, dass der Konsum von einem Kilo Rindfleisch zu 13,3 Kilo Kohlendioxid Ausstoß führt. Das entspricht der Verbrennung von sechs Liter Benzin.

Nahrungsmittel der Zukunft

Beneto Foods aus Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb bietet jetzt eine weitere gesunde wenn auch kulinarischer, kuriose Alternative. Grillen gehören zu den essbaren Insekten. Tatsächlich sind Grillen der Spitzenreiter unter den Nährstoffen. Sie haben mehr Eisen als Brokkoli, mehr Vitamin B12 als Fisch und mehr Calcium als Milch. Anders als bei der Herstellung von Rindfleisch kommt der Grillen-Anbau völlig ohne Hormone, Antibiotika und Tierleid aus. Grillen, so heißt es, setzten Futter doppelt so effizient in Körpermaße um wie Hühner und zwölfmal so gut wie Rinder und mit 40g Protein auf 100g sind sie ein unschlagbarer Eiweißlieferant. Auch gerade deshalb bieten sie sich als Speiseinsekten und als Zutat für verschiedene Insekten-Lebensmittel an. Die Ernährungsrevolution hat somit ein weiteres umweltfreundliches Produkt hinzugewonnen.

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25/2021 Holoportation: echte Hologramme

Digitale Meetings sind voll im Trend. Ob Skype, Zoom oder WebEx eine Vielzahl an Tools und Softwareprogrammen bieten moderne Kommunikationskonzepte. Die neueste Entwicklung des Technologie-Giganten „Microsoft“ lässt Science-Fiction Herzen höherschlagen.

Digitale Meetings liegen im Trend, die momentane Pandemie liefert hierfür genügend Anreize. Doch diese Meetings bringen Vor- als auch Nachteile mit sich. So können Firmen zum einen Reisekosten einsparen. Allerdings gehen auch wichtige Erkenntnisse aus persönlichen Treffen verloren. So können zum Beispiel keine Prototypen oder Modelle herumgereicht werden und auch die zwischenmenschliche Komponente verliert an Bedeutung. Hier hat das aus Redmond- Washington, USA stammende Softwareunternehmen eine innovative Lösung entwickelt. „Holoportation“- so heißt eines der digitalen Projekte des Microsoft-Konzern soll Meetings durch digitale Hologramme ermöglichen. Was sonst nur in weltbekannten Filmen wie Star Wars zu sehen war, soll bald in Zukunft die Kommunikation revolutionieren.

Science Fiction wird Realität

Der Anspruch dieser neuen Technologie: Verschiedene Personen können sich virtuell in einem Raum treffen. Gegenstände und graphische Darstellungen lassen sich über eine 3D Ansicht von der virtuellen Welt in die wirkliche integrieren. Dadurch steigen die Anwendungsmöglichkeiten ins vielfältige. So kann „Microsoft Mesh“ in der Medizin, über die Darstellung unterschiedlicher Organe, aufschlussreiche Erkenntnisse liefern und somit die bestmöglichste Behandlung gewählt werden. Im folgenden können in der technischen Entwicklungen Prototypen in der Explosionszeichnung vereinfacht und anschaulich präsentiert werden. Somit werden Aufgaben vereinfacht, da alle sich gegenseitig beeinflussenden Bauteile gezeigt werden. Selbstverständlich hat auch die Gaming-Industrie beim Thema „virtuell Reality“ schon einige Anwendungen in petto, die Spiel und Spannung versprechen.

Allerdings handelt es sich hierbei eher um einen Blick in die Zukunft, da die Technologie noch in ihren Schlupflöchern steckt. Die technischen Voraussetzungen Grenzen einen alltäglichen Einsatz ein. Für zufriedenstellende Ergebnisse benötigt man einen Greenscreen und 160 Kameras um ein täuschend echtes Hologramm zu erzeugen. Dennoch bleibt die Hologramm-Technologie vielversprechend, denn auch die namhafte Konkurrenz Facebook und Apple sind interessiert und verfolgen ähnliche Projekte.

 

Mehr Informationen auf :https://news.microsoft.com/de-de/neue-wege-der-digitalen-zusammenarbeit-mit-microsoft-mesh/

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24/2021 Retraced: Ausbeutung kommt aus der Mode

Die Schattenseiten der Textilindustrie sind ein offenes Geheimnis. Bekannt sind unfaire Ausbeutung, unzumutbaren Arbeitsbedingungen und undurchsichtigen Lieferketten. Ein junges Start-up aus Nordrhein-Westfalen hat es sich zur Aufgabe gemacht dies zu ändern.

