Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Digitalisierung

23/2026 Constrct und die stille Revolution der Baustoffbeschaffung

Constrct ist eine digitale Plattform aus Wien, die den Einkauf und die Logistik von Baumaterialien grundlegend vereinfacht. Statt Telefon, E-Mail und Papier bündelt das Startup alle Schritte von der Bestellung bis zur Lieferung in einem zentralen System. Echtzeitdaten zu Preisen, Verfügbarkeiten und CO₂-Emissionen ermöglichen Bauunternehmen effizientere, transparentere und nachhaltigere Entscheidungen direkt im Beschaffungsprozess.

Die Bauwirtschaft zählt zu den komplexesten und gleichzeitig am wenigsten digitalisierten Branchen. Materialien werden oft noch über Telefonanfragen, Excel-Listen oder Papierbestellungen organisiert. Das führt zu Verzögerungen, Fehlern und einem enormen administrativen Aufwand. Genau hier setzt Constrct an – mit dem Ziel, die gesamte Beschaffungskette von Baustoffen in eine durchgängig digitale Struktur zu überführen.

Wenn Baustellen noch analog denken

In der Praxis bedeutet klassische Baustoffbeschaffung häufig: Ein Bauleiter fragt Preise telefonisch bei mehreren Händlern an, vergleicht Angebote manuell und gibt Bestellungen per E-Mail oder Formular auf. Lieferungen werden separat dokumentiert, Lieferscheine gehen verloren oder müssen nachträglich erfasst werden. Jede dieser Schnittstellen kostet Zeit und erhöht die Fehleranfälligkeit.

Constrct greift diesen Prozess direkt an der Wurzel an. Die Plattform fungiert als zentrale digitale Umgebung, in der Bauunternehmen Materialien suchen, vergleichen und bestellen können. Statt einzelner Kommunikationsschritte wird der gesamte Ablauf in einem System abgebildet. Bestellungen werden digital ausgelöst, Lieferungen automatisch zugeordnet und Dokumente zentral gespeichert.

Wie Constrct den Beschaffungsprozess konkret verändert

Der eigentliche Mehrwert zeigt sich im Ablauf. Nutzer der Plattform wählen benötigte Baustoffe direkt im System aus. Dabei sehen sie nicht nur Preise, sondern auch aktuelle Verfügbarkeiten und – zunehmend relevant – CO₂-Daten der Materialien. Nach Auswahl eines Produkts wird die Bestellung digital an den jeweiligen Baustoffhändler übermittelt.

Sobald die Lieferung erfolgt, wird der digitale Lieferschein direkt in der Plattform erfasst und kann auf der Baustelle per Smartphone bestätigt werden. Dadurch entfällt die Papierdokumentation vollständig. Gleichzeitig entsteht eine durchgängige Datenkette: Von der Anfrage über die Bestellung bis zur Lieferung bleibt jeder Schritt nachvollziehbar dokumentiert.

Ein entscheidender Punkt ist die Echtzeitfähigkeit. Laut Unternehmensdarstellung können Preis- und Lagerinformationen direkt in den Bestellprozess einfließen, sodass Bauunternehmen nicht mehr mit veralteten Angeboten arbeiten müssen. Diese Dynamik verändert insbesondere die Geschwindigkeit in der Projektsteuerung.

Zwischen Effizienz, Daten und Verantwortung

Die Einführung einer solchen Plattform ist jedoch kein rein technisches Upgrade, sondern ein struktureller Wandel. Bauunternehmen müssen ihre internen Abläufe neu organisieren und Verantwortlichkeiten anders denken. Besonders in kleineren Betrieben bedeutet das eine Umstellung von gewohnten, oft informellen Prozessen hin zu klar definierten digitalen Workflows.

Hinzu kommt die Integration in bestehende Systeme wie ERP-Lösungen, die in vielen Unternehmen bereits im Einsatz sind. Constrct verfolgt laut eigenen Angaben einen Ansatz, der möglichst ohne komplexe Systemumbauten auskommt, um die Einstiegshürde niedrig zu halten. Gleichzeitig wächst mit der Digitalisierung auch die Verantwortung: Daten müssen korrekt gepflegt und Prozesse konsequent genutzt werden, damit die Vorteile tatsächlich greifen.

Die Chance liegt vor allem in der Transparenz. Wenn Materialströme, Kosten und Emissionen erstmals in einem System sichtbar werden, entsteht ein neuer Blick auf Bauprojekte – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch. Gerade im Kontext steigender regulatorischer Anforderungen in der Bauindustrie gewinnt dieser Aspekt zunehmend an Bedeutung.

