Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Recruiting

16/2025 Neue Wege im Recruiting: Wie Hirebuddy das Jobfinden revolutioniert

Die Jobsuche kann mühsam sein – und das Recruiting für Unternehmen ebenso. Das Wiener Startup Hirebuddy setzt genau hier an: Mit einem innovativen Empfehlungsmodell macht es jede:n zum potenziellen Recruiter und verknüpft Unternehmen mit passenden Talenten. Durch finanzielle Anreize wird das Teilen von Jobangeboten attraktiv, während kleine und mittlere Unternehmen effizienter qualifizierte Mitarbeiter:innen finden. Das System setzt auf Netzwerkeffekte – und könnte die Personalbeschaffung nachhaltig verändern.

Die klassische Jobsuche ist oft zeitaufwendig und frustrierend. Bewerber:innen warten auf Rückmeldungen, Unternehmen kämpfen mit hohen Kosten und langen Besetzungszeiten. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stehen vor Herausforderungen, weil traditionelle Recruiting-Methoden für sie oft zu teuer oder ineffizient sind. Genau hier setzt das Wiener Startup Hirebuddy an: Mit einem innovativen Empfehlungsmodell will es das Recruiting revolutionieren und für alle Seiten vereinfachen.

Das Prinzip: Jeder kann zum Recruiter werden

Die Idee hinter Hirebuddy ist einfach: Wer eine offene Stelle kennt, kann diese in seinem Netzwerk teilen. Wird eine empfohlene Person eingestellt, erhält die empfehlende Person eine finanzielle Belohnung. Doch das Konzept geht noch weiter – auch Personen, die den Job über mehrere Ecken weiterleiten, profitieren anteilig von der Prämie. So entsteht ein Netzwerk aus „Hirebuddies“, die Unternehmen dabei helfen, ihre freien Stellen schneller zu besetzen.

Die Provision für erfolgreiche Vermittlungen wird von den Unternehmen festgelegt und auf die Beteiligten aufgeteilt. Die direkte Empfehlung erhält den größten Anteil, während weitere Beteiligte in der Empfehlungskette ebenfalls profitieren. So entsteht ein Anreizsystem, das Recruiting auf eine neue Art denkt.

Effizienz für KMU und neue Chancen für Bewerber:innen

Besonders für kleinere Unternehmen bietet Hirebuddy eine kosteneffiziente Möglichkeit, Talente zu gewinnen. Die Plattform ermöglicht es, gezielt nach Fachkräften zu suchen und dabei auf persönliche Empfehlungen zu setzen. Gerade im Pflegebereich, einer Branche mit chronischem Fachkräftemangel, hat sich das Modell bereits bewährt.

Für Jobsuchende wiederum öffnet Hirebuddy neue Türen: Sie können nicht nur leichter passende Stellen finden, sondern sich auch durch das Weiterleiten von Jobangeboten ein zusätzliches Einkommen sichern. Das Startup setzt auf die Dynamik von Netzwerken und darauf, dass Menschen am besten wissen, welche Jobs für ihr Umfeld geeignet sind.

Mit seiner Community-basierten Plattform will Hirebuddy langfristig über Österreich hinaus expandieren. Das Unternehmen setzt dabei auf Bootstrapping – also Wachstum ohne externe Investoren – und baut seine Reichweite schrittweise aus.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter: Hirebuddy

28/2022: Aivy: Stärkenbasiertes Recruiting

Den passenden Bewerber zu finden ist nicht immer einfach. Die Aivy-App unterstützt den Bewerbungsprozess durch Spiele zur gezielten Stärkenermittlung.

Bewerbungsverfahren, wie wir sie kennen, führen häufig zu Fehleinstellungen. Die spielerischen Elemente der Karriere-App Aivy arbeiten ein individuelles Stärkenprofil für jeden Bewerber heraus. Eine Erfindung, die den Bewerbungsprozess revolutionieren kann.

Die Idee hinter der App

Knapp jede vierte Einstellung wird im Nachhinein revidiert. Das hat Unzufriedenheit auf beiden Seiten, hohe Kosten und Effizienzverluste zur Folge. Eine Gruppe aus Informatikern und Psychologen hat sich diesem Problem gestellt und mit der Aivy-App ein Eignungsverfahren entwickelt, mit dem die Stärken und Kompetenzen eines Bewerbers gemessen und bewertet werden. Auf diese Art soll es Recruitern ermöglicht werden, das passende Talent für sich zu finden. Die Ergebnisse entsprechen der DIN Norm zur Eignungsdiagnostik, was das Ergebnis zudem valide macht.

Wie läuft der Bewerbungsprozess mit Aivy ab?

Um die Stärken eines Bewerbers festzustellen, muss dieser mehrere Minispiele bewältigen. Beim Spiel „Hochstapler“ muss beispielsweise ein Turm nachgebaut werden. Die App misst dabei die Geschwindigkeit und die Anzahl der Züge, die der Nutzer für die Aufgabe gebraucht hat. Aus den Ergebnissen kann darauf geschlossen werden, ob der Kandidat entscheidungsfreudig ist oder eher systematisch und sorgfältig vorgeht. Auf diese Weise werden Eigenschaften, wie der Umgang mit Problemen, die Planungsfähigkeit und die Lernbereitschaft messbar. Die Ergebnisse kann der Bewerber dann als Zertifikat zu den Bewerbungsunterlagen hinzufügen.

Eignungsverfahren mit vielen Vorteilen

Für Bewerber ist die Nutzung der App kostenfrei. Sie profitieren davon, dass sie ihre Stärken ermitteln und mit dem Durchschnitt der anderen Bewerber vergleichen können. Der Prozess soll vor allem die Diversität und Chancengleichheit fördern. Die ermittelten Ergebnisse sind komplett unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und geben somit ein objektives Bild von den Potenzialen eines Bewerbers.

Unternehmen auf der anderen Seite können die Zahl der Fehleinstellungen verringern, was Zeit und Kosten spart. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Assessment Center, befinden sich die Bewerber in der Spielwelt der App nicht in einer Testsituation. Wirtschaftspsychologischen Erkenntnissen zufolge können sich Bewerber hierbei nicht verstellen. Erstgespräche sind deshalb angenehmer für beide Seiten.

Passen Bewerber und Unternehmen zusammen ist die Zufriedenheit aller Parteien und eine hohe Arbeitsleistung sichergestellt. Ein guter Weg also für einen modernen und effizienten Bewerbungsprozess.

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