Die Welt ist voller Ungerechtigkeit, oder wieso bieten einige Warenhäuser und Einzelhändler T-Shirts für wenige Euro an? Mancher einer in Deutschland sieht hier ein äußerst lukratives Schnäppchen, während vollkommen verdrängt wird, das am anderen Ende der Welt jemand für einen Hungerlohn arbeitet, um dieses T-Shirt herzustellen.

Zwischen Produktion und Endverbraucher muss irgendwer die Baumwolle säen und pflücken, einer sie spinnen, einer nähen und so weiter. Nicht selten handelt es sich hierbei um ausgebeutete Frauen oder Kindern in dritte Weltländern.

Das Startup Retraced https://retraced.co/de ist sich den Missständen der Textilindustrie bewusst, welche eine der wichtigsten Wirtschaftszweige des produzierenden Gewerbes ist. Das Ziel: Mehr Transparenz in der Modewelt.  In Zusammenarbeit mit Modemarken soll, durch den Einsatz der innovativen Blockchain-Technologie die Wertschöpfungskette aufgezeichnet werden. Für Konsumenten erleichtert sich die Kaufentscheidung durch mehr Nachhaltigkeit, weil die Textilindustrie gezwungen ist, zu fairen Arbeitsbedingungen zu produzieren , um eben Nachhaltigkeit gewährleisten zu können.

Mehr Nachhaltigkeit durch Technologie

Selbstverständlich lassen sich die Idee und Technologie, die Retraced anbietet branchenübergreifend anwenden. Nachhaltigkeits- und Lieferantenmanagement wird von Transparenz angetrieben. Heutzutage sind alle Industriezweige global und auf hochkomplexe miteinander vernetzt. Die Geschäftszweige der Beschaffung, des Marketings und der Corporate Social Responsibilty sind somit neue Möglichkeiten gegeben die einen positiven Mehrwert erschaffen.

Alle Produktionsteilnehmer vom Lieferanten der Ressourcen bis zum Mitarbeiter der Produktion sollen vernetzt werden und ihre Daten ins System speisen. Das Besondere an der Blockchain- die Daten lassen sich nicht mehr ändern-, aber jederzeit nachvollziehen, wer sie wann eingespeist hat. Das baut Druck auf, keine Falschinformationen widerzugeben.

So lässt sich eine verantwortungsvolle Supply Chain aufbauen, die nicht nur Fairness und Transparenz innerhalb der europäischen Grenzen gewährleistet, sondern über den ganzen Wertschöpfungsprozess hinaus. So ermöglicht Retraced, seinen Verbrauchern mit Hilfe eines QR-Codes nachzuvollziehen welche Rohstoffe unter welchen Bedingungen verwendet wurden.

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23/2021 PICO: Grüner Daumen für alle

Wer kennt es nicht? Beim Schlendern durch die Gartenabteilung des Baumarktes gewinnt der Impuls eine Pflanze zu kaufen. Keine zwei Wochen später weilt diese Pflanze nicht mehr unter den Lebenden. Für alle jene, die wegen ihres nicht vorhandenen grünen Daumens verzweifeln gibt es jetzt die Lösung.

PICO von https://altifarm.com/ bietet kleine Indoor Minigärten. Das perfekte Starterpaket, um in die wunderbare Welt der Pflanzenzucht zu tauchen. Das schlichte Design mag täuschen, doch PICO ist gefüllt mit raffinierten Gadgets. Dazu zählen automatische Bewässerung und LEDs die das gesamte Lichtwellenspektrum abdecken. Mit deren Hilfe wird Sonnenlicht imitiert und sorgt somit für ein garantiertes, alljährliches Wachstum. Denn große Ideen beginnen im Kleinen.

Selbstverständlich genießt man hier eine große pflanzliche Auswahl. Seien es Kräuter, Gewürze oder dekorative Gewächse. Ein frischer, hauseigener Vorrat kann ganz einfach angelegt werden und das Haus duftet bald nach Oregano, Basilikum oder Lavendel. das aus dem Sortiment von PICO gewonnen werden kann. Ein ausgeklügeltes Ökosystem kann platzsparend die Anzahl der pflanzlichen Schützlinge  erhöhen. Die Minigärten können überall angebracht werden und ergänzen das räumliche Gesamtbild einer jeden Wohnfläche. Ganz gleich ob am Kühlschrank, am Wandregel oder über die Wand verteilt, der Anbringung der winzigen Gärten sind fast keine kreativen Grenzen gesetzt.