Die Entwicklung zeigt, dass Digitalisierung in der Bauwirtschaft nicht mehr nur ein Effizienzthema ist, sondern zu einem strategischen Faktor wird. Plattformen wie Constrct stehen damit exemplarisch für eine neue Generation von Werkzeugen, die operative Abläufe und Nachhaltigkeitsziele miteinander verbinden.

Wer sich intensiver mit der Plattform beschäftigen möchte, findet weiterführende Informationen beim Anbieter selbst unter Constrct.

17/2025 Die digitale Innovation im Kraftsport: Kubikos setzt neue Maßstäbe

Kubikos ist ein innovatives Startup, das die Digitalisierung von Fitness-Geräten vorantreibt. Mit einer Kombination aus präzisen Sensoren, einer leistungsstarken App und einer Plattform für Trainer und Fitnessstudios setzt das Unternehmen neue Maßstäbe. Das Ziel: Fitnessgeräte smarter machen und die Fitnessbranche revolutionieren.

Die Zukunft des Kraftsports ist digital – und ein Salzburger Startup hat sich zum Ziel gesetzt, diese Entwicklung maßgeblich voranzutreiben. Kubikos kombiniert moderne Technologie mit Fitnessgeräten und ermöglicht so eine präzisere Analyse von Bewegungen und Kraftdaten. Dies könnte für Fitnessstudio-Besitzer, Trainer und Sportler gleichermaßen ein Gamechanger werden.

Die Vision hinter Kubikos

Das Startup wurde von zwei leidenschaftlichen Sportlern, Thomas Klaushofer und Pere Albert Marín Peiró, gegründet. Ihr Ziel: Sportler weltweit zu motivieren und dabei zu unterstützen, effizienter zu trainieren und ihre Ziele zu erreichen. Die Technologie besteht aus innovativen Sensoren, die direkt an Trainingsgeräten angebracht werden. Diese Sensoren erfassen Bewegungs- und Kraftdaten, die dann in Echtzeit von der Kubikos-App analysiert werden. Die App erstellt auf dieser Grundlage personalisierte Trainingspläne, bietet Leistungsvergleiche und ermöglicht eine detaillierte Analyse der Fortschritte.

Für Fitnessstudios und Trainer bietet die Kubikos-Plattform zudem umfangreiche Analysewerkzeuge, die nicht nur die Trainingsqualität verbessern, sondern auch neue Coaching-Optionen ermöglichen.

Der Weg zum Erfolg und die internationale Expansion

Kubikos hat bereits einen wichtigen Schritt in die Fitnessbranche gemacht, indem es mit der Hammer Sports AG, einem großen Hersteller im Bereich Home-Fitness, eine Partnerschaft eingegangen ist. Die Integration der Kubikos-Technologie in die Premiumlinie von Hammer Sports ist ein entscheidender Erfolg. Dabei bietet das Unternehmen auch eine kostengünstige Lösung, da die Technologie in bestehende Fitnessgeräte nachgerüstet werden kann.

Der nächste große Schritt für Kubikos ist die Teilnahme an der FIBO 2025, der führenden Messe für Fitness und Gesundheit in Köln. Hier hofft das Startup, neue Kooperationspartner zu finden und sich international einen Namen zu machen. Das Ziel ist klar: Die Digitalisierung des Kraftsports vorantreiben und sich als führende Plattform in diesem Bereich etablieren.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Kubikos

35/2021 Marschpat: Revolution der Blasmusik

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch. Alle Bereiche des alltäglichen Lebens vollziehen eine digitale Erfrischungskur. Von Essenbestellung per App bis zu Selbstbezahlkassen. Die neueste Innovation stellt nun auch die traditionelleren Musikgenres vor einige Veränderungen. Blaskapellen und deren Blasmusik werden durch einen reibungslosen und digitalen Transfer zukunftsfähig gemacht. Kompakt und Praktisch sind nur zwei der Begrifflichkeiten mit welchen sich die Vorteile von Marschpat beschreiben lassen.

Was ist Marschpat?

