Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Musik

70/2022: Artiphon Orba 2 als Musikinstrument für jedermann

Der Artiphon Orba 2 soll das technologische Musikinstrument für die breite Masse werden. Doch wie funktioniert diese kuriose Erfindung, die auf den ersten Blick eher einer Eieruhr ähnelt?

Artiphon wurde 2011 in Nashville von Mike Butera – Musiker, Soziologe, Ph.D.  in Sound Studies – entwickelt. Seine Mission: das Musikinstrument als intelligentes, vernetzbares Gerät neu zu erfinden, das die alltägliche Kreativität mit Technologie ergänzt. Der Erfinder beschreibt seine Idee folgendermaßen:  „Damit Millionen neuer Menschen mit dem Musizieren beginnen konnten, musste die Barriere zwischen Musiker und Nicht-Musiker fallen. Also begann das Startup aus Nashville mit der Entwicklung hochgradig intuitiver, intelligenter Instrumente, physisch und virtuell, die von jedem sofort gespielt werden konnten.“

Was ist der Artiphon Orba 2?

Der Orba ist Looper/Sequenzer, MIDI-Controller und Synthesizer in einem praktischen Gerät. Ein Synthesizer hingegen besteht aus vier Motoren (Schlagzeug, Bass, Streicher und Lead). Mit der Sequencer-Funktion können Sie Ihre Multitracks im Overdub-Modus importieren. ORBA 2 kann über acht berührungsempfindliche Tasten und durch Bewegen des Geräts selbst gespielt werden.

Man kann zum Beispiel Vibrato auslösen, indem man das Pad reibt, Saiten mehr Sounds hinzufügen, indem man die Kontaktfläche des Fingers vergrößert, einen Modwheel-Effekt erzeugen, indem man den ORBA 2 neigt, oder Sounds und Effekte modulieren, indem man sich im Raum bewegt.

Die technischen Dimensionen

Der ORBA 2 sieht auf den ersten Blick aus wie eine mattschwarze Eieruhr: Eine Halbkugel, etwa acht Zentimeter im Durchmesser, fünf Zentimeter hoch und 160 Gramm schwer. An den Seiten drei kleine Lautsprecher, im (gummierten) Boden befindet sich ein weiterer. Auf der Oberseite integriert sind acht kleine Pads  beschriftet mit „1 Drums“, „2 Bass“, „3 Chord“, „4 Lead“, „5 Play/Pause“, „6 Rec“, „7 BPM“ und „8 Oct“. Der 1250 mAh Li-Po Akku soll dabei für vier Stunden reichen.

Die Bedienung kann dann aber doch etwas kompliziert sein. Womit Artiphon dann irgendwie zwischen den Stühlen sitzt: Für Musiker bietet der Artiphon ORBA 2 zu wenig (keine Einzelbelegung der Pads, begrenztes Ton- und Akkordangebot, fixe 16tel Quantisierung, keine Loop-Editierung), für Laien ist der ORBA 2 nicht intuitiv genug in der Bedienung.

 

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24/2022: Duschparty mit Shower Power

Setze vom Wasserrauschen übertönter Musik ein Ende! Der innovative Bluetooth-Lautsprecher Shower Power  lässt dich den ultimativen Rave in der Dusche starten.

Musik und Duschen gehört für manche einfach zum Aufwachen dazu. Leider lässt die Soundqualität bei diesem Ritual oft zu wünschen übrig und stromsparend ist das ganze auch nicht gerade. Ampere liefert mit der originellen Bluetooth-Box Shower Power jedoch die Lösung für dieses Problem.

Was kann Shower Power?

Im ersten Moment klingt es relativ banal: Shower Power ist eine Musikbox, die speziell für den Gebrauch in der Dusche ausgelegt ist. Der Lautsprecher wird über dem Duschkopf an den Duschschlauch angeschraubt. Dann muss nur noch eine Bluetooth Verbindung hergestellt werden und schon kann die Duschparty starten. Ansteuerbar sind die Funktionen über Knöpfe und eine Fernbedienung. Durch die 360 Grad Audioausgabe mit 5 Watt Leistung ist ein starkes Klangerlebnis garantiert. Wer noch mehr Partystimmung haben will, kann sich eine Erweiterung mit LED-Lichtfunktion besorgen. Natürlich ist die Konstruktion für den Einsatz in der Dusche sehr robust und hygienisch.

Antrieb mit Wasserkraft

Was im ersten Moment keine große Innovation zu sein scheint, lässt beim genaueren Hinsehen doch staunen. Shower Power muss keinesfalls immer wieder abgenommen und aufgeladen werden. Die Box wird vollständig mit der Kraft des durchfließenden Wassers betrieben. Im Inneren befindet sich eine kleine Turbine, mit der Strom erzeugt wird. Die Technologie funktioniert also wie ein winziges Wasserkraftwerk. Der Ladevorgang beginnt, sobald das Wasser läuft. Ist der Akku einmal vollgeladen, kann man bis zu 16 Stunden Musik hören, ohne dass das Wasser eingeschaltet sein muss.

Soundqualität aus Plastikflaschen

In Sachen Nachhaltigkeit kann die Musikbox aber nicht nur durch den sinkenden Stromverbrauch punkten, sondern auch durch die umweltfreundliche Herstellung. Die Shower Power Box besteht zu 100% aus recyceltem Plastik aus dem Meer. Für einen Lautsprecher braucht man ungefähr 15 Plastikflaschen. Wer sich also für das Sounderlebnis beim Duschen entscheidet, tut mit Shower Power sogar noch etwas gegen die Verschmutzung der Meere.