Wie funktioniert PICO?

Für ein zufriedenstellendes Wachstum benötigt der smarte Garten von Pico alles was ein herkömmlicher Garten auch braucht: genug Wasser und ausreichend Sonnenlicht. Einmal pro Woche muss der relativ kleine Wasserspeicher aufgefüllt werden, der Rest wird auf komfortabelste Art und Weise automatisch geregelt. Das Sonnenlicht wird aus den LEDs gespeist. Zusammen mit der Pflanze wachsen und wachen die LEDs laternenartig über der Vegetation. Ein völlig automatisierter Garten, der jeglichen „grünen“ Misserfolg zu verhindern weiß. Ein Nachteil hat der Minigarten dann dennoch: Den Pflanzensamen muss man noch immer selber einpflanzen.

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Hat dieses Thema Ihr Interesse und den Wunsch nach mehr geweckt? Dann lesen sie gerne einen ähnlichen Artikel:21/2021 Vertikale Plantagen- die schwindelfreie Landwirtschaft

 

22/2021 Die Pille für den Mann

Über die schönste Nebensache der Welt lässt sich vieles Behaupten. Dass die Verhütung jedoch reine Frauensache sei, ist vielleicht eine der umstrittensten. Bisher gab es die Antibabypille nur für die Frau. Eine pflanzliche Entdeckung könnte nun für eine Revolution sorgen.

Seit den ersten peinlichen Stunden im Sexualkundeunterricht ist die populärste Methode der Verhütung bekannt: Das Kondom. Ein Präservativ, das allerdings nicht so zuverlässig vor ungewollter Schwangerschaft schützt wie vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Besonders unter Pärchen gilt das Kondom als notwendig, falls die Pille gesundheitliche Nachteile für die Frau mit sich bringt.

Mehrere Studien fanden heraus, dass die in der Pille enthaltenen Hormone, Nebenwirkungen zur Folge haben, welche die Frau gefährden können und zwar in einem nicht außer Acht zu lassendem Ausmaß. Auch deshalb wäre eine aktivere, männliche Beteiligung in Verhütungsfragen wünschenswert.

Pflanzliches Wundermittel

So ist es umso erfreulicher, dass nun eine Pflanze, die bereits in der chinesischen Medizin zur Linderung bei rheumatischer Arthritis eingesetzt wird, in den Fokus der Verhütungsmethoden gerät. Die Kletterpflanze „Tripterygium wilfordii“ enthält den Wirkstoff Triptonide, welche eine direkte Auswirkung auf die Samenbildung hat. Der verursachte Nebeneffekt: vorübergehende Unfruchtbarkeit.

Solange der pflanzliche Inhaltsstoff wirkt, verlangsamen sich die Spermien und schaffen es somit nicht die weibliche Eizelle zu erreichen, um diese zu befruchten. Tierversuche an Mäusen und Affen zeigten eine sofortige Wirkung bei oraler Einnahme, welche bis zu vier Wochen anhielt. Auch kommt es bisher auch nach langjährigen Tests zu keinerlei unerwünschten Stimmungs- und Verhaltensauffälligkeiten. So kehrt beruhigenderweise nach Absetzung des Wirkstoffs auch die Fruchtbarkeit der Spermien zurück. Erste Versuche am Menschen sind bereits im Gespräch. Infolgedessen stünde einer neuen Verhütungsmethode nichts mehr im Wege. Vielleicht ist in Zukunft die Pille für den Mann in jeder Apotheke erhältlich und der Verhütungsfrage mehr Gleichberechtigung widerfahren.

Gerne können sie hier mehr erfahren: https://www.trendsderzukunft.de/verhuetung-pflanzliches-mittel-eignet-sich-als-pille-fuer-den-mann/

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21/2021 Vertikale Plantagen: Die schwindelfreie Landwirtschaft

Was wie eine beeindruckende Hommage an die Hängenden Gärten der Semiramis anmutet – eines der sieben antiken Weltwunder- ist in Wirklichkeit der Ausdruck einer neu gedachten Form von Landwirtschaft. Diese ist dringend notwendig. Die globale Überbevölkerung und der damit einhergehende Nahrungsmangel, als auch der Klimawandel und der Trend zu Megacitys sind die ausschlaggebenden Herausforderungen des 21.Jahrhunderts und bedürfen einer nachhaltigen und menschorientierten Lösung. Die Antwort: außergewöhnliche Agrarproduktion!