Marschpat und die Gründer hinter der Idee sind selbst leidenschaftliche Musiker und haben es sich zur Herzensaufgabe gemacht eine digitale Lösung für die Blasmusik zu finden. Das Angebot bietet einige angenehme Lösungen für Probleme die Mitglieder einer Blaskapelle  nur zu gut kennen. Marschpat ist ein digitales Marschbuch, das ohne Papier auskommt sondern ein E-Ink Carta Display verwendet. Sozusagen ein elektronisches Buch nur eben für die Bedürfnisse einer Blaskappelle zurecht geschnitten. So werden  jederzeit die besten Lichtverhältnisse garantiert und weitere möglcihe Nachteile im Spielbetrieb durch aufkommenden Regen oder Nässe weitgehend immunisiert. Einwandfreies Musizieren wird so gewährleistet. Weiterhin verfügt die Idee aus Österreich über 10.000 Notenbilder mit bis zu 30 verschiedenen Stimmen für jedes Instrument und sorgt außerdem für die Möglichkeit eigene Marschbücher und Stücke zu erstellen und zu kombinieren. Diese können dann auch in den Notenpool eingefügt werden um diesen stetig zu erweitern.

Ein musikalischer Mehrwert

Als besonders praktisch erweist sich auch der integrierte Kalender, welcher nützlich für alle Mitglieder ist. Probetermine und Auftritte können so besser koordiniert und geplant werden, da Mitglieder ihre Teilnahme, für alles sichtbar, ganz einfach zu und absagen können. Vollumfänglich haben Nutzer alles im Griff: Geräte, Instrumente und Mitglieder können verwaltet und für alle nachvollziehbar eingesehen werden. Marschpat gibt es für individuelle Nutzungen
Vom Trompeter zum Klarinettenspieler profitieren sämtliche Musiker durch die lange Akkulaufzeit von mehreren Wochen, den schnellen Wechsel zwischen Stimmen und Instrumenten und dem synchronen Umblättern auf allen genutzten Geräten.

 

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25/2021 Holoportation: echte Hologramme

Digitale Meetings sind voll im Trend. Ob Skype, Zoom oder WebEx eine Vielzahl an Tools und Softwareprogrammen bieten moderne Kommunikationskonzepte. Die neueste Entwicklung des Technologie-Giganten „Microsoft“ lässt Science-Fiction Herzen höherschlagen.

Digitale Meetings liegen im Trend, die momentane Pandemie liefert hierfür genügend Anreize. Doch diese Meetings bringen Vor- als auch Nachteile mit sich. So können Firmen zum einen Reisekosten einsparen. Allerdings gehen auch wichtige Erkenntnisse aus persönlichen Treffen verloren. So können zum Beispiel keine Prototypen oder Modelle herumgereicht werden und auch die zwischenmenschliche Komponente verliert an Bedeutung. Hier hat das aus Redmond- Washington, USA stammende Softwareunternehmen eine innovative Lösung entwickelt. „Holoportation“- so heißt eines der digitalen Projekte des Microsoft-Konzern soll Meetings durch digitale Hologramme ermöglichen. Was sonst nur in weltbekannten Filmen wie Star Wars zu sehen war, soll bald in Zukunft die Kommunikation revolutionieren.

Science Fiction wird Realität

Der Anspruch dieser neuen Technologie: Verschiedene Personen können sich virtuell in einem Raum treffen. Gegenstände und graphische Darstellungen lassen sich über eine 3D Ansicht von der virtuellen Welt in die wirkliche integrieren. Dadurch steigen die Anwendungsmöglichkeiten ins vielfältige. So kann „Microsoft Mesh“ in der Medizin, über die Darstellung unterschiedlicher Organe, aufschlussreiche Erkenntnisse liefern und somit die bestmöglichste Behandlung gewählt werden. Im folgenden können in der technischen Entwicklungen Prototypen in der Explosionszeichnung vereinfacht und anschaulich präsentiert werden. Somit werden Aufgaben vereinfacht, da alle sich gegenseitig beeinflussenden Bauteile gezeigt werden. Selbstverständlich hat auch die Gaming-Industrie beim Thema „virtuell Reality“ schon einige Anwendungen in petto, die Spiel und Spannung versprechen.

Allerdings handelt es sich hierbei eher um einen Blick in die Zukunft, da die Technologie noch in ihren Schlupflöchern steckt. Die technischen Voraussetzungen Grenzen einen alltäglichen Einsatz ein. Für zufriedenstellende Ergebnisse benötigt man einen Greenscreen und 160 Kameras um ein täuschend echtes Hologramm zu erzeugen. Dennoch bleibt die Hologramm-Technologie vielversprechend, denn auch die namhafte Konkurrenz Facebook und Apple sind interessiert und verfolgen ähnliche Projekte.

 

Mehr Informationen auf :https://news.microsoft.com/de-de/neue-wege-der-digitalen-zusammenarbeit-mit-microsoft-mesh/

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