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20/2022: Clubfeeling mit Wearable Subwoofers

Wie schön wäre es, wenn man jederzeit in Bassklängen versinken und die Welt ausblenden könnte?  Mit den Wearable Subwoofers von Deep.one ist das bald möglich.

Jeder kennt das Gefühl im Club oder bei einem Live-Konzert direkt neben der Bassbox zu stehen. Man kann sich ganz und gar im Klang der Musik verlieren. Dieses Erlebnis ist absolut nicht mit dem Musikhören zuhause vergleichbar. Mit dem Wearable Subwoofer können Basswellen jedoch sofort spürbar gemacht werden. Und das beste daran: Man muss dafür nicht mal seinem Umfeld auf die Nerven gehen.

Funktionsweise und Aufbau des Wearable Subwoofers

Der Wearable Subwoofer ähnelt einem leicht verdrehten Hufeisen. Er wird wie eine Kette um den Nacken gelegt, sodass das Schlüsselbein überspannt wird und das Gerät auf dem oberen Brustbereich liegt. Das Gerät wandelt dann elektrische Signale in mechanische Impulse um. Über vier Halbkugeln knapp unter dem Schlüsselbein und neben der Nackenwirbelsäule wird das Gewebe zum Vibrieren gebracht. Auf diese Weise entsteht das unverkennbare Bassgefühl im Oberkörper. Die Technologie ermöglicht es zudem, dass Geräusche für das Umfeld nicht wahrnehmbar sind. Die tragbaren Basskopfhörer sind deshalb die ideale Ergänzung für jedes Audiosystem.

Vielfältiges Nutzungsspektrum

Nicht nur das Musikhören wird mit den Wearable Subwoofers auf ein anderes Level gebracht. Die Einsatzmöglichkeiten des Geräts sind vielfältig. Man kann sich damit nämlich nicht nur den Club, sondern auch das Kino ins Wohnzimmer holen. Das Spüren tiefer Sound-Effekte steigert den Spannungsgrad eines jeden Films enorm. Ähnlich verhält es sich beim Gaming. Durch die Verknüpfung der Basskopfhörer mit Video-Games und VR-Inhalten erscheinen visuelle Elemente realer. So fühlt sich die virtuelle Verfolgungsjagd durch den brummenden Motor schnell an als wäre man live dabei. Aber auch meditative Klänge werden intensiviert und können für mehr Entspannung sorgen und Außengeräusche ausblenden.

Neben dem breiten Feld an Einsatzmöglichkeiten kann die Technologie zudem einen ganz praktischen Vorteil für Menschen mit Hörbeeinträchtigung haben: Durch die mechanischen Impulse können sie Geräusche wahrnehmen und so an Entertainmentangeboten teilhaben.

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35/2021 Marschpat: Revolution der Blasmusik

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch. Alle Bereiche des alltäglichen Lebens vollziehen eine digitale Erfrischungskur. Von Essenbestellung per App bis zu Selbstbezahlkassen. Die neueste Innovation stellt nun auch die traditionelleren Musikgenres vor einige Veränderungen. Blaskapellen und deren Blasmusik werden durch einen reibungslosen und digitalen Transfer zukunftsfähig gemacht. Kompakt und Praktisch sind nur zwei der Begrifflichkeiten mit welchen sich die Vorteile von Marschpat beschreiben lassen.

Was ist Marschpat?

Marschpat und die Gründer hinter der Idee sind selbst leidenschaftliche Musiker und haben es sich zur Herzensaufgabe gemacht eine digitale Lösung für die Blasmusik zu finden. Das Angebot bietet einige angenehme Lösungen für Probleme die Mitglieder einer Blaskapelle  nur zu gut kennen. Marschpat ist ein digitales Marschbuch, das ohne Papier auskommt sondern ein E-Ink Carta Display verwendet. Sozusagen ein elektronisches Buch nur eben für die Bedürfnisse einer Blaskappelle zurecht geschnitten. So werden  jederzeit die besten Lichtverhältnisse garantiert und weitere möglcihe Nachteile im Spielbetrieb durch aufkommenden Regen oder Nässe weitgehend immunisiert. Einwandfreies Musizieren wird so gewährleistet. Weiterhin verfügt die Idee aus Österreich über 10.000 Notenbilder mit bis zu 30 verschiedenen Stimmen für jedes Instrument und sorgt außerdem für die Möglichkeit eigene Marschbücher und Stücke zu erstellen und zu kombinieren. Diese können dann auch in den Notenpool eingefügt werden um diesen stetig zu erweitern.

Ein musikalischer Mehrwert

Als besonders praktisch erweist sich auch der integrierte Kalender, welcher nützlich für alle Mitglieder ist. Probetermine und Auftritte können so besser koordiniert und geplant werden, da Mitglieder ihre Teilnahme, für alles sichtbar, ganz einfach zu und absagen können. Vollumfänglich haben Nutzer alles im Griff: Geräte, Instrumente und Mitglieder können verwaltet und für alle nachvollziehbar eingesehen werden. Marschpat gibt es für individuelle Nutzungen
Vom Trompeter zum Klarinettenspieler profitieren sämtliche Musiker durch die lange Akkulaufzeit von mehreren Wochen, den schnellen Wechsel zwischen Stimmen und Instrumenten und dem synchronen Umblättern auf allen genutzten Geräten.

 

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