1 statt 290 Hektar. Über einander aufgebaute Etagen mit Platz und Ressourcen sparenden Effekten. Weniger CO2-Verbrauch, keine Pestizide und eine unvergleichliche Wasserwirtschaft mit bis zu 95% Wasserersparnis. Eine Landwirtschaft, welche vollkommen unabhängig von Witterungsverhältnissen, Jahreszeiten und dem Klima operieren kann. Das Erfolgsrezept hinter der Produktivität: modernste Technologie.

In geschlossenen Räumlichkeiten unter Ausschluss äußerer Einflüsse werden die optimalsten Lebensbedingungen geschaffen, welche die vertikalen Plantagen zum Effizienzmonster machen. Künstliches Sonnenlicht in Form von computergesteuerten LED-Lampen und im Boden implementierte Nährstoffe sorgen für die idealen Wachstumsvoraussetzungen. Temperatur und Lichtintensität können individuell gewählt werden, einer der Gründe weshalb der Einsatz von Pestiziden ausgeschlossen ist. Der Gesundheitszustand der Gewächse wird mit Hilfe von Infrarotkameras überwacht. Somit ermöglicht die Digitalisierung durch einen simplen Mausklick, die Sicherstellung eines optimalen Ertrags. Die Vorteile der vertikalen Plantagen sind nicht nur auf unternehmerischer Seite zu finden- sondern zeichnen sich auch über eine klimafreundliche Produktion und logistische Einfachheit aus, da dezentral und je nach Bedarf angebaut werden kann.

Ein weltweiter Trend

Der Trend zu vertikalen Plantagen oder im englischen als vertical farming bekannt, hat zurecht bereits globale Ausmaße erreicht. Vor allem in den Vereinigten Staaten, Deutschland und Japan wird das Potential des vertical farming erkannt und erfolgreich umgesetzt. So ist das gesetzte Ziel des in Kalifornien beheimateten Agrar-Tech Startups Plenty https://www.plenty.ag/about-us/, der Bau von riesigen „Indoorfarmen“ in Städten mit jeweils mehr als 1 Mio. Einwohnern, insgesamt 500 an der Zahl, davon mehr als die Hälfte in chinesischen Großstädten. In Deutschland dominiert allerdings der dezentrale Entwurf, der sich über eine kurze Reichweite der Produktionsanlage zum End und Großverbraucher orientiert.

Die Konkurrenz der vertikalen Plantagen gegenüber traditioneller Landwirtschaft ist trotz aller Innovation noch nicht maßgeblich genug. Noch treiben die hohen Strom- und Investitionsanforderungen die Kosten in die Höhe. Allerdings planen die führenden Unternehmen, mit zunehmender Automatisierung der Prozesse, Ihre Produkte auch zu konventionellen und somit konkurrenzfähigen Preisen anzubieten. Dann wird die Zukunft nicht nur einen Wandel im Stadtbild beinhalten, sondern auch Gemüse aus luftigen Höhen.

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24/2021 PICO- Grüner Daumen für alle

20/2021 InstaLock: Endlich ein sicheres Fahrradschloss?

Das Fahrrad irgendwo stehen lassen, um weiter durch die Stadt zu schlendern oder bei einem Kumpel zu übernachten? Vielen graut es davor. Berechtigt, denn es werden reichlich Fahrräder geklaut!

Um die 300.000 Fahrräder werden jährlich in Deutschland gestohlen. Alte Fahrräder, billige Fahrräder, aber eben auch neue und sehr teure. Besonders ärgerlich wird es bei E-Bikes, die gleich mal ein paar tausend Euro wert sind. Geübte Diebe können jedes beliebige Schloss innerhalb von ein paar Sekunden knacken und das Fahrrad entwenden. Würden in Zukunft viele Fahrradfahrer mit einem InstaLock ihren Drahtesel absperren, dann könnte die Diebstahlrate massiv nach unten gehen. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass es überhaupt nicht geknackt werden kann, jedoch erschwert es das Klauen drastisch. Falls es dann doch soweit kommen sollte, hat das InstaLock noch ein Ass im Ärmel.

