Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Unkraut

49/2025 Ruwi Multiharke: Acht Werkzeuge in Einem – Effiziente Gartenarbeit neu gedacht

Die Ruwi Multiharke revolutioniert die Gartenarbeit: Ein Werkzeug ersetzt acht – vom Unkrautjäten bis zum Pflanzlochgraben. Entwickelt vom 79-jährigen Tischlermeister Rudolf Wild, vereint sie Funktionalität, Ergonomie und Nachhaltigkeit. Ein echtes Must-have für Hobbygärtner und Profis gleichermaßen.

Die Gartenarbeit kann eine wahre Freude sein – wenn man das richtige Werkzeug hat. Die Ruwi Multiharke verspricht genau das: ein einziges Gerät, das die Funktionen von acht traditionellen Gartengeräten übernimmt. Entwickelt vom 79-jährigen Tischlermeister Rudolf Wild, wurde sie in der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt und hat seitdem viele Gartenliebhaber begeistert.

Vielseitigkeit in einem Tool

Die Ruwi Multiharke ist aus 3 mm rostfreiem Edelstahl gefertigt und verfügt über einen 1,40 m langen Eschenholzstiel. Sie ersetzt unter anderem Grubber, Harke, Hacke, Sauzahn, Pflanzlochbohrer und Fugenreiniger. Mit ihr lassen sich Unkraut jäten, Boden lockern, Pflanzlöcher graben, Erde andrücken, Beete einebnen, Pflanzmulden ziehen und Terrassenfugen von Unkraut befreien – alles im Stehen, was Rücken und Gelenke schont.

Im Praxistest zeigte sich die Multiharke als äußerst effektiv. Besonders hervorzuheben ist ihre Fähigkeit, Unkraut mitsamt Wurzeln zu entfernen, was mit traditionellen Geräten oft nicht gelingt. Auch das Andrücken der Erde und das Ziehen von Saatmulden funktionieren mühelos.

Herausforderungen und Chancen

Trotz ihrer Vielseitigkeit gibt es auch Herausforderungen. Die Ruwi Multiharke ist nicht für alle Gartenarbeiten gleichermaßen geeignet. In sehr festen oder steinigen Böden kann sie an ihre Grenzen stoßen. Zudem ist sie für kleinere Flächen und enge Beete weniger praktisch.

Dennoch bietet sie eine hervorragende Lösung für Hobbygärtner, die Wert auf ergonomisches Arbeiten und Platzersparnis legen. Durch die Kombination mehrerer Werkzeuge in einem Gerät wird der Geräteschuppen entlastet, und die Gartenarbeit wird effizienter gestaltet.

Die Ruwi Multiharke zeigt, wie Innovation im Gartenbereich aussehen kann: funktional, nachhaltig und benutzerfreundlich. Sie ist ein Beispiel dafür, wie traditionelle Handwerkskunst mit modernen Bedürfnissen kombiniert werden kann.

04/2023 Innovation im Weinbau: Der Vineatrac auf der Agrovina 2024

Die 15. Ausgabe der «Agrovina» in Martigny VS war nicht nur ein Treffpunkt für Fachleute aus Obstbau, Weinbau und Önologie, sondern auch der Schauplatz für eine bahnbrechende Innovation: Der Vineatrac, ein 100% autonomer Weinbau-Roboter, wurde mit dem begehrten Innovationspreis ausgezeichnet.

Der Vineatrac von Marc Stevanin: Kompakt und autonom

Marc Stevanin, ein junger Mechatronik-Ingenieur aus dem Waadtland, stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit mit seinem Vineatrac. Der kompakte Weinbau-Roboter, entwickelt in Zusammenarbeit mit seiner Firma «STEVmotion Sàrl», beeindruckte nicht nur durch seine kompakten Abmessungen von 76 mal 150 Zentimetern, sondern vor allem durch seine Autonomie. Mit einem 27-PS-Verbrennungsmotor ausgestattet, kann der Vineatrac autonom Pflanzenschutz, Mähen und mechanische Unkrautbekämpfung im Weinberg durchführen.

Sicherheit und Umweltschutz im Fokus

Valerie Marendaz, Winzerin und Freundin des Ingenieurs, betonte die Bedeutung der Sicherheitsfeatures des Vineatracs. Mit gleich drei Sicherheitssystemen reagiert der Roboter auf Hindernisse, stoppt ohne den Motor zu unterbrechen und erfordert eine manuelle Intervention vor Ort, um wieder gestartet zu werden. Doch nicht nur die Autonomie des Roboters steht im Vordergrund. Marendaz hebt hervor, dass die Hauptidee darin besteht, das Risiko von Unfällen und die Exposition gegenüber Pflanzenschutzmitteln zu minimieren.

Inbetriebnahme und Zukunftsaussichten

Die Inbetriebnahme des Vineatracs beginnt mit der Kartierung der Parzellen, wobei man jede Rebzeile einzeln ins System einspeist. Stevanins Unternehmen bietet diesen Service für die erste Parzelle im Preis des Vineatrac von 55’000 Franken inklusive an. Angesichts der steigenden Nachfrage und begrenzter Produktion gibt Stevanin einen Ausblick auf die Zukunft: Die bisherige Produktionskapazität von fünf neuen Vineatracs pro Jahr könnte möglicherweise nicht ausreichen, was auf eine mögliche Expansion hindeutet. Auch wenn der Vineatrac für viele noch ein Wunschtraum bleibt, zeigt er doch das Potenzial autonomer Technologien im Weinbau auf.

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