Diebe verschrecken mit InstaLock

Die österreichische Erfindung namens InstaLock ist ein vernetztes Fahrradschloss mit einer Menge Vorteilen gegenüber uns bis jetzt bekannten Schlössern. Es schließt das Rad wie mit einer Zange mittels einer mechanischen Bremse ab. Dabei besteht das Gehäuse aus 2mm Aluminium, das vor sämtlichen Werkzeugen schützt. Der zweite Schutzmechanismus liegt in der Alarmanlage. Wird das Fahrrad unerlaubt bewegt oder wird versucht das Schloss zu knacken, dann tönt es eine unangenehm laute Sirene mit 120 dB aus. Das schreckt wirklich die meisten Fahrraddiebe ab! Sollte dies allerdings nicht der Fall sein, sendet das InstaLock ein GPS-Signal aus, mit dem die Polizei den Täter verfolgen kann. Aber wie krieg ich denn jetzt mein Fahrradschloss selber auf? Das Smartphone fungiert als Schlüssel, indem es per Bluetooth mit dem intelligenten Schloss verbunden ist. Es öffnet sich also, sobald man sich auf das Fahrrad zubewegt. Und was ist, wenn mein Handyakku unterwegs leer gegangen ist? Dann besteht immer noch die Möglichkeit es mit einem RFID-Chip zu öffnen. Das ist zwar alles wunderschön, aber preislich ist es für ein Fahrradschloss dann doch sehr teuer mit 290€. Das lohnt sich dann wirklich nur für höherwertige Fahrräder, vor allem auch E-Bikes. Aktuell kann es aber sowieso nur in Verbindung mit einem Solarbike erworben werden. Wir hoffen, dass wir uns ein Instalock in naher Zukunft auch für unsere Fahrräder kaufen können und so nicht immer um ein Diebstahl bangen müssen! Vielleicht ist es bis dahin auch schon günstiger!

19/2021 Sonocrete: Der Beton der Zukunft?

Beton ist neumodern, schick und clean. Er kommt im Außenbereich, mittlerweile aber auch viel im Innenbereich zum Einsatz. Dabei ist er eine ziemliche Umweltsünde. Das könnte sich in Zukunft aber ändern.

Überall wird über Nachhaltigkeit debattiert, in sämtlichen Lebensbereichen findet ein Wandel zu mehr Umweltfreundlichkeit statt, aber wie sieht es mit der Bauindustrie aus? Einer der am häufigsten verwendeten Baustoffe auf unserem Planeten ist Beton. Bei dessen Herstellung wird allerdings eine Menge an Kohlendioxid produziert. So ist die Beton-Industrie für ca. 8% der weltweiten vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Nun bahnt sich langsam aber sicher eine Beton-Revolution an.

Grau, Fest, Stabil. Beton. Oder doch lieber Sonocrete?

Der Erfinder, der die Beton-Revolution initiieren könnte, ist Ricardo Remus. Er hat mit Sonocrete einen klimafreundlichen Beton entwickelt, der dem herkömmlichen in nichts nachsteht. Nicht in der Stabilität, nicht in der Langlebigkeit. Anders als bei der Herstellung des üblichen Betons, bei dem Kies, Sand, Wasser und Zement vermengt werden, werden für den Sonocrete vor dem eigentlichen Prozess nur die reaktiven Bestandteile Wasser und Zement vermischt. In diese Mischung werden sofort Ultraschallwellen hinzugefügt, die die benötige Energie hinzuführen. Diese einzigartige Vorgehensweise der Ultraschallbehandlung führt zu einer massiv schnelleren Aushärtung des Betons. Die Voraussetzung für eine zügigere Aushärtung ist beim Sonocrete so noch vor der eigentlichen Füllung in die Form gewährleistet. Denn beim herkömmlichen Beton braucht es eine Behandlung mit heißem Dampf oder eine Wärmekammer, um ihn feste werden zu lassen. Woher kommt nun der Name Sonocrete? Sono steht für Sonochemie. Diese beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Schallwellen auf chemische Reaktionen. Und Concrete ist englisch für Beton.

Die Vorteile von Sonocrete

Das Verfahren von Ricardo Remus bringt einige Vorteile mit sich. So wird durch die Ultraschallwellen bspw. der CO2-Ausstoß bis zur Hälfte reduziert. Der Energieverbrauch kann sogar um bis zu 75% eingespart werden, wodurch sich ebenfalls die Energiekosten um einiges verringern. Nicht zuletzt spricht die weitaus bessere Produktionsgeschwindigkeit für Sonocrete. Er könnte definitiv der Beton der Zukunft sein!

Leider gibt es nur ein Video auf Englisch …

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